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Donnerstag, 28. April 1921

VII. Jahrgang

Nr. 98 Erstes Blatt

Der Baltantonflift auf dem toten Punkt

cu

irbar, fo bah man

noerschümtheir

3 e u t b e n. 21.

tcn worden.

Iwguung o. Krieg-schulde

Polnische Frechheiten gegen Danzig.

Derdot einer Deut i*en Ieilvnq in Polen,

btA trvurtn-,--,___ _______ .

-Bertrrtem Der anderen Staate.» auhiuür&cn.

Frankreich aber DM jeder Schuld f r e t 8 u

Preis mr I tir TI mie

Vie l« >rt»,ch k eeissirt» 10 Keto»oten»»g- ftl K»- Uo»Ki:-r:MI IM TU mfii

Pari». 27 April. 'DDBi Sm Ta! der sran^c- .'-ven Prelle bemü! t sich da» unbe- f rtebiaenbe Srgednis der ersten Se'ung Porbcrr tniben Sntwaffnum.ko-. ...» pen

ßewwiag»*» Feiert»-»

Bellafea: u^rfirr Fa«ilte»bistt« -eima» 'm »dD fXe Scho».

M»u*BejB|i»rtia: 2 tRn^eearli und 20 Krich»psennig fir Ir4gct> lohn, auch bei Htd.ier- tonn« rte|deer5hirfunrri »folge höherer (Basalt Ieensprechanschlssse:

51. M und 112.

M»torist ttr Draklnach- achten Anzeiger ckietze». potzscheeNsate: gTeerteri am Diele liess.

April. 15T2. . Die

Vleiwrtz betau» geriebene 3r :im . O b c r ' ch! esilche Aachrtchtcn rit t>- - -

Beriügung der Warschauer Aegirrung verbo-

mal eine entsprechende Keoision de» Dawes- a b f n m m e n ersclgl und wenn zweiten» S u r o p a |iih her i-on «merika tr.il gleichem Nachdruck wie von Deutschland betriebenen Forderung einer tr ü n ö I i d) c n Abrüstung niet'! mehr wider- nt. Die Amerikaner denken vollkommen logisch, wenn sie sagen t<tz Länder die eine |o g rotze 3t6itung:l-|ft wie Frankreich <u bezahlen vermögen, erst ihre Kriegs'chulden bezahlen müssen, ft ter wirb >r heb'! angdept werden müssen.

französische Heuchelei.

Giehener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Dnd DRb Dcrleg. vrLhl sch« U»loerntLts»v»ch' Sieiiöridrrd R. tan^e in iMefcfn. Schnfllritun- mb itzeschaffrstellri 5cknil*ratze »

au| bestehl, datz ötaiien tinvauiia) or» »nunawi traget ncwisle (Garantien gibt. Cm Ausweg au» dieser flrtle ist vorläufig nicht sichtbar, so datz man bemit rechne,, das, Albanien die ganze Angelegen­belt dem Völkerbund unterbreiten wird Aller­dings scheint da» den «ächten gegen den Strich zu geben. Die Aktivität de» englischen und de» sranzö- fischen Boischasier» in Belgrad deuten dara.-i hm, hah man den Streit aus andere «eise beilegen mochte. CEnplanb hat autzerdem durch seinen Bot- choster in Rom scheinbar etwa» energischere Vor­stellungen erhoben, um Mussolini zu größerem

Die Abrüstung.

Nachdem namentlich in den letzten Wochen aber auch schon In den Monaten vorher, in Sens sehr viel leere* Stroh über die Abrüstung*- frage gedroschen u-orben ist. wird es nun vor­läufig stiller darüber werden cktwa im Aovemder soll die ADnlerc.14. die m'.l den vorbereitenden Arbx-!.

trotz frei form Bemühens immer noch n'.cht fertig i geworden ist. abmnale zusammentreten und ihre rech« dürftigen Beschlüsse einer zwe ien Lesung unlerrichen Db sich b s dahin de vom »rasen Bernstorfs ausgesprrchene Mahnung, datz es nun Sache der Böller sei. ihre Xetprunaen zu ettDaS größerem Sil er und mehr Srnst in bet Behandlm 1 der AdrüftungS trage anzulpornen. so vier Frucht getragen haben wird, datz man dann mit gröberer Hoffnung aus ein Srgedni* blicken bad. müssen wir noch den b sherigen Erfahrungen start bezweifeln.

Danzig. 27 April. <DTB i 3n einem Austatz .Danziaer Fragen hatte das in Danztg erscheinende polnische Dc*»r; t.um Boykott Danziger Aeschüste aulgel->r- bett und für den Gedanken Stimmung gemach«, sich über die Grenzen D o n z i g » hin- wegzusetzen. Am Schluß dir es Artikel* beitzl t* Man mülle in Polen eine stark Hand haben und unerbittliche Aückllchtsiostgkeik e. 1- tchlagen Menn das kapriziöse Löschen allzu'ehr der Mutter lästig werde dann nimml man dm Aute und wichst ihm rrdenUich d.e ftos^^en aus. edx>n aUwlar.ßc verhöhnt Danzig da» Anlehen Polens" P:ritr Arttkel. der in iwrJelbe^ T»» noxö länLere Zeit fortsäbrt Hai m Daizig grobe 3rregunfl aus gelöst. Die Drn-t^er Aeuesten Aachrich'.en' veilen bare ul t datz di» Auslastung eine brior.bere Beachtung vrr- fr.ene. da d.e .SLanska- derselben p. 'xen Arche ung angehork. öü bte gr^tzte Partei Polens Dte doutlchnativ.mle _D s yt 2Uaemr.ne .Zeitung" erklärt .Xe*, was man

datz direkte Verhandlungen zwischen den beiden «öchirn beginnen könnten. Dabei glaubte man. datz 3tahrn den Wünschen Fu ruf la Wien» mlflrpenlom- men und brn Vertrag von Tirana offiziell eine Aus­legung geben rourbc durch dir Albanien« Unab­hängigkeit sichergestellt werde, und datz bann Jugo­slawien den Netiunooertrag ratifiziere. Do erhärte plc-tilid) Italien In einer sehr brüsken Form, datz e» überhaupt nicht daran denke, den Tlranaoertrag zum Grgenstand von Verhandlungen mit Jugoslawien zu machen. Damit waren die Äusgleichsoerhandlungen

if einen loten Punkt geraten, da Jugoslawien dar- ,s bestehl datz Italien hinstchttich de» Tiranaoet-

Cntgegenlomen zu bewegen.

Sngland ist natürlich mit dem l-tehcruen SrgebniS seht unzufrieden, ba es mit Aücksich« auf die Sreignisfe in Lhina jeder Möglichkeit einer Berwtcklung auf dem Balkan horbcjgen möchte. Datz es dabei besonders gegen MuNolini verstimm, ist. ist begreiflich, ba die ©abotierunfl der direkten Verhandlungen durch Italien eine Brüskierung Önglanb* bebeutet. ba* dielen Bor- lck^ag zur Beilegung bet Krise gemacht hat. Wenn aber davon gesprochen wird, datz sich England von jeder toäteren Bermittlung lururf- ^iehen und nichts mehr mit dem ganzen Konflikt zu tun Haben wolle, so dürste das nach deck ganzen Lage der Dinge und vor allen Dingen eben nut Rücklicht auf Shina kaum der Fall sein. Mvhl aber wird Sngland in Arm noch eine deutlichere Sprache reden, da Mustolini mit seinem Zögern nach alter Srsahrung bei Eng­land sicher aus anderem Gebiete etwas berau*- schlagen will. Aus diesem Gründe wird schon die Antwort Mussolinis auf die Bote Shamberloins für die weitere Önttridlung von besonderer Be­deutung Irin. Schlietzlich kann es ihm auch nicht ganz gleich sein, das, der Konslikt Immer gröbere Dimensionen annimmt, zumal Jugoslawien mit dem Stanken umgebt, die Angeles ende., offiziell auf der Konferenz der Kleinen Sntente. die am 15. Ma, In Prag zusammen'ntt. zur Sprache zu bringen. Die Drohung Qnglanb*. sich überhaupt vo'.lständig zurückzuziehen. scheint mehr eine Darnung an Italien zu sein, seine:» bisherigen Widerstand auszugeben Schon bte Tatsache, datz eine weitgeheTibe Annäherung zwi- schen Frankreich und England zustande gekommen ist und datz beide Mächte jetzt gemeinsam die

Beilegung des Konslik'.es betreiben sollte Musto- hm zeigen, datz er mit seinem Didersta, d n^tx xu weit gehen soll Man wird erwarten können, datz schon die nächsten Tage eine Klärung der Angelegenb<it bringen werden, ba die Spannung kaum eine längere Berzögerung ve-nrägt.

Mussolinis Antwort an London.

London 28. Apr.l (DTB. Funstpruch > Mussolinis Antwort in der albanischen Frage, die durch seine Abwesenheit von Aom während der osterta« verzögen wurde, ist jetzt in London eingetroffen. Darin hecht es u. a.: Die Beziehungen zwischen Aom und I Belgrad hätten keine Unterbrechung erlitten, und wenn der jugoslawische Ge­sandte in Aom trgenbeine Mitteilung au machen wünsche w<rde diese in sehr freund- schaftlichem und gut nachdarlichem Geiste ent- gegengenommcn werden Der Bertragvon I Lira na aber sei zwischen Italien und Alba» I men in voller Aue ibung ihrer Vvuveränitäts- rechte abgeschlossen uick» vor seiner Aatisi» I zierung durch das albanische Parlament ausführ» I sich besproL-en worden. Da er in feiner Weise gegen irgendeinen anderen Staat gcnchtet sei. könne seine erneute Srwägung nicht In Frage kommen.

Der jugoslawische Außenminister : für offene Aussprache.

Pari*. 28 Avril. (WTB. Funstpruch.» Der Ballan.Sonderberichterstatter des ..Petit Pari- sien" halte in Belgrad eine Umer ebung mit dem jugof avischen Autzenmintstrr Marinko- witsch über die italienisch-jugosla­wische Frage Marinkowiksch erklärte:34 bin davon überzeugt, datz eine offene Aus­sprache zwischen Belgrad und Aom für beide Länder eine wirklich dauerhafte ®nt- spannung bringen würde Mit gutem Dillen auf beiten Seiten mürb? das nicht a'.lzu schwierig fein. Aus keinen Fall aber kann der gegen- wärkige Zustand an bauern. Man mutz die zwi­schen den beiden Ländern schwelenden Fragen praktisch in realistischem Oei'te lösen, obre die Elemente der S.g.mliele urh de* Brest iges zu ierücksrchtizen. Osten gesagt, sehe ich nicht recht ein. meld» greifbaren prakttschen Zele Aom m Albanien oeriolgt. Der Völkerbund ist in SudUaw'.en sehr populär ober gerad.' well wir ihm ?e.'underung »ollen, würden Dir ihm w eher diele schwieri'e Ausgabe gerne ersparen "

PolitischeTerhasiUNgeninAthen.

Paris. 26 April. 'D T B Funklpruch.» Aach einer Meldung der .Information" aus Athen hat die Aegterung die Berhastung weiterer in das Kompl'tt a.gen das gegenwänige Acgime verwickelter Anhänger des Senerols Pa na al vs angerrdnet. Da unter befinden sich auch öer.ereil Kapaicanu und Oberst Bel­la m a n 0 f t Diese Derhotlungen sollen in Athen grobe Erregung hrrvcrgerufen haben.

Pari

Allgemeine Zeitung" e über diese polnisch tagen wollte, wäre zu schweb um i>rn n.ettcc» trächi.gei Angrist gebührend y nrir! et ,st eine Mahnung an untere T.e; eruna. a u i der Aut tu lein urb mU^er Gaetflie ben 4b- wehrkamps gegen d ele polnischen Mach " a,e tu kämpfew D r .Danz ger Ucnb. g". la* Crgan des öcnlrum wirst dl Üt bit V'-X auf .Die lo well Irr Da-.» .-er Ae)i-rimfl den Landesverrat tnil' er 3a* 7* .stl be­zeichnet den Anikel als e direkte Auf- lorderung an Polen. >de'.?altmast nah­men gegen Danzig zu evyve ' n. und ist der Ans.che. datz t-rr Senat e ngre.' ' mue Die sozialdrmokranschr Da ^zer .B-ll« .trnme" tchreibt u. a .Dir. die wr stets für eine Der- ständ gung mit Dole", cngetteien find »i 1 er­klären. dah mit diesem Polen k:L nur eine nano^llstitche Hatzfratze unb ei-: Är.ute in der Hand kemrt. eine Berständaung nicht möglich ist E

fordere? Denn wir uns den Bemühungen um t e Herabsetzung der Austungen er: ege: g.stellt hätten, hätten wir moralisch die ganze Dell gecen uns mit Dassen verüben Hut mühten wir zu g eichet Zeit sichere (Garantien und Be- wassnungsl>e5abschung fernem. Aach btt'er Ai4- tung ha.e-i 14 die verachted nen 2leg erungen bemüht. Sa ist jedem k ar geworden bah Frank- ie ch und seine Zr-uude aus der Kcn'erenz sich damit terüiten. ihre leben sw chli'en 3n ereilen zu verteidigen wie bi: Sngländer und die Ber­einigten Staaten es getan haben."

. Treffendes Urleil aus der französischen Schweiz.

Genf. 27 Aprll. tDB) 3n einem Aück- blick üKcr die bntie Tagung des vorbereitenden Aus'^ui cs lüt bie Ilbeüstungskonletenz bemerkt bas .Journal de Oiintve" Die Lehre die- 'er Tagung ist datz trotz der Adri.' ungsrel-en. die t<tt Zähren gchcl en werden, für die Abrüstung treber Ie4r roch mrtalrsch bt* jetzt etwas ge- 'chehen ist Aus NarNegenden örünben ist einzig und allein

bk deutsche öhfKtlldx Meivunq brr Ubrüflun* wirklich günstig gesinnt.

Die Aegierunge r. die nichi vc.r *t öffentlichen Meinung cngercml werden, sind dem 4b- tützurs*gedankrn gegenüber passiv oder aar I ei n bt 14^ liebet he Haltung ter verkchie- benen Delegat onen etfllr das Blatt, datz k-as wiederholte Ci-g;; len des Grasen Bern- ftorss nuchr ahne Auyen war. und fährt fort, er .uabe damit gezeigt, datz Deutschland, iw

des formellen Dersprechens in der Prärmbel zum fünften Teil des Dtrkalller Dertre^es nicht gewll'.' 'st. d.c'es Berkprechen in '5ttgcfier. 1: geraten zu laen. Man versteht 'einer. TEd'.rn. b;e mageren Rechte, die ihm der Derlallkr Bertrcg gib'. aus»unu»-en

5» wirb de »bald tmabroHUto der Tag kommen. on bi- Arnar wirb bremtwortd werden mütkn. ob b e Staaten eine Beschränkung der -inrrcr. Bühvc-rT oder ein Wieder erstes be» c*tm vertlchrn ftrere» nvd den Beginn be» Brifrüflre» o»r,testen

- hat d.e Zkrc.urgcr. abge1a.los-

I kn u-B ht Tagung beherrsch: un- werd in der I Aavembertagung nach fühlbarer Verden.

Das einzige positive S7gedn.s. das man aus Den lcngtt>iertg<n und unergu cklicheu Derhand- I lunge hernus'chälen kann, besteht In der Ge- Witzheil, boh bei der arotzen allflemekiCT I Spannung In Guropa und In der Dell I keine einzige Macht die noch über eine I Dallenrüslung und über Allll ungsmöglichleiten I verfügt, geneigt ist. m.t gutem Beispiel in der I Abrüstung ober auch nur in der Ginschränlung der Aüstungen voranzugehen Jeder wartet aus den anderen nach dem berahmten alten Motto .Hannemann, geh du voran. Am Inter- I essantesten und zugleich am bedenklichsten ist die Politik Frankreichs, die tzch darin äutzert datz He den allen franzö'ischen Gedanken der Icvcc en mässe aus der Aevolulionszeit nun- I mehr systematisch und organisch zur Ausführung bringt Nicht nur der gesamte mönnl'che Teil der Bevölkerung, svndcrn auch die Frauen und alle trtnschasilichen Kvöste werden Io einaestellt. datz fit für den Grnstfall nach jeder Atchtung hin sofort verwendungsbereit sind Das ist zu- gleich die Durchführung der altpreust^chen Idee von der allgemeinen Dehrp>licht bis I zur höchsten Potenz. Ss kommt hinzu, datz Frankreich über die grötzten Acservevorrate an ÄriefltüTiiaferiol verfügt, da es nach Beendi­gung des Dcltkriege- die grvtzen. von den Amerikanern aus sranzö'i^chem B.-Pen ausgehLus- ten Bvrräte an Kriegsmaterial übernommen bat Unter solchen Umstünden könnte man es an sich verstehen, datz Frankreich wen g Aeigung zur Abrüstung zeigt Dem Nedt aber gegenüber, datz gerade aus Brtreiven Frankreiäs Deutschland und difen frühere Berbütrdelen au» dem Dcltkricg.- bis zum üutzersten entwassnei worden Nnd^und datz im BersaÜler Friedensvertrag selbst die Durchfüh­rung der restlosen Jntwassnung De.Mchiands als Borauskpung für den B-ginn der au- gemeinen Abrüstung sestgeleg' worden ist. Man sollte nun wenigstens so Viel E bei i ch- kett und Aufrichtigkeit belihen. um au MW oft eben. 1 datz man nicht imstande ist. die Solocrung au* der Boraussetzung zu ziehen, und datz diese daher fallen mutz. Denn man aber statt dessen mit einer Scheinhei l i g leit, d.e an Unverschäm'.deii grenzt, wie z B der ^Temvs versucht, den Aachvcts zu fuhren, datz jene Bor- aussetzuna nur für Deu sch'.and. mcht aber für bie anderen Signatarmüchle des Dersai..er Ber- trage* bindend ist. dann b weist man dan.' t « ur. datz man jederzeit bereit ist. H4 end) über leier- Ii4 cinfleflangene Bertragsverpflichtungen mit elAmut hinwegzusetzen

TNan kann es den übrigen Möchten kaum Verdenken, wenn sie angesich's der gewaltigen Aüstuna Frankreichs keine gratze Lust zeigen das Beispie! Dru schlands 'Lahmen, zamak die Atmosphäre Guropos mehr denn je mit Clettri zitüt geladen ist Aus bi:km »runde versprechen wir uns auch von der Sebera u nähme der A b r ü st u n g S v e r h a 0 b l u n g e n 'm Aovemder aar nicht s Sreillch ist «s «nstt gutes AcckU. das wir immer wieder geltend machen len. wenn wir daraus beüe^n. bap der Der'.' ler Der^rag mcht nur in bcr. Pumpen, in denen uns Zwang jeder 2rt au'e-legt tmrd sondern auch In den wemgen ^«^1 ex bte Wr uns einigermatzen günstig sind, durchg. uhr. wir. Deshalb bat Gr-.' Bernstorfs 1 in Gens, wie au* von deutlchnation^erScate an erkannt wird, vortrefs.'ch erfüllt, indem er mi grobem Aa*druck aul ö t f ü 11 u n g b e r b eut- schen Forderungen gedrungen da.. *-^'T bie eigentliche Lösung der AbrüstungStra^ unrd wohl doch erst n-ach einiger 3 *t und auf anderem

Die Bemühungen der Ruchie. den st 0 n s I i k t zw'schenI t a I i e n und Lüdslawien beijuleaetu sind bteher ohne (Erfolg geblieben. Aach langen l'or- rerbonblung<n glaubte man vor etwa einer Woche. Italien und Jugoslawien endlich lo weit zu Haden.

Der Stahlhelmtag wird nicht verboten.

Eigener Drohtbcricht bei Stetzener Snjcgm* Berlin. 27 Äpnl. ©an den hnt^hhfnben Parteien und Verbänden werben kramp'd " bie Bemühungen sortgeletzt, ein Verbot be» cuNbdm- tage» zu erzielen Nachdem d.e Remmuntlten und der Kote grontkampserbunb Gegen­demonstrationen angekündigt hatten, hat nunmehr auch da» Keichsdonner Btarmdeoeittchoft für brn 7. und 8. Mai angeordnet, und die B<rl «er be- mvkratischen ©Idttrr zeigen den prvtzten ücer den Aachwei» für die Unvermeidlichkeit von ernsten Zu- sammenstötzen aus den Eirahen Vci.in» zu erbrin­gen. wenn e» dem Stahlhelm gestaltet rrerden sollte, seine Angehörigen In Berlin zu txr'.immeln All diesen Britrrbungen zum Iren hat sich die P r e u tzische Regierung nicht ent a.a den Stahlhrtmtag zu oerdieten Ter preutz. che In­nenminister «r,estn»ki begründet da, Verhü ten brr preutzischen Kegierung sehe tichiig damit, datz

die durch die versatzung jedem Slaot»bfle*rr garantierten Rechte untre allen Umständen twa der Staatogeroalt geschützt werben muffen.

I Sehr eigenartig mutz e» berühren, datz nunmehr auch bte verbände der Polizeideamien. der Organe ber Staat»gewal! tn dem Weinungostreit über den Stahlhelmlag Stellung nehmen Der Berbanb der preußischen Voltzeibeamten i Schroder verband)

latzt durch den Mund seine» Voriiyender, zwar er­klären. datz kein volizeibeomter sich am 7. und R. Mai oon Ieiner parteipolitischen Einstellung leiten I iffen dürfe, datz im Gegenteil alle Beamten bte Vs licht hätten, gerabe in diesen Tagen zu datz die Sicherheit»deamten über den Parteien Heben, spricht dann aber da» Bedauern Darüber au».

I bah bie matzgebenden Behörden ba» ^Ep'-el mit dem 3euer' überhaupt zugetesten Haden. 7104 einen Schritt weiter gebt der auf sreigewerklck'astltchem Boden stehende Allgemeine Peeuhifche Pottzelbeam-

I icn-'ßerbanb. der dem Bllgemeinen Deutschen Beom- tenbunb angcschtosfen ist und in Berlin über etwa

I .100 bi» 4W Mitglieder verfügt In einem Ausruf diese» verbände» heitzt e» ..Vie Polizei mutz ge­rade an diesem Tage sich i*m a.l£** und der ich

I darau» ergebenden Pflicht bewutzt sein, nämlich ba» Ansehen der Republik zu wahrE und bi.le zu schützen' stollegen' Meldet un». Eurem Verband.

I Euren Beamtenausschüfsen sofort wenn Ihr zu Dingen besohlen ober oerwendet werden sollt Ne Ihr al» Kepubiikaner nicht tun dürft.' Besonder» der letztgenannte verband mutzt sich Befugniste

I an. die nur den zuständigen Staat»« de Hörden zustehen, and e» «. edi sich bie ?,rage, ob die Staat:regierung gewillt ist hd) eine

I derartige Einmischung in ihre urr rnften 5Lt(geben durch etr.r Organisafon ihrer vollzagsorfane ge- 'alten zu lassen. Sollen die Poltzeibe mlen ihre

I Anordnungen vom Staat ober, oon priva« t ten Verbänden erhalten?

Denn ber Ausschuß, b schreibt bet Demps . .auf lo viele Schwiertgte.ren ge- stotzen sei. wenn er feirr Abgabe nicht unter den BedrniTungen erfüllen L-nme. bte den flto jen Hortnur.-en enriprachen b.e man batte au'kom­men lassen, so trage sicher jranfre 4 mcht 0te Berantwsrtung. e K.

r--A ^Journal des D^ba » latzt Die .«rose, wen bte Berantwor ung an brm M'tz- erfc ' treffe, offen, w nbet hd) a.er gejen bie- cniccn tu* bu 2r.-7i.en es aus u.-.oesttmmte Ze t vertagten 2u*!^u les Mrirtdn ur.b iro- y -ccn. 2Iach bem Kr eg:,'o Ichreidt bas a a;t linb b e Aegterung<n brJagen von ber ~f e rtl-chen TI i ur.4 aufgtf:t?ea worbst, sich zu vcritünbtflen. bar.i. bem Kriege cm Cnbe be- te.se: werbe B n allen C< ei habe, -tt' bte 5 eral 'etzur.g brr R^st-ng.n gc'rrtr.t

mn b e äfftet iroen 2al.n Hera, zu ctzen a4 euch um b e cgqtf' i' ^rndntzen za enimutigen. Ter Teda- Ict Qlertta ; el.st ia c b e c Da- 4 ur: ten veri: . e.i S?rmta aus e.ruckt.

Solle bie ftarjiirrte 2:q erung allem n «r OSe.t Darauf keine AüSicht rrrhr-.m? Sol-k ne lick> .n X-cr !a und Europa a S bas Syr.<t« ni* sür bie friedlt-e X ge ur z m err.a:tena.er L:.c i;:en co iri-e-i ü e.i? Dc4 für et* Po:.ü für er. Land. Des .ch '-' ®rDtt daraus habe, bie 3nü a:tx J Fj®

friedlicher Sdungcn yi ergre.ten^un.b t«en Interesse die Aufrachrerha tung bcS Jrte^n»

|Ha*»wtonn ». »ehr IbdnSüira!

T'fre«H»erili6 'Lt Ttelml Dt ~t< ÖUb. Lange; ftr IeniSeto» l> ft ftr ben 3nl Ernst Slewtoem fit den 1r- zeigen teil Äert ftiBeaat, Unth* tn Stehen

Dcie erfolgen.

Wirtschaftliche Zusammendarge treten auch in der Bteltpoln k i r.mcr stärker hcrosr a.:otz aller entgtg<nitthfnbtn Schwierigkeiten mutz und wird e» gelingen, in Luropa eine befttre A a n b e I 0 er- tragspolitit durchv setzen, zumal wenn sich die bereits anaebabnte Kartellierung in gratzen Ii- dustriezwc'gen wei.er geltend w.-ck!. In eneem ou- lammend'M, mit der "iirtidxiflli(ten Evtmicki mg Europas hebt die Regelung der « r 1 e a » s chI - den frage Gerede in England wackst die Cr- fenntni». die men sich in Amerika möglichst W * breiten bestreb' datz d.e d.brr-« Doiitik m bepg auf bie Cintreib ina der eureva-chcn ^eg chu.dte an Amerika und di.- tteparatwr. rern Deut'ch lands aller. Beteiligten aut b< hJr

bängnis werden mutz. E mutzte m b«

Del: zugehen wenn die cfr'errte,-: - ri r.tt n abfebbarvr Zeit d.:rcha.ie- n v.rw chre. -ht eb<nfo grober Bestimmid-: kam nvm ruck crwar.e W Amerika sich au? eine uro-rrc-r.. und er: _ ;e

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Kriegsschulden nur dann einlassen wirb, wenn em- 1

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