Aus der Pro»in$faff)aupffflt>f.
3 i eben. Den 31. Oftob.r
sonnigem Süden zu
Lun hoben uns auch bie letzten öommetgäfte aus bem Leich br gelt h.rten Ge'Löpfe Pcrla-Icn. i/auilo» haben |tt I'.ch geldnimrft zur langm IBanberfahrt. unb laullM ftnb sie ini IBeu geflogen. Jlur bie wemgsten von uns. bk W.r an der fetten Gebe ha ten. hab.m bei Ungen 3ug gtkb<n ihm i uchgeblillt unb |.nb ün Gelte dem 51 uä vorauogeeilt Hoch über den ötcb- lungen der W.nlchen schweben sie hin. W.mn sich den Wandert rohen der Kirchturm rn g gen- reckt. <o ilt das eine armkhge Gebärt Unb wenn sich hohe Geyirg»»üge in den Hkg stellen, s» ift es dem buchenden Flieger etn .'achtes, unschen ihnen b'.e bequem n U b.rgäig zu stn- en. ohne in allzu grobe Höhen beigen zu müssen.
Droeiden m;r sie um diese Wanrersastrt? 'Ian könnte es. auch wenn man weih, daft es tne Zwangt Wanderung ift. vom Hunger, vom rhaltungStrieb besohlen Denn wie wenigen on uns Rügen Mcn'chen ift die Möglichleu .eget. V -r *u testen. und wenn es
ur aus einer Fahrt Ware deren B.lder wie am schnellen Filnchand Abrollen. H er da» 3n- duftrieland mit der ausgeri'senen (Itbe. den ro«
11 Schvrn'tein. - de -1 ?r hu n d r LI i- chinen. den langen Lauchsahnen der Brennö en. Dort weitausgreisende Wälder, der Spiegel ruhiger Teiche 3m fernen Horizont viel'ach n- einanderge'chichtete Höhenrüllen, im lichten Himmelsblau verfliegend. H er Im Flachland die stillen Dörfchen und We ier, die breiten Felder, und zwt'chen .hnen Fluft und Dach, der eine trüb und melancholisch, der andere Rar. springlebendig. Und weiter. Hier ein öee mit toetbrö Segeln traf 'chielerblauer Flut Inseln zerteilen- ihn, und ein Dampfer zer'chneidet seine glatte Flüche. Die ri 'enden Berge schauen in ihn hinein Und ui die Berge selbst, die trvnig. telbftbewuftt in icn Himmel ragen. Vielgestaltig
©teil der eine mit zackigem G ft> bab die scharsen Spitzen ins blaue Gewölbe stechen Breit, mit runden Wölbungen der andere. ein biederer ODt.-r. der sich der Ruh? freut. Mastig wuchten dort kahle Felsen empor, immer höher, bab eine Haube au» ewigem (Ti» unb blintendem Schnee ein Halt gebieten muh. Wälder betten sich in die engen Täler. Und der Wildbach stürzt donnernd von felteger Höhe nieder.
Aber immer weiter gebt die Lene, bi» die lauen Lüfte entgegen kommen und ha» bla e Meer her sich von den Blicken, aber nach einer Weile steigt ein anderes Land fd>immernh am Hör zont auf. Die Wlnterhe mat ift nahe
Heimat? Lein, das ist e» wohl nicht. Denn Heinmt i'i N i, dort, wo man ein Heim besah dort, wo man jung war und später Lernt argen trug. In die Hein ' e lurücfTcbren.
wenn die Früh!.„^skulle erwachen.
Werden sie zurückkebren? Alle? Und wenn sie wieder um un .-r Haus schweben, welche Veränderung wird vorgegangen sein? Wer wird sie nicht mehr begrüben können? 8—r.
90 Zahre Scsangvetkin .iirterfranj'-
Gin so seltenes Jubiläum, wie e» der Giehener „Liederkranz" gestern begehen konnte, ist toa' rli dazu angetan, den eheuiung»- imllen Ta i In der Gefchicht» de» DercinS durch ein Konzert zu veraickern. Und so konnte sich jeder Befucher de» Konzertes am Lachmittag de» Gedanken» nicht entwebren, bah der ..L-ekerkianz" lind sein eifriger Dirigent mit liefern, heiligem Ernst ein
Jobiläumskonzerk vorbereitet hatten da» als Ehrendenkmal einer begeisterten Runftgcnumldbaft in der Dereins- gefchichte leuchten wird G* entspricht durchaus Der vornehmen Tradition he» Verein», nicht ..gesang-sportlich an der Oefsentlichkeit zu glänzen. vielmehr hat er die Pflege des deutschen Liede.. - getreu seinem Leirspruch — al» eine» der k barfte'i Guter i.neres deu.s ei Dolisturn» erkannt und will so seine Mitglieder zum echten, heutigen, wahren Volkstum erziehen und Perfön- lichkei.en betdnbiLen. die wertvolle Glieder einer Volksgemeinschaft werden, denen Ghrsurcht vor unseren deutschen Kulturgütern Lebensinhalt Ift. Und so wehte dieser deutsche Wef^nszug durch die ganze musikalische Veranstaltung. — ..Ghrt eure deuts ixn Meister, dann Ixirmt ihr gute ©elfter." — Ss war ein sehr pietät-voller Gc- dank» vorn sestgedendeii Verein, den deutschen Geistesheroen den Prediger m Tönen Beet- Hoven, helfen lv). Todestag in dielen, Jahre allenthalben in deutschen Landen gedacht wird ?u ehren und durch diese hehre Sin-
citung dem Konzen die rechte Deche zu geben. — Beethoven utu) Grethe! — Kein anderer als Deelhoven war in so hohem
Mabe berufen, poetische Trete w vertonen. Sehr g!ü<L.ch ber i)e-artte hader, a.s duileituivg Tee.tbx'cn» Chi errüre zu .Egmoni zu Wähler,. Die Wie.erga-»e öurch unsere Leichswehrkapelle un:er Leitung ujre» Obermu'idneisters Löber war durchaus wär ig und von hoher Kunstauffassung getragen Der Seist innerer, frommer Sche.ung sand bei Veer Hoven Lus.'ruck in her Vertonung der Ge.len-L.eder aus dem Jahre 1803. von denen _Die Ehre Gotte» in der Ratttr" zu Gehör ge.-.-a^n wur.e Die Komposition — etn Hymnus ooU erhabener Gröhe wurde von den Sängern ando:»tsvvll gelungen und vom Ordyftcr fein a>getbnt begleitet — G» fei an bieter Stelle ratauf hingen lesen, hast er Verein an &onntagporinit:ag fein Jujuäum mit gemeinsamem Kirchgang begann und hierv hier Hymne mit OrgeC.eY.einmg in der fest ich ge'chnückten Stadt- kl rche eurer andächtig ve.fa-nme ten Gemeinde in die Herzen fang, und Psar.er Mahr in :id St Herren gebenden Worten her schönen Sitte rwähnu.rg tat. — 3n der Wiel^rgale von
Tcitb -t Romaine in O-Dur für Solv-Dio- linc durch den Dirigenten des Verein», lernten wir in Mufiklehrer 6 d>ä 11 le r einen gereisten, abgeklärten und technisch vorzüglich durchgebll- beten ÄünfUer — wie auch in den anderen Dio- lin-Svlis kennen. — Sehr beifällig ausgenommen wurde von *en l Zuhörern die Ballet - mulik aus Franz S-u erts .Rosamunde", ge- triflernrchrn hie He.'er.’einntg zu Werken anderer deutschen Weister Der Ltre.chkörper her Le ichswehrkc pelle zeigte sich hier auf beachtenswerter Höh?. Vornehm dezente Älang- färLnmg durch Holzbläser un'' Hörner zeigte zu welch fr-brr Stufe Herr Löber feint Musiker erzogen bat
Jn Frk. Wanner begegneten wir einer Künstlerin unserer S ah* von gvbieg n m Können. Mit ihrer mohula ion-säyigen. beweglichen Soprans! im e versteht sie es. d)S au» den Skr- kcn zu gc -n. wa» Dichter und Komponist ausdrücken tr Jitcn. Lus die im zweiken Teil borgetragcr.e.i Sieber von H Wolf und Toselli wurde der Beifall hcrar stürmisch, bah bie Künstlerin den beklebt en S rcraftfchen Walzer zugab.
Frl. M a t e r n u r am Flügel, ebenfalls einheimische Künstlerin, ist ent Begleiterin von geschickter Anpa'sungsfähigkeit und technisch sicherem Können. Veid' Damen ergänzten in ihren gemeinsamen Darbietungen einander zu einet wohltuenden Einh.-i:
<$toci Ehöre beschlossen den erftm Teil. In ersterem - .Morgenrot ', in d:r Bearbeitung von 3erktt wvrd.-
von C-®ur nach O-Dur beim Uebergang von bet 2. zur 3. Strophe, sicher überwunden Die Ge-
I
alten Skrähen noch" von Grippe'aven. welcher so recht zur allen Tradition hei Vereins paht.
Sänger so rech« mi. innerer Bewegung fangen, wurde zum Erlebnis
Da es unmöglich ist. Im Rahmen dieser Besprechung jede einzelne Programmnummer zu würdigen, so fei der zweite Xeil de» überaus reichhaltigen Progra-mn» mehr allgemein besprochen: Lach der temperamentvollen Wiedergabe der Fantasie aus „Gaoallena ruftieana“ trat alS Solist Hrr Mcner «Flöte, von der Reichswehrlapelle auf. (Schwedisches Konzert von Popp.) Die Kapelle kann die Mitgliedschaft deS jungen, hoffnungsvollen Künstlers al» starkes PluS buchen. Hinsichtlich LuSdauer und technischer Sicherheit Im Tonansah macht er Vertretern seines Faches nur Ehre. LIS Höhepunkt und würdigen WEchlust hörten wir „DaS Schmiebelied" von Kempter. Chor und Orchester boten bei der dramat.'chen Gestaltung deS Werk» ihr bestes Können auf.
RlleS in allem: Der ..Liederkronz" hat mit diesem IublläumSkonzert feinen Gälten eine wahrhaft edle Freude bereitet. D rigent und Chor können stolz fern!
Die Jcflfcicr
am Abend im grofjen Saale de» Gesellschaft». Vereins bertinigi ein' auherord n'lich ftaltiidK Fest gemeinde. Der Verein fah hiorb.i fit? grosse Anzahl Gäste in seiner Mllte In f~mer Be - gruftungSansprache entbot der Festleiter, BucbLrruckerFbef:her W e i n er t, in Vertretung des durch Krankheit am Erscheinen verhinderten 1. Vorsitzenden Lehrer Georg Kling, herzlichen Willkornmengrust. 'Besonderen Trust widmete er Sr Wagnisrzenz dem 2ic tor Professor Dr. Rosenberg als Vertreter bxT LanbeS-älni- versttät. Bürgermeister Dr. Frey als Verirrter der Stadiverwaltung Redakteur Blum- schein als Vertreter de. Presse und den zahl- reiaKn Vertretern bet befreundeten hiesigen unb auswärtigen Wanner grsan gver eine sowie der dem Verein ebenfalls nabe'leben heu beiden Vereine der Giehentr Turn.r'chatt Der Verein habe e» als ein Gebot her Zeit angesehen. kein rauschende» Fest zu Ver
anstalter. stmdeen den Verchältnikf^ ent- spre e-D be.* bd> xtfam.il Xager mit einem Äo jert und dieser schlichten Feer zu gedenken. D.e Festansprache hielt der Schr ttführrr de» Verein». Herr Ear! Faber, der in seinen Darlegungen r.n interessantes Blld der T<7.,i'.sgeschicht: entwarf. In unterer Ausgabe ' vm ?: eigen Frei tag haben w.r die Entwicklung des Vereins ,n den nun vergangenen neun Ja - *1)! ten bereit» in grv en Str.che.i zur Rc. tni» gebrach. <o hast un» beute nur noch ?u sagen übr.g bi. .-t. hah auch der .L ober- ranz das Auf und 2?.eher aller Vereine zur
Genüge erfahre:: hat. jedoch die kräftig auswärts- unb io ' r:»streb.nde Tendenz dabei Immer rtxfcer*1 axnh wir. Tuä t ge Der? nSi.n er, 'oa-rt". ui der lünltlentchen Führung wie in der Derw -llung. und eine will g "olge.ibe fanges- bcg< il, te Dkilgl edschrft haben den Verein auch in 2i»t;eiten stet» aukwän» geführt und ihm baburaj ein xs Rioeau der Gt t ng in:ur- halb unserer ctabt unb darüber ö ni.i» verschafft. Wit Gerecht item Stolz konnte der Festredner auf biete Tat ach: hinwe fei, unb dabei roll froher Hoifnuu i auf bie Zulun t hem Verein ein we terc» >ort«cheei.en aut der alt- bewahrten B^ihn wun ten. Der Vere.n hat hierzu in fe.nem herze.1.1 > 1. T-o >hende : Georg Kling einen va'. t>8 strebende . bcge.ftCTt.il Führer. die 2-agerfdxar m.t ollem Der- traue., o'.gt- Di dec Ehrung von Wit- gliedern, die fch in langjähriger Wikg.ied- schaft um den Darein verdien', g-emach haben, untriDcn o genbe Herren zu Ehr mm .t i.iedern ernannt: Gm.l H.. irich Müller. Carl H a h n, Carl Faber, Lvi'.S Veil. Carl Schwan, To eph Weine ct un Christ.an Zimmer. Den au»-e;eichn.te-. 3ubil-rcn w-rbe c n Di^-o n überreicht. Herr W einert dankte >m Tarnen der neue, Ehrenmit Glieder und versprach bah diese auch we.terh n mit Gder für den Verein tätig fein würden. E» legten nunmehr die Dlückwunfchansprachen der Dertr.-ier be- freunieter Vereine Für den .Sängerkranzk' sprach Herr Flimm, der alS Iubiläum»gabe einen Ehvr überreichte, der S.iuerfdbe Gesangverein liest durch Herrn Todt gratulieren und ein Ve.'thoven-Dils überreiche.,, für bie .Heiterkeit' sprach Herr Weder u.uct Heber» rv.chung einrs Reliefs von Deethoveiu namen» der .Bürgergefell'chast' beglückwünschte Herr Hirsch unter Ueoerroichung einer Vi.de» von Wagner, t-ct *211 ännertumtxnvIn lief) seiiw Glückwünsche durch Herrn Rautenberg au»f peechcn unb einen Chor überreichen, al» Sprecher der .Harmon.e-Gemütlichkcir" überbrachte Herr Hardt herzlich: Glückwünsche und teilte bi: Stiftung eine» Chore» mit, der Turnverein 1848 lief durch Hern, Gr le gratulieren, für ten .Frchsinn" Iprach Herr Ott mann unb ü'erreichte einen Fohnennaqel, wädrenb zum Schiust Herr Trebing al» Ausdruck seine» Dankes an den Verein ein felbfigcaialte» Bild von Veeth5v?n überreichte. Herzliche DnilleSworte deS 5eftfciter». Herrn Wei ne rt, an die DerernS- Dertrctcr, sowie an den um den Verein sehr verdienten Chormeister Wilhelm 2 ch ä 111 e t schlossen die würdige Feier. Der Rest deS Abends gehörte bm tanzt rohen Besiochern.
tvornotize».
— TvgeSkalenber f ß r Montag. Verein bet Einzelhändler: 8 Uhr, Generalversammlung. — Lichtspielhaus, Da hnhps strafte: .Der Well.rieg". — Astorialichtspiele: .Dctl- damps".
e* Die Karl-Dogt-Stratze, deien Ausbau im vorigen Jahre durch die Wohnungs- nothilse mit Grbauun ] eineZ Doppelhauses begonnen wurde, ift Im Lause diese» Sommer» bis auf einen Dauplay nächst der Kaiser-Allee alS auSgebaut anzusehen. Don den in diesem Jahre erstellten Gebauten find zw n seit einigen Tagen bezogen, während die nach der Licher Strafte zu folgende, Einsamillen- urd Reihenhäuser, insgesamt 14 Wohnungen, voraussichtlich noch in diesem Jahr? b> zogen werdm könn.-n. Da» erst vor kurzer Zeit näa,st der Kaiser-Allee begonnene EinzilwohnhauS ift ün Rohbau voll- cndct Wenn auch bi? ein e* ten Gebäud in ihrm architek onischen Einzelerscheinung nicht zu be- an ft anbei, finb, so kann ihr Vesamteindruck - abgesehen beriniigcn zunächst ber Kaiser-Allce — nicht als eine gute Lösung be» SiraftenbilbeS anges hen werden. Das sortwährende Dor- unb 3urüdlrcten bet einzelnen G.'bäube gegen^in- anber. sowie bie an ben Reihenhäusern gegni bie Strafte angebrach en Vortreppen wirken sehr unruhig: hinzu tommf noch, bah die Formen her Häuser — vornehmlich der Dächer - und di? verschiedene Höhe her Häuser da» Gesamtbild der Strafte we-sentlich be.inträchtig.m. DaS D. - denllichste an der Gesamtanlage sind jedoch die nächst der Treppenanlage erstellten Reihenhäuser. die sich nicht nach ten anstekgenbcn Profil der. Strafte rich.en. sondern alS Wohrchot horizontal angelegt sind. Infolgedessen stecken Die
oberen Häuter zu ttek bn Grbboben, nnb her an diZer S elle entstandene H?>hemmt.rtchied zwischen Ncteii und ben Häutern an her Licher Strafte wirk: bedruckend. «Ls mutz hieraus g<* fo grrt werden, das» beim Ausbau von Straften do. her alle ckinze.heiten g flär: s in müssen
• • Die Srbeiten am Neubau de » F i - nanzamtsaetzäude» | «breiten in rakiem Tcnp - ooraxtn«. Nachdem ha-. Rufbrtnycn ter Äellrrbtde nunmehr becnX: ist. sind inzwischen bi« Mauern sür dar Erbge'choft am Teil de» lifrjor- gunpsomtf» 'oaxit gebertxn. datz mit dem >>rsteücn der ?r«fr bx auch al» tSasserdecke ausgesuhrt werden |oll ’.n ben nadiften Tagen begonnen uw eben kann. Täglich hnb an her Baustelle etwa tiau- arib.ifr dejchaft,gt. Wenn bie seitherige Dittcnma anbait. kann noch ge^xn Jahre>ende mit hem Auf- sttziagcn de» Dad)<ixrt<» gercdmft werben.
Verein.gung zusammengeschlossenen hiesigen Bank- inst.tute geben heute irn >'lnze,gent. ä bekannt, haft sie mubfr Lparkonten in ihren Buchern einrtchten. U » lebt damit auch bei den Konten wieder eine u in- richtung auf, wie sie in der Vorkriegszeit schon immer bestanden hat Im Interesse einer erhellten Spartätigkeit ist da» Vorgehen der Banken zweifellos zu begruben.
” D ie n ft j u b i l ä u in. Im Betten». Wä c» und Leinenhaus E. Röhr s Lo in her Vihn- l)0>strafte kann die erste Derkäu'erin Fräuleii, E l i f c Dinnecker am morgigen 1. Qtot>eirb.-t auf eine Töjührige Tätigkeit zurückblicken Sie erfreut fich in Kundenkreisen grober Beliebtheit unb aenieftk die Anerkennung und ha» Dertranen der Firmeninhab?r.
" Crlebigte Lehrer st eilen Erledigt sind eine Lehrerstelle für einen evangelischen Lehrer an der Volksschule in Tret» ab Vba , »tret» Gte> hen; Dienstwohnung ro.rb Im Frühjahr 1928 frei.; eine Lehrerstelle für einen eoaiigelifchcn Lehrer an der Volksschule in Lich, ttrei» tüicsten
• • Licht pielh us B hnhvfstrafte. In Ergänzung unseres Berick l» über bi» neu- gestaltete Lichtspielhaus ist noch mittuleUcn. haft die Firma Aufdermauer 4 Laberenz die Stuck- unb De oo-itionsarbeiten in bem neuen Licht pielhau» auSg.ckühri hat.
"VuftriebausbemheutigenFrank- furter Schlachtvieh markt 321 Ochsen, 59 Dullen, 6ß5 Kühe, 332 Färsen, 413 «alber. 107 e«hafe, 5579 Schweine.
Starkenburg.
• Darmstadt, 30. Olt. Heute vormittag wurde durch Prälat D. Tr. Diehl ein neu» erbaute» Gemeindehau» In bet W alb- ko l o n i e von D ar m st a d t eingeweiht. Die Waldkolonie ist ein stark beliebeltc» Gebiet vo» etu'xi 2500 Seelen in bei - s Haupii
Hofs, da» einen borfartigen Charakter l>,t unb in her Hauptsache nach dem Kriege au»geb nrt worden ist. Dodenresormerische Ideen sind hier verwirklicht worden, und zu Ehren des Boden- res armer» Damaschke wurde ein Platz .Damaschke-Platz" genannt. An diesem erhebt sich das neue Gemeindehaus, da- äufterllch den Ciuhrud einer Kirche macht, einen groben kapellenartigen Raum mit Altar und Kanzel, Sakristei, Äonfirmanbenfaal ufu>. enthält und In den oberen Stockwerken Wohnräume für ben Pfarrer, bie Gemein befchwe st er und den Hausmeister. Der Dachreiter birgt eine historisckia Glocke auS dem Weiften Turin in Darmstadt, die der Gemeinde vom Ministerium leihweise überlassen worden ist. Rach her Weiherede des Prälaten D. Dr. Diehl hielt Psarrer Mar» die Fefkpredigt und O her b ü rq er mct fl er Dr. Glässing übermittelte die- Glückwünsche der Stadtverwaltung.
Lpd. Darmstadt, 29. Oft DaS Flug» zeug .Pelikan" der Firma Boftler, ein Doppeldecker Raab-Katzensteinscher Konstruktion. daS von dem bekannten Piloten Jährling gesteuert wurde, stürzte bei Gersfeld brennend ab. Jährling befand sich auf dem Rückflug von einem Fluglog in ö fenach Unterwegs mußte er schon wiederholt wegen Stürmet und Motor defekt es notlanden. Bei Deos.eld entstand ein Deraaferbrand, beim Dersuch notzulanden blieb bas Flugzeug in ben Bäumen hängen und wurde restlos zerstört, während der Pilot unverletzt blieb.
Berliner Börse.
Berlin, 31. Okt. (WTD. Funkspruch.) Die neue Woche eröffnet feste zurückhaltend. Die Tendenz ist abroarknb. Kurte werden noch nicht genannt. Von einer größeren (Belbonfpannung zum heutigen Zahltag ift nichts zu merken. Tagesgelü ca. 7^5 Prozent. Iroijöem redjiwt man bei der herrfchenden D<fch<>it»- ftille eher mit leichten Kursrückgängen. Hm Devisen- markt stört man Paris gegen London mit 124,07; Mailand 89,13; London-Kabel 4,8705 und Tl-j5rib- London 28,44.
eine Cigarette aus guten (Drienttabaken angelegt werderu SLEIPNE&
isi die hemorraqende
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