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Nr. 74 Drittes Blatt

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger fiir Gberhessen)

Dienstag, 29. März (927

iig noch gut gearbeitet. In dieser Aus-

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Mais < gelbi 18; 3975 bis 40.25;

WeizenNeie 14: Tendenz: befeftigt.

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Berlin, 28. März. Die gesteigerten

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Svrcrftftunbcn der Nedaktion.

12 bis 1 Uf)t mittags, 5 bis 7 Uhr nachmittag». Somslag nachmittag gefchlosten.

Für unoeriavgt eingesandte Manuskripte ohne beigesügles Rückporto wird keine Gewähr übernommen.

Anzeigenaufträge sind lediglich an die Geschäfts sl eile zu richten.

Sommergerste für Brauzwecke S^afcr (inkünd.) 22 bis 2250.

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melde:. Lehr viel Interesse sanden auch gestern die Kollektivausstellungen der Krefelder Samt- und besonders der Lyoner Leidenindustrie. Lonst hatte die Textilmesse ein M ttelgeschäft. I n grasten und s.anzen erklären sich die Aussteller al» befriedigt. Ltrickwaren, Soiionartikel usw. waren auch gestern geirogt. In der Abteilung Schuh und Leder war dos Geichäst gestern verhältnismäßig mäßig. Rohleder wurde noch anständig umqc'eyi. Auch di- Aussteller von billigem Lchuhwcrk yabtN

Lombardziusftiß 7 Prozent.

Berliner Börse.

Berlin. 29. März. An den Aktien ä rften war heute eher eine leichte Rea

Weizenmehl (inländ ). Spez. 0 -------- 36.75:

Frankfurt a. M.. 29 März. SS wurden

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und ASG minus 1 Prvz. Dauwene schwächer Holzmann minus 0,5. Wayh & Freytag minus 2.4 Proz. Zellst off aktien weiter gesraal Waldhof plus 2 Proz auf die bekannten Kapitalerhk- bungegcrüÄtc. Holzdestillations werte angeboten. Holzverkohlung minus 125 Proz Dcheideanstalt verirren 3 Proz. Dvn Autoakticn erholten sich Kletzer um 2.5, während Daimler 0,75 Proz. nachgaben. Heimische Anleihen lagen still. Anleche-Ablöfimg 23' -. Schutzgebiet 12.B. Bon sremden Renten lagen Rumänen und Ungarn etwa- höher, dagegen Serben schwächer. Türken behauptet. Der weitere Börsenverlauf blieb uneinheitlich und hatte eigentlich nur Inter­esse für ManneSmann und Harpener I.D-Far­ben blieben weiter bernachlässigt und eher schwächer Im Devisenverkehr nannte man Paris gegen London mit 124.?3 Zürich 25.25*5. London-Kabel 4.8570. Die Reichsmark notierte gegen London 20.4825, gegen Kabel 4,2170.

Börsenkurse.

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lanbforberungcn für *Koggen wirkten sich bei Wochenbeginn im Verein mit gröberer Deckungs- frage besonder« für März zu einer kräftigen Be­festigung auS. Der Samstagschlußkurs wurde um 4 Mark herauf gesetzt. Zum ersten Male kam heute Dezember-Lieferung zum Umsatz, und zwar bei einem Kurs von 230. Weizen ebenfalls befestigt Für Hafer hält die Rachfrage nach Polen an während hier die Umsätze wegen zu hohen Forde­rungen klein bleiben. Mehl hat einiges Geschäft trotz leiclit erhöhten Preisen. Es wurden notiert für 1000 Kilo: Weizen, märf., 266 bis 269: Kog­gen 248 bis 253; Sommergerste 214 biS 242 Wintergerste 192 bis 205, Hafer, märf.. 200 bis 208: MaiS (loko Berlin) 178 bis UW; für 100 Kilo: Weizenmehl 34.50 biS 36.50; Roggen- mehl 33,75 bis 35.50; Weizenkleie 15; Roggen- llcie 15; Viktoriaerbfen 42 bis 59. kleine Speise- erb,en 30 bis 32; Futtererbsen 22 bis 23; Pe- lufchken 20 bis 22; Ackerbohnen 20 bis 22; Wicken 22 biS 24; Lupinen (blau) 13,50 bis 14,50; Lu­pinen igelb) 15 bis 16,50; Serradelle (neu) 22,50 bis 25; Rapskuchen 15,40 bis 15,60. Lein­kuchen 19,70 bis 20; Trockenfchnitzel 12 bis 12,20 Soyaschrot 18.80 biS 19,20 Kartoffelflocken 30

ftcUung' fehlen allerdings die grasten Firmen als Aussteller. 3m H a u s O ff e n b a ch. wo Gebrauchs., Haushaltungs, Spiel- und Galanteriewaren sowie tunstpcwerbliche Erzeugnisse untergebracht find, bcrrschte lebhafter Verkehr. Auch Spielwaren hatten Umsätze. Haushalt nngs - und Korbwaren konnten allerdings nicht mehr die starken Geschäfts­abschlüsse des ersten Tages erreichen. Die Bau­rn e I i e war auch gestern stark besucht. Groh- abschiüsie scheinen jedoch nur vereinzelt zustande ge­kommen zu sein. Mit am stärksten besucht war auch gestern die ZtusftellungModern: Bureautechnik"; die hier getätigten Abschlüsse können als gut be- zeichnet werden, Hervorzuheben ist, dast das Aus­land am gestrigen Tage in etwas verstärktem Maste als Käufer auftrat. Dor allem hatte die Lchweiz viele Einkäufer entfonbt; auch Amerikaner Holländer und Defterreicher waren erschienen. Lehr viel Interesie sand der im Haus Werkbund vorge- führte künstlerische Werbefilm. Die Dorsührung erfolgt auf einem neuartig konstruierten Lchmal- Mm.ipparai in der Größe eines Handkoffers. Dieses tragbare Kino scheint noch große Auswirkungsrnög- lichkeiten in kulturell erzieherischem Sinne in sich zu bergen.

Der Besuch der Frankfurter Frühjahrsmesse aus dem Ausland hat im Vergleich zum Vorjahr wieder erheblich zugenommen. Das gröhte Kontin­gent der Vefucher stellt die Schweiz Dann kommen Oesterreich, Ungarn, Holland, Frankreich, die Tschechoslowakei und Belgien. Doch auch die außer- europäischen Länder sind ansehnlich vertreten. Vor allem ist Amerika in nennenswerter Zahl erschienen.

Mill.) diesmal unterbleiben tonnten. Der Nein gewinn von 22 192247 (i. V. 42 112432) Mill. Mark findet folgende Verwendung: gesetzliche Rück­lage 4 558 450 Reichsmark (8 548 486 Nm>, 10 Proz. Dividende (wie i. B.) 12 278 810 Rm Anteil des Reiches 4 205 375 Nm. (12 185 449 Rm.), Svnder- rücklage für künftige Dividendenzahlung 1749 613 Reichsmark (12 278 810 Rm.).

Aus der Bilanz ist hervorzuheben, daß sich nach der diesjährigen Uebermeifung die gesetzliche Rücklage auf 38,5 Mill, erhöht hot. Delkrederefonds unb Rücklage für 'Jlotcnneubrud wurden unverän­dert mit 50 dzw. 15 Mill. Nm. eingestellt. Von der Baureserve von 15 Mill. Rm. wurden 6,8 (8) Mill, beanfprud)!, durch oben erwähnte Rücklage in glei­cher Höhe wurde die Reserve wieder auf 15 Mill, ergänzt. Der Spezialreseroesonds für künftige Di­videndenzahlung wird durch die diesjährige Zuwei- fung auf 44,8 Mill, Rm. gebracht. Auf der Aktiv­seite werden die Guthaben in ausländifcher Wäh­rung mit 537 (477) Mill. Rm., der Bestand an Aus- landwcchfeln und Schecks mit 544 (425) Mill. Rm. ausgewiesen. Der Bestand an eigenen Wertpapieren hat eine Ermäßigung von 231 auf 91 Mill. Rm. er­fahren. Der Rückgang der Bestände erklärt sich aus der Einlösung der Dollarschatzanweisungen des Reichs, von deren gesamten (kinlösungsbetrag von 2.34.1 Mill, die Reichsbank einen größeren Teil be­reits befeffen hatte. Grundstücke und Gebäude wer­den unverändert mit 30 Mill, bewertet. Für an Dritte abgegebene Räume und Wohnungen sind an Mieten 1 960 000 (874 000) Rm. aufgekommen. Un­ter den sonstigen Forderungen von insgesamt 187 (115) Mill. Rm. werden Postscheckkontoguthaben mit 25,8 (31,3), gestundete Forderungen an die Deutsche Rentenbank mit 61,1 (36,9) Mill, aufgeführt.

Als Eigentümer der Reichsbankanteile waren Ende des Jahres eingetragen 9850 (10 139) 3nlän- der mit 1 009 174 (1010 363) Anteilen zu 100 Rm. und 1319 (1357) Ausländer mit 218 707 (217 518) Anteilen. Der Bestand an Beamten, Angestellten und Arbeitern hat sich von 11 637 Köpfen Ende 1925 auf 10 236 Köpfe Ende 1926 vermindert.

Die G. -B. der Aeichsbank erledigte gestern die Regularien. Zur Gewinnrechnung machte Dr. S ch a ch t Ausführungen über die großen Veränderungen gegenüber dem Dorjahre Er hoffe und wünsche, daß die starken Rücklagen, über welche die Reichsbank verfüge, auch noch in kommenden schweren Zeiten die Reichsbank in die Lage versetzen werden, ein fester Halt der deutschen Wirtschaft zu fein. Eine gewisse freund- siche ileberrafebung hatte das Unlostenkonto ge­bracht. das eine Verminderung gegenüber dem Dorsahre aufweise. Die Verminderung sei größer als sie auf den ersten Blick erscheine, weil von den Kosten der Um- und Reubauten rund 5 Mill, dem Unkostenkonto belastet wurden, gegenüber etwa nur Vg Mill, im Dorjahre. Dabei sei besonders erfreulich, daß von dem ersparten 'Be­trage weniger als ein Drittel auf persönliche, mehr als zwei Drittel auf fachl'che Linkosten entfallen. Sollte diese Erscheinung sich als dauernde er­weisen, so würde bei sonstigen normalem Ablauf der Geschäfte nichts im Wege stehen, diese Er- sparnis in Zukunft in die Gewinnrechnung auch außerhalb der Reservestellungspolitik sich aus­wirken zu lassen.

Frankfurter Frühjahrsmesse.

WSN. Der gestrige zweite Tag brachte der Frankfurter Frühjahrsmesse im ganzen genommen ein Mittelgeschäft. Gegenüber dem vorgestrigen sehr starken Besuch trat jedoch eine ge­wisse Verstauung ein. Recht gut war die Möbel- meffe. Gute Abschlüße konnte ein Wormier Fabri- kant im Küchenmöbeln machen. Auch Schlafzimmer" einridjtungen wurden gut umaesetzt. Von der Tertilmesse wird uneinheitliches Geschäft oc-

Buntes Allerlei.

kostbar« korlos« Löffel.

In England herrscht gcgentoärttg eine Gammelmode, die eine merkwürdige Art von Teelöffeln zum Gegenstand hat. 3m 18. Jahr­hundert war der Tee noch sehr kostbar, und die Hausfrauen jener Zeit bewahrten die aromati­schen Blätter In prächtigen Gesäßen auf, maßen mit winzigen Eilberlöfseln die nötige Menge ans und verschlossen dann die Teebüchse zu­sammen mit dem kleinen Löfsel bis zur nächsten Gelegenheit. Diese winzigen Teebüchsen-Lössel wurden nun sehr kostbar aus Silber gearbeitet und in den verschiedenartigsten Formen her- gestellt; sie sind Meisterstücke der alten Silber- schmiede und zeigen eine reiche Ziselierkunst. Ein Katalog dieser Teelöffel, der kürzlich er- schien, zählt über 200 versch ebene Formen aus. die sehr verschieden bewertet werden. Manche von ihnen haben die Gestalt von Muscheln, andere von Blättern, wieder andere von Schau­feln usw. obgleich lie meistens weniger als 10 Gramm wiegen, find alle Einzelheiten doch auf das feinste herausgearbeitet. Die. seltensten dieser Teelöffel find die sog. .Adlerfedern" und .Iockeimühen". denen sich als drittfeltenstes Stück ein Lössel in Gestalt einer ausgestreckten Hand anschließt. Für eine .Adlerfeder" werden 150 Mark und mehr gezahlt, für eine .Iockeimütze" 100 Mark und darüber. Zu den schönsten Tee- büchsen-Löffeln gehören die in der Form einer Weintraube. Der Löfsel besteht aus einer fein- Äifelicrtcn Weintraube, die auf einem Wein- blatt liegt; der Griff hat die Form eine- Wein- blattstiels. Der Harne deS Künstlers und Die Marke sind in so winzigen Massen eingeriht. daß sie nur mit einem starken Vergrößerungsglas zu erkennen sind Solche Lössel. b;e man früher für ein paar Mark erstehen konnte, werden jetzt eifrig begehrt und find daher außerordentlich im Preise gestiegen. Es gibt Sammler, die eine große Anzahl der verschiedensten formen zusammengebracht haben, und je seltener die ein­zelnen Formen sind, desto kostbarer ist die Sammlung.

P h. cho 1 zmanii. A.-G. in Frankfurt (Main). Für das Großkraftwerk Riederfchwörftadt, öas am Öberrhein zwischen Bafel und Lackingen zur Hälfte von Laden, zur anderen Själfte von der Lchweiz errichtet wirb und dessen Baukosten auf 30 Millionen Franks veranschlagt sind, wurden jetzt die Bauarbeiten vergeben. Die Errichtung des Ma- schinenhauses, das auf die badische Rheinseite zu stehen kommt, wurde den Firmen Grün & Bil­finger und PH. Holzmann, die Stau weh ranlage und die Ufertorrchion den schweizerischen Ingenieur­firmen Locher & Co. sowie 3.3- Rüogg & Co., Zürich, übertragen.

Generalversammlung der Hapag. Die G.-V. der Hapag erledigte die Regularien und genehmigte cmftimmig die Kapitalerhöhung. Der Vorsitzende begründete die Kapitalerhöhung mit der Notwendigkeit von Reubauten. 5>ie_ Äus- gabezeit und der Kurs der neuen Aktien könnten mit Rücksicht auf die Börse noch nicht festgesetzt werden. E-5 sei im laufenden Jahre mit einem befriedigenden Geschäft zu rechnen.

Nordd. Lloyd. Bremen. Die ovdenÜiche Hauptoersammluna erledigte die bekannten Reau- laden und setzte die Dividende auf 6 Prozent für die Stammaktien und die Vorzugsaktien fest. Präsi­dent Dr. Heineken führte bei der Vorlegung des Geschäftsberichts u. a. aus, daß sich, soweit sich nach dem Geschöftsgang der ersten drei Monate des neuen Geschäftsjahres übersehen läßt, auch die Aussichten auf das laufende Geschäftsjahr nicht ungünftig ge­stalten werden. Man hoffe, so betonte er, das bis­herige Bauprogramm aus den zur Verfügung stehen­den und ans dem laufenden Geschäft fließenden Mitteln völlig aufrechterhalten zu können, ohne von neuem an den Kapitalmarkt herantreten zu müssen. Dabei habe man die aus der Freigabe des deutschen Eigentums in Amerika zu erwartenden Mittel völlig außer Acht gelassen.

f; eine Subventionen für d i e Mo- loga und die Ufa? Das Reichskabinett hat sich gestern mit der Frage der Subventionierung der Mologa und Ufa beschäftigt. Wie dieGermania" dazu erfahren haben will dürste sich die Entschei- düng des Reichskabinetts in der Richtung bewegt haben, daß sowohl der Kredit für die Ufa, als auch für die Mologa abgelehnt werden wird.

-tftanffitrter Börse.

Frankfurt, 29. März. Tendenz: Unein- heitlich. Kurz vor dem Quartals-Ultimo ging die Spekulation und teilweise auch das Publikum zu Gewtnnsicherungen über, wobei wohl auch tnc anziehenden Gcldsähe eine Rolle spielten. Tagesgeld nannte man mit 5 bis 5,5 Prozent, Monatsgeld für erste Adressen 5 83 bis 6.5 Prozent, für zweite Adressen 7.5 bi8 8 Proz. Privatdiskontcn 4.5 bis 4.75 Prozent. Waren­wechsel 4.88 bis 5 Prozent. Die Tendenz der Effektenmärkte war infolgedessen nicht mehr so optimistisch wie an den Dorlagen und kurs- mäßig durcharrs uneinheitlich. Aus den einzelnen Aktienmärkten traten Rückgänge von 1 bis 2 Prozent ein, mit Ausnahme des Mon­tanmarktes. wo sich eine Spezialbewegung von Mannesmann und Harpener herauSbildete Mannesmann im Verlaufe plus 5,5 Prozent, Harpener plus 2,5 Prozent. Die Rhrin°Elbc- Gruppe war nur mäßig befestigt. Kaliaktien bebauptet. Rheinstahl lagen eher schwächer, da die I. G. Farbenaktie um 15 Pro- zent schwächer eröffnete. Bankaktien überwiegend abgeschwächt, nur Deutsche PluS 0.4 Proz. auf die heutige Bckanzfitzung. 10 Prvz. Dividende waren an der Börse bereits bekannt. Der Abschluß scheint gegenüber den anderen Groß­banken nicht besonders günstig zu sein. Mittel­deutsche Credit blieben weiter stark gebucht und zogen um 5,5 Proz. an. Echiffahrtsaktien bröckelten ab. Rordd. Lloyd minus 1.75 Proz. Elektroaklien wurden zumeist realisiert. Siemens minus 0.5. Licht und Kraft minus 0,13

Wirtschaft.

Die Reichsoank im Jahre 1926.

Der Geschäftsbericht der Reichsbank fürdasIahr 1 9 26 wird jetzt der Oejsenllichkeit mitgeteiü. Wir geben daraus folgendes wieder

Die Gefamtumfätze bei der Neichsbank find von 575 Milliarden im Jahre 1925 auf 6-7 Milliarden im Jahre 1926 gestiegen, der unbelastet.' Goldbestand von 1208 Mill. Ende des Vorjahres auf 1831 Mill. Ende des Berichtsjahres. Davon waren 170 (97) Mill, im Depot im Ausland. Der Bestand an außer Kurs gefetzten deutschen ^tlbermunzc.i und an Sil­berbarren ging von 3 619 000 Reichsmark Anfang des Jahres auf 675 000 Reichsmark Ende des Jah­res 1926 zurück. Die Bestände an Scheidemünzen (86 Mill, gegen 62 Mill. Ende des Vo7,ahres) wer­den als außerordentlich hoch bezeichnet. 3br An­wachsen hing großenteils mit dem Rückfluß an 50-Reichsofennigstücken zusammen, tie der Verkehr ubftiefe. Das unerwünschte Anwachsen dieser Be­stände hat der Reichsbank Veranlassung gegeben, mit der Rclchsfinanzoerwaltuny wegen der zu er- greifenden Gegenmaßnahmen in Verbindung au treten. Die Gesamtfumme aller angckauften Wechsel und Schecks stellte sich wie folgt: Wechsel und Schecks auf das Inland 10,040 Milliarden, Wechsel und Schecks auf das Ausland 5,592 Milliarden, an die Reichsbank begebene Golddiskontbankwcchsel 0,277 Milliarden, insgesamt 15 909 Milliarden gegen 20,642 Milliarden im Vorjahr. Die G roumsäge bC' trugen im Monatsdurchschnitt 44 952 Mill, gegen 39 365 Mill. i. D., im arbeitstäglidjen Durchschnitt 1769 Mill, gegen 1554 Mill. i. B.

Der Rohgewinn beträgt 112,9 Mill, gegen­über 181 Mill. i. V. Der Gewinnrückgang ist zum großen Teil auf bis Ermäßigungen des Diskont­satzes und auf die Verminderung des Wechfelan- kaufsgefchästes zuriickzuführen. Auch in den Gebüh­ren ist gegenüber dem Vorjahr ein Minderertrag zu verzeichnen. Die Ausgaben beliefen sich auf 90,1 (138,3) Mill. Don diesem Betrage entfallen auf die Verwattungskoslen 83,3 (85,9) Mill, und auf Rück ftelüingen 6.8 (49,2) Mitt. Diese Rücklagen wurden lediglich für 'Neubauten (i. D. 13 Mill.) verwendet, während Rücklagen für den Delkrederesonds (i. D. 23 Mill.) und für die Banknotenansertigung (13,2

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Nfationsnelguna zu beobachten. Zu den ersten Kurien kam vielfach Material heraus, daß die Tendenz uneinheitlich und überwiegend schwä­cher wurde. Die Einbußen betrugen zumeist 1 bis 2.5 Prozent, teilweise ab;r auch 3 bi» 4.5 Pro­zent Einzelne Spezialwerte blieben indessen von dieser Bewegung unbeeinflußt und fpnben leb­hafte Beachtung Schultheiß-L'stwerk? undMitte.- deutsche Kreditbank gewannen 4 biS 5 Prozent. Gefragt blieben ferner Ilse und Mannesmann. Auch die Werte der Rhein-EIde-Gruppe konnten sich befestigen <Bochumer plus 3 Prozenri. da von einer beabsichtigten Halbjahrs dioidende von 5 Prozent bei Gelsenkirchen Gerüchte umliefen. Am Geldmarkt trat für Tagesgelb eine leichte Anspannung ein. so daß der Satz auf 4 bi» 6 Prozent anzog. Geld für einige Tage über den Ultimo stellte sich auf 7 bis 8.5 Prozent. Monat»- gelb 7 bis S Prozent Prolongation-gelb dürste sich auf <25 bis 7.75 Prozent stellen bie'er Satz hält sich also um etwa 05 Prozent unter den letzten Forderungen Im Devisenverkehr lag Bkadrib weiter befestigt mit 25,86 gegen Von- von. Die Reichsmark stellte sich gegen Kabel auf 42167. London-Kabel weiter fest mit 4.8572. Mailand gegen London 105.75.

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Jn jeder Küche Sind MAGGI5 Suppen-Würfel geschätzt, weil man daraus auf einfachste Weise schnell und bequem nahrhafte, wohlschmeckende Suppen herstellt Mehr als 20 Sorten. - 1 Würfel gibt 2 Teller Suppe und kostet nur 13 Pfg. Verlangen ,UÄh MAGSP Suppen - Würfel