Ausgabe 
24.6.1927
 
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btt Herchenhamer hob«1. Auch we in einem eeitrn- ►au des Gederner -chtolies uniergebrcd)te Ouaenb* herberge wurde in le&ier .Seit stark in »nlprud) »je ntmmtn, |o hast fie an manchen lagen binhd)thd) her Unterbringungxnäghdffeil nicht allen «niorbt rangen gerecht werden konnte und manchen Uirilef- tonten eine «biege erteilt »erden most,.

H erchen h a l n 22 «W. 3m T. r- laufe do» drängen 3obanntmQrfte» ereignete lut) ein Tulounglüct Der lederner I.eti J>r Jttüm m e( fuhr Dom TRarfi kommend mit 'einem 3uto die ablcbuffige Strafte noch Hari» mann«bat n *u Bei dem Bestreben THorftbr» 'uchern auvzuweichen net|a g:e anlcUetnenb bte Steuerung. Du« Auto durchfuhr henStreben» graben und rannte gegen das XranÄor» «atorenhaus Der Wogen wurde ziemlich beschädigt und De Ärütn Wiel erlitt ander 'onfHgen Serien ungen einen Ober Ich enkei- druch Or wurde durch ein anderes Auto nach Gedern ins Krankenhaus »erbracht. - lut dem Foh a nn i markt k Schweinern ark. aiertn 506 Schwei nc auf get neben Durch?chnlNlich wurden für da« Paar 8 Wochen alte $erM 30 Tfi. bezahlt Ts verblieb kaum Uebcrftnnb da der Hande! fixnt ging.

Är<ii «lsfcld.

c Grod-Selda 23 3uni Die bteßgc Molkereigenofsenichast. der jetzt 322 Mitglieder angel chtrllra stnd. hat im abgeiaujeiien Deichäftsi ihre einen Reingewinn von 5126.^0 Tn erzielt bei einem TelenxlcmM von 2330,12 ML. und einer Betrieb» rürllage von 11 704.26 Wk. Die Aktiva betragen 124 443 64 Tlt. denen 119322.04 TH! an üalhna gegenüberfianben 3m 3apre 1926 wurden insgrtarnt 1750 268 Vfter Milch verarbeit ci

Starkenburg.

varm |tadt, 23. 3uni. Heute vormittag e r » id) oh der 27jäbrige Schuhmacher Hart ® rei­me rt tn »idNiliabl leine «raut und bann ji ch felbfi. Lr hatte feine Braut und deren Vater öfters bedroht und follle eine deshalb über ihn oer- bangtr f) a f t ft r a f e verbuken, hatte aber erklärt, bah er Heber in den lob neben walle. Dem Der- bKmte der beiden ist ein Äinb enHproflen.

Preutzen.

Ärci6 Wcr-.lar.

Q fiit klar, 23. Juni. Der gestern hier ftatt- gchabie Schwei ne markt war geringer beschickt al« die vorgängigen Märkte; auch die Zahl der täufer blieb hinter berjentgen früherer Markte zu­rück. 3nfolgrbeffen ging der Handel nur langsam vor sich, ttf wurden folgende Lurchfchnitisoretfe be- $nbll: für 6 Docken alte Ferkel »> *1)1 L, für 7 bis ft Wochen alte 25 Mk. und für 9 bi» 10 Wochen alte 30 Mark ,

( Hu» dem streife Wetzlar. 23.Qum Da» tianbraleaml hol eine Neuregelung der Schulferien derart pargenommen, daß die lag. Herbstserien" wegsallen und an ihre Stelle ..Som- mtrferien" treten, bie am 27.3uni beginnen und 31 Tage dauern. Huf Antrag der Schulvorstände kön­nen die Bürgermeister im Bedürsni»salle die Rerien ein ober zwei ®othen früher oder später beginnen lasten Von der Möglichkeit der Vorverlegung ist mit Nückficht auf die allgemein im Gange bcfinblidx Heuernte in vielen Gemeinden de» streife» Gebrauch gemacht worden.

ÄrcU Marburg.

]( Marburg. 23. 3uni Der heutige Schwelnemarkt war mit 805 Ferkeln und 19 Läufern befchtckt Preise. Sechs Wocyen alte Ferkel 13 bis 20 TU . sechs bis acht Wochen alte 22 bis 25 TU. acht bis zehn Wvckxm alte 28 bU 30 TU. und Läufer 40 bU 60 TU. da« Strick. Der Handel war lehr flau.

Maingau.

WSN. F rankfurl a. M. 23. 3uni. 3m »er­lauf der letzten Wochen traten hier wiederholt und aus verschiedene An Leute auf, die fld) al» Krimi­nalbeamte auegoben. In einem Falle ist e» einem solchen Gauner geglückt, einem jungen Manm- einige tausend Mark abzunehmen. Gest.in nachmittag stieh ein Radfahrer an der lirfe ^ranfenaUee^SpetKrcr Straste mit einem (E in- fpänner-stohlenfuhrwerk zusammen; er oertefite sich durch die Scherenspitze be» Wa­gens heran, dast er ins strankenhau» verbracht werden mußte.

CbcrtoefterlvalMreKi.

WSN. Hachenburg. 23. Juni. Die im Nistertal gelegene 31 ft e r x I e n f e r o b t e I Ma­ri e n st a 11 feierte am 21. Ium unter groher An­teilnahme der geistlichen und weltlichen Behörden den Tag her Errichtung vor 7OO Jahren. Der Bischof von Limburg und der Generalabi der Zisterzienser legten die Grundlagen de» Orden»: Zurück zu Gott, empor zu Gott" In Festansprachen au«. Dberpräfibent Lckwander,Regierung» Präsident Ehrler und Landrat U l r ic i von We sterburg nahmen an der Feier teil. Auster dem Köl­ner Kardinal sah man acht Mitraträger und eine graste Zahl Prälaten.

Amtsgericht Wetzlar.

0 Gin «begaar au« Wetzlar fast wegen Beleidigung. Widerstande« gegen die Staats»

gemalt und Äötigung auf der Anklagebank. Bei den Angeklagten »ar der Ger chravvilztehr: er» «chenen. um bit Zustellung eine* Schuld.

zu beeiden Da der Beanve bereits be einer irr Heren gleichen Amtsha idlung m:t dem 3n* gesagten einen «nltebfamen Tuftritt hatte, nahm er «.ch diesmal zu feinem Schutze einen Po. zei- beamten mit. Nachdem der Beamte aus einem Stuhl am Sairerbnfch Platz genommen hatte, um die ilrtuntf auigufüllen. hlest ihn der An­geklagte. von ' .inem Skub! a : uneben. Worau« d.e Stau vottchlug. in die Auche *u tornr-f was auch a--ab Dort trat der Angeklagte zu dem Ger.ch: «Vollzieher zrigtt ihm bw Geld» hörte mit angeblich über 100 AW Inhalt unb erklärte 3f könnte ja zahlen aber ich tue c-s mdbt* Der "Beamte erklärte buraul das Seid für gerundet doch der Angellagtr oer» weigerte die Herausgabe Der Oet.<*t. ollxieher unb der Polizeibeamke verbuchten nun unter An­wendung von Bewalt in den Besitz der Geld­börse zu gelangen, was ignen aber nicht ge­lang da der Angeklagte wie auch dessen fira-j durch .brr . nwehr dies oetbinhcrten. Schiie - lich gelang es der angrNagien ^esrau. d.e Geldttrfe ihrer Tochter zu übergeben, die damit eiligst das Haus rvrltefo. Die Jr.gdlagun be» stritten diesen Sachverhalt und Ichilderten chn wckcntllch milder. Das Urteil lautete gegen den angeklaaten Ehemann wegen Teleibiguna aus 50 TI I Selbst rase e"tl 10 Lage Gefäng- n-.s und wegen Widerstande« auf 3 Wochen E> efängnis. die Ehe rau erhielt wegen Wider­standes 30 TU. e t h ft r a 1 e, evtl. 6 tage Gesängni«

Einem E.nwvhner aus Ä r o I b e r 1 war Hehlerei zur Last gelegt, da er ein tDtuMkbc« Reh während der Schon zo t von einem Lo ndw n aus Frankenbach ankaufte, obwohl er den Um­ständen nach annehmen must», dast es mittels einer strafbaren Handlung erlangt war Der Angeklagte wurde gelegentlich einer Haussuchung durch den zuständigen Landjäger überfuhrt ör vor geständig will aber nichts von einem un* rechtmäsiigen Erwerb des W'U>es durch den Ter- fäufrr gewustt haben. Das Gericht lab den An- getagten ale überführt an und etianntc auf 7 0 T TI Geldstrafe an 6teile einer ver­wirkten Gefängnisstrafe von 2 Dachen. Auch wurden dem Angeklagten die Kasten de« Ter- fahrens auf erlegt.

Vermischtes.

(bin Hirtenbrief gegen den Alkoholismu»

Die Bischöfe der Fuldaer Bischofs- konferenz veröfsentixren einen gemein! amen Hirtenbrief der cm nächsten Sonntag von den Äan/eln verlesen werden soll. Die Bischöfe be­bauten daS Ueberhandnehmen de« Al­koholverbrauchs befont-erS des Mkvbol- mihbrauchs. die in schreiendem Degensah stehen zur grohen Tot unseres Dolkrs. Zur Verhütung des Alkoholmistbrauchs soll vor allem d«s F a - mllienleben so gestaltet fein, dast man nicht außerhalb Zerstreuung und Aufheiterung zu suchen braucht. Da» Vereinsleben, überhaupt da» gesellige Leben, soll nicht zu Gelegenheit oder zu Anreiz zu unmäßigem Trunft ausarten. ElterichauS Schule und Kirche sollen aufflärenb wirken.

Eine englische 100-2niUlonea-i4nlelbe für Berlin.

Der Magistrat von Berlin hat in London bd der Aothschiid.Gruppe eine langfristige Tn» leihe von 5 Millionen Pfund (100 Millionen Mark) ausgenommen. Die Anleihe wird zum Kurse von 93V. Prozent begeben, mit 6 Prozent verzinst und ist nach 30 Jahren zum Kurse von 102 zurückzuzahien. Die Mittel der An­leihe sollen zur Ausführung der lesttbefchlollenen gröberen Projekte. Geländeankäufe. Schnellbahn» bauten ufw. verwendet werden

Berlin Hal seine SommcrfSniflin.

Die Sommerkönigin des Jahre» 1926 ist tot, es lebe die Königin 1927. 3m Lunapark wurde sie von einer ausgewählten Hurst unter Span­nung und Beifall des PubliHrrns auserwählt und gekrönt. Zur Dahl hatten sich T a u s e n d e von Bewerberinnen au» allen Himmelsrich­tungen Berlins eingefunden, jede mit der un­erschütterlichen ileberjeuflung. die schönste des Sommers zu fein. Geputzt, geschniegelt und ge­bügelt. gepudert und geschminkt traten sie vor da» kritische Richterauge, das Mühe und Arbeit in Fülle hatte, um die richtige Wahl zu treffen. Rach vierstündiger Wahl Waren die 25 schönsten Bewerberinnen bei vieltausendköpfigen Publi­kum» aussortiert. Dann waren kaum die Stimm­zettel zu zählen, die für d'e Königin abgegeben wurden ^ergetpeife häuften fie sich und erst nach Mitternacht war die Wahl getroffen. Mar - g t i 1 Äraemer wurde dann die Glückliche, der Purpurmantel und Zepter überreicht wurde. Sie ist eine 18 Jahre alte Manequin au» dem Modesalon Marbach, eine Bayerin Was werden die Wüncheii-r sagen, wenn lie erfahren, dast Berlin fick zur Königin eine .>«. Stammes genommen hat? Sie werden sicher hocherireut lein über diese Tatsache und nunmehr da» Stteitbell wohl für immer begraben, da» oft­mals zwilchen den Politikern hin und her ge­schwungen worden ist.

Auf der 3agb ersckoffcu.

Der i^agdpachter S*r. Blümoke und der Schmiede meister Tietz befanfcr. sich bem Dorfe Abtshagen zPommem» auf der Rehbockjagd Als

bei*1 n et rennt ein .Kornfeld hur^pidatte g-ib 2 ey aus ung 'ähr 33 Meter Entfernung ui ter Meinung, einen Rehbock vor s i ch zu haben einen Schutz ab. der P r Biämoke in d i e Schläfe trat Der Bcrung|üd;e h a r b Mach c ner Stunde

Et» StmernecerNkT wm Jocfltr ettchostin 3m »reue Westdaott^u^ hrllie etn Fötteer au» deciv. ^erur.mnq zwei iniMm-et Manmr Al» »er Förster bie beiden mii«rbertr h i < Hände tut den Tafmen zu n.frmrn. h1)tttep sie ihre Revolver aut .!>n. 3n her Notwehr griff nun der ixohler jur Waise und erIchotz einen bei Bur sch, einen <xw-''en Pleb^mck ?et rxbtrr rin Kui»< na nen» 9 üzow. roarf dara.i« feine A-aMe fort. E» banbdi sich um zwei .stuckt hau »Irr. die erst oor kurzer 3eit .«u» der.' ^>uchth » Brande; dura entlassen m eben fmd. Ralzu» ewrDt dem Hathenomer Oknän^efängrH» tl^fePefert.

Ein ungetreuer ftaWerer.

Aul einem Polizeirevier in üoarloitenburg erschien ein Tlann. der flagte. dast er seit zwei lagen nicht mehr gegessen habe. Man stellte ihn al« einen Hillska iierrr vom Arbeit»« amt des Magistrats in Elfen fest, der voi her Kriminalpolizei wegen Unterschlagung gesucht er abliefern sollte, behaltet Qk wat dann nach Bei Iin gefahren, nm er gleich am ersten Tage 350? Mark ausgab Aach einigen lagen war bann ta» unterschlagene Geld auQebrau-Tt

85 000 Mark erschwindelt.

3n öd) n e i be m u h I bat ein jetzt «Vichnger Lchwmdler namens Buckwitz, her sick dort vor­übergehend aufhielt, eine Bank buraj {rälidjungen von ; .ipieren um d5 '»00 Mark betrogen, ver- muthm hat . m Helfershelfer die erlordettichen. vor- luglitt) gefälschten öchreiben von einer anderen StaM hierhergesihafft.

va» SeHgelage der Einbrecher.

3n einer TNohnung in Eharlottenburg.

di» Aufwartefrau, dast Einbrecher f.ngeOrungen waren, die die Mohnung buchstadl ch aus« geräumt hatten. D.e 2>.rirc-cher haben alles biS auf die nackten Möbel qc'roblen. sogar die Bettüberzüge. Da die öinbredrr ganz ungestört waren, veranstalteten fie ein Clcn w t Sekt» griage

Schwere» Explosion »Unglück In Amerika.

Wie au« 3c r feb Gtttz berichtet trckrd. ist das proste Zeughaus des 1 T.qiment« durch 5euct<- brunfl teilweiie zerstört worden Der Schaden wird auf eine Million Dollar gelchäht. 40 000 .zeladene und ungeladene Patronentaschen erpichten en und gefährdeten durch umherfliegend' Teile die be­nachbarten Gebäude. Personen sink l ibe« nicht zu Schaden gekommen

Meuterei In einem amerikanischen Zn Ethans.

3n C a n f I n n (ÄanaO hat die Verwei­gerung der Erlaubnis zum Zigarettenrauchen z» enter Meuterei im Staat Strafgefangene, die in einer unter dem Ctaat»- flefängni« befindlichen Kohlengrube beschäftigt sind, weigerten sich, nach der Erledigung ihre» Tage»pensum» auszulahren und verschanz­ten sich im Bergwerk, wobei sie 14 Auf­seher gesangennahmen. Eine groste An­zahl der über Tag arbeitenden Strälling« wurde durch die bewasfneten Wächter überwältigt. Die Anführer der Meuterei wurden in Ginzel- Hast gebracht. Die ®efängni«b?amten haben keine Besorgnisse über da« Schicksal der als Geiseln im Bergwerk festgehaltenen Defangenenwärter. Sie erflären, dast da« Tauchen unter Tag wegen der damit verbundenen Feuer«gesahr ver­boten werden muhte. Auf dem Gelängni«hos ltnd. um die eimfüngc einzuschüchtern, zwei Maschinen ge wehre in 6ellunfl gebracht worden

Wie man nach Diamanten reimt

lieber da« grvhte Wettrennen von Dia­mantengräbern zur Gewinnung von Anteilen, da­vor kurzem aus den neuen Diamantenfeldern von Grassvnteui in Südafrika stattsand, ist in den ..Time»" eine au»führliche Darstellung zu lesen. Der Schauplatz diesem Wettrennen« war eine Farm von über 240 Hektar im Lichtenburg- Gebiet in Westtran«vaal. Das Land war nur wenig wert, well e« trocken und steinig ist: aber jetzt da man dort einen seltenen Diamanten- rerchtum gesunden hat, ist die 5atm Hundert- tausende, ja vielleicht Millionen Psund wert. Die Runde von diesen Schätzen halte sich bald verbreitet, und besonder« in denLöchern", die durch den Teatn von Jahrhunderten gebildet '.ni\ finden lich a>oste D ianantenmvagca Au« einem einzigen solchen Loch follen Edelsteine im Werte von 800 000 Mk hcrausgLholt wor­den fern. .Wan strebte daher besonder«. Anteile mit solchenLöchern' zu . dangen, und gegen 27 000 Männer, Stnaben und Mädchen hatten sich an dem entscheidenden Tage schon vor Sonnen- aitfgang versammelt um an dem Lauf nach den besten Stellen tell»unehmen. Aus allen Himmel«- richtungen waren lie herbeigeströmt in Ärah- wagen und Pserde kutschen. :n Ochsen- und Esel- toaqen. Zusammen m.t den Zuschauern waren mehr al« 50 000 Menschen bekommen. Um 7 Uhr morgen- wurde eine lange Stange mit der eng­lischen Fahne, etwa 200 Meter vor der Linie, von der au» aefaufen werden sollte, aufge- pttanzt, kv dast o.c Fahne überall sichtbar war.

Um d.e Fahnenstange versammelten h<ti die Be- amten Terorttr. Pdowgraphe' und Äinoleett. Um ein nrneitige» Lusbrechen w c e» e ngte Wochen vo r vorgekommen war u verstindern. war eine Schwadron berittener Polizisten aul» geboten, d die mehr als 3 Kilometer lange Limc der Läuter .n Schach hielt. Diese unter- hielten sich aut ihre We.te. fangen Lieder, plau­derte . m .na.ider tarnten und trieben allerlei Unfug U .11 Uhr suchte die Polizei da» P amantcntelb torgtältig ab unb far - etwa fünf« ; j Männer tc.'i. ft. bie sich bereit« ihren An-

Um ,12 Uh: i-..rden i'tw der hr. Sc .en.

d e die Fahne hielten zerschn.tte,u Dann er- ioigte die Terlel;;r.g der Proklamation fa« letzte Se . wurde zerschnitten d.e Fahne stürzte zu ?eben der Weitlaut begann So war en Schauspiel." schreibt der Berichterftat er.das die. d-c e« geben haben, niemals verge len werden, e n wildes Gearüll erlchoei aus laufen?en von kehlen, dann horte man das Q\etrampel o eker Füste Grr.le und Züngting. und Knaben rasten rach vonvärts m allen möglichen Kleidungs­stücken. darunter junge Mädchen in kurzen Böcken und Hofen tfxnige Männer trugen Schlafanzuge, andere Badekosrame. W.e die Teehen Io vor« wärtsftürmten war es wie da» Dogxm eines ungebeirren Menschetimeers. da« nab dem Dia­mantenfeld dinrollte D.e Otn.cn Icn^.rten sich mmer mehr und sahen von der flntlernung au« w.e ein graster Schwarm Heuschrecken Die erüen Kilometer war die TToHe noch ziemlich zusammen, dann gewannen die geübten Lauser immer mehr Vorsprung Unter ihnen war.n viele Studenten der Ditwaterkrand-Uniaersität. vorzüglich« Sportsleute, auch zwei l^erussn ä .ige Lang'trecken- läufer. die au« Australien gekvnnnen waren Auf­regende Kämpfe fanden um einzelne 6teilen statt, die von den Behörden geschlichtet wurden. 40 Minuten nach dem Fallen der Flagge fuhren Hund., t« von Kraftwagen nach in einer Wolke von Lärm. Tauch und Staub. Jn diesen Tragen folgten l^egtittrn- Abenteurer, bie den glücklichen Bewinnern ihre Anteile abkausten, und so g gen zahlreiche Stellen für Hunderte von Pfund so­fort wieder in andere Hände über. Gin merk­würdig, r Gast war ein Flugzeug, das aus der Luft Dor Tennen verfolgte

Nachrichten.

Zfraelittfch« Gemeinden.

Zsr. Teslgionsgemelnde. Gottesdienst in der Svnagoge > Sübanlagti. Samstag, den 25 Zunt 1^27. Vorabd 7.45. morg. 8.30, Predigt, abds. 9.00 u. o <0.

Gotteödlenst der tfr. Teligionsgefellschaft. ©abbatfeier, den 25. Juni 1927. Freitag abend 7.45. Samotog vonn. 8.00, nachm. 4 30, Sabbatou» gang 9.40. Wochengottesdienst: morgen« 8.15, adds. 7.15.

Rundsunst-Prograimn

des ^raaksurter EenderS.

(TiK der .Tadlv-Umschau'.)

Samstag, 25. Dnnl

15.30 di» 16 Uhr: Die Stunde der Jugend. 16.30 di» 17.45 Uhr Konzert de» Hau»orchefter»i ..Tusstlch« Musik". 17.45 bi» 18.05 Ubr; Die Urfeflunbc. 1h 30 bl» 19 Uhr; Der Dtteskasten. 19 bi» 19.30 Uhr: ,Dje Entstehung be» launu»*. Dottrag von Br. Walter Schuckmann. 20 Uhr: Uebcrtraguna au» dem Sebastian Äach-Saal der Frankfurter Musik-Au»- stellung: Konzert be» Salzburger Domchor»: Lei­tung: Generolmustsdtrekwr Wilhelm fturtwänaler. Anschlicstenb: Svätkonzert de» 5)au»orchcfter». Dar- auf: Tundfunk-Iozzband.

Tprechstnnden der Redaktion.

12 bl» 1 Uhr mittag», 5 bl» 7 Ahr nachmittags. Samstag nachmittag gefd)loffcn.

Jür unverlangt elngefanble Manuskripte ohne bdgefügte» Rückporto wirb keine (Ürwäht übernommen.

ynjelgenaaflrägr find lediglich an bis Geschält» stelle zu richten.

'üerantwortlich für da» Feuilleton: L13. Dr. Fr. D. Lange.

WNDERMEHL

PmbedoM. iiLBrrKnarv über -nodeme »vglmg»- pnrge Itoehcnlp» u**d unveratndlicn.

,UNDA*-<$ESEL15CHAH BERLIN v)7

Haben SieJhrWiMi Gratismuster schon ausprobiert

Die früher anqekündigte Mufterverteilung ifi nun abgefdiloffen, und gewiß haben Sie fidi überzeugt, wie f ehr Ihnen VIM das Putzen und Sdieuem, das Reinigen all Ihrer Haus - und Küchengeräte erleichtert und Sie durch feine wunderbaren Eigen- fchaflen erfreut. VIM putzt und poliert alles. Verwenden Sie es ausfchließlich auf feuchtem Lappen.

Sollten Sie hei der Mufterverteilung verfehentlidi übergangen fein, fo fchreihen Sie uns, damit wir Ihnen eine Probe fenden.

SUNUCHT GESELLSCHAFT A.-G.

MANNHE!M-RHE!NAU.