On«Monbcve aber auch. ob er Mn« imberedb- tiflL-n Abzüge txr udy m-ö ba« 3ld nubt ubet- schreuei 4mi ®runj all thd«. G.az«lh^itrn bildet sich bit Hu«fünftel Ihr Urteil unb vccäf «n.l chl In dicken Abrthbüchcm kämliche Hamen der Grüfte In U. C. L mit Zahl«, und Buch- Haben, in denen di« An icht der 3u«.uidtr über di« Kapttal.'raft und Äre'Hlwü.bigtetl jeder Firma berichtet Wi.b »In Schlüssel bennittell die tieberfebuno ins Praktische ma X 7}. in Lh:cago-L 2. b. t gleich A) bis 30 20) Dollar Sekunda Till anderen Worten, dal De mögen wird auf obigen Betrag geschaht, die Fima zahlt nicht gara prompt. Oder Obe. der Schlülsel den et die Bonität auf nur 13 b.« 20 003 Dollar Vermögen aber .Jlrft“. die Firma Wirb al« sehr reell bet.achtet und »ahl! prompt mit Aus- nüyung der Möglichkeit. Den Santo abzuzlrhcn. Wer sich weigert, feint Bilanz btt Auskunftei zu überreichen, kommt in da« Buch und erhält ein „blank". St.ne 'Benn6fltnflütrbdl,ni fe werden nich» näher beyrtdbnet. Tm Abonnent ei der Auskunftei wird da« Bach beim jedesmaligen Erscheinen »ugefttllt. und au herbem farm man sich in w'chugen Fallen einen ,Hebert“ e.n- holen. ®tn 'olcher detaillierter Bmcht ist lehr interessant, weil nan^ verschieden von denjenigen. die wir gewohnt find ®r atmet Geben'ia« feit, denn er wird nicht nach De ichten der Ber- trauenSleut« im Bureau »u'amrnengefiellt. sondern die seht geschulten Leu e im 3 ihenMenQ der Auskunftei berichten selbst alle« was sie sehen, hören und erfahren Zuerst werden die obir der Inh btt bezeichnet, d ren ungefähres QCftt und vielfach einige« aus Ihrer Ber gang, nheit. — Sodann berichtet der Beimte ungrsäh- so: .12. Januar 1922. vorm. Ich t.e fe in den (Te'diäh«- räumen Her n. an. der mir die letzte Bilanz vom., vorlegt (folgt die Bilanz». ®r erzähl mir über den Dang de« Ge'ch'llies. . Da« Lager scheint Wvhlgeiüllt. Ich zahl? ca. .. An- acfteUte un Bureau und . . aus dem Lager B i ten mir von Herrn. . aulze geben en Rrse- rcnzen ersah« ich.. Bei den von un« durch andere Verbindung In 9 fahrung gebrachten Lieferanten ersah.« Ich noch.
Der Bericht geht immer weiter, mit Zusätzen au« späteren Besuchen der Be.^raaensleute und Örfun igungrn bei Lieseran.en. Aus einem solchen Bericht gewinnt man ein ziemlich teut- Nches Bild au« dem Werdegang eine« G-fchäi- te« Fragt man bei einer aufgegebenen TTf renz nach der Solvenz einer Fi.ma an. dann sdellt man neben den üblichen Höjlichkeitsfotmen ganz fonkrel« Fragen, ungefähr so: >. Seit wann arbeiten Sie mit dieser Ai nna? 2. W eviel war der höchste von Ihnen eingeräumte Kredit? 3. Die werden die Rechnungen begabU? 4. Wann erfolgte Ihre letzte Lieferung? Wieviel schuld, t Ihnen dl« Firma gegenwärtig? Meisten« werden die Fragen restlos beantwortet. — ®« trHlteren neben zwei sehr nehm Auskunf:s- inRihifen noch eine Anzahl s Icher •iniiv;tungen. die in Spezialbranchen Hu«fünfte erteilen.
Tic Post
arbeitet sehr schnell und vor allen Dingen ohne leben Bureaukratismu« Sie Ist sich bemüht. 6af) sie für da« Publikum da ist. al» Einrichtung, die dem Verkehr dient und nickst ein S.werbs- Institut ist, das feine Monopolstellung ausnüht, um recht hoch zu verdienen. Unsere Poft ist leider mit Ihren unangebracht hohen Gebühren ein Hindern!« im Geschäft «leben. Der Ge'chäst«- niann muh in vielen Fällen eine ausgedehnte Propaganda in Trwffcrm — wie fie in U.S.A. sehr verbreitet ist ausfallen lasfen. wegen de» hohen Brleiporto« Dergleichen wir da« Briefporto al« die Vicht last« postalisch« Gebühr. In Amerika kostet «in Bries 2 Gent. das find k.-i Pfennig, wobei der Briefträger etwa 43 Doll. dz er gleich 163 Ml. pro Woche Lahn erhält. In Deutschland kostet der Brief 15 Psennigund der Bries träger bekommt nur etwa 35 Mark Lohn pro Woche. Diesen Vergleich al« Grundlage benützend berechnet die deutsche Post etwa achtmal soviel, wie die amerikanisch« Für dcfe ungeheure verleb «hindernde Belastung gibt e» gar keine Rechtfertigung.
Die deutsche Poft verschlieft sich durch solche Mahnahmen den ekmentankn. modernen An-
Ale der Smog von Leicester miloerKöniglnVlttoriaWalzertanztr Don unserem Londoner Lb.-?-Mitarbeiter.
(Rochdruck verboten.)
Die nachstehende Martergeschichte ist nicht etwa eine Phantasie, sondern sie wurde von dem unglücklichen Herzog, der damais Margui« von Kilbare war. seinem Freunde, dem Bischof von Limerick, persönlich nutgeteilt, und dessen Sohn. Arnold F Grave«, berichtete letzt im .Daily Siprest“. wa« er au« dem Munde seine« Vater» vernommen.
2Us di« Königin Viktoria vor mehr al« 70 Jabren die .grüne“ Jnlel besuchte, veranstaltete Ile eine reguläre „season", und deren Höhepunkt war ein glänzender Ball, den Ile dem 21 bei und den Rotabeln de« Lande« gab. Auf Ihren Befehl ging eine riesige Zahl von Einladungskarten au» dem Palast hinaus, und eine lebe trug In der unteren rechten Ecke di« magUmen Wort« Jrock dro»". G« war seihst- verständlich dah auch dt«ser Vertreter de« «rischen Hochadel« eine solche Starte erhielt, aber H trat ein seltsame« Mißgeschick bah llc durch irgendein Versehen erst am Rachuiittag de« Batte« in feine Hände geriet. — Damit Segann bae Unheil.
C * steht nicht geschrieben mit welchen altüberlieferten Aufdrucken der Peer die Roiiz out der Start« feiner Herrscherin zur Kenntnis nabm. denn er war wohl stolzer Besitzer «ine» prächtigen Ho -Gala-Dreh aber in der Obhut seine» Äanunerbienec« be'anO sich kein s» viel weniger anspruchsvoller Irock drm, den die Königin In Ihrem gutmütigen Bestreben e» den Qiotai'cln de« Lande« bequemet zu machen speziell belobten hatte Margui« Äiltau war noch nie io schnell zu feinen- Schneider gekommen wie an diesem Rachmittag Ader al« er hem Schneider den Bethl gav den neu n Anzug vor S Uhr abend* adzulir ern rief dieser ganz «nttetzt .Unmöglich' - .Wie?', tagte der MorguiS und befrachtete den Arme» n-.it (einem Augenglafe , Jbtt 211 a ehät die Königin hat meine Anwesenheit befohlen 2ch muh g- horchen Da gibt e« fein .Unmöglich 34) befehle Ihnen beute abend S Udr einen tn - du» in meinem Haufe adzulielerir — .34) gehorche Euer Gnaden.' tagte der zerknirschte Schneider mit tie er Reverenz, . er ich kann für die Folgen nicht verantwortlich fein."
foTbenmafn. Me an «hi Un e inchrnen Ihrer Art gestellt werben bad: Durch Le o U .gung uaö Herbei Irrung rat höhere Jüan ptuchmahm« ihrer Gln.lchrung au erwirken, wobei durch den «rzietten höheren Umsatz trotzdem ebenso hoher Gewinn erzielt wird.
Obcrhcffen.
£irfxr Beobachtungen.
Sich, kurz vor Weihnachten 1927.
Traufen Ist ei kalt Unter den fiü'-en ein- her ei e.rder Menschen kni.scht her hartgefroren« Schnee Hungrige Döge. tuchen die Si ratze ab nach einem kärg.ichen Wahl, da« aus wenigen verlöre, en Körnchen beredt Mit OUet.ecjte.en Wangen ziehen ein paar Buben luftig mit ihren Ro? .Ischlltlen vorbei. Rechte unverdorbene Jugend kann sich freuen bei jedem Wetter, aber bei schönem Winterwetter ganz besonder«. Bei mir un Stübchen glänzt und funkelt schon der lichter- und kuge.gefchmückte Tannen bäum Tie Uublumen an den Renitent wollen kaum verschwinden — Wechnachlsstirnmung. 3eit bet Sonne .«r en da.
3etzt. in die en kurzen Lagen, wo die meist« Arbe.t ruht, da macht man gerne Bilanz, es braucht nicht schriftlich zu fein, man kann e« auch in Cc.an.'cn tun. Las Jahr geht mit schnellen Schritten sei em Ende ent ,e en. noch wenige 2ane. und e« wird der Drschichte angehören. Lacken wir teil V Ick rückrrÜrtSfchwei'en über die letzten zwölf Mnate, um sestzu,'iel.«.r. ob wir ein paar Sch.i .« vonoärts^e o nmen sind. Da« wird fi^,er je. er einzelne tun Im Blick auf feinen eigenen Haushalt, man kann es ober auch tun Im Blick auf die Gemeind« und im Blick aus den Staat.
Bleiben wir bei dem. was un« am nächsten liegt. Wie sieht e« au« bei un«? Haben wir in unserer Stadtgemeinde Fortschritt« gemacht im letzten Jahr, oder nicht? Wir sind vorwärt« gekommen, da« ist gewlh. 3m Strastenbau ist vieles geleistet worden, brausten auf den Landstracke i hat die Provinz verdienstvolle Arbeit verrichtet, innerhalb der Stadt war e« unsere Stadtverwaltung, die unter der bewährten Leitung de« hier stationierten Strasten- bauinspektor« in den neuqefdjaffenen Älctn- pflaiierstrasten ein Werk entstehen liest, da« seinen Meister lobt und alle Anerkennung gesunden hat. Aber un er« Stadtverwaltung hat sich nicht nut mit den Stracken befastt, sie hat auch mehrere Bauten errichten lassen. Der Reubau der Kleinklnderfchul« ist im Rohbau vollendet. und schon jetzt sieht man. dab hier ein Gebäude seiner Vollendung entgegen geht, da« nicht nur al« eine sozial« Tat gewr.let werden must, sondern auch dec Siadt zur Zierde gereicht. Tie Wasserleitungsanlage ist erweitert und verbessert worden. Auch hierüber könnt« man «in Loblied singen, trenn die Geschichte sich nur nicht so furchtbar in die Länge gezogen hätte. Auch bie Kanalisierung wurde verbessert. So hat da« abgelaufene 3ahr manchen Fortschritt und manche« Gute gebracht. Gin neuer Ortöbau- plan wurde ausgestellt, neue Baugebiete er- schlossen, für billige« Bauland wurde gesorgt. Strotzen, Futzsteige und Wege wurden verbessert etil Dank an die Verwaltung unserer Stadt, an den Gemeinderat und die auSführenden Organe soll darum nicht verges en werden.
Auch von einer leidvollen Begebenheit must
Die 6 4) u l q L o d e aul de» Rathaus tönt nicht mehr. Sie Ist zersprungen. 3d) habe ihren Schwanengesang gehört, und mir schien'- eine herzergreckenb« Klage zu sein. Seit 1849 wohl hatte sie im Turm de« Ra hau es ihren hohen lustigen Platz Inne, all- wer».ugckch i le Kinder zur Schule rufend und bte uangschtäjer aufweckend au« ihrem Schlaf. Sie sah. wie lie Sechsjährigen zur Schul« kamen, sie sah Ile aufwachsen und fang ihnen, al« sie da« Hau« verlieben, da« Abschiedslied. Ganz« Geschlechter wanderten so dahin, tagtäglich ihrem ehernen Ruse folgend. Sie sah - und da« mochte wohl ihr erster Schmerz gewesen Mn — tou* da« Hau« zu eng wurde und eine blasse nach der anberen auszog in andere Räume. Ta mochte
"...... 1 ■ .....
Der hohe Herr schritt, ohne ibn eines Blickes au würdigen, zur Tur hinaus und verlebt« den Rachmittag nach seiner Gewohnheit, als ob sich nicht« Aust.'rgewöhnliche« zugetragen hätte
Punkt 8 11 br Uetz sich der Schneider bei ihm melden und half ihm in den Anzug hinein, der lag wie Trikot an. Der Herzoy betrachtet« sich mit großer Be nebigung im /deltntrumeau. Lr bot allerdings «in« sehr ötfhngu trte Erscheinung Aber es wurde ihm schwül zumute, al« ihm der Schneider mit jagen erklärte, er habe in der kurzen Zeit sein Bestes getan, aber der Anzug fei nur zusainmeng «heftet und er könne nicht für die Salgen stehen, wenn sich der Herzog unvorsichtig bewegen oder gar tanzen sollte — 4« war eine üble Situation. — Ter Herzog hatte jedoch keine IßabL Die Königin hatte b« ab len. und er hatte ohne jede Rücksicht aul die Folgen zu gehorchen Aachdem er fein Diner hastig hinuntergeschlungen. stieg et vorsichtig in seinen Wagen und wurde ohne Unfall nach dem Schlotte de ordert, wo er sich wiederum in»t aller Vorsicht von den Dienern herau«helfen lieb. Sr stieg mit würdevoller Langsamkeit die grobe Treppe zum Thrvnsaal hinaus
ckr küstte Ihrer Majestät die Hand, bl« ihn nach einigen huldvollen Worten gnädig entlieh Sowie ihn aber auch der Prinzgemahl liebenswürdig begrübt hatte, lab er sich nach einer Hdxren 3uftud)t um. Es gelang ihm auch sich unbemerkt in den 1 »genannten .langen'" Korridor zu schleichen, uno dort verbarg er sich in einer der vielen Rischen die mit anerkennens- vierter $ür1orge sür die Paare hergenchtet waren, di« während des einen oder anderen Tanze« wünschen sollten, sich zu vertraulicher Unterhaltung zuruckzuzieben
Ader da« Geschick wollt« sein Verderben. Sr war noch kein« Halde Stund« au« dem Thron- faal verschwunden, al« di« Königin «men 3b- iu:antcn ausfchickte ihn zum Tanz« zu befehlen. Ser junge Mann schaut« überall tn den Lest- räumen nach ihm aus. Dann bei ragt« er Den Jtaat«r’brtner Vein, der Gesuchte hatte das Schloch nicht verlaNen. Also weiter durch di« Öilbecgaleru die St Patrickshalle und schiiest- lich durch alle Korridor«.
31« er verzwei elnd durch den langen Korridor zurück«,ft« m hem doch eigentlich nut »ärtlrche Paare etwa« zu suchen hatten ha endlich sah ec den hohen Peer dinier em r korpulenten Tarne verdeckt m einer Rifch« sitzen, frohlockend steuert« er d'ickt auf ihn zu und überbrachte den Betetzl Schwer bedrückt nahm
bene anstatt zn vagen bte Glocke auch Manchmal geträumt haben von einem neuen, schönen Haus, m das tie einstmals e.nzrehen webe oefelgt vaa ter getarnten Kinderfchar unserer Stadt, alle wieder t>e:«inenb unter einem Dach« — lang, lang hat fie gewartet, von einem 3a$t zum andern hat sie aeZo'kt. Gemeinterstt« kamen und gingen aber noch keine Gemeinderatsversammckung fand sich, tie da« en.scheidende Wort sprach und al« in den letz en Monaten sich hie »inschas'.llche La :e Deutschlands in zunehmend-«m Mack« ver- fchiech:«rt« und gor von mastgebender Stell« da« Wort fiel. dast. wenn di« ungünstig« Lage auf dem .Kapitalmarkt sich nicht bald ins Gegenlell verkehre, man vielleicht auch im 3a;re 1928 das grotz« Werk teö Schulhai-«Neubaues nach nicht beginnen könne, da war es aus. da brach sogar da« Barte eherne Herz der G'.ockr. Sie ist geworden au« Schmerz und Kummer um bi« Rot un'eres Bolles, da» unter dem Drucke des Sieben«- biktates von Berfailles seufzt und schmachtet und gern manches mehr an kulturellen und sozialen Da:en vollbringen wollt«, wenn der Zrrn^ lenst für bi« Cie;«r des Weltkrieges uns nicht aus- pres'en würde bis auf« letzt«.
Ss ist nicht ang«n«hm. ui einer Aeujahrs- betrachtung zu einen Io wenig erfreulichen i3r.be zu kommen. Aber da« deutsche Bolk darf teine Boiekstrautzpolitik treiben, wir wollen die Tinge Io betrachtet, wie sie find, und an dem untrüglichen Matzstab der Börle qemef'en. scheint unsere La?.e alles andere als ro ig zu fein. Ta« mag un» ein Ansporn sei i 11 n 11 zu fein und alle unsere Kräfte statt sie in unnützem Kampf gegeneinander zu zersplittern, einzufetzen fürs Ganze, für» Vaterland. 31 rt einiges Bolk hat schon vieles, ja Uebermenschliches vermochte auch «ine einige Gemeinde, «ine e i n I a e Stadt kann GroheS vollbringen, wenn lie ein Ziel hat. wenn sie all« die Linkser und bl« Recht er bie Groben und bie Kleinen, der feste Wille befreit: Einmütig vorwärts zum Wohle her B a t e r ft a ö t!
Da« i t mein Wunsch fürs neue Jahr.
Spectator.
Landkreis Giessen
tz Alten-Duseck. 28. Dez. Sine wohlgelungene. stark besuchte Weihnachtsfeier veranstaltete am zwei en Feiertage der Gesangverein .Germania". Alle musikalischen und gesanglichen Darbietungen unter Leitung des Ghor- meifter« Heinrich Meyer sWiefeck) fan en ungeteilten Beifall. Besondere Erwähnung verdient ein von männlichen und weiblichen Mrtgl edern des Vereins aufgeführtes Dolksstück, welches bei allen Anw«senl-en einen liefen Sinbrud hinterlietz. Tie Veranstaltung erlitt leicker e ne recht emp in^lich« Störung durch einen unerwarteten De.ekt in der örtlichen Lichtleitung, infolge- de'ien da« Festlokal stundenlang in Dutckel gehüllt war.
• Leihgestern. 28. Dez. Zu einer gemeinsamen. gut besuchten Weihnachtsfeier hatten der Gesangverein .Eintracht" sowie der Turnverein 1893 (Deutsche Turnerschaft) iyr« Mitglieder am ersten Feiertagabend eingHaben. Sinige gut vorgetragene Shöre des Gesangvereins. sowie ein flott gespieltes Theaterstück des Turnverein« ernteten ebenso wie die au Gehör gebrachten Konzertstücke der Hausttipe'.le reichen Beifall. Am zweiten Weihnacht«feiertag hiell die hiesige Freiwillige Feuerwehr ihr erstes Wintervergnügen ab. Auch hier War der Saal bl« auf den letzten Platz gefüllt. Der erst-? Kommandant, Gg. Held, hielt eine kernige Ansprache, die. ebenso Wie eine von ihm vor- gelragene Agitation .Feuer. Wasser, Hotruf. Rettung" groben Beifall erntete. Zwei lustiae und gut gespielte Theaterstückch.m wurden sehr cheisällig auf genommen. Tie anregend verlaufen« Veranstaltung bewies, dah die Leitung der Wehr in besten Händen liegt.
S>®rob«a-ßinben,28. Dez DerEis« a. Hahn dämm der Main -Weser-Bahn nördlich und südlich unserer S atlon ist schon lan-i? ein Schmerz.nzlind der Sifenbahnperroal- tu Die in unserer G?s?nd zu dem stellenweise sehr yohen Tamm verwnd ten Srdmalf n sind sehr leltehaltig so dah bei langinh^tenden Feuchtigkei!«Perioden di: Massen nu Wandern
kommen wnft bn Str —.rrtweg 2^5 beben Dewtz- lich in Jr.nnmexfl sind noch de Daoi-nrutsch»» gen zwilchen btet und der tt.aimn ° tm März dt« es 3abrr« deren jung der Bahnverwal ung Tausende von Mart koste:«. Allerdings wird infolge der etgrtf.we Maßnahmen ein ähnlicher 5?ra :■ j Mt Im Frstzjaje an dieser S eil.* n-chc m hr v?rkoma»«n können. An der andern eb.-vaH« schr g iährde.en S ell« nördlich un.rrrt S atlon. kurz »?r dem Gi g ng in den Berguvrchwald. wird nun schon monatelang geerb-rt <1. Zahle ich.* tief; Aüeol« werden io >.*n fteUenw.il; mehr al« 10 Meter hohen Damm an feiner Oft.'eit; etaj fügt, «m ihm d «
■ währen. Dt : ft Arft en feftigungen lind an der S dl1 aöt.a. wo der Lücke» doch durch den Glenbahndamm I derb rückt werben mutz G« wird tm.nerh<n noch «in« geraume Feit vergehen, bis auch die l tzten der sehr umfangreichen Arbeiten v^*nd t fein werden.
t Lans GÖn « 28 Vez. 2n unserem Del Hal üch >< V r o « 11 • m o r 111« ।« im Tienal Depn» der wieder stark verschlechtert. Wahrens wr im Sommer Pein« Arbeitslosen zu verzeichnen hotten. ist jetzt deren Loht auf 80 Unterstützung «berechtigte axtber angewachsen. V,«,e Lister wird 'ich vorauas'chckich noch «rh.den. — Tw Holzhauer« arbeiten im hiest^n Salbt hoben bie jetzt w* nicht begonnen, da ernt Einigung über den Hol» Hauer lohn noch nicht erzielt worden ist Dian host» aber, bast baldigst bannt begonnen wird.
H Lich. 2» TtA. 3n der TormftANer 9« ml- Ilengeschtchilichenverelntguna hielt dieser Tage cloblbibiltoibefer u K Heed einen hoch- bnerrianten Vortrag über bie Geichichw bet Familie Vuciuo. Dieser xame ist eine Umlermung van dem deutschen Ko-rwort Lun oder Latz erster«» tft vbetdeulsch. alemannisch schwtiieri'ch ober ekchs- sfsch. letzt,re« ist bi« der oberbelfikten fttunbert ent- !prert)'nb# mitt Ibe Ische Form Der SlommoaN« der hesfischen p amille Üuchi» ist Kontz Loa eue Wohndach 1MS4 Burger in L i ch: sein Sohn war Ioh. Lotz der Adle re. Krämer und BoHeneeber. Der Kam« tiutiu» in dieser Linie kommt zuerst bei )oh Jakob Lotz I. vor. der hier geboren würbe und |pater Pfarrer tn Dk inst«« bei Laubach unb sti Wohnbach war Vie Lotzen» gehören heute noch zum angesehenen P irjert m unserer Stadt Die von hier stammenden yuchir. haben stch wett über bie Grenzen Hessen« vertzrritek Pfarrer. Gekehrte Beamte, ftaufleute gehören der mettereieeigfer camilie tn. auch ber un Val diese« Hoher« «er- storben, vtzerschutrat und Vinistertakrat Ulbert 8u- du« in Darmstadt, der früher länger« Feit tret« schullnspektor in Giehen war
« Inheiden, 23. Dez 9im freudige ilebetra'üunfl wurde zu Weihnachten unstre- Sch.. ikindern zuteil Da bi.* zohlre.chen. bei den Reubauten der Gewerkscha t ..Fr^dnchE be- schästiaien Monteur« nicht oll« In Tra s-Horlost Unterkunft finken fprn:«i. wohnt ein grober Teil von ihnen in unserem Ort Diese veranflaltetna kürzlich einen Wtnterball. betten Ueberschuft st« In Höhe von 150 Mk unserer fewle ber Trnllae Schulleitung äu De'chenkzwecken |e zur Hälfst überwie en. Unfolge kies«« anrr'e -enswertm Vorgehens form« ,ek«m Schüler ber beiden Gemeinten ein hübsches Weihnachtsgeschenk überreicht werben
s. Utphe 28. Dez Der Turnverein .Frlfchau'" veranfkafteke am zweiten Wech- nachtsieiertag im Saale ber Wirtschaft Tag einen rooblgelungenen Theaterabend 9m Mittelpunkt stand ein gröberes Stück' .3 b e Bor n . ba« ein« tiefe Wirkung hinterliest. Weiterhin gelangten zwei Gtnokter zur Ans- führung Umrahmt wurden bie Stücke durch Vorträge einer Gefangsobteikung des Verein« Leiber sind bie Raumverhältniss« un em beiden Wirlscha t«fäl« sehr beengt Man hilft flch deshalb aus die Weise, dah man für ältere UeuN an einen anderen Abend d gan
wiederholt — Auch unsere Schule rxranftallete «ine Weihnacht«s«ler. Die stark besucht war Rach wechselnden Gedicht- unb ßiebenwt- trägen verteilt« Knecht Ruprecht an all« Schul- Anbei Hein« Geschenkpäckchen
: Beuern. 23. Dez. Am Sonntag sand in unserem Gotteshaus« bie dirsjLhrige W «i h- nachtss«l«r statt Psarr«r Wagner Hutt«
ihn b«r Marguis-H«rzog beiseite unb erläuterte bie Loge Der Abiutant schüttelte sich vielleicht innerlich vor Lachen, äutzerlich aber mit ernstem Dienstgelicht ben Kops Gr sehe keine Möglichkeit. eme so belilat« Lage einer so erhabenen und .eigenen" Persönlichkeit wie der Königin zu erllären, und müsfe da« durchaus Seiner Gnaden überlassen. G« gab keine -Rettung Der Herzog wurde zu Ihrer Majestät Wie «in Lamm zur Schlachtbank gelüst Tie Musik setzt« «tn. und er begann seine gefährlich« Rundreife mit d«r Königin um d«n Saal
Wenn Ihr« Mairstät nun den Walter Wie alle englischen Tarnen getanzt hätte Io hätte ja olles gut gehen können, aber bie Romain tanziv ben sogenannten deutschen .SpringWalzer", von dem der Herzog keinen Schimmer hatte. Um seiner hohen Tänzerin nicht alle Augenblick« auf di« hdchft«n ckeh«n tu treten, nutzte er immer Wieder über fie htnwegfpringen ®ine schreckliche Vage, denn di« Aua«n der ganzen Feftgesellschaft waren aut das Holte Paar gerichtet. wie «s Wie in Parade langsam den Saal um kreist«. Ter Herzog bat in seinem ganzen Leben kein« solche Tortur ausgestanden. G« war schlimm genug, dah er gezwungen war. vor der harrenden Gesellschaft eine lächerlich« Fiaur zu machen, aber di« kaum enraadar« Angst, datz b«i einem seiner Sprüng« die Heftnähte tiufternd reiben und seine weihen UnterdeinNeider zutage treten könnten, war furchtbarer al« alles. Wenn sie wenigstens ichwarz gerne’eu wären
Das jedoch di« Königin anlangt so schien sie sich der kör^rlichen Hebung zu «rireuen und in keiner Weise von leinen Sprüngen ahge- schrsckt legt« llc «tm Lunde nach der anderen in ungl- 4xm Tast zurück — Gr konnte natürlich nicht aufhörm. 8« war an ihr. .Halt zu ru’en
Sr sah wie die Zuschauer einander heimlich awfticben und lächelten Sie fie erst gekichert Haben würden, wenn ’te da« ganze Matz seines Risiko« gekannt hätten! 3« ’ - en ihm ul« ob die Mulik niemals auihörnn wurde- Sollte er denn dte gan»« Rächt hindurch weitertanzen müssen. Ihn Iaht« der Schanndet. Der Saal drehte sich um :bn. Denn <r slal, wat «im Kataftropy« gewih. Gr b«g*nn den Lrem zu verlieren, seinen Kops Und dann war da» schreckliche Gnk< wirklich he Herannahcn
Rach einem bc’onbet« heiligen S runge »uhlt« «t deutlich wie .etwas nachgab . »emals weder würde er lern Gesicht stei Ho < zeigen können. Gr würde ein Gegenstand angewemer Lächerlich
keit Werden Man würbe Spottlieder auf ihn versatten. ck« war einlach zu schrecklich
Plötzlich neigt« bi« Königin ihr Haupt Tu Muttk dort« auf Gr führte bi« Herricherst» zu ihrem Thronfettel unb blieb neben Ibt stehen, aus seinen Abschied wartend. Gr kam sehr bald
.Sie sollten Tanzstunden nehmen." tagte fie mit einer Verbeugung Gr verneigt« sich lief und zog sich rückWäNsschretlend zuruck, dabei dem Hlmn'el dankend, datz bie Gillette verlangte hab et lein Antlitz und nicht sein«» Rücken der Louveräntn zeige
Die Älatipflonze.
Bon Leo Sternberg.
G« ist ihr nicht recht, botz bie Metzger He gchen den versilberten ^iguteu hockende« kel auf ber weihen Mannortzrüftung bei ’terauelaqt zur S^au stellen.
Lieber al« bl« _21e|.i<rb(ume' will fte stpch dl« Armel«ui«palme" beib«".
Si« kennt bie Welt und hat alles von Nch abgeftreiti, was auf'ällt Rur PNang« will Re fein, Pflanze ohne Gettcht Wer achtet auf «inen schmucklosen Busch breiter B.ätter. bU wie Osten au« ber Grbe kommen unb ob hohen Stielen ihm Sicheln 6bet bie Scherbe biegen!
31« kenn, bie Welt und stellt keine LB'tztGchv. Ha« sich daran gewöhnt hi dunklen Allen z» verstauben unb ohne Watte« auszuhakten in zu- lammengebock«nem Grund.
Dennoch grünt llc Woher hat He die ttowwef Woher nimmt sie ben Quell? .Heimlich« ßwW — rennt He da« Volk. Sie tr.-'brt bei ihm lu bunfirn .zimmern, brauch« nicht Sicht wub ßuft nicht lau und Lenzwind. Keine Iahreszell verändert de» immer weittee vmngelkni« an setzender*. Urwald im Blumentopf
Sie kennt bie Welt und hütet sich, mit Blüte» IM schaukeln und zu gautan. Aber ganz wie* un D ckicht wo d e Stengela» ätz« auf der •ehe frit* en und ihren Futz zur Wurzelhöht« Hilden, glüht eie aus Lme:htzst gelchnitte» heimlich die violette Bluterlarnpe Sie neigt sich darüber und macht sich ganz zur Grotte be» Werbens für bü pur. urne 3 m» «k.
Hiemanb bemerkt es niemand rührt fk «*- Sie la na chr Leben leben. ni«maBb belTtlfll f t«. Sie zog lich zurück in den Schatten der SLÖpknnA.
Di« Vlrbeebeu aber, b\< sich tu armes Sruds» im dem zweiten Leben tret en, da« di« Welt nicht lieht, und nuaerMoBh «um H« mHa« haben fahren en zärtliLen Handflächen übet ihn glatten Bist er und hüten ihr Geheimnis


