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Nr. 224 viertrs vlatt Gietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesten)Samstag, 24. September (921

Wirtschaft.

Wochenbericht vom Frankfurter Effektenmarkt.

Die allgemeine Dörsensituation hat sich nicht wesentlich geändert, auch in dieser Woche konnte sich die innere Lage des Marktes nicht bessern. Die Passivität der privaten Publi­kums kreise ist nach wie vor so groß, daß die Spekulation zu neuen größeren Operationen den Mut fast vollkommen verlor. Die Kursgestaltung wurde dann auch kaum von sachlichen Momenten bestimmt, bei im allgemeinen geringfügigen Kurs­veränderungen war die Grundstiinmung schwan­kend und unsicher, da die Spekulation teils die Gewinne aus der Vorwoche realisierte, teils durch Blancoabgaben die Kurse zu drucken versuchte, um dann aber gleich wieder zu Deckungen zu schreiten. Außerordentlich geschäftshemmend wirk­ten die Besorgnisse über die Gestaltung des Geldmarktes zum herannahenden Quartals­ultimo. Man befürchtet, daß dieser Termin nur sehr schwer überwunden werden wird, toerm auch jetzt schon umfangreiche Vorbereitungen getroffen worden sind, worauf die Flüssigkeit des Tages- geldmorktes mit zurückgeführt werden dürfte. Bei nicht einheitlicher Kursgestaltung überwogen die Abschwächungen, trotzdem eine Reihe anregender Momente vvrlag. Im Vordergrund stand die 30-Millionen-Dollar-Anleihe für den preußischen Staat, die nunmehr zum endgültigen 2lbschluß gekommen ist. Dann waren verschiedene Konjunk- turmeldungeit zu beachten; so berichtet die Eisen­industrie über befriedigende Beschäftigung, der Monatsbericht der Reichsbahn zeigt eine starke Erhöhung der Einnahmen, die Güterwagengestel­lung ist weiter gestiegen, der Röhrenverband ist lebhaft beschäftigt usw. Alle diese Meldun­gen blieben ohne nennenswerten Einfluß, wäh­rend andererseits die sich verschärfenden Lohn- konslikte beachtet und angeführt wurden. Rach­haltigeren Einfluß konnte auch die wichtigste Tatsache in dieser Woche nicht ausüben, nämlich die stark verringerte Passivität der deutschen Außenhandelsbilanz für den Monat August. Diese Besserung war ziemlich überraschend gövmmen, da man verschiedentlich vorher wissen wollte, daß das Bild der Außen­handelsbilanz wieder recht ungünstig sei. Die Farbenaktie trat in dieser Woche im allgemeinen etwas zurück, nur zeitweilig war das Geschäft darin etwas lebhafter, wobei die Meldung, daß die I. G.-Farbenindustrie die Vorarbeiten zur Herstellung des synthetischen Benzins abge­schlossen habe, anregte. 3m Vordergrund standen die Elektrizitätsaktien, die einzige Akttengruppe, die gegen die Vorwoche einige Kursgewinne sichern konnte. Einer: sehr günstigen Eindruck hatten die Ausführungen Geheimrats Deutsch in der Generalversammlung der A. E. G. gemacht. Danach sind alle Werke 70 Proz. stärker afe zur gleichen Zeit des Vorjahres be­schäftigt, und vor allem wurde die zukünftige Entwicklung außerordentlich günstig beurteilt. Eine Anregung bot ferner die große Kurssteige­rung für Elektrowerte an den ausländischen Börsen. Am Elektromarkte gewannen Siemens 5 Proz., Licht und Kraft 4 Proz., besonders be­gehrt waren die internationalen Papiere. Ges- fürel plus 10 Proz. Chadeaktien wurden im Freiverkehr bis 600 gehandelt. A. C. G. selbst waren schließlich angeboten und 2 Proz. schwächer. Auf allen anderen Marktgebieten gab es Kurs­abschwächungen von 1 bis 7 Proz. Stärker im Angebot lagen 3. G.-Farben und Scheideanstalt mit je minus 8 Proz. Lebhafteres Geschäft hatte, im Gegensatz zur Allgemeintendenz, der Ren­tenmarkt. -Zunächst waren Türken unter Füh­rung der Anatolischen Prioritäten, Oesterreicher und Mexikaner stärker verlangt, später zeigte sich für Russen, Serbea, Rumänen und Lemberger größeres 3nteresse bei merklichen Kurssteige­rungen. Anleihen lagen still, doch auch etwas erholt. 3m Devisengeschäft zeichnete sich die Mark durch große Festigkeit aus. wohl infolge des Hereinströmens weiterer Dollaranleihrn. Auch das Pfund lag vorübergehend recht fest, ferner Spanien stärker anziehend.

Wochenbericht vom Frankfurter Produktenmarkt.

Das Geschäft am Frankfurter Produktenmarkt war in dieser Woche sehr klein. Die Käufer üben Zurückhaltung, da die meiste Ware zu Bean­standungen Anlaß bietet und die geforderten Preise als zu hoch betrachtet werden. 3m Ver­laufe der Woche konnte sich die Tendenz etwas freundlicher gestalten, so dah das Geschäft eine

kleine Belebung erfuhr. Stimulierend wirkten auch die Berichte der überseeischen Märkte, die eine merklich bessere Stimmung aufzuweisrn hatten. Auch machte sich Rachfrage nach Land­weizen bemerkbar, gute Ware war sehr knapp. Roggen wurde hauptsächlich von Mannheim ver­langt. Der Markt war aber mit Roggen sehr spärlich beschickt, so daß sich der Preis dafür gut behaupten konnte, teilweise sogar höher be­zahlt wurde, als die amtliche Rotiz lautete. 3n Mais fand lebhafteres Geschäft statt, die Rotte- rung muhte erhöht werden, da auch das Aus­land höhere Preise forderte. Das Mehlgeschäst war sehr klein, und die Preise muhten sowohl für Weizen- als auch für Roggemnehl nachgeben. 3n Kleie war anfangs lebhafteres Geschäft, doch erhielt sich das Intereste nur für Roggenkleie. Zum Wochenschluh wurde das Geschäft wieder stiller, die erneut schwachen Ausland-Rotierungen verstimmten. Roggen muhte nachgeben. 3n Mais schrumpfte das Geschäft fast vollkommen ein. Der älmsatz bewegte sich in den allerengsten Grenzen.

3m Vergleich zu den Rotierungen der ver­gangenen Woche konnten Roggen, Sommergerste, Hafer inländischer und ausländischer ihre Preise behaupten. Weizenmehl. Roggenmehl, Weizen­kleie muhten 0,25 Mark und ' Weizen 0,50 Mark nachgeben. Dagegen konnten Mais und Roggen­kleie den Preis um 0,25 Mark erhöhen. Der Markt schloh zu folgenden Rotierungen: Weizen 26,25 bis 26,50, Roggen 24,75, Sommergerste 26 bis 28. Hafer, inl. 22,50 bis 24, Hafer, ausl. 24 bis 25, Mais 19 bis 19,25, Weizenmehl 39 bis 39,25, Roggenmehl 35 bis 35,50, Weizen­kleie 13 bis 13,25, Roggenkleie 13,50 Mark.

Wochenbericht vom Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Trotzdem das Geschäft am Frankfurter Schlachtviehmarkt in dieser Woche sehr ruhig und klein war, wurden alle Diehgattungen glatt ausverkauft. Am Kälber- und Schafmarkt ge­staltete sich das Geschäft etwas lebhafter. Be­sonderes 3nteresse bestand für Fettschweine, die lebhaft verlangt waren und über Rotiz bezahlt wurden, dagegen waren leichte Schweine stark vernachlässigt. Am Rebenmartt waren nur Käl­ber lebhafter gehandelt, während in allen an­deren Viehgattungen nur schleppendes Geschäft zu verzeichnen war. Der Gesamtauftrieb bestand aus: 390 Ochsen, 112 Bullen, 693 Kühen und 421 Färsen, ferner aus 1434 Kälbern, 640 Schafen und 6795 Schweinen. 3m Vergleich zum Austrieb der vergangenen Woche waren dem Markte 150 Rinder mehr zugetrieben, dagegen standen 53 Kälber, 86 Schafe und 703 Schweine weniger zum Belauf. Bezahlt wurde pro Zentner Le­bendgewicht: Ochsen Al. 61 bis 65, 2. 57 bis 60, Bl. 54 bis 56, 2. 50 bis 53, Bullen A. 57 bis 61, B. 51 bis 56, Kühe A. 51 bis 55, B. 44 bis 50, C. 37 bis 43, D. 30 bis 36, Färsen A. 60 bis 64, B. 55 bis 59, C. 50 bis 54, Kälber B. 78 bis 83, C. 70 bis 77, D. 60 bis 69, Schafe Al. 48 bis 52, B. 40 bis 47, C. 34 bis 39, Schweine B. 73 bis 75, C. 73 bis 75, D. 72 bis 74, E. 68 bis 71. Verglichen mit den Rotie­rungen der vergangenen Woche waren Rinder unverändert, Kälber, Schafe und Schweine zogen 1 bis 2 Mark im Preise an.

Die Einlagen bei den preußi­schen Sparkassen im August. Ende August belief sich der Stand der Spareinlagen bei den gesamten preuhischen Sparkassen auf 2727,8 Mill. Mark gegen 2652,2 Mill. Mark Ende 3uli. Der August erbrachte somit einen Zuwachs von 75,8 Mill. Mark. Der Bestand der Giro-, Scheck-, Kontokorrent- und Depositen-Ein­lagen stellte sich zum gleichen Zeitpunkt auf 794,2 Mill. Mark gegen 769,6 Mill. Mark Ende 3uli.

* Lleberzeichnun g der 6proz. Roten der Deutschen Bank. Die in Hol- land aufgelegten 3 Mill. Dollars 6proz. fünf­jährigen Roten der Deutschen Dank wurden so stark überzeichnet, daß die Zuweisungen be­schränkt werden müssen.

Zellst 0 ff Waldh 0 f A.-G. 3n der Generalversammlung der Zellstoff Waldhof A.-G. waren 164 975 Stimmen Stammaktien und 223 000 Sttmmen Vorzugsaktien vertreten. Der Antrag der Verwaltung, das Akttenkapital um 7 Millio­nen Mark zu erhöhen, von denen aber 2 Millio­nen zunächst nicht emittiert werden sollen, wurde gegen 216 Stimmen eines Oppositionsvertreters, der Protest zu Protokoll gab, genehmigt. Er wandte sich gegen die Kapitalserhöhung" über­haupt. Auch genüge die Erklärung der Verwal­tung über die Erhöhung des Aktienkapitals nicht.

Das Geschäftsjahr 1927 hat. soweit sich über­blicken läßt, ähnlich gute Erträgnisse gebracht, wie das 3ahr 1926. Die Englandanleihe hat die Verwaltung in die Lage versetzt, die Rationali­sierungsbestrebungen sowohl in Produktion wie Verkauf durchzuführen und eine Vorratswirt­schaft namentlich auf dem Holzgebiet zu treiben, die sich zum Vorteil der Gesellschaft entwickelt hat. Die aus der Anleihe hereingeflossenen Mit­tel haben den normalen Kapitalbedarf der Ge­sellschaft zu erfüllen vermocht. Die Verwaltung hat es für ihre Pflicht gehalten, über die Be­friedigung der augenblicklichen Bedürfnisse hin­aus auf weite Sicht Dispositionen zu treffen. Eine Verbrauchsvermehrung in Zellstoff und Pa­pier ist durchaus wahrscheinlich, namentlich auch in der Kunstseidezellulose. Die Verwaltung will auch in Zukunft für den Konkurrenzkampf ge­rüstet sein und betrachtet deshalb eine Stärkung der finanziellen Position als notwendig. Die Gesamtprodukiion des weiteren Waldhofkonzerns hat 1926 rund 268 000 Tonnen Zellstoff und rund 94 000 Tonnen Papier betragen und wird mit der 3nbetriebnahme des Werkes Kelheim auf über 300 000 Tonnen Zellstoff steigen. Die Ver­waltung halte es für richtig, daß die neu zu- schaffenden 7 Millionen Maä Stammaktien nicht in vollem Umfang jetzt schon emittiert werden, sondern der Betrag von zunächst 2 Millionen zurückbehalten wird, um in der Lage zu sein, neue Projekte durchführen zu können. Xlm die Bedenken zu zerstreuen, dah die Schaffung von Verwertungsaktten den alten Aktionen das Be­zugsrecht verkümmern könne, wurde erklärt, daß die Verwaltung entschlossen sei, falls nicht eine Verwertung der 2 Millionen Mark Aktien zu Angliederungszwecken ftattfinöen sollte, nachträg­lich diese Aktien den Akttonären anzubieten.

Frankfurter Börse.

F ra n k f u rta.M., 24. Sept. Tendenz: still, überwiegend schwächer. An der heutigen Sams­tagbörse herschte große Geschäfts stille und allgemeine L u st l 0 s i g k e i t. Zu Beginn war die Haltung überwiegend etwas schwächer, da, wohl im Zusammenhang mit den Maßnahmen zu Ultimo, etwas Material herauskam, das nur schlecht Unter­kunft finden konnte. Berstimmend, namentlich für Monianwerte, wirkte, daß der neuerliche Schritt des Rheinisch-Westfälischen Kohlenmndikates beim Reichswirtschaftsministerium in der Frage der K0hlenpreiserhöhung keinen Erfolg gehabt hat und das Ministerium auf feinem ableh­nenden Standpunkt verharrte. Bei kleinen Umsätzen waren die Kursveränderungen minimal. Kurs­stützend wirkte wieder die Nachfrage nach Elek­trowerten. Gegenüber der gestrigen Abendbörfe ergaben sich Kursrückgänge von 0,5 bis 1,5 Prozent. I. - G. - Farben blieben vernachlässigt und lagen 1 Prozent schwächer. Am Bankenmarkt waren Deutsche Bank stark angeboteü und verloren 3,75 Prozent. Der Montanmar7t verzeichnete Ku r so e r l uft e bis zu 2 Prozent. Rheinstahl und Oberbedarf behauptet. Auch Ekektrowerte gaben zunächst bis zu 1,5 Prozent nach. Gleich nach Festsetzung der ersten Kurse wurden zum Wochen­schluß einige Deckungen vorgenommen, da sich die Stimmung, vom Elettromarkt ausgehend, etwas be­lebte. Im Vordergründe standen weiter Gessürel, die erneut 2 Proz. anziehen konnten. Man erin­nerte sich jetzt auch an den günstigen Monatsbericht der Deutschen Bank. Anleihen ruhig. Etwas Ge­schäft entwickelte sich in Rumänen und Türken. A b lösungs schuld weiter vernachlässigt. Im weite­ren Verlaufe wurde die Haltung wieder ruhig und die Kurse bröckelten ab. Stark verlangt blieben Gesfürel, die abermals 2 Proz. anziehen konnten. Der Geldmarkt ist weiter leicht. Tagesgeld 6 Prozent. Am Devisenmarkt war der Dol­lar weiter angeboten. Die Reichsmark notierte gegen Kabel 4,1955, gegen London 20,415. Paris gegen London 124,02; Mailand 89,20; Madrid 27,74.

Berliner Börse.

Berlin, 24. Sept. Man hört allgemein die Ansicht vertreten, daß die Tendenz auf Grund der vorliegenden günstigen Meldungen hätte fester wer­den müssen. Die 10-Millionen-Mark-Be- st e l l u n g der Reichsbahn für die Waggon­fabriken, die Ueberzeichnung der Anleihe der Deut­schen Bank, die Hoffnungen auf eine Ermäßigung der Reportgeldsätze und der leichte Geldmarkt waren Haussemomente. Bei dem Mangel an Kun­denorders lag das Geschäft hauptsächlich in Händen der Spekulation, die aber auf Grund von Befürch­tungen, daß Dr. Schacht gegen neue Auslandan- leihen vorgehen wolle, überwiegend zu Realisatio­nen schritt. Mit Ausnahme von Elektrowerten waren die ersten Kurse ein bis zwei Prozent schwä­cher. In Gesfürel lagen Auslandskäufe vor. Auch

Waggon- und Maschinenwerte relativ kcst und zwei bis drei Prozent höher. Voigt & Haeffner schwächten sich fünf Prozent ab. Anleihen lagen ruhig. Ausländer wenig verändert. Russen eher schwächer, dagegen Serben fest. Pfandbriefe vollkommen geschäftslos. Der Geldmarkt ist leicht. Tagesgeld 4,5 bis 6 Prozent; Monatsgeld 8 bis 9 Prozent. Im Verlaufe wurde die Tendenz, von Elektrowerten ausgehend, allgemein fester. Un­ter Führung von Gesfürel und Löwe zogen die Kurse teilweise ein bis drei Prozent an. Glanzstoff plus fünf Prozent.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 23. Sept. Die Marktlage war heute im allgemeinen wenig verändert. Weizen blieb aus Vorpommern und Mecklenburg sowie auch in den schweren sächsischen Qualitäten reichlich angeboten, die Mühlen verharren aber in ihrer Reserve und nehmen nur das notwendigste Ma­terial, und zwar die besten Qualitäten, aus dem Markte. Die Preise waren um etwa 1 Mark rückgängig. Roggen ist aus Pommern, Mecklen­burg und der Wartegegend in Kahnladungen stärker angeboten, während Waggonware nicht so reichlich vorhanden ist. Die Offerten hielten sich ungefähr auf gestrigem Stand. Die Mühlen halten infolge des unbefriedigenden Mehlge- schäftes mit Käufen zurück. Die Auslandofferten für Weizen und Roggen lauteten ziemlich unverän­dert, Geschäfte waren in Auslandgetreide bis zur Derichtsabfassung nicht zu verzeichnen. Am Lie- ferungsmarkte ergaben sich für beide Brotfrüchte geringfügige Preisabschläge. Weizen- und Rog- genmehl hatten bei unveränderten Forderungen schwieriges Geschäft. Für Hafer zeigt sich bei ermäßigten Preisen in guten Qualitäten einige Kauflust, während geringe Sorten kaum unter­zubringen sind. Gerste blieb unverändert. Es notierten für je 1000 Kilo: Weizen, märt. 252 bis 256, Sept. 272 bis 271,75, Oft. 271,75, Dez. 272,50 (ruhig); Roggen, märt. 239 bis 242, Sept. 261,25 bis 261,50, Oft. 248,50, Dez. 244.25 (ruhig); Sommergerste 220 bis 265; Wintergerste und Futtergerste 217 bis 224 (ruhig); Hafer, märt. 196 bis 209 (matter); Sept. 214,50 (matter); Mais, La Plata 194 bis 196 (ruhig); Raps 300 bis 310 (ruhig); für je 100 Kilo: Weizenmehl 32,75 bis 36,25 (matt); Roggenmehl 32,50 bis 34,50 (matter); Weizenkleie 14,75 (still); Roggen­kleie 14,75 (still); Viktoriaerbsen 47 bis 55; kleine Erbsen 27 bis 30; Futtererbsen 21 bis 22; Peluschken 21 bis 22; Ackerbohnen 22 bis 23; Wicken 22 bis 24; Lupinen, blau 15 bis 16.

Kunst und Wissenschaft.

Reue Kunst in Darmsladl.

Es wurden neuerdings in der Ausstellung Reue Kunst, Mathildenhöhe, in Darmstadt fol-' gende Arbeiten verkauft:Ausflug", Aquarell von Joseph Dato, Berlin undMotorboote auf dem Templiner See", Pastell von Paul P a e s ch k e, Berlin.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, den 25. September. 15. Sonntag n. Trin.

Sladtkirche. 8: Pfarrassistent Hertel. Zugleich Christenlehre f. d. Reukonfirmierten aus der Markus- gemeinde. 9l/2: Pfr. Mahr. 11: Kinderkirche f. die Matthäusgemeinde. Pft. Mahr. JohanneSkirche. 8: Pfr. Ausfeld. Zugleich Christenl. für'die Reu- konfirmierten aus der Johannesgern. 91/,: Pfarrer Bechtolsheirnrr. 11: Kinderkirche f. die Lukasgem. Pfarrer Vechlolsheimer. Lich. Kollekte für ev. kirchl. Frauenvereine. 97,: Stiftsdech. Lenz. Christenl. für die Jungen. 7« 1: Kindergottesdienst. 2: Stifts­pfarrer Schorlemmer. - Kirchberg. 10; 11: Christen­lehre für die weibl. Jugend. Rachm. 17,: Mainzlar. - Wiefeck. 7,10; 7«11: Kinderkirche. - Hausen- Garbenteich. Garbenteich: 97,: Feier des heiligen Abendmahls. Hausen: 1.-Watzenborn-Steinberg. 9'/«: Beichte. 97,: Gottesdienst, anschl heil. Abend­mahl der Alten. 1: Christenlehre d. männl. Jugend. (In beiden Gottesdiensten Kollekte für evangelische Frauenvereine.)

Katholische Gemeinden.

Gießen. Samstag, 24. Sept- 167, u. 19 Beichte. Sonntag 25. Sept. 16. Sonntag nach Pfingsten. 67, Beichte, 7 Messe, Kom. der Frauen, 8 Korn., 9 Hochamt m. Predigt, 11 Meße m- Pred, 14 An­dacht. - Grünberg. 97, Meße m. Pred. - Hungen. 97, Hochamt m. Predigt.-Lich.7'/, Meßem.Pred.

Sonntagsdienst d.Berzte «.Apotheken am 25.9.27 Dr. Neumann. Frau Dr. Marr Engelavotheke

Zahnarzt: Dr. Fischer. &toD

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt befchloffenen Dividende an. Reichsbankdiskont 6 Prozent, Lombardzinsfuh 7 Prozent.

Frankfurt a M

Berlin

Frankfurt a. M

Berlin

Frankfurt a.M

Berlin

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Berlin. 23 Sevtbr.

Geld

Brief

französische Noten......

holländische Noten......

(rtalienische Noten......

Norwegische Noten......

deutsch Lesterr., 5100 Kronen Rumänische Noten......

schwedische Noten......

schweizer Noten.......

spanische Noten.......

Tschechoslowakische Noten . .

Ungarische Noten ...

Devisenmarkt Berlin

Telegraphische

16,447

167.74

22,87

110,23

68.95

2.599

112,42

80,61

72,70

12.395

73.20

Frankftrrk

Auszah

16.507 168,42 22,97

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Datum:

28. 9.

24. 9.

23. 9.

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Datum:

23. 9.

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23. 9.

1 24. 9.

Datum:

23. 9.

24.9.

23. 9.

24. 9

V)<> Dt. Reichsanleihe v. 1927 Di Aul Ablös. Schuld mit Auslos -Rechten . .

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Licht und Kraft ...... 10

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Hamb. Elcktr. Werke ... 10

Rhein. Elcktr.......8

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Labmever & Co. ....... 9

BudcruS . . ...... 0

Deutsche Erdöl........

Essener Steinkohle.....8

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Köln-Neuessen ..... .6'/, Mannesmann - .f. I. 4 Mans elder.........7

Obcrschles. Eisenb. Bedarf 0 Oberschles. Kokswerke . .0 Pdöuir Berabau. f '/, I 3 Rheinische Braunkohlen io Rocinstadl .0

Ricbeck Montan.......6

Bereinigte Stahlw. f. '/, 5 3 Otavi sllitnen.....1 sh

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KaliWesteregeln . . 10

Kaliwerk Salzdetfurth 12

I. G Färben-Industrie. 1C Dynamit Nobel ...... o Ccheioranstall........8

Goldschmidt.........5

Rütgcrswerke ........ o Mekallaciellichaft ..... 10

185

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Wayß k Freitag......10

Schultheis Patzenhofer. . 15

Ostwerke..........12

Ber. Glanzstofi ...... 15 Bemberg...........

Zellston Waldbof.....12

3c n ft off Aschaffenburg . . 10 Gharlottenburgex Wasser. 7 > cssauer GaS......8

Daimler Motoren......

Demag..........

Adlerwette Kletzer.....0

Ludw. Loewe..... . 1t

Nat. Automobil......6

Crenftein k Koppel .... 4

Linke Hofmann . .... 0 Leonhard Tietz...... c Bamag-Meguin...... 0

Krankt. Maschinen .... 0 (»rinnet ..... 7

Hculigenstaedt ....... 0 stungbans ...... 6

Lechwettc. ....... 8

Mainkraftwette ...... 8

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DeSal. ohne ÄuSlos.-Rechten TI«, Franks. Hyp.-Bk. Goldpf.

unkündbar bis 1932 ....

<Vd°/o Rheinische Lvv -Bank liiqu -Goldpf ....

A E G abg BorlriegL-Lb ligationcn. rückzahlbar 1932 4% Schwei; Dundcsb.-Anl. 4% Ocsteretchische Goldrte. . 4,20% Deftero ich. Silberrte. . 4% Lelterreich. einöeitl- Rie. 4% Ungarische Goldrte. - . 4% Ungarische Staatör. ö. 1910 4>/,% dcsgl- von 1913 . .

4% Ungarische Kronenrlc . . 4°/, Türk, ^ollanlcihe v 1911 4% Türk. Bagdadbahn-Anl

Serie 1......

4°/0 dcsgl. Serie 11. ...

4% Rumänen convert. Rte. 4%% Rumänen Goldanl.

von 1913 , .

HQa Deutsche Eisenbahn .4% Hamburg-Amerika Batet. . 6 Hamb.-Südam Damv'sch s Hansa Dampfschiff . .6

Norddeutscher Lloyd . . 6 Allg. Deutsche Crcdilanst.. 10 Barm r Bankverein lu

Berliner Handelsgcsellsch. 12 Commerz- und Prioak-Bk. ii Lärmst, u. Na'ionaldauk. 12 Deutsche Dank..... 10

Diskonts-Gesellschaft Ant 10 Dresdner Bank . . . . 10 Mitteldeutsche Lreditbank 9 Metallbank..........8

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23. Septbr.

24. Septbr.

Amtliche Geld

Notierung

Brief

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168,01 1,790 o8,41

110,49 112,26 112,69

10,56 22,845

-0,39 4,190

16,465 50,79 72,98 1,957 1.499

59,09 12,422

7,386 73,33

3,032 20,58 81,27

2,145 5,541 4.195 4,206

20.945

168,35 1.794 o8,53

110,71

112,48 112,91

10,58

22,885 20,43 4,198

16,505 60,95 73,12

1.961 U.50I

59,21 12,44?

7,400 73,47 3,038

20,62 81,43 2,149

5,556 4.203 4,214

20,985

168,06 1,791

58,39 110,76 112,29 112,76

10,57 22,875 20,399 4,1905 16,445

60,81 73,48

1,950 .499.)

□9,095 12,423

7,387 73,35 1,024 ?0,55 81,33

2,140 5,494

1,194 4.20h 20.92

168,40 1,795 08,51

110,98 112,.' 1 112,98

10,59 22,915 20,439 4,1985 16,485 >0,97 73,62 1,954

1.5015

59,215 12,443

7.401 73,49 ,U30 20,59 «1,49 .',141 5,50b 1.20?

4.224 20.96

Berlin, 23 Septbr.

| Geld

1 Briet

Amcrikaimche Noten.....

Belgische Noten......

Dänische Noten......

Englische Noten.......

I 4,18

58,18

112.08

1 20,377

4.20

58,42

112,52

| 20,457