Einzelbild herunterladen

llr. 125 Drittes Blatt

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für (Pberbeflen)

Dienstag, 5(. Mai 1927

4jirt»ct)ari.

Geheimrat Duisberg zur Börsen- und Wirtschastslage

Okbeimroi Buioberg. ber auf brr tRüdrriff von ber Münchner 3nbu(iri<: qung emge in Boden Baden axtiie. greobrie dem M 'jrtn-.rt ber . Badischen Preffe^. Vrofeffor 5 t a c r l. eine Un- terrebuna, in der er «ich über bt< g<gknwäni<i, «infcho'irloge äutzette und über die «runde, t < ibn zu inner Münchner Bede verantahi Haden. ®f- heimrot Sui »berg sprach sich wie < trist am

,ver vtdbalprodx* < Schritt der K eich. bank. ber ui dem von allen (rinfichrigen Ung'! erwarteten Tenden-umschwung an der Börse geführt hat. er­scheint mir vottaannfchastltch durchaus gesund und im i)inbi'-f aus die Bewenung unserer wtn'chatt- Iichen Kräfte auch richtig Ueberlriebene und tprfu- latio hochgeschraubt »or'cr.furk entsprechen nicht dem essetttoen Lett ber Vopttrr. Sie muffen baher nonvendigerweise ein unrichttgeo Bild untererSirt- schostslage geben

< bars nicht vergessen werbe». bah unsere ftondetsbttan, immer noch keinen Ttftiopoltrn bdrftrUt und das, die onseffrebten Wirkungen ber Rotiooattfferuog sich erst io fünf H« irtn Jahren merden zeigen können, mena diese was)- nahmen weitgehend dnrchgeiührt sind und die Betriebe sich daraus längere Zeil ein- und umgeffelll hoben.

Betrachtet man in dieser Meis« die Lage und überlegt die weiteren Wirkungen kes Da wes - planes. bie sich gerade rem jetzt ab besonders schwer zeigen werden, so ift eo wohl nur ,u ge- rechtsertigi wenn man einen ungesunden Zu ffand bann «rblldt. datz tn Ichier Zeit ein grober Teil de» Publikum» und nament­lich auch de» Mittelstandes. weder ange- langen hotte, an der Börse wild zu speku­lieren. -ter muhte einmal allen Ornftrt aus die tatsächliche Situation aufmerksam gemacht werben So beffeht knn Zweifel, bah unter Witt- schattOieben troh aller biudenbrn 2V rthd)ungen '>ch langsam erholt, aber er bars nicht übersehen werden, d.ih dies nur allmählich gehen kann unb bah wir .kurztrete n" müssen, um vorwärts zu fnmm.-n '

Sann sprach sich Qkbctmrct Dulsberg über die Ausgaben brr Presse beim Mitausbau ber Wirtschaft folgendermaszen aus .Leiber wer­den von .tnern Beil ber Presse oft aus ®runb von Meinungsäusterungen ober EinzelfLllen aus leilgebieten ber Industrie Prvanosen auf i stellt, kn« geeignet sind, in weiten Kreisen des Pu­blikums unmahgebltche G i n b r ü d c und Hoss u ungen zu .-rroeden. Gerade wie auch der Reichs verband brr Deutschen Industrie, tret- vhnn ich vorstehe. obwohl er eine Vertretung von Spezialinteressen barstellt, sene Spezialinteressen immer jrntn des Gesamtvolkewohls unterordnet. so muh bas auch ohne Aufsicht auf einzelne Intereffenten die Preise tun. Es ist daher auher- > zu bru

bei oller Kritik, die sie an den Maftnahmen ber Reichsbank übt. auch sür ben Ernst unserer Witt- schaslsiage 2Vr1tJnbr.t» gezeigt und die über­mütigen Gedanken ber Börsenspekulation be­kämpf l Hot."

* Hessen « A ass auiIche Installation»' «.'M.. h 6 d) ft o. M rncriilnrrlammlung der überwiegend im Besiste ber Heffen.Naiiauisch.n Eao-B G befindlichen Gesellschaft genebmigte acht Prozent Dividende. Zu Anfang de» lausenden Jah­re» sei das Geschäft sehr still gewesen. Zusammen Mil der Belebung am Baumarkte sei seit Monat Mai die Beschäftigung sehr befriedigend gewesen, so das, neue 0 mltel!

den können. Dos Äerkaussgeschast entwickelte.sich s«hr gut.

Hessen-Nassauische Gas- B.-G j n Höchst a. M. Die Generolveriamnilung genehmigte B.5 Prozent Dividende. 3m lausenden Jahre habe der Garadsan eine weitere Zunahme erfahren, und zwar im Lause N* erste, Äach einem kleinen Rückgang während des kühleren Monats April sei im Mai die Zunahffie wieder sehr &ark gewesen. Die Hoffnungen, die man auf den uebou des Werke» gefetzt habe, hätten sich erfüllt. Tie höheren Ga)preife seien begründet durch steuer­liche Belastung gegenüber den Steuerprivilegien, die die rein städtischen Gasanstalten genössen.

Starke Abgaben an der Frankfurter Börse.

Frankfurt. 31. Mai. Tendenz: Schwach Tie Börse lag jum Ultimo sehr verstimmt und ausgesprochen schwach. Sowohl die Aus- sjchrungen Geheimrat Dulsberg», wie auch die Börsentechnische Loge veranlassten zu star­ken Abgaben Es scheinen sür ben Zahltag noch gröbere Positionsl:'ungen no.wendip zu lein, da entgegen ber früheren Gewohnheit deute in der ersten Stunde noch stark per Ultimo gehandelt crurde. Die Gefarnthaltung wurde noch beelnslubl durch die Lage am Geldmärkte, wo Mo- latsaeld Wetter stark verlangt ist. Auch führten die Privatdiskonterhöhungen zu star- kcn Einreichungen ber Danken bet ber Reichs- bank. Daraus folgert man daß eine Erhöhung des Reichsbankdtokontes doch noch fern- rxen mülle, wenn auch bis jetzt ber Reichs bank- t räsibent au» begreiflichen Gründen (neue Reiche - anleihe» damit zuruckgehalten hat Die Haurt- treNe zeigten starke Kursrückgänge, und gegenüber der Abendäörfe durchweg bis " 6 Prozent. Stark gedrückt waren in erster £ime Äa Haiti en. verschiedene ülekt ro- werte «Ladmeyer. Licht und Kraft. Ste- nensi. einige Bankaktien (Darmstädter. Mitteldeutsche> fcarie Zellst oss Daldhof. Letztere verloren 14 Prozent. Aschaffenburger »inus 8.75 Prozent. Bon Montanwerten verloren Mannesmann 5L Prozent. Harpener 425 Prozent. Klöckner 3 Prozent. I. G. Farben üüfiten 425 Prozent ein. ihre Konzernwette : Theinstahl minus 4 Present. Tc.cbed 0.75 Prozent. Jon Sinzelaktien verloren Schebeansta.t 3.5 Pro- Ifiti. Holzverkohlung 2 75 Prozen: Süddeutsche Zucker 4 Prozent. Gebr. Iunghai.no 1.75 Prozent. Schiffahrtsaktien b.e 35 Prozent mehr.- yr. Auto- und Molchinenaktien 3 Prozent schwächer. He . mische Anleihen Leichfalls schwach. Schutzgebiet 8.3 Prozent. Bon f rem ben Renten lagen nur Türken etwas Gründlicher. Der Börfenverlauf blieb auch vx ter '<br ruhig und bis zur »Wellen Stunde we.ter »geschwächt. Jüan Höne I G Farben nut 274L krezent. Rheinstahl mit 187 Prozent und AEG

mit 167 Prozeat Im Devif eovertehr lag Mailand etwas sestrr cut 8625 gegen Lindem. Die übrige- -ouptvaluten i>:ree uiwerönderr London-Kabel 4.6680. Die Reichsmatt stelltc ich gegen Xabd auf 422 gegen da» P'rrnd au 20 50.

Börsen knrf.

n.u

14.»

tni

m.T»

ns *

m i

m

» «s

141.»

>s'.r»

IM 25

IM.«

*

I«

raimfeblrw .

:»i

*i<bedVbbi« . .

IS7

IU.II

im :»

Itt.BA

IC U

1 - I

iiiDcrl OnbfIberfl

trs

i?»

in

M.U

trs »

tu.»

icr.:»

M4 U

101.6

17«

IIS

t«8

.91 |

IM ree

IM IM.6 144

tn.» irr

141 tu

in

Ml

74 I 'W.7»

IM ui

IM » re» »

117 »I.»

i<- 14?

I»i

IM

i74.se IM ISS

IO.lt

IM IC

243 »

141.7»

17» 7» 237 irt 112

tn 17s tii

IM

147.73

110.13

WSKrllzten eluerrfr TMrrr^tla. . Toet»t-!U . .

fti.tu tufmuieai r flH und ffrc'i $/äUi!rc*a»n1r .

Swftflg . r*r»tr r rr;»rrtr .

IT»

287.3

HO

UO » m 731

14.7»

NI IM.» n :

IVT

II»

ISO S» 4«

21.6 1 73

180 6 II» |

7J

4 frcBh .... .....

O*i.-c<nUarbl .....

....

Woi Dtelnur TRctetta

Jrarftunrr Rnnararm onkrorn'ai nf t'raan . . l'.fiol.'jrirn ftafi otanharl Trt Union 21^0.....-

itu' ,aln? «.Scri . . .

::rj . . .

ärOften Bett' ct . . .

27»

IV7 6

144.76

ßouixrtcUnna........

st ® Jnbnto*. . .

Ctbrib-antell udo eidtrtiu3ts-®ckai*an

tmettertten «tnmsdsnt

Verb

Im *u>

1I«M

»m w.

trr»

M k 11 4

M. K 1L(

S2ke*-a»!';-aj Ur i *ae M «r »eei-wto»

»0 HerU'ar.s" rr-' 6 ;ei ^xaaaribU. 4 jt tart* XMet-ls.

"* TS

Jll i7 :> i7 t

Banknoten.

Devisenrnarkl Berlin - 'JtaafTeri a. HL Telegraphische Auszahlung.

M. Mai-

lt Mat-

Äcrtiuno

«rnmt»c -JlDttrnma

aeül-goH

169,17 1.790

l.ftt

Hum'

4,57

5K,b4

M.655

58.675

l09.fi

109.61

409,61

IW.M

112,(4

IU.6S

111,61

112.K3

e-todbolm

111,79

II..01

112.79

113.01

l0,6u7

10.617

>9.667

10,617 a.27

ilialwn . .

zl.17

t3.lt

U.-LS

fembon . . .

.U,I7V

rv.liv

50.4.7

».517

4,2?.. 5

'cuDorf .

i.XIG

«.Sil

4.2155

Tarif . .

16,11

16.55

I6.U45

16,M.

e<trtxu . .

-1,1« 74.03

-1.»

»1,0*5

74.05

(1.256

p<i. int .

<4.19

Japan . .

I.HM

1951

1.944

*to dr 3en

Wirn tn 4

«►7

5U7

.4967

»«.rr

11.6007

C<0. abgr't

»5»

59,46

09,44

'4.49

il.Sl

11.4«

12,50"

#*<lirob

7,411

.4(6

7,41«

7.427

VabQprlf

äa»

.3>J

73. 4t,

.5.6(1

Fnl.-.ontn

4.U5,

.047

>.O5J

' 'floriert

(1,41

11,17

;0.9<

11,(K

Ionita. «onn nttn

»i,n

ta.ui

61.*5

81.01

t.iii

,115

(.116

.119

Bittr

5.594

».i«.

5.544

5,556

ttonobo

4.116

4.1(4

4,116

<.04

Ura uqD

4.110

4.244

4.XJ«

4.244

4atro

tl.in

1.64

(1.9t

(litt

ttrrlin. »o Mal

06(18

Fnr

Hmrriranl'ftf .....

4.21

4,23

tdJicim .......

68.50

5-, 71

Tämiftt *0'"(n .......

112,37

ilt.bJ

tfnaMft* »oim ........

»44

3-r. rwm......

16.53

16.: 9

16».4>

W, i

11.12

23,22

>t,rn»a>'ch< Woun . ...

IO«.(3

100,67

fBi'i, v . n .6100 Irsera Äim^niidx itoikn.....

5» 41 2.52

50.67 i.M

^otrn.....

H2.49

>12.9 >

tSttK..-r »cirn - . . .

81,1«

»Lt.

evanilcht Secn......

7i<br($>.- Tvch'tt Vota .

73.77

74.07 >1.65

11.49

Unaarritx ;Wwa - .

72.23

73.63

Aelchsbankblskont 5 ProzenL Lvmbardzinsfuh 7 Prozent.

Neue Rückschläge an der Berliner Börse.

Berlin, 31. Bkai. Die Ultimobörfe begann während her ersten Stunde In schwacher Haltung. Die Autzsührungen Geheimrat DuiSdergs üblen unverkennbar ihren Sinslust au», ebenso die Derknappung des Geldmarktes, die in dem Anziehen des Diskoni'aNes zum Ausdruck kam .vür Geld über den Ultimo nannte man einen Satz von 7 bis 8' . Prc-z. die» war die einzige Rottz. die heute am offenen Geldmarkt erfolgte. Die Nachfrage war weniger seitens der Börse, als vielmehr ber Wirtschaft lehr erheb- lieb, lo dah die Danken große Weehlelein- reichungen an die Ae ichsbank weiter­leiteten. Aus biefer Tatsache folgert man. t_j die an sich schon beoorstehende Diskont­erhöhung der Aeichsbank bald ein- treten wird Außerdem belasteten »ahlreiche Derkaussauflräge der Provinzkundschaft fast fänt-

-

Aückschläge von durchweg 2 bis 5 Proz. teil­weise auch in erheblich«bärtcrcm Ausmaße. Be­sonders schwach und etwa 7 bis 15 Prv^ nied­riger lagen anfangs Schultheiß. Ostwerke ZeÜ- stott Waldhof. Deutsche Blaschinen. verschiedene ttlehroalticn. SDener Steinkohlen. Bereinigte Glanzstofs. Aheinstahl Aheinikche Boaunkoblen und Sal'-'Detfunh. Ludwig Löwe hatten den stärksten Berlust von fast 26 Prv^ au^utoeifen. Das Geschäft blieb außergewöhnlich Hein da naturgemäß jede Unternehmungslust

Schach-Ecke.

Bearbeitet do» WOrbach

Alle hie die Xebafttoa bestimmte» Witte.- lunger.'ungen eftr lind zu ri<*ten c» die Statrebcf'ten des .Gießener Snirger»*

Problem Mr tlO.

Bv» K Ädbaelfi.

Schwarz

' ' l

4 b C d c K I

Weiß.

Deitz zieht und setzt In zwei Zügen matt Weih: 7 Steine Ka2; Dh7; ld5; Sb5, d7; Ila3. 14.

Schwarz 5 Steine Kc4; Leb, d8; Sf5; Be4

Endspiel Mr. 34.

Bon X Troftzkl Schwarz.

2

8

6

5

3

4

6

5

8

7

4

3

2

'Weitz zieht und gewinnt.

d e

Weitz.

8 h

» b

i b c d e

f g h

Weih: 4 Steine K»5; Dc8; 8x3, Bf4

Schwarz: 5 Steine Kd6; Dh7; Le3; Bd4, e6.

Lösung des Problems Ur. 107.

Do» O. Fuß.

1. Kd8-c8*, Ka4-a5 2. Dd3-d7?, b6-b5 3. Dd7 - il matt. 2..... Ka5- Dd7-d4 malt. 1.....-b5 2. Dd3-c3, b5-b4 3. Dc3xb4

matt.

fehlte. Im Devifenverkehr hatte Mai­land gegen London eine leichte Befestigung zu verzeichnen, indem sich der Kurt auf 88.10 stellte. Die übrigen Hauptvaluten erfuhren keine nen­nenswerten Deründerungen.

{frrantiiirtcr (getrciDttürfe.

Frankfurt a. M., 31. Mai wurden notiert: Weizen. Welterauer 31,25 bis 31.50, Roggen, inländ 29.25 bis 29,50. 3)afer. inländ 2b. 3)afer, ausländ. 24,50 bis 27. Mais, gelb 1925 btS 19,50, Weizenmehl, inländ, Spezial 0 4225 biS 42,75, Rnggenrnehl 39.50 bis 4025, Weizenkleie 13 bis 13^0. Roggenkt.ie 15,75 bis 16. Lendenz fest.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 30. Mai. Die erfttn amtlichen Kurse» bei Wochenbeginn erreichten nicht annähernd den. Stand der am camstog im Fretverkihr genannten Shirfe. Das scheint der Rückschlag zu fein, ber nadj der Getreidcstausse an den amerikanischen Borfein eintrat. Bei kleinem Geschäft in (Betreib war bi t Tenben; wohl etwas fester, doch waren die Preii» aufschläge durchaus nicht einheillichen Umfang». 3t n Lieferun^shandel war stärkeres Bed.irfnis oorbai den. Iuliweizen über iireitagsfchlust. AmJtoqqeii- markt konnte nur Mai einen nennenswerten Ge­winn, plus 1 Mk., erreichen. Sonst nur wenig»tr Hofer unb Futtergerfte fest, aber ruhig.

3ungheutia;e

3ung|d)tt)efterntagung.

In den Rahmen der Iungdeutfchen Iungschwefterntagung. die am 28. irnb 29. Mai hier ftattfanb, fiel am ScmAtagabenb ein öffentlicher Festabend im Saalbau Sau er.

Rach einem von einer Iungschwester e- jt- drucksvv!! gesprochenen Dorfpruh hielt die £>r- denSmcisterln für lungdeutsche Iugendbewegu ng. Frau Gilt) Schüler-Kassel, die ,F> -st. ansprache. Die Rednerin führte u. a. au«: 1 Brr Iungdeutschen find Träger einer Idee, die sc.an­fällig ausgedrückt wird in den Worten .Brud et und .Schwe^ter^. Dte«e Idee ist der Gedanke fort Liebe und des Sichopferns. Die Idee ist r icht neu. Sie wurde am reinsten verkörpert b zrd> Iesus Ehristus Seitdem ist sie nie wieder oer- schwunden. Sie lebte auf in ben Männern. Eric das Thristenrum über die Gr de verbreiteten, unb glühte stark in den Herzen der Kreuzfahrer, Erie unter dem Zeichen des Kreuzes btnau«zogen unb in den jahrelangen Kamps en als (B ruber futcein- anbet em standen. Die Idee der Liebe unb der Opferwilligkeit ist immer lebendig getoda i in den Herzen der deutschen Fraurn. Sind bod » die Frauen, die alles für ihre Äinber bingeben ganz besonders berufen. Trägerinnen dieser Id« e zu fein. Die hl. Ultfabeth unb Roswitha von Dan- dershetm find leuchtende DoEder dien rndev

bes »»bfpikls Ar 32.

Bo» X Ireiifl

1. 45-46. U3-c5 ' 2 46 - 47. LrtxeT 1 Sc 8 x»7. d3-d2 4 S»7-bS d2-dlD 5 SbS Ddl-do* 6 Kh2-hl. M. 7. Sc3-H und der »chwarze König ist etngeiverrt.

Rlchnge Lösungen zum Pr.d em Ar 1 ?5: Lehrer Breidecker B. Lore de >.. , : -

btem Ur 10c: Lehrer Bre deder R V < x <* gleichen zum Problem Ar. 107 Letzter . .t- kecker X Fuld. B Loos G'.etzen H. A^nz, Uetzhaufen

Schach» rief:aste».

S.-A. Sieffen S,e übed« ci bei P o n Ar 10» datz der w.iste Springer auf <3 fp ce durch den weihen König gefchlaeen wetd.n !a n.

b- A.. Letzhavfe» Ihre Anfrage v- ncht uberfeden worden: ich werde gele»er.» ich da -'...f .zurückkemmc-n und falls f'ch etwas erreichen la i. mich bann brieflich an Sie wenden

Aus der Lckackw.lt.

3m Berliner Schachturnier tilgte In über- rafchender Weite Brinkmann Ke mir n Hal en Punkt B^tfvru.-.g vv7 Br i i b.r 2 i - zowitlch und Sämtfch. welche z famtnen den 2. bis 4 Platz belegten.

Am dies ätzriaen Wei .erlchcft.turn e de» Wittelrheinifchen Schad bundes Bad Cm» trügen fich folgende acht L. e er Ptl' 2 j . beimer. FranNurta. W Ptts We.t >i<lkr Ge­sten. San.-Rat Dr. W.'lss. Kotzere nb. g-i <3 'er 'Dercin): Bleutgen W.inz, Sein .. i .. d n: Iustizaffeslor Orth, Darmf:abt. Wal er. K b e z.

Das Turnier um die Stadtmeiste, t der Stabt Jranksurt a. W gewann ll^cr t 7 Punkten «aus 10 Paktien) vor >>aar und Pr. Aeumann 5»/, P: den 4. dis 5 Pl.-tz belegten: Keill, ®. Klatte, Riemann mit je fünf Punlien.

Die Narrenkappe.

Splitter unb Sparren vom Aedaktionsklsch.

Hol s der Deubel.

Aolgendes Geschichtchen erzählt P. v. Z. in einem Berliner Bla»

Der Ravigations-Offizler hatte nun mal von Berufs wegen gewiffe Be-ietzungen zum Himm.l. deshalb vertrat er auch an Dord den hblen'-i Seelsorger. Zu diesem Zwecke besah er ein Andad - buch, das Predigten, Gebete und fromme cpn. e lür aQc vorkommenden Ereignisse enthielt, sogar für die laufe eines Reugeborenen Zwar ist von diesem Test bei ber Marine wohl nie Gebrauch gemacht worden, aber es hätte doch vielleicht ein­mal der Fall eintreten können. Der Staat sorgte jedenfalls vor. ..

Wie alles an Bord, war besagtes Andachtsbuch auch den Tucken de« Wetters und der See au - setzt, bekam gelegentlich einige Spritzer ab und dann klebten die Seiten aneinander.

Eines Sonntags, beim Gottesdienst auf dem Achterdeck holte der R. O. das gewichtige Buch, schlug es au? und begann:

.Petrus setzte sich auf einen Stein unb - nun muhte er umblätlcm - .flog davon.

Er schlug zurück.

.Petrus setzte stch auf einen Stein unb . .. und I,---Hol s der Deubel! flog davon!

Liebe unb OpferfrcubigfciL Diese beiden Frauen arbeiteten im Zeichen des Kreuzes, andere, wie Lieselotte von der Pfalz, bekundeten ihre V .be zu ihrem Bolk unb ihr Derbunbensein mit ibm daburch. bah sie auch m ber Fremde mit S: z unb Freudigkeit zu ihrem Deutschtum stanken. Zu neuer Glut wurde ber Gedanke der Lieb? unb des Füreinanbereinstehens entfacht in den Frei- beit »kriegen, in denen deutsche .Frauen alles 1är das Vaterland Hingaben Als leuchtendstes 2*< - Md der Hingabe für bic Dolksge, für alle Zeiten die Königin Luise genannt werden. Nachdem im Iahre 1914 der Weltkrieg ausge- b roch en war. muhten die deutschen Frauen schi., r in der Heimat ringen. Aber sie erlebten dabei ein Grohes nämlich die gewaltige Gntsachung des Gemeinschaftsgefühls. In Är.- suchen unb Fürsorgestellen aller Art lernten sie für anbere sorgen und E>er grohen Rot zu steuern. Rach dem Krieg war diese Rot nicht behoben. Unendlich viele Wunden galt es zu teilen; aus Trümmern war ein neues Deutschland aufzu­bauen. Es leuchtete tmetker auf da» Ichtr> i rz? Kreuz aus Weihern Grund Auch auf die deutschen Frauen übte es seine Wirkung aus Es mahnte sie. dem Vaterland treu zu fein, die Schal n der Zeit auszudecken unb mitzuhelfen, da') sie verschwinben. Die Frauen, in beten Händen in ber Hauptsache Erie Erziehung der Iugend ruht, bie unsere Zukunft bedeutet, fmb mit bcrucn, bafür zu sorgen, dah deutsche Art und Frcnmig- keit unserem Volke erhalten bleiben. Viele spotten über bie jungdeuttche Bewegung und ball 'n ihre Ziele für unerreichbar bie lungbeuticchei, Frauen aber wissen, dah sie denen verantwortlich sind, krie das Kreuz vor ihnen getragen haben Sie geben es weiter an Erie Iugend, die es rein er­halten möge.

Racchdem der starke Beifall, den Erie gdkinfen- reiche Ansprache ausgelöst hatte, ver.dbt war, fangen Ene ^^mgschwestern da» Schwestern- lied. Hieraus wurde von einiger» Lchwestirn mit grober Hingabe das Stück .Da» Can,- Icgendchen" aufgeführt. Starker Beifall lohnte Erie Mitwirkenden Danach wurde tn einer Reibe von Bildern .Deutsches Frauenleben im WanEril ber Zeiten" dargestellt. Man fach in ihrer Kloster- zelle Erie dicht ende Rönne, beobachtete das nach * einem Liebsten sich sehnende Ritterfräuleiri. freute sich über Erie lustigen Spinnerinnen und da» araziöfe Menuett aus der Rokvki»zeit. Auch die Königin Luise wurde dar gestellt. Hierauf erregte ein allerliebstes Plauderstündchen aus der V rder- meierzeit starken Beifall, ebenso Erie Darstellung der neuzeitlichen Frauenberufe

Hierauf ergriff der Grvhrneister ber hiesigen Bruderschaft, StuZrienrat Dr Gebhardt, txi* Wort, um den Frauen unb Jungfrauen für ihre hingebungsvolle Arbeit herzlich zu danken Seine packenden Ausführungen fanden starken Q5r<aIL Mit Eiern Abfingen des Orberislledes endete der eindrucksvolle Festaberid.