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aus aller Welt

Erziehung der Jugend zum Luftfahrlgedanken.

Das Provinzialschulkollegium Berlin hat folgende Verfügung erlassen:Um der zukünftigen Bedeu­tung der Luftfahrt gerecht werden zu können, muß unsere Jugend bereits heute eine genügende Kenntnis der physikalischen und tech­nischen Grundlagen des Fluges vermit­telt werden, woraus sich das Verständnis für die Aufgabengebiete und die Entwicklungsmöglichkeiten der Luftfahrt aufbauen kann. Dies laßt sich zwang­los durch geeignete Behandlung des Stoffes im Nahmen der bereits bestehenden Unterrichtsfächer, vor allem Physik und Erdkunde und der Be- ichäftigung der Jungen mit Modellbau er- ichen.

Professor Rudolf Magnus f.

Aus P ontresina kommt die Nachricht _n dem plötzlichen Hinscheiden des Utrechter Pharmakologen Rudolf Magnus, 'udolf Magnus war in Braunschweig geboren. st hat nur ein Alter von 54 Jahren erreicht. Während des Krieges hat Magnus als Stabs­arzt der Reserve seine Forscher- und Lehrtätig­keit in den Dienst des Baterlandes gestellt. Es gelang ihm, die krankhaften Vorgänge bei der Kainpfgasvergi ftung aufzuklären und dadurch die Grundlage für die Schutzmaßnahmen zu liefern.

vereitelter Bombenanschlag auf die Reuyorker Untergrundbahn.

Nachdem Dienstagabend ein Streik der Untergrundbahnangestellten abgewendet worden war, fanden Mittwoch Aufsichtsbeamte indem Tunnel an dem unterirdischen Wege zwischen Reuhork und Brooklyn eine Bombe. Nur in* folge Versagens des Zünders wurde eine Kata- stvophe vermieden. Die Beamten erklärten, daß eine Explosion der Bombe die Tunnel­wände zum Einsturz gebracht hätte. Das Wasser des Gast River hätte dann den Tunnel überschwemnrt uird die Fahrgäste eines hindurchf ährenden Zuges wären ertrunken.

Der tödliche Insektenstich.

In Kühn Heide im Erzgebirge erlag ein Wirtschaftsbesitzer innerhalb von 20 Minuten einem Insektenstich, den er bei der Heuernte davongetragen hatte.

Tragischer Tod.

3n Nahbollenach bei Kreuznach ist eine in den 50er Jahren stehende Frau, die seit Tagen vermißt worden war, in einem seit dem letzten Unwetter mit Wasser gefüllten Keller des Wohnhauses ertrunken Die brennende Laterne stand noch auf der Kellertreppe. Ob ein Unfall vorliegt oder ob die Frau Selbstmord verübte, ist nicht festzustellen. Jedenfalls litt die Frau an Schwermut.

Eisenbahnkatastrophe in Südafrika.

In der Nähe von Heidelberg bei Johannes­burg stießen ein Personen- und ein Güterzug zu­sammen. Zwei Europäer und 30 Eingeborene wurden getötet, drei Europäer und zahlreiche Eingeborene verletzt.

Wettervoraussage.

Unbeständig, wechselnd wolkig, auch aufheiternd, eiwas kühler, einzelne Niederschläge, stellenweise Ge­witterneigung. »

Gestrige Tagestemperaturen: Maximum: 25,1 Grad Celsius. Minimum: 14 Grad Celstus. Sonnerp scheindauer: 8 Stunden. Niederschläge: 3,2 Milli­meter.

Heutige Morgentemperatur: 17,8 Grad Celsius

Witterungsaussichten für Samstag: Noch Fott- dauer des unbeständigen Wetters mit strichweisen Schauerregen.

Berliner Börse.

Efsekten-Frühvcrkehr.

Berlin, 28. Juli. (W. T. D. Funkspruch.) Auch heute vormittag ist es wieder freundlicher. Das Geschäft ist sehr klein. Die Spekulation bleibt zurückhaltend, doch dürfte die Spezialbewegung in Demberg- und Glanzstoff-Aktien auf die nun be­stätigte Kapitalerhöhung anregen. Glanzstoff 755/760, Demberg 605/610, Farben 319/320. Am Devisenmarkt hört man Paris 124,08, Mailand 89,30, das Pfund 4,8555 und Madrid 28,46.

Nur der Provinzialhauptstadt.

Gießen, den 28. Juli 1927

Saure Milch.

Gin höchst unangenehmes Vorkommnis, wenn die Hausfrau des Morgens in die Speisekammer geht und über Nacht ist die Milch sauer ge­worden. In noch größerem Ausmaß hat der Milchhandel unter dem Sauerwerden der Milch zu leiden.

Die Säurung der Milch ist das Ergebnis einerZusammenarbeit" von Bakterien und Milchzucker. Rur kurze Zeit über nach Verlassen des Euters bleibt die Milch keimfrei: dann siedeln sich stets in ihr Bakterien an, die aus der Stalluft, den Melkgefäßen, der Streu ufw. stammen. Diese Erreger fiihren den Namen Milchsäurebakterien und vermögen aus dem Milchzucker Milchsäure zu bilden, ein Vor­gang, der z. B. der Alkoholentstehung aus Zucker unter der Einwirkung von Hefebazillen ähnelt. Diese Milchsäurebaklerien sind die Urheber des Sauerwerdens, und ihre Vernichtung ist das Ziel, wenn es gilt, die Milch vor dem Ver­derben zu schützen.

Die Schwierigkeit des Kampfes liegt in der Fähigkeit der kleinen Lebewesen, sich überaus schnell ins Ungeheuerliche zu vermehren. Aller­dings vermag die Milch selbst dank der ihr innewohnenden Schuhkräfte das Wachstum der Bakterien die ersten Stunden über zu hemmen: aber es währt nicht lange, dann gewinnen die Erreger die Oberhand, und die Umwandlung des Milchzuckers in Milchsäure setzt ein. Die schwach­saure Milch hat noch ein normales Aussehen: jedoch, wenn man sie kocht, gerinnt sie schon. Und späterhin steigt der Säuregehalt so hoch, daß das Kasein der Käsestoff abgeschie­den wird die Milch wird d i ck.

In den ersten Stadien des Bakterienwachs­tums ist Kälte ein wirksames Mittel, um das Wuchern der Keime hintanzuhalten: nicht als ob die Erreger durch Kälte abgetötet würden: wohl aber verfallen sie in eine Art Starre, vor allem hört die Vermehrung auf. Wenn jedoch die Zahl der Keime in der Milch schon ein« gewisse Höhe erreicht hat, so ist es nur noch möglich, sie durch Hitze zu vernichten.

Im Haushalt ist es am einfachsten, die Milch abzukochen. Allerdings hat dieses Verfahren den Nachteil, daß die Milch beim Sieden einen anderen Geschmack annimmt, vor allem aber, daß hierbei Nährsalze und Vitamine in unerwünschter Weise verändert und sogar zerstört werden.

Deshalb ist das Pasteurisieren vorzu­ziehen: hierbei wird die Milcht 1 bis 2 Minuten auf 85 Grad oder 30 Minuten auf 65 Grad erhitzt. Diese Methode reicht zur Abtötung der Keime aus, ohne daß die Milch so tiefgreifende Veränderungen erleidet wie beim Sieden. Jedoch muh die pasteurisierte wie die gekochte Milch sofort in kaltes Wasser oder in einen Cisschrank gestellt und ihre Temperatur ständig unter 10 Grad gehalten werden. Ebenso wie nach dem Abkochen, ist auch nach dem Pasteurisieren das Milchgefäß gut zuzudecken, um den Zutritt neuer säureerzeugender Keime zu verhüten.

Die Unterbringung von Kraftfahrzeugen.

Das Hessische Polizeiamt teilt mit: Nach der Polizeiverordnung, betreffend die Brschaffen- heit und den Betrieb von Anlagen zur Unter­bringung von Kraftfahrzeugen vom 5. Mai 1927, (Amtsverkündigungsblatt Nr. 35 vom 10. Mai 1927), dürfen Krasftahrzeuge nur in Hallen unter­gebracht werden, die der vorgenannten Polizei­verordnung entsprechen. Für die Unterbringung von Krafträdern gelten die Vorschriften der Poli- zeiverorkmung nur dann, wenn in einem Raume mehr als fünf Krafträder eingestellt werden.

Wer eine den Vorschriften dieser Polizeiver­ordnung unterliegenden Anlage zur Unterbrin­gung von Kraftfahrzeugen errichtet, hat sie vor Errichtung der für die Stadt Gießen zustän­digen Aufsichtsbehörde (Polizeiamt) anzuzeigen.

Da auch die bereits vorhandenen An­lagen in gleicher Weise anzuzeigen sind, aber bis jetzt noch wenig Anzeigen erfolgt sind, so weisen wir die Interessenten erneut darauf hin, die An­zeige baldigst dem Polizei amt zu erstatten, da im Unterlassungsfälle auf Grund des § 45 der ge­nannten Polizei Verordnung Bestrafung erfolgen muh.

Keine Anwendung finden diese Vorschriften der Polizeiverordnung a) auf Räume, in denen Kraftfahrzeuge nur vorübergehend außerhalb des Heimatftandortes untergebracht werden, infotoeit es sich nicht um Kellerräume in Wohngebäuden oder um Scheunen handelt; b) auf Räume, in denen Kraftfahrzeuge mit Betriebsstoffbehältern von weniger als 15 Liter Fassungsvermögen ein­zeln mttergebracht sind, wenn diese Räume feuer­beständige Wände erhalten; c) auf Ausstellungs­räume, wenn die Betriebsstoffbehälter der Kraft­fahrzeuge ungefüllt sind.

Reparatur-, Lackier- und sonstige Werkstätten für Kraftfahrzeuge unterliegen außer den Vor­schriften der genamtien Polizeiverordnung auch noch den allgemeinen Vorschriften für gewerbliche Detriebsstätten.

Einiges über Steuerhypolheken

Cs kommt fast in jeder Gemeinde alljährlich vor, daß rechtskräftig veranlagte Staats- und Gemeindesteuern von dem einen oder anderen Zahlungspflichtigen nicht zu erlangen sind. Wenn auch die zuständigen Kassen die Möglichkeit ha­ben, zur Erlangung der Steuern gewisse Pfän­dungen und Verläufe vorzunehmen. Lohnbeschlag- nahmungen anzuordnen usw. und von diesem Recht nach den Zwangsvollstreckungsbestlmmun- gen Gebrauch machen müssen, fo gibt es doch immer wieder vermeintlich kluge Leute, die sich so einzurichten wissen, daß alle Versuche der zuständigen Kassen auf Erlangung der Rückstand« vergeblich sind. Das kommt sogar bei Grund­stücksbesitzern vor. Für diese gibt es dann, wenn es sich um Beträge von über 500 Mk. handelt, nur noch ein Mittel, die Steuerforderung des Staates und der Gemeinde zu sichern, nämlich die Eintragung einer Sicherheitshypothek auf den Grundbesitz des Steuerpflichtigen. Es ist nun strittig gewesen, ob eine Zusammenrechnung der einzelnen Steuerforderungen und ihre Zusammen­fassung aus verschiedenen Jahren zulässig ist. Bisher hat die Rechtsprechung die Zulässigkeit verneint. Sie legte den Satz 2 des § 806 Abs. 2 der Zivilprozeßordnung dahin aus, daß er nur die Zusammenrechnung mehrerer Forderungen in einen einheitlichen Schuldtitel, nicht aber die Zusammenrechnung mehrerer Schuldtitel zur Er­reichung der vorgesehenen Wertgrenze zulasse. Von /dieser Anschauung ist aber neuerdings ein höheres Gericht aEigegangen. Cs ist bei der Nachprüfung 'des Sachverhalts zu dem Ergebnis gekommen, daß auch in den Fällen, in denen mehrere Schuldtitel unter der Wertgrenze von 500 Mk. vorliegen, die Zusammenrechnung und die Eintragung einer Zwangshypothek zulässig sei. Nach der Auffassung des Gerichts entspricht dies Ergebnis auch allein den Bedürfnissen des Lebens und der Wirtschaft. Für sie sei es in ihren Entschlüssen nicht von der geringsten Be­deutung, ob Schulden auf einem oder mehreren Titeln beruhen. Es sei aber eine heute nicht mehr zu billigende Art der Auslegung, in das Gesetz, daß, wie auch das Reichsgericht feststellt, keinen zwingenden Grund für die eine oder andere Auffassung bietet, gerade die hineinzulegen, die den Bedürfnissen des Lebens nicht gerecht wird. Dementsprechend ist das zuständige Amtsgericht angewiesen worden, die Eintragung der Sicher- heitshypothek zu bewirkem Die Entscheidung ist allen preußischen Gemeindekassen zur Kenntnis gebracht worden, um künftighin danach zu ver­fahren. B.

(^icRcncr Wochenmarktprcisc.

Cs kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt das Pfund: Butter 180 bis 190 Pf., Matte 30, Käse (10 Stück) 60 bis 140, Wirsing 20, Weiß- traur 15 bis 25, Rotkraut 30 bis 40, gelbe Rüben 10 bis 20, Römischkohl 15, Dohnen, grüne 25, gelbe 30. Erbsen 25 bis 30, Mischgemüse 15, Tomaten 40 bis 60, Zwiebeln 20, Rhabarber 15 bis 20, Kartoffeln 8, Birnen 40 bis 50, Kir - scheu 40. Heidelbeeren 45, Stachelbeeren 12 bis 20, Johannisbeeren 25 bis 30, Erdbeeren 60. Him­beeren 30. Pflaumen 60, Mirabellen 80, Reine­clauden 70. junge Hahnen 100 bis 110, Suppen­hühner 100 bis 110; das Stück: Eier 12 bis 13, Blumenkohl 40 bis 80, Salat 8 bis 15, Salat­gurken 10 bis 50, Einmachgurken 6 bis 10, Ober- Kohlrabi 10 bis 15, Rettich 10 bis 20, Radies­chen (Bd.) 10 bis 15, Tauben 70 bis 90 Pf.

Bornotizen.

Tageskalender für Donnerstag. Abonnementskonzert der Reichswehrkapelle: 8.15 Uhr,Liebigshöhe". Palast-Lichtspiele:Staats­

anwalt Jordan'. Astorta-Lichtspiele:Cftffi Schreckensnacht in Smg-Sing".

M Personalien. Ernannt wurden: am 19. Juli der Finanzpraktikant Heinrich Getrost aus Darmstadt vom 1. Jull 1927 ob zum Hauptstaatskassebuchhalter; am 22. Juli der Hilfs­förster Heinrich D i e t r i ch aus Beerfelden vom 1. Juli 1927 ab zum Förster der Försterei Gam­melsbach, Forstamt Beerfelden; der Hilfs­förster Wilhelm Klip st ein aus Forsthaus Bayerseich vom 1. Juli 1927 ab zum Förster der Försterei Ober-Lais, Forstamt Nidda; und der Kommunalforstwartaspirant Wilhelm Walter zu Dauschheim vom 1. April 1927 an zum Förster der Försterei Maulbach.

** Die Annahmestellen für die Hindenburgs pende eröffnet. Außer dem Neichsbankgirokonto und den bekannten Post­scheckkonten sind nunmehr bei sämtlichen Post­anstalten, Eisenbahnscholtem, Stations- und Güterkassen, Reichsbanknebenslellen, 'Danken, Sparkassen und Kassen der Rtrifseisenorganisa- tionen Annahmestellen für die Hmdenburgspende eröffnet worden. Cs sind im ganzen Deutschen Reich insgesamt 160 000 Stellen, an denen die Bevölkerung ihren Dank unö ihre Verehrung für den Reichspräsidenten von Hindenburg durch einen Beitrag zu der für Mc Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen bestimmten Hinden- burgspende bezeugen kann.

** Ein heftiges Gewitter entlud sich gestern in den frühen Nachmittagsstunden über unserer Stadt. Decket schlug der Blitz in die> Gerüststange eines Neubaues am Kugelberg, die völlig zersplittert wurde; auch wurden in der elektrischen Leitung Störungen verursacht, und es waren verschiedentlich Kurzschlüsse zu verzeichnen. Sonst ist kein Schaden entstanden.

WSN. Frischhaltung von Milch und Butter. Ein erfolgreiches Verfahren, Butter und Milch ohne Verwendung von Cis frisch zu erhalten, ist folgendes: Die Butter wird fest in eine Porzellanschüssel geschlagen, di« wieder in eine größere Emailschüssel gestellt wird. Darauf füllt man die Gmailschüssel bis zum Rande der Butterschüssel mit kaltem Wasser, dem man eine Hand voll Kochsalz zusetzt. Hierauf bedeckt man die Butterschüssel mit einem Stück Mull, dessen vier Zipfel dabei ins Wasser reichen müssen. Die Butter bleibt so kalt und fest. Aehnlich wird bei der Milchaufbewahrung verfahren, wobei man jedoch dem Wasser lein Salz zuzufügen braucht und den Mull vierfach zusammengefaltet über das Milchgefäß decken mutz.

** Die Maschinengewehrkompagnie des hiesigen Bataillons trifft am Samstag, 30. Juli, 7.28 Uhr, von der Wachttruppe Berlin im Standort Gießen ein. Die Kompagnie wird um 8 Uhr ge­schloffen vorn Bahnhof zur Kaserne marschieren. Der Marsch geht durch die Lieoigstraß«, Frankfutter Straße, Südanlage, Ostanlage, Moltkesttaße und Licher Straße.

" Goldene Hochzeit. Herr Georg Todt und Ehefrau, Bahnhofstraße 46, begehen am Freitag, 29. Juli, das Fest der goldenen Hochzeit. Georg Todt ist eine bekannte Gießener Persönlichkeit: 40 Jahre war er Hausverwalter des Gesellschastsvereins und ist vor kurzem in den wohlverdienten Ruhestand getreten. Er ist Ehrenvorsitzender des Bauerschen Gesangvereins und singt seit 53 Jahren im Chore mit. Der Bauersche Gesangverein wird dem Jubelpaare ein Ständchen bringen.

** Erfindung. Herr Kurt Wick, hier, Sel­tersweg 60, hat für seine ErfindungSchutzhülse für Korbmübelfüße" den Scyutztitel D. R. G. M. 998 873 beim Reichspatentamt Berlin erworben.

* Urlaub zum Auffuchen einer neuen Stellung. Nach erfolgter Kündigung eines dauernden (also nicht nur auf Doge oder Wochen abgeschlossenen) Dienstverhältnisses kann der Angestellte vom Qlrbettgeber die Gewährung von angemessener Zeit zum Aufsuchen eines anderen Dienstverhältnisses verlangen. Gehalts­abzug darf deshalb nicht stottfinden. Auch bei dem Ablauf eines auf bestimmte Zeit abgeschlosse­nen Dienstverhältnisses ist der Urlaub zur Stellen­suche zu gewähren (nach überwiegender Gerichts­anschauung). Verlassen des Dienstes zur Stellen­suche ohne Genehmigung des Prinzipals ist un­statthaft. Bei ohne Grund verweigerter Erlaubnis kann der Angestellte jedoch nicht entlassen werden, wenn er die Verwendung der Zeit als angemessen nachweisen kann.

** Auftrieb auf dem heutigen Frankfurter Schlachtviehmarkt: 780 Kälber, 182 Schafe, 593 Schweine.

i ijt mit örniTÄBAKmiemit kmWEIlST^?

Der letzte Zug war öer beste!

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keinerlei Nachgeschmack darf auf der Zunge Zurückbleiben. Dann waren die Tabake gut und aus- gereift,dann ist die Zigarette auch bekömmlich.

Wenn OVERSTOLZ heute die meist- gerauchte deutsche Zigarette ist,so liegt es an ihrem ganz reinen und gesunden Geschmack,der sich wäh­rend des Rauchens noch steigert. Ein höheres Lob kann es nicht geben, als wenn der Raucher von ihr sagt:

Es sind nicht immer die bestenWeine,die beim erstenSchluck bestechen-Naturreinheit und gute Lage sind erst dann verbürgt,wenn der letzte Schluck das hält,was der erste verspricht So ist es auch bei der Zigarette.Man soll sie nicht nach dem ersten Zuge beurteilendes ist viel wichtiger, auf den letzten Zug zu achten.

Der letzte Zug einer Zigarette soll ebenso rein sein wie der erste f

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