ou* hi bem Sc'.tbttixrb *inb
abend -m ktzewerdetz'u» Hauptversammlung. (Stehe
bern.
bte Rote zur Li^lingsblume des
unter
15 bi» 20. ÄarloKdn 7 bi» 8 Kirschen 50 b;J 60 Ciacbrlbffrm 25 bli 30. Erdbeeren 6) bl| 90. junge Jahnen J30 bi» 120 Suppenbühner 100 bi» 120 PI. du» Pfund Säle 10 Stüd 60 bis 1*0; Sier 12 b;i 13. Blumenkohl 60 bis 120, Oalat 5 bis 10. Salzgurken « bü 60. Ob«. Kohlrabi 15 bis 25. Lauch 5 bis 10. Rettich 10 bis 15 P« bat öttitf; Radieschen 10 bis 15 P' das Bunt.
Schule und Berufsberatung.
in einen Beruf eintreten.
8. Wird ein Lehrer um Vermittlung einen Stelle gebeten, dann kann er wohl feinen Rat erteilen, foll aber glttch^,'itig an die zuständig« Berufsber^tungsstelle verweisen und dreier vom Geschehenen Mitteilung machen.
9. Der amtliche Verkehr zwischen den Schulen , -
und den Darufsämtern geht über die zustandrgen *5n>iefti«wn zur
jßenn M 2U>'< blüht, steht der Sommer aus der Höhe, scheint die Sonne br.fc die Rächte - — nrt—k , J“----- 'K***ten
Direktionen und Schulämter.
Iahresfest des Goethe-Bundes in Giehen.
vieh-<Rutzvteb->Mattt. am Mittwoch vchwttne- und Schl achtviebmarkt
•• Woblfahrtsbriefmarken Di« Frankaturgülngkeit der für bte Dodisahrtshilfe von Nm Postämtern und beim StON >chen Dohl- fahrrsamt vcrausga'ten W ohl s ahrtsbvitt m a r kn enNt am 3 0. Juni Der noch Marken Ne-*r
Das Iahressest des Doethe-DundeS lettete gestern abend ein Vortrag Professor Viktors .Goethe in Italien" ein Die Rede des fein- sinnigen ®e lehrten. den geiDomwm zu haben die Ludoviciana sich beglückuni nschcrn darf, bedeutete meisterliche Abwägung eine» leben Dor- ie» noch Sinn und Ziel, klarste Beleuchtung der künstlerischen Intuition und Aktivität Goethes in Italien. Der Dichter kommt in das Land, wo die Zitronen blühen, begierig, alles in sich auhn- nehmen. wa» ihn in traumhaft schönen Wanbelbil- dem der Landschaft, in geteig-rter Vunt^t ses Leben« unter den ewigen Trümmern der Antike umdrängt. Das Deien der Delt stellt sich ihm in neuer Formung bar. Die Berührung mit dem Land seiner Sehnsucht vermag die Totalität seiner geistigen Wahrnehmung.. ferner schöpferischen Straf:
der Pfaueninsel bei Pots.>a,n wird die Ros« mit grohcr Sorgfalt gepflegt, bie Rosenau btt Äc- burg. da» Rosarium auf Monrepos in Genen- httm. der Rofengarten btt Worms, die Rosen- tnfol bei Kreuznach sind seltene, wunderbare öebentoürbiqfc'ten. aber auch die grohen Gar- lenanUgen für Rvfenkultur. wie in -'lieber- Dalluf. Trier und Luremburg. sowie ,d<e ganze Gemarkung von Steinfurth bei B ad - 11 o u b e i m leisten in der Rosenzuch« ganz her-
^ornotizen.
— Tageskalender für Samstag: Doethe-Bund: k Uhr. Reue Aula. Tanzgaftsptei. —Vortrag englischer Dichtungen: 8 Ubr. Oroher Hörsaal. — Reit- und Fahrwettklub D.ehen: 5 Uhr auf der Hardt ®c!änN r.:t. - Artillerie- Verein: 8'/, Uhr. Hestllcher Hof. Wonats-Ver- tammlung. — Altersrereinigung 1877—192c: 8* t Uhr Hotel Köhler. Wonattversannnlung. — Sachsenhäufer 8' . Uhr. F.scherhos, General- Versammlung. — Lichtspielhaus. Bahnhof st rahe
Der Ztgeuncrbaron". — Astoria-!?ichtspiele-Der Herr des Todes".
— Tageskalender für Sonntag: Doethe-Buno: UV. Uhr: Reue Aula. Wusckal.- literarische Morgenfeier. — Deutscher Bund für chnstl-evgl Erziehung in HauS und Schule: 3> . Uhr. Dalddühnc. Daldfeft. - Reit- und Zahrklud Sicfien: 2 /, Uhr aus der Hardt Rett-. Spring- und Fahrwettdewerb. — Gemälde-Ausstellung von Hans Kraub-München. 11—1 Uhr. Botanifche-S Institut iBrandplah). — Lichtsptel- iheoter w.e Samstag.
- Dolkskonzert. Dom Konzertoerem wird unS gcschrieben: Mehrere CI*1 fragen über bie Art bet verschiedenen Plätze für d.e Ausführung von Beethovens Reun ter v y m- phonie in der Voltshalle am Montag abend veranlagen un« zu folgender TH:Hei
lung: Sie numerierten Sitzplätze xu 3 Mark be- fiabtn f.ch sümtl.ch auf dem Ballon und find brr< 's au?.'ertaub Die r-Markplätze unten im cai. :ragcn «war le.ne Summern. doch werden ic.n<?*ci.4 mehr petfeu’t a » Stuhle vor-
<
leit# .h allo ein L tzvl otz Heber stör die 1-Mark- plätze werden d.e vorhandenen Bänke bereit» gttte.lt. 2 c find 'o »adlrc.ch. bab nögllcherwecle jedem S.vgelegenhe t geboten ist tum minde en den ^ei: 4 Komm. iber D e Cf nang der .' alle erfolgt um 6 . Uhr. Di« Dirtttion der C remen- .■atn auf den zu erwartendcn lebhaften Der- lehr b.ng?witlen worlen und wird das Rötige s cher ch vcranlaffcn.
• in Konzert zugunsten der Gießener Studentenhilfe wird am 12.3uli in der li'uen Aula stattfinden. Die aus der beuii.xi 2ln«.f gc ersichtlich ist wird es fiÄ habet um kuv' lrrttch h^ste^endc Darbietung m handeln. d.« be- unterer Bürgerschaft g.c>FeJ 3nter- eise finden dürften. Gm zablrv.cher V.-such bitte« Kvnzcv.es wird wohl mit Sicherheit zu erwarten fein.
— Gewerbeverein. Racksten Mittwoch
•• Dann wird die Gisenbahnbrücke an der Reustadt um geb aut? Bekanntlich bat bie Siad.verordneten-Derfammlung fchvn vor längerer Zeit einen Zuschust von 40 WO Mark »u einem Baupläne der Reitbahn bewilligt, der den Umbau der öifcnba>nbrüde an der Reustadt voriieht Bei dieser Umgestaltung ter Brücke sollen die beben starken Stttnpsttlrr entfernt und dadurch die lichte Delle der Strahenburchsührung erheblich vergröbert werden. während die Bahn tn Dahrung ihrer Interessen eine Verstärkung der Brück' vornehmen will. Dah d.e S'adtverordne'.en. Versammlung sich zu einem solchen Zulcha Hopser bereitgcfunden bat. Iteal darin begrunbet. bah die muäjtiacn BrücLnp «iler ansttiDts des fünfen Verkehr« an dieser Stelle zu einem immer grtberen Verkehrs bi ndernis geworden sind. Wan sagt nicht zu viel, lucnn man behaupltt. bah der Verkehr durch bitten Gngpast zeinix-tte geradezu lebensgesül:rü.ch ist. Trotzdem die Dring- lichkett diele» Umbaue« unw'eiOcutlg zutage liegt und alle beteiligten Stellen davon Kenntnis haben, hört man sttt jenem, schon vor einigen Monaten gefallen Be'chluh der Stabt- verordneten-Versaini-' ur.g nicht« über den Zeitpunkt der Inangriif.iahmc des Umbaue-. 'S» dürfte sich empfehlen, das, die Bahnverwaltung in bitter AngelLa-m^.'tt nun baldmöglichst vom Projektieren zur Tat schrtttttl
• Sine öffentliche Stadtvervrd- netcn»6i0ung findet am kommenden Dien«- tag im Stabihaus Bergstrahe, Stadtverordneten- SiNungSfaal. statt. Die Sitzung, die in der Saupt- | fache der Beratung und Verabschiedung des । liäbtlfAen Haushaltsvoranschlag- 1927/28 gcwid- nict sein wird, beginnt nachmittag- um 4 Uhr.
Schülerbogen einzutragen
4. Den Schülcrn der letzten Älolfe. bi« zu Beginn bc« Winterhalbjahre« noch keinen Beruf gewählt haben, ist unter Hinweis auf die Bedeutung einer geordn :-n Bcrufsau-dildung dringend nahezulcgen. sich für die Ausbildung in einem bestimmten Beruf zu entschttdcm
5. Die Lehrer und Lehrerinnen der obersten Klaffen der Volksschulen übergeben den Schülern und Schülerinnen die vom Beruf samt unter Mitwirkung d'r Schulen aufgefteilten Frayttarten, um ihnen und ihren Eltern die zweckmähtge Entscheidung bei der Berufswahl zu erleichtern. D.e Schulen sorgen für genaue Bearbeitung der Karten und lenden sie an das B-rufsanrt zurück.
6. An Orten, an denen Arbeitsämter be- stehen, sind die Schüler und Schülerinnen auf diese hinzuwcisen, damit fie im gegebenen Salle eine Wei ter gehende Auskunft einholen kbnnm.
7. An den höheren Schulen ist der D'.rektov oder ein geeigneter Lehrer mit der Wahrnehmung aller der Berufsberatung dienenden Aufgaben im Benehmen mit dem Klassenlehrer zu betrauen. Sragclarten sind nur solchen Schülern zu übermitteln. die au« der höheren Schule vorbeitig
st«n« r V< rkeb tigen Anzeigentttt-----
nur Am.- cur: dotographen zu.iela'setr Sür das
beste Bilder., lateria: hat der Vercin tt«
nnd warm und am Abend sucht man tm irc Kühlung und Labung Der Rv'e. der Lieblinas- blumt aller gebildeten Boller der De.t. dittcr herrlichen, lieblich duftenden Z.rrdr un «r«r Gär- ;rn ^at der Mensch sttt den ältesten Zetten feine ganze Liek« und Sorgfalt zugewandt
Das htth« Pettien heute noch ttn TluÄtn- lant>. wo alle Dänen und Hö^e mit Rosen über, füllt," alle Säte mit Rosentöpsen btttttt find, febeü Bad mit Rosen bestreut und alle« mit Rofendull umweht ist. gilt als die Heimat der Rote, die .->vn da aus nach Babplon verpflanzt wurde and u den ersten Blumenschätzen der berühmten
'rrragenbe*.
So ist die Rose sttt den ältesten Zeiten bis auf den heutigen Tag fast bei allen Völkern und in allen Himmelsstrichen geliebt und gepflegt IDcnn auch im letzten Jahrzehnt, der schweren Kriegs- und RachkriegsMt. alles Eartenland für Eernüse- und Obstbau zur Verwendung kam. trenn selbst in den Vorgärten der Stadt Salat und Demute gezogen wurde, so hat doch 'n Rote überall ihren Platz behauptet, denn der Rien'ch wird neben dem Rot wend'gen und Aüy- '.ichen doch immer auch dem Schönen und An- >-.tehmen sttne Aufmerksamkttt tmb Pslege zu- tttl werden lassen. ®r.
Mivijcnc t^ü(hcnu:(ivttprciic.
Es kosteten auf dem heutigen Dachemnartt: Butter 150 bis 170. Maite SO bis 35. Wirsing 20 bis 30. gelbe Rüben 15 bi« 20. rote Rüben 10. Spinat 20 bi« 25. Römischkohl 15 bis 20. Bohner. 40 bi« 60. Spargel 70 bis 110. Srdsen 35 dl« 40. Mschgemüse 15. Tomaten 80 bi» 100. Zirbeln 15 bi« 20. Meerrettich 40 bis 60. Rhabarber
- Die Sachwertbe^ügc im Kreise Sichen 3m Smverständnis mit dem Cber- verstcherungsamt ist mit Wirkung vom 4. 3 u 11 ab der Wcrt der Sachbezüge auf Drund der Rttchsoerlicherungsordnung und de« Angestell- tenvcrfickxrungSgesctzes für die ßanbgcmetnbeix bc« Kreise« wte folgt festgesetzt worden 1. Tages- kost mit Wohnung. Brand und Licht für mann- liebe und weibliche Personen 1,40 Rm. 2. Jahres- kost mit Wohnung Brand und Licht 450 Rm. Born c-ttamtwen der Sachbezüge entfallen: auf volle Derpslcaung 90 Prozent, auf Wohnung. Brand und Ächt 10 Prozent. Dom Gefamtwert der Verpflegung entfallen auf das erste Frühstück 10 Prozent, zweite Frühstück 10 Prozent. Mittagessen 40 Prozent. Vesperbrot 10 Prozent. Abendbrot 30 Prozent. Der Wert anderer Sachbezüge wird von Fall zu Fall festgesetzt. Ab- r^ei-tungcn von obigen Festsetzungen tn besonderen Fällen bleiben Vorbehalten
•• D i e Lieferung von elektrischem Strom i m Ueberlanbjebiet link» der Lahn wird am morgigen Sonniagnadjnuttag infolge Vornahme von Bauarbeiten auf einige stunden unterbrochen werden. Man beachte die heutige Bekanntmachung des Elektrizitätswerks.
•• Di e nächsten Diehmärktc in Sieben finden am Dienstag und Mittwoch kommender Woche statt. Am Dienstag ist Rind-
An-, abl bedeutender Selbpretfe ausge'etzt. ferner sind für die weniger glücklichen 6 mknber noch nne Reche Trvfll rei'e vorgtt .ben Die Bilder trUl der Vcrein sür Zwecke der siebener Verkehrs- Werbung verwenden Die genauen Br^ingungeW des Detrbewerb« können von Interessenten in dem Bureau de« Verkehr-Vereins (Terbau» am Seitersweg > tn Omvfang aernrnmen werden. Ma» brachte dtc heutige Anzttge
•• Der Ougenbtag unserer cdjulen wurde gestern Im ganzen ftefiev.ljnbf begangen Die K«ebener Sdtuten und edenio d:e E(buten be? Vanb» trete? machten unter Führung ihrer Lehrer Au», «lüge in die nähere und weitere llmgeduna In man- chen Lnen «anben unter Beteiliguna der Eltern und bei Mitwirkung der (BenwinVn Iugend'este statt.
• 50 i ä b r t g < Di en st subilä um. Margen begeht der Lackftedemeister Ludwig Daupert au« Diefeck b i der Lack'abrik Dite hem Zurbuch S. m.d.H. 'ein 50.2bttges Ar- bekiiubl’äum ckr trat am 2 J. 3uni 1877 i > blt Tienste der Firma ein als Rawfolger setnes Vater« der bere.ts le : der Stundung im Jabr« ’.84i) Lei Der Luck abil! Zurbuch tätig war "2*ul Rnlast dc' Jubiläum« sand heute in den ®e- schä tsrc.unten der Firma eint Zeter statt, in deren Verlaus dec Jubilar von der Seschästs» teitung und seinen Mitarbeitern unter Heber* reichuns, vd.i D.schenken geehrt wurde Rüster einem Slückwur.schfchreiden de» Reichsprüsiderte ten ui.d einer Gbrenurlunbe de» Verband.s Deut* scher Lacksabttkanleii erhielt der Jubilar aus der Hand Dc« Rcgierungsrats Wolf im Auftrage des Kretsamte« eine Rnerk.nnu g«udintbe de» hessischen Minister« tür Arbeit und Wirtschaft.
•• -21 licef rauenucrcin vom Roten Kreuz Anmeldunge > für das Kinderseft das am 10. Juli in der VvÜshai: Itaitfaiben wird, werden nur noch bis zum nächst"» Vlontag an* genommei. Dte trjer<liierten Eltern fttev be- «enber« darauf auhtterfla gc iiJtt Man beachte bic heutige Anzeige
•• Fahrradbicd iteftgenommen wurde am Panner »lag ein Fahrroddied, der auf dem hiesigen Braunsteinbergwerk ein neue» Fahrrad eettwenbet batte umtz c» bei einem htttlien bhär*ter
abfepen wollte.
•• odjuljungen al® Spitzbuben. Dte Töter, die vor einigen Tagen au» dem Schrnallschen (Barten im der Lahn Enten vnd Eier entiwnbet hatten, wurden non der Poliztt ermittelt. (Ee handelt sich um 6d)uliimgen, Sie aufwbtm auch einem Schuldtener noch einige jungen Hühnchen entwendet Hollen.
•• Don der Kraftpost Ulrichstein— Mücke Degen der Strastenlyerre zwischen ter Sttitertrnrvd und lllttchstein nniB die Äraft- post Ulrichsttt!' Mücke vom 24. Juni ob bi« auf weiteres über Stumpertenrod umoe- leitet werben Ober-Seibert enrob wird für die Dauer der Strabensperre nicht befahren. Bemerkenswert ist noch dast die Tlbsrhrt her Kraftpost von Ulrichstein jeioellfl 10 Minuten früher wie bisher erfolgt. Gleichzeitig füllt die bl«bcrige Rundfahrt Ulttchstein- Stumpettenrvb-Unter- Sttbevtenrok^-Ulrichstttn weg
•• Speisewagen dienen der Ver» p eg u n g Vielfach kann in O-Zügen. namentlich auf furzen Strecken, beobachtet werden, dast Reisende bei einer Tasse Kaffee oder einer
•• Don der Diedertalbahn überfahren und getötet. Ein schrecklicher llnglücksfaU trug sich gestern abend kurz vor 6 Uhr in der Rod- Heimer Strafe vor dem Hause Rr.b3 zu. Dort |nrang der mit der Biebertafbahn von seiner Ar- beit»ftcUe in Kinzenbach heimkehrende 25 Jahre alle Mrbeiter Karl (Engelbad), der hier in der Goecheftraste bei seinen Eltern wohnte, von dem sahrenden Zuge ob und geriet unter die Rader de» 'Wagens, die den bcdmiernswcrten jungen Mann so schwer verletzten, dast der lob auf der cteile ttntrat. Wie die genrt)t»är)tlid)e Leichenschau ergab, hatte der Berungiucktc sehr schwere Kopsoerleyungen und auhekitew einen Bruch der Halswirbelsaule davon- getragen, die den sofortigen Tod zur Folge hatten: l\mer erlitt der junge Mann noch einen Bruch beider Schlüsselbeine, einen Beckenbruch und einen komplizierten Bruch de» linken Unterschenkels. Der Wagen, aus dem der Berungfückte gesprungen war. entgleiste, und angeblich soll hierin die Ursache für das 2lbfprlnncn des jungen Manne», der durch die CFntgteifung Angst bekommen hatte, zu suchen sein. Eine genaue Aufklärung des Vorganges must aber erst die behördliche Untersuchung erbringen. Die Staatsanwaltschaft gab noch gestern abend nach den ersten Feststellungen die Leiche zur Bestattung frei. Die sterblichen Ueberrefte des jungen Menschen war- den drm Reuen Friedhof zugesuhrt.
•• Hände weg von den Provinztalstraben! Rach einer Bekanntmachung des KrttSamte« (Dietzen tm neuesten AmtSverkundi- gunc.bblatt häufen sich feit einiger Zttt die Fälle, in denen sowohl Demttnben wie Private die Ptcvinzialstratzen ohne Erlaubnis benutzen, stt es zur Anlage von Banketten, stt es zur Auf- grabu ’.g zweck« Verlegung von Rohren für Wasserleitung oder Kanallsalion. ober fei es zur Lagerung von Baumaterialien usw. Da« KrttS- ernt wetst darauf hin. dah derartige Inanspruo: nähme der Stratzcn unzulässig unb strafbar ist Da« Polizeipersonal hat Anwttfung erhalten, gegen solche unerlaubte Handlungen einzu'chrciten
a>aren.----
Volke« unb fanb die treueste Pflege
Auch m Ungarn unb Holland steht bie Role in hoher Achtung^ Don Holland au« "Bnirbe eine der beliebtesten Varietäten, bie Moosrose, nach 3nglant>. Deutschland und Frankreich «bracht. In Frankreich, wo viele Rvsenarten axlb wachsen. unter denen besonder» txe sranzö'ische Rose (Rota gallica) hervorzuheben ist. ba von ihr rinc Menge der herrlichsten Abarten stammen, war bie Role von jeher eine Lteblingsblume be« Volle«, unb bte sranzösischen Rofen.züchter Haven unsere Därten mit bewunbernswerten Raritäten ber mehrmals blühenden Hybryben unb Movs- rofen bereichert In Onplanb. dem Lande der Prachtgürten unb der hübschen, heimlichen Hausgärtchen. ist b-.e Zahl der Rosen lieb hader, bie zum Teil ausgedehnte Sammlungen besitzen.
Härten Babylon« zählte
Auch m ber »ibei werden bic Rosen des teeren erwähnt ebenso in ber Iliabe und ?dvffee Don ber Dichterm Sapphv (WO v. Ehr i. «lche bie Rote so häufig «pr.tten und vertzerr- -cht unb a[» Dleichnis stchoner Mädchm gebraucht Hal. ist ber Ra« .Königin ber Blumen :uf unsere Zeit vererbt
Bet dem Fest- unb Blumenschmuck L.benben Volke der Griechen finden wir bte Roten überall verbreitet unb le Leben und Sitten so ver- llochten. dast bei feiner FestilchLttt. btt keinem Opfer unb bet fernen religiösen Gebräuchen bie Rote fehlen durfte Sie war der Aphrodite als Sinnbild der Jugend geweiht: fie war auch bie Blume de« Dionysos, ebenso ba« Sinnbild der Liebe unb bH Tode« auch ttn Zttchen der Ber- schwiegenhttt.
Als Symbol der verichwiegenhttt biente Die Rose ber schonen, auch im nördlichen Snropa verbreiteten Sitte, btt gttellschafUichen unb anderen Bttfammlungen eine uxik Rose an bte De* zu hängen zum 3d<ben. datz das. was hier im Vertrauen gesprochen und ^erhandelt wurde. <31* Gehttmnts in ber Brust jebeJ Anwttenden Ixwobrt ererben sollte und auf uns ist nur der Ausdruck gekommen, jemand .etwas fub rosa vertrauen- _ .
Durch bie griechischen Kolonien tarn bie orientalische ® art en rüte nach Italien unb von da in alle Welt hinaus, doch je weiter nach Rorden. desto mehr von der Kraft und Sühe des Duftes einbüftenb. der sie tn ihrer ursprünglichen Heimat umweht
Unter dem italienischen Himmel war die Rose überall in den Liebes- unb Ledens»enutz t«r- i lochten Bei den cSastmälern spendete man Ros en. legte sie in Demschalen. stellte sie auf die lasttn unb schmückte «ich damit, ba« Haupt der Tänzerin und be« weinlchenfenden Änaben rat mit einem Rosenkranz umwunden, der Trinker bekränzte sich selbst und den Becher mit Bolen Bei bffentlufccn Belustigungen wurden die Stratzcn mit Rosen bestreu! und bte Bild- ’äulen ber Ofttter mit Kränzen und OirltnWci; noa Rosen geziert. Datz bie Rose auch als Vlumc der $ rüber galt. baH man den Toten Rosen mit Tränen spendete, war auch btt den alten Hörnern eine durch zahlreiche Grabinschriften n'stätigte Sitte Unb nach den Berick) en ber 'Ilten wurden Rosenwttn unb Rosenwaifer auch
tschen Grafte ' au steigern. Das ihm dem »inslutz ber edlen «infalt. ber stillen Sröfte Dinckelmann« bereit. in
nerster Besitz war Die K-vbunbcnbcit mit ber Antcke sand in Italien neue Bcstängur.g. Der grobe Zweck" ist Goethe» ständiger Begleiter. vielleicht, dast er erst in Italien zum vollen Vewubtsem seiner dichterischen Sendung kam. Bald otenbet ihn der Glanz der gröbten Kunstwerke nicht mehr er wandelt in b<glückender Schau, in der Grfenntni«. datz die Stünfllet- freie im Kosmischen verankert ist. Sr stellt ttne neue Spoche seine« Geben» sest. Ratur unb Kunst, in wundervollen Rhythmen vereint, zeigen ihm den Hdbenweg dichterischer Lausoahn auf. DiStors Vortrag wuchs weit über den Rahmen bei Themai „Goethe in Italien" hmau« gab tn konzifcr Form eine Analyse der Klassik unb Romant!. brang in den Kern Dorthc'cher Dttenheit. stellte bic Raturdedingungen seiner künstler ichen Oriftenz. bie Bebcutung sttner d.ch- terischen Gricheinung. die treibenden Kräste ber Zeit heraus. Dell über die slüchtiae Stunde hinaus wird der geistvolle Vortrag auf emp'äng- Icche Hörer weiterw-rien Der Saal war vo». bttetzt. herzlicher Beifall dankte dem Redner.
A. B.
An bttitzl mb je sie b:i b-l:n verbrauchen, ba sie nach bem 30. Ium wenlo« sind.
H lind $ fcoi-tU jpb.n-
werb zur 2r:a. g>- .g guter V.'der aus Gies e» und der ^ühcien Umgebuivg schrttbl der Oie- rs verein in ur’errn txu*
autzeroebentlich grob . _ .
In unserem Vaterland« erfreut sich die Rose von jeher einer besonderen Liebe. Kultur und Pflege. Treu gebeat und gepflegt wird der Rosenftock dttm Haus, im Park beim Palast, vor bem Fenster be« Haufe« im Dorf unb im Salon bet Villa in ber Stabt Auch an gröberen Anlagen, bie der Rosenkultur gewidmet sind, fehlt es bei uns nicht Die Sammlung tn Kassel stand früher in hohem An'ehen. im Rosarium au» ber Pfaueninsel bei Potsdam wird bie Rose mit nrnfu-r Sorafalt arpfleat. bie Rosenau btt Ko-
m der Arznei verwandt.
Als nach dem Verfall be« römischen Rttchcs bie V)«lt in einen Zu stand bet ‘Barbarei Der* anf wurden auch Gartenbau und Blumenzucht --rnachlässigt. aber doch blieb bte Rose, durch Vre Zarbmrpracht unb Ihren Duft auch dem rohen Menschen imponierend, tn den Gärten eimtsch. Karl der Grotze. der rifrtge Fdrderer be« Gartenbaues und ber Landwirtschaft in 5»euttchland. wandte auch der Ros» sttne Auf- nerflümtett zu und beftimmte. datz sie In seinen Härten gepflanzt werden mutzte Btt den Ara- Garten- und Blumenfreunde
Das httsifche Landesamt für dos Bildung-- wtten (al nachstehende Richtlinien für die M 11» Wirkung der Schulen bet der Berufsberatung und Lehrstellenvermitt» l ung tm Vrllsstaat He »en hcrausge den
1. Bei dem immer schwierig :r wer denk en Sffistenzkampf ist es eine wichngc Aufgabe der Schule geworden. Schüler und Eltern au' bie B,deutuna ber Berufswahl dinzuwttlen md btt
— Akademischer Turn- unb Spielplatz Btt bem ^niverfitütsiest am 1 IuU finden in btefem Jahre zu n ersten Male nachmittags von 1 4 bis r5 Uhr auf dem akade- mischen Turnplan Dvriüdrungen b-*r Stubcnten- schast statt bie ein*n Teil des osfittttien Programme« bilden Darin ist ttne Anerkennung der Leibes-Ueoungen der Skudenten'chcrfl gegeben ä« fei aus bie Anzttge htngewtefen
Bedeutung der Berufswahl tz'n.uwetfen der Berufsberatung felbst mitzuwirken
2 Zu diesem Zweck soll im Rchnrn bei Unterrichts unb möglichen >ttfe auch bei Elternabend« eine UebeNicht über dir Lage der ver- Siebenen Berufe fekbst und ihre t^tl4>ahli<be q|)<|w wtDfr, Bedeutung für den einzelnen für die Gemeinde an»ciae)
und für den Staat vc-mittelt werben An grv- Heren Schulen sollen die no'wendigen Vorträge möglichst von ttnem amtlichen Berufsrrater übernommen werden
3 Die Lehrer haben während ber ganzen Schulzeit die Schüler auch auf Begabung unb Reigung für bestimu.te Berufe zu beobachten unb wichtige Feststellungen in die etwa ring-führt en
Xus der provtnrialhauptstadk. 1 sieben, den 25. Juni 1927 Die Rose.
»oiBr.Wtlirtitii3ERette*ttMr
Zlasche Waffer sich für die ganze Dauer ihrer Reise im Speifewage i festfetzen. Dadurch werben öfter« andere Reisende an der Benutzung be- Speisewagens außerhalb der Hauptmahlzeiten gehindert Auch auf Ersuchen he« Spriie- loagenpersonals. ihren Platz nach angemc’,enet Zeit anderen Gästen frei zu machen, wanken unb weichen diese Reisenden oft nicht, ohne habet zu berücksichtigen, datz ein Speisewagen nicht ber Unterhaltung, sondern der Derpslegung aller Reisenden des Zuge« während ber Fahrt dienen soll Um dem Speiiewagenpersonal seinen Dienst au erleichtern, hat die Reichsbal' gesell- schast jetzt da« Zugpersonal angewiesen, bei starkem Verkehr das Speisewagenpersonal im Platz- wechsel wirksam zu unterstützen.
L^iclplcrn Bet frankfurter Ahcatcr.
Opernhaus Sonntag. 26 Juni, von 5'/, bi« nach 10., Uhr. Die Mtt'teriinger von Rürnberg Montag. 27.. von 8 bis 10 Uhr: Balletts der Grvtzen Oper in Par.-. Dienstag, 28.. von 8 bi» 10 Uhr Balletts ber (Srohen Oper in Pari«. Mittwoch, 23.. von 6 biS nach 9 Uhr: 5bftor Faust. Donnerstag 30 . von 7 bi« gegen 10 . Uhr. Die Zauberllöie.
Schauspielhaus. Sonntag, 26 Juni, von 11 bis gegen 1 Uhr 2. Aufführung der Opernschule: Don 3>/| bis 5*/i Uhr Dcek-end: von 8 bis 10*, Uhr Alloiria. Montag. 27.. v^n 8 bi« 10 Uhr Die Kassette Dienstag. 28 . von 8 bi« 103 , Uhr: Kolonne Hund. Mittwoch. 29.. von 8 bis 10'. Uhr: Der v*efanbte Sr. Majestät. Donnerstag. 30 . von 8 b. 10'. Uhr Der Ge- sandte Sr. Majestät. Steil , g. 1. Juli, von 8 bis 10»,; Uhr Kolonne Hund Samstaa. 2., von 8 bi» IO«. Uhr Der ©efmbte Sr. Majestät. Sonn- tag, 3.. von 8 bi« 10 Uhr Der Widerspenstigen Zähmung Montag. 4. von 8 bis 10*4 Uhr Dec Gesandte Sr. Majestät.
Berliner Börse.
Effkklen'Arühverkehr.
Berlin 25. Juni. iD. 2.2. Funkspruch). 3um Wochen!chluh ist das Geschäft des heurigen Vormtti^gsvcrkehr« ruhig die Tendenz aber wttter freundlich. Man hat den Gindruck, als wenn fich bie Kundschaft wieder zu interessieren anfängt. Die Kurse der gestrigen Abendbsrse sind zumindest gut behauptet Am Devisenmarkt nennt man Pari« mit 124.02, Mailand 82.40 bi« 82.50. Madrid 28.65 biS 28 70. Das englische Pfund stellt sich gegen Kabel auf 4.6565.


