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18 Tro*.) tn 30 r7.'hren <m, fe »(frbe stch etne Belastung von 7 fr. 800 M also 6 F.

12,5 Prsz. eine Mehoauszob« fron 2 343 000 Tn. ergeben Tie <3<ab.r/'ttoaltuna glaubt. angeü4X< her ohnehin sehr todtge>.mb H Anspruch genon!n<e:°frn vtcuer'tafl Dt rg-r uno Im Afnbttd auf die unab^dAbaee B.f ch friniQ brr Mittel für bringenbe 3lotn>tntaJjfeten bet »m- munalen Ibrit -t -n-V'iiflvnq H f? Mehrausgabe von 2 343000 TT bcn AntenabLrn nicht Al­muten zu können. 5-ir Ole in Betracht Jammen- Den ®täubta<-r Mr'. l>t wirb dieser »ntfchlust der ®iabtfrerroaltuTig schmerzlich fein. Man bars aber tnob! nU selb.veekä?>bs ich annohmen, dah er auch b;e Be"waltiwg schwer geworden ist. die ja schon o't Bewerfe i&reS writgchenden Ter- ftäpbniifei für die Vage her Kleinrentner und für loyale G-rech'igkeit gegeben hat Und ebenso wie die e-tnbtBer,»aI:unfl Dürfte arsch denen, die dem BerwaltungLanrrng zustiwnvn 'verden. der Gntfchluh hierzu wohl nicht leicht fallen. Diese Angelegei peil darf n.chk nur nach dem Gnrnd- sah bet loht äsen Gerechtigkeit unb der vollen Haftung für tibeela'fena« SiaeMmn betrachtet werben. Aach dem großen Inflatton-imglück, bet dem abgesehen fron der Kategorie der Schce- ber - alle Bevölferun-s kreise auf die etn# ober die andere Weife mchr otk*r auch weniger bet- -oren haben, mrch ein Teil b®8 Verlustes eben al- endgültig hinaenVinrnen werden. Dessen sind ich die AnlftchegOubiger selbst bewuht. und sie erwarten bcher auch keine volle Aufwertung, 'andern sind bereit, sich mit einem Teilbetrag zufrieden zu geben. Tet der -Wiegung dtefeS Teiles aber machen sich die wkntchasklichen Zukunft-erfordern iss e und die starken Rottvend^lnten zur unbedingten Ter- meitnmg alle« heilen, was zu einem neuen wirt­schaftlichen unb sinanveklen Zusammenbruch füh­ren könnte, gebieterisch geltend. Und da must man doch anerkennen, bah der Grundsatz richtig ist- Da- Wohl der Gesamtheit geht dem Inter­esse und Terlanfltn de- ®tnylncn vor Verfährt man ander«, so kommt die Gesamtheit in Tot unb erleidet unter Umständen völligen Schiff­bruch. unb dann werden womöglich die (Stiftenden aller vernichtet. Ss ist ja kein De- heimni-, dast auch unfett Giehener Wirischafts- freife unter den jetzigen steuerlichen Lasten und den mancherlei anderen Abgaben au- ihren Be- triebfrergebniflen schon sehr schwer zu kämpfen haben Diese Kreise stellen heute da« Rückgrat beS kommunalen Steueraufkommen- bar. Sie müssen sich, wie die Stadtverwaltung in der Begründung ihre« Auftvertungsantrages bereit« anwnbiat. zur Deckung de- voraussichtlichen nächstjäyrigen Fehlbeträge- von 1.2 Millionen Mark ohnehin schon auf eHt erkleckliches weiteres Stück kommunoter Steuern «esastt machen, unb zwar bet einer Aufwertung von 12,5 Prozent! Man darf also wohl sagen, dast fron einer allzu schonenden Behandlung bet kommunalen Steuer» kraft keine Tcbe fein kann, unb man muh noch hinzufügen. bah Teich und Staub mit bitfet 6 teu erhalt ja auch nicht etwa glimpflich ver­fahren.

Wer die Din« unter diesen Ges ichtspunkten betrachtet, wer sich also die Frage der Auf­bringung der Mittal in nüchterner Welse zu beantworten versucht, der wird ben StandPernkt der Stadtverwaltung rxrstehan können Hebet* gen- würde Dtesten mti der fron dm Verwaltung frorgeschlagenon Aogolnng durchaus nicht etwa nach unten aus dem Tefynwn bet bisherigen Tegelungen heraustveten. In der weit über­wiegenden xk4>I an<*r bisher versfseutlichten §älle ist mit 12.5 Prozent ans gewertet worden

a. auch tn unterer Aachdarschaft, im ganzen Aegierungsbezirk Wiesbaden einschliestNch der <7rvhen Stadt Frankfurt a M Für dieses Ge­biet hat der AegierungSpräsident in Wiesbaden allgenretn eine Tufioertung fron 12,5 Prozent angeor tatet, unb fron einem Widerspruch dos £ reu Mn. cr3 ist bisher nichts bekannt geworden. Weini ölefien anders verfahren würde, fo wäre auch bannt zu Mdbuen. dast Teich und Stand daraus ^chkustfolgerungeit für mrfere künftige städtische ^snanzwirifchast jögen, an denen aber unter <>einclntt>e*<m keine Freude hätte Räheros über diese Möglichkeiten zu lagen. möchten wir hier unterlassen. Sell- st.xnständlsch darf und wird kein v r ntwvrtui>gsi»elrnchter Mensch daran henken, mit Meter Aufwertung die Angelegenheit cm für aNemal abgetan *u haben Irn wirb vielmehr darauf sehen müssen, zu einem späteren ?>eitvunkt. toemi die Berhältniffe günstiger find als heute. n«O bester Möglichkeit einen weiteren Schritt in der Aufwertung zu tun, in der Zwischenzeit aber, wie e« bisher schon in bester Weife geschehen ist. sich der schn>erbedrängten Kleinrentner im Titbmen der fozla'en Arbeit u ertgebenMt cniMin-shmen. Wenn das Stadtporla- uvent fron Metern Otaubvunh aus dem Vorichlage der Tertfr-Itunfl folgen wird, so knmi os natür­lich nicht mit ei-wm hosianna der Anlechegläu- k'iger cöümen es wird aber von ihnen sicherlich auch nWbi gesteinigt werden. Wer unserer Stadl auch künftig eine ruhiae unb gesicherte Weiter- cnttnictehmg g'iMhrleistet setzen will, der wird die wirtschaftlichen Griichtsprrntte ausfchlag- gel'end fein taffen unb sich auf den Standpunkt [teilen, dast hie Aufwertung mit 12,^ Prozent zunächst einmal als erste Abschlagszahlung anzu- iehen ist.

Lpiclplan der ^rnnlfurfcr Theater.

Opernhaus. Sonntag. 30. Oft, 17.30 bis nach 22.30 Uhr Die .'Drifter; ;njet von Türn- bcrg. Montag. 31., 19 bi« nach 22 11 br: Manvn. Pleitetag. 1 2iov. 19 30 bi« 22 Uhr- Jonny spielt auf Mittwoch. 2., 19 33 b >- nach 22 Uhr Per Freischütz Do "erswg 3.. 19 30 bis 22.30 Uhr: Ton 3unn. 5rvttai, 4 , 19 30 bi« gegen 22 30 Uhr Hof Ur an,vs Erzählungen Lamstag.

18.30 bis 27 15 Uhr: Der stofeiitavalier Sonntag, fr. 10 30 b s 22 llbx: Jonny spielt auf. Montag. 7. 19 30 dis nach 22 Uhr Turanboi.

Schauspielhaus Cmuitog. 30. Ott., 11 dis 13 Uhr Gastspiel Aub ma; l>rakvds Traum, 15 bis 1^ Uhr Der rot cd freu ft t gen Zähmung:. 20 bis aegen 23.30 Uhr 3 Gasttp el bei Tto«- tauer Kn ee:he>'1 r«: Aach a nl. Montag. 31.; 19 bi« nach 21 Uhr OpAteen r auf Tauris: 22 bi« iw b 24 Uhr: 4. de« Moskauer

Künftleohoaters Armut ist feint Sünde. D ens- tag. 1 Aon. 20 bis gegen 22 Uhr: 9en;e< Gast- 'Piel Haöima Der » - ge 3u?- M itwoch. 2.. 19.30 b - n-uo 22 UM" *älar un> Kleopatra. Donnerstag. 3 . 20 dis nach 22 Uhr Der zer­brochene Kro.g Hite-'uf Ge.wge Dandist. Srt - .ag. 4.. 10 3? «Kit.ich rr Uhr.'UN- > eo- paTra. SaraS« i, 5. 2' bi* nach 22 Ubc Der zerdroch. > c Krug. H'.eoa.rf De rgt Tun Mn. Sonntag, fr.. 20? 5 qe.pm 22.30 Ubr Allotria. Montag 7., 00 b n.) 22 Ulu 5 r zer­brochene .sttrug. Hienaui G>-orge Daich.n.

Oie Reklame aus Irrwegen.

Don 2t<1 Inet Frank. Berlin.

Der Berfasser legt Wert darauf, »u betonen, dast et in dieser Frage keines­wegs als dntert'ftnt spricht.

Die Zeitungsreklame ifl und bleibt die toirt- famfte Art an den Konsumenten heranzukommer.. Seit einigen Jahren gehört e- zum guten Ton, amerlfan 'ch zu fehl. d. h daä was man fo all­gemein unter amer kantzch versteht. Gerade d-.e Aeklame hat baß zu fpuren bekommen. Die Zeitungsreklame genügt n <f>t mehr C6 gibt die f©genannte ..individuelle Behandlung': Wurf- 'enbunnrn. Handzettel und dergleichen, und auster- dem Lichtreklame, Lausfchri't. Xrottolire'lamc. Kinoreklame, um nur ein paar Spielart en zu nennen, und Himmelsreslame als dernicr cri. Aur die Aeklame macht'S. tagten uns diese Leute, man must es anfangen, wie in Amerika.

Mit Berlaub: es wird bei uns ein bihchen viel Reklame gemacht. Wie eben bei uns alles kritiklos nachgeäfft werden must. Ohne wettere« wird die P'vchologie des deutsch- n der des ame- rikanikchen Äonfumenten gletchgeleyt Vie ver­kehrt bic^e Rechnung ist, wird an zwei eUatanten Anspielen gezeigt werden wird auf den deut­schen Käufer dasselbe Trommelfeuer der Super­lative losgelaffen. bas drüben seine Wirkung tun soll: was für Amerika nicht bestritten wird. Diese Rcklamefriut macht vor nichts Halt, alles ist ihr untertan, Hauserwänbe. Mauern. Firmament, Kinoleinwand, elektrische Dahnen. Telegramm­formular. Paketposttvagen. die Aatur selbst ist vogelfrei, al« ob es an ben wirklich wirksamen Gelegenheiten, seine Ware anzuvreisen. man­gelte!

Fragt man sich aber einmal selbst, nicht als Sntereflcnt. sondern als Konsument: welche Re­klame wirkt denn nun eigentlich am nachhaltig­sten auf uns? Was ist grundsätzlich verschieden zwischen deutscher und amerikanischer Käufer- pfhchvlogie? Da kann man auf Grund eingehen­der Beobachtung an sich selbst und an anderen nur sagen, dast der öeutfdre Konsument sich durch die ihm allerorten ms Auge springende Reklame keineswegs beeinflussen lägt. Man kann sogar behaupten, dast die Reklame, wie sie neuerding« betrieben wird, ihre Wirkungsmöglichleiten gatu gewaltig überschätzt! In weiten Kreisen wird die Reklame, wenn sie sich unaufgefordert und aufdringlich nätzcrt. überhaupt nicht beachtet! Um ein typisch.« Beispiel zu nehmen, das vor allem für Berlin gilt, zweifellos aber auch ein Ana­logon in anderen Städten findet: Die neuerdings üblich gewordene Kinoreklame, die jedem Pro­gramm vorausgeht, wird vom Publikum einhelllg als Zumutitng empfunden und abgelehnt. Eine Ausnahme mögen noch die Werbefilme machen, die mit Trickzeichnungen arbeiten; diese finden beim erstenmal wohl Anklang, aber die dauernde Wiederholung betmrft dah das, was zuerst amü­siert hat, nachher als Belästigtmg empfunden wird; der Konsument, der bearbeitet werben soll, ärgert sich, denn er ist mn anderer Genüsse

tollten ms 5tmo gegangen. Ob bietet Aerger den rr. in bei jebet Oetegenheit fest stellen muh. der:- 3mm*fe des Kautn annes dten:. must be- zwe.tett werden. Don nicht mhxbct fragwürdiger Wirlurg sind die Wurfsendungen unb Hand­zettel. Don den Handzetteln, die auf der ©trabe verteilt werden, finden vielleicht, ho-chgerechnet. st r H. überhaupt Beachtung d. h. iie werden gdc'tn. Richt viel besser geht es ben Wurf- 'enbungen. Berfafser machte den Derkuch. m einem ichbezogenen Häuterblock, wo ungefähr 40 SamUien Wohnung fanden, sestzu eilen, welche Wirkungen bie gerade hier mit grostem Eifer arbc.tr ".t*c Reklame mit CEDurf."enZungen aus- übte. -bäftt aller Branchen rersuchten. auf i) 'fe Weife an den Kunden frera hau lammen. Der 'ehr grobe Bedarf auf ben versch^densten ®e- b 'tfen. wie er bei der Reueinrichtung einer Woh­nung selbstverständlich ist. wurde bei dreistig be­fragten 5amdien ausnahmslos nicht auf Grund b.-eter ..individuellen Bearbeitung" gedeckt, bet den übrigen war keine Feststellung zu treffen. Die Mühe, die sich diese Kaufleute gegeben bat­ten. war alTo völlig zwecklos, und sie wird in anderen Fällen nicht viel mehr .rnbringen. Frage eün jeder feine Bekannten, ob er jemals eine Wahl auf Grund einer Anpreisung an Brief­kästen. auf Tclegramniformularen oder ähnlichen ..Reklameflächen" getroffen hat!

Wenn bemgtaenüber gesagt wird dast das 3nferat das wirksamste Werbe nittel fei, so hat das leine guten Gründe. Will ich mich als Kon­sument zu irgendeinem Einkauf entschliesten, so lasse och mich nicht fron irgendeiner Laufschrift, einem kategorischen Jmperattv in Flammenzeichen, einem bombastischen Superlativ anschreien oder fron einem Reklametaktiker überrumpeln toobi­gem ertt barm, wenn ich gar nicht will! Das ist das Gntscheidende hierbei! denn was ich tz. B. am Kino sehe, trifft mich gänzlich unbeteiligt, bestenfalls fehe ich es mir an, denke auch einen Augenblick darüber nach, habe aber die Vorzüge dieser Zahnpasta unb jener Kleiderfirma längst wieder vergessen, wenn schon das erste Bild der Wochenschau läuft; was ich an Postwagen, Lauf­schriften. Häuserwänden im Vorübergehen er­hasche, das ist mir in längstens fünf Minuten wieder aus dem Dewusttfein entschwunden. 3d) lasse mir nichts aufoktroyieren weder Emm Kauf, noch bei der vorbereitenden Heberlegung; daher berührt mich bas, was unaufgefordert als Rellame an mich herantritt, gar nicht, es trifft mich sogar innerlich ablehnend. 2Defe«tlwf) an­ders ist eS bei der Zeitung oder Zeitschrift. Sie will iruch nicht überrumpeln, sie lästt mir Zeit zur Ueberlegung. zum Vergleich, ich kann mich über die verschiedenen Angebote orientieren, wann ich will. Sic belästigt mich nicht bann, toerm es mir nicht pastt, sie steht mir aur Verfügung wenn ich fite brauche Sch glaube oa keine Ausnahme zu fein.

Oer Weltspartag.

wo bn Fahre 1924 sich in Mailand die Vertreter von Spartaffem aus alten letten der Welt Der- fmmnsllen. um das hundertjährige Sefteben der Mailänder Sparkasse zu feiern unb bei otefer ®e- legend fit über ihre gemeinsamen Kirf gaben zu spre­chen, da ahnte niemand, dast diese tepung die (Be- burtsstunde einer Idee werden sollte, bie in weniger als drei Jahren ihren Siegeszua durch die ganze Welt rmichle: die Idee des Weltspartags! Mehrere läge lang hatte man in Mailand über die neuzeitlichen Aufgaben und Probleme der Spar­kassen beraten, und immer deutlicher hatte sich da­bei heran-»gestellt, dast, wie verschieden auch die Ver- hältnisse in den einzelnen Ländern lagen ob es sich um das reiche Amerika handelte ober um die durch die Aus-wirkungen der Nachkriegsjahre be- sonders hart betroffenen verarmten kleineren euro­päischen Länder das eine groste Problem doch überall für die Sparkassen das gleiche ist: nämlich mit all ihren Kräften innerhalb ihres Wirkungs­kreises an der Erziehung zur Sparsamkeit oder unter einem weiteren Gesichtspunkt gesehen an der Erziehung zur Wirtschaftlichkeit yi arbeiten.

Amerikas Stärke liegt in seiner Wirtschaftlich­keit Deutschlands .<)offnung ist das Tempo, tn dem auch unsere Wirtschaftsführung rationeUer aus- gestaltet wird und das Schicksal vielei anderer Uander ist. dast sie nach nicht die Mittel haben, an die Durchführung eines ähnlichen Progranuns zu denken: überall breht es sich um das gleiche Pro­blem, und je mehr feine zentrale Bedeutung erkannt wird, desto deutlicher tritt auch die Erkenntnis her­vor. dast cs mit einer 'Jtationulifierung der Wirt­schaft allein nicht getan ist, dast diese vietinehr erfolglos bleiben muh, wenn sie nicht getragen wird von dem Derständnis aller persönlich in der Wirtschaft Täti­gen, tnenn also nicht für jeden einzelnen die wirt- schaftliche Verwaltung de- ihm anvertrauten Pro- buftionigutes Selbstoerständlichkelt ist. Ucberall wird beelKilb die Erziehung der gesamten Bevölke- nmg zu wirtsä>iflliä>er Denkungs^ unb Handlung»- weite immer stärker das eigentliche Gintnbproblem der wirtschaftlichen Zukunft, kein Isteichtum kani- sich erhalten, wenn rr nicht sinnvoll verwaltet, kein Wohl­stand sich entwickeln, wenn nicht systemati'ch von kleinsten Anfängen an auf feine Erreichung bingr­ar beitet werd. Das gilt für das Tusch, nge 1 b des Schulkindes und für das Wit ' chafts - gelb brr Hausfrau in gleichem Maste i«e für die Vesamtproduktionsmittel einer Wirtschaft: Hau»-

halten mit den vorhandenen Kräften, richttgc 'öerrociroung der gegebenen Mittel, ptanmäfege Einteilung der oerftwaren Zeit sind einige der hierfür wesentlichen ©runbetemente. Akte» kommt barauf an dah es gellnnt, diese Auffassung -mn (B e f a m t g u t einer Nation zu machen.

Der Erfolg dieser Erziehungsarbeit vestimmt letzten Endes das wirtsä-aftliche Schicksal der Na­tion. Niemand tft ober besser geeignet, Träger die­ser Arbeit zu werden, als die Sparkassen. Sie hoben in ihrem über das ganze Land verzweigten Appa- rat ein Mittel in der Hand, die gesamte Bevölke­rung zu erfassen. Sie gehen in dte Schulen, mn dort In verantwortungsdewustter Zusammenarbeit mit der Lehrerschaft bie ersten Fundamente für die Erziehung der Jugend zu wirtschaft­lichem Denken zu legen; und sie versuchen durch Beratung jedes einzelnen, der zu ihnen tammt, das Derständnis für wirtschaftliche Zu­sammenhänge immer mehr zu vertiefen Aus den Möglichkeiten, dies« Ausgabe zu erfüllen, folgt aber auch ihre Pflicht, mit allen Kräften hieran zu arbeiten, und aus der Erkenntnis dieser Pflicht er­gibt sich die Begeisterung und der Schwung, mit denen in allen Ländern die Sckartassen sich dieser Aufgabe widmen.

Diese Begeisterung war es auch, die in Mailand anlästlich der erwähnten Tagung ein jo starkes Zu­sammengehörigkeitsgefühl zwischen allen Anwesen­den schuf, dast alle nationalen Verschiedenheiten weit hinter diesem (Befühl der aleichen Verantwor­tung zurücktraten und aus diesem Gefühl heraus der (<tebanfe auftauchte, die Idee dieses Tage», an been vor Auseinandcrtzehen der Berjammlung die­ses (ffemeinfamteitegetubl noch einmal mit größter Deutlichkeit allen Anwesenden zum Bewusttsein ge­kommen war, dadurch in . allen Ländern ständig wach zu erhalten, dast man diesen Tag in aller Welt in jedem Hahr als einen Tag besonder» tn- tensioer ÜLterbuna verwenden würde Man fand den NamenWeltspartag" für ihn und fetzte ihn ein für alle Mal auf den 3 1. Oktober, den Schiusttag jener Mailänder Tagung, fest

Weltspartag! Er bedeutet für jeden emeinen, der Mahnung der Sparkassen und der Banken an diesem Tag zu entsprechen. Der Weltspartag soll ein Tag d e t Besin­nung für alle sein. Weltspartag ist bie Mah n mg. dast überall in der Welt nur durch sparsame, il'o wirtichafttiche Vebensführung ein A-'s 'eg m6g lich ist für den einzelnen unb für ein Volk

Starkenburg.

Lpd 5) a r m ft a b t 23. Oft. Zu dem Brand in der 1111 u I o l b - > a b r t! von 'Ma, Rich- t e r in Bieder-R imstadt r ehren wir noch Von der Sabril s-ehen nur no'1 die <3>ia >d- mauem. Auch die Maschinen sind zum gr?riten Teil »erstSri. Die Höhe des Schu^».«. dec lehr betreab* ich ist. steht och nid»' fest, ist eher durch fs rfldberung gedeckt. ?ic Ursache des feuert hebt rod) nicht endgültia «est - In her verg ingenen Rächt rr > »e sich tn der Blument Ulrgtz« ein a m i l l e n d r a m a. »n Mech.ii ker bedroht« bei ©tr -tigfeiten seine Frau unb eine Verwandte mit m Mefter Aus Angst stürzten sich b ei 7 e Frauen aus hem Fenster, fielen aber gUicklich.rv^ecke auf einen Tachvorsprung und kamen so mit leichteren Derletzui^en und Knochenbrstchen davon. Der

Mechaniker ging flüchtig und wird von der Po­lizei tzriucht

* Darmstadt. 28. Oft Garem hiesigen Gärtner Hnb n ben letzten Rächte r über 1000 KSpfe Blumenkohl aus seiner .Kul­tur gestohlen worden.

Preußen.

Ärcto TSttzlar.

§ Krofdorf 25. Ott. 3n der jüngsten Gerne inderatsfitzung wurde der neue Gerne, deverostdn. e Gu'iav B a l e n t i « ®tel- berg in fe.n Ölrrl . iirgri^iri. Dem Grnst Koch in Xro^or tt -r d dem Gemeinde gründ stück tn der S> ntcrau- c ein Bauplatz zuge'agl. Der Bau must 1925 errichtet werden andernfalls die Gemeinde an die Zuiage nicht mehr gebunden ist. De-tiglich der Bewerbungen um Die Bau­

plätze an der Glestener vtraste <1 Gleiberg *0(1 zm Hst eine örtliche Berich­tigung unter Hinzuztehung der Kausliebhaber erfeigen. Für die n nächster Zeit zur Aus­führung kor -n enden Wasserleitungs- a n f ck . ü I f e sotten d.e Rohre tn einer Lieferung beschattt werd.r. Vvn der Lrchebung der Klage gegen f . W e s e r k r a f t w e r k e k>- nfichtlich der ticberlpcnmmg des Gem.->.debe'.yes wird abge» ref. ; D.c scherei im Brandweiher an der Rodhcfmer 6traf e wurde auf 6 Iahve dem Höchst^ Stenden Dilhelm Müller in Krof­dorf zur Zahrestvicht von 10 Mk. zuac'chlagen. Dem Gemcrndrrat lag die Abrechnung Der Unter­nehmer Aube de r u. Valentin über die Kanalanlagen in Krofdorf und Glei­berg vor. Sie Ist fron dem Kvcisbauamt auf 17 866 Mk. festgesetzt worden und wurde von dem Gemeinderat anerkannt. Die sstorstaufsichts- dehdrde hat den von bet Gemeinde beantrag­ten r 11 a 6 t eb mit der Mastgabe genehmigt, dah der Grlös in erster Linie für bie Aufstellung eincs neuen Betriebswerks Berwentaing smden roil D.e Ge- mendevec retuirn konnte «ich hrennit nicht einoerftanben erklären, he hält viel­mehr an ihrem früheren Defthlust test, wonach auficr den Kosten für bas Betr.edswerk noch der Erlös fron 250 Raummeter D richolz und 400 Raummeter Reifer für d.e Kangli attvn berf -tg* betriebswerks cm einen auswärtigen Zvrst- affeffor wurde -urückgestellt, es soll zunächst fest- gestellt werden, ob dte Arbeit nicht einem frühe­ren Bewerber der fte billigt ausführro wollte, übertragen werden kann. Die Poftverwal- t u n g hat ihren Abendschalterdienft wie­der ein gestellt, weil er nur sehr wenig benutzt wurde. Der Gemein berat bedauerte tue« und wies darauf hm. dah die geringe ^fenutzung des Schalterdienstes darauf zurückzulühren fei. dast während desselben nur eine beschränkte Anrnihnte und Ausgabe fron Postsachen erfolgte Der von dem städtischen Slektrizitätswerk In ® t e 6 en für den 2. Rovetnber in Aus'icht ge­stellte Werbevortrag über d'e Verwendung der Elektrizität l m Haushalt wurde begrüht und tyfür der kleine Areundsche Saal in 'Vorschlag gebracht. Tkachdem der Vermal- tungSprvzeh in Sachen der Wiederoefetzung der Rachtwächterstelle 'ein Atb*' gefun­den, hat dir Aussichtsstebürde die sofortige Ein­stellung eine« Rachtwä^ter« augeordixt Der Vorsitzende hat deshalb die Stelle ausaeschrselten. Die für den Autvhallen-Anbau duvch Preiserhöhung und größere Ausführving l»eding- ten Mehrkosten wurden bewilligt. Die Lauffrist für die 6000 Mk. Borschu Hanlei he bei der Landes bank soll verlängert werden. Dte Arbeiten zur völligen Fertigstellung des Gemeinde­haus e« an der Siebener Etröste, sowie die In­standsetzungen an den Schulen unb lirch- 11 d> e n Gebäuden konnten bisher nicht aus- geführi werden, toeil die Landesbank die erforder­liche Anleche toegen der Geldverknappuno bisher nicht zur Verfügung stellen konnte. Die Verhand­lungen mft der Qanbeebanf sotten weitzeeaeführt werden.

~ Wißmar, 2S. Oft. In der Gerne i nd»- r a t s s i tz u n g wurde der neue ötemdnhcber- ordnrie Heinrich Mandler fron dem Bürger­meister in fein Amt eingeführt und verpflichtet. Der Plan für den neuen Friebho 1 wurde nochmals durchaespevchen. Gr untrbe entsprechend den Wünschen des Gemeinderats geändert. Als­dann sollen die Wege hergestellt werden. Zu diesem Zweck soll das Kreisbauamt einen Kosten­anschlag auf stellen. Die Arbeiten werden alsdann öffentlich vergeben. Der in der Zusammenleaung ausgewieiette (braben an dem Wege beim Reu­bau Krämer soll auf geräumt werkten. Wegen Anlage eines Wassergrabens auf der anderen Seite des Weges müssen sich die 3ntereffei*nt an das Kulturamt wenden Der Gern rinderst wird diese Anträge unterstützen. Für die Ver­waltung des Sanltätsfchranks. den der Kretsverein vom Roten Kreuz feit Zähren In der Gemeinde Wihmar aufgesbellt hat. bat sich bisher noch niemand gesunden. Die Item Übungen Jollen fortgesetzt werden. Die Rumerierung der Reubanten wurde belprochen. Der Ge­meinderat teilt die Auffassung der Verwaltung, dotz auf die Tauer mir eine straßenweise Re­gelung die jetziaen Mißstände brietttgen kann Da die Mittel hierzu oorfäuftg nicht zur Ver­fügung stehen, soll die ^cu inert er ung vor der Hand durch einen Anstreicher mittels tzarbe er­folgen. Der Vorsitzende gab Kenntnis von der Genehmigung bet Hauungs- und Kultur- pläne für 192 8. Ss steht noch aus die Ge­nehmigung für den f t r a b i e D zu Woh- nunaszwecken der weiter verfolgt werden 'oll. Oinige Landwirte haben ihren Saatgut** kredit. der längst fällig war. noch nicht abat- tragcit Gs soll nunmehr zwangsweile durch die G<meindekasse oorgegangen werden. Für die Er­weiterung deS Stromnetzes Ist die Er­richtung eines Mastes auf einem Privatgritnd- stück ersorderlich. Obaleich der Mast unmittelbar auf die Grenze zu stehen kommt, lehnt der Grund- stttcksbesiher Die Grieilung der Genehmigung ab. obgleich er nach dem Orisstatul zur iSrteihmfl der Genehmigung verpflichtet ist. wmn er nicht 'elbst auf den Lichtanfchluh verzichten will. Der Gemeinderat be'chloh. falls die Cfenebmiguna nicht noch erteilt wird, bie Bestimmungen des OriSstatutS auf Anwendung zu bringen. Die Forderung des Äul.urairtey in Wetzlar auf Ba rentschäblgung der nicht peldftetcn Gigenhandbaustunben soll erfüllt wer­den. obgUich der :eln*terit gründ'i.ckih von feiner jotberung. zunächst einmal eine Abrech- nung über den 6*. 'jmbanbbau vorzulegen, nicht abgeben kann. Der Brrilyendte gab Kenntnis von feinen Verhandlungen üTtet bu Aufnahme >tner Anleihe zur Beschattung der erfor­derlichen Mittel für bie Instandsetzung der Schulen desPfarrhause« und der Bach- strotze. Lei r Hal tle Lar vsdank das erfor-

. t Darlthen bisher nicht zur Verfügung gestellt, so dast die Arbeiten ^urückgestellt h-etben muffen, r-ic Verhandlun^m mit bet La i^ sbank * MIci: welterge'irt werden Der Geinettideraf . dannte die dringende Rrtwendigkrtt bet prv- ; cktlerten ArdZten durch.ru- an.

JUrcie viedenkopf.

7t ob bei m a. d Bieber, 29 Olt Am 3 1. Oktober - dem Weltspartag wird tvi'd.'tu ii au d.e f't l 4y und ma erieüe Ao'w kett der Oearlamleit hina tr e^rr Bri irns im Biebertal unb tn den an! egenden >li<en '^n vinben d-s Kr-ilrs Bl d-n!op» ist eine verständnisvolle Sparpolitik be- .' tbert ai or^cht Ja!. ng halben ttch die Spar*, f .gen us an lern« ^>mn^ den infolge einer getoiffen Verzettelung nicht auswirken