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bei den Engländern die Ansicht vorherrsch» ge- rode De Rheinland-Angrlegeicheit ßitrt< uns ;n bit Arme der Aus'en teewen. dann wäre es Kit f.e doch wohl das flügge, »i ch energisch für bi« Räumung « i n » u f c rj « n. Redenbei demert» hat aber btt 'Befreiung der Rhein­land« rmt dem «nglckch-rullckchen Konfl Et nicht das geringste zu tun. Mir bajtn tietrx gut hm» trcrtrn Rechtsansp ruch auf b;t 3«Äd- » ehung der Truppen irgendeine Berg- dur4 dieser Rngelegenheir mit ener Option Hitwj- land kommt gar n.cht 1* Frage

Die Liquidation der Areos

London. 30. Ttai. (®B.) Der russische <B«- id)afietrdg»r K 0 s « ng 0 lz richtete an den Minister des Auswärtigen, 6tr flnft.n Ehamberloin, ein Schreiben, In dem er fite die leitenden russischen Mitglieder der Areosoerwaltung und der anderen russischen Wirtschaftsorganisationen und ebenso für gewiße Abteilungsleiter und Ange­hörige 6m Personale bi« Erlaubnis verlangt, zur Durchsübruna der Ciguibetlon der de- irr! enden Organisation«» sich noch weiterhin in Großbritannien auszuhalten. Koten- golz trflÄrl in seinem Schreiben weiter, wenn diese Erlaubnis nicht bewilligt werd«, werde von russi« scher Seite die Weisung zur los artigen Liqui­dation ergehen, und die Verantwortung für alle da­durch verursachten Schädigungen werde aus die englisch« Regierung sollen

Amerika und der Bolschewismus.

i*r Protestredr

des amerikanischen Boischaftero Hcrrtck.

Paris, 30. Mal ITBTB3 Der amerika­nisch« Botschafter In Daris Mhrvn X. Herrick hat anläßlich der Feier des amerikanischen ®r- tnnrnmoitaqrt auf dem runtrikanlschen Milltär- friebbof in vuresnes «int Red« oehattrn. In der er ausführte Der Fall Rußland Ist da- trau- rigfte Beispiel eines moralischen Zusam­menbruches. den die Geschichte gekonnt bat Die Äanrnnlffe der dauernden Bemühungen und des WiDerstandes der gesunden Rtllonen Im Kampfe gegen diese hinterbflülg« Bedrohung find enkmutigc-Tid Mir haben Bertrauen In die gün­stige Wirkung unserer erprobten MlNschaftsform. die Ihre Mirnamkeit bewiesen bat. um die Menfch- heit au ihrer höchsten Entwlmung zu führen Die z>r>'s liier» en Ratwnen stehen vor einem neuen ReglerungseRperiment. das Im Hamen des Dolles ausgeübt wirb, einer Regierung, die der gesamten Melk bis seht als die gewalt­tätigste und bedrückendste erschienen ist. Mir Amerikaner, die wir sieben Jabrr lang Krieg geführt haben, um uns da» Recht aus Leben, Freiheit und Glück zu sichern, kbnnen nicht ruhig eine Horde von Männern handeln lassen, die sich zu Herren einer l'cben-wdrdigen und gut begabten Rasse gemacht haben und Ne mit teuflischem Ge schick unteren Bür­gern ein bösartiges Gift einimpfen und die Institutionen zu untergraben suchen, M« unseren Kontinenten Wohlstand und Glück ver- schafsi haben. Mir denken nicht daran, das foW- jetistisch« Regime in Ruhland anzugreifen Wa­di, les Regime auf seinem eigenen Gebiet tut. geht nur es selbst etwas an Aber wir weigern uns mit dem ganzen Ernst einer sich selbst regie­renden Ration, uns ohne Rücksicht auf materielle Erwägungen den leitenden Männern in Sowjet - ruhland in Ne Hand zu geben und ihnen Mittel und Gelegenheit zu verschaffen, uns zu vergiften.

Ein Weltlocarno.

Lcr Vündnisvorschkasi Professor Hhotwells.

Re uv ort. 30. Mai. (WLB.) Der kürzlich aus Berlin zurückgekehrte Larnegte-Profefsor James Shotwell hielt bei der Gedächtnis­feier für Ne tm Weltkrieg Gefallenen in der EolumNa-llniversität ein« Ansprache, in der er, anknüpsend an den von Briand gemacht en Bor- schlag eines französisch-amerikanischen Hvrtraflf» a u r Aechtung des Ä r i e - ge s. einen von ihm in den wesentlichsten Grund­zügen skizzierten amerikanischen Lo­carno» Bertrag behirtoortete, dem auf der einen Celle Nt bereinigten Staaten und aus der anderen Seite nicht nur 3 r a n I r e t <t>, sondern auch Deutschland, England, Italien und Japan als Garanten des uxibren Weltfriedens angehören sollen. Der erst« Xell des Entwurfs ist fast wörtlich den Ber- tmgen von Locarno iiachaebildet und verurteilt jeden Krieg, außer einen Berteidigungskrieg. Der zweite Teil behandelt die Vermittlung und den Ausgleich Der Vertrag soll den Krieg als .Instrument der Politik beseitigen. Di« Tn 0 n rvedoktrin bleibt unberührt Dagegen ver­pflichten sich Ne Bereinigten Staaten, bei Iwistig- f eiten zwischen einem amerikanischen und einem nichtamerikanischen Staat zu vermitteln und einen Ausgleich zu versuchen. Der 'Vertrag enthält den Verzicht aus ein« Unterstützung des An­greifers. jedoch kein Verbot privater Lieferungen von Waffen und Munition und auch nicht eine Zulage der Hilfe für den Angegriffenen, Wie dies im Völkerbunds palt vorgesehen ist. Innere Angelegenheiten. wie Sinvxrndcruna. und Ralu- ralilatlon, fallen nicht unter den * ertrag.

Spannung in Aegypten.

Zwischen der Londoner und der ägyptischen Ne­gierung find neue Aeinungsverschiedenbeiten aut- gebrochen, die sich diesmal um den Oberbefehl der ägyptischen Armee drehen. England st.ht au* dem Standpunkt, bah der Ä 0 in m a n baut r In Tritt sein muh. während die Aegyp ler einen Ihrer Leute auf diesen Pollen legen wollen. Die Ansichten muffen sehr schon auseinan­der gehen, es fleht sogar so aus, als herrsche in Aegypten eine nicht unbeträchtlich« Erregung 3f densall» hat sich Qkokbrüonnlcn veranlaßt gn«h«n. ichleunigst einige Lasiachtschtsse au entsenden, um d'N Aegyptern i or Augen <u führen dost man in Vonbon nicht zögern wurde, auch von der bewaff­neten Macht ch.drauch zu uiaAen, um den ent* flanbenen stonslikt aus der Welt zu schaffen. 3m übrigen aber genügen schon die über doe llanb »er* : jlten englischen Garnisonen, um di, ägvptilchen '.latwnallften davon adzuhalten Unbesonnenheiten zu begehen. Di« Besetzung des Oderkommandos durch einen En gländer ist für dr« Londoner Rtgte- rung eine Presiiaefrage. bit sie unbedmai in ihrem -inne gelöst wissen will Mi, dieser 0inftellung hat sic aber das gegenmänige ögypii'che HabtneU um die Fruchte seiner Annäheruii.«- und Lterfohnunas- voliitk gebracht. Io dast es erfl wieder einmal arotier «nhrenjungen d.-bur'c wird um Ne »egt ensimn denen ehrtttiff.nten bsiznlegen.

1 Krisenstimmung in Sachsen.

die Ui.ibilöung der Regierung.

(tgen« Hrahrbnrich te» Prehe^er 2Uitiätrf.)

03 tri : a. 31. Mai Äaaet haben sich Iw Lande Srsch'en bte poiu 'chwr Berhältntf'e en trenig beengt und gr^est gt. trab 'chon zieht «ine acut Regierungskrise herauf. Die legt« Landen« Swah not eyrigen Monaten hatte toteintum kein« feste Meh rheil ge­bracht und- vor allen Dingen den rechten Tr.ügel der Sozias Demokrat er. bei sogenannten Alt - s oz i a l t st-« n. nicht den erholten AnhanA, Sv EinwirkuNM der 'ogra lder.ro kraf'che- Parteilei­tung. Ne yid> tm Gegrniatz zu ihrerrüber un- varteiilcherr Hak'anq irew-he ganz au' Ne Seite Der l:nkSr«Nkalen Sozialeren in S-ach'en ge'chla- gen hatte, verfehlte icibtr Ihren Zweck n.cht. Die aUcptaltft-n beNeften tboch teer*. Heer geringen sjah. als a^schtaggebender Xeii das 7>eft info'tTn in Der H?nd. als entweder mit ihrer H.l'r eine sozial sti'ch-kommun.srifche Mehr­heit öfter eine bürgerliche Mehrheit im Landtag möglich wtrotte. Bei der Behandlung, die ihnen von der sozraldemakr irischen Partdleittrng tm Reiche wn) uw Lande selbst zuteil geworden war. waren sie schon aus Gründen der Selbstachtung gezwungen» 'ich «inan du lamm en arbeite- nut den alten Par».rigenol'«n oer^agew

Eine Rcgterungsmehrh« t kam nach langen Handeln uiiD Säubern schließlich in Dem Sinn zu- lummen, least N« Deutschnalt »nalen auf Denretunw in der Regierung selbst vernichteten und wohlwollend.- Aeutralitat zu­sagten. Hut dieser ÜntnDtag« wurde Nt Ro» attrung aichildet. und e hat nicht zum Schaden des ßanbaf gearbeitet Da aber Die Deutsch- nationalen vermöge ihrer zahlenMiästigen Stadt im Landtag nach rein parlamentarischen Grund- kätztn 's zur aktiven Beteiligung an Der RrUierungsbildung berechtigt waren.

wurde ihnen von allen anderen Parteien. D- h von Der Deutfchen Volkspartei Der Demokraten und den Ltfozialikea, fcheckt!rch das Versprochen gegeben, ihatn am 1. Juni mindestens einen 611 im Kabinett «ir.|ur:utren. Man war habe*, von b - Ansicht ausgeg rügen, hast sich bis dahin he ©rmütrr ausreichend be­ruhigt |aber. wäedrn. um den trjere^anter. 3er- 'uch Der Su<amm m « -ng eines Kabtnetch ju machen Das von den Deutkchnatlona- len bis z u Den Alts ozialisten reicht

Run Ist der I. Juni berangekoi-rnen. he Deuckchnationaler. v«rl ingen ihr Recht und De- mrhcien wie AIckozialisten erklären sich außer- stände. Ihr Besprechen einzulö'en Die Demo- kra'en sind inzwckchen im Reich 'n schad« Orre- sition zur bürgert che-n Reichsregierung geraten und unier Dielen Ilmständen halten fie ein du* I rmmenwirken mit den Deuttchn^sionalen ftr aus- getchlollen. Warum Ne Verhältnisse tm Reich nun auf einmal in solchem Maste auf Ne Ber- bähniffe in Sach'er ri-wirken lollen. vermag ein Ctetnftnftjaer Men'ch nicht recht euyufehen. Wenn die fächktfche Reg- rung bibber r stähung der Deuttchnr tonalen befr «bgende Ar­beit »um Wohle des Landes zu leisten imstande gewe'en ist. so sollte das auch in Sukunft möglich fein wenn ein Deutschnationaler Minister vorhanden ist So weitreichend und weitedchüt» ternD find die in Sachten zu lötenden Probleme wohl schwerlich, dast sich nicht ein befriehaenbat Verhältnis erzielen liest« Bo:b«Nngung ist Irrt- lich allseitig guter Mill«. Unb Daran scheint es leider zu fehlen. Vielleicht wäre «s unter her obwaltenden Umttänben rat<am wenn Ne Deutsch- national« bereit wären, sich mtl ihrer bisherigen sehr anerkennenswerter und verhensttichen Rolle zu begnügen, um das größere Hebei zu ver- meiden, his darin hefteten würde, fchliestlich doch die Ältsozialisten und Demokraten den Sozialdemekraten m Ne Arme zu treiben.

Die Ensivicklung in Aegypten wird in der Lon­doner 2Itted)prrffe eingehend erörtert. Der Sgvoli- schen Regiegeng ist eine Rote ber b r i t lf d) « n R e - gi e r u n fl Ober die oorarschtagert« Reorganisation der äflpprtfiten Armee überreicht worden. Di« Rote soll zwar tg-stimmt, aber trvstdem in sehr freund­lichem lonr gehalten fein. Sie fetzt keine ffrtft für «ine Lnlwot! sesi Daut ,.6tor* besiehl öle Besürch- hing, daß Me criremen Rationalisten in Aegypten die krisifche Lage benutzen werden, um em« e n g landselnDliche Stimmung zu erzeugen. 2n Üoobone- Kneifen, Die mit Der Sgyptlfchen Lage wohloertraick sinh, werd« angenommen, bah hinter Den ougenbü(fliehen Schwierigkeiten 3a g lul Da* fcho ftshk 51iEvening 5ianDarD* wird ausgeführt, man könne sich auf Unruhen g«'aßr machen, ^etzt, wo 6er rechst. Ilüael ber Konfervatioen Partei den ertlfcheidentten Cinsiutz im britischen Kabinett aus- übe. habe sich Me msi;ielle PolNIk Aegypten gegen­über oolKoiwrnen geändert. Man könne einige Be- focflnte hegen. Dost ein Nebermaß von C n e r* g i e angen>OrtDet wend«.

Die Tagung der VÄlerbundrgefrllfchasten.

Berlin. 20.Mai. (Wolff.) 3m Verlauf der heutigen Tagung der Bölkerbundsgefellfchaf- ten legte Die 6onDerfommiffu>n für Erziehung und Publikation umfangreiche Entfchliestungen vor. in Denen u. a. gefordert wird, dast In allen Ländern Die Verfasiung des Internationalen Arbeit-amfr« und Ne Catung des Bökkerbundes im Unter- richt behandelt werkten. Die Cntfchllesiungen diele« Id wurden einstimmig angenommen, ferner tve> andere Gntschliestungen, in Denen eine WeiirrzlehungSkonferenz gefor­dert und Die nationalen Verstandiguna-komitees begrübt trerfk-n. Das MikglieD Der Deutschen Delegackon. (Gräfin Dohna, gab unter leb­haftem Beifall Den Inhalt eines Erlasses des preustifchen Kultusministers Dr. Becker bekannt. Durch den die Behandlung des Völkerbundes I m preußische» Unterricht ongeocDncl wird. 3n der RachioittagSlitzung wurden verschieden« Au-lchufianlrü^e über Erziehungsfragen ange­nommen. Oberis Trosfield - Lnaland betonte. Dast Ne Weltkelegteilnehmer überall genug vom Kriege ynb feien Erscheinungen hätten. Leider höre man in England viel zu viel vom Stahl­helm und Den reaktionären Organisationen aus Dentlchland. 'TlUie Mine so zu dem Glauben, «s gäbe in Deutsehlond weiter nichts als Den Stahlhelm. Er hab« sich aber jetzt überzeugen können, Dast noch viele andere Deutsch« verdankten wären. Ne für den Wetten wirken wollen. Die amerikanisch«, itelicmfdx* smnz-sischo. runänifch«, polnische und tliftechollowasisch« Organisation der früheren Kriegsteilnehmer appellierten deshalb an Ne deutschen Bünde zu gemein­samer Arbekt für den Weben. (Beifall.) Schließlich wurde Ne Entschliestung Me N« 3u« lummenacbeit h*r Organifarionen her früheren Kriegsteilnehmer in ber ganzen Welt mit dem Welteerdand sor-ert. einstimmig angenom­men.

Lin Fall Wirth.

Teutfdfnnliowaf^ Brschwcrdc beim Reich»' kanzler

litgener Drahtbericht des ..Gteßener Lnze'gers''.

Berlin. 3L Mai Die deut'chna ivnale Presiestelle hat Nc Meldung dementiert, wonach die deutschnationale Parteileitung bet der Parteileitung des Zentrums gegen D r. Wirth wegen einer Ädnta/beracr Rse Be­schwerde erhoben have. Dickes Dementi durfte tormdl gutrrffen. Es warm jedoch wenn auch nicht von der Varu'lcttung. so doch von an­derer deNifchnalionat'er Stelle V.-'rftestungen heim Zentrum erhoben Btertten. Dies wird bestätigt durch ritt Erklärumg des B. X.. In der ge'agi wird dich es von zuverlässiger Seite etwas über den Inhalt 0es Briefes des Zentrums- Partei vorsihentten D,. Mar, an Dr Wirth er­fahren habe. In han Brief« wird danach aus­drücklich auf einen 3n111a 11 p!<b r 111 Der Deutfchnationalen Bezug genommen Gs deiht wöElich Io ti.*m Brief, dast .'vwobl tm Dorstand her Seotnintehrahlon wie beim Inter- frakNonellen Ausfcheß insbesondere von den Mil- gliedern der Skm< tmatlonalen Partei br. ihm Vdchwetd« nbeben. toorbrr ist- $Vr Reichs­kanzler verteidige Denn In Dem Briefe Ne R^«ps» trn- -mr.i t.x»müb«- der R d Mtnhs und ver­

langt von Dr. Dirih «ine Mitteilung darüber, ob seine 2teu6crungen auf der Reichrbanner- iagung in Königsberg In der Press« rich­tig Wiedergegeben worden feien Bejahen- den falls müfsr er zu feinem Bedauern tm Inter- csf» des Ansehens und der Würde der Zentrums- Partei Ns ihm «fvederllch eckchetnenden Maß- nahm «n trefsen. Tie Antwort DlNhs Ist in dieser Woche au erwarten. Uebrtgens hat Dr. Marz kür Donnerstag dieser Woche denDartrU Vorstand des Zentrums zu einer Sitzuna nach Berlin einberufen, auf ber aller Voraussicht nach auch der Fall Winh erörtert werden wird.

Segen diePortoerhöhung vin Protest der winschafllicheo Spitze«' verbände.

Berlin. 30. Mal. (Wolff.) (Degen Dir bcab- sichtlgte Gebührensrhöbunq Haben vte wlrtschajl- Uch«n spltzenoeehänbe, nämlich Her dmtraloerbanb de» Deutschen Bank- und öanklerge- 0» er des. der Deutsch« Industrie - und fjae- ö « I t a g. der Deutsch« L a n d w I r I s cha s I s- r a 1, Ne Hauptgemeinschast des Deutschen Ein­zelhandel. der Reichsoerbaad der deutschen 3 n b o ft r I e, ber Retchsverband der privat- oerficherungen. der Reichsoerband des 6ml- schrn Handwerk», der Verein deutscher Spedi­teure und der dmlraleerbani) öe» deutsch« Großhandel». Dem Rrichspastmlnlster gegen­über In einer Beschwerde Stellung genommen. In der di« schwersten Bedenken betont werden, bl« gerade setzt In einem Zeitpunkt, in dem Ne Asirtichait sich langsam zu erholen beginnt, dagegen sprechen, dieser Entwicklung durch di« geplante Er­höhung der Postgebühren entgegen zu wirken und ein« neue sehr schwere, übrigen» ungleich wir- kcnde Last auf alle Zweige bet Wirtschaft ju legen.

Die Steueroereinheirlichung.

Berlin. 3l.Mai (Priv-Tel. bH G X) Der Entwurf eines Geleyrs zum Zwecke ber Steuervereinheitlichung, ber bereits vor et Zeit tm Reichsfinanznnmsterium ausgearbellel wurkte, und über ben wir tm Zusammenhang mit Der stattgefunbenen Besprechung Dieses Entwurfes in Der Konferenz ber Qänbemintfter etngehenb an Dieser Stelle verichten konnten, wirb nunmehr auch Dem Kabinett vorgelegt werben. Inwieweit Das Kabinett Den Entwurf aufrechter- halten wirb, lästt sich zunächst noch nicht über­blicken. vorausfichtlich wird er aber in feiner bisherigen Form hem Parlament zugelcitet werkten unD Dort sicherlich Ne Ttetbeltevunflen erhalten, auf Dir wir ebenfalls schon Hinweisen konnten. 3m groben und ganzen stellt jeDvch Me­ter Entwurf eine ousiervrbentlich« Erleichte­rung im Steucrwelen bat. so baß seine Annahme ohne Frag« erreicht werben wirb.

Priefterjublläum des ^arbinalftaatsfehretärs.

Rom. 30. Mai. (IBIS.) Der Kalbinalswais- fokrrtür Gasparrl zelebriert« heut« vormittag aniühlich leine» AriestsriubllSum» rln< Meße Dleftr wohnten Das heilige Kollegium ber R a r b l nöle, Da» btplomall f d) # Korps Würben- träger de» päpftsichen Palastes und 'Sdorönungsn der päpfsiichrn Lefdgarsten bet. R ch Der Mesir emp­fing der Karbtnolsiaat»tekr,:äl DI« XarDinök in* Diplomaten in einem Zimmer des Vatikans, ter drasiklansich« vorfchafl«: Magalhae, 5 e Aze r e b 0 verstts als Doyen bes blplomasifchen Korps dte Hbrefte. in Der der allgemeinen siochtchäuuna unb Verehrung dir brr ^iMfar gtnl«hl. Ausoruck gegeben tmirbr

Vas biolomatsiche Korps überreicht« dem Äaröt- rtfllftoae»?«tef?ar dn Persun«nt und einen kostbaren Kelch. Dieter sprach in tetner Erwiderung \ mdiNt feinen Dank aus Er erinnerte borun, Hoß leb« Partei den Battfan hr Weltkrieg auf Ihrer ©eite zu frtzen wünicht« Der pipsttich« stuht hab« sich aber bemüht, außerhalb be» fronfllftM zu bleiben und über ihm ,u stehen. 'nb«m n auf die Beendigung de, Kneges binaurft« unb dse L'eiben ju mtlbem drstrebt war hm Kriege hätten biejenlgen Mäste» bte tein# Ar^shu-,?«" zum va Hfan Unterbalten batten, 'olche angeknüpsi. fo daß da» beim Battfar* beokiubigie Mptomc-tf'-tze Korps Mt Doppelt fo stark gtoorber war

R e che Präsident r. Hindenburg bat dem Papst Pius XI. -us 3n!ah der Vollendung feines ro. Ledensfa^res te'.earavh ch fein« aufrichtigsten mb ttsjr-i-.hr? Gkstckwünfch« aträcd>rv*rTL Ee^-'v ßa? bn Relchskaoz«

ter Dem Papst feine GkLckwinckch« übennttteft Der prrußckche M.AisterprLfidentBtaun hat an den Pap't ^(genbrt Telegramm gdandt: .An Surr Hc.l'.gkrt .S. Geburtstag gedenk« ich '^glr.ch wnmi Des preusickchen vtaatsocknkste- v ums besonders gern der Ireundfchaft- lrchen B«ziehur.g<n des preuhrsche« Staa­tes »ow ^pvstrsiichrn Stuhl und geb« Derr, enrf» rcht ?«n Muofch» Ausdruck, dast es 3wt Hellig­keit rtrgtiat kte r bge. noch p-.de Jahre zum Segen Der katholischen Kirche und z»r Befrieduog der Völker zu »-.rfau*

Die Schulprüfung in Oberschlesien.

Berlin. 31 Mai. Seit einigen Tagen wer­den in Ostoderfchiesim von fdtte Des Der Go- milchten Äoennuffion angehkrendeT». Schaeiger Lchullachmannes 2H au ter Die SitzolpestfuiMen voegenommen Daß Mete .Trag« wir bet crMtem Sorgfalt seitens des cchu.^^wan-«s vor genom­men werden wird, dürft« auster Zrag« stehen. Dast aber diese Aufgabe rate auftervrdentlich verantwortlich« Ist, wird auch reo feinet Seite abgdruanet werkten können Und telbft wenn man Dabei mit Der allergrößten Odiekttvität rot- gebt, so Düdtt es sich kaum vermeiden lallen, hin und wieder Schärfen zu arbeiten Ne sich wenigstens als solche battun und d.« gewiß geeignet tenb. ab tmb an Mißtrauen hervor- Murucn Ein solches Mißtrauen ist deshalb c<- rate hier nicht am Platz« Zudem ist es im* wenn man annimmt. Daß in Den ZäN«n btt Schulprüfung Maurer allein »u ertf4x*<- habe

1.4 Reden Der G mischten Knnmillio» Hal auch Ne Polnisch« Motwod'chasi »och «in MvN mit zur«Den fo daß allo N« endgültigen llttetle keineswegs nur von Maurer adyängen. ja manchmal es sogar Vorkommen kann. inwie­weit Das aespehen ist läßt 'ich zur Srunde noch nicht Übervlickeu. - Daß ein anderer E»t« scheid als der des ^chw«-»<r hmannes a<trcl,en wird. UnD schließlich toifftr. tr*. heute la auch noch keineswcgs. ob Die Enckcheid« auch für Polen ei* für allemal gültig sind Bis jetzt lektensalls bat die polnckch« Regierung sich eifrig bemüht, alle Gntfch« düngen dann nicht anzuerkennen reue sie ihr irgendwie nicht an­genehm waren Das «nbgüllige Refelta» wird voraussichtlich erst ui einiger Zeit vorliegen

Aus aller Welt-

Mottzprozeß Brächst.

In Köln a. Rh. begann Der Prozeß gegen Den praktckchen Arzt Dr Bröcher aus Köln, kter des Mordes an Dem Architekten Bruno Obtrreuter anqdlagt ist und gegen bte Bit»« des Archi «llen wegen Anstiftung zum Mord« W»u Obetreuter erklärte, nicht per- nehmunas'ähig zu fdn. ft doch stellten Ne Ge- nchtsärzt« fest, baß sie trotz des dustanbes bet Erregung Der TevbanNuna wohl folgen tbime. Der Angeklagte Or 'Bröts-r tagte aus Ich habe Frau O «rrtuter tm Mattenhokptea! fcr.nen- :clcTT.t. Sie Ilit an einet BllnddarnHentzündung, sie aus dem Krankenhaus tiYt'a'ten wurde, habe ich auf ausdrücklichen Wunsch des ver­storbenen Architekten Oberrcuftr Mt nach e.rwr Operation übliche Behandlung fonarführt. Dabei lernte ich M« unglstckllchen Eheverhä lt- niffe kennen Wenn vielleicht Die streunMchasi etwa« herzlich geworben Ist. fo ltegi das lediglich an ben »errültetw* Verhältnis«n' Di« Anklage gegen Atau Cberreulrt wurde nach D»nMgung der Vernehmung Dr Beteherz auf «iltlltlf4tfl aulgrt

Seofatlooedre ElnbruchsMebstuhl io Hceporf.

Der durch fenfasionelle BSrfengefchäft« be­kannte Stnaiymann Jelle Livermore meldete der Polizei, es fei in feinem Haufe eingebrochen unD für 80 000 Dollars Schmuck fachen ge- raubt worben. Die Einbrecher tarnen in einem Automobil und brachten ein« Lecker mit. Sie nahmen zuerst Ne Schmucklachtn eines Ehepaares, da» als Gäste tm Hause wellte, dann decken sie die Zimmer Livermores aus. In beiden Fällen gaben sie ben Damen Ihre Lledltngstchmuckstücke zurück

Jestnuhm« eines stssiaöenkleiteter»

Der Kauknuivn Yritz Gabriel, rtn Mrüchcio- ter ,n,stabenkltet«r«r. ber u.e. bei einem Umbruch in Berlin In bie Wohnung eines Bonkur» am vützomplas, einen Gobelin ten Werte wer *"> OTM) Ekl erbeutet hotte, mar kurz vor Der Bouptrf*möluR^ Ne tm Kootmber 0 8. ftollf'nbrn sollte, ausge« drochen Es getang. ben Gesuchten tot Bette* M «rmutein und teftzunehmtn.

<ta Aktlemf-lfchungspro^ß.

Prozeß ar«ref!agt. wurde aber Damals frdgm tprvchen

Bvr dem Erweiterten Schölsrngericht Ehar- loilenburg begann Der arvße AsilenfÜllcherpövgeG Xbm Konditor Günthet Iacvhv. Der auf irrte Weise für 8 Millionen Mark ge'l.'chte Aktien der Phönti Bergbau A G unD be Douckch-Lu»emdural'ch«n Bergwerks A E an ein ausländisches Konsortium zu »u verkaufen gefu chl hatte Bei Den Bor- brrrfurgen wurde er In Saaltekd In t^Ortnaen von brr Berliner Kriminalpolitt abgefafiL 5a- cobv. Der zugleich wegen stal'L- "zerrt angeklagt

Zwei Opfer de«» BoolMeglWo.

Am Sonntag unternahmen Deel aus Hohannw» bürg (Vsiprtußen' ftomm«r>« pinge Leute auf tzem Koschfee bei 3olonniib>.;ra m einem Pabtzetioat ein«.Rjbefporlie 3* ber Mm« des Sees moOte* fte bie Plötz« »«chfeln. Dos Bari k«n««rte. imei ber langen Leute ertranken Der Dritte rettete fld) durch Schwimmen

Schmer« Wlrb«<Wlrw In Umrrtf«.

Di« Geaind von Prestendurg ' Kentucktz) WurDe von einem W'.rdelsturn heirngeiucht Ä ?ntoncn sollen Dabei tbbVi oenmglÄdl feie, ach im Südwestnn von Virginia unD C^ee hon t e e 1 e f f ee tobte ein Orkae. her hi*f Todesopfer ge ordert hat

rLclktrporauosagc.

n Gewitterstörueaen mit TliededchlÜE«

6 ter und wech tel nd bewölA. Er Was Xagfitempftaturrn THaitmum 23 1 Grad 1*111*

2 . -

M 1 m«:<r Heutige Moigentemperatur. 1M GraD Selsies

2irrerungsou<»sichten für Donnerstag Zotte weck« well .z und noch strichte^ll« WedeckchLO»