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Stmren ehemaliger Auch hier

rft die Avs'iche überau» 3n brr Ztutzerei tft eine einfache TBirtlcbaft. RochVem ®tr dem alren Kirchlein e-.nen -betud) cbocftoiir »oben, beginnt der 2lbfheq lnunmehr blaue Striche,, her roieber landschaftliche Schonhe'.ten bittet und an Leinen 'Batdönbem vorüber durch ein lieb­liches Tal In einer knappen Stunde zum Endziek Münchhausen führt.

Hungen ^iuart»hauien ^ägtrhautz Laubach

Dielt 20anderung führt nad> den füdtDett- l.chen Hängen de» Böge te ber gs wohl dem beb- luchsten Teil un eres heunatst:-en ®tblry*. Do« Hungen lührl der Marich blauen Strichen nach, in etwa 3 Stunden auf guten von fri'ch- grünen Lärchen um'äumten 'Degen auc Aalt nach dem malerisch In einer Tallenkung ge­legenen Dörfchen Einartsbaufen. bai mit seinen echt oberhe«''1chen Fachwerkhäu'ern unb dem Rtrxyetn md seinem schien Turm extern recht schmucken ttinbrud macht 3n den 'D-albun- ?en, dir man durchwanden. bieten ab und zu Achtungen re zende Qluibllde In die Täler unb Schluchten, sowie auf die nächsten Höhen na­mentlich auf bai hochgelegene, einer Wartburg ähnliche Stornfels Am Schellnhof ver- lassen wir dir blauen Striche und wandern ohne Zeichen über 8 i n a r t 6 b a u f e n bti zur X I liansherberge tm Horlofftal. Don hier bringen uni schwarze Dinge nach dem gastlichen, am $ube ber Xirchenruine bei eingegan^netr Dorfes Ruthardsbaufen gelegenen 3äitr- baui. von wo uni blaue Dinge dem idyllischen Wetlertale abwdrti nach unserem Endz-.-l Lau­bach bringen, bai vir von Einartsbaufen ht 2 Stunden erreichen.

ReisewinKe.

Pensionspreise im Harz.

lieber die Preise im Harz unterrichtet der unter dem Titel _Auf. In den Harz!- ersch.entne Harzer Hotel-Fühver. in welchem die Mitglicbrr bei DerbandeS ber Hotels. Restaurants und ver- wandtet '^etrebe bei Harzes und ber umli^gen- ben ®tb ett ihre Häuser an*ri(rn. 3n diesem .Führer sind die Preise sowohl erster wie ein­facher Häuser aus zahlreichen Rur- und «r- holungiorten bei Harzei enthalten. 3n Dab

Harzburg nb In Schi rrtc z B nennen et»- aax aurbürgerliche Hol ess Pevl waspeeise <tn- schlreHlrch Zimmer oon 5 bzw 5,50 und 6 ML ober t bti 8 Mk. während die elften Häu'er dieser One, Häuser, die noch dem Gebotenen neben den erden Hotel» ber arohcm Welt- und Modebäder genannt werben Bicte-u Pensions­preise von 13 Mark an bzw von 9 bti 16 ML angeben. D.e Pmte für einzelne Zimmer be­wegen sich m b-.c'tn Orten zwischen 2 und 4 ML in den ein'acheren Häutern unb 3 hzw- 4 end 6 ML in den tomfürtabl - tenau zeigen einige Hotels Ptn'ioniprrife von 5» bis 7 ML an. der höchste Pre-s wirb mit 8 ML genannt Braunlages Hotel» nennen dem Führer nach 6 ML als niebrxgften Pen- Itonipreii. während die Zimmerp reite nnt 150 Mark beginnen. Buch in dm anderen Orten bei Harzei weifen die Hotel» im allgemeinen die gleichen Pensionspreise auf in gutbürgrr- uchen Häutern im Durchschnitt etwa von 550 b s ca. 9 Mk. und einfache Zimmer mit einem Bett find vielfach schon für 150 ML zu erhalten.

Zoimftenrüdfahrfaric* z» ermäfciflte* Preise«.

Zu Beginn ber sommerlichen Deis^ett sei neuerdings aus die verbilligten Rückfahrkarten auf den öft erreichi schen Bundes­bahn e n hingewie'en. Dee Fahrkarten ermög­lichen eint Ermäßigung bis zu 40 Proz. bei einer Gültigkeitsdauer bi- ju 17 Tagen. Für Touristen, welche von Deutschland aus zu touristi'chen Zwecken nach Oesterreich reifen. liegen bti ber Ee'chäftsstelle ber Brrgwacht in Manchen etwa 30 verschiedene Rartcn auf. welche teils ab Lindau. Scharnitz. Rufstein oder Salzburg Gültigkeit be­sitzen. Berichtigt zum Bezüge bie'er Rartm find Mitglieder lnichk auch b*ren Ehefrauen, fofem dttieiben nicht selbst Mitglied find) des Deutschen und OesterreichilHen Dlpenvereins. bei O :er-

-ba. bei O GebirgSoerein». beJ Oesterrrichischen Alpenllubs. bei Touriftenvereini.Die Jlaturfnrunbe unb bei Deutschen Schiverbandes, sowie Mitglteder von Iugendgruppen vorgenannter Vereine. Zum Be­fuge ber Fahrkarten ist notwendig, dah die mit Der gültigen Jahres bei.ragSmarle ver ehrnen Lichtbildausweise mit einer Erkennungsmarke bei .Verbandes zur Wahrung allaeme.ner touristi­scher 3ntereilen versehen toetb-m.

Neuorganisation der Stratzenverwattung in Oberhessen.

Aus (JJrunb de» Gejetze» über da» Strvßenwefen in Hclitn vom 15. Quh 1926 find am 1. April 1927 die bisher nach dem Kunststraßengefetz von 1896 nebst den dazu gehörigen Abänderungsgcjetzen un- t.rhaitenen Runftflroften mit allem Zubehör in das Eigentum der Provinzen ubergegangen. und die Provinzen haben die Verwaltung und Unterhaltung dieser Strafen übernommen. Dementsprechend muht» die Straßenoerwaltung In den einzelnen Provinzen neu organisiert werden. Die nachfolgen­den Ausführungen fallen die Organisation in der Provinz Overhessen und die sich ergebenden Bu»- Wirkungen kurz schildern.

Wahrend Dheinbessen ein Strafoennrh von etwa 1000 Riiometer und ötartenbura ein ,olches von rund 1950 Kilometer hat. besitzt Oderhessen ein sol­che» von 2290 Kilometer. 3m Vergleich zur Vor­kriegszeit befinden stch die oberd,ssischen Straßen vielfach in einem wenig guten Zustand. Die Ver­hältnisse In der Krieg», und Nachkriegszeit brachten e» mit sich, dah der etroftrnunlerhaltung nicht mehr dieselbe Sorgfalt unb derselbe Aufwand zugewendet werden tonnte wie früher. 1914 wurden für die Straften 60 600 Kubikmeter Kieinschlag aujgewendet, 1923 dagegen nur 31 50o Kubikmeter, also nur ganz wenig mehr de die Hoffte. 3n den folgenden Iah- ren wurde e» möglich, die Menge allmählich wieder auf 44 000 Kubikmeter zu fleigern. Die Verringe­rung des 4lntcrhalNing»matertal» auf der einen Selle und die verstärkte Inanspruchnahme der nolleibenben Straßen auf der anderen Seite, brach- ten die Straßen unb Ihren Unterbau mit ber Zelt in einen schlimmen Zustand, dessen Verbesserung durch Aufwendung bedeutend verstärkter Mittel Im­mer dringender wird.

In Over dessen hat man sich nur wenig unb verhältnismäßig spät ber Kleinpflasterung zuge- wandt. In ber Vorfriegextil konnte Starkenburg bereit» 115 Kilometer und Nhrindesten 55 Kilometer Kleinpflafter aufweifen, während Oberhessen hier­von nur 15 Kilometer besaß Mit filtfe ber Kraft- sahrzeugfieuer, die 1925 zuerst In größerem Umfang zur Verfügung stand, konnte die Unterhaltung in biefem Jahre verstärkt ausgenommen werden und bie Neupflasterung von einigen Kilometer Klein- pllafter erfolgen, fo daß Ende de» Rechnungsjahres 1-126 rund 38 Kilometer davon oo-Händen find. Für die olflenben Jahre ist die üu»fübrung eine» Klein- psla terprvgramm» vorgescden. da» später noch näher besprochen werden soll.

Die Organisation der Straßen^ r-?a'.iung ist nun in folgender Weise fturchoeführt: Die Pro­vinz muhte Dom Staate drei höhere Baubeamte übernehmen, bie nach den Anordnungen des Ministeriums des 3nncm in einer Arbeits- zentrale in Diesten zufammengefastt worden find. Das ganze Provinzgebiet wurde tn drei Verwal­tungsbezirke aulgeteilt und jedem höheren Bau­beamten sein Arbeitsgebiet zugewiesen Das ge- neinsame Verwaltungsbureau befindet lich In Ziesten. Man verspricht sich hiervon ein besseres »anb-in-Hand-arbeiten unb eine gewiss« Rosten- -rsparnis. Auf Erunb bes Straftengesetzes must- :en ferner 12 mittlere Baubeamte von den Rreifen übernommen werden. Da vorläufig 15 Straften» meisterbeztrke gebildet wurden, wurden die drei noch blenden mittleren Vaubeamten aus ber Dethe der Baupraktikanten auf 15 ergänzt. Die Strastenmeisterbezlrke. bie durch chnittlich 150 Rm. umfassen, wurden ihrerseits ohne Rücklicht aus die Rretsgrrnzen in Strahenwärl er bezirke, die . twa 8 Rm grvst sind, eingeteilt. Mit der Zelt tpirb ei möglich fein, die Strahenwärterbeztrke bei denjenigen Strasten, bei denen sich die Unter-

Haltungsarbeiten infolge von Pflasterung ver­ringern. au vergrößern.

Die Provinzstrasten find nach ihrer Bedeu­tung in durchgehende D-Straben, und in Dezlrts- stratzen. H-Stroben, ctngrtctü. Elftere bienen dem Durchgangsverkehr von außerhalb unb dem über den Kreis hinausgehenden Verkehr, insbesondere auch dem Verkehr nach aröherrn Städten ober Flußübergängen, letztere Dagegen vermitteln den Verkehr eines Bezirkes innerhalb ber Provinz ober führen ihn den D-Straften zu und dienen überwiegend dem lokalen Verkehr innerhalb eines Dnneindeb«irks Der Minister des Innern bestimmt nach Anhörung der P ov.nztalaus.'chüs.'e, welche Streben als D- unb als B-Straben an- Ksehen sind Folgerrde Strahenstrecken in Ober- ffen sind von dem ProvinzlalauSschuh als 6traben vorgeschlagen worden:

Landesgrenze - Gießen bis Vilbel mit Ab- zweiaen nach FranNurt unb Offenbach.

Gießen - ßanbcdgrrnee na® Dlllerrburg unb Gießen Rkin Cinbcn LandeSgrenze nach Wetzlar

Friedberg - Landesgrenze nach Bad Hom­burg.

Friedberg - Vleber-Florstadt Staden Ranstadt

Friedberg Dorheim Berstadt Hungen Grünberg.

Gießen - Lich Hungen Berstadt TTldba Ranstadt - Selters Büdingen Landesgrenze.

Abzweig von Grünberg nach Atzenhain Hom­berg--LehrvachLandesgrenze (Rlrtboain).

Alsfeld -Kirtorf Lehrbach

Lauterbachs- SchlitzOueck- - Hick er» Wegs unh nach Hersfeld.

LauterbachLandesgrenze nach Fulda. Rlrfeld-ÜlrichsteinSchottenDibba.

Ruppert enrodOber-Ohme nLllr.chstein.

Ob alle diese Vorschläge bei Aufstellung des O^trabenverzeichrüsses berücksichtigt werden, steht noch bahin. da die Entscheidung des Ministers noch auSfteht. Die Vorteile für anerkannte D-Straficn bestehen vorläufig nur darin, daß s e nach Maßgabe ber verfügbaren Mittel zuerst in eutigrn 1'erkehr<bedürin.r> entsp e- chenden Zustand verhetzt werden fallen. Selbst­verständlich bürten bie ll-Straßen badurch nicht oemachläffigt werben, vielmehr müssen auch sie in brauchbarem Zustand erhalten ober in einen solchen versetzt werben. 3m übrigen kann bie Einteilung der Straßen jederzeit geändert wer­den. so daß eine Straße die den Eharakter als B-Strafte verlieren sollte, jederzeit durch M'ni- stertal-Derfügung In das Verzeichnis der D-Stra­ften ausgenommen werben kann.

Welche der zahlreichen modernen Befesti­gungsarten die zweamäßigste und finanziell vor­teilhafteste ist steht noch nicht fest, da die in Deutschland gemachten Erfahrungen noch tu ge­ring find und die Wtlfenlchast noch n.cht soweit fortgefchritten ist. um Nch heute schon auf eine bestimmte An feftlegen zu können. Die einzige Befestigungsart. mit ber man feit eintaen Jahr­zehnten Orfübrunntn gesammelt hat. ist bas Rlcin- pflaster. und die'es hat «ich durchaus bewährt.

in Oberhessen reiche Bafaltlager oorhanden find, liegt es nahe, vorzuaswe.se btefe Besefti- aungsart zu wählen, »umal bie Iran»port?often «Ich dadurch wesentlich verrinn em. Damit soll jedoch keineswegs gesagt fein, oaft man sich ein für allemal auf Rleinpslaster feftleaen weil, da für die künftigen Entscheidungen bie werteren

Forrtchrttte kn ber Technik rtnr ebenso wichtige Roll« «viele,» wie d.e Preisscaa« Bei den heuri­gen Prei'en würbe bie Dllrch'ühmng ber Ren- Pflasterung auf den 450 Kilometer D-Straften ein Rapttal von etwa 25 bis 27 25 nionm Mart verlangen, für bie bie Im.n,«r.d end Xxlgvng nicht aufgebracht werden können. Der Umbau der Straf en kann deshalb nur allmählich nsch Mast- gäbe ber ßfiftu- ;r\ ber Rraftfahrzrugsteuer er­folgen. Es soll daher die BerbetleCTng ber Hauptstraftenzüge durch Kaptal auf nahmen kür deren Bew nfuna und TUgung b.e Kraft ahr­zeugsteuer tn ocuem Umfang zu verwenden ist. ntch Möglichkeit beschleunigt werben, womit ja auch eine O.-tkftung ber Unter-altungsLosten Ver­bundes ist D.-shalb sollen in den wahren 1927 unb 1828 etwa 80 Riloeneter Straßen mit Kle n- p'laster ober einer gleichwerl gen Befrstigungs- art versehen werden.

Zur Durch'ührung dieses Projektes steht der Provinz in erster Linie der Zuschuß des Staates zur Verfügung. Dieser leistet für die Finanzie­rung b.-r ge' mten Unterbaltungs'osten einm Bei­trag der sich für bie ersten drei Jahre au* eint Million und für bie folgenden 3ahrr auf U Mll- lloren betüuft. and ber unter bie drei Provinzen Mi verteilen ist. Dirter Beitrag, den der Staat bereits durch d?s Kun ft straften ge'etz von 1396 für die Llnterhaltung der Krmsstraßen «i prhlen verpflichtet war. ist im Vergleich zu ber Höh. der Unterhaltungskosten, zur Entwertung des Gelbes unb zu dem start c"g«oach'enen Straften- netz vollkommen unzulänglich unb nwft unbedingt erhöht werben. Dir drei Provinzen haben des­halb tn einem Antrag an den Landtag um Er yöhu^a des Zuschusses nachgefucht. Auch ber für Die Verte.lu a au» die drei Provinzen ange­wandte Maßstab, wonach Dhelnheflen 340 OÖO. Starfenburg 337 000 und Oberhe"en mit kern größten Straßennetz nur 323 000 Mk. erMIt. be- bars bringend einer Abänderung zugunsten un- lerer V-'oc:: » Da b^s neue Ersetz oon 192' Regierung mcht an bie en Ver» nlungsmaßstab bindet ist zu hoffen, baft Ober Hellen bei einer neuen Verteilung befer abfchnerd.t als bisher. Es wird temKiitlprecenb mit einem S.aatioei- trag von mtnX ter ? o")D 2)0 ML gerechnet

An zweiter Stelle kommt die Rrcftladneua- ft euer in Betracht, die 1924 zum ersten Male übervie'en. für Straf en»w«cke damals jedoch nicht verwendet tourt-e Dies geschah erst 1625. in welchem 3ahre 335 000 ML auf die oberhes'ifchen Kreise entfielen. Der Voranschlag für 1926 lab einen Vetraa von 600003 ML vor. ber jedoch voraussichtlich nicht ganz erreicht werden wird. Dieser Betrag fließt in vollem Umfang den Rreifen für besondere Her'!ell»mgen zu. Für 192k werben tooM über 600 000 Mk. zu erwarten fein; Dorfid)MbcIber find jedoch nur 630 003 ML ein­gestellt. die ebenfalls für befondere H.'rstellunaen aus D-Straften verwendet werden. 3;n Kapital von 2.1 Millionen Mart ist bereits auf genommen worben, unb auch für das r ist eine

weitere Rapitalaufnähme in Ausficht genommen, für bie bie Rraftsahrzeugsteuer Derzinfung und Ttlauna abgeben muß. unb mit deren Hilfe man in befchlluniatem und verstärktem Tmnpo an bie Kleinpflasterherstellung Herangehen tollt

WaZ Staatsbeitrag und Kraft'cchrzeugsteuer nicht erbringen, muß durch Reollt?ucrn aufge­bracht werden. Hierbei ist grundsätzlich dar­auf hlnzuwirken. bah die Gesamtbelastung der Steuerzahler an Krris- und Prvvmzialumlagen gegen dos Vorjahr nubt wesentlich erhöht wteven wird. Ob dieses Ztcl in Wirlllchle t erreicht wer­den kann, steht dahin, da die Reichssteuerüber­weisungen aller Voraus icht nach gekürzt werden, die übrigen Ausgaben ber Rreife nicht auf dem alten Stande bleiben, sondern Insbesondere durch vermehrte Lasten für die soziale Fürforge weite- anwachsen toerben unb die Provinz außer den durch Vie Rreifc ersparten zkträa?n noch bie Dchalter ber seither im Staatsdienst des »buchen höheren Baubeamten zu übernehmen hat. unb außerdem muß bie Provinz über bie seitherigen Leistungen ber Kreise auf dem Gebiete Der Straßenunterhaltung hinaus für den Umbau der Straften unb ihre Unterhaltung wesentlich mehr tun, wenn bie Umorganlfatlon überhaupt einen Sinn haben soll.

Um abhängig oon dem (Eingang ber Kraftfahr­zeugsteuer Ipftematifd) die Klcinpflasterung der D-ctraften vornehmen zu können, wurde, wie be­reit» ermahnt, ein Kapital oon 2.1 M-llionen Mark ausgenommen. Mit dem Kapital werden auf der Straße MarburgFrankfurt a. M 20 Kilometer und daneben auf ander» V-Straßen zulammen etwa 13 Kilometer Kleinpflaster au»g»fuhrt werden. Die verzlnfung unb Iilguna de» Kapital» erfordert 424 700 Mark welcher Betrag sich vorau»|ichUich durch Zlnszuichüste au» Keich»- und Staatsmitteln um «1000 Mark verringern wird, so daß wahr- fcheinllch nur 340 700 Mart für den Äapitalbienft aufzuwenden lein werden. Der verbleibend, Best auj der Krastfahrzeugsteuer kann ebenfalls für Kleinpflasterungen verwendet werden Als Voraus- fetzung für die Herstellung von Kleinpflafter gilt gart! allgemein, daß es sich um eine verkehrsreiche 0 Straße handelt. b>e an unb für fich erneu,rungs- bedürftig ist. Außer den genannten Kleinpflafter- strecken ist vorgesehen, unter Mithilfe der Semein- den die Ortsdurchfahrten in Lauterbach. Schlitz. Friedberg und Offenheim zu pflastern, idciu dte Provinz 105 000 Mark brhufteuem hat. Weitere Pflaster ingen und Obertlächenbehandlungen auf nnen nach Maßgabe der vor'

Mittel aus der Kraftfahrzeugsteute erfolgen.

flu» oorftebenben Ausführungen ergibt stch, daß bie Provinzialoerwaltung bestrebt ift .....er

lichster Schonung der Steuerzahler mit alle» ihr zu Gebote stehenden Mitteln die Kunftftraßen ber Pro­vinz in verhältnismäßig kurzer Zeit In einen ollen {erechten Anforderungen entsprechenden Zuftonb »u tingen. ftollentllch gelingt e» ihr. diese» Ziel recht bald |u erreichen.

Lptclplan per Urauksurtcr Aheater.

Opernhaus. Sonntag. 29 Mai. abends 5 bis nach 10 Hbr: Dte Meiftertingrr von Nürn­berg Montag. 30.. Z,zt bis nach 10 Uhr: Der Fret'chütz Dienstag. 3L 7 . bis 10» , Ubt Wie­ner Blut. Mit'tooch. 1. 3unl. V , dis nach

10 Uhr: Turar.dot Doemerstag. t. T1 , M 10V» Uhr jidd^. Freitag X. 7 , bii 10»., Uhr: OpembalL Sams'.^g. 4 S bis 7ra- 9» , Ute fratoctc. Soiuucg. 5, 5 nach 10 Uhr Dis THetftfrt r.flfr oon R-. in berg. Mor-tag. 6^ Z1,', bis 13» , Uhr Dtenrr Blut.

Schauspielhaus. Sonntag 2Bl Mai. nachm. 3» , b » üeg.-n V t Uhr: E.n brtterrz Herr abrnds 8 bti 13» r Uhr Allotria Mon­tag 33^ 8 b« 1 0» , Uhr Xbiria. Deensrag.»!^ 8 bis 10 Uhr Ter Wider»pentzigen Zähmung. Mtttwvch. 1. 3um. 8 bi» 10 Uhr Der 6:urm. Donners ag. 2_. 8 b s 10 Uhr: Da» K uhche» von Heilbronn. Freitag. 3.. 8 b s gegen 10 Uhr: 1 Da st ptet Rofa Valetv D.e fremde Frau Hi femme XK Sa:7tslag. 4 . k des grg-n fr , Uhr: Hamlet in _1rä6»infn. 10 bts gegen 12 Uhr: 2. ®aftt>iei Xofa Balrttt Der boetzehntU Stuhl. Sc-tniag 5. Z , des geg.m 5* , Uhr: 3. Kdaftipiel Ro'a 3alet1i Dte fremde Frau (la fen-me X). s bt» 10* , Uhr: Allotrte Mon­tag 3 t b.i «gm d Uhr Alt-Frankfurt. 8 bts fr . Uhr Der f-ühllche Wetnbee»

Rundfunk-Programm.

Swxtag 29. Mai

8 bis fr. Morgenketer. verunstaltet von ber Frrtrrtigtöten Gewinde FranNurt. gefeilt! von Pfarrer Elrmens Taester. 10 dts 11.45, Ueder- traguna aus Mannheim: 66 Haupivert »nun llenG des Vereins Druttch-r 3ngee:-ure_ 12 des I2J0: Dte «irmftundr 1233 dis 13.30 Mittagsstänfr- <tm der Kapelle ®uimar Ändert!on Schwedens. 15 bis 16: Die Stunde bk 3ugen& 16 dis 17: Konsert des ZitierveremO .Alpen- gruft" Reu-Jsenburg 1750 Uebertva^md aus dem Frankfurter Opernhaus .Die Ttei Bert tafle von Otümberj" van A.charb Wagner Qbif♦he­ftend Tanzmusik

»tag. M Mai:

16 30 bis 17.45 Xavier des Ha usoechePrrfr.- Die Oper ber Doche. 17.45 ins 1105 Dte Ode» stunde 18.30 ws 19. .Dte neue frankfurter Verkebrsordnung" Vortrag oon Aegrerungs- alfrifor Dr Spechi ve-u Frankfurter Vollzste brüfifrurr. 19 b » 19 15. Engllsche Lrterukurpeo- ben 19.15 bis 19 45: EngUscher Sprachunterricht. 20.15 bis 21.15: Vor .xg#-5.- -.3 Robert Truhe vom Fra.-.L-r:er Schousplelhaus» 21 15 B» ge­eigneter Witterung Der'rh ber Uebertragung auswärtiger und aus-'ändi'^<r Stationen, ver­anstaltet von Oberpest nfpekwr Krauchonft: Duos für Violine unb Biollneeüo.

Jthd)1id)e Nachrichten.

Evatzgel^schs Gern-labe».

Sonntag, den 23 MaifauM.

Oieften. Stadtkirche. 8 Pfarrer Becker. 3egL Ebrtüenl. s. d Reukonstemlertm d. Markus c» fr Pfarrvikar Hertel 11: Kinderkirche f. 6. MatthäWfr gemeinde- Plarroikar Hertel Zohanneskirche 8 Pfarrer Xusfeld. Aug4 Ehr.iieniehre lut dte Reu» konfirmierten der Johann.'sgemeinte. 91/.: t lattet. Bechtolsbeimer. II: Klndertirchel d Lukasaemeind^ P tBehtelsh imet-8:Bideldeiprrchungt. ^ohannes- laai. Pfarrvikar Hertel. Sich. ' .10 Stiftsdechens Lene, chhriftenlebre für bie Jungen. /.I Kinder» gottesdienst. 2 : Sstftspfr-Schorlemmrr. Wachen» dorn»Darbentetch. Watzemt-mn-Steinberg 10 Dardentetch: 8: Beichte, auschi Eetteodlenst e. bl Xdendmahi der 'n jenb - Wiefeck 9 .. - Kirch- berg. 10 Ktrcht>erg. 11: Heiliges Xdendmahi tür die Jugend von XuHer »bauten. Rachmittags 1'/, Lollar

Katholische chemetnhen.

Dietzen. Samstag den 23. Mai. 4' . und 7 Beichte. Sonntag, den 29 Mai 6. Som tag nach Ottern.

6'/, Deichte. 7 Mette. Rom. des ^raaendunte*. 8Rom.9 Hochamt m Predigt. II Tlkeste mit Orediat, 2 An i adend»8 Malandachl.

Donnerstag nahmtltag Beichte. Freitag 6 Segees« amt.rünberg. 9 , Messe mit Predigt. Hungen 6 Maiandacht - Saubach 10 Messe tu. Predigt. - Lich. 7'/, Messe mit Predi,1.

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