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Kunst und Wissenschaft.

tarf <tb*rt Generalintendant de» hessischen Landestheciler,.

Xarl Lbert. '.ßerliru ist zum General­intendanten de« Hessischen Lande», theater- ernannt worden. Sein Anstel- ümg«i>tmag ist nunmehr endgültig abgesrhlotsen worden Der neue Intendant beginn» seine Tätig- keit mit der kommenden Spielzeit

Karl Sbert war früher viele Jahre am Frankfurter Schauspiechaus tätig, dem Darm­städter Publikum ist er durch ^wei Gastspiele bekannt geworden 6r gastierte hier in Unruh« Drama .Stürme" als Fürst und in Schillers .Maria Stuart" als Gras Leicester und gefiel damals sehr in diesen Hollen. 3n Bersin war Obert als Schauspieler tätig, auch leitete er eine Schauspielschule und unternahm Gastspielreisen. Die Intendantenkrise am Hessischen LandeSthealer begann bereits im Januar, als der Voranschlag ausgestellt wurde, und Generalintendant Legal für das Landestheater einen jährlichen Zuschuh non einer Million verlangte. Als er dann auf Widerstand stieh, erklärte er. nach Ablaus seines dreijährigen Vertrages nicht mehr in Darm- ttaht zu bleiben. Am 3. Februar teilte die Ver- n»altunaskormn'ssion des Landest Heaters mit, dah leine Bemühungen, den Generalintendanten Le­gal zum Vleiben zu bewegen, erfolglos waren. Von ve^chiedenen Seiten wurde weiter versucht, ibn an Darmstadt zu sesseln. doch sein Sntlchluh blieb unabänderlich Der Verwaltungskomnnsswn lagen Bewerbungen in groher Zahl vor, nach langem Suchen fiel schliesslich ihre Wahl auf Ebert, etwa am 8 März, indessen bat sich dieser eine Bedenkzeit aus und hat erst am Mittwoch die 3ufagc erteilt. Die Wahl wird im allgemeinen in den Kreisen, die dem Theater nahestehen, günstig ausgenommen, kritische Stim­men machen daraus aufmerksam, dah Ebert noch nie ein Theater geleitet bat und gerade Darm­stadt eine Bühne hat. die sich in besonders schwie­riger Lage befindet.

Wirtschaft.

Der deutsche Außenhandel im Februar.

3m Februa r zeigte der deutsche Auhcn- handel im reinen Warenverkehr einen Sin- f uh rübers chuh von 339 Mill. Mk. gegen­über 295 Millionen im Januar. Die ®e- samleinsuhr im Februar stellte sich aus 1142 Mill. (Im Januar 1153 Mill.) die Ausfuhr aus 757 Millionen (im Januar 800 Mill.). 3m reinen Warenverkehr Februareinfuhr 1094 Millionen (I. 3an. 1093 Mill.), Aussuhr 756 Mrll. (i. 3ar 799). Der deutsche Auhenhandel im Februar zeigte in der Einfuhr bei einem Gesamtwert der reinen Dareneinsuhr von 887 Mill. (L 3an. 888) keine erhebliche Veränderung trotzdem der Monat zwei Arbeitstage weniger halte. Dagegen ist die Aussuhr weiter aus 568 Millionen (i. Ian. 606 Mill.) -urückgegangen.

Darrn st ädter und Aationalbant. 3m Anschluß an unseren vorgestrigen Bericht über das Ergebnis des DeschästsjahreS 1926 ist noch initzulcilen. dah sich der Reingewinn von 9 123 512 Mk. ün Jahre 1925 auf 20 957 952 Mk. im Jahre 1926 erhöhte. Auf neue Rechnung werden 2 277 952 Ml. (i.D 2 263 512 Mk.) vor­getragen. Die übrigen Beschlüsse des Aussichts- rates sind schon vermerkt.

Franksurtcr Börse.

Frankfurt a. W., 25. März Tendenz: Fest, später unsicher. An den Effektenmärkten konnte sich heute eine einheitlich freundlich? Stimmung nicht mehr durchsetzen. Die Vorgänge am Geldmarkt, die auf starke Vorbereitungen

*um Ullimo schlichen lo^ra und bereits eine Verknappung in Tagesgeld bei einem Sa/c bis zu 5 Prvz^ verursachter gäbe der Spekulation zu Gewinnmitnahmen Anlast, die durch die er­neuten Verwicklungen am Balkan noch verstärkt wurden. Die Eröffnung war schon nicht mehr ganz einheitlich. Aur Kaliwerte lagen auherordentlich fest auf günstige Absannachrich ten und die Beurteilung der Lage in der Kali­industrie. Westeregeln plus 4,75 Proz Am Montanmarkt waren Harpen er weiter be­festigt plus 2,75 Prvz.. ferner Mannesmann plus 1 Proz. Die Werte der Ahem-Elbe-Gruppe lagen kaum verändert und still Buderus konnten tron der Dividendenlol'gkeit um 1.75 Prozent anziehen Bankaktien lagen weiter eher schwächer nur Milteldeutsä^ Credit

hatten einen neuen Rekordgevinn von

7.25 Prozent zu verzeichnen Farben-At- l i e n wurden lebhafter umgeicht und lagen ein Prozent höher, im weiteren Verlaufe schwankte jedoch der Aur* um 309 (minus 1 Pro§ ' Von Elektroaktien lagen Siemens ruhig aber behauptet. Autoaktien, von Daimler ausgehend, lebhaft. Stiener zogen im Verlause um 7,5 Prvz an. Holzdestillationwerte 1 bis 2 Prozent schwä- chcr Bingwcrkc minus 2,25 Prozent Hei­mische Anleihen unverändert. Anleihe-Ab­lösung 24.5 bis 24.38; Schutzgebiet 12.25 Ws 12,50. Fremde Lenken still. Talonserben 25,25; Eisenbahn-BvSnier 45. Am Geldmarkt zeigte sich eine leichte Verknappung in Tagesgeld. Der Sah zog auf 5 Prozent an. Monatsgeld 6 bis 7,75 Prozent; Privatdiskonten 4 5 bis 4.75 Proz 3m Devisen verkehr notierte Paris gegen London 124.; Mailand 106,25; Zürich 25 2450. London-Kabel 4,8565 Die Reichsmark notierte gegen den Dollar 4,2140. gegen das Pfund 20,4650 Der weitere Vörsenverlaus unterlag mehrfach Schwankungen, doch traten Derände> tun gen in größerem Auvmaste nicht ein. Die Haltung blieb aber unsicher.

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. M Telegraphische Auszahlung.

Banknoten.

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Berliner Börse.

Berlin. 25. März. Die Tendenz der Effektenmärkte hat sich während der ersten Hälste des heutigen Verkehrs fehrsreundlich gestaltet, bei Kursbefestigungen von 2 bi» 3 Pro­zent Gefragt find vor allem Montanwerke unter Führung von Kohlenaktien auf grohere rheinische Anschaffungen, Kaliwerke auf gün­stige Absatznachrichten. SchissahrtSaktten auf Heinere MeinungStäufe. Mannesmann unter Anregung des DezugSrecht es. Schultheih und Ostwerke auf fpekulative Anschaffungen, ferner Zellstoffaktien. Dauerte und Siemens-Aktien. Der Kreis der lebhaft gc&anbelten Spezialwerte hat sich Damit erneut erweitert. Dagegen trat der Bankenmarkt in den Hintergrund nur Mitteldeutsche Credit bei anhaltenden Käufen plus 4,5 Prozent und Bank für Brau-Industrle in Nachwirkung der Steigerungen bei den Braue- retafticn plus 425 Prozent Berliner Handel Sben 3 Prozent nach. Der Elektromarkt g ruhig, aber trohdem freundlich. Schlickert pluS 4 Prozent. Eine Anregung gab der Börse vor allem die optimistische Beurteilung der be­vorstehenden IHtimoabtoidlimg. DaS Publikum beteiligte sich wieder etwas reger am Geschäft

und die Spekulation bleibt bestrebt, die noch be­stehenden Baisle-Enqagemrnte Ichleun.glt einzu- Deden Am Geldmarkt Var Tagesg.ld reich­lich a"geboten zu 3 bis 5 Prozent. Monalsgeld stellte lieb auf 7 bis 8 Proz. >u Aeportgt'.d wird aut 7.5 bis 5 Prozent gelchitu Warenwechsel m ctira 4 8S Prozent 3m D . - vlsenverkehr hatte de rumänische Währung gegen Zürich eine beträchtliche Steigerung erfahren Während der Letz gestern gegen Zürich noch 2.60 notierte stellte er sich heute aul 3.35. Man bringt diele Bewe­gung mit rumdnii4)en Anletheverhandlung«« in Zusammenhang. doch 'chenu es sich auch um ^Interventionen zu handeln London gegen Sabel sehr fest mit 4.8570. Vka.land gegen London 106 75 Die Reichsmark notierte gegen Äabd 42135

Frankfurter Qk. o.Urok.

Frankfurt a M. 25 März. wurden notiert. Weizen iWetterau<r) 28.25. Roggen (in- ländischerl 26 50 bis 26 75. Sommergerste für Brauzwecke 25.50 bis 27. Hafer unlünd scher' 22.50. MaiS (gelb) 18 Weizenmehl sinländisches Spezial 0) 39.50 bis 40. Aoggenm.-Hl 36 50 bis 36.75, Deizenklcie 1425. Roggenkleie 1450 dis 14 75. Tendenz: Matt

Berliner Produkten'. ^rsr.

Berlin. 24. März. Die Verflauung im Berliner Getreidegeschäft, die gestern nachbörs­lich besonders für Roggen Fortschr'ike machte kam heute zum Stillstand, als das Aus.and leicht erhöhte Eis-Offerten noch hier legte und auch Polen in Roggen gröberes 3ntereffe be- tundele. Lieferung wurde etwas fester. Weizen folgte nicht ganz den überseeischen Anregungen da die Frage Polens wesentlich nachgelassen hat. Trotzdem setzte sich immer noch am Ter­minmarkt für März und Mai eine Preissteige­rung »on über 1 Mark, für 3uli von 50 hM au Anfang durch Gerste unverändert. Hafer hoch gefordert und deshalb hier nur schwer ab- zusetzen. Mehl hat anhaltend kleines Geschält Es notierten für je 1000 Kilo Weizen mär' 266 bis 269. Roggen 245 btS 249. Sommergerste 214 bis 242. Wintergerste 102 bis 205, Haser. märk. 198 biS 206. Mais, loko Berlin 178 bi« ISO für je 100 ttilo: Weizenmehl 34,25 bis 36.5 Xoggenmcbl 32.75 bis 34.75 Weizenkleie 15.25, Roggenkleie 15. Viktoriaerbfen 42 bis 59. kleine Speiseerbsen 30 bis 32. .Muttererbsen 22 bis 23. Peluschken 20 bis 22, Aderbohnen 20 bis 22. Wicken 22 bis 24. Lupinen, blau 13,5 bi« 14.5, do. gelb 15 bis 16. Serradelle, neu 21.5 bis 24, Rapskuchen 15,5 bis 15,7. Leinkuchen 20 bis 20,2, Trockenschniyel 11 o bl« 12,5 Sotzaschrot 18.9 bis 19,4 siartosselslocken 30 bis 30.5 Mk

Rundfunk-Programm

dc- frankfurter Gender».

(Aus der .Aadio-Umschau'.)

Samstag, 26. War-:

11. Ucbettragung aus dem groben Mu( t- vercinSsaal in Wien: Beethoven-Feier 3 30 bl« 4: Die Stunde der Jugend 4.30 bl« 5.45 Kon zert deS HauSorchesterS: Zu Beethovens ICO Todestag. 5.45 bis 6.05: Der Brlefkast-n. 6 15 bis 6.45: ..Goethe und Beethoven", Vortrag von Studienrat Dr Beyer. 6.45 bis 7.15:Ludwig van Beethoven". Vortrag von Pros Richard Specht, Dien. 7.15: llel'ertragung von Berlin Durchgabe der Besetzung der Opernübertragung 7.30 Ucbcrtragumj au« der Berliner Staats­operFidelio". Oper In zwei Aufzügen von Beethoven. Anlchlfeste'tb .'VeethovenS Märsche und Tänze'.

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