Rr. 97 Zweiter Mail
Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)
Mittwoch, 27. April 1927
Aus Natur und Technik.
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pertraut 'nd. gleichgültig in welcher Cbegenh bei Reich« Du Sofern fabrm. brauche nicht
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Ursache und Wirkung
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Coetieentel-S reknvar.ee Heedb^c* ued A'lu. für |edee Kraft!ahre« eeeefbttuUch.
2LuilanMr:arf! n unmäg- ervcicht werben
als 0U)1abQeb:rt verloren bauen, lidK Denn biete« Atel trohbem
liefen unb »war warben •.cr»:hnbtT*'3ertninbtotow
sowie bei her irnnoen schm ßolem-nofabrirrn.
auch (enft in her Landwinsi wie Da» Mehl, bat |a schl'^
Crdöl ,ur JHaffe der Timeralölf, lonbem zu btn Dfgrlabill1d)fn Orlen gehören, laflen sich nun «rohe Mengen von BkdifdtoH gewinnen. Dion ift berritt in Erwägungen barüber eigetreten, ob man nicht out biefer Tatlache Borlnl für den zukünftigen Verfehl ziehen kann, dunoddl einmal wird dabei an den Brtritb mit Luf,fchi"en gedacht. bann aber an bie Ausnützung dieses Blas'edtolse» jur (Bc öinnung von leichten stoh!enwL",rftossen. In edler Lime von fünfil'.ditm Benzin Gt ift hier noch alles Im Werben. Oie Richtung erscheint noch nicht klar, btr ein'.schlagen ift. um aue bieler neuen flrofl- quelle Ratzen für den flutomeblloertebr zu Z' hen.
Urframxtr<n unb mit QUiinübaie bet drei Jux ter. IkdOxebrfHenü - au 3bbamp* jorodnnrm autqehcnel ducrü würben einige solch. SchveU- zugloiomotiven iwn 120 Ätlwnetcr höchster Clun- benot* dbersnbigfeu unb 22b) Pferkeftärken Ber-
heitlichung hi der Bauart die TKäglUMeit nach, rrdglicher Derbesserungen nicht ausfchliefti.
befonbtr* erwähnt zu werden Schon •rüber halten bie deutschen Öden-
möglichst etn»ul<btänfen. jedoch waren im Jahre
teile eschcblich herabgeie-l it. Luch >.< Dauer der aMibrKerunaoarbr.ten LäfcZ sich erheblich verkürzen. ba e« nicht mehr notwendig lü den be» schöbigten Xetl tnfcanbw’e»o» unb ibn wieder in die Vofocwiot etnjuhauen. auf der er 6a.-r.rr.'. p rimeftr kann dafür ein andrer bereu« len ger Xed vom Lager genommen in Dee t-ihan^u'cbenbe Lokomotive eingebaut werben, während der au*- .ebauie Teil bet Gelegenheit ausgebe"er: und für eine andere Lokomotive verwendet wird. Dieser Dort eil macht sich besonders bei der 2Luibrf1<Tdng der Dampfkessel bemertoar. b.e eriahru^ gsgrmasi die größten Verzögerungen nerudatier Deich Dort eile sich ferner für den Fahrdienst dadurch
ergeben, dast die ÜoL^m rttrbe^ a jungen stets mH den gleichen Toben arbeiten Haber, und dan auch die Handwerker nut den S nähe ren genau vertraut Und.
Die rci-chindelts-Schneü-ugslokomotWe der Scurfchen Reichsbahn.
2C1 bedeute,, bah die Lokomotive vom 2 Lau,achten bat. au, bie 3 (C ift der dd^Buchs^be Des Llpbabet«) Achten
folgen bin-en ttt bann noch eine Laulachse Die aultallenden Bleche am vorberen i»nbe der Lokomoiwe. die .Scheuklappen - hVlcn 'n Berb.-idun' mit einer »wischen ihnen liegenden, von vom "ach hinten ansteigenden Fläche zum Hochwerfen des Rauches, fobaft ber Lokomotivführer nicht am Sehen gehinber, ift.
Wie ernstlich bie Frage dieses Betriebs bie Auw- modiltechnifer bf|d#dft.pi. mag man daraus edehen. i-ah im amerikanischen Landwirticha'tsministerium versuche jngrheUt worden sind, einen gorb Motor und ."lorb-djiomDbilf mit Getreidestaub zu betreiben. Dieter Staub fällt massenhaft an brn Dresch- maschiner. an den Setreidereinigunasmalchmen und Ichaf, ab. (Ls bildet, ebenso lestlich gleichfall» (Bdreibe
in etauMorm badtellr. mii Lu't ein erplostve» «emenge 91 <bfflauberplofionen fmd ja in Mahlen- betrieben keine Stilen freit Sei brn versuchen hat sich nun gezeigt, bafj et tatsächlich möglich ift, Huto- mobtlmoioren auch mit "fett« bestaub in Gong ju letzen unb darin zu erhalten, sobald man einige ge nnpfügipe Henbrrungen am Zylinder oomimmL Luch bie ,3ünbung muh etwas krustiger durchgebü- bei wer dm, alt beim Bknzm-Lu«tgem>s<h. Über Da*, sind Slemigkeiten. deren technische vuslührurg ohne weiteret mtgluh ist. Der bei den versuchen verwen. bete Motor lies «ehr gut. Die Urploficnen folgten mit genau ber ple-chen Hegdmäi-igfeil a-’e -arber. ro t t«i Verwendung von Benzin. Der mH einem erplos'blen Staubgemenge beirifbene Motor stellt •d/I fhlut w eberum eine technische Abart des Die- sesicher Grundgedanken» dar. £b Rofrlenftcub ober (Brireibe’:oub >ur Verwendung kommt, ist gleich aulvg. Be de Arien «allen in ungeheuren Mengen ab unb lasten sich wohl kaum bd'tr auenüpen, als für brn motorischen Bntrifb Es «dcheint also nicht ausgeschlossen, bah die so schicksalsschwere ?r-fc de» lufün’t'fien Jfutcmobilijmu* durch die Ronftnif- lisn eines leüfr.rn unb f«hr le-ttungssähigen Stau' > Motors ihre Lö«ung finden wird.
sollte, so mußten die Typung, die Aonnung und die Austauschbarkeit Hand in Hand gehen. Der Lusiauschbau ift Die Vorbedingung für jede Reihenherftellung Zu diesem Zwecke Dürfen die Vdmettunge,'. jedes Teiles bestimmte Grenzen Weber über- noch unterschreiten, so das» die Teile beliebig wfammenaebaut werden föivxn. Zur Ginlchränkung Der Bauteile eines Lokomotivparks wa-. es ferner nicht mir notwendig, jeden Bauteil so symmetrisch auszubHden. das, er aus beiden Seite.' derselben Lokomotive r-rwendet. sondern auch. D3fi rr bei möglichst vielen Lokvmotiv- gailungen unverändert etn-eaaut wei.X'.i kann Der allem aber muhte die Sisenbahnverwaüung bestrebt lein. die Zahl Der Lokomotivgattungen einfuschränken. so bah möglichst viele Lotrmsttven gleicher Gattung beschosst werden könnt
Die Dvrtkile Der Typu'Rormung und Austaufchbarlett beschränken sich nun keineSa-g« auf Die Möglichkeit e.ner Detlxmherstellung und Damit geringer Herstellungskosten Auch für den eigentlichen C. enbabnbe:nd> ".leben lick) wesentliche Ersparnisse. So kennen Die Werf- ftären in geübtem Umfange Vorrichtungen und Sondenoerfzeuge iur Verbilligung der AuSddse- runk,«orbetten einsühren. ferner können Die lager- bestände an Vorrats teilen wesentlich vermehrt werden. Da die Zahl Der vedch:e7enen Vorrats-
Technische Rnndscha .
von Dr Helmut I b o m a , i u ♦.
Wmm, man ein altes Bild 6
Oder eine Lithograph'« ,ur >\inb. da, d'« «nsick-,1 einer Ltraste ober e.ne» Planes fll'sJ*r ® vorigen Zahrh .nbcrt» ober iu. viedei^t nc»dj frube rer 3eH roirbergibu \o wird eine» auffaUen ber Zeichner hat sich hei» bemubL da» reiche Leben ^rch zahlreiche Vtrjonen jum ^u^ruck zu dringen. Die meisten davon fmb Futztzanger. ^n.ge reuen bann vielleicht noch cm paar ^nften und mehrere «aleschen Die Perhaltniste zwischen k^n em- Aelnen ‘Beförberungsorten dursten ungefähr der Wirklichkeit entsprechen Dre Wege wur. mM M Ruh zuruckgelrat. Nur ganz wenige bi. enten^tich anderer Beorderung-.mittel. Heute kommt der r'utz- aänger immer mehr H^trefsen. dresch herrscht im Innern der Grob.-adte noch> em de- tröchtliche» Gewühl, und bie Burgedle'ge sind überfüllt. E» fällt aber saft nkmanbtm mehr em. in ber Stabt eine Strecke von vielleicht drei oder wer Kilometern ,u siutz zu gehen. Nur wenige sind e*. bif sich diesen Luru» leisten können deren ^zeit es ihnen erlaubt Alle übrigen bedienen sich der mechanischen Besörderungsmoglichfeitrn. der vtratzen- bchnen. der Hoch- unb Untergrundbahnen, der »u- to». Zahlreiche sorgfältige Beobachtungen und Zab- lungen hoben ergeben, bah man in den meisten Straften der grohen etäble bie B 7-ersteige debeu- ienb vedchmäiern könnte. Luch auf der Lanb'tmtze feiten noch ein Wanderer. Sie war infolge der Ent- Btrflung der Eisenbahn jahrzehntelang fast roüiom- men verödet Der Saftwagen Hot ihr neue» Leden z^KeiN^Zweife! kann darüber walken, datz bie Mechanisierung ber Fortbewegung sowohl in den Städten wie über Land weitere «roN'chritte mait-cn wird. Der steigende Wert der Zeit, die Notwendig- fetten des zukünftigen Verkehrs, das ^-ack-en Der Städte und die Damit sich immer weiter ^etgrotzern- den (Entfernungen sowie endlich bie lAat.on-lnierung ber Fabrikation und damit der Verbilligung de» Ku- tos werden dazu beitragen, diesem m ?albe eine Verbreitung zu schaffen, gegen he bie beut ;e ledig- sich einen Anfang bodteUt ’iuf Grund zahlreicher statistischer Unieriagcn über die Verkehrsentwicklung
tiocn unb zur Hälste al« 3»eUolirDertotoewitoen cuäfldubri. hsmu man m Vetnede kftftelkn kann, vb bte I^erbunbwirkung bet Heiftdampf- Ivkomoerven noch rmnm«went Vorteile bringt 1‘ciDe Lusfü'., u -gsarten stimmen aber infolge Der Lvpung im wesentlichen überetn unb fmb im übrigen Io burchgeb.ldet. Dost Die Un Wirtschaft- lichkeitskarnpse untediegenbc Lvkomviive Durch HubnesVdu a Der dnl-.nDcr mit Äolben, Treibstangen unb ired>raMä»m in Die siegreiche Bau- □ rt umgebaut werden kann Der ge'amte Ädlel mit Ausnahme Des ÄauchkammerdoDens. Der Nahmen unb alle weiteren wichtigen unb teuren -Zknur le bleilnm Dabei vdllig unnerändert Sv find Die neuen Lnkornvt.ven Der Äetchsbahn cm gute« Veil Piel dafür, dast weitgehende TVtein-
au« anderen chebicren Des Verkehrs billden wollt» dann müti:« man Den ZnihgLnger .Vurgerheig- t«tlnehmet \ den S denbahnrei'enden .hi'enbohn» ieilnehmer" unb den Zluggatt . Maglinientc Ineh- met* nennen 2Lte Der .tl-aü-st unb Der Zahrgast teigen gibt es we^enll
deutsche Vc-eichnungen für den -LeUnchmcr^ irgend etwas Man sehe «ich doch einmal Du Hauptwörter an, mit Denen wir Die OegeidäDe un'erer allernächsten Umgebung unb z V unsere Lbrperteile bezeichnen Sie hnb fast alle ein- lUMfl und wenn Ne zwei'ilbig Imb. so »st fre weite Silbe unbetont, s» dast fte höchstens ändert- KilbiLlblg werken Äop’. Obr. Mund. Hal«. Vruft. Vauch Vein, stuft. 21uge, Vale. Vock. Xneps. Disch. Stuhl. Vank. Schrank. Buch kür. stiur. Lampe — um nur einige au« meiner näch'ien Väbe zu nennen .iwe''i'.bige »briet bezeichn« meist schon eine Abart geben eine genauere Ve- «chrcibung Des Gegenstandes Schreibtisch kikch. Ssttitch Aachtltch, Stuhlbei-i So fiehi eben untere natürliche Sprache aus. Dem Dort .Jem- sprechteilnehmer aber necht man Das ÄunH- erseugnis auf 10 Kilometer gegen Den Wind anl Q* kann sich nie einburgern! Datlächlich tagen Die Tarnen vom Vmi ja auch nie Der Zern» IprechieilnehnK r hat angehängt". sonder .der Teilnehmer" hat angehäi-gt -- Der XeilfUftmer woran? fragt man unwillkürlich 3m übrigen ist schon Diese Äuuuno »u lang!
ö« wäre wirllich an Der Zeil, dast Die Post dieke Schm.'äler tn Die Wolssfchlucht trudf. wo sie am tiefsten ift. unb Dafür Wörter verwendete, die ausleben wie Die, Die ber Volksmund selbst geschaffen bat Ich wurde .Sprechgast" unb . fiuntgafr lagen. Da« find Wörter. Die ich ein- bürgern wurden, unb zwar schnell, denn Dem langstieligen Zern'prechtei^nehm'r würde niemand eine Träne nachweinen! Aus Dem .stunkgast" konnte man fr. V. auch Den .Oaftfunfer" Oblaten - ieyt heistt er wohl .XnaleurienDef unb Der 3maleurfenbebienh. Der gar kein Dienst, ’onbem eine Liebhaberei Ift, wäre Dann ganz cmfach der Cbafifunt
Tie Dost hat vor einiger Zeit das .Verzeich- ni« Der Teilnehmer an Den
Verl in" auf meinen Vorschlag in . Jernl.-iechbuch iut Verlm" umgetauft, als ich Ihr vorbieti D.ift ba« eric kein Buchtitel ist. sondern ein Xoman ober kein guter. Vielleicht entschlieft! Ile sich ouch einmal. Den Zern-sprech-teil-neb-mer ins Deutsche »u übersetzen! Gerade bie Post ha! es k einfach, neue Wörter etn-uführcn Wenn sie b.e «Fernsprechämter anwelst. von morgen an.Sprech- gaft“ »u sagen, dann ist Der . «Zern'prechteil- nehmer" in einem Vierteljahr tot, mauletot. verschwunden. verplaatst sagt der Holländer, um hoffentlich nie wieder au'zuerstehen! Friede seiner Äsche I
■HWn le rereire Zaueetak rihnl Dw «M boeh-lMtiKh* m4 B-rrlluet *> **'d " Du Dell KiaJ.rwd deft» ZueerlUMr
1020. al« die Deutsche Reich«bahn in« Leden ge- rufen wurde, neben einer groften Zahl einiger weniger, aber neuerer Gattungen noch zahlreiche ältere Bau!armen bei Den Vaynen der einzelnen Länder im Betrieb. Io dast nicht weniger aW 210 verschiedene Lvkomvtivgattungen vorhanden waren 2s wird daher niemand wundern, wenn Iahre vergingen, b's die Sn'würfe für die endgültige Bauweise der Sinheitslokomotiven festgelegt waren. Man erkennt aber den Fortschritt, wenn man bedenkt, dast an die Stelle Der früheren 21ö Lokomrtivgattungen nur 16 verschiedene 2Vi«babngattungen getreten sind, und zwar 10 si. Den Streckendienst auf Hauptbahnen. 3 für den aus Ttebenbabnen und leichten Dienst auf Hauptbabnen. «owie 3 für den Verfchiebebienst.
Ss lag nabe, bei der Beschränkung Der Zahl der Danungcn so Vorzüge den. Duft man einige wenige Lokvmotiviiatturgen. Die sich am beste.' bewährt hatten, für die Zukunft ausfch'.ietzlich aiilchafste. Dieter Weg konnte jedoch nicht ein- geschlagen werden, da D:e früheren Lolvmottven der einzelnen Länderei>enbahnen in fe-.ner Weife überein stimmen und auch nicht genormt waren. Da man aber auf Die oben erwähn'«i Vorteile Der Vormung und Typung nicht verzichten wollte, wurden Die neuen Sinbeitslokomotiven entworfen. Alle 16 Veichsbahngattungen si id Heiftdemp«- ninunt man an, dast in etwa 20 bi» 30 Zähren wohl auf jeden vierten Bewohner ber Erde ein ftraftaxigen kommen wird. Damit ist nicht gdafit Da ft jeder vierte ibn auch besitzt. 21 ber die Zahl Der Lostwaoen und Personenwagen v.i'cmmfnfmorn- men. budte Du lern Vrrhältnl» entsprechen. Onjoine des in den meisten Ländern zu verzeichnenden (i<- burtenüderschuf <» hat sich bl» dorthin die Zahl der Bewohner beträchtlich vermehrt.
Mit diesen «ussichien ift eine Frage akut ge- werden, die heute bereit» b.e Techniker be Aafiipt Do soll man den Srennftofl für duse Unzahl von Hutomobden und überhaupt für die Motoren her- nehmen, die sonst noch in Technik, bewerbe unb Industrie sowie im Luftverkehr arbeiten. Wird Die Entwicklung de» motorischen Betriebs nicht eine» Tage» m'olgf Mangel» an Brcnnftoff ihr Ende imben* Die Quellen, au» denen wir di-her den Brennltoff bezogen, vor allem da» Erdöl, aus dem da» Benzin gewonnen wird. Dürften in Bälde erschöpft fein. D'e chemische Technik schickt «>ch eben an. den Versuch der «ewinnung von Benzin auf künstlichem Wege in großzügigem Maste durchzu- fuhren, «der auch diese» Benzin wird au» Sohle dergestellt. die über kurz oder lang ju Ende erbt £;e Frage wucht auf. wa» Dann geschehen soll.
Der Ehemiker Dr. 8' edler hat nun diese» Problem einer eingehenden Würdigung unirrzogen, (fr ift auf Grund seiner Urterlutburgen zu dem -chlust gekommen, dast bereit» in &bre 19'6 eine Benzinnot nnrreun wird. 5bin lästt fut) t.efer Termin noch dadurch hinaus schieben, dast man zunächst an den Gewinnungsstellen de» Erdöl» mit besseren technischen Einrichtungen arbeitet al» bi»- ber. Bor allem sind D e Bemastungen zum Erbrd ren der Quellen, unb Die Pumpen, tie Den ko't- baren Schatz aus der liefe herausholen, oollkcm- men ungenügend. 6» läuft Dabei juoiel Del weg. Durch dosiere Bohreinrichtungen t-r.b Purnpwer.e sowie vor allem durch Pumpen, mit denen es rr.'- sich ift. die letzten Reste zu gec' nen, läßt sich no^ ein erhebsicher Betrag von Dd herbei'choi en. Derartige Pumpen zu konstruieren wird die nachte Sufcabe der Technik fein. Man bat sie bisher über- bcupt noch nickt rtnoenbeL Grrotes sich eine Quelle als ziemlich erfchöpft. war sie nicht mcdr sehr er- giebia. fo erbohne man eine neue. Die Pumpe, mit
Technik und Sprache.
Von .stark Ammon.
tVachdruck verboten.)
Der selige Ltepban. Der bekanntlich Die Poft erfunDcn hat, hat für feine Jünger und für Die von ihnen verwalteten Einrichtungen lehr fchöne deutsche und auch kurze Bezeichnungen geschaffen, so z. 2 für Die oberste Postbehörbe Den 2amen .Rcichspostami' — letzt lagt man feiner.Reichs- postuinifterium" —. Postrat. Postmeister ufv. linier trat Die Post nicht immer glücklich in ihren Verdeutschungen, wenn auch bas Bestreben anerkannt wirden must, fremdsprachige Wörter durch beutlche zu ersetzen.
BezcichnenD Dafür ist eine kleine Defchichte .Bitte hängen Sie an ... -T. Die kürzlich in einer Berliner Leitung stanD Der Verfasser braucht Dann Das «chreckliche Wort .Fernsvrech- tellnehmer". er entschuldigt sich aber g'eich. indem er in Älammern hinzulügt .das Wort hat die Post erfunden-. Wenn man ent <p rechen de Wörter der man in Zukunft arbeiten wird, must imstande fein, auch den letzten *.r(t von Del au» der Erde Herauszusaugen, der sich darin befindet.
Damit konnte die Erschöpfung der nalud^chrn Borräte an Erdöl oorau-sichttich bi» zum Zahre 1913 hmau-:adcko'.'en werden. Einen weiteren (Erfolg verspri^t sich Dr. Hiebler von einem Verfahren. bas von Dr. Egloff ausgearbeitet wurde. E» desteöt darin, dast man bie bei Der Reinigung de» Erdöl» zun ckbleidenden Schweröle einer nochmali- een Bearbeitung unterz eht. Sie w irden bisher be- r. .t» m Du’clrr.ütoren rritrannt Für den Butomo- bdbeinrb b t sich ,edoch der Dieselmotor noch nicht e rgeführt. liier herdcht immer noch der Benzin- luotor. Ob sich daran in Zukunft etwa» ändern wird, lästt sich heute noch nicht logen. Man must weiter mit einem V.korj an Ber.,in rechnen,
.'(ad) dem Verfahren von Dr. E gl off werden die Schweröle einer besonderen Behandlung unterworfen ;atn Endprodukte Lok» und Berlin sind. Man muftif bann vj einer Umftelluna in bezug auf Den moicn'chen Betrieb kommen. Bor allem wäre e» r.tüc. :Lc Schweröle zu erfaßen, und sie Dolltomm-n uir Gewinnung von Benzin nach dem Eglofflchen Berfabren ausuirügen. £-r Dieselmotoren wären anftrn m t Szt-eröl mit staubförmiger Lohle zu be- trribm. Man käme hierdurch auf den Örunbgebin- !rn D'esels zurück, den, zuerft em Motor vor- «erwebte. für Denen Betrieb Staubkohle Dienen sollte.
Fn'wiichen ist e» auch gelungen eine neue Brrrnit-' '7uelle zu er tdecken. ron der man sich viel erhob? B*rr in Tirol wanderte, wird dort in man- (Nr, Tälern firmt Hütten gesehen Haden, in denen aj< Lchirfrr rin Del c..;ct,d)moken wird. Die SchK- 'er b ^rt:-’ tr einer «NUHeren Perfode Der ErDent fleb-ng Den I.ceee-dc'.n. c:e erhärteten aus in Dem hie Leichen zahlreicher Fische ab- cfi:;rrt waren. Das durch Den Druck Des Schie'er» nd wn't.aer Umfründe etwa» oeränberte FeU Der 7x\frt fit es. bas man hier aus'^mtUt E» wird zu i-"7.zwischen Zwecken verwer.de!. un Zrankreutz hnfcen sich nun. tote auf Dem jüngsten Songrest für industrielle Chemie ju Borbeaur berichtet wurde. rt-Dc"" :t Dorräte brraNiger ölhaltiger Schiefer und Schik-cnon Ebenso bat man sie in Schouland und in eröffn Masi.n in Smrr.k-:. beferbers m etcate Utah afrvr.Dm. Lus Diesen Deien. Die nicht wie Das
Die neuen Eiicheltslofomotiven der Reichsbahn.
Von Dr.-Zng Fnebrfch Coltau
Von Den getarnten Ausgaben einer »den- Lahn bilden Die Aufwendung rn für Die Vrförde- rung Der Züge einen Haupneil. Von ihnen entfällt etwa Die Aälfte auf Die Verzinsung und Tilgung Des Anlagekapital« für btt Lokomotiven und Deren Unterhaltung tn Den flhfenbabnpcrf- Hätten. Somit besteht aller Xtlaft. Diesen öt’em- Üchften Teil Der Beförderungskosten möglichst niedrig zu halten, ganz besonders aber für untere Veichsbahn Die aus ihren Sinnabmen alljährlich bei rechtliche Summen an unsere Feinde ab’ubr.- muft 3n Den ersten Jahren nach Dem S
re eine Herabsetzung Der Anlch “ der Lokomotiven bei Der allgemeinen Teuerung


