Ausgabe 
24.6.1927
 
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genlhaler eine schöne Ansprache Sy.txatf rolgtcn die allgemeinen Freiübungen die unter der sicheren Leitung deS 1. Vezi^turnwarr- 'Sastran schön und erakt ausgeiahrt wurden, c boten einen prächtigen Anblick. Anschl.ehend . :'t 2r-ir!svcnreter G u n t r u m - Schlitz eine jegeiTterte Ansprache, die allgemein beifällig auf» <rommcr wurde. Hierauf enltDtdelle sich frohe- ,cft treiben. Die ©eiangaabtedunq des Zum- rein« erfreute die Zuhörer durch einige Ehöre.

*Jm 5 Uhr war die ä'.egerverfundiguna Bon 292 'IDettument wurden 206 Sieger. Au« der Siegerliste nennen wir jeweils die zehn ersten Sieger.

Zurnerftufe (59 lurner, 34 Sieger; Shrr.' :^er Gustav Hofmann. Grebenhain. 87 P; 1. Hugo Ärag. Rieder-Ohmen. 86 P 2. Georg Äatfer, Frischbon, 83 P.: 3. H-inr-ch Stein. Lauterbach und Wilhelm Seibert. Maar. je i5 fp.; ' Fritz OobeH*. THacr, 69P ; 5 Äarl Bücking, Ai«ieid. 67 p.; 0. Lrn't Södler. Lauterbach und Ialob Made«. AlSfeld. je 66 'p ; 7. Heinr Schar­mann, Grost-Felda. 65 P, 8. Ludwig Schmidt. etorn<->rf. SDiF. StrtegJ, Lauterbach und Her­mann Alr'eld. i? 64 P.. 9. Otto Henning. Lauterbach. 63 P, 10. Cmil Eckhardt. Schlitz und Lu !-tg Deubel, E.chelhain. it 61 P.

Fugend-Ober st ufe (62 Turner. 42 Sie- ort). 1. Hermann Äühne, Lauterbach. 87 P t ' Audolf Dcb?r. AlS'eld. 82 P 3. H Helfen- dein, 7Ita;r. 81 P. 4. Dllly Otterbein. Ober» Ohmen. S) P. 5. Heinrich Roch. AlSfeld. 72 P. h. Rudoli Muller. AlSfeid. 71 P.; 7. Heinrich Dech-rt. Frifchbvrn und Richard Äoch. AlSfeld. je 68 'P.; 8. Johann7« Wetckert. Pfordt und anrad Schmidt. Pfordt, je 64 P t 9. Äarl rchwalm. AlSfeld. 63 P t 10. Äarl Menzdorf. .^ornb-ra, Han« Hainer. Storndorf und Willy strotz. 6tfa, je 61 P.

Ougend-Unterstuse (74 Turner 49 Sieger). 1. Ludwig Lang. Lauterbach. 100 P t 2 Äarl Ink. Lauterbach, 93 P t 3. Ludwig Süctina. AlSfeld, 89 P t 4 HanS Reinheimer, '.'aue-rbad). : 1 P. 5. Äarl Geling, Schlitz, 84P. ' Wilh. Philipp, Burg-Gemundtm 79 P t 7 Äarl Büdtnc. Alsfeld und Heinrich Stiehler, Lauter­bach. je 76 P.. 8. Georg Hieronymus, Frischborn, 73 P t 9 HanS Seibert. Homberg und Heinrich Tüdinc, Altfefd. je 71 P t 10. Äarl Schlitt. Brauer schwend. 70 P.

Schü le r t97 Turner, 81 Sieger). 1. Äarl Fink. Storndorf, 93 B.t 2. Willi MertenS. Gre­benau. 96 P t 3. Heinrich Gerhardt. Bieder» Ohmei' 90 P: 4. HanS Link. Pfordt, 84 P.: ' Äarl Hannes. L luterbach. 82 P t 6. Äarl Scho t. Groh Felda. 78 P t 7. Willy Äehl. Hom» ber'. Ernst Bausch Lauterbach und Boll. Schlitz. Je 77 P t 8. Heinrich Groß, Grebenau. 75 P.. 9 Hugo Jäger. Drrst-F. Ida, 74 P: 10. Äarl Möller I., AngerSbach, 73 P.

ReichswettKcimpfe der D. T. in Hannover.

(Erfolge eines (Siebeners.

Der QiigenDturner Erich Dilgcs vom Turn­verein 1M6 in (tziesten errang bei den 'Reichswelt, tämpfevi jm f)inbeaburg>6tabion zu Hannover im '( u q c rfl o h e n 3uqenb V»U9 10 mit 13,92 Meter »nd mit über 1 MeterBorlpnina den 1. bieg. Tilges turnte für den Mio. Braunschweig.

Froitzheim

in Wimbledon geschlagen.

3m Wimbledon-Tennisturnier stand am Mitt­woch Froitzheim dem Franzosen Beug- non gegenüber. Brugiwn war in Höchstform und lieferte sein bisher beste« SpieL Lediglich der dritte Satz ging an Froitzheim verloren, weil er physisch erschöpft war und Froitzheim hn mit feinen langen Grundlinien-Bällen arg n Bedrängnis brachte. Der vierte Satze ging irdoch wieder an Drugnon, womit Froitzheim au« dem Wettbewerb ausscheidet Der Fran» -ofe siegte 6 1, 6:2, 4:o. 6:3. Die übrigen beut» , schon Spieler konnten sich in ihren Äämpfen weiter durchsetzen. So Hegte Äreuzer über den Engländer Lester 6:0. 6:1, 6:3 und Älein» schroth über Owen 6:2, 6:1, 6:3. 3m Damen» einzelspiel siegte Fr. Friedleben über Mitz Harvey- England 6:4. 8:6.

Wirtschaft.

EntwicKlungsmöqlichKeiten der Gasfernversorgung.

Bon Dr. Hermann Großmann. Professor an her Universität Berlin.

Wer die zahlreichen Berössentlichunaen in den letzten Monaten über die Versorgung Deutsch­lands mit Leuchtgas, da« in den großen moder­nen Äolereien de« Rhein- unb Ruhr gebiete« in .tuluntt im a.lcrgröfjten Mast stabe gewonnen wer­den soll, mit steigendem Interesse verfolgt bat. wird leicht zu dem Glauben hinneigen. bah Mer ettr 'S ganz Reue- und technisch unerhört ''rostartigc- in- Weik gesetzt werden foll Tät­lich', ich aber handelt eS sich bet der Gassern- Versorgung keineswegs um bisher völlig luibcfc.nnte technische Probleme, sondern viel­mehr um ein allerdings besonders grvhzügig geplantes Unternehmen, die GnergieauSnutzang der deutschen Brennstossvoiräte in möglichst ra- tion# kr Wcise durch^uführen. Aus diese Weise soll vor allem der bisherigen. vom technischen Standpunkt mtS immer noch al« unvollkommen tu bezeichnenden Verwendung besonder- der Steinkohlen von Rhetnland und Westfalen end­gültig ein Ende gemacht werden Der grobe vlan der westlichen ötclnfobleninbuftne. wie er vorzugSiveise von der Aktiengesell­schaft für Äohlen Verwertung in Essen vertreten wird, geht bekanntlich dahinaus, die GaSveriorgung der wichtigsten deutschen Der- brauch-gebkt«. selbst der viele Hunderte von Äilometer entfernten Gegenden von der Ruhr, bzw. von Oberschlesien und unter Umständen auch von den Mitte.deutschen Braunkohlenrevieren au« mit Hilfe von riesigen Rohrleitungen zu be­werkstelligen und auf diele Weise auch in Deutsch­land Einrichtungen zu schaffen, wie sie sich in den Bereinigten Staaten bei der Belieferung zahlreicher Städte mit dem natürlichen Erd- gaS bereit- bewährt haben Man wlll also in der Ga-wirtschalt ähnlich Vorgehen, wie in der Elektrowirtschaft, wo die zentralen Grohkra st werke sich bereit- soweit durchgeietzl haben, dast eine ganze Reihe von kleineren ElekinzitätSwerken fnngc;egt werben konnten. Es erscheint daher ohne weitere- begreiflich bah die meist in kommunalem Besch befindlichen Ga-N>rrkv zu den Plänen der Äohlenprodu.zenten eine überwiegend wenig freundliche Stellung ein-

?;?Twmn-cn haben, denn im Falle der D^rch- ührung jener g cfen Ges trr < turj^c^o : wür­den naturgemäß ^IretäK Gaswerk.' entweder völlig ftillgejtgt werden, odrr nur noch ach Ber­tel lungs stellen für die'Serng^rnrngen in Be­tracht kommen. Zu die en Gebern der Ferngas­versorgung haben (ich bere.:- verfch eben: Äom» munalr-ertt alrur.gen gesellt die auf de Ein­nahmen aus den Gaswerksbetrieben weder per» achten wollen noch können. SS muh auch berürf» fichtigt werden, dast de Ga-anstallen auher Leuchtgat groste Mengen an ÄokS. Teer und Ammoniak getir.nnen decen Verwertung bei der Gasfernversorgung in Zort'all kmmen würde. Erne weitgehende 2u»fcha.tung der Gaswerke wäre daher auch gleichbedeutend mit einrr mono­polistischen Be.-errschung ke- ÄokSm^rkteS durch die Äohlenprvdu»enten. die bisher in dem stet- billiger abgegebenen Äo.'S der Gasanstalten für ihren eigenen Nokrre kok- eine recht unerwünschte ÄonfurrrnA erblicft Haden. 3e mehr aber t> : moderne Leuchtgasgewinnung in den Gasanstal­ten von den Retortenöfen ;u den Äammeröfen uberaegangen ist. um so weniger lassen (ich überhaupt noch wesentliche Unterschiede tn der technische-:! Betr.ebSwrife gegenüber den Äokreten fest stellen Xie modernen groben Gasanstalten zahlreicher deutscher Städte stellen heute jeden­falls vom Standpunkt der Wärme wirtschaft und der Stoff Ausnutzung auS betrachtet hervorragend geleitete Betriebe dar deren völlige Stillegung nicht nur einen grrhen Bereust an Äapital, son­dern auch an technischem Äönnen darftellrn würde Sin Fortfall dieser Anlagen würde sich übrigen- gerade beim Äok- besonder- schnell unb un­erwünscht bemerkbar machen. Hier mühte nämlich diese- unentbehrliche Heizmaterial für Zentral­heizungen unb vie'e gewerbliche Betriebe dann stet- au- den entfernter gelegenen Äohlenbe- xirfen bezogen werden, was unter allen Um­ständen eine fühlbare Preiserhöhung bedingen würde, durch die selbst eine gearffe Herabsetzung der Ga-preise sehr an Bedeutung verlieren würde.

Betrachtet man da- Problem der Gasfern­versorgung endlich vom Standpunkt de- reinen Verbrauchers, so fragt es sich, ob in der Tat die GaSsemversorgung geeignet erscheint, der Bevölkerung ein viel billigeres Gas liefern au können. Die Unkosten de- Ga-werfsbeir:ebe- fehen sich aus den Herstellungskosten des Da eS biS zum DaSbehäller. den Äoffen für die Ber- teilunn de- Gales durch da- Rohrnetz an die GaSaoneymer und au- den allgemeinen Un­kosten für Berwaltung ufw. zusammen. Früher rechnete man im allgemeinen auf jeden dieser Posten etwa der Gelamtkoften. Die Ge- siestnngskosten hi- zum Gasbehälter verschi gröberer Gaswerke kann man auf 4 Pf. und weniger bi3 etwa 5.5 Pf. pro Äubifmetcr Da- berechnen, wenn man die Arbeitswoche ^eS Wer­ke- und die Berzinfung mit berücksichtigt. Die Ersparnisse der .Ferngasversorgung könnten sich daher allein auf diese- Drittel der ©e- samtkoften erstrecken, da die sonstigen Unkosten für die Verteilung de- Gases in den Städten unverändert bestehen blieben. Wenn man bann noch berücksichtigt, dah die Rebenprodukte der Gasanstalten beim Ferngasbezug ganz in Fort­fall kommen würden, so ergäbe sich trotz der etwas billigeren Gestehungspreise des Lcmcht- gase- auf den Äofereien für entferntere Gebiete Infolge der erhöhten Aufwendungen für die Rohrleitungen und die bei dem erhöhten Gas­druck erforderliche Äompression-arbeit kaum ein sehr erheblicher, in- Gewicht fallender Betrag, um den der GaSpreis gesenkt werden könnte.

Richt zu unterschätzen ist ferner auch die grohere Gewähr einer GaSbelieferung selbst in schwierigen Zeiten bei Aufrechterhaltung der leistungsfähigen Gaswerke, wahrend ein Ersatz der kleineren Anlagen durch Uebernahrne ihrer Produktion auf zentrale Anlagen durchaus vom technischen und vom wirtschaftlichen Griicht-Punkt au- gesehen, al- vorteilhaft erscheint. Es ist daher wohl anzunehmen. bah die Gasfernver­sorgung. die übrigens bereit- schon seit längerer Zeit vor dem Kriege von den Gaswerken ver­schiedener großer Städte aus in gröberem Um­fange erfolgt ist, sich in den nächsten Jahren planmähig weiter entaxdcln wird Rur dürfte diese Beweaung voraussichtlich etaxid langsamer verlaufen als man auf Grund verschiedener Ver­öffentlichungen in der Tage-- und Fachpresse au glauben geneigt sein könnte Also nicht Gasfernversorgung um jeden Preis, sondern planrnähtger AuSbau der be­reit* bestehenden Anlagen, soweit eS wirtschaftlich und technisch nach sorgfältiger Be­rücksichtigung aller Rkomente empfehlenswert erscheint I

Die Emissionen an der Berliner Börse Im Mai. Nach Mitteilungen der Deutschen Bank wurden im Monat Mai an der Berliner Börse insgesamt Wertpapiere im Betrage von 397,96 Millionen Mark zugelassen. Davon entfielen auf Staats-, Stadt- und Prooinzialanleihen 51,5, Bank­aktien 18, Industrieaktien 103.59, Industrieodligatio- nen 60 und auf Sachwert, Goldmark oder Reichs­mark ausgestellte Pfandbriefe 164.87 Mill. Mark.

Frankfurter Allgemeiner Ber - sicherungS-A. -®., Frankfurt a. M. Die Generalversammlung genehmigte 8 Proz. Divi­dende auf die volleinbezahlten unb 6 Proz. auf die mit 25 Prvz. einbezahlten Aktien. Ferner wurde eine Satzungsänderung beschlossen. wonach die Dividenbenbeschränktrng der nicht voll ein- bezahlten Aktien aufgehoben wirb. Ein Aktionär Xim Hinblick auf die Dividendenerhvhuna der en groben deutschen Versicherungsgesellschaf­ten eine Erhöhung der Dividende um mindestens 2 Proz auf 10 Proz. an, waS von der Ver­waltung abgelehnt wurde, da sie nicht von dem Grundsatz der Dividendenstabilität abgeben wolle Auch hätte die Gesellschaft ein wesentlich höhere* Äapital zu verzinsen alS die anderen Versicherun­gen Da- neue Geschäftsjahr sei bis jetzt dprch- auS zufriedenstellend verlaufen.

e J) e l i o Allgemeine Büdotr* sich« rungs «. G. F r a n kf u r t a. M. Di« Ge­neralversammlung dieser der Frankfurter Allg. Ikr- sicherungs L. G nahestehenden Geiellschaft geneh- mlgte den vorgelegten Iahresabschlutz nut 80 Mark Dividende auf die voll- unb 20 Mark auf di« nicht voll eingezahlten Aknen.

Jrant. irtcr Vörse.

Frankfurt a. M. 24. Juni Tendenz un­einheitlich. Die Effeftenbörse lag vor- öörsllch eher schwächer, obawhl man die Lage de- Geldmarktes zum Ultimo we'enllich be­ruhigter ansieht. Teilweise glaubt man. dah die berliner Pfundan leihe schon zum Ultimo hereinkommt, wodurch naturgernäh eint wesentliche Erleichterung für den Geldmarkt ge-

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wieder einige Sprz alw^rte vorgeschoben, vor allem Bauwerte da man glaubt, dah

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stellte (ich gegen das Pfund auf 22 4950 geg?n Äabd auf 4Z205. 3um amtlichen Borfenbeg nx

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angellchk- der Berliner Anleihe wesentliche Auf- zent. Wayh A Freytag pluS 43 Prozent. Am Bankaktien markt sprangen M:t:eldeut^che Eredit bei vollkommenem Materialmangel um 24 Prozent nach oben. Fest laaen ferner Zell­stoff Waldhof doch glauoen wir. dah e n Dementi der Verwaltung über d.e jüngsten FuüonSgerüchte bald zu erwarten ist. 5. G Farben und ihre Äsniernwerte konnten leichte Äur-öelseranaen er» den. Das Ge­schäft blieb im allgemeinen auherordenrllch gering, so bah viele Papiere n.ch« zur Erst- noth gelangen konnten. Bankaktien lagen gut flehalten. SchiffahrtSwerte bagegcn etwas eichter. Auto-Aktien nur knapp behauptet Der Börfenverlauf wurde derart ruhig, dast daS Geschäft tellweise auSsetzle Da bas Publikum nicht mit Aufträgen am Markte erschien hielt sich auch die Spekulation zurück Die Kurse brodelten wieder ab. I -G -Garden stell en sich auf 282. Waldhof notierten 312.5 Prvz iminui 3 Proz.), ebenso Mitteldeutsche Eredit minus 3 Proz Bon heimischen Renten wurde AblösungS-Rcnte lebhaft umgesetz: Die eiste

ceben ist D' kommt bie säch «ifche 15- i 11. e n e i etchSmark- Anleihe und

de 2 5-Millionen-Dollar-2nlethe der Rentent^nk-Lreditanstalt. Auch schaeben SerbanMui fellschasien mit drm

3 mir erb in blieb Xcr.n.n j«Lb stramm ge acht zu 6.13 biS 8.75 Pro;ent Auch Tageszrnd etra» versteift mit 5'Prc rr.t Pri. a:diskon'm 5L4 Pro­zent. Waren^ech el 6 b:»6 23 Prozent. Zm De- vtfenoerkehr lag London lercht befestigt.

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Berlin. 24 3unu D e heutige Börse be­gann in nervöser Haltung. Die Um»ah- -ngen. und Ne Spekulanrn übt ne er 3urüb altung da auch da- Pud'.llum nicht an den Markt he r an gehn De Laae drr einzelnen Märkte war ziemlich u n e i n h e 111 Äur'e schwankten im AuS- mcf»e vcn 1 b.S 2 Pro^e-: nach oben oder unten. Für Reubesitzanleihen war eine här­tere Befest . gung zu beobach en. D^r amt­liche ÄurS ''teilte (ich auf 2013. nindem vor­börslich br.< rs ein Äur» von 2025 zu hören war Rach Fest esutm der ersten Dotierungen machten sich geringe Äur*xfte."u igen bemerkbar, die bc» Oc'anuntDeau etwas &cb*n Manche Märkte lagen fast ganz still nur tr ein-eine^ Spezialpapieren ist etwas Ge'chä't zu beobachten. Die Lage an Geldmarkt ist unverändert Tage- eld 4ch0 bis 5.50 Pre^nt. Mo atSgeld 8 bi» 9Prozent Am Devi (en markt ne.gte Mailand eter zur Schwäche während Madrid uneinheitlich tendierte Die Iveich-marf li-gt un­verändert

liraatfurtcr >c;r».v<i.jric.

Frankfurt a M. 24 3unl ES wurden notiert: Wetterouer Weiten 3123. Ixt Roggen 2850 b » 23.75. in! Hafer 26. auM Ha«er 24 bi- 26.50 Mais, gelb 19. We «ernne-l. int Spe­zial 0 41.50 biS 42. R>,genmehl 3925 M 40. 2i>eiicun<.8 1325 b - 13.50. Roggen.".ne 16 bi- 1625. Tendenz matt

Berliner X rodultcnbörjc.

Berlin. 23.3uni CEs notierten (1000 tilo- fromm): Roggen 275 bi» 277 ®f.; ct mmergenw 241 bis 275:Siniergerft» 241 bi» 275; nulter« Herste 241 bi» 275: Aafer. märkischer, 253 bi» 239; Mai», loco Berlin. 1« bi» 190; (100 Kilogramm) Weizenmehl 37,25 b> 39 25; Äogoenmebl 35.0 bi» 37.40; We lenkleie 14.75; Roggenkleie 17 bi» 1725; 2hhonaerbkn 4.3 bi» 55: kleine Spelleerbsen 27 bi» 30; Ruttererbfen 22 bi» 2.). Pelufchken 20,50 bi» 22; Ackerdotznen 21 bi» 23: Dicken 22 bi» 24BO; Lupinen, blau. 15 bi» 16. gelb. 16 bi» 18; -iap»kuchen 15.40; bi» 15>*); Veinfutben 19 60 bi» 19,90; Trotfen* schnitzel 12.60 bis 1.3.20; Soyalcheol 19 bi» 19.60; Äartoffelflcxfen 33JJO bis 34 Mk

Büchertisch.

Paul Abt 0m Banne deS Zau­derers Unheimlich.- ürlkbnisse in der Cübkt. 93 Seiten 5*. Mil 20 Abbildungen aut Tafeln. Verlag Strecker Schröder. Stuttgart. Ge­heftet 3.50 Mk.. Ganzleinen 5 Mk. Fährt man von Reuseeland au- dem Aequator zu. fo kauchcn am fünften Tage aus der tiefblauen See geheimn.-volle Berge und Eilande, die im macileben L chk de- Monde- von feltsamem Reiz umflossen sind, auf: D.e Jnfcln der flüMet. die Stätten der Zauberer, phantastischer Tanze und spukhafter Feste Hier üben unheimliche den Europäer verwirrende Zauberkünstler ihr ge­heimnisvolle- Handwerk. Hier geschehen noch Dinge zwischen Himmel und Erde, die der Grell- weite deS Verstände- entrückt sind, und Ed. PoeS und ck Th. A. Hoffmann- Phantasien ttxrtxn Wirflichkeit. Paul 216< erzählt in diesen sech- Veschichten Erlebnisse, die so unglaubllch und phantastilch klingen, dast man sie für Aus­geburten einer mchterifch schweifenden Pbantalie halten möchte. 3n knappen Erzählungen von straffem Bau schildert Abt feine Erlebnisse, fo dast man die- kleine Büchlein »n einem Zug atemlos durchfliegt und am Schluss wie au- einem tiefen Traum erwacht.

Wandern, da- heistt Lebe»! Vm» M. Selter. Verlag Wilh. Stollsuh. Bonn. Ge­bunden 120 Mk. Mit Vergnügen liest nun diese- lyrische Büchlein, da- von unseren älteren unb neueren Dichtern eine reiche Au-wahl von Liedern und Sprüchen enthält, die in immer wieder neuer Form fingen und tagen von Wandern und Singen, von Berg, Wald und Flur, von Sonnenschein und Regen unb der löt an der Ratur 284

Der Sonn entgegen! (Gin Leit­faden für Wanderungen) betitelt sich ein Reine* Werfchen, da- Erich 'Babervwfkv im Verlag von Wilhelm Stolllust. Bonn, herau-bringt. 3h dem in hübscher Ausmachung un- vorliegenden Büch­lein gibt der Verfasser nicht nur praktische Winke für da- Wandern, sonbern auch einen geschicht­lichen Rückblick. Er behandelt dann die neuwit- licbe Entwicklung und den Wert von Wandern und Heimat Weitere Äapitel gelten dem ©eben, dem LandschaftSblld und feiner Beobachtung, dem Wald dem Pinterwandern ufw. Vorbereitung und Durchführung einer Wanderung sowie AuS- niftung llnd natürlich in dem Bändchen nicht vergessen. 284

TS t c lese i ch Äarten? Glnsührung In da- Verständnis und den Gebrauch topo­graphischer Äarten für Wanderungen von TJer- mesfung-rat E W. Schmidt, 8. biS 12. Taufend. Verlag Wilh Stollfutz. Bonn, 1 Mk. - Die beste Äartc nützt dem Wanderer nicht-, wenn er fie nicht richtig au lefen versteht. Da- will aber gelernt fein. D'.e hier nnrliegenbe Schellt eine- erfahrenen Fachmannes hak sich die Aus­gabe gestellt, daS volle T3<rstInd.-.l- der Äarten- spracbe zu vermitteln 3n fehr unterrichtender Art behandelt da- Heft den Stofs unter Ver­wendung zahlrcicher Be spiele und Abbildungen. Gin ged-egenes Hill-mittel wird hier dem Wan­derer und jedem, der topographische Äarten zu lesen hat. geboten. 284

P i o Barvfa: .Jahrmarkt bet G e - schelten" Au- dem Spanischen übertragen von Elisabeth Wacker, lRomane der Welt. Band 6. Herausgeber Thomas Mann und H G Sches- sauer i Th Änaur Rachf TJerlag Berlin W 50. 324 Seiten 8*. 3n Ganzleinen gefunden 2 85 Mk. - Der grohe Meister de- realistischen Roman- in Spanten gibt hier ein bunte- Moiaik seiner be­wegten Vehr- und Wandersohre. Bon heitersten Splloden erfüllt, entroll: sich die fesselnde und r.tntix!!ia< Geschichte de- eigenartigen Quent.-n. 2llS junger Student au« England in seine Heimat Eotdvba zurückge kehrt, besteh! er romantisch« Abenteuer selllamstet Art Politiker und Frauen. Banditen und AriltoKaten. Hoch und Riedrtg be- gcanrn ihm - ein Wirbel m trdbenber Ge^ch h- ntne vor einem Hintergrund, der in seiner Man­nigfaltigkeit feletn so packend geschildert wurde. So erleben wir eine Welt bewegter Gestalle», eine Menschliche Äomödie' groben Stils wir erleben fein rernar-t'sch gefärbte#, sondern da- moderne, lebendige Spanien. 252

_ e, TS. Somerset Maugham: Der Besessene. Roma». 270 Seiten 8» 0 P. Tal A 6o Vertag. Leipzig und Wien 1927.

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