c) 6 c.75er freuet d oe bebaute* <8runbbcfin. 9it 2U*<r.:2gl»r# für b<e Coe» herfreurr betrugen ttn Aj 1926
a; f*r Ttefrwng btt ßioaie» I2Z3 A.
b) für *Xedir.unfl brr Stabt Gießen 64.7 P'
c) für Jfe4)nurg des 5ttn|t4 «-»ehe" LJ Pf.
ydammeii 1962 <Pf
Tlirocrär 4w: durch bu am t 2L»r ! 1927 erfolgte M.eterßdhung um 10 Prozent ha: et*t Mttun* b« 2t--5,c.^Äla»ee für 3o*becfrr<er auf 240 P'. je I0J Anr CieuertBrrt f’<mc<4**t<n. Davon ertzebt
bet Stoa! 163 P!
btt C:abi Gießen etnfrfrt jUete «frwfren 77 *?*
Mdeeaeee i*0 Pf
TTwt. HHtu h bet ÄtetMmtfr Weben sieht her KiriMdbUgfoe ter bee Ärrj -och ich: mb- giÜUi frt 04 !nnn )rbod> baeu gtrafrv- -«erbe*. bcfr über ben tx^abngee Satz von 4 <M nt* bteaulflebener* tperbrn totrb. |p beh 4»o ^nSn $tot* ®trN11 *ir 3rd
€ie Otnrwibme au* bet So*derUeue' werd auf 730000 3m verMllchlagt
leHldOiettieL
$4 bu Ausgaben bei TDetrtctXrebnung mu 5098061.14 lau. Die ö nnojwie* m.r 4 280O6IJ4 AZ* veranlag; Ünb. rr< M lufr et* oul Bet- mbger Jmituln zu bedtnber Sehlbetrsfl jo* 750000 Am. (Ber gleiche auch TUd 81 AtAgabe.) Der frier etn.jrM.ir vertag mir* in spate ne* 3obmt ron ber Betriebs rvchnung nneber an btt Vermögens rech-mng yirüdcritonet rvrben
Vermögensrechnung.
Irh an« Hrfrerflebeebte Lahre*
K er tt ber noch vorhandene Xrfr bei Aus- g leuche onds i lieber'4>uil< früherer Lahre mit aooooo 2m in Otneabmr gdtelli Str Aus- gleich-stock ifi bemtt erschöpft
1*« e*b Verlauf bee (beMaben enb •rufrftitfen.
Xur ben Ir.fauf von ®ruitbfrvdm sollen 50000 2ta statt bisher 40 000 Ai* dereUgeftellt Verben.
Crbfluuifl gkmciahkitltchet Bebau be.
Kur ifr ein Teilbetrag von 1 TuUwn zur Beschaffung neuer Schu! rJume für bie Bolls-, goainlbunoi- unb Fachschule* zur Verfügung gehellt.
Uwllrflunß bk« 6tt(i?.<itrinlflnngfbftrltb«
■eb der ItiUUbfebt.
Hur ist bu KZDtUc Aare für die Beschallung einer Quimnotü'.rn Kehrmaschine. eines automobilen Cfrmgyxiaen« unb yneier elcrttUcher Äar- reu mit *4 000 Am vvrackefre* Ferner «scheint hier ein Betrag von 49000 Am. ali Anteil für bte flkbeuuafl eines Fafrr,eugschuppenk Velchas. lung eines autosiobUt-i Müllwagens. Einrichtung Hner Äi»pe, sowie tw THündmem sßr IRinber» xmlltrlu
Srfatzbrl-alluUg von LaVtraflvage*
Zur Beschaffung von zwei 5-®:mnen-£'afo- 'rattoegen neost Zwei Anhängern Verben 48 MO Reichsmark Dorgefcfren.
Errichtung von Dvfrouagsbautt-
Der gleiche bte Orfäulenrnflen zu Xitel 2 «Ge- Mubc).
Erbauung Von Straßen. Degen unb Anlagen.
Durch ben sort'chiettenden Dohnungebau unb ben zunehmenden Automobllverkehr wirb es bnn- flenb notiombta. für Erbauung unb AeubefeA- gung von Straßen 1 Million Am., hart im Dvr- lahre 200000 Am. der cktzu stellen.
Kanal- neb Dasserbauten
.gäbe von 100 000 Am ergibt sich aus ber Bemerkung zum vorhergehenden Xitel
LagcrvervaliAng.
Die Mehrausgabe steht im Zulanunrnhang mit ber Mehrausgabe bet Xltd 74 (Erbauung von St rast en. Degen unb Anlagen), es steht eine M.chrramahwe In gleicher Hohe gegenüber.
Kapital uilllel.
Zu Ziffer 4 vgl bie Erläuterung zu Xitel 2 (Cbcbdube)
Es betragen in ber vermögensrechning bie Gesamtausgaben 8 321 449A0 Am
bie Gesamteinnahmen 2 241 54799 Am
Mithin flnfr durch Kopualous-
nabme zu berfen 4 07V SV1L1 Am.
bie frier bi Einnahme vorgesehen werben.
Die städtischen Schulden.
Aach bcm Ber-e.chnis bet stübtifchen Schulben noch bem Stand vom 1 April 1927 betrugen Am
1. bie langfristigen Schulden 1 525 110
2. bie kurzfristigen Schulden 2 738 796
Summo 4 263 906
Die städtischen Fonds.
Aach ber lleßccklcht über bie bei ber Siabi- Deroultung beftefrenben Fonds viefen diese folgende Höhe aus Am
1 . ah Ende des Aechn -Jahres 1^25 2 19b 606.77
2 zu Ende de» Aechn.-Jahres
1926 -orau sichtlich 1970 807.46
Konzert des M. (B. D. „Liederkranz" Bischofsheim bei Mainz.
3* ber Amen Aula ber UniDerhtät gab ber AI E B .theberirar^“ aug Bischofsheim bei Alainz ber einer Etnladur.g des ihm befreunde!en GelangveivinS .Eoncordia'. Ei ehe* gefolgt vor. am Sonnla. nachmtttag ein Konzert Die alte Tat- fachc. hast im schönen Aebenlanb am Ahein ber (belang eine besondere Pllegestätie Hot bewahrheitete sich auch in diesem Fall, und so lernten bie Zuhörer hier einen Thor kennen, ber über sehr gutes dtimmatenal unb vor allem über eine art-fre Sangesfr. udigkrä verfügt weich letztere ihm auch mchl die schweren Jahre der Besatzung Mben rauben könne' 3m Pianifsimv das kehr reich und zart, manchmal x* zart, ausgeführt Turbe. schi hen sich anfangs fietne 3ntonativns- lchvinku"gen ein bie jedoch den Gclam'.eindrnck mcht zu t.^ren v.rmocht n. Mit dem Liede .An bie JEufiT wurde das Brvaramm gkschmackvoll erbftnet Dann folgten .Heimat'. .Verlorene Shebe .Dirgenlleb unb . ALtfel . Die drei ler mürber, besonders llanqfchön unb rein zu chrh. 5 gebrech« unb »daten eine gute Stinnnhiltur
und feine aud taliWx Aulla'sting Auch bei .2HrT3.-rlieb* gelang fefrr <e? vafro^b ich bei dem *bor .Hoch empor me Kontrast, zwllcher. pp unb fl zu stad betört sand, troburch das Ean-e unruhig tnrfte Ss fehlte da unb dos gleiche war oe*. Hern .Ac-rdmörne lied' brr Fall, der Krrszenfro-llebergang. .Vr fü: eine ausgeglichenere yrrvie*? Qe«sr^* HLdies nomentllch in Hinblick auf den immerhin kleiner Ttoum e.nem
(freit »'.ree r tilee*. Aheingtaube"
und .Abein t j frist dent'ch nv ch«e* ben 5e- 'chluh w beide", letzten Ihre Var en te jcber Beimhuna be beste Seifrang des Abends Die Aussprache ousgr>eichnet und rbrrd? Tor.nrberQ und Dyncm.k
Der Lfrvrlriter Herr Lhr Berg ist dem Bernn ei" um ichtigcr und tuch? ,rr Leiter der es versteht krs vorhandene Maienal zu behandeln unb ben Csrr za solchen Seistangen wie Tie das Konzen rewtes. zu führe" 0. ati Recht ein gutes Dell des ausgeze Lnnm 2.,- drwcks. ben ber f
eef fein Konto schvnde* Das »•-! !am «>-» bele denn auch reichlich ben woh.oer . r. Beifall. Io bafr noch eine Zugabe noazxnl'.g würbe
ckv'scheM ben ringel ne* Thören sang Fran Gurher-Klemun* vom 2 tob. Heater Mainz mu einem vollen vofrwingenbrn Sopran CUber von BvabkTis unb Äkll' Delches das beste war ifr schwer -u 'rgei ,5K-t Schm wurde in wundervoll frischer mb lebender 2E*tk gesungen .Bm, ewiger Liede" >4ote bie pprwbmr HndcinTrttfre Aullafs ng ber ^ng.-tn und m't .Er ist s" entrückte P- bie Hörer so. bah he m*t ihrem Beifall nicht d.s zur Beendigung des Aach'i 'i> warten konnten Leider hörte* tür ferne Zugafr*
Hatte sich Herr Kapellmeister Schocker von Mamtz bereits bei ber Obegfruurg der (hebet als dn letnfinniger Musiker eflPiefen Io ft.aic er erlt recht in bte von ihm gespielten Sott leir. frob » Können. Herr Schocker verfügt üb r eine ausgrzeichnefe Dechnll einen wurBrrvoll sichere* unb fchSnen Anschlag und über tieft Gestaltungs- frnfL Vies Luu in ben Beelhoven-Banatione* besonders zum Ausdruck Das Caprtaio von Mendelssohn, sowie die beiden Stücke von Thoptn fpteüe er mtt jener Bravur und SichersteU. bte diese Werke verlangen, so dast das Publikum ihm ebenfalls stürmisch bäntir 2>ar auch das Proara mm reichlich fo vü:e frier jedoch ebenfalls eine 3ugade erwünscht gewe'er fl.
Der Fall Schirrmann.
3ui Jura des Jr’frtel 1923 ericbie man im Pcovin^laltan Oberhofen eine peinlich. Ange- legend-it. Es wurde bariaU durch eine Anfrage des Abg. ß u r an ftn ProvinAialdirektor in her breiten O.-lfmtiÜbtet! bekannt, bah der Obcr- bnchhaUcr Schi ermann bn bem Uebrrla: >- toerf Oberfreffcn in Fried lieg In Erledigung eir.es dienstlichen Borgtna<-s eine Handlung begangen batte, die in keiner Delle tn Einklang zu dringen war mit den selbstverständlichen Pflichten, die für jeden auf geschäftliche Sauberkeit haltenden Mann ohne weiteres Geltung haben DaS Ücberlanb- werk. d. h. die Provinz, hatte für DerkSzwecke ein in 8riebb-rg gelegenes Grundstück zum Preile von 105 000 Mk. von bcm Eigentümer 3fen- bürget in Frankfurt a.M erworben. Anstatt bie vereinbarte Anzahlunq. wie er es sonst mit allen Zahlungen zu t_n hatte, tn bargeldlosem Zahlungsverkehr an ben Verkäufer abzuführen. steckte Schirr mann da- in bar zu sich, fuhr damit nach Frankfurt und zahlte es persönlich an Isenburger aus. Hierbei gab ihm Ifen- l'urger 1500 Mk. in bar. wie später tn einem Terichts'.errnin erklärt wurde ohne jede Derabre- dung ganz einer spontanen Cingcbung folgrnd Schirrmann scheint aber nach einiger Z-it doch das Ungewöhnliche unb Unstatthafte seines Tune beraubt geworden zu fein, denn er meldete eines Tage» bie Sache feiner vorgesetzten Dienststelle, der Provinzialdirektio*, die nun den Betrag von 1500 Mk. einforderte unb sicherstellte, um ihn wohltätigen Zwecken zuzuführen Schirrmann er« hielt wegen seines unguoliftzierbaren Berhaltens durch Beschlust des Provinzialau-fchu^ses einen Derweis. v.rblieb aber zunächst. waS auch wir nicht recht verstehen können, tn feiner Si'klung als Oberbuchhalter beim Ueberlanbtoerf. Ball» daraus mdbeie sich Isenburger bei der Provin- zialdirekttvn und forderte die 1500 Mk. zurück. eS wirb angenommen, hast Schirrmann den Isen- bürget von bem Dang der Dinge in Kenntnis gesetzt hatte Das Geld wurde an Isenburger zurückgezahlt. und dort erschien bald daraus die 5rau des Sch, rrma nn. angeblich um die 1500 Mk für sich zu reklamieren. Dieser Sach- ,'erhalt w^rde tm Juni 1925 im Provinzialtag bekannt unb selbstverständlich von allen Parteien des Hailles aufs schärfste mihbilhgt
Aachdeni der Borgang nun in ber breiten Oefsentllchkeit bekannt g.worden war und auch der Provinzialtag entschiedenere Mastnahmen ßcgtn Schirrmann ford.rte. hielt ber Prvvin- zialausfchust den Berweis doch nicht mehr für ausreichend. Er schritt, in Uebereinfttr-mung mit der allgemeinen Ansicht im Provinzial tag aus ®tunb des best eben den Privatdicnsto.rtrags zur Kündigung Schirrmann s. um ihn der fo erheblich die plattesten Selbstv. r'.ändlichkeil m feiner Stellung außer acht gelassen bitte, von bic’an wichtigen Posten zu entfernen. Unter Berufung auf Den früher cifralienen 2kndc.» und die darin zum Ausdruck gesengte ’nr.rd’e Erledigung der Sach.- sowie im Hinblick au' Ne dura» feine Tienstzeit bei der Provinz erworbene Aufrcacfreltsberechtlgung. bie bet der Annahm. der Kündigung gefährdet gewesen war. erhob Schirrmann aber Klage gegen bie Kündigung beim hfestgen Lanogencht wo er denn aut) lediglich aus formellen ($rünt>en ein obfieaen- des Urteil erzielte, während in materieller Hi illicht fein Ber holten gegenüber Isenburger auch vom Aichter in fchär»ster Melle aegeistelt wurde. Infolge dieses Urteils nahm ter Provin- zialauefchust die Küntigung zurück er entfernte Schirrmann der stch überdies bei ber. anderer .ynebberger Angestellten und beim Publikum keiner Sympathie erfreut und ben man auch nicht toicber auf feinem Posten zu sehen wünscht aber von feiner Stellung und versetzte ihn da zu jener Leit augenblicklich fein geeignet*r Posten frei war in ben einstweiligen Aubestant Um die Arbeitskraft des Mannes jedoch nicht für immer ungenutzt zu kaffen, wurde sa-liestlich nach Ueber- toinbung mancher Schwierigkeiten em Arrange- ment dahm getroffen, daß der hiesige Provinzial- kassier als Oberbuchhalter nach jriebbcrg 5um Ueberlandwerk gehen sollte, wäbrer) Schirrmann ab 1. Juni 1926 hierher an bie Prov'.nziaHalle verletzt wurde
Xunmefrr bcainra bet brate Apfcharn de'er TSeerlraenfreit 5^u PtDOin-ialNrekivr Eraes i* der : orgctngr b Ouxg des Provinzial- tages — brr ' ch aus Borgehen >s jneb- .'<roer P rr n.. _ -Lpgeor > .ei — lechisa*-
-aus Schröder <mnd. u*d umi tum br; ,t*- mol ent dieser üblen Sache zu befaße* h ::e — ! Uellte machte Schirrmann bet riebet» nähme sei nes frUfigen SunW die größten Schwierigke tcn Et meldete sich andauernd Iran!, wegen nervöfe* c utc mwienl'ru chs f» bafr er ?o* 51 Dvcher des !-tz»e* Jahres tm go-.»ei nur 18 Mrchen Dienst getan frei, wahrend raiürlich das volle ltze-ol! fortgezah werbe* mufrtt Dielet nervöse ck'-ll ein--'enbTvch frtnbme ifr-' edoch
nicht zu ganz veckchiebene* 3e‘.ten wahrend feiner Krankmeldung an Schutzentesten feil«.:- nehme* unb dabei zweimal als 7?lr 'iellch. -e Ne erste* Prelle zu Ichieste* MerTwüed ge Beiv.-N. die ange .chtz e nes neuen Dtenfres oerij,, . " beim Mef-er'chsch aber fo !ar t-llefr heb' Tel« machte Schi'rma** gellend w c her Proo ntial-
•in dem Promnz i'.iag eben.1
er könne dich als gelernt et Kau' mann rn b bei der Provinzwlkalle lefrehenbr lamcri! fr !4k Buchführung nicht cuiatbe icn. und be«halb renne rer hm nicht zvmuien. b.He viel e zu über- i-ctrnen Auch ist reichlich merkwürdig Sollte ein 271«**. dem von feinen Jtt>rgt«e*" n übereinstimmend hohe g< stig, 34b gf.-tten unb .usterordentklche gtfchäflliche Sewandtheit noch- gerühmt werben, «ich tm Deckau'e e^».s a a r •
e* Io fr res in bet Buchhaltung» technik w.rlltch v chr umstellen tfrnr. — ♦ Du mc.nen. es gibt doch Hunderte 00* .3alle*, we as? re teuie sich rief ra'chet unb noch tHe! ..rünblich . umstellen müssen Heute steht die S ich.- nun In. daß Herr Schirrmann 'ich noch an et dagegen sträubt feiner Berfetzung nach Diesten achzukommen. baß ber Provin, durch ken Rechtsstreit mit Sch ermann bisher 9438 Mk Gerichts- und Anwallskoste* entstanden find, und daß Heer Schirrmann jetzt mit einer neue* Klage gegen bie Provinz droht um dadurch angeblich eine feiner stiufmfrnnllchc 1 Ausbildung ent prechende Be- fchäfttgung zu erzwinoen. da .hm der hies.qe Posten als Provinzialkaffler nicht glc chwertig fei. Mittlerweile bleibt Herr Schirrniann ruhig in SdcMterg fitzen
Der Friedberger Provitiziallagsabg Aechts- anwalt Schröder wollte nun durch leine 3ni- nattve tm rorgestrigen Provinztaltag den An- stvß dazu geben, daß zwischen der Provinz und Schirrmann. der ja mancherlet Kanten und Schärfen habe, bei felbff critanKlufr nicht mehr auf den gretoerflet Posten zuruckkornmen könne und den auch die dortige Bevölkerung auf diefern Posten nicht mehr festen wolle ein Ausgleich zustande kommt, damit den jchigon un- erträglichen Berhültniffen ein Ende bereitet wird Daß die gegenwärtige Lage der Dinge unerträglich ist. steht außer allem Zweifel Abei tptr meinen: Der Provinzialaus'chuß h a t vollkommen .3(41. wenn ct lufr auf den Standpunkt stellt, daß Herr Schirrmann feiner Verletzung nach Ließen nachzukommen und feinen frlefigen P 0 ften an- zutreten frat. womit die Dinge dann erträglich geregelt find, nachdem man leinergeu aus übergroßer Aachsicht und purer Menschenliebe gegenüber Schirrmann nicht das getan hat. was ihm In jedem Privatbetrieb als seloftver- Jländlich widerfahren wäre, daß man nach sichern Vorkommnis nämlich auf feine ferneren Dienste fofort verzichtet hätte! Herr Schirrmann — dessen obsiegende- Urteil doch nur ein Pyrrhussieg ist — hat jedenfalls fefrr triftigen Grund, dem Prvvinnal- ausschuh ob feiner großen Bachsicht nicht nur keine Schwierigkeiten zu bereiten, sondern ihm sogar dankbar zu fein, daß er ihn damals nicht auf der Stelle aus dem Dienste der Provinz entfernt und aufgefor&crt hat, für alle Zeit bie Tür des Provlnzialbetriebs von draußen zuzumachen. In jedem Privatbetrieb hätte man — unb mit Aechi — nach einer derartigen Handlungsweise soviel Aücksichtnahme nicht bekundet! Wir sehen hier — Im Gegensatz zu dem Adg Schröder — auch gar kein Betätigung-- leib lür einen Makler zwischen der Provinz und Schirrmann Ober besteht vielleicht man konn'e in der Provinziaktags'ltzung last diesen Eindruck gewinnen — bei Schirrmann der Gedanke. er könne etwa eine nicht zu knappe Abfindung von der Provinz bekommen? Sollte er diesen Gedanke* tatsächlich haben, dann mag er ihn sich getrost aus bem Kopfe schlagen, beim für eine folche Erledigung des Streites wirb wohl im Provinzialauslchuß unb auch in ber Pro- vinzialdirektion niemand zu haben sein, unb außerdem würbe dafür auch die Oeffenllichkeit nicht das mindeste DerstLndms aufbringen Mil Aecht wurde in her Sitzung von einem Prvvinzial- aiuSschußmitglieb erllärt ü- gibt jetzt nur eine Lösung, nämlich die Herr Schirrmann lernt sich fügen unb tritt feinen Dienst in Gießen an! Dir hotten fehr daß der ProvinzialauS'chust in feiner Gesamtheit auf diesem Standpunkt unbedingt beharr, unb mit Festigkeit zeigt daß fchlicßlich feine bewundernz. werte Langmut auch ein Ende hat Es ist höchste Zeit daß dem Fall Schirrmann auch ohne jeden Makler nun endlich t-er längst fällige Schluß bereitet wird, bei dem bie Autorität ber Provinzialbehörde nichi bem Di^cn ein.-s Alan- nrs unterliegt, ber allen Grund hat «ehr be- fcheiben zu fein*
Don der heutigen Berliner Tsrüb.Börse.
Berlin 25. Mui 3m heutigen Fruh 0 er - ' - h : 'st gröBur .$urü(fbalhinfl die Tendenz
j.i kaum befrauptet zu ärjdifrnm. Dir unten- beatzen 9-*hifrrwi$ee bei Herrn non 6lernt et L?*i * free frebr fti;; : »<eo per Aknen auch "^ch fr*- «...M eine* ur.aunfhge* Ti*,
tz'sck. 3 ,3aitzen werben trat Äi genannt. Am Dsolseo markt tz ri n. Ps«*pt gegen Pan» mu 1 t'»r WA' ynrnbr Qdbt; <«73.
?< . aswen dc» K» ch :n»rllcho»i»ral». 00*
ciroteee Junrre h* eme-n Sentftrr !**•
brn nin. r* bim, der deut, chen Andu- Hriemerte. p»e "ach tetnrr Su”aHu^ auch
•ner r fi o»e! jm hoch heben und meDrl* nach e.n<t t* -'.*er -brnben \iuRr trwbrr ibqleilf* werben
l'tDölterungsütroegung uniiSterbliditeitimCanb rtisiliieStn un Johrt 1926.
3m Anfchtuß an unsere Bertzttenttichung über t Benölkrrungsbewegungi* brr Stadt Eießen »’.rb uns vom Krelsgr'un^fr.us^m, aus b.r Ciattfrtl *ür be* Landkreis Gieße* folgendes miigetelli
3m 3afrn 1906 find in den 78 Landaemein- ben bei Kreises die Aulan:men rund (ö Ow Einwohner habe* 503 Ehe* g.schlossen u*b 1231 Kind r .. bend geboren worden 3u< 1000 Oi*woh''er kommen allo genau 19 Geburten
Gestorben sind un Landkreis 636 (562) Perfrncn. was einer rohen Strrbttfler von 9.85 auf taufend C.benbe enttpricht Der lieber* I ch u st der Gebuns- über bte Sterbeziffer beträgt somit migdäfrr 10. was dem in den letzten Jahr -: «cstg. stellten Uniertchud auch diesmal entlpro)
Die Benellung brr Dertzorbenen auf bie einzelnen Altersklassen möge aus sol- geilltzr Ausstellung ersehen werden
Altersklasse
0-1 1- 5 5-15 15 - 30 30 - 60 60 - 70 über 703. Derß^rbrne
62 .16 1! 40 SS 138 274
Don den 82 im ersten Lebensjahr verstorbenen Kindern sind 20 (201 vllolge angebore.iee L'cbci l- chwäche Im Laufe des eilten Lebe, smonols ücUorbcn D?n den über 60 Iafroe alten Prckonen starben 165 (146) an Allersschwächr
Eine Zunahme der dem Kliidesalter st.-sonders gefährlichen ansteckenden Äranlbct- ten wurde un Berichtsjahr nicht festgelleill Don 16 f, iTiflbcten Diphtheriefällen ist einer (1) tödlich verlaufen Bon 20 gemeldeten Scharlach- fflUen führte ebenfalls einer (2) zum Lode An Keuchhusten dkw beflen Lungenkompltfallonen starben 8 (5) Kinder Heber bie Häufigkeit Mdcr ansteckende Krankheit Im Landkreis kann nlch.» gesagt werde*, da he nicht meldepfllchtig Ist 5 Paratyphusfälle wurden gemeldet, von ;>encn feiner tödlich ausging Ein Kind In Treis a. d Lumda erkrankte an Ipinaler Kinderlähmung, An Dundrofe (1) und an fyphllltlfcher Erkraru kung (0) 'st je eine Person verstorben De« Grippe und ihren Folaeerscheinungen find im Berichtsjahr 19 (0) Perioven erlegen.
An Tuberkulose starben tm ganzen 38 (53) Personen. Davon entfallen 31 (36) Sterbe- sälle aus Tuberkulose der Lungen, einer (2) auf aUaemtine akute Miliartuberkulose und 6 (15) auf Tuberkulose anderer Organe Mit einer Ziffer von 5,84 Sterbefällen auf 10000 Lebende hat diese Bolkskranlheii im vergangenen Jahr einen außerordentlich niedrigen Stand erreicht Aus der folaenden Tabelle ist zu ersehen wie die Tuberkulose aus ihrer vor- herrfchendni Stellung unter den Todesursache? allmählich verschwindet und weit unter ihren Friedenshand gesunken ist.
*>
8
o
1911/14 1919 1920 1921 1922 1923 1924 1925 1926
in den Jahren 1919 1926 an Tuberkulose Berstorbene. berechnet auf 10000 Lebende
An Lungenentzündung starben im Be-nchis- iahr 56 ( 44,' Personen, an anderen Erkrankungen der Alrnungsorgnne 25 (17) Erkrank'mge* der Kreislausorgane führten in 92 >99) Fällen zum Tode. 46 '37) mal war Gehirn schlag die Todesursache. 21 (21) mal andere Krankheiten des Gehirns unb Dervensystems In 6 (4) Fällen war als TobesUrsache Magen- unb Darmkatarrß angegeben. in 12 (7) $6llen anber.- Krankheiten der Derdauungsorgane Smmal (1) führte Blind- darmenlzünbung zum Tode. An Erkrankungen der Ham- unb Geschlechtsorgane starben 12 (17) Personen
Krebs brachte 63 (58) Todesfälle 13 (8) Perlenen endeten durch Selbstmord 10 (11) fielen llnglücksfcllen zum Opfer
SEI FEN PU LV Eßl
Df< Thompson J^e;re/vp,V<e^ gebraucht man s&t 50 Jahren. Man würde es heute nicht mehr ver ] wenden, wenn es nicht \ b" thömpsöns] das (Beste für die
I' rWiJO \ Wäsche wäre


