oberbayrischen Dee getummelt hatte. 3m Winterhafen von Heilbronn schlagen wir die Boote auf uni) vertrauen uns am Spätnachmittag den Fluten des Neckars an. An dem alten ehemaligen Deutschordensbesih Neckarsulm vorbei gelangen wir bald zur Kochendorfer Schleuse. Lort tragen wir die Boote am Ufer um. Bei Iagstfeld taucht die stolz« Silhouette Wimpfens am rötlichen Abendhimmel auf. Wir überfahren die Iagstmündung und machen unmittelbar vor den berüchtigten Wimpfener Stromschnellen halt. Ein badender Sportgenosse gibt unS Ratschläge, wie wir diese am besten nehmen. Das erste Boot fährt los, vechts von den höchsten Wellenkämmen in bi« Schnellen hinein. 3n der Gischt der meterhohen Wellen tanzt es wie eine Nutz- schale, bald auf einem Wettenkamm thronend, bald den Augen entschwunden. Aber es hält sich wacker und kommt durch. Das zweite Boot schneidet links des höchsten Wellenberges in die Schnelle hinein. Zwar geht auch ihm manche Well« über Süllrand und Spritzdecke. Aber es hat den etwas sichereren Kurs gewählt.
Auf der schmalen 3nsel, unmittelbar vor Wimpfen, gerade noch auf hessischem Gebiet, an der württembergischen Grenze, schlagen wir unser Zelt aus und kochen ab. Dann noch einige Paddelschläge im Mondschein, und bald lassen wir und von den neben der Insel brandenden Stromschnellen in den Schlaf rauschen. Andern Morgens bringen wir die Boote über das Wehr an der linken Neckarseite stromaufwärts und fahren nochmals die Schnellen hinab. Es hat seinen eigenen Reiz, wellcnumbrandet Sieger zu bleiben.
Dann geht die Fahrt bei strahlendem Wetter weiter an Gundelsheim vorbei. Jede Krümmung des Flutzlaufs bietet neue, reizvolle Bilder. Bald fahren wir in flotter Strömung, bald nimmt sich das Wasser Zeit in seinem Lauf. Während der Mittagsrast vor Neckarzimmern trägt der dort eilende Fluß die Boote anderer fröhlicher Flutz- wanderer an uns vorbei. Bald bringt uns ein kleiner Dergnügungsdampfer lustigen Wellenschlag, bald fährt ein Schleppzug neben uns zu (Berg. Habichte und Bussarde ziehen am Ufer ihre Kreise. Zahlreiche Reiher sehen wir, die insbesondere unterhalb des Dorfes Binau in dem „Reiherwald" zu Dutzenden horsten. Bisweilen gelingt es uns, lautlos in der Strömung gleitend, uns einem der grauen Gesellen zu nähern, der bewegungslos am Ufer stsht. Pad- delnd, badend oder still im Boot dahintreibend verbringen wir die Stunden. Gegenüber Eberbach schlagen wir unser zweites Zeltlager auf. Ein Bauer gestattet uns, seine abgemähte Wiese zum Zelten zu benutzen. Nachts riefelt leichter Regen aufs Zeltdach.
Am andern Morgen hängen zunächst graue Wolken tief im Tal. Aber schließlich bleibt die Sonne siegreich. Schon in aller Frühe ziehen eine Menge anderer Dootsfahrer an uns voriger, uns ihren Morgengruß zurufend. 3e weiter wir flußabwärts gleiten, um so reger wird das Boots- und Dadeleben auf und an dem Neckar. 3e nach Temperament und Alter ziehen die Flußwanderer dahin, teils lachend, wachend, schlafend, liegend, schwimmend, kräftig paddelnd oder rudernd, vd«e von der Strömung sich treiben lassend. Wir sehen Bot« aller Gattungen, meist Faltboot«, aber auch viele elegant« Kanadier, sonstig« Holzboot« und Motorboote, teils mit Zelttuch überspannt oder zum Wvhnboot aus- gebaut, teils mit, teils ohne Grammophon. Einige ganz unentwegte Sportsleute lassen ihr« Doot« leer treiben und spielen schwimmend, ständig der Strömung folgend, ihren Wasserball. An den Schleppzügen werden zahlreiche Holzboote flußaufwärts mitgenommen. 3hre Besitzer liegen ftm* nenbadend auf dem Deck der Schleppkähne, an die ihre Boote angebunden sind. Es ist ein heißer Tag. Ueberall Strandbäder mit Badenden, die zum Teil mit Booten angefahren kommen. Biele haben- ihre Zelt« im Strandbad aufgefchlagen. Don Schlierbach ab find die Ufer überhaupt nur noch Badestrand, und selbst innerhalb der Stadt Heidelberg ändert sich dieser Zustand nicht.
Auf einer kleinen tellerflachen, nur mit Gras bewachsenen, mit zementiertLN Steinen rings befestigten 3nfd schlagen wir zum drittenmal unser Zelt auf, noch im Weichbild Heidelbergs. Bei untergehender Sonne ziehen die Badegäste dieser Insel ab. Zufällig ist am Abend große Schlotz- beleuchtung. Wir lassen es uns nicht nehmen, nochmals zwei Kilometer flußaufwärts zu paddeln. Dom Faltboot aus sehen wir das rot- strahlende Schloß und die leuchtende alte Brücke nebst dem Feuerwerk. Wir befinden uns inmitten unzähliger anderer Wasserfahrzeuge, vom großen hellerfeuchteten Mannheimer Dergnügungsdampfer bis zum kleinsten, mit Lampions geschmückten Kajak. Kauni haben wir wieder unsere Insel erreicht und uns zur Ruhe gelegt, strömt mächtiger Regen hernieder. Aber unser Zeltdach hält dicht, und bei dem eintönigen Prasseln des Regens schlafen wir bald den Schlaf des Gerechten, einem neuen Tag entgegen, der uns ins gewohnte Leben zurück in die Hermat bringen soll.
Denen, die den Neckar im Boot zu befahren gedenken, sei noch gesagt: Don den Wimpfener Schnellen abgesehen, die bisweilen ungeschickten Faltbootfahrern oder solchen mit schlecht gebauten Booten zum Verhängnis werden, ist die Fahrt aus dem Neckar harmlos. Die zahlreichen Gierfähren sind zu beachten. Die Spielmannsfurt bei Hirschhorn, die gleichfalls einen höheren Wellengang als den üblichen hat, bietet bei normalem Wasserstand lediglich eine angenehme Abwechslung. Für Gießener Wochenendfahrer, denen zwei Tage zur Verfügung stehen, ist zu empfehlen, in Eberbach die Fahrt anzutreten. Dort kann man über Friedberg-Hanau bereits um 10.49 vormittags eintreff«n, wenn man 4.09 vorm. in
Gießen abfährt. Wer sich die Wimpfener Schnellen nicht entgehen lassen will, fahrt mit der Bahn von Eberbach in dec Richtung Heilbronn | noch einige Kilometer nach Iagstfeld. Rückfahrt am Nachmittag oder Abend des zweiten Tages von Heidelberg oder Mannheim aus.
Flutzwandern auf dem Neckar I Man hat es nicht zu bereuen. Der Kajakfahrer genießt dort, auf ferne Art, ein Stück deutschen Vaterlandes, »so schön wie eins".
Wanderfahrten.
Großen-Duseck—Climbach—Lotenbcrg— Staufenberg—Lollar.
Diese abwechslungsreiche Wanderung ist, da sie gut 6 Stunden umfaßt, nur für rüstige Fußgänger geeignet. — Dom Ausgangspunkt Großen- Buseck folgen wir der vom D.H.C. Gießen angelegten roten Punktmarkierung, die uns während Der ganzen Wanderstrecke bas Geleit gibt. Wir kommen zunächst über den Hohe Berg mit hübschem Blick in das Dusecker Tal und dann durch schöne, wenig begangene Waldungen nach dem hochgelegenen Climbach (gute Einkehr). Unterwegs kreuzen wir die vom Hangelstein kommenden blauen Dreiecke und später vereinigt sich unser Wegezeichen bis Climbach mit dem blauen Strich. Ueber den Homberg kommen wir alsbald durch Allendors und in mäßiger Steigung auf den 356 Meter hohen Lotenberg, einer altgermanischen Stätte mit prächttger Rundschau ins Lahntal bis hinaus nach Marburg, weit in das Hinterland hinein und über das Lumdatal hinweg nach dem Taunus. Der Wettermarsch führt uns über den Waistrauch, einer ebenfalls uralten Kultstätte mit entzückender Aussicht in die Marburger Gegend und später am Heidekonigsgrab mit etwas sagenhaftem Ursprung vorbei über den Staufenberg, den bekannten Ausflugsort, nach unserem Endziel Lollar.
Reiskirchen—Weitershain—Homberg.
Don Reiskirchen wandern wir zunächst bhne Markierung nach Bersrod, wo wir blaue Punkte treffen, denen wir nunmehr folgen. Das Wegezeichen führt uns über den das Busecker Tal von dem Lumdatal trennenden Höhenrücken durch Geilshausen und später über den 363 Meter hohen Noll nach dem freundlichen Weitershain. Die mancherlei Steigungen, die unterwegs zu überwinden sind, werden reichlich ausgewogen durch hi« herrlichen Fernblicke auf das vberhes- sische Land. Don Weitershain, wo gute Unterkunft ist, führen uns jetzt blaue Striche über Bühfeld in das liebliche Ohmtal unserem Endziel, dem Hochliegenden Homberg zu, wo wir die Schönheiten des malerischen Städtchens bewundern können. Ueber Nieder-Gemünden fahren wir wieder heimwärts. Dauer der hübschen Wanderung 5Vr Stunden.
NeisEWmke.
Die Eifel.
Ich sehe dich vor vor mir Kegen, bu einzig schöne Eifettandschaft, zu deren herb reinen Hohen Das Rauschen des sttäzen Rheinstromes und das Wellenlied der heiteren Mofella hinankllngenl Und doch! Tausende sind bis vor kurzem aus weiter Fern« gekommen, diese Schönheiten des gesegneten Rhrintales zu kosten, aber vis in die Eifeloerge hinein wagten sie sich nicht. Gottlob, die Zeiten sind andere geworden. Die landschaftliche Eigenart des Eifelgebirges hat man entdeckt und lieben oeümt, lene wechseloollen Stimmungsbilder, die fein an- oeres Mittelgebirge in Deutschlands Gauen aufzuweisen hat. Die Eifel erweckt ganz besonders Interesse durch die Gegensätze im Landschastsbilde, durch di« verschieden gearteten Einzelbilder, die mit jeder neuen Wanderung auch neue Naturschönheiten hervorzaubern.
Schon der geologische Ausbau des Eisettanides bringt eine Fülle von Sonderheiten, gewähtt überraschende Einblicke in die Geschichte unserer Erde und wird dadurch zum Reiseziel lehrender und lernender Geologen' Aber auch dem Laien treten die Zeugen vulkanischer Erschütterung lebhaft vor Augen, die vielen Schlackenkegel, die seltsamsten Versteinerungen, die Kraterberge mit ihren erstarrten Lavaströmen, die düsteren Bergseen, die Maare in erloschenen Vulkanen gebettet, geben einzigartige Kunde vorzeitlicher unterirdischer Kräfte und Ausbrüche. Höchst malerisch und vielgestaltet sind di« einzigartigen Talbildungen mit ihren zahlreichen Bächlein und Flüßchen, die in Hochliegendem Quellengebiet entspringen und zwischen Felsgewirr sich hindurchwinden zum Rhein, zur Mosel und Maar. Und wie malerisch sind diese prächtigen Täler und Höhen, reich geschmückt von dunklen Tannenforsten, sattgrünen Eichen- und Buchenwäldern. Auch der Geschichtsfreund findet im Eifellande treff= liche Fundstätten einer uralten Kultur, keltische, römische und fränkische Zeugen in zahlreicher Fülle. Bedeutsame Klostergründungen, ein reiches Ritterleben bekunden Kulturleben. Zahlreiche Ruinen in malerischen Tälern und auf hochragenden Eifel- höhen. Die Neuzeit bekundet dem Besucher jeglicyen Fortschritt, vermehrte Verkehrswege, wirtschaftlichen Fortschritt in Landbau und Viehzucht, schmucke Eifeldörfer und lebhafte Eifelstädtchen. Noch sind allerorts wahre Kernnaturen eines rührigen Bauern- stammes anzutteffen, der treu und zufrieden feiner Heimatscholle zugetan ist und dem Fremden in freundlicher gastlicher Biederkeit entgegenkommt.
Neue Platzkarten für Kurswagen.
RDV. Die Reisenden der Strecke Dresden— Leipzig—Frankfurt a. M. mußten bisher in Leip- I zig umsteigen, weil kein Kurswagen Dresden— Frankfurt a. M. vorhanden mar; sie fanden über= I dies in Leipzig meist keinen Platz in dem Kurs- ! wagen Leipzig—Frankfurt a. M., weil die Leipziger
RStfelrEcke.
Rätsel.
Silbenrätsel.
Aus den 14 Silben:
al — ba — chri — bei — dost — e — ri — em —
seh — gelb — hym — i — rm — ke — land —
[er — lis — tut — mam — me — me — n-at —
ne — nis — or — ran — ru — fa — far —
schott — fter — stoph — tu — wei
sind 17 zweisilbige Wörter zu bilden, die folgende Bedeutung haben: 1. holsteinische Insel; 2. Geschichtsschreiber; 3. Teil eines Fruchtkörpers; 4. Insekt; 5. Nebenfluß der Donau; 6. militärische Ehrenbezeugung; 7. französische Kolonie; 8. Ansiedlung; 9. Fluß in der Schweiz; 10. männlicher Personenname; 11. Bergkette in Hannover; 12. spanischer Feldherr; 13. europäisches Land; 14. geistliches Lied; 16. Amtstracht; 16. griechische Landschaft; 17. männlicher Personenname. Sind die Wörter richtig gebildet, ergeben die Anfangsbuchstaben von vorn nach hinten und Endbuchstaben von hinten nach vorn ein Zitat von Ludwig Uhland.
Kreuzworträtsel.
Getrennt wächst mir*» im Gärtchen in We Höh', Vereint trug’s unsre Väter übern See.
Problem.
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L Bon links nach rechts:
L Japanischer Staatsmcnrn; 5. geistlicher Wür- donträger; 8. geographischer Begriff; 9. Stadt in Brasilien; 10. ehemaliger Name für Kleinasien; 13. Musikinstrument; 14. Tonstufe; 15. Baumwoll- gewebe; 19. der Unterlegene in einer Sache; 21. weib- licher Personenname; 22. wie 21; 23. Fisch; 24. natürliches großes Wasserbecken.
2. Von oben nach unten:
1. photographische Kamera; 2. großer Behälter für Flüssigkeit; 3. Halbedelstein; 4. Maklergebühr; 5. Gesangsstück; 6. alkoholisches Gettänk; 7. Gesangslaut; 11. gedeckter Tisch; 12. Verzeichnis; 15. mythologische Gestalt; 16. Fluß und Gebirge m Rußland; 17. griechische Göttin; 18. das gesprochen« Wort; 19. eisenbahntechnische und postalische Bezeichnung: 20. englischer Polarreisender.
Zahlenspiel.
Es ist ein Bruch zu suchen, dessen Zähler und Nenner aus je einer Ziffer bestehen, im Werte aber verschieden sind. Wird der Bruch umgebtebt und aufgeschrieben, wird also der Zähler zum Nenner, der Nenner zum Zähler, so behält der Bruch dennoch den gleichen Wert. Wie lautet der Bruch?
Bersteckrätsel.
L Er schob elf Neunen dtntereinander.
2. Auf der Fahrt nach Unna gelang es, den Dieb feftzunehmen.
3. Als ich fort ging, ertönte der Stuf: „®tte mit Wette!".
4. Der Junge war von dem früheren Schul schloß angenehm berührt.
5. Ob ohrerfreuende Musik da» Konzert bot, möge dahingestellt bleiben.
6. Was ich am merkwürdigsten fand, war sein kurzer Entschluß in der Sache.
In jedem der vorstehenden sechs Sätze ist ein Handwerkszeug versteckt enthallen. Welche?
Tätigkeitsrätsel.
12346678
2 5
3 4 7 8
4 8 8 4
5674884
6 5 6 7
7 8 4 5 8
8 5 6 4
ergötzt Hörer und Les«, brüllt.
berauscht.
fahrt Rad.
ncchrt.
schmückt den (Barten.
dichtet.
erfreut das Ohr.
Auflösungen.
Sitben-Rätfel
1. Heiser. 2. Lappe. 8. Anband. 4. Elli. 5. Eella.
6. Koran. 7. Beirut 8. Reisig. 9. Ibsen.
— Glück bringt Neider. —
Verwandlungs-Aufgabe.
1. Fang Hang Hand Hund Huld.
2. Fang Gang Gant Gast Gest.
3. Fang Rang Rand Rind Ried.
4. Fang Sang Sand Sund Sued.
Scherz-Rätsel.
flamm — Ich hast' einen Kameraden (flamm erraten).
Gegensätze.
1. locker; 2. ungezogen; 8. flugs; 4. icmgkch, 5. plump; 6. oft; 7. Sorgfältig; 8. tief.
— Luftpost. —
Kreuzworträtsel.
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Rundflng.
Borby — Holm — Lensahn — Traverrchal —- Dassow — Altona — Stade — Neuhaus — Brunsbüttel — Neufeld — Meldorf — Egstedt — Heid« — Dellstedt — Pahlen — Gaushorn — Flehde — Seeth — Wohlde — Kropp — Sell — Treia —। Wittbeck — Husum — Diol — Jaget — Schleswig — KofÄ — Kiel — Neumünster — Traventhal — Drage — Wasdeck — Boostedt — Bimöhlen - Sgftebt.
Die Narrenkappe.
Spült« und Sparr« vom Red aktionstislH.
Anekdoten em Liebermann.
Liebermann steht vor der „Nachtwache* von Rembrandt: „Wissens«, wenn man Frans Hais sieht, kricht man Lust zum malen — wenn man Rembrandt sieht, möchte man es aufteben!*
*
Liebermann kommt von einer italienischen Relle zurück und stellt fest: „Denkense, es is jarnich fo kitfchich wie die Leure immer tun."
*
Sin neuer Reicher wollte seine Frau von Liebermann malen lasten und bat ihn, sich vorher die Wand anzulehen, an die das Bildnis kommen solle, damit es fick) gut in den Raum einfüge. Liebermann lehnt ab: „Mach ick nid). Sie sollten sich lieber um das Porträt herum das Haus bauen lasten."
ihn bereits besetzt hatten. Diesem letzten Uebelstande ist seit kurzem abgeholsen, indem für die Kurswagen Leipzig—Frankfurt a. M. sowohl in Leipzig, wie auch in Dresden Platzkarten ausgegeben werden: Abfahrt in Dresden 7.16, in Leipzig 10.02 Uhr und Dresden ab 13.53 Uhr. Auch für die Kurswagen Leipzig — Stuttgart — Tübingen, die in dem Zug 252/02 ab Leipzig fahren, werden Platzkarten ausgegeben.
Die Bäderschnellzüge nach Westerland.
RDV. Wie die Deutsche Reichsbahngesellschaft mitteilt, werden die auf der Strecke Hamburg— Westerland verkehrenden beiden Tagesschnellzugs- paare über die ursprünglich festgesetzten Zeitpunkte hinaus noch bis Ende September verkehren, da der Bäderverkehr sich günstig entwickelt. Die Schnellzüge D 4'7 vermitteln den Verkehr Berlin—Westerland, ab Berlin 9.05 und zurück ab Westerland 10.45. Die Schnellzüge D 145/146 vermitteln den Verkehr mit dem Rheinland, Westfalen und Süddeutschland, ab Hamburg 9.05 und zurück ab Westerland 15.46. Auch die Anschlußziige auf den Strecken Husum — G a r d i n g und Heide (Holstein) — Büsum sollen bis zum Ende des September verkehren. Die Züge fahren in folgendem Fahrplan: Husum ab 12.20 und 17.03 Uhr, Garding an 13.29 und 18.14 Uhr und zurück Garding ab 10.52, Husum an 12.28 Uhr. Auf der Strecke Heide—Büsum: Heide 12.00 und 16.10, Büsum an 13.00 und 16.53 und zurück Büsum ab 12.14 und 16.58, Heide an 13.00 und 18.06 Uhr.
Aus vem AmLsvcrkündigungsblatt.
• Das Amtsverkündigungsblakt Nr. 62 vom 26. August enthält: Neubesetzung von Straßenwartstellen. — Haupt körung 1927. — Hegezeit der Feldhühner. — Erhebung der Der- güttmgen für Beamtendienst- und Mietwohnungen. — Kalender des Auslanddeutschtums. — Feldbereinigung Rabertshausen. — Dienstnach- richten.
Spielplan ver Frankfurter Theater.
Opernhaus. Sonntag, 28. August, 6.30 bis gegen 10.30 Uhr: „Die Frau ohne Schatten". — Montag, 29., 7.30 bis gegen 10.30: „Die verkaufte Braut". — Dienstag, 30., 7 bis nach 10.30: „Doktor Faust". — Mittwoch, 31., 7.30 bis 10.30: „Don Juan". — Donnerstag, 1. September, 7.30 bis gegen 10: „Tosco". — Freitag, 2., 7.30 bis gegen 10: „Madame Butterfly". — Samstag« 3., 6 bis nach 10.30: „Tristan und Isolde". — Sonntag, 4., 7 bis gegen 10.30: „Carmen". — Montag, 5., 7.30 bis 10.30: „Wiener Blut".
Schauspielhaus. Wiedereröffnung der Spielzeit am Donnerstag, 1. September, 8 bis gegen 10.30 ilfjr: „Der Patriot". — Freitag, 2., 8 bis 10 Llhr: „Die Kassette". — Samstag, 3^ 8 bis 10.30: „Prinz Friedrich von Homburg". — Sonntag, 4., vorm. 11 bis nachm. 1: Aufnahmeprüfung der Schauspielschule; abds. 8 bis gegen 10: „Der fröhliche Weinberg". — Montag, 5., 8 bis gegen 10.30: „Der Patriot".
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