von 10 Prozent gezahlt.
Berliner Börse.
die Iagdausübenden allein unmittelbar interessiert,
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sondern auch die Tausende von Menschen, die in Jagdindustrien ihr Brot verdienen, in der Waffen» 1
12 Millionen regt worden.
Berlin, uneinheitlich.
• öprozentige Deuts che Kommunalanleihe von 1 92 7. Die Preußisch« Staatsbank (Seehandlung). Berlin, und dieDeut» sche Girozentrale-. Deutsche Kommunalbank, Berlin. stellen von deir dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband mit seiner Bankanstalt, der Deutschen Girozentrale — Deutsche Kommunalbank genehmigten 50 Mill, bprozentige Deutsche Kommunal-Golbanlcihe von 1927 am 26. ds. M's. einen Teilbetrag von 10 Mill. Am. zum freihändigen Berkaus. Der VeckaufSpreiS beträgt 96>/s Prozent zuzüglich 6 Prozent Stück- zinsen au 1. Januar 1927 bis zum Zahlungstage und ist in der Zeit vom 10. bis 25. Februar
gieren noch stärker ab. Satedethfurth verloren 7,5, . G. Farben 5, Continental-Coutschouc 4 Prozent. Trotz dieser teilweise empfindlichen Kurseinbußen war das Gesamtbild der Aktienmärkte durchaus nicht u n g ün st i g. Im Vergleich zu den
26. Jan. Die Tendenz war zunächst Eine große Anzahl von Kursen schwächte sich 1 bis 2 Prozent, eine Reihe von Po«
und Munitivnsindustrie allein etwa 20000. Als
ds. Ls. zu entrichten.
* Umfangreiche belgische Aufträge an die deutsche Elektroindustrie. Nach einer Mitteilung von belgischer Negierungsseite ist das Reorganisationsprogramm für das belgische Telephon- und Telegraphenwesen in seinen Richtlinien sertiggestellt. Es wird sich auf mehrere Jahre erstrecken. Einzelheiten sollen in absehbarer Zelt abgegeben weroen. Wie aus belgischen elektroindu- ftricllen Kreisen verlautet, ist beabsichtigt, die Hälfte der Materiallieferungen an deutsche Firmen auf Reparationskonlo zu vergeben. Aus Regierungskreisen sei der belgischen Elektroindustrie die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft mit deutschen und evtl, anderen ausländischen Elektrounternehmen auv Durchsührung der Reorganisation des belgischen Telephon- und Tclegraphenneges, deren Kosten auf Franken veranschlagt werden, ange-
Forrn, unter der die Filmprüfstelle ihn zugelaßen hat, beurteilt werden kann, nicht seine Vorführung.
Tiefe Begutachtungsweise wird einer ost gerade recht hochstehenden Gruppe von Bildstreifen nicht gerecht, nämlich bcm Lehrfilm, der als Vortragsfilm zur Aufführung gelangt. Er ist zwar zweisellos der eigentliche Träger der Belehrung, bedarf aber oft der begleitenden Erläuterung, weil der Inhalt nicht restlos durch das Auge dem Verständnis des Zuschauers nahegebracht werden kann, und weil auch Zwischentitel häufig dem Bildverständnis wenig aufhelfen. Ihre Leitüre fällt für den Zuschauer nicht zeitlich mit der Bildbeobachtung zusammen.
Tem Gutachterausschuß liegt nun manchmal em zweifellos hochwertiger Lehrfilm dieser Art vor: ein zu sprechender Begleittext ist mit eingereicht worden. Doch besteht keine Gewähr dafür, daß dieser Text wirklich bei jeder Vorführung gesprochen wird, und zwar in der vorbildlichen Weise des vom Film oorausgesetzten Begleittextes, ebensowenig wie bei einem Unterhaltungssilm gewährleistet werden kann, daß die eigens komponierte Musik wirklich bei jeder Vorführung, uub zwar in einwandfreier Ausführung gespielt ioird.
Wie nahe läge es, bei solchen Bildwerken den zu- gehörigen Erläuterungsvortrag an die Bildizenen so heranzukopieren, daß er wie die Bilder selbst zur Substanz des Werkes gehört, untrennbar nut ihm verbunden? Tann wäre solch ein Bildstreifen ohne weiteres als Lehr- oder volksbildendes Werk zu er- flaren und genösse die Steuerermäßigung oder Steuerbefreiung. Technisch ist die Ankopierung eines inhaltlich und stilistisch wie akiisnfch muster- gültigen Vortragstextes an einen irgendwo, irgend- wann und irgendwie aufgenommenen Lehrfilm eigeiitlich überhaupt kein Problem mehr. Nur dafür müßte noch Arbeit zu leisten sein, daß solch sprechender Vortragsfilm durch die normalen Bildwerfer laufen kann und nicht andere Maße verlangt als jeder andere Bildstreifen; denn Schulen und Jugend- pflege- oder Bolksbildungsveranstaltungen können nicht doppelt mit Apparaturen ausgestattet sein für stumme und für vortragbegleitete Lehrfilme. Leider geschieht aber für diese Art des sprechenden Bild- streifens so wenig wie für jede andere. Das ist schade. Daß ebenso an Spielfilme eine mustergültige Begleitmusik herankopierbar wäre, ist wieder eine Sache für frch.
Wirtschaft.
Die 5%tge auslosbare Neichs- anlerhe.
Bon den Kreditmöglichkeiten, die dem Reich zur Bestreitung außerordentlicher Ausgaben durch Die Ctatsgesetze von 1925 und 1928 in Höhe von rund 940 Millionen Reichsmark eingeräumt worden sind, hat das Reich bisher weder im Wege einer öffentlichen Anleihe, noch im Wege von Schahanweisungen Gebrauch gemacht, weil seine Kassenlage es gestattete, eine bessere Entwicklung des Kapitalmarktes und dementsprechend eine Herabsetzung des Zinsfußes abzuwarten. Die inzwischen erfolgte Senkung des Reichsbankdiskonts auf 5 Proz. und die befriedigende Verfassung des Geldmarktes haben nunmehr den Reichs- Minister der Finanzen bestimmt, den besonders günstig erscheinende:» Zeitpunkt nicht vorübergehen zu lassen, sondern einen Betrag von 500 Mill. Reichsmark 5proz. deutscher Reichsanleihe zu begeben. Von den 500 Millionen werden 300 Millionen Reichsmark von einem unter Führung der Reichsbank stehenden Konsortium von deutschen Banken und Danksirmen übernommen. Die restlichen 200 Millionen Reichsmark sind zum weitaus größten Teil bereits fest mit vorläufiger Sperrverpflichtung untergebracht. Die Anleihe ist bis 1934 untilgbar. Von da ab erfolgt die Tilgung innerhalb 25 Jahren durch Auslosung zum Rennwert. Eine verstärkte Tilgung oder Gesamtkündigung ist bis 1937 ausge- schlossen Die Zeichnung findet zum Kurse von 92 v. H. in den Tagen vom 3. bis 11. Februar 1927 statt. Die Einzahlung ist in Höhe des Zeichnungsbetrages zuzüglich Stückzinsen ab 1. Februar 1927 in der Zeit vom 21. bis 23. Februar 1927 zu leisten. Die Einführung der Anleihe an den deutschen Börsen und die Erklärung der Lombardsähigkeit bei der Reichsbank werden sofort in die Wege geleitet werden.
(Jcgengrimb wird gewöhnlich der Wildschaden angeführt. Tatsache ist, daß dieser im einzelnen wie insgesamt meist stark übertrieben wird. Tas Wild nährt sich nicht von Feldfrüchten allein, sondern setzt in etwa 'JO Prozent seiner Nahrung wirtschaftlich nutzlose Gräser und Unkäutcr in wirtschaftlich er» faßbare Form, nämlich Wildbret um. Lor dem Krieg wurde der Wildschaden im ganzen Reich auf zwei Pfennige pro 100 Mark landwirtschaftliche Einnahme veranschlagt. Dadurch wird die Volksernährung in keiner Weise gefährdet, während die Rechte des direkt Geschädigten durch die Wildschadengesep- gebung gewahrt sind und häufig recht teuer bezahlt werden müssen. Auf weitere Einzelheiten einzugehen, soll nicht Aufgabe dieser Zeilen fein. Es erscheint aber immerhin wünschenswert, daß die Ergebnisse solcher Untersuchungen allen beneit, die mit der Jagd zu tun haben, vor allem also Staat, verpachtender Gemeinde oder dem Pächter bekannt sind, damit nur solche Entschlüsse gefaßt werden, die eine Erhaltung ober Steigerung des wirtschaftlichen Wertes der Jagden gewährleisten. Wir hören immer wieder, wir seien ein armes Volk geworden, das alle Kräfte ansnützen müsse, die irgend verfügbar feien. Dazu gehört auch der Teil des Volksoermögens, der in der Jagd steckt.
Diese Betrachtungen erfdieinen besonders zeitgemäß, wenn - wie jetzt - Jagden neu verpachtet werden sollen. Vor allem ist dringend wünschenswert, daß die (Gemeinden von dem igucn zustehenden Recht Gebrauch machen und, genau wie der Staat, ihre Jagden auf mindestens 9, wenn nicht 12 Jahre Der* pachten. Tie Bedenken gegen die 6jährige, gesetzlich vorgeschriebene Mindestpachtdaner seien ausgeführt in der Antwort, die ein oderheffischer Bürgermeister dem Verfasser auf die Frage nach der Pachtdauer bei der Reuverpachtung der Gemeindejagd gab: „Selbstverständlich auf neun Jahre. Tas machenwir schon immer so. In sechs Jahren kann der Jagd- vächter nichts ziehen." Dieser Bürgermeister und mit ihm sein Gernemderat zeigen damit, daß sie als Nichtjäger das richtige volkswirtschaftliche Verstand- nis Haden. Sie führen auf die Weise der Volksernährung mehr Wild zu, sind aber and) selbst dabei, was den Pachtpreis anlangt, nie schleckt gefahren. Wer eine Jagd auf neun Jahre pachtet, will sie nicht aussckneßen; er wird aber häufig gern etwas mehr an Pacht zahlen, wenn er weiß, daß er dafür für lange Zeit ein Revier bekommt, an dem er als Heger feine Freude haben kann. Zum Schluß ein nicht uniuter- effanter Weg, der in einem preußifchen Streife in der Kasseler Gegend beschritten wurde und der versucht, die beiderseitigen Interessen auszugeleichen. Bei Verpachtung von 9 statt auf 6 Jahre wurde vorn 6. Jcckrce an auf die Pachtsumme ein Ausschlag von 5 Prozent, bei 12 Jahren dagegen vom 8. Jahre an H.
Die wirtschaftliche Bedeutung der Zagd.
In der Jagdübersicht des „Gießener Anzeigers" für den Monat Januar war darauf hmgeiviesen worden, daß leider dem Gesichtspunkt der Erhaltung der Jagd als Faktor unseres Wirtschaftslebens in vielen Fällen bei Verpachtung der Gemeindejagden zu wenig Rechnung getragen werde, teils dadurch, daß man den Pächter vor der Zuschlagserteilung zu wenig daraufhin prüfe, ob er der geeignete Ver- walter eines Teils des Gemeindevermögens lei, teils durch Verpachtung auf eine zu kurze Zeit. Das hangt auch damit zusammen, daß mar. sich im allgemeinen über die wirtschaftlichen Werte, die »n der Jagd stecken, keine richtige Vorstellung macht. Rur hiervon soll nachstehend die Rede sein, nicht von dem hohen sittlichen Gehalt des Weidwerks, nicht von feinet Bedeutung für die Volksgesundheit und auch nicht von den seelischen Werten, die Wild und Hei- mat miteinander verbinden.
Für viele ist die Jagd nur ein „Sport", für Zartbesaitete sogar ein „roher Sport". Gerade das ist aber bie Einstellung, die von dem deutschen Waid- manne abgelehnt wird. Seine Auffassung steht ganz im Gegeniatz zu der jener Jäger. d,e den Wildstand Italiens vernichtet haben, oder deren Schietzwut in Frankreich der größte Teil des Bestandes an größerem Wild zum Opfer fiel. Bei uns stellt die Jagd einen nicht zu übersehenden Faktor in unserem Wirtschaftsleben bar, *ben der Staat durch geeignete Gesetzgebung zu erhalten sucht, unterstützt durch eine Jägerei, die in der Aufstellung bestimmter waidmännischer Jagdregeln in der ^gleichen Richtung zu wirken bemüht ist. Ihr Be- jfreben ist es gerade, daß sie die Jagd sachgemäßer bewirtschaften und auf eine Höhe bringen will, öie mit dem Stand der Bodenkultur in Einklang zu bringen ist. Tie Hilfe, die der Staat ihr dabei an» gedeihen läßt, genügt vielfach nicht und zwingt zur Selbsthilfe, die fich in der Begründung von privaten jagdtundlichen ForfchungSinstituten, im Zusammen- chluß zu zahlreichen Jägervereinigungen, sowie in der Begründung besonderer Hegeveremigungen äußert. Die in der Jagd vorhandenen Werte m Zahlen auszudrücken, ist eine schwierige Ausgabe. Es liegt in der Natur der Sache, daß es nicht möglich ist, den vorhandenen Bestand, das Kapital, richtig anzugeben. Eher möglich, aber auch nicht aus gründ erschöpfenden ftatiftifchen Materials, ist eine Er- fassung der erzielten Jahresstrecken. In der letzten Zeit sind eine Anzahl von Arbeiten erschienen, ober durch Bearbeitung bekannter geworden, die sick mit diesen Fragen eingehender beschäftigen. Einige deutfche Länder haben fich in der Nachkriegszeit neue, z. T. mustergültige Jagdgesetze gegeben, die den Volks- wirtschaftlichen Standpunkt scharf hervorlehren. So ist zur Beratung dcS neuen füchfischen Jagdgesetzes ein Gutachten von Professor Dr. Stieda von der Universität Leipzig vorgelegt worden, daS in den Beratungen eine wichtige Nolle spielte und dazu beitrug, daß m dem Gesetz die Belange der Jagd in verständnisvoller Weise gewahrt worden sind.
Wenn im Folgenden Zahlen angeführt sind, so handelt cs sich dabei um vorsichtige Schätzungen von sachverständiger Seite auS der Vorkriegszeit. Ta- nach ist die Strecke an Nutzwild auf rund 15 Millionen Stück = 42 Millionen Mark zu veranschlagen. Hinzu kommen neben diesem Wildbretwert als Wert für Decken, Bälge usw. 4,6 Millionen. Tas Raub- zeug wird mit 1,5 Millionen veranschlagt. Diese Zahle werden ergänzt durch die Aufwendungen für Jagdpacht, Stempel, Jagdpah, Gehälter, Treiber- löhne, Schußgelder, Wassenbeschaffung, Munition, Kleidung, Hunde u. ä., sowie durch die Anrechnung- setzung der Wildverwertung, der Herrichtung der Decken u. ä., Verarbeitung der Haare, der Hafenwolle u. f. f. DaS ergibt eine Gesamtfumme von rund 165 Millionen pro Jahr. Nach dem Kriege haben fich die Verhältnisse insofern geändert, als die Pachten, Paßgebühren, Stenern, Wildpreife ufio. zum Teil nicht unerhebliche Steiaerungen zeigen, ohne baß mangels sicherer Grundlagen bafür cinipanbfrcic Zahlen gegeben werben könnten. Nach Profeffor Stieda könnte der jährliche Fleichbedarj von 600000 Menfchen in Deutschland durch die Ertrag- mite der Jagd gedeckt werben. Daß der vorhanbene Bedarf barüber hinauSgeht, bürste wohl aus ber Einfuhr von auslänbifchcm Wilb in untere Groß- stäbte fich ergeben, liefe Zahl stellt einen Betrag bar, über ben man nicht ohne weiteres binwegteheii kann. An ber Erhaltung bet Jagd find aber nicht
Dfltum:
M.
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a.
2o. Jan.
158,81
11.Uli
Telegraphische Auszahlung.
(Ohne Gewahr.)
8,1161 •).49e
89.63 U.litt
7,41 13,89 o.tPö dl,bl 91,61
9,14
6 öu 4.214
unuiuftf Wen runa c^cid । Brie'__
Urankfurk a.Tt.j Berlin
vorangegangenen sprungweisen Steigerungen stellen bie Rückgänge nur eine martttechnische Erscheinung bar. Die Grunbaufsassung ber Tagesspekula- tion war nach wie vor zuversichtlich und wurde darüber hinaus durch bie feste Haltung mehrerer Papiere, die gegenwärtig stärkste Beachtung finden, noch gefördert. So gaben die Grörterurgen über die Ferngasprojekte im Reichskohlen- rat eine Anregung für Mannesmann, da bie zu errichtenden Rohrleitungen dieser Gesellschaft beträchtliche Aufträge zuführen dürften. Mannesmann plus 6 Prozent. Gleichzeitig zogen Rheinstahl um 4 Prozent an. Bon diesen Wetten ging im Ver- laufe ber ersten Stunbe eine allgemeine B e - festigung ber Aktienmärkte aus. Die anfänglichen Kursverluste konnten annähernd wieder eingeho'.t werden. Empfindliches Angebot trat in heimischen Staatsrenten hervor, nachdem die neue Reichsanlcihe nunmehr aufgelegt wirb und bie Erwartungen der Spekulation über eine Begünstigung ber Reubesitzcr der alten Anleihen sich als unberechtigt herausgestellt haben. Die Notierungen ber alten Reichs- un b Staatsanleihen gingen burchweg bebeutenb zurück. Kriegsanleihe ca. 0,9. Die Gcldmarktverhältnisse erfuhren keine neue Beurteilung. Man scheint nicht mit einer unmittelbaren Anspannung nach ber Auslegung der neuen Reichsanleihe zu rechnen. Diese Meinung fand eine Stütze in der Entwicklung des Reichsbank- ftatuts, das nach dem heutigen Ausweis wieder eine erhebliche Entlastung erfuhr. Am offenen Geldmarkt nannte man die bisherigen Sätze. Im D e - v i s e n v e r k e h r lag der Dollar unverändert fest. Die Reichsmark stellte sich gegen Kabel auf 4.2195. London Kabel 4,8505. Madrid gegen London 29,63.
Dörlenkutt-.
(Obne Gewähr.)
5% Deuttche Rcichscm'.eioe . 4% Deutsch, Reichsanleihe . 3’/*°,n Deutsch- Rrich^mleihe 3e/0 Deutsche NeichSanlcihe . Tcuuchc Svorprämienanleihr 4°/0 Preußische Kousols . . - 4° n Hessen...........
3’/,% Hessen 3% Hessen Deursche ^?crtb. Dollar-An! dio. Toll Schatz-Anireisna. .
4°/0 Zollliirken 5% 6cldMexikaner Berliner HanLciSgesellschaft. Commerz- und Pnoat-Bank. Tarmft. und Raiionalvant . Deut'che Bank Diskonto Commandit . • • Dresdner Bank........
Metallvan! - - - Miiteldeutsche Creditbank. . Orste reickische Credltanstalt- Reichsbank........
Bochumer Guß .••••••- Buder.S. . - Caro..............
Teutsch'Lnrembnra tyelsentirchener Bergwerke.. aiicr Bergbau icrfc Ascycrslcbeu....
Kaliwerk Westeregeln Laurahütte........ • •
Mannesmann.........
Mansieldcr. .......... Cberbcbarf ......... Phönir Bergbau ..... Rheinische Braunkohle» . . . Rheinstaiil...........
Riebcck Montan Tellus Bergbau Bereinigte Stahlwerke .... Hamburg Amerika Pake«. . . Rorddeuischer Llouo • ... Chermnische Werke Akbtu . . Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Holzmann......
Anglo Conl (Suano .... Chemische Mayer Uloptn. . . Goldschmidt....... .
Holjveriohlung I ® Farven-Industrie. . . Riitgerswerke........
Scheid, anstatt . . Alla Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann El ktr. Lieserungen - Licht und .Kraft Mainkraitlverle ......
Schuckert • • • Siemens <fc Halske .....
Adlerwerke Nleyer ..... Daimler Motoren- ...... Heyligenstaed«...... . •
'"■'rnuin. ........ . .
Mannheimer Motoren . . . .
sZ-ranlfurker Armaturen . . ,«o::ferucninbri( Braun . .
Meiallgesell chatt Frankfurt - Pek Union Ä.-G.
Schuh abrik Herz «ichel Zekliioff Alcdassenburg. . . . Zellsio l Waldlwi...... Z.nlser abrik ^-rmikenthal . . Zuckeriadrik Waghäusel - . .
26 Ian.
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Frankfurter Börse.
(Eigener Drahtbcricht des ..Gießener Anzeigers^.) Frankfurt a. M , 25. Ocn. Tendenz: weiter abgefchw-ächt. — Tas Realisalion-bedürfniS lcc Spetulatwn führ e zu nc.en KurLab - schwächungcn, die bei den Haupt.rerten vcr- einze't 4 bis 5 >tay ausn.aH.en. Die ausge- sprochc.'. schwane Voröörsenstimmung in Manta n a ! t i e n wurde e.was gedrängt durch eine erneute A u f w ä r t s b e v c g u n g der Mannesmann-Aktien, die von dem Vorbörsenkurs von 234 Proz. Im Verlaufe bis auf 242 Prozent anzo^en. Sa^e-cn fetzwn schwächerem: Deutfch-Lux n.inuS 35 Pzt., GclsenkirZen min» 1,5 Pzt., Phönix ml.;u3 1,5 Pzt. Kaliaktien stärker gedrückt. We '.erege.n 3,25 Pzt., Wanste.der minus 5 Pzt. Fcf.er !a^e i R)cinstahl plus 1,25 Pzt, Vucerus plus 2 Prozent. Bankaktien überwiegend schwächer. Var-r. Hypotheken minus 2.5 Pzt.. Me.a.lbank minus 3 Pzt., Dresdner minus 2 Pzt.-, nur Darmüäd er und Barmer Ba kve.ein je plus 2 Prozent. Schis f- fahrtsattien erneut schwacher. Die Werte der Metallbank gruppe lagen n ebrlgcc. Auch Scheideansta.t minus 2 Prozent. Von variablen Werten gaben Autoaktien 6iS zu 2 Prozent nach. Maschinenakt i«n angeboiew Zellsioffaktien im Verlause wieder befestigt. Südd. Zpckeraktien widerstandSsädig. Von C i n h c i t S w e r t« n gaben. Vahnbedarf aus die Mitlci.ung über d.e Verwal^ungSäuße- rung zu den hohen Kursen, sowie Hw- Öen erneuten Verlus.abschluß stär.er nach. Am heimischen Anleihemarkt fetzten Kriegsanleihe ihren Rückgang in stärlere.n Umfang« fort Schutzgebiet 17,75. Fremde Renten zicm.ich lustlos. Am Geldmarkt hielt die glüf.iglcit an, die Sähe sind unverändert. 3m Devisen- verkehr schwächte sich das englische Pfund gegen Kabel auf 4,85075 ab. Paris-London 122,70. Die Reichsmark stellte sich gegen Kabel auf 4,2190; gegen das Pfund auf 20,455. Der weitere Verlauf dec Börse brachte für Mannesmann ein« weitere Steigerung. 3.-G.-Farben konnten sich erholen, ebenso Stahltrust etwas gebessert. An-- leihen blieben schwach.
Frankfurter Getreidebörse.
(Eigener Drahtberichi des „Gießener Anzeioers".) Frankfurt a.M., 26. Jan. Es notierten: Weizen, Wetterauer, 29,75 bis 30 Mk.: Roggen, inländischer 26,50; eommergerfte für Brauzwecke 26,50 bis 27,50; Hafer, inländifcher, 21 bis 21,75; Mais (gelb) 18,25 bis 18,50; Weizenmehl, Inländi- fches (Spezial 0) 40,25 bis 40,75; Roggenmehl 38 bis 38,50; Weizenkleie 13 bis 13,25; Roggenltei« 13,25 bis 13,50 Mk. Tendenz: fest.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 25. Januar. Der Produkten- markt verlief heute ziemlich ruhig, da ein großer Teil der Interessenten sich infolge de» Saatenmarktes der Börse fernhielt. DaS Ausland hatte gestern in lletereinftimmung mit Liverpool allgemein festere Preise gemeldet und für heute lagen sowohl von Süd- wie Rord- amerika erhöhte Cisforderunaen vor, so daß trotz schwächeren Liverpooler Anfang der Weizen imZeithandel allgemein 1 Mark höher gesetzt wurde. Für Roggen zeigte sich nach wie vor Bedarf auS der Provinz. Auch hier konnten die ersten Kurs« einen Gewinn von etwa 1,5 Mark verbuchen. Die Tendenz für Gerste hat sich nicht geändert. Guleü Braumaterial behält 5ragt, dagegen finden die kräftig an^boteirrn OHitlel- sotten nur wenig Beachtung. Haler bei guter Frage nach der Küste sowie für Rechnung de» Konsums fest. HilfSfutterstofse ruhig und in den Preisen säst unverändert. Es wurde notiert für je 1000 Kilo' Weizen, märt. 255 bis 269. Sommergerste 217 bis 245, Mais, loko Berlin 188 bis 190, Roggen 249 bis 253, Wintergerste 194 bis 207, Hafer, mark. 185 bis 195; für je 100 Kilo. Weizenmehl 35 bis 37,75, Weizenkleie 14,75, Roggenkleie 14,75, 'Roggenmehl 34,75 bis 36,75, Vmoriaerbsen 52 bis 63, kleine Spnserrbsen 30 bis 32, Futtererbsen 22 bis 25, Peluschken 22 bi« 23, Ackeroohnen 20,5 bis 21,5, Wicken 23 bis 24.5, Lupinen, blau 15,5 bis 16,5, do. gelb 17 bis 18,5, Serradelle, neu 31 bis 31, Rapskuchen 16,2 bi« 16,3, Leinkuchen 20,7 bis 21, Trockenschnihel 11,6 bis 12. Soyaschrot 19,5 bis 20, Kartoffelstöcken 30.2 bis 30.6 Mk.
Kirche und Schule.
verband hessischer Schulgeographea.
----- D a r m st a d t, 25. 3an. Der Verbanb hessischer Echulgeographen, dcr dem Verbanb dcut.cker Echulgeographen angcschlossen ist und dem Lehrperfonen aller Schulgattungen von der Hochschule bis zur Volksschule ongehören, wirb eine diesjährige Hauptvcr^ammlung um tle Dfter- M inOffenbach abhaltcn. Der Veranstaltung oll eine Lehrwanderung durch da« M a i n l a n d voranSgehen. bei der vor allem öie siedlungsgeographiscse und kulturgecgraphische Betrachtung der Landschaft Im Vordergrund stehen wird. 3m Mittelpunkt der Hauptversammlung wird eine Aussprache über die Erd- und Heimatkunde in der Grundschule und Ihre Beziehungen zum geographischen Unterricht der höheren Schulen steh n. Gin e.nsührcndeS Referat wird Krcisschulrat Dietrich (Darmstadt) geben.
Letzte Nachrichten.
Delriebs'.msall im Wiesecker Autvbetrieb.
Heute DormUtng gegen 11 Uhr entstand in dem Motor eines im Dienste des Zweckoerbande» Wieseck-Alten-Buseck lausenden Auto- o m n i b u H e 5 aus bis jetzt noch nicht festgestellter Ursache in der Nähe der Ludwigsburg zwischen Mieseck und Alten Buseck ein D e r fl a ] e r b r a n b. Dem Chauffeur gelang es, durch entschlossenes und zielbewußtes Eingreifen der Flammen Herr zu werden, so daß eine Ausdehnung des Sran» bes über den Bereich des Motors hinaus verhindert wurde. Der Wagen wurde aus dem Fahrdienst gezogen und im Laufe des Nachmittags zur Reparatur gebracht, die — wie man annimmt — bis beul» abend beendet fein dürfte. Personen sind bei dem Vorfall nichtzuEchaden gekommen. Die in der Stadt herumschwirrenden Gerüchte über völlige» Verbrennen de» Wagens entbehren jegllchek Grundlage.


