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..Beteuert oufetrorbentlid). oder Der >)<rr I)ob lot macht feinerlei Ausnahmen und empfangt Pa­tienten nur In der Reihenfolge, wie he fommen.

Blife ergab sich mit verärgerter Miene in sein Schicksal. Als verwohnter lunger Mann war er empört über birst geringschätzig« Brbanblung. Denn er muhte noch lange warten, ehe er endlich

..Stan. Ich Hobe tes alles reichlich kitt Ich treib« auch em dihchen Hutomobilfport. aber jur Zeit macht mir te» ebenfalls keinen Späh."

.Sehen Sie spät 91 Bett?*

.Vmmer. Go hat ja nicht viel Zrneck. tu» em frühen Vormittag --ttzustrhen; denn aUz Leute smb doch mihgelaunt. bis der Abend kommt, und über­dies kann man tagsüber nichts anfangen.*

.Und Sie Haden wenig Hppent. wie eie jagen?*

..Gar feinen. Ich scheine den Geschmack für nor- male Kost völlig verloren au haben. Um überhaupt etwas zu gemr^rn, muh ich mir die ab sonderlichsten Sachen geben losten. Zu Mittag ah ich grftern ge­bratenen Speck und Eier und zum souper einen ge­räucherten Hering.*

Der Arzt betrachtete seinen Patienten nachdenk­lich. Die Ericheinung des jungen Mannes war nicht unsympathisch Er war miuel^rc-i, und ziemlich ichlank. Seine Haltung war nachlässig. und obgleich sein Äopf wohigesormt sdlien. waren di« Gesichts- züge verschwommen und ausdruckslos, der Teint grau und ungesund. Die Hand, die auf dem Tische ruh.e. zitterte leicht. Die Bugen jedoch verrieten Güte, und um die Mundwinkel lag ein Schimmer von unentwickeltem Humor.

..Sie leiden*, sprach der Arzt ruhig. ..an Dys­pepsie. das helfet an nervösen Verdauungsstörungen, was die meisten meiner Kollegen Neurasthenie nen­nen würden Sie leiden in der gleichen Weise, aber aus gant anderen Ursachen, an derselben Krankheit wie ein Mann, der unter der Last übermäfeiger Br- beit zusammendricht. Don den bellten Aällen ist der Ihrige schwieriger zu behandeln.*

..Und wo» soll ich tun?*

..Wenn Sie gesund werden wollen, müssen Sie Ihre Lebensweise von Grund auf ändern. Sie Haden unbegrenzte Möglichkeiten gehabt, jede Laune zu befriedigen, und sie Haden diese Möglichkeiten mife- brauch:. Jetzt müssen Sie Ihren Leichtsinn buhen.*

Ernst Blife sah steif aulgeridjtcL Irgend etwas in des Arztes Stimme, jo beherrscht sie auch klang, hatte ihn emporgerüttelt. ..Also, dann ist eigentlich nichts Besonderes mit mir los? Ich habe Ihnen ge­jagt, wie ich mich fühle: nervös. Schwindelonfalle und häufig am Morgen sonderbare Schwächezu­stände. Es scheint, als wenn mein Herz nicht ganz in Ordnung wäre ..."

Mr. Ernst Blife stieg aus seinem 805^5-Rolls- Boyer. 6er vor kurzem noch der Stolz einer grofeen Automodilausstellung grwe|en war. und läutete ge­langweilt bie Glocke eines Hauses in der Harley- Strohe. Eine Emoilletafel an der Tür trug die Aus- schritt: ,Dr James Aldroyd. Reroenspezlallft.* Ein würdig aussehender Lioreediener führte ihn in ein oomejm möbliertes Wartezimmer, wo bereits meh- nenien sahen. Erstaunt wandle sich der Neu­ankömmling an den Diener:3d> Hobe Dr. Aldroyd um eine Konsultation um 11 Uhr gebeten. Mein ife Emst Blife. Teilen Sie Dr Alb- fe ich hier bin ' _ .

Vernickeln und Emaillieren von l'.oior- und '^adrradern.

loiDie ViuioinoUilirilen u. derol 411 den lullintten *l<reilen b«a Aßmann & Schneider

Sind Hämorrhoiden steilbar?

Ja und nein -Jena ein Hämorrhoidenkranker dieses wirNich ernste Leiden vernachlässigt, wird es ihm immer gröbere Qual bereiten. Die anfangs unbedeutenden Knoten am Darm wachsen, sie wandern in den Darm hinein und platzen schlieft- lich auf. Dann besteht die Gefahr, bafe Vlut- gertnlcl in die Vlutbahnen kommen und dort zu sehr gefährlichen Verstopfungen führen. kommt hinzu, dah die Schmerzen, das Brennen und

Ihr fxrj ist tniah. Sie Haden eine ganz gute lonftitunofi. wie zu ruinieren Sie ollerdt.-.a» nach »räftra bemüht sind Wenn Sie »euer jo leben art bisher, dann werden Sie in wenigen Iadre» ein verfallener Menich »ein. Bendern Sie also Ihre liebens »eile trinken 6u Bwr statt Sekt und gelegentlich «oster statt Biet, machen Sie sich Be­wegung.-ngen Sie ein» ehrliche Arbeit an und Sie werden sehr bald die unliebsamen Symp- lerne vermißen, von denen Sie sich jetzt bedrückt fühlen.*

,_3d) hoffte. Sie würden mir einen bester,n 3U1

ich nicht. Sie können sich uterteupl nicht denken. Doktor w»e entsetzlich mich tes Leben langweilt. Es gibt nicht eine Seele aut der «dl. um die ich mich kümmern müfeit; nicht eine Sache die mich wirklich interessiert. Venn ich des Morgens auf- wache. »st es mir. als wenn ich ebenso gut gleich wieder ju Bett gehen könnte Widerlich nicht wahr?*'

..Sehr widerlich Sie wollen also einen Bernuni- tigeren Vorschlag?* «.

..Deshalb bin ich ja hier *

..Bonn sollen Sie »hn haben. Ich enrnehtne Ihr.- «orten. test Sie keine engeren «neunte bell t ' und dah es niemand gibt nach besten GeVll'chai Sie Verlangen trauen. Dann machen Sie sich doch tenzlich frei von Ihrem gegenwärtigen Leben! Bet d) ahnten Sie vollftändt^! verbreiten Sie unter Ihren Bekannten tes Gerücht. Sie seien für längere Seit ms Ausland gegangen. Machen Sie sich au noch der Eity oder nach irgendeiner BreDin$fUöt und versuchen Sie. sich für Ihren Unterhalt ein paar Schillinge ju verdienen, falls Sie irmand finden, bet Ihre Arbeit so hoch einfdjäfet Ein Espenment. da» bestimmt Ihren Sustand zu bestem geeignet wäre *

Ernst Blife erhob sich langsam. ..Also tes ist. oas Dicky Senn Ihren gefunden Menschenverstand nennt. Doktor*, höhnte er

..Es ist wahrscheinlich da» Gefürcheste unb Ber- ständigste, das Sie je zu hören bekommen haben* erwiderte Dr. Aldroyd barsch.Selbftwdtänbii* Treten Sie sich nicht danach richten. Sie shid bered, der vierte oberunfie junge Müfeigaanger. der mich :n den letzten Wochen behelligt hat.

MoMetzün, folgt)

in» Sprechzimmer geführt wurde.

Dr James Aldroyd safe vor einem grofeen Schreibtisch und mochte Notizen in sein Toaebuch. Ohne eine «ussorderung abwwarten, setzte sich Bl'tz In einen bereitstehenten Stuhl. ..Mein Name ist Blife*. begann er. ..Ich schrieb Ihnen---

«arten Sie gefälligst einen Augenblick!* unter- ibn ter Arzt, ohne aufzusehen

Blife starrte ihn mit offenem Munde an. Es war nicht seine Gewohnheit, seinen Empsmdungen in heftiger tform Ausdruck zu geben, aber er unter- drückte nur mit Mühe einen entrüstete,, Protest. Endlich hatte der Arzt seine (Eintragungen beendet unb zog aus dem vor ihm aufgestapelten -chrift- stücken ein Schreiten hervor, das er ohne -merkbare Zeichen des Interesses durchflog.

.Mr. Ernst Blife. nicht wahr?* sraate er. indem er an Stethoskop aufnahm.Sie wünschen, bafe ich Sie gründlich untersuche stehen Sie auf und ziehen Sie Lock unb Weste au»."

Blife unterzog sich ber üblichen Prozedur. <Mn

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Minuten berat.' sank er erschöpft wieder tn set«n Sa4i und beobachtete ängfdtd) bas unbewegt, Ge- sich- -es Arztes __,

Da, hat Sie eigentlich oeranlafet. zu rmr zu kommen?* rrfunbto< sich did"

Dos weife ich leider nicht recht. Ich fufeü, and) (eit einiger ,^r nicht bdonbers wohl und h'ktt es btstelb für nüPltch. «nm Arzt zu torrsicktieren. Ich harte Dicky Smn sehr oft über sie sprechen, und '^e^7e^ $T»r A.charb Senn vorn "^^Ia'^der Bu"ch^der den Ehorleston im zweiten Akt tanz: Ir behauptete, S:e f««a* in ganz England, ter hervorragende Gr'ch-.ckhch.eit In seinem Beruf mit einer tüchtigen Portion ge- Junten Menschenverstandes verbind«.*

Dr Lldronb lehnte sich in seinen Stuhl zurück. Sem Icharigeschnittenes Gesicht mit der masfioen Stirn und den schmalen Lippen txrnet kaum einen feiner Setenken. Immerdin schien es klar ju jein, bafe ihm lein neuer Patient nicht sonderlich gefiel.

..Die alt find Sie?* fragte er kühl.

,.25 Jahre *

..Beruf?*

. Beruf? Ich habe teinen Beruf.*

Also Ihre Bewältigung. Ich nehme doch an. bafe Sie sich mit irgenb etwas beschättigen.*

Blife schüttelte ten Stopf unb betrachtete sein Gegenüber, als wenn er nicht ganz sicher wäre, wie seine nächsten Worte ausgenommen werden würden. ..Das Hobe ich ja nicht notwendig*. «Härte er zö­gernd.Mein Vater war ber bekannte Schisssreeter. $r hinterliefe mir zwei Millionen Pfund, unb mein Onkel, der kürzlich gestorben ist. vermachte mir bei­nahe ebensoviel.*

Also, Sie tun offenbar gar nichts, nur weil sie reich sind? Das für Gewohnheiten haben Sie? Treiben Sie vielleicht Sport?*

..Ich besitze einige tausend Joch guter 3aj}b in Norfolk unb eine grofee Rebhühnerjagd m Schott­land. Voriges Jahr war ich in Abessinien unb in Ostasrlka und habe dort Raubwild geschossen. Ich habe auch ein Iagdschlöfechen in Melton Mowbray, bin aber noch nie dort gewesen. Es liegt mir auch nicht viel Daran."

..Run. und keine dieser fern Tangketten gewahrt Ihnen augenblicklich Befriedigung?

bas Jucken her erkrankten Teile immer unerträg­licher werden und den Kranken körperlich und seelisch zugrunde richten. Schliesilich b'.elbt dem verzweifelten Vatienten nur noch übrig, sich auf dem Wege bet Operation unsichere Heilung zu verschossen.

Mutz da- sein? 3n den meisten Fällen: Aeinl Denn Hämorrhoiden, rechtzeitig al« solche erkannt und sachgemäß behandelt, können mit großer Aus­sicht aus Srsolg auch ohne Operation beseitigt werden. Heben peinlicher Sauberkeit mutz eine ge­eignete Salbe zur Anwendung kommen. b\e dte Knoten zur Schrumpfung bringt, die Schmerzen lindert, die Entzündungen beseitigt. Die bewährte