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sind mit bestem Heischextrakt und feinen Gemüseauszügen auf das sorgfältigste hergestellt Man achte beim Einkauf auf den Namen MAGGI und die gelb-rote Packung. ____

MAGGI1 Wrüh. Würfel

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Nr. 20 Drittes Blau

Bedeutung und Umsang des Derjorgungswesens.

Bom Bersorgung-amt Gießen wird un» ge- schrieben:

Die Oeffentlichkcrt ist noch viclsoch im unklaren über die Bedeutung und Aufgaben der Ber- jorgungSdlcnslsteiten. UnterBcrsorgung- wiro in der Gejetzersprache die geldliche Versorgung der früheren Angchbngen der Tcutfchen Wehrmacht und ihrer Hinterbliebenen und die HeUsürforge für erstere verstanden: diese einfachste Formel bezeichnet den Umfang de- BcrfortzungSwesenS allerdings nicht erschöpfend. Zur Durchführung der Versorgung hat oa» Reich sich eigene ÄersorgungSdienslstellen qe- schaffen, die im Zusammenwirken mit den Ver­sorgungsgerichten, von den Ländern eingerichteten Fürsorgevcrbanden und Trögern der Sozialversime- rung (namentlich den Krankenkassen) ihre Aufgaben erfüllen. Tie oberste Leitung de- Bersorgung-- wesen- hat der Reich-arbcit-nnnister. Tie Versor- gungsdienststellen gliedern sich in die Verwaltung-- behörden der Reichsversorgung (Hauptvcrsorgung-- ämter und Bersorgung-ömter) und gewisse sonstige Stellen, die, wie die Bersorgungskrankcnhäuser, BersorgungSkuranstalten und orthopädischen Vcr- sorgungSstellen im wesentlichen der Heilbehandlung dienen. Mit den Lerivaltungebehörden der ReichS- versorgung vereinigen sich die Spruchbehördcn (Bersorgunasgerichte und ReichSversorgungögericht) zur geincinsamen BezeichnungVersorgung-behör- den", sie sind also mit Äu-nahme der Versorgungs­gerichte Reich-behördcn.

Ten Versorgung-behörden obliegt die Durch­führung des ReichsoersorgungSgeseves vom 12. Mei 1920, da- Altrenlnergeseves vom 18. Juli 1921 (da- die Versorgung der vor Beainn de» Welt­kriege- au» der Wehrmacht auSgeschiedenen Still* tärpersonen und ihrer Hinterbliebenen regelt) und der früher ergangenen Militärversorgungsgesetze, sie versorgen ferner die Empfänger von Ruhegehalt oder UebergangSgcbührnissen der neuen Wehrmacht, die früheren Kolonialbeamten, frühere Angehörige der Schutzpolizei und gewisse andere Personeilkreise. Neuerding» wirken Beamte der Versorgungöbehör- den auch al» Mitglieder in den Ausschüssen und Lbcr- au-schüssen für BorzugSrenten. Ten weitaus größten Srci» bilden die Kriegsbeschädigten und Krieger- Hinterbliebenen, sodann die früheren aktiven Effi* ziere, Sanitätsoffiziere, Hcercsbeamtcn usw. mit ihren Hinterbliebenen. Ten Verwaltungsbehörden der Reichsvcrsorgung kommt die Prüfung, Fest- stellung und Befriedigung der erhobenen Ansprüche zu, wahrend die Spruchbchörden über die Rechts­mittel der Berufung und der Rekurse zu entscheiden haben. , .

Welche Bedeutung die HauptvcrsorgungSamter und BersorgungSämtcr innerhalb der Reichsbehörden besitzen, zeigt am besten die Tatsache, daß sie rund 1,15 Milliarden Reichsmark, d. i. ungefähr 30 v. H. der Ausgaben de» ordentlichen Haushalts, für ihre Ausgaben benötigen. Hierbei sind die BerwaltungS- kosten, d. L der Aufwand für die persönlichen und sächlichen Bedürfnisse der Behörden selbst mit 4,36 v. H. besonder» niedrig. .

Zur Zeit bestehen im Deutschen Reich, entschließ- sich Saargcbiet, 15 HauptversoraungSärnter und 104 VersorgungSärnter. Die BersorgungSämter sind als aussührende Behörden grundsätzlich zuständig für die Bearbeitung und Entscheidung aller Ber- sorgung-angelegenhciten, sowie zur Au-kunft-- erteilung; sie unterstehen den Hauptversoraung»- ämtem. Diese sind al» ReichSprovinzialbehörden in der Hauptsache Aufsichtsbehörden, die das Ber- sorgungSwesen kür ihren Bezirk leiten und die Gleich- rnaßigkeit der Gesetzesanwendung überwachen; ihnen obliegt ferner die Entscheidung über Kapitalabsin- düng für Siedlungszwecke, die Bewilligung von Kuren und die Vertretung dcS ReichSsiSkuS tm Spruchverfahren. Sie find dem ReichSarbcitS- minister unmittelbar unterstellt.

Der Bereich deS Hauptverf orgungSamtS Kassel umfaßt die Provinz Hcsscn-Rassau, sowie die Länder Thüringen, Hessen und Waldeck. Ihm unter­stehen die Bersorgungsämtcr Kassel, Gießen, Frankfurt a. M., Wiesbaden, Darmstadt, Mainz, Meiningen, Gotha, Weimar, Gera-R., die Ber er- aungsknranstalten Bad-Rauheim, Bad Homburg v d H. und Helsa, da» PcrsorgungSkrankcnhaus Hanau, die versorgungSürztliche Untersuchungsstelle in Kassel, sowie die orthopädischen Bersorgungs- stellcn in Kassel und Frankfurt a. M. und das ^n* validenhauS in Carlshafen. Rack der Zählung vom ,5 Oktober 1924 betrögt die Zahl der rentenberech­tigten Kriegsbeschädigten 720908, ihrer versorgungs- berechtigten Hinterbliebenen 1597125; hiervon bc- treut daS Hauptversorgungsamt Kassel 67425 Be­schädigte uiid 144111 Hinterbliebene. Diese Zahlen beweisen deutlich die sirchtbaren Folgen des Welt­krieges, sie mahnen die Allgemeinheit an die -sorge für seine Opfer. .

Das VersorgungSamt Gießen umfaßt die Kreise AlSfeld, Biedenkopf, Dillenburg, Gießen (Stadt und Land), Kirchhain, Lauterbach, Limburg, Marburg (Stadt und Land), Weilburg (Oberlahn), Marienberg (Oberwestcrwald), Schotten, Wester­burg unt) Wetzlar (Stadt und Land). Es betreute nach der letzten Zählung am 20. Oktober 1926 7602 Beschädigte und 16783 Hinterbliebene. 11 n- tet letzteren befanden sich 4380 Witwen, 8624 Halb­waisen, 629 Vollwaisen und 315h Eltern.

Gerichtssaal.

Line jugendliche Linbrecherbande.

2ßS9L Hanau, 24. Ian. Vor dem hiesigen Schöffengericht hatten sich vier j u n g e B u r leben i.i Alter von 19 bis 20 Jahren, sämtlich aus Hanau, wegen 4 2 größtenteils zur Vollendung ae- tommener E i n b r u ch e d i e b ft ahle im etabt- und Landkreis Hanau und der näheren Umgebung zu verantworten. In mehr oder weniger großen Zwischenräumen statteten sie Fabriken, Laden­geschäften, Bureaus, Kasten usw. Besuche ob und hatten dabei fast überall Erfolg. U.a. verübten sie Einbrüche in das Bureau der Deutschen Dolkspartei,

Dienstag, 25. Januar 1027

Liepener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen)

Schach-Ecke

die

M. u-0

Partie

starken

h .

Aufgegeben.

Richtige

17.

18

TcS-e7

Df5-ß5

die 14. 15. 16. 17. 18. 19.

II. L)j . -e8 .2. DeSxe7

11. SeöxiO

12. ScOXe7 +

13. Sc3*d5

14 Sd5-f4 (Weist, nun

d e

Weitz.

Schwarz führt feinen

1. 62-64

2. Sgl-f3

3. c2-c4

4. Lei -g5

5. Sbl-c3

6. e2-e3

9. Ltl-

10. Lb5 -:

(D-e Pc inte der ern erobert).

Posten 19. 20. 21.

0-0 Lgbxf0 Tal -cl Ddl-c2 Sf4 - 63'

1. 67-65

2. Sg8-(6 3. e7-c6 4. Lf8-c7 5. Sb867 6. b7-b6?

(tim den 19. ...

20. h2-h3

21 S63-e5

Bearde11ei t Alte für die Redaktion befHmmtcn Mittel-

Lösungen zum Problem Rr. 94 cr- von den Herren: Lehrer Dreidecker, Ä. Kappes, Langs-

e5 einzunehmen.)

S.6- g4?

Sß4 - ho

TaS-e8?

(Der moderne und auch beste Zug ist hier...c6; der Textzug wird von Weist sofort kräftig aus­genutzt und führt zu Dauernveclust für Schwarz.) 7. C4X65! 7. c0Xd5

8. Sf3-e5! 8. Lc8-b7

Spielweise. wcld>e einen Bau

10. Lb7xc6

(Din entscheidender Tempover.ust, wie die starke Antwort zc.gt)

22. Dc2 a4!Droht l>x7! <. -c5

23 Se5-f3 23. Dg5-f5

24. c4Xc=> 24. bixcö

(Der Schlust bedarf keiner weiteren Anmerkung.)

Die Narrenkappe.

Splitter unD Sparren vom RedakttonStifch.

Die kleine Kirche.

Fremder: .Hier gehen doch unmöglich alle Pfarrltnder herein!"

.Ja, wenn sie alle reingehen, gehen sie nicht alle rein. Aber, wenn sie nicht alle reingehen, dann gehen sie alle rein. Sie gehen aber nicht alle rein!"

25.

20.

27.

28.

29.

30.

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32.

33.

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35.

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39

40.

41.

42.

43.

44.

45.

46. Ke4-f5

Prcisproblem Nr. 2. Don D. Przepiürka.

Schwarz.

v c 6

xf5+, Ke5xf5 5. Kc2-62, Kf5-t4.

gewinnt nun den Dauern h3 und h-CBauem zur Dame.

im Wehrbel.tz eines Dauern, fuhrt zielbewustt zum Ende.)

14. Ti8-e8

15. De4-f5

16. S67xf6

Weist zieht und fetzt in drei Zügen matt. Weist: 9 Steine Kal; Dc7; Leb, Sa8, 68; Bb2, 66, e7, f4.

Schwarz: 5 Steine Ke8; Lb6; Bb3, bl, 67.

Partie Nr. 69.

Die nachstehende Dartie wurde im Wander­preisturnier deS SchachvereinAnderssen" zu Frankfurt a. M. am 2. Dezember 1926 gespielt. AbgelehnteS Damengambit

Weist: W. Orbach.

Schwarz: Pros. R. Mannheimer.

Gestern morgen sand im städtischen Ausstellungs- Haus auf der Mathildenhöhc ein F e ft a k t aus An­laß des 50jährigen Bestehens statt, dem die Minister d. Brentano, Henrich und Raab beiwohn­ten, ferner Ministerialdirektor Urftabt, Ministe­rialrat Wagner von der Bauabteilung, Professor Meißner von der Technischen Hochschule, Reichs­bahndirektionspräsident Lochte usw. Auch der erste Direktor der Anstalt, Pros. Herrn. Müller, war anwesend. Die Feier war umrahmt von musi­kalischen Darbietungen und brachte dann Glück- wunschansprachen. Ministerialdirektor Urstadt teilte mit, daß der Anstalt die BezeichnungHö­here Landesbauschule" verliehen wurde. 3m Verlause der Ansprachen wurde auf Professor Hermann Müller, der kürzlich seinen 85. Ge­burtstag gefeiert hat, ein dreifaches Hoch ausge­bracht. Der derzeitige Leiter der Höheren Landes- bauschule, Prof. Wienkoop, hielt die Fest­rede, in der er sich mit den Bestrebungen über eine Neuorientierung der Baukunst und des Kunst- gewerbes auseinandersetzte. Er ging den Ursachen dieses Kulturproblems nach und zeigte, wie die An­stalt in ihrem Lehrplan mit der Vergangenheit, der guten Tradition in der Baukunst, enge Fuhluna zu halten suchte. Ein Beweis für dieses Streben biete die gegenwärtige 21 usHeilung von Schüler- arbeiten auf der Mathildenhöhe. Das Unter- richtsziel bleibe aber nicht in die enge Formel der heimischen Bauweise gebannt, sondern strebe vor- warts, lehne aber die modernen Bestrebungen nach Mechanisierung und Typisierung ab ober übernehme nur das Gute an ihnen. Durch die Entwicklung der Landesbaugewerkschule in eine Höhere Landesbau-

Lösung deS Prcd.'rmS Dr. 94. Don W. A. Echinlman.

1. Tal -a5!, Kb6xa5 2. Dc2-c6, a7-a6 3. D

c6-c5 matt.

1. , Kb6-b7 2. Ta5-b5+, K bei 3. Dc2-

c6 oder c8 matt

1..... a7-a6 2 Dc2-e8! K 6eL 3. Dc8-c5

oder Ta5xa6 matt.

Lösung des Endspiel» Rr. 27.

Dou H. Taro.

I. .. c3-c2! 2. K63xc2, Tf4xf3! 3. g2xI3.

e3-e2 4. Kc2-62, L64-t3+ und gewinnt 4. Tg5

Gbertzesfifches Schwurgericht.

Diesten. 24. Jan. Unter dem Vorsitz de« Landgcrichssd.rcttorS Cramer wurde heute die erste diesjährige SchwurqerichtS- Periode eröffnet.

Angeklagt waren der Gastwirt Gg Herdt, der Weder Hrinr ch Weitzel, ber Weder Hein­rich Jäger und der Wagner Herrn. Andr. Spahn, sämtlich aus Altenburg (5tr. AlSfeld); ersterer wegen Anstiftung zum Meineid, die drei letzteren wegen Meineid«.

Die Anklage vertrat Staat-anwalt K n a u st . Derteid.ger waren die Rechtsanwälte Dr. Aaron, E n g i f ch - G ehen, Donnseiff - AlSfeld. Dr. Rosenthal, Dr. Wämser- Gießen.

Der Anlast zu der Verhandlung war gering­fügig. Das Kreisamt Alsfeld hat'.e In den Jahren 1922 und 1926 gegen den Gastwirt Georg Herdt Strafbescheide über eine geringe Geldstrafe er­lassen mit der Beschuldigung, dast er in feiner Gastwirtschaft in Altenourg öffentliche Tanzbc- lustigungen abgehalten habe, ohne die behördliche Erlaubnis einzuholen und die vorgeschriebene Etempelabgabe entrichtet zu haben. 3m 3ahre 1922 sand auf Antrag dcS Herdt, der gegen den Strafbescheid gerichtliche Entscheidung beantragt hatte. Hauptverhandlung vor dem Amtsgericht Alsfeld statt, in der die Angeklagten Weitzel. Säger und Spahn als Zeugen auftraten und beschworen, es habe sich damals um geschlossene Gesellschaft gehandelt, auch seien sie nicht von Herdt zum Musizieren aufgeforöert worden und hätten auch nichts von ihm erhalten. Auf Grund dieser Zeugenaussagen wurde Herdt da­mals freigcsprochen. Am 15. Oktober v. 3s. fand eine neue Hauptverhandlung gegen Herdt vor dem Amtsgericht in Alsfeld wegen des im 3ahre 1926 vom Kreisamt Alsfeld erlassenen Straf­bescheids (wie oben) statt, in welcher der Ange­klagte Weitzel als Zeuge vernommen wurde. Er gab unter seinem Etde die Erklärung ab, dast es sich an den in Betracht kommenden Tagen (16..-24. und 30. Mai 1926) stets um geschlossene Gesellschaften gehandelt habe und dast er selbst von Herdt niemals bestellt worden sei, auch niemals etwas erhalten habe. Dem amtierenden Richter in AlSfeld erschien diese Angabe höchst unglaubhaft und er machte Weitzel energische Dorhalte, so dast im Verlaufe der Hauptver- handlung Weitzel feine anfangs gemachten An­gaben als unwahr widerrief und zugab, dast er von Herdt zu einer falschen Aussage angestiftet worden sei. Dieser Tatbestand führte zur heu­tigen Anklage. Herdt wurde außerdem noch beschuldigt, alS Gemeindevechner sich rechtswidrig 7000 Mk. amtliche Gelder aus der Gemeindekasse angeeigiiet zu haben.

Weitzel war, wie auch in ber Darunter- suchung, heute in vollem Umfange geständig. Herdt hatte ursprünglich bei seiner Verhaftung ein Geständnis abgelegt, dies aber später mit der Begründung widerrufen, er sei damals in Angst und Verzweiftung gewesen und habe ganz unter dem Eindruck der drohenden Verhaftung gestanden und deshalb etwas gesagt, was er nicht aufrecht­erhalten könne. Spahn und Jäger bestritten, unwahr ausgesagt zu haben oder von Herdt an- gestiftet worden zu sein.

Zur Klärung des Sachverhalts wurden 15 Zeu- gen gehört, insbesondere die Gerichtspersonen des Amtsgerichts Alsfeld. Die Zeugenvernehmung zog sich bis in die späten Nachmittagsstunden hin. Dar­auf begannen die Plaidoyers des Staatsanwalts und der Verteidiger.

Der Staatsanwalt beantragte: gegen Herdt wegen Anstiftung zum Meineid und Anstiftung zum versuchten Mein- eid, sowie wegen Amtsunterschlagung eine Gesamtzuchthausstrafe von 1 Jahr 9 Monaten, Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte und Ab- erkennung der Eidesfähigkeit; gegen Weitzel wegen eines vollendeten und eines versuch- t e n Meineids eine Gesamtzuchthausstrafe von 1 Jahr 1 Monat, Aberkennung der Eidesfähigkeit und der bürgerlichen Ehrenrechte-, bezüglich Jager und Spahn stellte er die Entscheidung in das Er- messen des Gerichts. da durch die Beweisaufnahme nicht mit Sicherheit erwiesen sei, daß sie an die Unrechtmäßigkeit ihrer vor dem Amtsgericht Alsfeld gemachten Angaben geglaubt hätten.

Die Verteidiger des Spahn. Jager nub Weitzel beantragten Freisprechung. Der Vertei­diger des Herdt beantragte, diesen nicht wegen Anstiftung zum Me neid, sondern wegen Der- gchens gegen § 160 EtGD. (Verleitung zu einer objektiv falschen Aussage) zu bestrafen, und zog in Zweifel, ob der Angeklagte bei der Entnahme der Gelder aus der Gemeindelasse das Drwustt- sein der Rechtswidrigkeit gehabt habe; Insoweit beantragte er Freisprechung.

Der Gerichtshof zog sich erst gegen Z1/* tihr abends zur Beratung zurück.

Das gegen 9 tihr abends verkündete ti r - teil lautete gegen Herdt auf ein 3 ab r sechs Monate Zuchthaus und 5 Jahre Ehrverlust, 'gegen Weitzel auf sechs M o - nate Gefängnis und 1 3ahr Ehrverlust. Iager und Spahn wurden freigespro- ch e n.

(10..., Sxe5 würde zu Qualitätverlust führen.)

hielten wir t T Lehrer E. Simon, hter; H.

Dorf; Dr. in ©.. D. O. - Schm.

wo ihnen lOuO Mark in die Hände fielen, die Dun- kopsche Fabrik (hier sogar mehrmals), in den Kasten- raum der Deutschen Werke in Woligano bei Hanau, die Gemeindekasse in Groß-Auheim. Außer Geld- 5.45 Uhr Konzert des Hau-orchesters: Neue Tanz- Gcnuhinittel mitgeben und vergaß ferner nicht, das Mobiliar stellenweise fürchterlich zu demolieren. Das Gericht verurteilte einen der Burschen zu drei Fahren drei Monaten, einen andern zu drei Jahren, die uoei übrigen zuje 2 j Iah - ren Gesängnis. Außerdem wurden ihnen die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von je drei Fohren aberkannt.

hingen, Lösungen usw. find zu richten an Schachrcdak ion des ..Gießener Anlegers"

Problem ö ungsTournier.

PreiHproblem Nr. 1.

Don 6. Lvhd Schwarz.

? o n W Orbach

«Die Fortsetzung 8.. M SxeS wurde zum Rach teil des Schwarzen au-fchlagen).

50 Jahre

hessische Landesbaugewerkschule

* Darmstadt, 23. Jan. Gestern und heute feierte die Hessische Landesbaugewerk- schule in Darmstadt mit einer Reihe von Festlich- feiten ihr 50jähriges Bestehen. Einer aus diesem Anlaß erschienenen Festsck^rift ist zu ent- nehmen, daß die Landesbaugewerkschulen aus Hand- werkerzeichenschulen hervorgegangen sind, die als Lehrziel die Meisterprüfung hatten. Auf einer Hauptversammlung des Hessischen Gewerbevereins in Büdingen im Jahre 1875 wurde beschlossen, die Darmstädter Handwerkerzeichenschule in eine Baugewerkjchule umzuwandeln und demgemäß auch das Unterrichtswesen umzugestalten. Im folgenden Jahre trat die Anstalt unter der Bezeichnung Großherzoaliche Landesbauaewerkschule" ins Le­ben, zunächst nur mit einer Klasse, der bann in den nächsten Jahren weitere folgten. Leiter der Schule wurde der Architekt Professor Hermann Müller, der heute noch hier im Ruhestände lebt. Sein Nach­folger wurde im Jahre 1906 der heutige Direktor Profestor A. Wienkoop. Im Laufe der Jahre gliederte sich der Anstalt eine Abteilung für Ma- fdjinenbauer und eine Tiefbauabteilung an. In erster Linie werden jedoch auf der Anstalt Archi­tekten augebilbet, unb im Lehrplan nimmt bie hei- matliche Bauweise eine bevorzugte Stellung ein. Die Anstatt hat ftänbia an Umfang zugenommen; ie wirb heute von mehreren hunberi Schülern be­ucht. Sie hat seit bem Jahre 1906 ein schönes statt- iches Heim unmittelbar neben bem Gewerbemuseum in DarmftabL

Weiß.

Weiß zieht und seht in zwei Zügen matt.

Weiß: 6 Steine Kh3; Db2; Tg5; Lh6; Sc5, e6.

Schwarz: 3 Steine Kc3; Tg8. Bg7.

Da 4 - c2 Dc2xt5

25. le» -c7

26. Sh6xl5

Tfl-61

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28. IcB-bS

b2-b3

29. Kg8-18

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30. 11)8 - c8

b3-b4

3i. Kt8-e1

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33. TcSxcS

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36. 815-«7

Kfl-e2

37. Se7 - c6

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38. K67xc6

e3-c4

39. Kc6xc5

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40. h7 h5

h3-h4

41. g6-g5

e4-e51

42. g5xh4

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43. Kc5-66

16-f7

44. K66-e7

K63-e4

45. Ke7xf7