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Der Stolwner beugte feinen stopf kmgfam, alt ob danken wolle.

ffr fragte: ..Wessen Magi man uns an?"

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Sonöerfteuer roirt> in rt Zielen wie und ffleroerbeftewr erhoben.

Die Schlufeabstimmnng.

ganz genau ihren Borbildern.

icht noch etwas mehr oblegen^" fragte Rrag. .Lum Beispiel Ihr falsches Haar und den fßart?*

fchufses entlprechenb. erhöht unb dafür eine ent­sprechende Kürzung beim Reservefonds vvrge- nommen.

Beim Titel Grund-. Gewerbe- und städt. Sonderstener vom bebauten Grundbesitz entfr*Ttrt sich eine lehr lange Debatte. Die Mittelftandstraktton hat hierzu

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die des etne Ja1 mVch> haben x\ Die den aber au maßen kW Hal M grt cnit dH aut) ru4 In müt zu maßen k

her i'i erheben bk Vorher Heuer nad) Waftgabe der geserl chen Bestimmungen einzute^en. Ober­bürgermeister Keller bedauert die Auriecht- erhalttmq teef^s Antrages, da hierdurch die er­wartete unb gebotene S-.nmütiqfeit in der Fest­stellung der 6tcuerfdr>e über die im Finanz ausfchufe doch sehr etngehend beraten wurde unterbunden werde <3r weist weiter darauf hin -- und belegt das mit Bergs etchsziffero aus an­deren Städten bah dte Steuern in Gfesten b Sher immer wesentlich unter den ©äbm anderer Städte geblieben sind Gr glaube, bat) die Bür­gerschaft tn ihrer groben Mehrheit bereit sei. der Verwaltung die Wittel zur Verfügung ku stellen, die zu einer gedeihlichen Weitetentwia- lung der Stadt notwendig feien. TB ernt man diese Wittel nicht bereit stelle, dann tönne der Hall eintreten, dast unsere Stadt hinter der önttDidlung der Bachbarstädte zum Bach teil der Eintovhnerichaft zurückbleibe.

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Stadt dürfe in ihrer Gruwrckclung nicht Stillstand oder gar zum Rückschritt fommen.

Oderhessen.

Landkreis Gietze«

r. Groften-Liaden. 26. 3unL Adolf Weinandt und Ehefrau ßouife, geb Reich­hardt dahier, feiern am 1. Juli ihre goldene Hochzeit Wen,! auch von den Skiern wen-.g ererbt wurde, so ist das Jubelpaar durch Meis) unb Sparsamkeit doch zu erneu» eigenen Wohn- baute fl<!?-nmcru Der Ehemann bat 54 Jahve in Xnn G.ebener Braunstetnb rzwerk geur betet. Seit 1S2'. bezieh» er die JnoanbenemK. Der Wann ist 1653 die Frau 1862 geboren.

's" Grünberg 28. Juni. Gestern hat Ne hieiige Deckstation de S Landesgestüts Darmstadt ihre diesjährige Arbeit eingestellt. In die'em Jahre deckten, der edemnüsttg und lief gebaute Oldenburger Hengst 21 6lu:en. der eben- so schnittige Belgier Hengst 26 tuten. Jaber tst das Deckgetchäft tm Vergleich zu den Vor­jahren crbebfiO »urücfgegangenQ» wurden

150 Stuten gedeckt. wenn auch gegen das Voe-

®ne Reihe aufeerordentlich dreister Diebftable. Ich habe die Ehre^ der Detektiv stand aus ..dem Manne gegenüberyifteQen. der übriftlania plündern wollte '

Der Italiener lächelte. Sehr schmeichelhaft", sagte er. ..Aber kann do, bewiesen werden?"

.,<$» kann bewiesen werden."

..Gut. westen flogt man un» noch an?"

..Etae» einzigartig frechen Betrag«.*

.Welchen Betrog»?

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düng seines Antrags auf die starke Belastung des Haus- unb Grundbesitzes hin. ebenso auf die Sonderbelastung, die in der Verpflichtung zu den Strahenreinigungskoften zwn Ausdruck komme. Die Erhöhung der Gewerbesteuer treffe vor allem da- mittlere unb kleine Handwerk, das heute schon in seiner Zahlungskraft erheblich geschwächt sei und vielfach Steuerstundungen in Anspruch nehmen müsse. Es lei eine Ungerechtig­keit, daß immer nur einzelne Wirtschaft sgruppen

hier etwa nur 3500 Steuerzahler - die Last für alle anderen tragen fönten. Der Redner empfahl den Antrag der WittelftandSvereintgung zur Annahme.

Stadtv. Wann iSoz.) polemifierte gegen die Ausführungen feines Vorredners und erklärte fich in Anbetracht der Rot Wendigkeit der Stadt für die von der Verwaltung vorgeschlagenen Steuersätze.

Stadw. Horn (D. D.) wies ebenfalls be­dauernd aus die starke Belastung des Gewerbes hin. das nun wiederum eine neue Last auf sich nehmen solle. 3m Finanz aus schuh fei aber unter dem Drucke harter Rotwendigkeiten ein Kom­promiß erzielt worden, das man im Jnlereffe der Weiterentwicklung der Stadt nicht ablehnen könne. Seine Fraktion werde dem Anträge der Verwaltung zustimmen, habet von dem Gesichts­punkt ausgehend, dah höher -als die Klagen und Beschwerden deS einzelnen für feine Partei das Wohl der Allgemeinheit stehe, auch wenn man dafür besondere Opfer bringen muffe. Die Stadt könne in ihrer Entwicklung nicht stehen bleiben. Die jetzige Generation müsse, so hart eS auch sei. die Aufgaben erfüllen, die ihr gestellt seien. Deshalb werde seine Partei der Gewerbesteuer nach Maßgabe der Verwaltung-Vorschläge zu­stimmen.

Stadw. L ö b e r ID. D.) spricht sich im Degen- sah zu feinem Parteifreund und Vorredner gegen die Festsetzung der Vorlage aus, er weist eben­falls auf die starke steuerliche Belastung des Gewerbes hin, fordert Sparsamkeit und ersucht, denSogen nicht zu Überspannen und empfiehlt schließlich, dem Anträge der Mittelstandsver- einigung zuzustimmen.

Stadtv. Dr. KrauSmüller (D.D.) hebt hervor, dah Stadtv. H o r n im Ginne der Mehr­heit der vvlksparteilichen Fraktion gesprochen habe. ES sei selbstverständlich, dah diese Steuer­last sehr drücke, und eS sei natürlich auch nicht gerecht, dah nur ein kleiner Teil der Bürger die Kosten aufbringen müsse. Er nähme aber für sich unb seine Fraktion und daS müsse vom Handwerk und Mittelstand auch einmal anerkannt werden in Anspruch, dah sic immer bestrebt gewesen fei. die Steuer so gering wie nur irgenb möglich zu belassen. Zum Schutze deS Mittelstandes habe seine Fraktion auch die Ein­führung der Filialsteuer gefordert. Er wünsche auch den Beamten eine gerechte Aufbesserung ihrer Bezüge, well davon auch andere Wirt­schaftsgruppen wieder Vorteil hatten: das gleiche gelte auch für alle anderen Berussgruppen.

Stadw. Leop. Mayer (Dem.) stimmt den Ausführungen des Stadtv. Horn vollkommen

für ihre ,acht zwecke geschaffen wurden, nicht ge- bührend unterstützen. 9iefe Zurückhaltung tmrb in den nächsten Jahren tn dem Fvhlenmangck zum Ausdruck kommen, der selbstverständlich hohe Prelle nach sich ziehen wtrd.

I < Stockhausen 28. Juni. Auf Ver­anlassung des Landwirtschaftsamtes Grünberg hielt Qcnrdwirrichaftsast^foe Dr B ö che r am Sonntag hier einen Feldrund-

,Z«H weiß es.*

Und bafe btt Wohnung Millionär, bewohnt wird.'

Krag zeigte auf die beiden Fremden.Brauche ich mich naher auejulaflen? Genügen Ihre Verklei­dungen nicht?"

Es kann ein Scherz gewesen [em.*

Es ist ein sehr ernster Scherz.

Haben Sie Beweise?"

./.stoch nicht," antwortete fhrag.Aber ich kann fte sofort schaffen."

Zu den Männern an der Tür sagte er:

Bitten Sie die Herren im Zimmer 28. sich hier einzufinden." ,

Der Italiener machte eine Bewegung.

Als der fteUner diese Anweisung schielt, stutzte er:Der Herr in Wimmer 26. meinen eit wirklich den?"

.Ha wohl", antwortete st rag.

..Ich mache Sie daraus auftnerkfom." fuhr der Refiner fort,dast Nummer 26 die Prin^nwoh-

SöBlmuMöleSIoölWefle

Roman von Sven E lp,estad. Copyright bei Georg Müller, München.

Doch da schüttelte der Italiener entschieden den Stopf.

Hieraus nahmen die Herren Platz In demselben Augenblick Hopfte es an die Tür.

Ach so. Sie haben geklingelt", jagte bet Ita­liener. ..Vielleicht laden Sie uns zu einer Erfrischung rin."

Der Refiner blieb an der Tür flehen.

Sttingeln Sie bitte 1" befahl Slrog. Der Refiner machte ein virjtanbmsloses Gesicht

Klingeln eie unb Neiben Sie dort stehen!"

Der Refiner kam seiner Anweisung nach. Een neuer Refiner erschien.

Zn ihm sagte RragHoien Sie den Ponrer."

Dieier kam. Shoa schrieb ein paar Worte auf ein Stück Papier unb schickte ihn damit fort

Der Italiener fragte.War hat dos zu bedeuten? Ist das eine Verhaftung?"

..Allerdings. Das ist eine ÄerHaftung." Shag jeigte auf den Kellner. .Jßir sind setzt dre, gegen Zwei. Widerstand wäre zwecklos."

-Ich verstehe. Wir sind auch ganz ruhig, obwohl wir benxiffnet sind. Wünschen Sie. dast wir die Waffen oblegen?"

Der Fremde griff nach der Tasche, Rrog wehrt« jedoch ad

Sie kennen uns recht gut", antwortete Rrag. Ader wir kennen Sie nicht, meine Herren."

Mein Warne ist Ferro', erwiderte der Fremde. Und die» hier ist mein Freund Raspoil. Ich bin Italiener, und mein Freund ist Franzose. Er spricht nicht gut Norwegisch, versteht aber ausgezeichnet, was wir jagen."

Der Franzose lächelte.

Jaja", bestätigte er,gut verstehen."

Gestatten Sie une nun," fuhr Ferro fort, unsere Ueberzieher abzulegen?"

Ohne Rrag» Antwort abzuwarten, legte er den Ueberzieher und den Hut beiseite: das gleiche tat (ein Kamerad. Die Norweger folgten ihrem Bet- spiel. Dann standen die vier Herren da und be­trachteten einander. Die Situation war höchst ko­misch, denn immer noch glichen die beiden Fremden

Wir vergeuden die Zeit", bemerkte Krag.Seien Sie jo gut. den Herrn auf stummer 26 in dieses Zimmer zu bitten, (tzrüsten 64e unb sogen Sie die Polizei wumche es."

Der Kellner verschwand Als er fort war. be­merkte der Italiener bewundene Sie trotzdem. Eie müssen doch mehr von her Sache wissen, ai» ich erwartet hatte."

Sie geben aho zu " fragte Rrag lächelnd, dast ich auf der richtigen Spur bin. wenn ich den Herrn von 3immer 26 yi sprechen wünsche."

. Vielleicht", entgegnete der Itotiener. Vir wer­den sehen."

..Sie haben sieb als TI »biÖrn Krag verkleidet", fuhr der Detektiv fort.Es ist ein Romplbnenl für mich, dast der Leiter dieser evftetzsichen Bande es ooroezogen bat. in meiner Maste aufgutraten."

In bwm Augenblick hörte man brausten schwere Schritte, lks klopfte, unb dann traten zwei Männer herein, ll, waren dirRefiner" aus dem dontteen- tut »Hotel

Crflaunt betrachteten sie die beiden Doppelgänger» paare, bie einander aegenübersasten

Rrag zeigte auf die beiden Fremden. ..Die te*ee ba sind falsch" fagte er, junb wir sind echt."

(Fortsetzung folgt.)

Winterielder. sowie die Rite- und Hackfrucht» selber besichtigt. Es wurden die verichiedemKete Wtftei.sgebiere der Landwirftchlllt berühn und die cinschiägigften Fragen aus >em Ackerbau. Pflanzenbau und dem Pflanzenschuy erörtert. Insbesondere wurde» Saatgut» und Bob.-nbear» beiturgsfragen behandelt und von Dr. Böcher beantwortet. Der Besuch war in Anbetracht der schlechten Witterung gut. Die Rundgangteil» nehm« folgten den interessanten Ausführung« des Rundgangiriters mit grober Aufmerksamkeit.

Trais-Horloss. N 3unL 3n diese» '^agen wurden auf der Grude .Friedrich* weitere 15 Arbeiter eingestellt, di mtt Umstell - und Ausräumungsarbeiten beschäftigt werden. 5he grosten Lagerichuppen für Br'ketts sind bereits abgerissen gcgaa»<lrtig wird bas Anschlustgleis nach dem Bad'chof umgebaut und mit neuen Schwellen und stärkeren Schiene« versehen. Die Ein- und Ausladerampe vor dem ehemaligen Teerhaus wird abgebrochen und um 50 Meter nach Westen verlegt. Täglich kommen Gerätschaften und Eisengestänge für die Um­stellung aus den Tagbaubeirieb an.

Kreis Friedberg

Bad-Rauheim 23. Juni Ein be­kannter hessischer Lehrer ist gestern In einer Diesten er Klinik Im Alter von V6 Jahren aeftorben : Lehrer Johannes Wehrhetm. der hier Im Ruhestand lebte Der Verstord.ne war in Rodheim v. d. H. geboren und verliest 1380 das Friedberger Lehrerseminar. Bis tunt Jahre 1905 wirkte er in Butzbach, feit dieser Jett bis zu feiner vor zwei Jahren erfolgterw Penstonieruna an der hiesigen Stadtschule, der er zuletzt noch als stellvenretender Rektor verstand Lehrer Wehrheim war rin hervvrraaend tüch­tiger Schulmann und hat auch tm öffentlichen Leben unserer Stadt fich in vorbildlicher Pflicht­treue verdient gemacht. Eine segensreiche Tchrig- feit entfaltete er im städtischen WohlsahrtSauS- schuh. Seine ganze Kraft widmete er dem TU» dungsverrin. Den er 1906 begründen hals. Bis vor wenigen Wochen verwaltete er die Volks­bücherei. die unter seiner Leitung trefflich au/» gebaut wurde und sich starker Benutzung erfreut.

Ureis Büdingen.

h Büdingen, 28. Juni Aus der jüngsten Gemeinderatssihung: Boe S ntritt In die Tagesordnung wurden die fett Anlage Der Hochdruckleitung sich zeigenden Mängel, inbbefonbere die immer wieder horfnmmenbei Rohrbrüche In den Straften der Stadt, be­sprochen. Der Bsrgermeister wurde eriucht, das Rulturbauanrt Friedberg dringend auszusordern, für die Behebung der Mängel Sorge zu tragen. Die zur Submission ausgrichriebene Russenfteinsabrif wurde an den Maurer­meister Mörschel. Büdingen, verpachtet Als

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der Schlutzabstimmung wird der Hau», haltsooranschlag wie folgt festaestelfi und genehmigt: Betriebsrechnung 5iX»7 561,14 Mark, Vermögensrechnung 6 321 4.39,90 Mark. Die Bermögensrechnung wird en bloc an­genommen. Ferner werden die Voranschläge der städtischen Nebenkasscn unverändert genehmigt.

Hierauf beginnt Ne Abstimmung, tut i'en Antrag der Wittristandsvereinigung stimmen die Mitglieder dieser Fraktion, ferner Ne Stadtv Gober 'D.Bp.> und Haubach «Dem», das ist die Minderhe.t. der Antrag ist mithin ab- gelehnt Hieraus wird über den Antrag der Verwaltung in der Fassung deS Finanz­ausschusses abgefthnmt Dieser Antrag fin­det einstimmige Annahme, so day Ne Umlagen wie folgt festgesetzt werden

Grundsteuer

a> von Gebäuden unb Bauplätzen nebst Zubehör 22 Pf. für je 100 Mark Steuerwert

b) von land unb forstwirtschaftlich genutzten Önjrrbftürfen nebst Zubehör sowie Bergwerisewen. tum und Bahngeiände 32 Pf. ftir je 100 Mark 6 teuerwert.

Gewerbesteuer

) auf 80 Pf für je 100 Mari Steuenvert vom gewerblichen Anlage- unb Betriebskapital mit nähme des land- unb forstwirtschaftlichenAnfage- und Betriebskapitals-

b) auf 80 Pf. für je 1 Marl des von dem Fi­nanzamt (Äichen für bas Ratenderjahr 1925 fest- gestellten staatlichen GewerboertraqsstcuerjoU».

Die Erhebung der Steuer zu 1 unb 2 erfolgt in b Zielen, unb zwar ba» 1. und 1. Ziel bi» zum 25. Äugust, bie weiteren Ziele bis jeweils zum 25. September, 25. November 1027 imb 25. Januar unb 25. März 1928.

Sonberfteuer vom bebauten (9 r u nb be|i fi:

Aus 77 Pf. cinschl. Kreis für je Um Ml. Steuer- wett, b. i. auf 47.2S vom Hundert des staatlichen Sonbergeböubesteuersolls 1927.

Die beiden Fremden lächelten. Wie aufjevorbent- lich höflich erschienen sie wie sie dastanden und lächelten, halb oorgeneigt, sich verbeugend.

So müssen wir e» Ihnen überlassen, zu be­stimmen, wie e» zu machen ist", sagte der eine unb nickte Rrag zu.Es kommt une so vor," setzte er hinzu,als stellten Sie' uns vor eine unlösbare Frage."

Durchaus nicht," erwiderte Krag,ich überlasse es meinem Freunde, als Erster einzutreten."

Der Polizeichef verstand ihn und näherte sich der Tür.

Es ist auch ganz in der Ordnung," sagte der eine der Fremden,bafj der Chef der Rriminal- Polizei den Vorrang hat."

Jener trat ins Zimmer, liefe sofort bie Gardinen herunter und zündete Licht an. C» war ein grofeer calon mit Ramin. Die drei Fenster gingen sämtlich nach der Karl-Iohann-Strafec hinaus.

Und nun", fuhr tiebjörn Krag fort,losen wir ba» Rechenstück sehr einsach: der Herr, der den Po- 'izeichej oorfteUt, geht al» Zweiter hinein."

Hb, ich verstehe, ganz nach der Rangordnung."

Der eine Fremde folgte dem wirklichen Chef, 'hin war nur noch Rrag mit dem Manne der seine Maske trug, übrig.

Jetzt wären Sie als» an der Reihe", erklärte der letztere.

Wir brechen bie Reihenfolge", eruxberlc lirag.

Gut. bann gehe ich feinem? Der Fremde betrat da» Zimmer, und Rrag folgte auf dem Fuhr

In demselben Augenblick, als Rrag die Tür schlafe, drückte er auf den Knops der elektrischen Vttinyel.

Die beiden Fremden Hieben am Ramin stehen.

..Dollen wir uns nicht setzen?" fragte Rrag.

Dollen mir une nicht gegenseitig oorftetien?" fragte darauf der eine der Fremden, der die gange Zeit ba» Dort geführt hatte.

betracht der wichtigen Aufgaben der Stadt der früheren TteriäumnUfe sich den jetzigen Er- fotiterniflen niete ablefenenb gc-;nmbertteUe Dte

zu und er flau, nach den oericn Mühen im Finanzaus^chuft habe man woh! «warten können, dah diete Debatte eripatt geblieben wäre. Wan habe sich nach Möglichkeit bemüht, der steuer­lichen @ere4)':gfrit ,u enklpeechen man wisse auch dah die Steuern den einzelnen hart treffen, aber der Stadt mühten die Wittel zu ihrer Eristenz und zu ihrem Fvrrkoinmen yir Veriüguna ge­stellt irerben. Desha b hätten kre Demoroarrn dem Kvmprvmth zugesnmmi

Stadw. G o e rz (St. p5g.J bAl diesribca-Ge- ' uhcspunkte wie lerne derben Vorredner hervor

Anschließend wird noch ein Antrag der Deutschen Lolk»pariei unb be» Finanzausschusses auf Ein- füferuna einer 5 i I i a Ift e u e r mit den höchst Massigen Sätzen gegen bie Stimmen der So­zialdemokraten angenommen.

Damit ist bie Etatberatung beendet.

Weitere wichtige Beschlösse.

Jn der weiteren Verhandlung, über die tote moraen noch berichten werden, tourben folgende Vorlagen genehmigt:

Zur Erbauung eines Diehhofes in (Sieben, dessen Rotwendigkeft anerkannt wird, stellt man einen Kredit von 800 000 RN. zur Ver­fügung.

Der Erneuerung bet Ainderkutte- lei im Städtischen Schlachthof wird zugestimmt, Kvfienvoranschlag 130 000 Ml.

Mit der Errichtung eines Dienstwvhn- gedäudes für den Direktor des Elektrizi­tätswerke- ist man einverstanden und stellt dafür 51 000 Mk. als Höchst betrag zur Verfügung.

Der für Baudarlehen im Rechnungs­jahr 1927 bereit- bewilligte Kredit von 1,5 Mil­lionen wird um 418 582.50 Ml. auf 1 918 582,50 Mark erhöht.

Aus die Doranschlagsberatung werden wir in einem besonderem Arkikri noch zurückkommen.

Olein, tonte, tagte er. ..bas ist nicht not wendig. Sie können die Waffen behalten."

Der Italiener lächelte verschlagen.

Sie sind vorsichtig, aber nicht sehr aufgeweckt." Wie meinen Sie da»?"

Hatten Sie soviel Verstand gehabt, wie ich Ihnen zugetraut habe, so hätten Sie langst erkennen müssen, dast. wenn wir die Waffen benutzen wollten, wir e» sofort zu Anfang getan hätten. Da hatten wir bie besten Aussichten."

"Ich will annehmen, bafe Sie klug gehandelt haben", bemerkte Krag.Sie mufeten ja wissen, bafe wir unsere Leute in ter Räte hatten."

,OH. mit zwei Revolvern läfet sich viel uu»richten. Die norwegische Polizei ist solche Kost nicht gewohnt. Wenn wir unsere Revolver nicht gebraucht haben, so hatten wir einen bestimmten Grund dafür."

,Lst es möglich, diesen Grund zu erfahren?"

./Dem steht nicht» ihm Wege. Wenn ich nicht ge« schossen habe, Jo geschah es wett wir ter Meinung waren, bafe Schiefern unklug gewesen wäre. Wir hatten gröberen vorteil davon, wenn wir uns ruhig verhielten."

Darin haben Sie recht", entgegnete Rrag. . (ks hatte Ihre Sache bedeutend verschlechtert, wenn Sie noch einen Movdoeriuch ober Mord zu Ihren an­deren Taten gefügt hätten."

Der Italiener schnitt eine seltsame «rrmaffe. Sie mifeoerfteben uns", sagte er.

Rrag lächelte: ,Ich mifeoerstehe Sie durchaus nicht. Ich gebe mtr nur den Anschein. Im übrigen mufe ich rür ba» Rompllment danken, da» Sie mir gemacht haben."

Weiterung unserer Anlagen durch Schäftung eines neuen Anlagen stücke» zwischen den jetzigen Anlagen :ib dem Philosopher'>^!2 an. StaOio. Schwie - der (D. B.) unterstützt diese Vorschläge unb emp­fehlt weiter, im Philosophenwald unb im Riztzi ivch einig« Bänke auszustellen, ferner auf die Her- ichtung de» Bohngelänte» am Bohnhofsplotz hin- ;u wirken.

Der Haushalt desWohtsahrtsamtes gibt klnlah zu tmer langewn Aussprache. Die Fraktion ,er Mtttelstandsveremigung beantragt, die Aus- ,aben diese» Titel» von 999946 aus 920 24« «art icrabzujetzen. Die Differenz von 79 000 Mark loll an xrichiedenen Positionen dieses Haushalt» ringeipirt rneeben Stadtv. Nikolaus betont, ter zimra- seiner Fraktion solle nicht et do den Bedürftigen iwa» kürzen, sondern man wolle, bafe im Wohl fafertoamt bie Prüfung der Anforderungen nxit schärfer unb arundiicher als bisher erfolge unb da durch die Einsparung erreicht werte. Seine Fraktion glaube, mit dem bei diesem Titel oustammen zu rönnen, was im vorigen Jahre bewillig, worden sei. Die Stadtv. Dr. Rrausmüller und Kirchner ID. Bp.) betonen, bafe ihre Fraktion ter Dor läge bet flerroaftung zustimmen werte, obwoht sie nicht ver­kenne, bafe an dem Standpunkt ter Wirtschaftlichen Lereinigung mancherlei Berechtigte» fei; bw ,Su- ftmmung erfolge aber nur m ter Voraussetzung, )ofe feiten» des Wohlfahrtsamtes alle Ausgaben >ujs gründfichfte geprüft. Mifebräuche nach bester Möglichkeit unterbunden und sestgeftellte Mifebräuche unter Namensnennung in der Stadtverordnetenoer- fatnarfuM bekanntgegeben würden, auch müfeten bie- icnigen Rinber, bie in der Loge seien, für ihre be- bütftigen (Ellern etwa» zu tun nachdrücklichst an rfere Pflicht erinnert werden. Beigeordneter Dr. Frey kündigt eine Borioqe an, die eine gewisse Jteuorbnunfl in ter Drganifation des Wofel'ahris- .imte» bringen soll: im übrigen oertelbiat er seinen stau »holt und legt dabei klar, bafe auch bisher schon mit aller Sorgfalt oerfahren worben ist unb dies auch weiterhin selbstverständlich ter Fall sein werde. Bi» auf eine Position, die au» gewissen Grünten etwa» reichlich bemeffm wurde, die man aber wohl nicht voll in Anspruch nehmen werte, dürfte an den Äfaum etwa» zu ersparen sein, zumal^wcnn

I vor Augen hält, bafe die Zahl ter Sozial­rentner einschliefelich Zujchlagsemplan.»er von 641 am 1. April o. I. auf 744 am 1. April d. I. an­gewachsen ftt. und die Zahl ter Rapitalrentner sich von 373 auf 396 nn gleichen Zettraum gesteigert hat.

Die Stadtv. Mann lSoz.) und Fischer 1 Dem.) nehmen gleichfalls gegen den Antrag der Mitlelstandsverriniguna Stellung, wobei fetterer jamentHcfe auf die allgemeine Verarmung im Mittelstand hintorist, während erfröret an die vielen Fälle bltterfrer Rot erinnert, die Im Seschtoerdeausfchufe zur Sprache kommen utü> deren RenntniS auch den Antragstellern wohl einen anderen Eindruck von den Dingen geben werde. Stadtv. Horn (D. D.) erinnert an die Schwierigkeiten, die sich in der Durchführung der ehrenamtlichen Armenpflege in ständig stei­gendem Mafte ergeben, weil sie sich dabei um eine auherordentlich undankbare Ausgabe der Pfleger handelt Der Redner stellt in Aus­sicht. daft u. a. eine hauptberufliche Wahr­nehmung der Pflegergeschäfte vorzufehen fei. Stadtv. Sch mahl (Fr. Vg.) spricht sich gleich­falls für die Annahme der Wohlfahrtsetats In der vorliegenden Fassung und gegen den Antrag RikolauS auS Mifebräuche müfeten na­türlich abgestettt werden, seine Fraktion habe aber die LIelerzeuguna, daft die Verwaltung nach dieser Richtung hin alles Rottoendige hm werde. Stadtv. MooSdors (Soz.) unterstreicht noch einmal den so-ialdemokratlschen SttRidpunft, während Stadtv. RikolauS erneut betont, bafe seine Fraktion natürlich den Bedürftigen nichts vorenthalten wolle, im übrigen aber nur un­gerechte Ansprüche zu unterbinden wünsche. Bei der Abstimniung wird der Antrag der Mittel- . standsvereiniaung gegen die Stimmen der An­tragsteller abgelehnt.

Zum Betrieb der Sand-KieSgruberr. 'S t e i n b r uch ufto. fordert ein weiterer Antrag her Mittelstandsvereinigung, die Ausgaben von 104 600 Mark auf 99 600 Mark herabzusehen und in die Einnahme einen Ueberschufe von 000 Mark einzustellen. Rach kurzer Aussprache tvird der Antrag gegen die Antragsteller und tiniae Mitglieder der Deutschen VolftSpartei ab­gefeimt.

Bein» össentlichen Arbeitsnach­weis wird die Ausgabe von 7573 Mark auf 7842 Mark, einem Antrag des Flnanzaus-