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intnagt. ha# WM Dars

Den »exll^en *Ma^ba nttnr t 'Identer. irt^t bet» Laien, bie Huf gaben» und damit aiZch die ßafttnoerteiluÄfl. toe sie sich au# der eigenartigen VersasIur gsgliederung des Deutschen Reiches ergibt, mit den gleichen Äugen zu sehen, tote der Re paratwn sagen 2s ift daraus ein völlig schiefes Bild «ethanben. das Nament­lich vor dem Ausland w.eder gerak-zurLcken ncht geringe Müh« koken totrd. 34 ift doch nun einmal 1o. baß Ausgaben vor allem hdiur- politischer Art in ganz großem Umfange den ßändem und Kommunen zugefallen sind, wäh­rend man ihnen gleichzeitig die Verantwortung, aber auch die Möglichkeit für bie Aufbringung der dazu erforderlichen Dittel nahm. Der Ji» nanzausgle ch. der Länder und Gemeinden zu Lohnempfängern des Reiches machte, hat auf bie Kommunalverwaltungen linan.zpolitilch ge­sehen, gewiß nicht erzieher.sch wirken können. Diese in Ursache und Wirkung äußerst ver­wickelten Dinge brauchte ein ausländischer Beobachter nicht unbedingt zu kennen, wenn es auch dem Amerikaner Parker Gilbert nicht hätte schwer fallen bürien, in seinen heimatlichen Ver­hältnissen Parallelen ^u finden. Der deutsche AeichsbankprSsident jedoch muhte wis­sen. daß es em Unrecht ist, wenn man nun den Städten einseitig d:e ganze Schuld für bie Sorgen auflädt, bie uns im Augenblick unsere Auslandsverschuldung bereitet. Es war zweifel­los verfehlt, die vielerlei Sünden kommunaler Verwaltungen nun zu verallgemeinern, ohne feine Kritik auf spezielle Fälle abzusteklen und mit belegtem Bewe:smaterial zu unterstützen. Wenn der Streit in dieser Weise weit ergeht, wird et au einer schweren Schädigung des deut­schen Kredits auf den Auslandsmärkten werden Und das hat doch wohl weder Herr Dr. Schacht noch der Deul'che Stadtetag gewollt.

2s erscheint uns fruchter. nun enoüch ein­mal das Kapitel der Verwaltungsreform in seiner ganzen Breite auf au rollen. Die Reichs- regierung ist offenbar allen Ernstes gewillt, an dieses gewif> 'ehr heisse Problem heranzutreten. Wan wirb ihr jedoch für den Mut und die Entschlußkrasi Dank toif.cn, bie sie der Lösung dieser Frage entgegenbringt. zumal es wehl endlich allen Parteien klar geworden sein dürfte, daß man die Dinge nicht weiter treiben lassen farm, nicht nur mH Rücksicht auf die Reparation#gläubiger, sondern auch im 3nterrife der deutschen Wirtschaft, die einfach nicht mehr imstande ist. bie Dittel für den kostspieligsten Verwaltung#apparat. den man sich nur denken kann, bereitzustellen Außerordentlich lehrreich in dieser Hinfteht ist eine Denkschrift, bie das Reichsfinanzintnistertum auf Wunsch des ?<en- t rumsabgeordnet en Erling am Donnerstag dem Haushaltsausschuß des Reichstages hat zu­gehen lassen. Die Denkschrift enthält eine Zu­sammenstellung ber Verwaltungsunkosten der Länder. Abgesehen von den 400 Mil- I tonen, die die neue Besoldung# re form erfordert, beträgt ber Befolbungsaufwanb ber Länder heute schon 2, Milliarden. Besonders interessant dabei ist. wie ungeheuer die Personalausgabeii aus­einandergehen, wenn man sie auf den Kopf ber Bevölkerung um rechnet. Wenn man fron den beiden Stadtstaaten Hamburg und Bremen absieht, fo scheint der Volksstaat He Isen bei weitem am teuersten zu arbeiten Tie hessische Verwaltung erfordert nach dieser Denkschrift einen Persona laus wand von 74 Mil­lionen Mark zuzüglich 10 Millionen Mehraus­gaben nach der neuen Besoldungsorbnuna Da# bedeutet 64 Mark pro Kops der Bevölkerung, während die gleiche Zahl für Bayern, Württem­berg. Baben und Thüringen zwischen 50 und 54 liegt, für Sachsen nur 46 und für Preußen gar nur 39 Mark beträgt. Vergleicht man damit die Kosten ber Verwaltung beispielsweise in Eng- land, wo sie unter 20 Mark für den Kopf ber Bevölkerung liegen, bann hat man erst ein Verständnis dafür, wie unverhältnismäßig teuer unfer Apparat arbeitet, selbst wenn baoet be­rücksichtigt wirb, daß bie Verwaltung# auf flohen in den einzelnen Ländern sehr verschie­den liegen, daß al*o ein Vergleich rein zahlen­mäßig immer zu llnjunften des Di-ut^chen Reiche und zwar dank feiner ftxiq>lhinten staatsrecht­lichen Struktur, aussallen muß. Das Verhältnis wird nicht günstiger, wenn wir den p a r ( a m e n- to r i schen Apparat bei uns und den an­deren Ländern vergleichen, und vier ist vielleicht der erste Punkt, wo ber Hebel des Sporkom- miliar# angefetzt werden könnte, ohne daß das deutsche Volk Schaben an seiner Seele nähme

Die Berwaltungsrcform scheint tatsächlich mtft werben zu wollen. Selbst Bayern, da» gerade auf diesem (Bebiet den zweifelhaften Nahm genoß, am ftärfften überorganrttert zu fein, beschäftigt sich mit einem Vhm. den ttehörbenap parat auf ein er- fragliche« Maß herunterznfchrauben. Eine Ironie der (Beschichte: «n gleichen Augenblick eilt Herr Otto "Braun, preufv|rtx-r Ministerpräsident und qeie- flenttid) eifriger Verfechter des Einheit-aedanken». nach München, um dort gemeinsam mit fernem Kol- legen Held. dem Exponenten de» südbeustch-n ^obcrahNnue. da« neu zuvechtgemachtc (Befand?- ftbaftofkilai» Preußen» einzuweihen. Und cbenfaUs gleichzeitig erblickt der Gefetzentwurf zur Bildu ig eine» endgültigen Reichswirtfchaftsrat» das Licht der Weit. Seit vielen Jahren hat man sich mit dem vorläufigen" beholfen und nun. in einem Augenblick wo alle» nach Vereinfachung ber S»aat»wasch,ne schreit und fein Mensch an den «ufbau eine» neuen 'Parlament# denkt, front nun da» zuständige Mimsterium diesen unglückseli­gen Entwurf hervor, offenbar, um ber öffentlichen Meinung damit eine befonber» freudige lieber, rofchung zu machen. Man mag über Ne ^wcck Mäßigkeit de» Reichswirtschaf teroke». dessen Grund- (Kbunfe zweiiello» gut ist. denken wie man wolle, aber darüber wird dach wohl eine Meinung herr­schen. baß im Zeichen ber 'Perealtungereform not­wendigere Aufgaben der Lösung harren, al» die Schaffung eine» neuen Parlament». Doch wir woi- len hoffen, baß ber «uefchuß de» Reicholabinett» und die Länberkommisston. bie beide mit den Vor- arbeiten zur Verfassung»- und l\ruxjltung&reform betraut sind. fkmb in Jtenb mit dem Sparfommiftar mit diesen Versteinerungen schnell aufräuincn »er­ben und den Weg zum Aufbau einer zn>«ckmäßigen und billigen Verwaltung ebnen.

Auo dem

Berlin. 25 Ro" Bor hinten m die Ta- gesorkmung erklärten dir Äommuri t,-n bie nach­trägliche Ablehnung des devt<*-fran^' i,d).-n Handelsvertrages Die Rcichshaushai,. rech nuna 1^26 wirb dem Grick-ätt4ordnuna4- austchuß überwiesen. Reichsarb- r#.inmfter Dr Braun» us brr (Jnttmi

Krankenfürsvrgevvrlage brr Seelenit- slleichfteitig eine aekchloffene Berussverstcherung

len

1.

2.

3.

werbe

c i n g e r e f (e 11, ai schen Italien und U

nb und

Oie Drtter-lage.

frtirag.dtnll Kovtmbtr fQZI ?habei*da-

anI «y « n ber T'. rozentrale mit gerin- gern 2»tell beteiligt. Daß btde Anleihemrttei a usschl iehlich für produktive Zwecke

liimal da die Beziehungen zwi- n g a r n recht herzlich si

hing mit dem Hinweg, baß toendburfeit vieler Beamten r Rbg. Lucke (Wirtsch Vgg.

Gehalt In Gruppe 3a von 42)0 auf

Fehlbetrag al Heiheermächti ahr 1928 vvrgefeh

Berwallungsausgahen bis an die Grenze der Aufrech.'erhaltung einer ordnungs­mäßigen Bewirtschaftung der BrOürfMt'e ge­drosselt worben Itwb Der GesauttaMchluß für 1928 ergibt gegenüber 1927 einen Mehrbe­darf, der noch nicht einmal der oolte Höhe des zwangsläufigen Mehr bedarf es für bie Repa­rationsleistungen erreicht Dieses befriedigend? 3raebn-4 dürfte um so txmeckenswerfer letet weil tn dem Qluügal^etat bereits der vooaus- 'lchtliche Mehrbedari aus ®runb des tm Relchs- tagc gegenwärtig zur Beratung steheteben neuen

1926 und 1427 durch besondere Tilgung M er­mäßigen. Daß der ®riamtetat ohne Hrchl- betraq abfchliestt, ist neben den Kürzungen tm außerordentlichen Etat nur dadurch möglich ge­wesen. daß im ordentlichen Etat vor alle»' die

Veränderung des Verhältnisse» zwischen Reich und Ländern:

Maßnahmen zur Gewährleistung sparsamster Jinanzwirtfchast. Derroaltungsreiormee in Reich und Ländern.

Gemeinden unerträglich ist.

Ke\d) und £änbtr.

Berlin, 25. Roo (®B.) Da» K uMlabinett beschäftigte sich ie seiner heutigen Sitzung mit dem Problem de» Verhältnisse» zwischen Reich und Län­dern. insbesondere mit Beziehung auf Spar- aflion und Derroallungtreform. L« be- fchioß. der m der zweiten Januarwoche itattfinben- den ftonferen i mlf den Ministerpräsi­dent en und Vertretern der Länder folgende Jen­gen )u unterbreiten.

Die Gestattung des Reichsefafs für 1928. Eine Erklärung bco Rrichrfinanzminiftera

Berlin, 25. Rov. (WB.) 3n einem Inter­view, das der Reichsfinanzmrnister Dr. Köhler einem Vertreter des WTB. über den Haus­haltsplan für 1928 gewährte, erklärte ber Mi­nister u a_: 3n formeller Beziehung ist bei der Aufstellung des Reichs haushalte# 1928 größ­ter Wert au< Klarheit und D u rchsich- tigkeit f*ne auf die Mögl.-chteit der 3er- al e ichu ng gelegt worßrn. Die materielle Etalgestaitung starb umer dem festen Willen, unter keinen Urnffflnden einen De­fizit-Etat auf zu stellen. Das lst auch erreicht worben. Der neue Etat wat drei wesentliche Merkmale. 1. schließt der Manuela! ohne

lieber bie Bestellung von Pcridjfer Hat­tern zu diesen Jrag en finden noch Verhandlungen mit den Ländern statt.

toanb für die Durchführung des Deteeniwurtes über das Liquidation s^chädenschluß- G e f e > c ngerechne. ist. Zahtromäßm «chlteßt der Gela:n haushalt für 1926 gegenüber 1922 von 9135 Millionen eil 9502 Millionen ab. allo mtt einem Mehr von 367 Milllouen. während altem Me Mehrbelastung ans dem Dawesabkom- men für den Leichsetat 1928 im ganzen nmfr 400 Mill -men beträgt Auf was es mir

toar. keinen frisierten ober Irgendwie per- Weierten. sondern einen Etat auf zu stellen, ber Gerade auch auf dem Gebiete ber S.e-^richätz«^ gen ber Wirklichkeit soweit wie immer nur m&v l»ch nohekommt Der Etat fstr 1923 ist »ebenfalls gefu-nd; er enthält aber keinerlei nen nens- werten Reserven. Eine Ueberfchnß. winkst ui treiben, toürbe ch für den größten Hehler der Zinan.zpvlittk des Reiches ballen

3n den Diplomatenstuben Europas macht man wieder einmal recht sorgenvolle Gesichter. Die Lage ist ohnehin nicht zum be ten und jetzt kommt mit einem Schlage von zwei Setten eine Zuspitzung der Krise von 'Mchland mit fc-nen Roten an Polen im Rorden und von Hu(lo* II n 1 im Süden. Dte Franzosen hatten geglaubt, daß sie stark genug wären, um vielleicht mit leisem englischen Druck Italien bagu zu bringen, daß e# den französisch-jugoslawischen Vertrag stillschweigend zur Kenntnis nahm. Sie haben sich wieder einmal in Mussolini gründ­lich geirrt, er hat nach kurzer Vorbereitung zu einem Gegenschlag ausgeholl und seinerseits den Vertrag von Tirana, der eigentlich der Ausgangspunkt für den franzbiisch-jugosiawi^ schen Vertrag war, zu einem italienisch- albanischen Schuh-und Trutzbündnis ausgebaut, so daß Italien jetzt in Wahrheit der unbeschränkte Herr von Albanien ist.

Der Heine Staat war ja eigentlich nur eine Der- legcnbeitoghindung. weil ursprünglich Italien und Oesterreich sich gegenseitig den Besiv, nicht gönnten. Später trat bann an Stelle Oestereichs ganz folge' richtig Jugoslawien, und seit 1919 ist Albanien der Tummelplatz heftiger Intriguen gewesen, die von Rom wie von Belgrad au» angezettelt wurden. Ita­lien darf sich rühmen, daß ee jetzt den endgültigen Dertray errungen Hai. Da» bedeutet machttheoretisch nicht mel. Albanien mit feinen 800 000 Einwohnern hat aktiv militärischen Wert nicht, e» Ift aber für Italien ungeheuer wertvoll, weil mit Hilfe de« Ha- sen» von B a l o n a Jugoslawien an der Adria voll­kommen boykottiert werden kann, well außerdem Albanien für Italien da» gegebene Aufmarsch- g e l ä n b e ist, um Jugoslawien in die Zange zu nehmen, so daß jetzt ein Doppelstoß von Trieft und vom Süden her erfolgen kann, weil außerdem aber Albanien bie Verbindung mit Mazedo­nien herstellt und ein makedonischer Aufstand Jugoslawien auch im Rücken treffen würde, der dann automatisch wieder auf Bulgarien überspringen müßte.

Jugoslawien, da» bei seinem französischen Ver­trag sich Aktion»freiheit gegen Italien sichern wallte, ist nun tatsächlich feinerfeit« von allen Selten

bestimmt waren, ist durch die Genehm.gu»g der Beratungsstelle, welcher auch der Herr Reichsbankprälident angehört. au^rüdT ' erkannt. Glauben amtliche ober fortigt_____

etwaige E1 n ze l v o r k o m m n t s f« öffeNil ch beanstanden zu muffen, fo erwartet der Reichs- ftädtebenb. daß künftig loyal erweise diele Ebnze'.- fälle genannt und nicht unzulä'lia netall- qemeinert werden was für die Ge a»M.)eit der

TtL Tie vo^akvemorraten treten Mr rfne Adschak- funq der heute noch bestehenden Seemanns­ordnung als der heutigen Zeit unwürdig ctn. Die Vorlage der Kvankenveriicherung tor) dem sotz'alpoli^lch. n Ausschuß übertoiefen. Vas Haus vertagt sich darauf auf Donnerstag, den 1. tfewnber.

Eine Erklärung

des Reichsstädtebundes.

Grgr» dir Angriffe auf bie Ausgabe»' »»b Anleißewirifchaft ber Hemeinbeu.

Berlin. 25. Rov. (Wolff.) Der Gesamt- oorstand des Re.chsftüdtebunbes hat heute fol­gende einstimmige Tnllchließung gefaßt: Es ist unverantwortlich, daß in der Oellenilichteit. auch von amtlichen Stellen, wiederholt Dorwürfe gegen die Ausgaben- und Anleihe- wirtschaft der Gemeinden im allge­meinen erhoben werden, die geeignet sind, bie FinanzwlrNchaft aller Gemeinden tm In- lande und AuSlande in Mißkredit zu dün­gen. Der Ge'anttvorstanb des Reichsstädtebunbes weift tm Romen der von ihm vertretenen mitt­leren und kleinen dcullchm Ltäbie derartige ver­allgemeinernde Vorwürfe als völlig unbe­rechtigt zurück. Diesen Städten fehlen die Mittel zu vielen notwendigen Ausgaben. Sie haben bereits seit längerer Zeit ihre Ausgaben auf das äußerste ctnge'chränkt und find an den Ausländsanleihen nur bei den Sammel-

Mffolims Gegenzug auf dem Man

Das italienisch-albanische Oevensivbündnis gegen Jugoslawien.

Oie Besoldungsreform im Haushattsausschuß.

Der Hau»hattiau»schuß de» Beich»n>ae» fen» heute die Beratung ber Beamtenbe'oldungiochnung fort Von den Äegieningspartewn log ein Inbug or. eine neu« vesoldung»>rupp« etnzu- ügen, btt al» A 4b die (Arbeiter oon 4100 bi» HW» Mark mit Wohnung «gell» zuschuß IV umfafftn soll. 3a dies« Gruppe sollen alle bi« Beamten «stellt »erben, die noch der 9tegirrung*oork)fe Stellen- Zulagen erhalten follen. Setter wirb in einer Ent 'tWirhung die Regierung ersuch«, zu prüfen, »temef Bezirk« zollinfpektoren al» De strk»zoll kornmisiare in die neue Briolbung»gnippe A 4b pi überführen sind. In ber «u.spmche wurde von -nehrenm 5tebnem eine « i n tz « > 11 i ch, re Krnp- pierung ber Buchprüfer geanmicht. Ei, Ko. S<rang»oerttelrr sprach sich gegen eint be'onbem rnt»deznchmk7>g für bie B.ichprüfer au», erklärte aber, die Regierung werbe bei Örn 0 tat »verband- kmoen die Frage der Einstufung einer Bu^ Prüfer anfdjnelben. Schließlich mürbe unter Mich nung noberer Anträge folgende Entschließnn, angenommen, ersten» im .lahmen ber Verfügung be» Reichgmstrister» ber Finanzen über die Au- Jaffung oon Sekretären lAffifienten alter Ordnung) zur 6 o n b e r p r ö f u n n rrrtfianbenei garten auszugleichrn. zweiten» htnjentgen Beam­ten. die nach den am 31 Mar, 1920 flrttmben Öauf- bahnbeftiirwmingen zwar bi» zum 31. Mörz 1920 in die frühere « f s t st e n te n l a u f d a h n eingetreten sind, aber rwd) Örn Befhnrmmgen über bie Ablegung ber ConberpriHuna nicht rüge testen »erben durften, in den Grenzen ot» techtichen Ve bürfniffe» bie Möglichkeit zur Ablesung der «ott- Prüfung für den p«*obmen mittleren Dienst pi

bi« drgänumg»prüfung. bt< mir M» mm HO Sep tember b. 3. zugriassrn war noch bis zum 29. g«- bruar 1928 zu «rmöatich«n Ebenso wur?»en dte üb rigen Anträge und Entschließung«» brr Hegterung»- Parteien zu Gruppe 4 genehmigt

folgt bie Beratung der Gruppe 3 b. Tkr- waltungsamtsmänner usw. mit Gel>.Utern von 4300 bis 7000 Mark. QTbg. Steinkopf (So»» beaitfmgt hier auch den Durchschnitt der M ntsto- natamtemdnner ein*urt ben, damit man sie In Me Provinz zurückversetzen könne un> nur die­jenigen tn besonders gehobenen Stellen bei 2 c zu lallen. Auf Ersuchen der Regief ingsvartelen lief) die Po ft Verwaltung erllävm. wenn andere Ministerien den tn die Promnz versetzten Beamten ihre Bezüge erßöhtm, würde auch Me Poft das tun. Abg. «chuldt Steglttz. lDem> beantragt eine Vereinigung der Gi-uppm 3i.3b und 2 c, um die Amtsmänner und RezKe- rungdräte in eine Gruppe zu br.natn Eilten

sotzialltemokra tischen Antrag. Me Reichsvoft- raffenrtnbanten tn Gruppe 3b s^-sizm. legen, bekämpfte ein Vertreter der Po, oe«oal-

Italicn gleichzeitig auch versuche macht, mit Ru­mänien wieder in» Geschäft zu kommen. Daß alle diese Verträge mit ber Satzung de» B ö I f e r b u n d«« kaum mehr in Einklang zu bringen sind, dar­über sich zu unterhalten, bat eigentlich keinen Sinn. Wäre der Völkerbund wirklich ein« Macht, dann müßte er in seiner Deymhfrtagung sich einmal ?rundlich mit den Mächtegruppierungen auseinander- etzen Er wird sich hüten, weil er den sieg­reichen Großmächten nicht unbequem fein darf aber aerobe darin zeigt sich sein« gan^r Ohnmacht, zeigt sich auch, daß über den Völkerbund hinweg die Völkergegensatze sich vertiefen und mit Riesen- schritten einer gewaltsamen Entladung entgegen flehen.

Englische Besorgnisse.

Das Wiederaufleben der alten vundnispolittk auf dem Balka«.

London. 25 Rov tWTB.) Der diploma­tische Korrespondent lei ..Datltz Telegraph" seht In dem Abschluß des italienisch-albanischen Ver- trage# eine Antwort auf den franzöfisch-füd- slawischen Vertrag und führt au# So wie Süd- s l a w i e n den Schutz der französischen Heere gegen Italien gesucht hat. so hat Albanien geaen ©übflatrien Italiens Schutz gesucht und gefunden. Italiens Reaktion auf den tranzöfisch- fübllawklchen Schachzug wird sich möglicherwei'e über Albanien hinaus erstrecken Graf Dethlen muß mit Rücksicht auf Ungarn# TBaf enlofigkeit sehr vorlichiig handeln Er kann sein Land noch nicht offen zu einem Desenstv- bünbnt# mtt Italien verpflichten 3ber alle ge­fühlsmäßigen politischen Faktoren, die auf ein italle nrfch. ungarische« Bündnis hin- wirken, find nicht nur vorhanden sondern sie werben auch häufig in offiziellen und Volkskunb- gedungen zum Ausdruck gebracht Du- Donau- gebiete und Südosteuropa werden tn schnellem Tempo 3 u m Schauplatz zweier s i ch stän­dig erweiternder und zue ran der un 9<> genial stehender militärischer und diplomatt- 'cher Gruppen

Die Aufnahme in Belgrad.

/Belgrad 25 Rov (XU.) Ueber den llalieiiisch»albamlch<n Verteidigungsvertrag wirb halbamtlich mitgrtrilt daß d-.e südslawische Regie­rung schon vor einigen Tagen aus Tirana davon verstä.iMgt worben fei. da«, der Abschluß eines miltkärischen Vertrages Zwilchen Albanien und Italien bevorstehe Der »üdflawitche Gesandte

in 3 b von 4400 auf 6700 Mark auf Helgen zu lallen und den Mehraufwand in den Groppen 1 und 2 elnzusparen. Er kstn^at« ferner einen Antrag auf K ü r z u n g der Hogeordeten- diäten an. Die Reg^ erwngsvartnen eriu*- ten das Mini sirr, um um Mitieilung der f naw 3idfm Auswirkung des Antrags. Darauf er­klärte Ministerialrat Sölck. ber Mehrauf­wand betrage für das Reich 23.2. für Me Post 46.4. für Me Bahn 42 Millionen, zusammen also 116 Millionen. Me Ersparnisse bei den oberen Beamten für das Reich 570 000. für Me Post 260 000. für Me Bahn 300003 Mark, zu lamme* 1.13 Millionen. Weiterberatung Samstas

in Tirana habe daraus von feiner Regierung den Auftrag erhalten, dem Dorlltzenden des albani­schen Kabinetts mitzuteilen, daß nach bet Ansicht der südslawischen Regierung ein solcher Vertrag überflüssig fei. da Albanien von feiner Seite her Gefahr drohe. Der Vertrag fei auch schädlich, weil Albanien dadurch un­nötige Verpflichtungen politisch-gefähr­licher und wirtschaftlich nicht unabhängiger 'Ttahir auf gedrängt würden. Albanien müffc «s ledvch Überla ff en bleiben, als unabhängiger Staat seine Angelegenheiten selbständig zu erledigen.

Was die allgemeinen europäischen Interellen und bie Interessen Dritter anbelange, so müsse sich erst noch Herausstellen, ob dieser Vertrag i m Einvernehmen mit den Interessen und dem Geist des Völkerbun bs pak- t e # stehe. Charakteristisch sei, bah in ihm feine Rebe von den Institutionen bes Völ- ferbunbes ist.

Die Meinung in Kransteich.

3inhigc Beurteilung i« ver Pariser Presse.

Pari». 25. Roo. (WTB.) Die Äbendprefit be- trachtet den abgefchloffrnen italienisch albanifchen Vertrag al» Antwort aus den fran^ösisih-südslawifchen Vertrag. Da» ,Lourn. de« Debaf»1 schreibt Die Bel­grader Regierung braucht sich im Augenblick nur ab« wartend zu verhalten und aus der Hut zu sein. Spä­ter wird sie sich an den Dölferdund wen­den müssen, wenn ernste Gründ« darauf Hinweisen fällten, daß bi« italienisch« Regierung bi« angeb- lichen Drohungen gegen Albanien zum vorwand neh­men könnt«, um eint miUlärlf<b«9nteroen- 11 o n In Szene zu setzen. Die Mächte haben Italien fein Sondermandat übertragen, sondern Frankreich und England haben ihm versprochen, daß im Fall« eines Einbrüche» in albanische» Gebiet sie ihren Vertretern im 8ölferbund«rat Weisung geben würden oorzuschlagen, daß Italien mit der Verteidigung diese» Gebiet«, betraut würde Rechtlich würde also heute ebenso wie gestern der Dolferbundsrot zu entscheiden haben. Jede ohne ihn eingeteitet« militärische Initiative würbe nach den Bestimmungen des völkerbundsstatutes al» ein Angriff anpeiehen werden. Man muß die V«r- ftimmunfl oorubergehen lassen und bi« friedliche Ar­beit forisetzen. Der ..Temps" schreibt: Wenn man den Inhalt des Vertrages genau betrachtet, so er­kennt man, baß er f « 1 n « lleberraschung ent­hält und daß er nur eine Lag« bestätigt, die schon seit einiger Zeit besieht und deren Gefahren und Ungelegenheilen bekannt sind. Also muß man den neuen Vertrag in Ruhe hinnehmen und s i ch der Atmosphäre fernhalten, di« eine ge­wisse zwischen Rom und Bclgrad eingeleitet« Zei- tungspolemif geschaffen hat und die, wie man Grunh hat zu hoffen, nicht die Gedanken und di« Gefühl« roiebergeben, bi« dir Aktionen der beiden Regierun­gen leiten.