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strafe nicht auszukommen. Vor dem Ärt*g? toärr ihr Urtel anders grwri<n. Luch ba hing der .lleberzeugungsverbrecheri' fallt unter frdei Problem 3ft cs in einer Zen. in der dolltitcher Fanatismus furchtbare Taten verursach' hat. m der un'erc Jugend in unbdm» licher QMk fanatisiert wurde, richtig, eine P rL - mt« aus den Fanatismus zu setzen? Luch wir wünschen, dost der Ueberzeugungsorrbr-cher nicht als ehrloser Schuft behandelt werde, aber wir sehen uns hier vor ganz schwere Entschei­dungen gestellt.

3n dem Strafgeseyentwurf mit den di« deutsche Oeffentlichlcit sich noch wird eingehend beschüskigen'fcn. erscheinen gewiss« Bestimmun­gen über Hoch- und Landesverrat vollkommen unerträglich Mr kdnnen nicht anerkennen. Hatz Hochverrat gegen «tn deutsches Land tm Interesse eines anderen d utschm Landes m-glich sein sollte. Em« derartige Bestimmung verstvht gegen den (dedanken der Leichsrinhrit Dir Landesverrats b-chnnmungen tn ihrer vorliegende Fassung kdnnen rinen anständigen vaterlandsN -benden Menschen ini Zuchthaus bringen Es ist frin Eirund ersichtlich, warum man di« alten, eng um­grenzten Tatbeftänfr durch gefä(yritd)f. unklare, dehnbare Paragraphen «rtoTtcm will. So sehr wir «in gleiches S'rakgrietz mit Oesterreich be­grüben würben, ist unsere Sorge über sein End­

ergebnis sehr grob Der nächst« Leichstag wurde grün5 ein besseres Strafrecht schaffen

"Dem nicht alle BrrxhnungTN und Erwar­tungen täuschen, ttnrf» frrirr niagft? Lrichstag fv zusammeng.fi yt fdn, dah ein, Rech sregterung unmöglich ist. Man frari aber darüber in Sorg« '«in. dah di« Mihstimmung über dre Fchler der I«tztgen Leg iele IM bl t wieder von einem Sitrem ins ander« treibt, dah all» die Linksentwicklung der büraeriich.m Demokrat,« w«nigrr Luven bringt als der Sozialdemokratie. E'N« zu starke Sozialdemokratie schisst tot t:rum die Gefahr einer neuen reaktionären Mell' Um di« Lepub ik k^mvkratisch unb sozial aus zu ge­stalten. braucht Deutschland «inc stark.- büraer» liche Demokratie. Die grvhc Ausgabe frrier Aus- gestaltung liegt m. E. in frr Zukunit wenig-r auf den Debide der GrieNgebung und mehr tn einer gefunden P.Tsonalpolltik Im Lri- und in den Landern. Die Link« glaubt noch immer zu viel an ® «f # 6 «. während die L echte erkannt hat. um wieviel wichtiger fr« Mensch«n fhth, di« diese Gesetze zur Anw-nduna bringen Mir lehnen jefr Dclinnung-ichnüfsclet ab. Zu dem neuen Lechtsempsinden. desfrn fr« Nation sich betonst' werden muh. gehört obre auch die Er­kenntnis. dah Beamte, dte nicht rücksichtslos fr« Lepublik vertreten, «in« Gefahr für den Staat darstellen.

Das Gießener Weihnachtsgeschäft.

Wenn dies« Zeilen vor bi« klugen unserer Leser kommen, imrd da» Hasten und Treiben der ®tifr na chtokä uferschar in der Hauptfach« oorb«i Irin. Jlur die üblichen Tiachzügier, di« ober doch nur einen Mrbaltniemafyg kleinen Teil fr-r gesomcheit ouomachen, werden noch für rin« oder zwei Stunden die Skrasten und Grichäste brieben. aber dann werden auch sie in ihren Wohnungen verschwunden sein Weihnachten wirb nun über all Einkehr halten.

Bevor wir un» dem rounfrrbaren Zauber dte- st» schönsten Feste» de» Jahre» hingeben. mögen nch unser« Blicke noch einmal rückwart» wenden auf dl« Zrit der wirtschaftlichen Festoorbereitun,). auf da» D«lhnachtvg«schaft 19 2 7. Wir haben «ine Umfrag« bei zahlreichen mahaebenden Firmen der einzelnen Branchen veranstaltet. Da» Ergebni» unserer Erkundigungen lassen wir unten im einzelne, folgen. Nimmt man aus den Ermitte­lungen den Durchschnitt, so darf man die erfreu­liche Feststellung madxn. das, da» (Siebener Wei yna cht»g«s chSft in diesem Fahre im ganzen gut gewesen ist, daß «» bei einer Anzahl Firmen sogar etwa» über dem C rgebni » deo vorjährigen Weih- na cht»geschö s t« » lag und di« Gcsast»inhaber insolgcchesien pifriefrn sind. Dies«« Resultat kann man unserer Deschastowrit nur aönnen, denn aus der anderen Seite sind |a auch dl« Anforderungen, die an sie gestellt werden, nicht etwa bdd>.iSea, sondern in den meisten Füllen reichlich drückend. Im (Segensatz au frlcher zeigte da» heurige Wrih- nachlvgeschaii aber auch ein« sehr betrübliche beite: weite streike der Bürgerschaft batten unter «mp - kindlichem Geldmangel mi Iriden, der Dem auch auf den Umsatz in den Läden lingünsiig rinwirktt. In erster Linie ist ec di« B « a m 1e n | dj a f t, bi« in diesem Jahr« weit wenige kaufkräftig ist al» in den Borfahren. Brich, Staat, Reichsbahn und Post haben die früher ge­währten Beihilfen diesmal versagt und da» Gehalt auch nicht vor dem Feste auszahlen tasten. Di« Folge davon Ist natürlich arg« Knappheit in den Beamten familien, in denen diesmal das Ehristkindchen sehr klein und mager aussallen wird, dann aber auch an­sehnlich« Einbuben der (Seschösiswett. für welche die Beamten kundschaft in unserer Stadt natürlich rin bedeutsamer Faktor ist. Weite, wird >:-is manchen Qr.ilfn der stmnmannschast bitter darüber gelingt, dgst namentlich von einen Teile der bester sttuierten -chichten zahlreiche Häuf« in Frankfurt iwigenommen werden, und auf diese Weife der hei­mischen Wirtschaft (Mb entzogen wird daß diese gerne verdienen möchte. Dieser Zug nach Frankfurt wird non der (Seschästswelt al» gänzlich unbegrün­det und völlig überflfljflg bezeichnet, denn die bt« stgen Geschäfte seien bestrebt, nicht nur in der Quali­tät der Waren, sondern auch In der Auswahl und in den Preisen» dem Publikum bi« gleich günstigen Angebote wie in Frankfurt zu machen. Dazu komme noch, bah die hiesigen (kstschSsst bei gröberen Kau­ten von Fall zu Fall in den Zahlungsbedingungen der Runti'ifyiff weit mehr Vorteil und (Erleid)teruna bieten als die Frankfurter Firmen. Au» der In stallationsbranche wird über ft a r f e Konkur­renz der ft fi 6 t i I d) e n Werke, insb.-sondere des Elekiriutätswerkes. geklagt. Man gibt hier der Hoffnung Ausdruck, bah es durch Berhondlungen auf (Brunb einer (Eingabe an die Stadtverwaltung gelingen werde, ein Abkommen zu treffen, das bei den Teilen gerecht werde. Znm Schlüße der allge­meinen Betrachtung fei noch ein« Anregung am» Geschäftskreisen oorgebracht. die dahin geht, künftig in den Au»nahme sonntagen die zeit nicht wieder auf die Stunden von 11 bis rt Uhr. sondern auf 12 bl» 7 Uhr sritzufetzen Im letzteren Falle fönne da» (Mchäftspersoiwi erft zur ungefähr üblichen Zelt zu Hanse da» Mntagesten einnehmen, wodurch eine umschictztia« Befetzung der Verkaufsstellen erspart werde, ferner hätte man die Möglichkeit. Ipäterkommende stunden von 6 bi» 7 Uhr noch bedienen zu können, während setzt von 11 bi» 12 Uhr meist nicht» ober nur wenig Io» sei

3m einzelnen fei nun aus riniaen Haupt- brauchen über den Verlauf des hiksjührigen Wribnachtsgrichäfsts fvi^tendes mttgetellr

Herrenkonfektion Die llm'atzztffer tvar wohl gröster als im Bvrjabr«. sedvch ist hier­bei auch her höhere Warenpreis zu beachten In: ganten geleben war das (Beschält eher etwa» gedrückt. Die Käuferschaft beschränkte «ich in der Hauptsache auf die dringendste Bedarfsdeckung weil die Geldknappheit dazu zwang V-m den Hoffnungen blieb ein grober Teil unerfüllt

Damenkonfektion Das GefchStt war nicht so gut wie im Bvrsahr« Zwar wurde hier und da anfangs Dezember lebhafter gekauft bann kam aber ein Umschwung und btt GeschMtstättg- krit schrumpfte ein. Lamentllch bessere "IParcn mit entsprechend höheren Prellen wurden nur wenig gekauft. Dazu kam auch hier die Aus­wirkung des Geldmangels in vielen Familien Das Ergebnis der Lusnahmefonntage hat etwas enttäuscht. Die Aoffmmatn der Geschäftsinhaber haben sich nur teilweise verwirsltcht

Teetilien und Schnittware 7t Hier war das Ergebnis des Deihnachtsge schäft es u> triebenhellenb. stdenfalls etwas beHer als tm ^oriadrc. Per Geschäftsgang letzte lchvn Anfang Dezember befriedigend ein und wurde dann er­

freulicherweif« noch reger. Auch die Ausnahme- fernntage haben hier befriedigt.

Schuhwaren: Das Geschäft war im Durch­schnitt zufriedenstellend, wenn auch nicht alle Hoffnungen erfüllt wurden. 3n der Hauptsache wurden billiger« Waren mehr gefragt, da auch hier die mangelnd« Kaufkraft zur Einschränkung zwang. 3m Durchschnitt Dürfte wohl Die Ertrags- Höh« des vorjährigen Weihnachtsgeschäfts erreicht worden lein. Der Geschäft-Verlauf war sehr unterschiedlich, einmal schleppend. Dann wieder sehr rege, wobei Die Witterung stark mitbestim­mend toar; Der Silberne Sonntag wirk) als besser denn Der Goldene bezeichnet.

Haushaltung-gegenstände und 3 n ft a 11 a 11 on 8 a r t i f el: Das Geschäft war in Haushaltunassachen Der l^lrinei enbranche et­was besser als Tm Vorjahre Der Absatz erstreckte sich in Der Hauptsache au| Waren in mittlerer läge, wahrend gröbere Stück«, wie Oesen, Gasherde usw. weniger gefragt wurden. Die Kältewelle brachte eine Belebung Im Verkauf von Schlitten und Schlittschuhen. Die mh Dem Witterung-Umschlag jedoch ebenso schnell wieder verschwand, tote sie gekommen -war Der Absatz in 3nftallationsartik«ln toar zum Teil ein wenig schwächer wie im Vorjahr, anderseits auch wie­der etwas annehmbarer. 3m Durchschnitt Dürfte ungefähr Die vorjährig« Höhe des Geschäfts er­reicht sein. Meist wurde nach Waren mittleren Preises gefragt. Das Geschäft werde beeinträch- tigt durch Die Konkurrenz des Elektrizität-- und M Gaswerkes, Die stark empfunden werde. Auch über Geldknappheit grvher Teil« der Mitbürger sei zu klagen.

Porzellan, GlaStoaren. Kunst- gegenständem 3m ganzen war das Geschäft zufriedenstellend, jedenfall- besser als das vor­jährig«. Meist wurden Waren in mittlerer Preis­lage gekauft, jedoch sanden öfter auch wertvol­ler« und höher preisend« Stück« Absatz. Der Ertrag am Goldenen Sonntag stand hinter dem Ergebnis des Silbernen Sonntags zurück. Di« ftarfr Geldknappheit führte beim Publikum zum Teil zur Einschränkung beim Kauf, zum Teil auch zur 3nanspruchnayme von ÄreDitcn. Trotz­dem ist das Geschäft nicht zu bemängeln.

Möbel- und Teppich« Auch in dieser Branche war das Geschäft zufriedenstellend. Aa- türlich sind ganze Wohnung-- oder Zimmer­einrichtungen kein Geschenkartikel für Weihnach­ten. Für Geichenkzwecke kommen sog. Älemmöbel I Flurgarderoben. Toilettentisch, einzelne Sessel. Küchenmöbel usw.) in Betracht. 3n diesen Ar­tikeln toar der Absatz befriedigend, jedoch wurden vereinzelt auch aanze Garnituren verkauft. 3m ganzen gesehen Hal sich Der Umsatz etwas gün­stiger gestaltet als im Vorjahre. Als belebendes Element für di« Möbelindustrie Ist DI« Aus­wirkung der rtg«n Bautätigkeit auch auf den Dezember au verbuchen, woraus man einige Hoffnung für guten Weitergang des Geschähst in der Zukunft schöpft. Auch in der Teppich- brand* find dl« Erwartungen ungefähr erfüllt worden. Der Silberne Sonntag erwies sich auch hier besser als Der goldene

Sportartikel und Lederwaren brachten den Geschäften einen befriedigenden, gegenüber Den- Vorjahre etwa» gestiegenen 'Ab­satz. Die Kälteperiod« toar insbesondere für Wintersportart-k«l lebt günstig. Lederwaren, ein beliebter Grichenkartikel < an den auch diesmal wieder beim kaufenden Publikum starken Zu­spruch Di« einschlägigen Geschälte leben mit Befriedigung auf das Weibnachtsgrichäft zurück

Spteltoaren Der Absatz in Dieta Branche stand etwa auf der Höhe des Bvrjabres. jedoch mach»« sich auch hier Die Geldknappheit be­merkbar Teurere Waren fanden hier und da weniger Anklang, der Hauptbegehr toar auf Waren in mittlerer Preislage geratet Das Gelchä't tm Dezember war befriedigend, dagegen war Der Absatz im Aovember ungünstiger all im Vorjahre Obwohl Die Au-nahme'vnntage und namentlich die lungften Tage vor dem Feste regen K luferzulpruch brachten Dürfte Die Hoff­nung dieser Geschä'st wohl nicht ganz erfüllt sein. Es tritt auch hier zutage daß die Be­völkerung notwendigenveile ihr lug en wert mrhr als trüber auf die Beschallung von BeDaris- aetifrln richtet

Der Buchbondel hatte ein sehr unttr- schtedllches Geschält zu verzeichnen. Auf Der einen Seit« war der Absatz von Büchern während des gröstteii Teils freies Monats lehr flau, und erst in den allerletzten Tagen st»t« hier der Zu­spruch der Käufer ein; auch Die Ausnahme- sonntagc blieben erheblich hinter dem Ergebn s Der Ausnahme'onntage des Vorjahr«- zurück tzV brachte steNenweife der Goldene Sonntag nur ein Drittel des vorjährigen Abfatzes 3n anderen Geschäften dagegen war der Grichäfts- gang schon vom Monats beginn ab recht de- rtx ? und In den letzten Tagen logar lehr lebhaft. Während bei einigen Geschälten das Gesamtergebnis als unbefriedigend und erheb­lich hinter Dem Vorjahre zarüdofeibend net tr.rb. erfährt es vor anderen Gelchä'trn eine weit günstigere Beurteilung da mar hier das Geschäft sogar als etwas brifer tri« tm Vorjahre ansieht. Bemerkenswert «st. dast Dir

Kauflust des Publikums 'ich zu« geboten Teil auf ältere Literatur, insbesondere auf ältere Klassiker-Serienautzgaben erstreckt« Aeuerfchei- r.ungen dagegen erst in Der. allerletzten Tagen gefragt wurden und zwar in so grohem Aus- mabe. dast «intge Geschäft« alle auf Lager ge­haltenen Aeuericheimengen ab'etzen konnten, wäh­rend tn anbercr. trotz mehr acher Aachbestel- langen alle Wünkch« auf Lieferung von Aeu- eriche-.nungen nicht zu befriebtaen waren jeden­falls aber in diesem Teil des Buchhandels voller Ausverkauf zu kontzatteren ist.

Von Den übrigen Branchen kann man wohl sagen, dah auch hier ein flotter Geschäfts­gang zu verzeichnen war. 3nsb«sond«re trifft das wohl zu für Die verschiedenen Geschäft« Der Genust-nittelbranch«. Da bekanntlich Deren Waren beliebte Gaben für Den Weihnachtstisch sind

Hossentlich ist bei allen Käufen das Aecht« getroffen worden, damit Die Beschenkten eine

't reud« erleben und Den Gelchäfts- festen da» Immerhin nicht angenehme Umtaufd)» verlobren erspart bleibt.

Oberheffen.

tniiDfrne Wiffcrn.

w Lollar. 23. Detz. Gzne Gemeinde- r a t s s i tz u n g fanD am Dienstagabend statt. Di« Einladung fc.er-u an Dir GememDevertreter lautete auf eine geheim« Sitzung. Di« Punkte der Tagesordnung toarm jedoch zumeist solch«. Die u. E. für eine öffentliche Verhandlung nicht nur geeignet waren, sondern Die man gerade wegen ihres allgemeinen 3nt«reifes zur ö f - lentlichen Berntung h^tte bringen sollen. Wir erwähnen z. B.. um einige Punkt« heraus­zugreifen. Die Festsetzuna Der gemeindlichen Hundesteuer, die bekanntlich In früheren 3ahr«n mehrfach bei örtlichen Wahlen In den Wahlversammlungen sehr kritisch b«trautet wurde. Gleiches gilt in bezug auf Die öffentliche Be­handlung für den Punkt, der Die Um le au na von Baugelände betraf. Gs handelt sich hier um Die Vorbereitung des Baugeländes ..Auf dem Stein", worüber wir schon berichteten. Es Dürfte Daher Der Ansicht Au-druck gegeben wer­den. Dan sich künftig untere gewählten Gemeinde­vertreter mehr zur Behandlung der Gemeinde- angelegenheiten bei Zulassung Der Oes­se n t II ch ke i t bereitfinden lassen. Heben Der Bezeichnung als öffentlich« Sitzung gehört eS aber auch, dah Diele vorher der Oe 'entlichkrit

durch Au-Hang in Den dazu bestimmten Kasten belanntgegeben werden, demt es hat feinen Wert, öffentlich zu verhanDeln. wenn feint Zu­hörer da sind, einfach aus Dem Grund«, weil Die interefherten Kreis« von einer solchen Sitzung vorher nichts erfahren. Wir bringen nach- ftehenD Die in Der Dienstag-Sitzung behandelten Gegenstände und Beschlüsse: Die Höhe des ört­lichen Zuschlages zur Hundesteuer für das 3ahr 1928 wurde tote im 3ahre 1927 feftgelegt. Gs werden demnach zu den staatliche^ Sätzen für den ersten Hund 10 Mk.. für den zweiten Hund le^DZL, für den Dritten 26 Mk. zur Er Hebung kommen. Zur Einleitung d«s Kaufes Des Geländes für da- neu« Baug« bi « t ft>T!«n DI« jetzigen Eigentümer zu einer g«m«infamen Defprechuna eingclaben werden. Von dem lief- bauunternebmer Geora Buhl- Lollar Ist über di« Befestigung otr Stein st raste eine Vachforderung von etwa 900 Mk. ringegangen. Man hat beschlossen, das Krrisamt Diesten, das seinerzeit den Kostenvoranfchlag ausgestellt bat. um Äachprüfung und Aeusterung zu ersuchen. Der Bürgermrifier gab Kenntnis von einem Schreiben der Gewerkschaft hellifcher Gemeinde- beamten um Angleichung Der Gehälter an die staatlichen Sätze infolge der allgemeinen Defoldung-neureaeluna Der Beschluss wurde ver­tagt, um zunächst Feststellungen zu machen, wie andere Gemeinden dies« Angelegetiheit behan­deln werden. Bei der Tteufeftfegung Der ®<- metnDebeamtengehälter (Frühjahr 1927) wurde das 3ahr«sg«halt Des Gemeinde­rechners etwa um 700 Wk. gekürzt dagegen für einen Schreibgehilsen 600 Mk. auf Die Ge­meind« übernommen. Der Rechner bat nun, ilm den früheren Gehalt mit Aückftcht auf Die ein- tretende Aubegrhaltskürzung weiter zu gewäh­ren. will ober den Gehilfen selbst entlohnen. Man hat infoweit zugestimmt, dast der Gehalts» betrag des Aechners um den für Den Gehilfen aufgeworfenen Betrag von 600 Mk erhöht wird. Eine Mehrbelastung für Die GemeinDe entsteht dadurch nicht. Wethnacht-unterstützun- gen an Bedürftige sollen wie im Vorjahr« ge­zahlt werden. Auverhald Der Tagesordnung gab Der Bürgermeister noch Kenntnis von Dem Ein­gang eines Schreibens der Firma Da uster- Gieyen in Der Angelegenheit Der Abtretung von GelänDe am Loklarer Kopf. Gin« bei gefügte Zeichnung entspricht jedoch nicht Den seinerzeit gemeinschaftlich an Ort und Stelle ge­troffenen Abmachungen. Befchkust wurde Darüber nicht gelabt.

V Ma inzlar, 23. 3n Der Ur 298 des .Giest Lnz." vom 21. D TR wurde berichtet dast Die Gerne nbrix-rirc-tunct Die Linierstützung für den im Frühjahr diries 3thr«s ins Leben gerufenen Kindergarten in einer feiner lewen Sitzungen abgriehnt habe und gleich- zeitig Der Wun'ch ausgesprochen, das unter­nehmen. das in Kiner letzioen Gestalt die be- trrisenden Eltern zu sehr belastet, auf eine brei­tere gesicherte Grundlage zu stellen Gewiß wird Der Beschlust der GeuxcnDevertrrtung den in Betracht ftwnrncnfrm Atem nicht ganz verständ­lich *r.n. andererseits Dari aber auch nicht ver­kannt werden, dast Die Gemeinde hier ein gewist gemeinnütziges llnterrwlhnen zum groben Teil finanzieren soll. Dem die E,nwvhnerichast leider zu iTe-, Pritrin interri'rio# steht.

D'.e'em Umstand hat eben der Gemein Derai Rechnung getragen und Den oertangftn. schon

Betrag abgriehnt Gs toäre wohl das Brite und Sicherst«, wenn 'ich zur Ermat­tung und Ausbau Dlrier Sache ein Berrin bilden würde, der di« Mittri Dane aus Mttgtteds- bri trägen sowie aus fori welligen Spenden und Unterstützungen von .Zreunde» und (bännem der Sach« axfbrngen würde. Zu dirien Bei trägen fbnnte von der Gemeinde alljährlich rin fester Zulchust griffet werden, der schon bei Aus­stellung Des lsorai'chlagS b<r..u1'.d>t a- werden mühte Hoffentlich ge<n<;: es den Kindepganen zu erhalten, zumal im oenachk^rNen Taubrinaoi rin ähnlicher Verein kbon Mehrer« 3apr« besteht.

v Treis a. tz Lumda 21 Da lieber Balienland sprach freier Tag« tm Auftrag Der Liga für deutsche Kultur cina rcr. pol. von 11 n - gern-Sternberg aus G esten Gr MufDerie

aus r. atr.tr Wrichauung fre politische» und w^efr lchafUichem Verhältnisse ferner Heimat und »nfltt in vortrefflichen Lichtbildern deren Schönhe-.t«»

Münster. 23. Tey Von einem 11 n - glücksf al l wurde gestern abend Der .m 70. Qebeniiabre stehende üanDtoirt Heinrich Klös von hier be:roff«n. Gr glitt durch das Glatteis aus kam zu Fall unD erlitt eine» Oberschenkelbruch

Kreis »«rtcdberF

Bad-Aauheim. 23. Detz Gtu ktit gewähltes Programm bot Die Dlesjähnge Weihnachtsfeier unterer Ernst-Lud­wig - S chu l e sOberreallchule und 'Xeftcm- realgpmna'ium l E >. 3m Thtttrixunfi Der Tor* bictungen stand Fr. Hebbels . M i ch e l a n g e l o". Das mhaltrriche klein? Drama wurde von Schü­lern Der Obertassen treksllch wiedergegeden Aa- phaels Sittlnllche Madonna als Wei h nacht s- DilD behandel le in feingeist:ger Weist Studim- rai Waldl. der sich um das Gellngen Der ganzen Feier besonders verdient gemacht Hal. Der von Oberreall.hr .-r Vechlolsheimer ge­leitete gut geschulte Schülerchoe gab der Ver­anstaltung mit einigen ertzchrnden Ehören dar­unter .Ghristnachf von 5, Schulz und .Ge­lobet seist du 3efui Ghnst von 3oh Walther (1*90 bis 1570), Dte besondere weihnachtliche Lote. Vertreter der hiesigen und Friedberger Schulen, der Stadt Verwaltung usw wohnten der eindrucksvollen B-. r nft . r.mg als Gäste bei

Langenhain-Ziegenberg. 23 Am Mittwoch IcnD in: Aathaus eine gutbriuchst Versammlung von Obstbauinter- e s l e n t n statt, bei der Direktor Dr. Schad und Fachlehrer A e n t s ch von der Hettischen Lehranstalt für Obstbau und QanDanrUdtaft Friedbera Ansprachen hielten und Auffchlust gaben üoer das gemeinsame Umpfrvpken non Obstbaumen, das jetzt zur .Forderung der Grirag- fabigkeit der Baume, fotoi« des Obstabfatzes allenthalben tn di« Tat umgefrtit toerden soll und auch vvm Reich« unterstützt wird. Eine ganze Anzahl der Anwesenden zeichnete sich tn Die auihligt« Liste ein ein Beweis dafür, bast Die Obstzucht«« Langenhains vvm Wert der ae- planten M-stnahn^n überzeugt toamt Dieses llmpsrvpsrn wird sich inlofrm von dem früherer 3ahr« unterscheiden, indem eine grvhe Anzahl Bäume auf einmal gepfropft jedoch nur eine geringe Zahl von «rtragrricheii gangbaren Han­delssorten aufgepfrvpst werden sollen. Hur auf diese Weis« kann Dem Sorlenviekeriri und dadurch bedingten schlechten Obstabfav gesteuert toerden. Es ist bcadsichtigt. diese Mastnahnten. mit denen in Langenhai.-Ziegcnberg. wo Der Srwerbsobst- bau eine bedeutende Lotte spielt, begonnen tverden soll, im Lauf« der nächsten 3ahre auf ander« G«m«inden auszudehnen.

Arci* Budinge».

# Klddo, 23. D«z. In der jüngsten de- m«inderat»sitzung murden fohimN Br- ichlüss« gesastl Die Durchfahrt durch den Lchlohhof ist wirderholt Seaetrstand der Et- örNrung in Sitzungen Der 8flD6<r«miüdng»gri«n- schäft und fr» GBemeinDerat» g«wesen. Bm 8 b. Ä. sand wiederum ein« Orf»b«Hd)ttgung mti anichliehenfrr Beratung hn Lachau, statt, an der nmn Dem (Bemrirxfrrai J»rri»frrettor Dr. <1 a 6 ne r fVüfrngen). Dberami»rid)ler Krug (Kchtz') und Forstrat Lipp CJlbööo) t«ikHnommtn Hatzen E» wurde die Durchführung frr ÄrugJ.frn Gatte bi» zu Dem Weg hinter dem Broufriu» jum Zrncche frr Undritung de» derzeitigrn Fohrroeri»verkehr» durch den Sdjkhfrr angtiML lieber fr« Hafer- und Dei^binfrrarfriten Mir den KeaIsch al- neu b a u werden fr, ring«gangm«n Ange dost vom Hochbauamt Büdingen oorqrtragen. Hinsicht­lich Der (Bla|«rartriten wird dte sufrnttfion aufge­hoben. Da leibst do» niedrrasie flnaebot Den Bor- anfd^ag wefenttich übersteigt Dte WeihdinD««- arbriien werden Dem Wnstfrnfrrmrisstr Pool KIDDa übertragen. Die Gemeindehunde- steuer für 193h wird aus 4 ÄL pro Hund gegen, über sttther 8 Mark festgesetzt. Unrtprnfrnb dem Dortzesten De» Keicbe» und de» Staat»» wer- Den den Äemelndeoeamten mit Birfung vom l. Dftober l. I. ab Borau»zohlung«n auf Dst in Äu»(id)t fubrrrfr Pes Sitzung»« «Höhung m Höh« Der =:>at»*i(j« bewilligt Die Firma Drott tz Dirty zu Kitzda beafr'chciat In bei Kttppe einen Steintz « uch anzulegen Koch vor- ausgeganwner Ort »bettchtttzung steh« frr Gemeinfr- rat auf dem Standpunkt. gegen dst Anlage et nee Sstinbruche» an frr gepianttc» Stell« gruofr [äfridN B«d«nken nicht bestehen. Vst im Laufe de» Jahre» btx Schafherde zu zu treibend en Schafe muffen vorher h#rnruf'rf) -mNrfuifr untz hr von Seuche bestanden werven. Händlerichatt find von dem 3u1 reiben yir Herde auegrichlosstu. Vie Pacht f Q « Die ftätztischen Grund« ft ü d < roitl) ebenso wie im Vorjahr« um 15. f). ermäßigt Der Gemeinde rat nimmt Wenn Inte davon dah Du Berechnung De» Str o m prelj«» für dst efehrifd>e Strastentzeleuchsung ad 1. stpni 19® auf anderer CBrunfroo« erfolgt un» hstrdurch eine nicht tinmestrttllch« (fripamle für die SeoDt rintritt. Zum Schiuft« kommen riniy Wohnung» fachen zur Erledcaunü. wodri fr« Bürgermeister«»' beauftragt Wirb Über den Erwerb von E'stnhohnmagen Offerier ri-izubolen. die ost IkotWohnungen für M»estr tn ftätzftfchen Vodnun. gen. dst chrrn Bermbcht-ragen stchr muhkomraen eingerichßet werden sollen

Kreitz Lchstte». ,

.« Gedern ö Dez. Der Gemeintzerat stimmte in seiner jüngsten sitzung 11 n h i m m I » einem Antrag der b««fari Dmgruppe fre Keich»- donner» schwarz Kot-Gold zu. fr« bead ftchtlgt auf frm Galgenderg «ine Ed«rk«Ge- denkstö11e ui .rndjun. E» w rfr dabei zur v- frratna gemacht, da«, frr Gemeind« durch frest Hn- log« kein, Kosten entstrden dürfen und frr Hnlace- plan vorher rorr.rleat wird.- In zahlreichen hie­sigen Fomilstn Herrichen n-a t fl Diphthe­rie, Walern und Scharlach Vst driranfee- gen rahmen frshe« einen gu^rtigtn Verlaus.

i.- Herchenhain. 23 Dez Dst lot« fjanDskommlNvU hatte das hesMche Mrm« 6 en um für Aebett und Wirifchaft. Abtriluv g für Ernährung und Landwirtschaft, gebeten. dah Die Verhandlunge» über DI« staatliche Hilf« möglichst "och vor Weihnachtzen flattfinDen möchten. Ursprünglich war vou letten her Kom- Million beadllchtigt. Hst VerhanDIu -gm erst nach Der Bildung der neuen Legierung Wattfinbee tz« lassen. Da sich hie Legterungsblloung nun aber bekanntlich tn Die Länge zieht. fr> war DU Kom- rnitti-m der Meiming. Dst Bethanö'unaen doch beginnen yi lallen da fou* Dst staatliche Hilf« tüt Da» nächste Frühjahr |u spät komm« könnte

c an fre Legierung wurde Die Kvm-7ttll»vn tekephemisch auf Drmnertz-