I
die Leitung der geplanten Maschine noch mit- überne^men konnten. 3n ähnlichen Füllen erweist cs sich auch häufig, daß man durch Vermehrung „es Hilfspersonals die Ausnutzung einer Maschine erhöhen kann.
Die Einführung einer elektrischen Zeitbuch- sührung ist in allen Betrieben möglich: bei- pielsweise sind solche Einrichtungen in Druckereien, Webereien, Ofenbetrieben, Walzwerken, mechanischen Werkstätten usw. schon im Betrieb. Der Einbau ist sehr einfach: An der zu überwachenden Maschine braucht nur ein Kontakt angebracht zu werden, während das Schreibgerät in das Zimmer des Betriebsleiters verlegt werden kann, so daß er den Betrieb in aller Ruhe von seinem Arbeitsplatz aus übersehen kann.
Wirtschaft.
KonjunkUurwende?
Gewisse Anzeichen deuten darauf hin, daß mit einer längeren Dauer des jetzigen verhältnismäßig befriedigenden Zustandes der deutschen Wirtschaft vermutlich nicht zu rechnen ist.
Zunächst ist zu verweisen auf die immer stärker werdende Abhängigkeit der deutschen Wirtschaft vom Auslandkapitalmarkt. Heber dessen künftige Gestaltung gehen die Ansichten stark auseinander: das eine läßt sich aber mit Bestimmtheit sagen, daß in Auslandanleihen ein wirksames Aushilfsmittel für Deutschland solange nicht erblickt werden kann, wie nicht eine wesentliche Steigerung der deutschen Ausfuhr eintritt. Gerade auf die,em Gebiet fehlt es aber in stärkstem Maße. Während in den Jahren 1924 und 1925 die deutsche Ausfuhr um je 1 Milliarde zunahm, ist seit Anfang 1926 eine völlige Stockung eingetreten: gegenüber dem ersten Halbjahr 1926 ist im ersten Halbjahr 1927 die Einfuhr an Rohstoffen und Halbzeug, an Lebensmitteln und Getränken sowie an Fertigerzeugnissen um insgesamt 2460 Millionen Mark gestiegen: in derselben Zeit ist jedoch die Ausfuhr bei saft allen der hier genannten Gegenstände zurückgegangen. Angesichts dieser Entwicklung mutz mit allem Ernst die Frage erhoben werden, ob und wielange es iwch möglich ist, die Kapitalien und Devisen zu beschaffen, die zum Ausgleich eines derartig anormalen Mitzverhält- nisses zwischen Einfuhr und Ausfuhr unbedingt notwendig sind. Diese Frage ist um so ernster, als gewisse Anzeichen auf eine wenig wirtschaftliche Art der Kapitalverwendung in manchen deutschen Gewerben hindeuten. So hat z. B. in der letzten Zeit die bevorzugte Befriedigung über- flüssigen Bedarfs stark zugenom:nrn und cs werden "trotz der an sich völlig ausreichenden mengenmäßigen Ausrüstung der deutschen Industrie auch in den Gewerben, die deren gar nicht bedürfen, seit einiger Zeit immer neue Unternehmen errichtet, Vorgänge, die der auch jetzt noch nicbt überall curchgeführten betrie&Iiycn Rational.sierung sehr hinderlich sind. Vor allem scheint es aber so, als ob in manchen Gewerben die Lagerhaltung übermäßig umfangreich wäre: Meldungen dieser Art kommen z. D. aus der Textilindustrie, aus dem keramischen Gewerbe, aus der Schuhindustrie usw. Der Umfang der Lagerhaltung scheint vielfach so groß zu fein, daß er auch durch das Ergebnis der letzthin stattgefündenen Ausverkäufe, deren Ausfall übrigens sehr verschieden beurteilt wird, nicht erheblich beeinflußt worben zu sein scheint. Die hohen Lagerbestände führen natürlich gang von selbst zu einer Einschränkung in der Erteilung neuer Bestellungen, zumal barm, wenn die Zahlungen stockend eingehen: gerade darüber werden die Klagen aber in der letzten Zeit aus allen (Sc- werben (z. B. Eisenindustrie, Metallwaren- und Werkzeugindustrie, Automobilbau, Lederindustrie uUu.) immer drirwli^ er. Ein Ausweg aus den hier möglicherwei.e entstehenden Geld- und Ka- pitalsbeschafsungSschwierigkeiten wird sich schon deshalb nur sehr schwer finden lassen, weil der Herbst (z. D. wegen der Finanzierung der Ernte) stets besonders starke Kapitalansprüche zu stellen pflegt.
Aus allen diesen Gründen erscheint es nicht ausgeschlossen, datz vielleicht schon in absehbarer Zeit ein Konjunkturrückschlag erfolgt, der dieses Mal — im Gegensatz zu früheren anderen Fällen — von der Konsumseite ausgehen würde. Es zeigt sich allmählich deutlicher, daß in vielen Gewerben die Konjunkturaussichten und damit die Absatzmöglichkeiten überschätzt worden sind. Es ist vergessen worden, datz Deutschland noch nicht reich genug ist. um sich intensivere Konjunkturen längerer Dauer leisten zu können. Wenn ein Konjunkturrückschlag kommt, ist es leicht möglich, datz er ziemlich heftig wird. Denn angesichts ter erheblichen Selbstkosten, mit denen die deutsche Wirtschaft wegen der hohen Steuern, Eisenbahnfrachlen usw. arbeiten mutz und angö- ......■ im nrnriiTW »im, -aitEim tti itm—.............in»
sichts der jedes Eingehen auf die jeweilige Kon- junfluelcge ab ehnenven starren Lohnpolitik des Veic sarbeiismiais.er.ums bestehen Einsparungs- Möglichkeiten, Mit teren Hilfe Pre.Lenkungen und damit neuer Konjunkturanreiz geschaffen werden könnten, nur in unzureR endem Matze. Aus diesem Grunde ist wahrscheinlich, datz die einzelnen Konjunkrurwellen in Deutsc lend noch für längere Zeit kürzer und schärfer aufeinander folgen als in der Vorkriegszeit.
•
• Hessische Landeshypothekenbank Darmstadt. Bei dem Institut beträgt die Leitungsmaste zum 30. Juni 1927 (alles in Millionen GM.) zusammen 19,6 (19,16) bei 103,76 (103,81) Pfandbriefumlauf, woraus sich die Maximalquote auf 18,9 (18,4) «Vo errechnet. Der Ausweis enthält nur noch 3,87 nicht seststehendL Aufwertungsansprüche, was einer Mintmalquote von jetzt 15.1 % entspricht.
* Um b i e Einheitsbedingungen im deutschen Getreidehandel. Während des Getreidehandelstages in Magdeburg, der am 30. August durch eine Börsenversammtung seinen Abschlutz fand, wurde auch von i*:r Kommission zur Schaffung einheitlicher Bedingungen im deutschen Getrcidehandel über einen Sonderschlutz- schein für den Handel mit Futtermitteln beraten. Man kam in allen grundsätzlichen Fragen zur Einigung und es soll in einer demnächst in Berlin stattfindenden Beratung der allgemeinen Handelsbedingungen die Schaffung des Futtermittel» schlutzschcines endgültig beschlossen werden. Don diesem Tage ab treten die Gtündlagen für den Handel mit Futtermitteln in ganz Deutschland in Kraft, die sich den Bestimmungen des Futter- mittelgesetzes anpassen werden.
* Nassauische Landesbank. Wiesbaden. Das Institut wird voraussichtlich schon zum 1. November eine endgültige „ Abfindung von ca. 12,5 Proz. vornehmen. Nach der Tci- lungsmasse vom 30. Juni 1927 stehen den Schuldverschreibungen und Schuldscheinen von 230.06 (230,11) Millionen an Aktiven 30,98 (30,10) Millionen Mark gegenüber, was einer Marimalquote bei Abzug des 5proz. Derwaltungskosten- beitrages von 12,6 Proz. entspricht. An Ausfällen seien bisher 100 000 Mark zu verzeichnen, bei den schwebenden Verfahren fei ein Ausfall von ca. einer Million Mark möglich, so datz man die 12'/2proz. Abfindungsquote als angemessen betrachtet.
* Eine Frankfurter Tabakfabrik in Konkurs. Die seit über 100 Jahren in der gleichen Familie bestehende Tabakfabrik Gerhard Schiele geriet ;m März 1927 unter Geschästs- aufsicht. Sie hatten e nen außergerichtlichen Vergleich mit ihren Gläubigern auf der Grundlage von 30 °/o abgeschlossen, vorausgesetzt, datz das Finanzministerium aus 24 000 NM. rückständige Tabaksteuer verzichtet. Da diese Stelle grundsätzlich diesen Antrag ablehnte, mufi‘e diese Firma jetzt Konkurs beantragen. Die Passiven betragen 84 600 NM., die Aktiven rd. 15 000 NM.
* Tabakernte in Lampertheim. Es wird jetzt allgemein mit der Tabakernte in Lampertheim begonnen. Der Stand des Tabaks hat sich in der letzten Zeit wider Erwarten gebessert, so daß mit einem mittelmäßigen Erträgnis zu rechnen fein dürfte.
" S. Hirsch Gerste-und Malzfabrik A. G.. Frankfurt a. M. Die Gesellschaft verteilt für das abgelaufene Jahr auf 1 Mill. Mark wiederum 10 Proz. Dividende aus einem von 36 921 Mark auf 137 487 Mark gestiegenen Nein- getoirm. Abschreibungen wurden mit 43 189 (19643) Mark vorgenommen. Geregelte Verhältnisse an den Märkten haben das am 31. März 1927 abgelaufene Jahr noch nicht gebracht. Zollerhöhung zum Erntebeginn und teilweise Mißernte veranlaßten eine wesentliche Preissteigerung rmd sehr starke Preisschwankungen.
’ Jeters Union 21.®.. F r 7 n ! f u r t a. M. Nach dem Frankfurter Prospekt über drei Millionen NM. neuer Ak.ien ist das Unternehmen für die nächsten vier Monate gut beschäftigt und es wird unter dem üblichen Vorbehalt mit einem befriedigenden Ergebnis auf das erhöhte Aktienkapital für das demnächst endende Geschäftsjahr gerechnet werden. Der Umsatz des laufenden Geschäftsjahres hat den des Vorjahres bereits überschritten.
* Der Philipp Holzmann A. G. Frankfurt a. M. ist in Gemeinschaft mit ihrer das Projekt mitausführenden Gruppe (Berlinische Baugcscllschaft, Allgemeine Baugesellschaft Lenz & Co. und Nichter & Schaedel) sowie für die zweite Gruppe vom Magistrat Berlin der Auftrag auf die Erstellung von 8000 Wohnungen erteilt worden. Die erste Gruppe führt 5000 Wohnungen, darunter die Holzmann A. G. anteilmäßig etwas mehr als die anderen Firmen, von der zweiten Gruppe jede Firma 1000 Wohnungen aus. Der Finanzierungsplan ist bereits
festgelegt und bedarf noch der verschiedenen behördlichen Genehminungen. Da der Dau von 1000 Wohnungen ein Oh.Ut von mindestens 15 Millionen Mark darstellt, ist eine Dollaranleihe von vorousjichtlich 30 Millionen Dollar nach dein Dorsch läge von Holzmann durch die Dauf innen aufzunehmen, dercn Dorverhandlungen lvwcil bereits abgeschlossen sind.
frankfurter Börse.
Eigene Drahtmeldung des „Gießener Anzeigers".
Frankfurt a. M. 31. Aug. Tendenz: weiter erholt. — Die Stimmung an der Börse war weiter erholt, doch blieb das Geschäft bei der geringen Anteilnahme des Publikums äußerst be- schränit und die Zurückhaltung war allgemein ziemlich groß. Zunächst schien es, als wollte sich wieder eine schwächere Haltung^ durchsetzen in Anbetracht der immer noch großen borgen um die zukünftige Entwickelung des Geldmarktes. Geld ist infolge des Ultimos sehr steif. Schließlich gewann jedoch die zuversichtlichere Stimmung die Oberhand auf verschiedene anregende Meldungen, und die Baisse-Spekulation mußte mit Deckungen folgen. Die Hauptanregung bot die Rückkehr der Vertreter der I.-G.-Farben aus London von den deutsch- englischen Chemieverhandlungen, die angeblich einen recht günstigen Verkauf genommen haben. Anregend wirkte auch der Monatsbericht der Dresdner Bank mit seiner günstigen Auffassung über die deutsche Konjunkturentwickelung, ferner die starke Belebung des Geschäftes in der Textilindustrie. Bei Festsetzung der ersten Kurse verzeichnete man im allgemeinen Kursbefestigungen von 0,5 bis 3 Prozent. Bankaktien lagen durchschnitlich 1 Prozent hoher. Commerzbank aber plus 3 Prozent. Montanwerte waren überwiegend nur gering gebessert, nur Mannesmann plus 3 Prozent. J.-G.-Farben konnten 1,5 Prozent und Scheideanstalt 3,25 Prozent anziehen. E lektrowerte lagen bis 2,5 Prozent höher, nur Bergmann 1,5 Prozent schwächer trotz guter Beschäftigung. Holzmann plus 3,5 Prozent, Wayß & Freytag plus 1,5 Prozent. In Voigt & Häffner scheinen sich die Jnteressenkäufe weiter fortzusetzen, der Kurs ging um 5 Prozent in die Höhe. Heimische und ausländische Renten blieben ohne nennenswertes Geschäft. Im weiteren Verlaufe konnte sich bas Kursniveau erneut etwas heben, die Kurse zogen durchschnittlich noch um ein Prozent an. Reben Deckungen sollen auch kleine Meinungskäufe oorgenommen worden sein. Am Geldmarkt blieb Tagesgeld zu 7 Prozent stärker gesucht. Im Deoisenverkehr lagen das Pfund und der Dollar etwas schwächer. Die Reichsmark stellte sich gegen Kabel auf 4,2004; gegen London auf 20,422. Paris gegen London 124,02; Mailand 89,40; Madrid 28,78.
Berliner Börse.
Eigene Drahtmeldung des „Gießener Anzeigers".
Berlin, 31. Aug. Die heutige Börse scheint wieder einmal unter dem Einfluß einer Reihe günstiger Momente, die allgemein eine freundliche Stimmung aufkommen lassen, zu stehen. Der Monatsbericht der Dresdner Bank, in dem die deutsche StonjunfturerttroicTlung sehr günstig beurteilt wird, und die starke Beschäftigung in der Textilindustrie regten an. Die Börse will wissen, daß auch der Bericht der Commerzbank günstig werden soll. Die Rückkehr der Vertreter der I.-G.-Farben aus London und die Gerüchte, daß in den nächsten Tagen ein Kommunique über die Verhandlungen mit der englischen Chemieindustrie zu erwarten sein soll, hatten besonders am Farbenmarkte zur Folge, daß neben zahlreichen Deckungskäufen auch wieder eine Reihe Meinungskäufe getätigt wurden. Der Geldmarkt zeigte keine wesentliche Veränderung. Tagesgeld ist stärker gesucht zu 7 bis 8 Prozent. Monatsgeld 7,75 bis 8,75 Prozent. An den Effektenmärkten zogen die Kurse durchschnittlich um 1 bis 4 Prozent an. Spritwerte, Bernd erg und Glanzstoff lagen etwa 5 Prozent fester. Auch I.-G.- Farben und einige andere Spezialwerte konnten sich um 5 bis 6 Prozent bessern. Heimische und ausländische Renten seht ruhig, doch eher etwas freundlicher. Im Verlaufe blieb das Geschäft, das schon zu Beginn größer als an den Vortagen war, weiter lebhaft. Es waren erneute Kursbefestigungen bis etwa 1 Prozent zu verzeichnen.
Frankfurter Getreidebörse.
Eigene Drahtmeldung des „Gießener Anzeigers".
Frankfurt a. M.. 31. Aug. Das Geschäft war äußerst klein und die Preise nachgebend. Die Landhändler fordern noch höhere Preise, müssen jedoch auch billiger Abgaben machen, da Frankfurter Mühlen nur zu 28 Mk. guten, schweren Weizen kaufen. In Roggen ist kaum Geschäft. Kleie liegt nachgebend. Für Hafer wurden unverändert die Preise vom Montag gefordert, da nur wenig Ware an den Markt kommt. Es wurden notiert: Weizen (Wetterauer) 28 bis 28.50, Roggen (inländischer) 24, Sommer-
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
gerate für Brauzwecke 26 bis 27.75, Hafer (inländischer) 23.50 bis 24.50, Hafer (ausländischer) 23.75 bis 25, Mais (gelb) 19 bis 19.25, Weizenmehl (inländisches, Spezial 0) 39.50 bis 40, Roggenmehl 35 bis 36, Weizenkleie 13.50, Roggen- Ileie 13.75. Tendenz: Ruhig und abgeschwächt.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 30. August. Die Auslandmeldungen hatten ausgesprochen flaue Tendenz aufzuwei^n. Cifofferten waren um 25—30 Goldcents niedriger gehalten. Trotzdem ist die Tendenz des heutigen Preduktenmarktes relativ widerstandsfähig und im Laufe des Vormittags eher wieder fester. Der Besuch hatte unter der Magdeburger Tagung zu (eiben und das Geschäft war nicht fo lebhaft wie sonst. Effektiver deutscher Weizen aus Schlesien und der Provinz ist weiter angeboten. Die Aufgelder gegen September sind um 3 bis 4 Mark zurückgegangen. Am Lieferungsmarki verloren die Preise durchschnittlich 1,50 Mark. Für Roggen ist bk- Gesamt- tenbenz etwas schwächer, obwohl bas Angebot in vorderer Ware nur beschränkt bleibt. Das Aufgeld gegen September ist auf etwa 2 Mark zurückgegangen. Mehl hatte heute nur wieder kleines Geschäft. Gerste wenig verändert. Für Hafer überwiegt weiterhin bas Angebot. Die Käufer bleiben vorsichtig. Für Mais sind die Forderungen um etwa 1 Mark ermäßigt. Es wurden notiert (1000 Kilogramm): Weizen, märkischer, 267 bis 271, Sept. 277 bis 276,50 bis 278 (in einem Falle), Oft. 275,50 bis 276,50, Dez. 275,50 bis 276,50 (unregelmäßig): Roggen, märkischer, 231 bis 235, Sept. 243 bis 242 bis 243, Oft. 240 bis 240,75, Dez. 237,50 bis 239; Sommergerste 225 bis 253; Winter- und Futter- gerfte 203 bis 209; Hafer, märkischer, 205 bis 221, Oft. 211, Dez. 211 (matter), ab schlesischer Station 200 bis 211; Mais, La Plata 198 (ruhig); Raps 295 bis 305; (100 Kilogramm): Weizenmehl 35,25 bis 37,25 (flau); Roggenmehl 31,75 bis 33,40 (flau); Weizenkleie 16 bis 16,25 (stetig); Roggenkleie 15,25 bis 15,50 (stetig); Diktoriaerbsen 43 bis 48; kleine Erbsen 24 bis 27; Futtererbsen 21 bis 22; Peluschken 21 bis 22; Ackerbohnen 22 bis 23; Wicken 22 bis 24; Rapskuchen 15,60 bis 16; Leinkuchen 22,50 bis 23; Trockenschnitzel 13,75 bis 14; Soyaschrot 20,20 bis 20,70; Kartoffelflocken 23 bis 23,50 Mk.
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber einerlei Derantwortung.)
Lin Ruf nach dem Sprengwagen.
Zur Zeit ist die Frankfurter Straße in dem Abschnitt von der Klinikstraße bis zur Veterinärklinik wegen Instandsetzung für jeglichen Auto- und Fuhrwerksverkehr gesperrt. Der gesamte Verkehr wickelt sich jetzt, man weiß nicht auf wie lange Zeit, durch die Crednerstrahe und Glaubrecht st raße ab. Obgleich schon auf der Frankfurter Straße trotz teilweiser Pflasterung die S t a u b p l a g e erheblich ist, ist sie in den oben bezeichneten beiden Straßen, die ungepflastert sind, unerträglich. Es ist dringend wünschenswert, daß die Stadtverwaltung mit dem neu beschafften automobilen Sprengwagen diese beiden Straßen mindestens dreimal bis viermal täglich besprengen ließe, um den Staub nicht gänzlich in diesem Stadtviertel zur Herrschaft gelangen zu lassen. Der Dank der unter dieser Plage leidenden Einwohnerschaft dürfte der Stadtverwaltung gewiß sein.
E iner für viele.
Rundfunk-Programm
des frankfurter SenderS.
(Aus der.Ravw-Umschau".)
Donnerstag, 1. September.
13.30 bis 14.30: Übertragung von Kastel: Mittagskonzert der Kasseler Hauskapelle. — 16.30 bis 17.45: Konzert des Hausorchefters: Operetten- musik. — 17.45 bis 18.05: Die Lesestunde. — 18.15 bis 18.30: „Das Programm der Mitgliederversammlung des Rcichsverbandes der Deutschen Industrie", Vortrag von Dr. Jacob Herle. — 18.30 bis 19: „Das Auftreten gefährlicher Spannungen in Funkempfangsanlagen", Vortrag von Postinspektor Wilhelm Heerdt. — 19.10 bis 19.15: Wirtschaf lsmeldungen. — 19.15 bis 19.45: Stenographischer Fortbildungskursus. — 20.15 bis 21.15: Alte Musik. — 21.15 bis 22.15: Harfen-Konzert. Anschließend: Uebertragung von Kassel: Heitere Schallplatten von gestern und heute.____________
Sprechstunden der Redaktion.
12 bis 1 Ahr mittags, 5 bis 7 llhr nachmittags. Samstag nachmittag geschlossen.
Für unverlangt eingesandke Manuskripte ohne beigesügtes Rückporto wird keine Gewähr übernommen.
Anzeigenanslräge sind lediglich an die Geschäftsstelle zu richten.
Die hinter den Papieren angeführten Zistern geben die Höhe der zuletzt beschlostenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 6 Prozent, Lombardzinsfuh 7 Prozent.
Frankfurt a.M.
Perlt i
Frankfurt a.lvi.
Berlin
SchlUi. ftur»
1-Uhr. Kur»
Schluh»! Anfang
Schiuh Kurs
-Uhr- Kurs
Sculutz- Kurs
Anfang Kurs
Kur»
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Datum:
30. 8. | 31. 8. |
30. 8. |
31. 8,
Datum:
>0. 8.
31. 8.
30. 8.
| 31. 8.
5®/o Dt Reichsanlethe v. 1927
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87,5
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A. E G.........7
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184,5
132
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Dt. Aul Sluiöf. Schuld nut Aurlos -Rechten . . .
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Elektr. Lieferungen... 10
188,5
204,75
186.5
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DeSgl. ohne AuSlos.-Rechten
14.8
14,6
14 6
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Licht und Kraft......10
201
202
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7°/0 ftrai tf Hnp .Bk.Go dvt untünbbar bis 1932 ....
Felten & Guilleaume ... .6
137.5
140
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—
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Ges. f. Elekir Untern. . . 10
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—
258.5
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t1 i°/o Rheinische Ppp -Bant 4iqu -Äoldps ....
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Hamb. Elektr. Werke . . 10
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Schles. Elektr. ......io
ligaiionen, rückzahlbar 1932
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Schuckert ........7
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4°/o Ungarische Goldrte . .
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153
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Essener Steinkohle.....8
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Gelsenkirchener . f. I. 4
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13,6
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15
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Nlöcknerwerke ....... 5
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4°/,. dcsgl. Serie 11
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Köln-Neuessen .....5',.
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128.75
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von 1913 , .
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97.5
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Ällg Deutichc Eisenbahn .4'/, vamburg-Amerita Palet. . 6 vamb.-Südam Damvtich. 8
146
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222,5
Oberfchles. Kokslverke . . .0 Phönix Bergbau. f. '/, I 3 Rheinische Braunkohlen io
115,5
243
15 9
246.5
99.4
115 241 76
102
115,25
244
Hansa Dampfschiff • . .6 Norddeutscher Llovd . . 6
VlUfl. Deutsche Creditanst.. 10 Bann r Bankverein io
Berliner Handelöyesellsch. 12 Commerz- und Privat-Bl. 11 Tarmst. u. Nationalbank. 12
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149
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175
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146.65
144
144
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171,5
223
224.5 148.5 144.25
146,5
244 173.75 226 5
Rheinstahl ........o
Rrebeck Montan.......6
Bereinigte Stahlw. f.I 3
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Kaliwerk Salzdetfurth 12
167,5
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128.75
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129.5
34,75
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243,5
Deutsche Bonk. • ■ • • 10
DiSlonto-Gesellschaft AM. 10
158,5
160,5
158.5
160
I. G- Farben-Industrie. 10
292,5
294
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293.5
153.5
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153.5
155.5
Dynamit Nobel ......o
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—
138,75
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Dresdner Bank.....-10
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142.5
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Banknoten.
Frankfurt a M.
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Daimler Motoren.....0
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114,5
112.13
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Ludw. Loewe..... 1.
Rat. Automobil......6
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• -
271
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119
119.5
Orenstetn L Koppel .... 4
—
135.6
136,5
Linke Hofmann......
—
—
—
Leonhard Tiev. . . .. c
—
—
147
148
Bamaa-^ecnnn.......
Franks. Maschinen .... 0
45 5
45
-
75
—
75
—
Gritzner ... ..... 7
Hepliaensiaedt ....... c
115
24.5
—
_
—
Hunobans - ...... f
112.75
—
111.75
—
Lechwerke. ....... x
—
—
—
—
Mainkraftwerke ...... 8
125.1
—
—
-—
Miaa .......... 10
Nekarsulmer ........ z
136 25
—
|37
—
112
-•
114
—
Peters Union ..... .8
113
—
112 25
—
Gebr. Roeder ....... lö
—
—
Doigr & Haesfner ..... 6
16d
172
163
171.5
Güdd. Zucker.......0
140.5
141
141,25
141
Berlin. 30 August
i»elb |
Onet
Amerikanische Roten.....
4.181 i
4.201
Belgische Noten......
58,28
58,52
Dänische Roten ......
112,12
112,58
Englische Noten ......
20.385 |
20.465
Telegraphische Auszahlung.
Berlin. 30 Annust.
C6flb
Bries
Französiiche ’Jioten......
16,46
16,02
Holländische Roten .....
167,81
168,49
italienische Roten......
22,94
23,04
Norwegische Roten......
>08,90
109,34
Teutsch-Lcsterr., A100 Kronen
59,02
59,26
Rumänische Roten......
2,58
2,60
112,49
112,86
Schmetter Noten.......
80,83
81,16
Spanische Noten.......
70.41
70,69
Tschechoslowakische Noten . .
12.421
12,481
Ungarische Roten • • -
73.30
73,60
Devifemnarkt Berlin
-Frankfurt a. TL
30. August.
31. August.
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
(Selb
Briet
Geld
Brief _
Ämst.» Ron
168,20
168,54
168,18
168,52
Buen.-Lirc?
1,790
18,46
1.794
1,7,9
1,793
Brss-Antw
. 08,58
o8,44
58,56
Chrtstiaiiia
109,19
109,41
109,24
109,44
.stopenhagen
112,41
112,63
114,39
112.61
Stockholm .
112,72
112,94
112,69
112.91
Hclnngfors.
10,57
10,59
10,571
10,591
(Italien. .
22,845
22,885
42,83
22,87
London. . .
0,412
JJ.45i
20,407
20,447
Reuvork . .
4,1975
4.2055
4,197
4,205
Paris....
Schweiz . .
16,455
16.495
16,45
16,49
■>0,96
"1,12
1*0,95
bl.11
Spanien .
70.68
70,84
70,83
70,97
Japan . . . Rio de Jan.
1.989
1.993
1.984
1,988
0.4978
0,4998
,4975
0.4995
Wien in D.- £eft. abgcst
69,16
59,28
59,125
59,245
Prag ....
Bclzrad . .
12,44 4
12,464
12,441
12,461
7,404
7,393
7,4'17
7,390
Budapest. .
73,46
73,00
73,44
73,58
Bulgarien
o,034
3,0.0
1,0j5
3,041
Listabon . .
20,38
20.44
40,18
20,22
Danzig. . .
bl,44
81,60
81,42
81,58
Konstantin.
2,118
2,122
4,120
4,124
Athen. . .
5,494
5,506
5,514
5,526
Kanada .
4.199
4.207
4,198
4,206
Uru.'uay. .
4,196
4. 64 20,975
4.176
4.184
ttatro . . .
20.935
40.93
20,97
; etflft p
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mubung । nannten I allerdings sehr haust
Sanz c bei einem richtig aus men begin dann Irger vorhanden Hilfe besoni imb im 3ni schnell wie
Sei der nicht der 0r. hutungsnjeil
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Unrege, jei sonst chungssehle jlälern zu, ieren W jichligk- fichi'gke die gelroge auch aus n Megrben atledti Be zen, Tlän Zustande' man nicht liches, Ion lieren ozu wähl eine: dem flruni
Lei die daß auch | benralter r müssen, für chendes Eia punlt an t Lesrentsem normalerwt
Endlich Funktlonss! die durch
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