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Ich Etat herangezogen.o bofc brr neue sttaon^- Plan aas einem gemischten System beruht.

Die Besoldungsreform im Houshattsausschuß.

Berlin. 23. Roo (DDZ.) Der Haus- Hallsausschuß frei Reichstages beschäftigte sich m der fortgesetzten Giiuelberatung der Brsol- Dungs ordnung mit der Gruppe l, die Die Iah- retgeLLlller von 2350 btt 3400 Mark umfaht. Die bisherigen Beschlüsse sollen in einer be­sonderen Zusammenstellung festgelegt werDen. Abg. Stetnkops empfahl, allen Be­

amten der Assistenteiisausbahn aller Art ®e- legercheit zur Ablegung der Obersekretäcprüsung zu geben. Abg Groh (Zentr) beantragte namens der Regierungsparteien. überhaupt allen Sekretären die Möglichkeit zur Erlangung her- ousgehobener Stellungen zu verfchrssen. - Nach­dem Aba. Torgler (AomJ sich für die tech­nischen Sekretäre einge'eyr und ein Regierung-- Vertreter die Stellung dieser D'amten erläutert hatte, forderte Abg. Lucke (Wirlsch Dgg). baß die Beamten Der neuen Gruppe AZ die Möglichkeit zum Uebergang In die neue Gruppe A 4 c erhalten. Barnen» der Regsi-rungsparielen beantragte dann Abg Groß (3entr.), die Gruppe A 7 und A 6 im Hndaehalt um 100 Mk. zu erhöhen Ministerialdingenl Weber erklärte, die Regierung müsse sich eine endgültigr Stel­lungnahme bis zur Klarstellung der Defamt- toirfung der Beschlüsse Vorbehalten.

Gs folgt die Beratung der Gruppe 6, die die Gehälter von 2400 bis 3500 Mark umfaht. Dabei beschäftigen sich die Sozialdemokraten. Aommu- nisten und Deutsche Volkspartei w.ederholt mit der Frage der Besserstellung der Beamten beim A a n a (a m t. während die Aegierunis.'ertreter im einzelnen he Gründe für die gegenwärtige Sinstusung darlegten. Abg. A l l e k o 11 e (3entr.) fragte, warum man durch Abstufungen der Ge­hälter nach der Leistrmg während t>e< Heber- gangsstadiums z. D lir altbrwährten Beamten bei her Post usw um die Besterftellung bringen wolle. Abg. Steinkopf (Soz.) fah eine In­konsequenz in dieser Reuregelung. durch die früher gleichgestellte B amte nun Im Gehalt getrennt würden. Der Stellvertreter des Sparkom- misfars erklärte, die Prüfung der Postver­waltung habe erst begonnen. Vie werde sicher- sich auch Folgen auf personellem G.'bict haben. Darauf wurde diese Gruppe gmehmizt.

Genehmigt wurde auch Gruppe 5. Es folgt die Gruppe 4c, Die Gehälter von 2H00 bis 4200 Mark vorsieht 2lbg. Groh (Zentr) begründete eine Ent­schließung der Regierungsparteien, bei der Zulas­sung von Sekretären zur Sonderprüsung entstandene Härten auszugleichen. Die Regierung erklärte sich zur Erfüllung dieses Wunsches bereit, allerdings nur im Rahmen der bisherigen Verfügung des Finanz- Ministers. Abg. Lucke kW Vg ) wollte dos End geholt der Gruppe A 4c auf 4400 Mark erhöhen und all, hi*her angenommenen Zivilanwarter zur Son­derprüfung zutaffen. Abg. S t e l n k o p f (Goa.) wünscht, die ganze Gruppe zu streichen und sie mit der Gruppe A 4b mit Gehältern von 2800 bis 4200 Mark zu vereinigen. Abg. Schuldt - Steg­litz (Dem) beantragt, das Endgehalt der Gruppe A 4c aus 4400 Mark zu erhöhen.

Daraus wurde die Beratung unterbrochen, um die seit Gruppe 8 rückständigen Abstimmungen vorzunehmen Unter Ablehnung der anderen An- träge wird der Antrag der Regierungsparteien an- genommen, daß bei Ausstellung des Haushaltsplans durch Umwandlung von Planstellen In die Besol­dungsgruppe AR in solche von A 7 die Befärde- rungsmäglichseit der Assistenten verbestert wird. In dieser Form wird die Gruppe AR genehmigt. Auch bei den anderen bereits beratenen Gruppen werden die Anträge der R'glerungsparteien angenommen z B die Gruppe A 6 Im Cndgeholt um 100 auf 3500 dzw. 8600 Mark zu erhöhen Die anderen An­träge werden dagegen abgelehnt.

Die Bekenntnisschule.

-lud bftn VilDnngtzautzschiitz des Reichylagtz

Berlin, 23. Roo. (DDZ.) Der Bllbungsaiu- schuß de» Reichstags legte am Mittwoch die Be­ratung des Reichsschulgesetzes bei den Absätzen 5 bis 7 des § 4 (Bekenntnisschule) fort. Rach längerer Au-, spräche wurde ein deutschnatlonaler An- trau abgelehut, wonach die Anstellung tech­nischer Lehrer nur erfolgen soll, wenn die Beschaffung dieses Unterrichts auf andere Weife nicht möglich ift Annahme fand dagegen ein An­trag Dr. Runkels (D. Dp i. wonach die Forderung konfessioneller Zugehörigkeit ..sich nicht aus die im wesentlichen für den technischen Unterricht angestellter ober anzustellenden Lehrkräfte bezieht". Gegen die Stimmen der Deuischnationalen. der Bayerischen Volkspartei und des Zentrums wurde ein Antrag Rheinländer (Zentr.) abgelehnt, wonach bei Anstellung von Lehrern an Bekenntnisschulen bereit Vorbildung den Erfordernissen der Bekenntnisschule entsprechen sollte. In der Gesamtadstiminung wurde darauf der ganze § 4. der die Bekenntnisschule behandelt, mit 16 gegen 12 Stimmen angenommen.

Ergänzend ist noch mitzuteilen, daß zu 8 4 auch noch ein sozlaldemokiatlfcher Antrag Annahme findet, nachdem folgender Satz einaefügt wird:Auch dem Lehrer an der Bekenntnisschule sind die v e r s o s f u n g s m ö s, l g e n Rechte des § IM und 14V Absatz 2 der Reichsverfastung gewähr- leistet. Zum Absatz 6 bes § 4 beschloß der Ausschuß cinftiimnlfl den Satz:Die Eignung als Leh­rer wird allein nach der Zugehörigkeit des Leh­rers zu der v e k e n n t n i s g e m e i n I ch a l t. für die die Schule errichtet Ift, /eftlmint zu streIchen.

Zentrum und Bayrische Volkspartei. Trr Abschluß einer Arbeitsgemeinschaft.

Berlin. 24. Roo. (VT3.) Der Reichsoariei- verstand des Zentrums wird sich am Montag mit den süngsten Verhandlungen zwilchen Zentrum and Bayerischer Volks Partei beschäftigen. In der Sitz' ng Durfte die Arbeitsgemein­schaft zwischen Zentrum und Bayenicher Volks­partei in der Weise abgeschlossen av-rben daß nicht nur bei den Dahlen jeNr stampf zwilchen den beiden Parteien unterbleibt sondern bei auch im Reichstag eine Srcftlonefltmelnlcbaft ge­bildet wird, daß also Zentrum und Bayerische Bolkspartei gemeinsam ihre Vertreter In den Ausschüssen und als Redner im Plenum haben. Die Bayerische Bolkspartei Hal bereits die Bene i baningen gutpeheißen. I

Die Erhöhung des Maiszolles.

Oie Beratung des deutsch-südslawischen Handelsvertrags im Reichstag.

Berlin. 23. Aov. (DDZ.) 2hl1 her Xagt*- ordnung sieht Me Dritte Beraturrg Des Deutsch- französischen Handelsabkommens Abg. Kling (D. Bgg.» erflärt. Die Wirt chaft- iiche Derrirrigung könne hem Abkommen nicht zu- stimmen. weil darin die Interessen weiter W.rl- fchaiiökreile. vor allem des 'Dein- unD des Gar­tenbaues. nicht gewahrt seien. Abg. Gräse (Völk > erüärt. höh aus Den gleichen Gründen auch Dte Völkischen Dae Abkommen ablehnen würden. Da» Abkommen wirb Darauf in dritter Lelung gegen die briDen völkischen Gruppen und Die Wirtschastliche Bereinigung bei Stimmenr- halrung Der Aommunt'ten angenommen.

Ss folgt hie erste Beratung Des HanDels - u n h Schissahrtsvertrages mit Ju­goslawien.

Abg. ftrau Sender (Soz., weist Darauf h'u, Daß Die SvzialDemokra.ie stets sür Den 2b- Ichllust langfristiger Handelsverträge eingetreten sei. Man müsse sich aber entschieden gegen Die 2H und Weise wenden, wie Die Handelsver­träge benutzt würden, um auf Schleichwegen eine Grhöhung Der Lebensmittel- zölle durchzuführett. Der süDslawische Vertrag werde jetzt Dazu benutzt, um Den Zoll auf OnDuhriemal» auf fünf Mark zu erhöben Besonders peinlich sei bei Dieser Aktion zu­gunsten einer Beinen Gruppe Der Kartoffel- rtärfefabrifanten, hast der Beich-ernüh- rungsminister Schiele an der Scholten A-G und der Aartofselstäcta abrik in Bran enburg. 5treu* Lands berg und Schollene mit Aapital be­teiligt fei. Die vom Minister Schiele ver­breitete Behauptung, die Scholten A-G. ver­arbeite in Der Hauptfach? Mais, bezeichnete die Rednerin als eine Irreführung Der Ocfient- lichkeit. Sie erklärt, es steht fest. baß Die Schol- tenfabrif ursprünglich Herrn Schiele gehört hat und hab er diese Dann an Die Scholten A-G. verkauft hat. Graf Westarp erllärte beim Amts­antritt der Regierung, man wolle mit elfemem Bef en Der eingerittenen Korruption entgegen­treten. Ich stelle nunmehr fest: Kaum je zuvor find die persönlichen 3ntereifen mit Der Politik so verquickt worden. (Lebhafte Zustimmung bei den Soz.) Schon bei einem Abgeordneten wür­den wir dieseBermenqung von Politik und Geschäft ablehnen. Bei ei tem Minister ist dies unerträglich. (Lebhafte Zustimmung bei Den Sozialdemokraten.) Die Politik deS Ministers Schiele ftehr auch Im scharfen Gegensatz zu Der des Reichswirtlchastsminifters Dr. Turt'.uS. ter für Den Zollabbau eintrete. Die breite Masse der Aermsten im Volke leide unter Dieser Politik des Gmährungsrninisters. (Lebhafter Befall bei den Sozialdemokraten.)

ReichSefnähl-ungSminister Or. Schiele:

Seit 1920 bin ich an der Kartoffelstärke­fabrik Schollene, Deren Mitgesellschafter ich bis zu Diesem Jahre war, nicht mehr unmit­telbar beteiligt. 3m Jahre 1920 ging die KartoffelstSrkesabrik Schollene in Die Schol­ten A-G über und Die Gesellschaster. Darunter auch ich. haben Dafür Scholle-Aktien bekommen. Die Scholten A-G hat früher nur Kartoffel­

stärke fabriziert, ist aber 'chon seit Jahren in ihrer Hauptfabrik Brandenburg zur Meis- stärkesabrikation über gegangen. She .Maizena" -Maisstärkefabrik hat Die Mchrche-.! des Aktienkapitals Der Scholten A-G (Hont Hörll rechts). Wenn ich meinen persönlichen Untereren Dienen wollte. Dann hätte ich zu­gunsten Der Maisstärkefabrikation wirken müllen. (Sebr wahr! rechts ) Wenn man mir meint finanzielle Beteil.gung an einer Fabrik zum Vorwurl macht. Dann hürbe ia nie­mals ein landwirt schal tlicher Genossenschafter Landwirtschaft-Minister wer Den. (Sehr gut! rechts.) Ich fühle mich verpflichtet, der natio­nalen Wirtschaft zu Dienen und verwerte dazu Die Erfahrungen, Die ich in Liädriger fach- männi'cher Tätigkeit gewonnen habe. (Beifall rechts.) Damit sind wohl Die well erschüttern­den Beweismittel für meine Korruption erledigt »Beifall rechts.) Der A i übermalt hat mit der hier erörterten Zollfrage nichts zu tun, wenn man nicht an den hier erörterten poli­tischen A i n Derbrei denken will, tSehr mit! rechts.) Der Minister geht Dann auf die Gnt- wicklung des Aartoffelmarkte- ein um darzulegen. Daß Der Zolllchuy eine nationalwirt- schaftliche Rotwendigkeit sei. um Den Aartoffei- abfatz zu regeln und zu fördern. Der Aartosfel- stärke- und GlykofeinDusirie Die DringenD not­wendige Grundlage zu geben, die nationale Ar­beit durch Intensivierung des Aartofselbaues zu schützen und um die -^indelsbilan- zu korri­gieren. (Lebhafter Beifall rechts )

Abg. Borrmann (W. Da.) hält Die Bor- Würfe der Abg. Sender gegen den Minister für zu weitgehend, ist aber mit ihr einig in Der Der- urttilung Der Zollerhebung für Induftnemais. Für die Herstellung vieler Rährmittcl lasse sich Die Maisstärke nicht Durch Aartvsfclstärke er­legen. Im Ausschuß würden Verbesserungen auch bei anderen Positionen notwendig sein.

Abg. Frau Sender (Soz.) erwidert dem Minister, er habe ihre Verwürfe im wesentlichen bestätigt: tat'Schlich sei btt Fabrik, an der er persönlich beteiligt sei. in der Hauptsache auf Aartosfelstärkesabrikation eingestellt. Hier $eige sich wieder, wie bedenllich es sei. wenn Rexhs- Minister neben ihrem Amt persönliche Geschäfts­interessen hoben. Bon einer Förderung Der (ar- toffeG>auenhen Landwirtschaft könne in diesem Falle keine Rede sein, gefördert werde nur Die kleine Gruppe der Aartoffelstärkefobrikanten. Die Rednerin beantragt die llcberweisung des Ver­trages an den hanDelspoilti'chen Ausschuß.

Abg. S ch m i d t - Aöpenick (Soz) befireitet Dem Minister gegenüber, daß die Landwirtschaft mit Verlust arbeite. Die Untersuchungen des An- gueteauSschusfes haben daS Gegenteil erwiesen. Der Verlust werde künstlich dadurch errechnet, daß vorher von den Einnahmen sehr große Sum­men als notwendiger Aufwand für Die Familie des Landwirtes airnc zogen werden. Reichs­ernährungsminister Schiele behält sich vor, bei der zweiten Lesung die Angaben des Abg. Schnndt zu widerlegen.

Der Handelsvertrag wird hierauf hem han­delspolitischen Ausschuß überwiesen

Oie deutsche Schule in Oberschlesien.

Eine gerechte Entscheidung Calonderö.

Aattowitz, 23.Rcv. (WTB.) Der Präsi­dent der Gemischten Aommilfion. UalonDer, hat in Der Frage der Achterrichtung e.ner Min- derhei sschule in Giraltowitz eine Entschei­dung ge t) len. Der grundfätz iche Bedeutung zu- komm. Von 44 Anträgen auf Errichtung Der deutschen Minder'-eitsschule In G.raltowlh hatte die Wotzwodfchack nur vier Anträge für gültig erklärt, da die 44 Antragsteller zu­meist beide Sprzcken. deutsch und polnisch, als i'tt Mu tersprache angegeben hatten. £a- lander stell e fest, daß die eS Verfahren als ein Versuch zu be rächten sei e.nen Druck auf Die deutsche Minderheit auSzuü'.en, Die ohne­hin schon einem schweren Aampse mit den pol­nischen Behlr en aus e etzt sei. Ferner erblickt der Präsident aber auch ei: e Beeinflussung darl r Im Sinne des Art. 106 der Genfer Aon- ven im. und bestimmt, daß de deutsche M nder- hei'sschule in Giraltowitz unverzüglich zu eröffnen fei. Lalonder stellt sich auf den grundsätzlichen Standpunkt, daß bei Der An­meldung zur MinderteltSschule lediglich die subjektive Erklärung des Erzie­hungsberechtigten erforderlich fei.

Oer Balkankonfliki.

Der serbische -lnßenminster über das Verhältnis zu Italien.

Belgrad. 23. Rov (£11.) 3n Der Skup- tfchina gab Auhenmin ster Dr. Marinko- witsch eine mit Spannung erwartete Erklä­rung über Die auftenpolitifche Lage ab. Der franzöli'ch-füdslawilche Vertrag sei gegen nie­mand gerichtet. Er stell.' nur bereits Vor­handenes noch einmal aus rücklich fest. Frank.e ch wie auch vüdslawlen wollten hi: Achtung vor Den ChrunMähei des Völkerbuirhes durch einen neuen Pakt sichern Mil ausfälliger Dlrme sprach der Aubenminlsier Dann über bat Ver­hältnis zu Großbritannien. Die südsla­wische Regierung »ei der An icht. hast die Siche­rung her Svmpathte Grollbritann ens hen Inter­esse de» südslawischen Volkes entspreche Sie werde Mbalb mit allem Rachdruck in Die»er Richtung tätig fein

Auch gegenüber Italien schlug Marinko- wittch einen außerordentlich friedfertigen unh ent gegen! twnmenh.*n Ton an Or w.es ener tisch hie Behauptung Zurück, hast Ita'ien stzsiem tisch an der ,Zertrümmerung Dvt Al einen Untente arbeite und hast es dütHlattH.-n zu isolieren trachte Als Aussenminister müsse er erklären hast er von einer Isolierung Süd- slawiens nichts bemerken könne Untere Beziehungen zu Italien sind nicht Io wie w.r es wün'wen Zwilchen Italien und Südilaw.en muh wohl nach den gegebener. Voraussetzun­gen als auch nach der geo-zraphifchen Lage etn Verhältnis bestehen das von Den "orwiegend atntinfamtn 3ittet t Hen M :trr? w rd > bin davon überzeugt hab zwischen Zral.en

unh SüDslawien greifbare Irckerrssengegenfätze nicht bestehen fondern nur Mistverständ- nisse zu einem Mchtrauen führten.

In her Debatte übte der Abgeordnete Pri- b i t f ch e w i t s ch scher e Ad ik an Den Vorgängen in Italien anlählich des Abschlusses des sugo- llawisch-französlfchen FreundschastSver r ges und hob hervor, daß die zahlreichen anti-jugollawi- schen Demonstrationen hie Illotzali ät Italien- gegenüber Iugollawien bewiesen hätten. Der Redner erllärte wörtlich: .Wir toerDen dm Frie­den auch künftighin wahren. Wir verlangen aber andererseits, hast den andauernden Pro­vokationen von feiten Italien- ein Ende gemacht wird. Wir sind genügend stark, um hie Würde unseres Landes zu wahren." In feiner Politik gegenüber Albanien steh: S.-rbien weiter auf dem Standpunkt. Albanien Den Al­banern.

Oer (kingeborenenaufstand auf den Salomoninseln.

T u l a g l (Salomon-Inseln), 23. Rovember (Reuter) Siner Der Rädelsführer Der Gin- geborenen ist am Montag gefangen genommen unh ins Gefängnis von Tulagi eingeliefert worden. Gr war von seinen Anhängern verlassen und hen Behörden g.f fielt über­geben worden. Die Singeborm.m an bet Allste feierten dieses Grdgniä durch Ar egs änze. Ge wird noch nach dem Häuptling Rorgu getabn- del. der ebenfalls zu Den RäD.'lsfllhr rn g?yörtn unD die Gingeboeenen zur RieDerm?tz-lung Der englischen Beamten unD Polizisten auf gt wie­ge (t haben soll.

Aus aller Wett.

Da» Ltratzendastnunglück in AafkL

lieber boe neue schwere Strahendahnunglück In Aassei, von dem mir bereits in einem Teil der gestrigen Auslage berichteten, liegt folgender amt­licher Bericht der fierfulesbabn vor

Bei gelindem I rost wett er setzte am 23. Rooem der plötzlich leichter Sprühregen ein. weicher a u s der Schienensläche za einer Eisschicht f r e r. Insoigedesien glitt der oom Herkules nach Reuholland planmäßig fahrende Irtebroogen Ar. 4 mH se st gezogener Handbremse und el n ge I d)a I tene r Strom bremse, trotz Sandstreuer eine kurze Strecke im Gefälle abwärts, ohne daß der guhrer vorder Weiche bei Reu- Holland halten > nd diese vorschriftsmäßig stellen tonnte Daher streß der Wagen gegen einen bergwärts fahrenden Triebwagen Rr. 11 und druckte besten vordere Plattform ein. Der tat märte fahrende Personen wagen war nur vom Fahrperional besetzt. Aus dem Waprn Rr. 11 wur­den 14 Personen, davon zwei schwer ver­letzt. Während von den LeichtoertetzHen bei dem Siroßenbohnunglück etn Teil bereite wieder entlas­sen werden konnte, ist bei den beiden am schwersten Berlenten. dem Schüler st r an aus staffel und dem cdmlfner Benrath eirr Belnamputation normend y geworden Unmittelbore Ledenegefahr be­steht bei keinem Der Verletzten

Beber1*w*menftn In Dtortm.

9n oeddRebenen Testen Italiens hnb infolge starker GeanUrrregen Ueberfd^weminungen etnwtre- ten. Der Fluß Brfagno dr, Genua 'Ühn storch unffer. Mehrere Inchrtzrirdauten. Darunter auch bas Gebäude der lelephongesellschost wurden über- Ichwemmt Bei San Pierda reno liebt das nodzawfjer auf den Eisenbahn schienen. Vie 'Züge Mailand Rom nu ßten usngrleilet werden. Ein Güterzug blieb in einem Tunnel sinken. Der Po steigt iründilch um ehren Zentimeter. Der Bar- kusplatz In Benrd»g Ist überschwemmt; Die Sähet* Häuser ftehen unter Dasser. In Rempel hat der Sturm mehrere Schisse losgeriffen. bet nut mit Mühe wieder kftgemadx merher. konnten. Der Herkehr mit Tapri und Ischia ist unterbrochen.

Hebers chmewmangskatosiropha In einer marokkamlchea Stadt,

Große Verwüstungen rrchiete in der marok­kanischen S adt Sass r das pl tz.iche Anschwellen eines Heinen Backes infolge hes rgcr Regenfälla an. Das Das er stand mt erboch in Den Straßen unh überschwemmte hie arabischen Läden. Rach e wa fünl Stunden begann das Dasicr sich zu verlau'en. T-ertabaoer unh Irüm- n;er aller Art mit srch führend Bei den Aus- räumunaäarbelien wurden hie Leichen von vier Gingeborene« ge'unhen. Zahlreiche Wei ere Gingeborene vor allem A t n b e r werde» noch vermißt und dürften von den Stute« i n s offene Meer getrieben Worten sein. Zwei Geschäftshäuser, in Deren AeCIem sich Azeth - len befanD. wurden durch Srplosionen voll- flänhli in Trümmer gelegt

Vie Werkspionage bei den 71 orrna-Werken.

Das Große Schössenaericht verurteilte Den Lichtpouser Hahn von hen Romw-Werken ge einem Iabr unh htd Moesaten Gefängnis unh hen Jnqenleur Aohl. her früher bet hen Rvrma-Wer!en an gestellt war. zu zwei Jahren unh sechs Monaten Zuchthaus Hahn hatte auf Veranlassung Aohls hen Rorma-Werk« wertvolle Lichtpausen unh wichtige mebige- heimntsse entwendet. Me de'er an aus­wärtige Firmen verlauste. In h^ese Angelegenheit sind auch Dee Berliner Riebe- Werke verwickelt

Zuchthausstrafe sär postranb.

Das Geweiterte Schössengrricht in Haltern verurteilte Die toegm eines in Haltern verübten Postraubcs angeklagten Arbers unh Hegel au sieben Jahren zwei Monaten Zuchthaus, sehn Jahren Ghrverlust unD Stellung unter Polizei­aufsicht. auherhem erkannte Das Gericht auf eine Zusahstrafe von zwei Monaten .3uchthaus. da briDe Qlngeflagten wußten. Daß her dritte Mit­schuldige Schreter, Der bei hem Zusammenstoß mit her Schutzpolizei getötet wurde, eine Armeepistole mit sich führte.

Unfall in einem Säuglingsheim.

Im släDli'chelt Säuglingsheim Bunzlav erwürgte sich Das neun Monate alte Alnd einer BunAlauer Arbeiterin tn einem unbewach­ten Augenblick mit einer am Bettch-n bjngenhe« Schnur, an Der ein« Puppe befestigt war. WieDerbelebungsversuche waren erfolglos.

Ein Veteran der chemischen .ning.

In Diesen Tagen noUnihrte (t. S^mior der Dozenten Der Ruperto Garoia. Geh. Rat Drof. Dr. August Hör st mann. In voller kLrperllcher unh geistiger Frische sein 85 Lebensjahr. Der aus Mannheim ftairmmhe Geiehrle studierte, nachdem er zuerst Die kaufmännische Laufbahn eingetragen hatte, In Heidelberg unh Bonn Raturwlsfenschuften. Gr gehört nunmehr 61 Jahrs ununterbrochen dem akabemischen Lehrkörper an.

Oit Wettekloae.

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Wettervoraussage.

Das Islondties bewegt sich ostwärts nach Skondt- nomen hin weiter Seine Rankst runaen bärsten unserem Gebiet unter Südwest Lust Zufuhr neben Temperaturanstiea auch Regen bringen Wihrschei«- sich wird später die eorbtingenbe «alttust an Der Rückseite des liefs unsere Temperaturen wieder de- einstvste»

Vestervoraussage: Wolkig, lemperotumi |u nächst ansteigend und zeitweise Riederschlaae.

Witterung sau sfichten für Samstag Fort dauer des herrlchenden Wttterungscharoklers, nur oerrtn- zelt Riederfchläge, Temperaturen wieder sirtend

P ifitemperoturen am 23. Rovember: mittags minus 1.5 Grad Celsius, abends minus 1,4 Grab Celsius, am 24 Rovember morgens minus 0,9 Grab Celsius Grbtemperaturen in 10 Zentimeter Tiefe am 23 Rovember abends 1,3 Grad Celsius am 24 Rovember: morgens 1,3 Grad Celsius - Mari- mum minus 1,2 Grab Celsius, Minimum minus Grad Celsius

w Her läge aus dem stoherodskopf.

Vindrichtuna: Schwacher Südwind Tempere- tur. minus 3 Grad Celsius Setter: .ebllö. Ve'chafienheil der Schneedecke ch-r'^ch vereist. Sporimoglichkeit: mäßig stein Reuschnee.