Samstag, 3L Pcjembcr 1927
(SltSener Anzeiger sGenerai-Anzeiger für Gderhessenj
M. 506 viertes Blatt
burd)fdbrt
Storniert.
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Glück für Ne liert"
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'Jlrucmnd)tunfl der Sd)ul|porfaf|tn Haden sich nach dem Bericht de» Vorsitzenden gut de wähn.
11.30 Ätifltlrr
bi« 26.
Kunbfunfprogramtn
des StanOirtn Senders.
(Qlxii der .'Xabto-Umf*!«".)
Sonntag. 1. Januar
Vie Straßenhersieltunq in Oberheffen.
t*m der -----------------
gestellt wird bäckt man in O stpreusten
Montag. 2. Januar
Mi H.3J Uhr WittagSstöndch« b* Hauskapell« 1530 bti 16 Stunde de, 16 30 Mi 17 45 Aoiuni de« KunMunt*
Heberbau?! mufl ei zu Aeusahr recht gnugt zugehen, damit im ganzen 3ahre die gute Laune nicht aus gebe Daher vertreibt man sich in Familien un> Schenkcir die Feit m.t Starten und Würfeln. Geselllchal «Ipiden und Orakeln
3ui dem Geschäftsbericht ging weiter hervor, beb die Verwaltung der Spartalle zwecks Wecha- nijicrung des Betriebes der Sin'ührung von Buch Hal t ungsma schinen ihr besonderes Augenmerk zuwendet, dah werterh'.n die 2uf ®tr« kungsarbeiten »rfäulig ihr <3nbt gefunden Haden.
Berichtet wurde ferner daß die Spartalle die allen Sparguthaben entsprechend einer Verfügung des Tiiniftert des 3nncm mit 18 Prozent aufzuwerten hat. Auch im verflossenen CrIraner hat die Sparfass« bercrls mehrere tzundeNlautende Aeichsmari als Verauezab- lungen an über 65 Fahre alte und bebürttigc alte Spar gläubiger im Auswertungsveefabren geleistet.
Die übrigen von der Eparkasie getroffenen Einrichtungen. wie die Aufgabe von Gescheak- iparbüchernfür Neugeborene. b.c D.e-
Orchesters Die Oper der Woche. 17 43 Ms 18«: Tie Oriefhinbe. 18 40 bis 19.10 .Buddha und Wahavira". Von rag von Pfarrer Siemens Tat*- lcr. 19.10 bis 19 15 Wirtschaitsmcldungen. 19.15 bis 19.45 „Ter Spen als Wittel zum Zweck oder als Kekrr^jagerei". Vortrag von Paula von Keznicek. 19.45 bis 2015: »ngllfche Citeralur» proben, vorgetragen von Johanna Weu le. 20.15: .Der ^eldprediger". Opc-r tte In drei Akten von Start Millöcker. Anschliehend Schall- platten-Slonzert.
aller Art Das Glückwünschen spielt eine Hauptrolle es ist die wichtigste H'ndlung der ganzen Feier, und zwar sind die Glückwünsche an bestimmte Formeln in Vers und Prnla gebunden Vielfach schreibt man schriftlichen Glückwünschen eine gute Wirkung zu: die Kinder tollen ihre Kunst darin zeigen. Solche beschriebene. auch schön bemal'c Veujahrswüntche waren schon im Wittelalter üblich, und es sind uns Gremplare aus der Feit vor der »rlinbung der Buchdruckertunft erhalten. Dec Buchdruck hat <\d) dann der künstlerischen Ausschmückung dieser Veujahrswünsche liebevoll angen-mmen »tne durchgehende Sitte ist es. dah man verbucht, dem andern .das Veujahr abzugewin- n en“, d h ihm mit dem Giückwun'ch zuvorzu- ?omntnt Der Abgew inner erhält dafür ein fieine« Grichenk Geschenke sind zu Aeujahr
ligkeit wird der ersten Begegnung am Aeujahr«tage zugeschrieben Sin Wann, ein Kind, etn bespannter Wagen bringen Glück. Unglück dagegen ein Bettler, der Xatengriber. der Glöckner usw. Komm' am Aeuiahrstage zuerst ein Wann ins Haue, so wird da« Weh mehr männliche 3unge, im andern Falle m?hr weiMiche Funge werfen Am Veujahrstage fvielt bekanntlich auch das 311 en eine grohe Kölle Hier leitet eben- sali« der geheime Wunsch, man möchte das ganze Fahr s» reichliche Tafel haben wie an Metern Tage An einzelne Sp isen ist ein besonderer Aberglauben geknüpft So soll man Fisch' oder Weißkraut essen. Mimtt das Geld nie auScreht. Lustigkeit und Freude herrschen das ganze Fahr über, wenn süße Speisen auf dem Tilch stehen. Das Trinken wird nich vergessen. <o trinkt man in manchen Gegenden frühmorgens am Ae-.i- fahrstage auf die Desundheii. mittag« auf die Stärke und abends auf die Schönheit. Das Weh
von großer Bedeutung. Perm u< »m günstiges Vorzeichen für künftiges Wohlergehen 3m häufigsten werden Gebllbbeoie ver> tchmkt So bringen die Schulkinder dem Lehrer c.nen gebackenen Kuchenkran», die Äomhnnanben >em Pfarrer eine Breget ®Ucrn beschenken die Kinder. Paten ihre Patendndrr. die Bu^chri .hre Mädchen. BisweilEN tritt ju dem Kuchen noch ein Kalender, wie z. B im Srzgebirae. Aus d.rier Gefchenfiittv haben *i4> bann die Bittumgänge herausgebildet. Me zu 3ru- ,ahr stattf nden. Kinder und Wusikanleir. Hand- werksgricllen oder Angehörige bestimmter Stände ziehen von Haus zu Hau«, sagen gereimte Sprüchetn auf. deren altertümliche Formen auf ein hohe« »Her der Sitte 'chl'ehen lassen, und 'anrmcln Geichenör ein. Früher wir es besonders der Aach wacher, der Io mit Anbruch des neuen Fabres herumzog und feinem H^ rn liebliche Töne entlockte Gröhe Umzüge fanden statt. In denen Me Schäfer und Hirten gewöhnlich an bet Spitze maricherten Die gratulierenden Müller zeigten ihr Sricheinen durch kräftige Keulen- schräge an den Toren an. Heute find es die Fei- tungsfrauen. die Schornste-.nfeaer, die Bäcker- jungen uftv. die sich mit ihren Aeujahrs- wiinfch'n in Me Srimtming bringen.
Bon dielen Bittgängen find streng zu unterscheiden die Lärm umzüge. die zu Aeu,ahr überall ftattlinben. Die laute Lustigkeit, die zu Aeujahr entfaltet wird. Aubert llch deshalb Io geräuschvoll, tveil man glaubt, durch «in grobes Getöse die böfen Geister zu er'chrecken unb gu i-erttctben. 3tn ungeheurer Spektakel wird daher bei Beginn des neuen Fahre« vollführt. 3n das Glockengeläut das den groben Augenblick ein- leitet mischt sich Gelchrri und Schieben. Peitschen- knallen und Scherben werf en. Vielfach wird .das
Oo# Detter im Jtbrt 1925 nod> hem hundertjährigen Valenter.
IWt .Aegent“ des Fahre« 192 ist der Merkur. Der Januar beginnt mit anhaltender Kälte, den 8k Sckwer den 9 kalt Mi zum 15. dann folgt k*. I des Wetter mit Schnee und Kegen begleitet da« di« Gnde des Monats bauen Der Februar fäng' trübe an. den 5 schön, darauf unlustig, den 9. fällt arohe Kälte ein. den 10. rin Io kalter Tag. wie Tn otden Fahren nicht gewrien ist. Am 11 und IX. lehr kalt, 14 warm mit einem Kegen, woravf groha Ueberichwemmungen folgen bi« zum 27.. Mimt bi« Gnde rauh, windig nebst Schnee. Fnt März von Anfang bi« zum 22. meistens kalt, den 22 ist Wanner Kegen, den 26 hellt es sich auf und wird 'chön warm, den legten kühl. Der Apr I. ist kalt und trocken M« den 15.. allo dah den 16. und 17 Kosmarin und Velken im Garten erfrieren, den 23 donnert es vom 24 bi« 3nde Warrn Da« schön« Weiter dauert im Kia i M« zum 6. Da es bei Tag windig und rauh, vorn 8. bi« 18 aber f«ht warm wird, können auch die Frücht« auf dem Felde wegen der Dürre nicht lortwacht«. Am 25 warmer Xegen bl« 29.. oon da bi« zum Gnde fruchtbar. Der Funi Ist anfänglich schön, vom 9. bi« 10. Xegen. darauf frühe liebel bi« den 13.. danach fällt Kegentpetter ein bi« den 23. dann fchön bl« «um Ende Anfang Full ist grob« Hide. den 5. fällt Kegenwetter ein. da« di« zum 21 'ortbauert; danach schön trxrrm bi« zum Gnde. Der August fängt mit grober Hi he an. den 5. fällt Kegentpetter ein. da« bis -um 19 währt.
worden sind;
d) für Walzungen wurden Insgesamt non Mark oufgemandt, die sich auf die ganze Brooioz verteilen.
IchlicheS Sutter. Bon dem Xrigc. aus Neujahr», uch« für Me Menschen her- * i auch
Der Anbruch eines neuen Fahre« beichäfnat Glaub« und Fühl« des Volkes besonders leb» haft, denn m dem glezchmähia veri liest enden Strom bet Fett ist plötzlich rin antchaui.cher Warksteir errichtet <ine An Wasserscheide, die zwc. Jldichnitte des l\i<n» voneinander trennt Deshalb lamme In sich um den Keu,aht»tag unendlich viele abergläud.iche Bräuche unb Sitten. Keine Feit im Fahr ist besonders tn D.ullch- lanb fv erfüllt von magisch« Verkeilungen wie diese. Sucht man aus diesem bunten Wirrwarr der deutsch« Keujahrsjeler die Grundgedanken zu erk«n«. Me dem ganz« tollen Xtetb« zugrunde liegen, fv ergeb« f»ch zwe Borstellungen Me gleichsam den rot« Fad« in dem La- byrinch dieter Feste und Feremoni« bllben. Zu- nächst herrscht der Glaube, bah der erste Tag de» Fahre« einen bestimm «den Oinfhifj auf das aan*e folgende Fahr habe. _W i e Aeujahr. so das ganz« 3a 6 r“. htiht es im Sprch- wort Diel« Anschauung war schon un römi- 'ch« Allert um verbreitet. Al» ein heidnisch- germanischer Fug tritt bann die zweite Vorstellung au*, dah um die Fahreswend« di« Gewalt feindlicher Gerstesmachte droh«d über d« Häup- lern der Mensch« schwebe und gerade tn diesem Zeitpunkt durch kräftige Gegenmittel unwirksam gemacht werd« könne Fn dem Versuch. Mn Verlaut des neuen Fahre» günstig zu gestalt« und für diele Zett bi< bMen Geister zu vertreib«. läht fich allo der tiefere Beweggrund für alle Aeujahrsdräuche aufzeigen.
Was man am Neujahrs ^»ge tut. tut man das ganze Fahr Au» diesem Grund.' darf man am Aeujahrstage nicht fpät aufftehen. weil man fonst das ganze Fahr ein Langschlafer wird. Die Stub« müfs« befond.-rs tauber au«g?fcflt wer- d«. beim sonst wird da« ganze neue Fahr Unordnung unb Unreinlich'«!! Herr ch« Fm hessischen VoU«brauch hnbet fich sogar die Weisung, das, man am Aeujahrstaze ein reines Hemd anziehen müsse; dann soll man das <pmze Jnbr vor Srfältung geschützt fein. Fn ber Schwalm hrist! e». das, der. brr zu Arujahr ein r.«rt Kleidungsstück anlogt, das ganz- Fahr Glück in sein« Geschäft« hat B fond?re Wlch-
altc Fahr ausgefchofscn- unb das neue .ange- fchofs«". .Dann kämpf« Me Geister des alten Fahr es mit denen des neu«", so wirb im 3 rz - gebirge diese Sitte erläutert. Die Knecht« und Hirt« knall« bei ihr« Umzügen mit den Peitsch«: im Wün sterischen werd« alte Flaschen. Töpfe unb Scherben gegen Tür« unb Fensterläden geworfen B.fonders verbreitet sind die Lärmumzuge In der Schweiz, wo Knab« unb Mädchen mit Pfeif«. Pfannendeckeln. Trommeln unb andern Lärminstrument« ein ungeheures Getöse vollführ«. Fm Zürcher Oberland wirb während dieses Kkf«länn« mit Dreschflegeln auf hoflgelegt« Brette« das alte Fahr aus- unb das neue eingedrvsch«. Fe lauter der Schall ist. desto gröher die Sru<ttbarfrit im kommend« Fahr. Auch tn Ostt^reuhe n wird da» alte Fahr möglichst geräuschvoll .vermahlen". Sing« und Tanz« verschönt Mefe Lärmumzüge. In den« sich die merftoürbigftcn Vermummungen hervortun Die bekannteste Figur Meter Aeujahrsum»üge ist der Schimmelreiter. ein Bursche mit geschwärztem Gesicht unb einer ^Pelzmütze, der aut einem mit weih« Lapp« umhüllt« Pserdekopfgestell reitet An die Stelle des Schimmels tret« auch andere Tiere, so A«- j ihrsbock. Där und Storch. Fn viel« rbein- hessischen Orten geht zu Aeuiahr Me .Scharwacht" um. eine Art luftiger Polizei. Me ihre Hauptaufgabe darin sieht, in feder ®irt- schxllt ein« tüchtig« Trunk zu nehm«.
Vicht nur durch Lärm«, sondern auch durch die segnende und schützende Wacht de« Lichts sucht man die bös« Deister zu vertreib«. Daher müssen in der Silvesternacht die Lichter btvnmmb erhalt« werd«; in Aiederheffen läht man wenigsten» eine Laterne während der ganz« Vacht bei jeder Familie brenn«, unb im 3rz- gebirge soll da» Hau» fo lange beleuchtet sein, al» die Glocken In der Aeujahrsnacht kling«. Anderwärts werden Strohbündel auf den Bergen angezündet die Oes« soll« in der Silvesternacht besonder» Helle und starke Glut hab«; man durchräuchert die Aäume. pm da» Böse zu vertreib«. Fn Wecklenbur g schlieht man alle Hau»- und Stalltür« in der Veujahrsnacht unb bindet den Pumpenschwengel am Brunn« ’elt um Hau» unb Hof. Tiere und Waller vor den schlimm« Geiste« zu hüt« Die zauberhafte Stimmung der AeujahrSnacht bringt es auch mit sich dah man in dies« Stund« .sich dem Weltgeist näher fühlt als fonst" und Antwort erhofft auf Frag« nach der sonst verhüllten Zukunft. Deshalb die zahllos« Orakel, die im fröhlich« Gesellschaftskreise ober heimlich von einzeln« vorgenomm« werd«.
n*et die Tätigkeit der r • e I ■ »I • l • • r • Ballung auf dem Gebiete der vtratzenher- stellungsarbeitenimFahre 192 7 ,ft fei- genbe* zu berutzien
Seit dem 1 flpnl 1927. dem Tage, an dem Me Siraben in do, Eigentum und die Unterhaltung der mroolni übergegang« sind, wurden auagekbri
a) tn tleinpf lafter auf der Strecke Die- fcrn—Tlarburg 2500 Meter. G,eh«—Frankfurt 10 KN) Meter, G»eh«—Kodheim 3500 Weier, 3n- Ixiben—Uipbe 1AS Weier, vri,durchfahrt Lud 300 ‘Bieter Duchr» Bud'ng« 2000 Örter, Alsfeld— Romrod 2000 5Ret<r. Mlafelb— Öifa 400 Set er, Als- frlb—L*eu|rl 1600 Meter, Lauterbach (Dri-burdi fahrt, 500 Meter, Lauterbach—vlihenrod 1000 Weier, Schlitz — Hutzdarf 1600 Meter, Ort»*
Schlitz 600 Meter, Friedberg — Staden .3300 Meter, zusammen also *0 600 «eter Der Kilometer 11 e I n p f I a ft e r bat durchschnittlich f\0 000 Mark gekostet. Io dah tm ganzen für furinpflafterftrerfen aufgemenbrt worden sind I 616 000 Mark.
h, mit Topeka wurden folgende Slrahen- fit ecken bergehetll Nieder Morien— Bad-Naubeim— Friedberg i-VX) Meter vrttdurchfahrl Friedberg (Frankfurter Strohe» 500 Meter, V°df Gon»-Butzbach KXX) Meter. Butzbach- Nieder-Weife! 1400 Meter zusammen allo 6600 Meter - er Kilometer Topefaberflellung kostet ein- schliehl'ch Walzungen 50 000 Mark |0 dah Im ,on.« für IpperaherfleOungen 430 000 Mark uulaewendek wurden.
vderflSchenbebandlung haben fol Tenbe Strahenslrecken erfahren Giehen—Krofdorf
7(Ki Meter. Steinbach-Lich 4500 Meter. L'ch »angedorf .3500 Meter, eana»betf-fiungen 2200 ®ctrr Hungen—Fnheiden 1200 Meter, Friedberg— Lande'ogrenze bei Köppern 7000 Meter. Linden sirull,- Grimberg >000 Meter. Grünberg-Mücke— Ruppertenrod *V»00 Meter. Kuppertenrob—Ober- Selberienrob 7000 Meter. Illrlchstein-Sreuz und Anlchluh Klrfelb- Scholl« 4000Meter. Eifenbach— Herdsteio VXX) Meier. Kohden-Ober-Schm II« 3500 Meter. 5Ulbel- -Offerhadi 900 Meter, Kup- perlenrob- ICrmenrob 2000 Meter, In » geIamI 54 000 Meter Der Kilometer Oberflochenbe Handlung kostet 5000 Mark. Io dah ol|o für Ober- flddienbehanblung 270000 Mark aufgewendet
Die öeriammlung gab schliehlich zu dem Antrag auf Zusamrnenfchluh der Hejsilchen Girozentrale mit der kommunalen Landesbank in Darmstadt zu einer gemeinsamen Bankanstalt ihre grundsätzliche Genehmigung, indem sie den Aufsichtsral und Vorstand tn Sparkasse ermächtigte, dem später erfolgenden Zusammer.schluh unter Wahrung der Belange der z parfc’ie 'uzuitlmmen
Tlach Erledigung der laaesorbnung dankte Ober- regierungsrat Dr H e h der Leitung, sowie den Beamten und Angestellten der Sparkaste in anerkennend« Dorten für die im abgelaufenen Fahre geleistete Arbeit.
Fm »nlchluh an den geschäftlich« Teil hielt der Vorsitzende des Hessischen Sparkaki« und Giro- rervande-, Fustrzrat Dr. Keh einen Vortrag über ..Sparkanenwesen" unter besonderer Beru^sichtigung der Entwicklung der hessisch« Sparkasi«. Koch Son« des Dankes an ben Vortragenden fchloh der ^orsttzende die Versammlung.
Tleujahr im deutschen Dolksbrauch
Bom Dr Friehrich
8.30 bis 9.30 Uhr Uebertraaung von Kaffri Worg«leier. 11.30 bis 12 Die 3lte«ftunha. 12 bi» 13 Konzert des vtrvichäuartetts des Kundsunks. 15.30 bis 16.30 Die Stunde der Fugend. 16 30 dis 18 Konzert des KunMunf- orchcsler« Schubert. 18 bis 19: Stunde des Khein-Wainilch« Verbandes für Volksbildung: .Feierstunde zum Beginn des neu« Fa^ves^ 19.30 bis 20: Sportnachrichten. 20.30. Keujahrs» Anschllehend bi» 0.30. Tanzmusik.
dann ein 'chöver Tag. danach unstetes Wetter bi» zum Gnde. Anfangs September Ist es bis zum 4. schön, warm und fturfer Keg«, danach Donner, darauf wird schönes Wetten bis zum 20.. den 30. Kegenwetter Der Oktober fängt mit Keg« an. bis 13. unb 14. trübe und Keg«, den 15. und 16. schön, bis 24. Kegen, danach wieder schön; vom 29 bi» Gnde Bebel, kübl Der Kobern bet fängt fchön an; ben 5. unb 6 grober Wind, darauf zwei Tage Kegen, danach wieder schön MS d« 16., nutzer datz bisweilen Kcbei Ist. D« 17 trübe unb kalt bi» zum 28.. danach Kea« bis zum Ende. Der 1. Dezember ist schön; vom 2.
15. windig, den 16. bis 20. kalt, dann hick trübe. Schnee und darauf sehr Mit.
Vezirksspackaffe Gießen.
Dies<r Tage fand Me diesjährige ordentliche Wit gliederverfammlung der Mrilg« Sparknffe statt Die Auf licht»Ix h?r M war durch Oderregie«ngsrat Dr Hetz vorn Kreis am I vertret«. W?'t?r anwesend war« neb« dem fast vollständig ericht««« Auf- fschiSrai unb dell« Boriitzend«. Bürg rmrister Dr Selb. 50 Vertreter b*r Stadt Gieh« und der Landgemeind« d?s Bezirks Di: letzter« war« mit 46 Stimm«, die Stadt Olef »en ml 3M Stlmni« verlret« Aus.erd'm nahm auf 3tn- labung der Vorsitzende des Hellllch« Spar- kall«- unb Girvverixindes. Fustiz«t Dr K eh. an der Versammlung teil.
Jlach einig« Begrüstungswort« an die 3r- fchi.-nenen erstatt 1.» d r Voriin«de der Versammlung. Direktor ZacheiS den Geschäftsbericht für da» Fahr 1926 3r t«g Me Kech- nung unb den übrig« Bericht vor welche unter 3n lastung des Vorstandes von der Vers am m- [u i aenehmig' wurden
Da» Grichästsjahr l«2t' schlieht mit einem 9te l n gewinn von 32 648 Mark ab. Dieter Äe.ngctpinn nebst dem Vortrag aus 1925 mit 1 4 036.89 W k. zufamm« 46 684.89 Bk a rk wird auf Brichlutz der Versammlung der Kürflage Übertrielen
Au» dem Geschäftsbericht für 1926 fei« fol- ?«be Angab« hervorgehrben Die Sparcin- a g e n. und zwar d.e rein« Spareinlag« (ohne Girveinlag«' zeig« auch hi 1926 ernt erfreuliche 2 u f w ä r I sbe we g u ng an. ®ie stieg« von 2 213 344.40 All. auf 3 935 40922 QJlarf. das bedeutet eine Zunahme von 1 7 2 2 064.82 Wk
Fn der Vorkriegszeit betrug Me Zunahme 600 000 bi» 10» 000 Wk. pro Fahr 'vmit weist das Grichäft»jahr 1926 eine fast doppelte Zunahme gegwüber der Vorkriegszeit auf.
Die Za h l der Sparbücher betrug Ende 1925 5885 Stück, neu kamen hinzu 3138 Stück, zusammen 9023 Stück Ab gingen durch Ga"- ruckzahlung 723 Stück, so dah sich Gnde 1926 e.n Bestand von 83» Stück Sparkvnt« ergiM D:e Zunahme de ragt 2415 Sparkonten
Die im Kontokorrent-sGiro-, Verkehr angeleg:« Ginlag« stieg« p«i 888 29.X52 au* 1 484 339 82 Wk. Die Zunahme beträgt somit hier 596 049.30 Wk D.e Kontenzahl im Giroverkehr stieg von 1436 Konten im Vorjahre auf 1803 Konten in 1926 Die Kechnung 1 9 2 6 zeigt einen Aechnungsrest von 146164.18 Mark Der Gesamtumsatz stiea von 63(99 325 24 Wk auf 85 495 104.74 Wk
Fm BertchtSjahr er uhr« die 2 u » l e i & u n • gen im Kea lkrebit-i Hypotheken-) Geschäft eine beträchtliche Zunahme. ®u Hv- pothekbarichen. welche 1924 noch 57 100 Wk. betrugen unb in 1925 au* 83 958 Wk anaewach- s« war«, stieg« in 1926 auf 610 872 Wk.
Wie der Korf inerte weiter feststen« konnte wurde trotz erheblicher Ausleihung« im Keal- krebitgelchatt Me ßiauibilät der Sparkalle n keiner Wri'e ve«achlasfigt. D« Gefamkver- binbllchkeiten ter Sparkasse von rund 5 400 000 Wart stand« im Berichtsjahr 1 «X) 05?
Jladiricfifen.
Evangelische Gemeinb«.
Samstag, ben 31. Dezember. Silvesterabend ftausen Garbenteich 6 Uhr Hausen; Tfarrer
Stauboct) <Watzenborn) — Watzenborn-Steinberg. 8.
Sonntag, ben 1 Januar 1928 Neujahr
Stadtkirche. 0.30 Uhr: Pfarrer Becker; 5 Pfarr- afsislenl Hertel — Johannrekirche 9.30 Pfarrer «usfelb; 11: Kinberkirche für bie Johanneogemeinbe, Pfarrer flusfelb. 5: Psarroerwaiter Dosiert. — Kirchberg. 10 Kirchberg (Rotierte). 1 30 Mainzlar. — Hausen-Garbenlrich 1 ? 4r> Haufen . 2 Garden- leid). Tfarrer Stoubach (Datzenboro) — Wa^m- bora-Steinberg. 10. — wieseck 9 45. Opfer für d ' kirchliche Armenpflege: 11: Kinberkirch- — Cid). UDllrftf für Arme. 10 Plärrer Kaumann au» Melbach. 2: ctiHepfarrer bchoriemmer
Katholische Gemeinden
Sonntag ben 1 Januar 1928.
Welt ber Beschneidung be» S>errn.
Giest«. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Mesie. Kommunion ber Männer. R: Kommunion, 9: Hochamt mit Bre- dich. 11 Mesie mit Bredich; 5 JO Hel per mit regen — (Bränberg. 9 30 Mesie mit Brebich — (Sangen. 9.30 fjodjamt mit Predich — Oich. 7 30 Hochamt mit Trebigt.
Donnerstag. 5 Fanuar
Sieh«. Nachmittag» 5^0 Uhr: Beichte
Frettag, 6. Januar
Siesten. Bormittag« 6JO Uhr: Srgen-amt
€ounta«<bienft >.kterzee n. Npotb-ken em 1. L2R.
Or. Mevrrhosi br. Sol». Enaelavmheke sabnarzt: Dr. Mev "D
Lprrchstundrn brr «ebattion.
12 hi» 1 Ahr mittag«. 5 bf« 7 Uhr nachmittags. I Sam »lag nachmittag geschlossen
Work flüssige Wittel gegenüber. Die liquid« I dereinführung be» Heimsp a r w e f e n » durch Anlag« bctrug« 33 3 Prr-z«! der Verbindlich- Äuagabe von H e I m s p a r k a f s e 11 e n, foroie feit« der Kalle Ginfrimmigc D«chmigung fand durch tne Versammlung der vorgriegte Voranschlag über Me Verwaltung» roste« für 1928.
: Unserer werten Kundschaft, Gästen und Sefanntcn wünsch« wir
ein gesundes i glückliches neues 3ahr! > IFranzI^athenow undFumilie ; ^Gasthau^ iur Deut'ch« Sicbc- • • IQducrä. Klein-Tind« und Gieß« | j 1200,o ) |
| Meiner werten Kundschaft ; zum Jahreswechsel
r die herzlichsten Glückwünsche!!
! Karl Schwarz, Metzgerei r z^iustn bei Gießen
: - - :
Unserer werten Kundschasi. Gasten und | | Bekannt« wünsch« wir etn
glückliches neues Jahr! | ;
. 11
Familie Heinrich Loh • :
Metzaere, und Dirtschaft
Garb«letch t !
. • : :
Weiner wert. Kundschaft sowie Freunden, Derwarrdten und Dekannlen herzlichen Glückwunsch zum neuen 3d)r!
Peter Hahn, Milchhandlung Eteinbach
Weiner werten Kundschaft sowie Freunden, Verwandt en unb Bekannten herzlichen Glückwunsch zum neuen Jahr!
Heinrich Hubeler, Grüningen Milchstondlunq
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