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sichte 4". Fichte. auS am ment), beschäftigte
Recht zu. jederzeit auä dem Staat auszutreten. 3m Kamps gegen Adel und ÄIctuB trat Fichte hir die Rechte des Proletariats ein und verlangte für jeden Staatsbürger Arbeit und Verdien ft. In dem 1830 erschienenen Werk ..Der geschlossene Handelsstaat" gesteht Fickte jedem Volk das Recht auf seine natürlichen Grenzen
„Der Herr, der Sie erwartet.
.Hst er schon da?'
„Noch nicht."
„Wohnt er im Hotel?"
Zeitalters- tul tu teile Au gaben bei forderte eine schar'e Trennung zwsichen Staat
(eiten zu erreichen sind bann empfiehlt es sich dringend, für erste Hilfeleistungen - bis zürn 8in*r flen des Arsies ibete mUzunrhlnen. Die*
und Kirche Ihm schwebte das Ziel des ewigen Friedens vor Ein nationales Gefühl schlummerte noch Ta tarn mu Napoleon der Krieg und der Zu'ammcndruch Preutzcns. In den '.836 erschienenen .Reden an di deutsche Ration" trurbe eine nationale Grz ehung verlangt
* De r Deutsche Republikanische Lehrerbund. Ortsgruppe (Kietzen versammelte am Mittwoch abend im Singsaal des Realgymnasiums feine Mitglieder. Freunde und Interessenten zum zweiten Vorträge von Ober- schulrat Univ-Pros. Dr. Messer: ..Die
wird gerettet werden durch die Entdeckung des ‘ deS Forschungsinstituts von Denver in
Asbjörn Krag betrachtete den rothaarigen Kell-
I I fragte er weiter, bedeutsam an
seiner Uhr tastend. ..sind Sie nicht auch der Mei« beginnen
gefunden, um die Tuberkelbazillen mit Hilfe einer besonders behandelten Kultur aus Kartoffeln au »sichten Da die Meerschweinchen seit Jahren für Die einzig bekannten Medien zur Züchtung der Tuberkelbazillen galten, so wurden grvhe Mengeu zur Herstellung deS Corum« geopfert, und ?ie Zucht der Meerschweinchen an den Krankenhäusern erforderte große Summen. Runmehr wird bl« Gewinnung deS Serums mit Hilfe der Äartoflc!» fultur sehr viel billiger und bequemer vor sich gehen, und die armen Meerschweinchen können ihr Leben behalten.
Der Polizeiches brauste auf. „Mit dein da?" rief er erstaunt. ..Mit Dem Kellner! So etwas ist mir doch noch nie vorgekommen."
„Ich versichere Ihnen." erwiderte Krag, „es ist ein »ehr angenehmer Herr. Sehen Sie nur. wie sein Gesicht war Entgegenkommen und Liebenswürdigkeit leuchtet!"
Aber dos Gesicht des roten Kellners leuchtete von nichts anderem als Ueberraschung. Zuerst war es ganz unverstellt, ober er suchte sich schnell zusammen- zunehmen, und nachdem er die Serviette in eine Ecke geworfen hatte, verbeugte er sich vor Asbjörn Krag und sagte:
„Eie sind mir zuvorgekommen. mein Herr. Ich bewundere Sie."
„Darum werfen Sie die Serviette fort?"
„Weil ich kein Kellner bin," erwiderte der Rothaarige.
„Eie fragten eben, ob wir etwas wünschten." suhr Krag fort.
„Und Sie lehnten ab."
„Ganz recht. Aber nun haben wir uns die Sacke anders überlegt. Wir möchten gern eine Flasche Sodawasser haben. Bringen Sie sie uns!"
„Sie irren sich. Die gesagt, ich bin kein Kellner. Nicht mehr."
„Geschwind!" Krag trat einen Schritt nach der Klingel hin: „Dann müssen wir einen andern Kellner rufen, vielleicht nehmen Sie so lange Platz, mein Herr."
Der Detektiv machte ine ironische Verbeugung vor dem Rothaarigen und streckte die Hand nach dem Knopf der Klingel aus. Aber blitzschnell zog jener ein Mester hervor und schnitt den Droht durch. „Bitte, klingeln Sie!" sagte er.
„Ach Io!" flraa lächelte, während der Polizei« ches entschlossen auf die Tür zuoing.
„Wollen die Leute uns etnschliehen?"
Der Rothoarme trat ihm in den Weg „Nein," sagte er. „Die Herren sind ja zwei gegen einen. Aber bedenken Sie die Vorteile! Eie können den
ärmlichen Derhältnifen --------
sich frühzeitig mit Der Kant'schen Philosophie, die einen tiefen Eindruck auf feine Denkweise ausübte. Kant halt ibm aus seiner äutzcren Rot und verschallte ihm auch einen Beileget für sein Crstlingvwerl. Reim Grscheinen desselben blieb aus Versehen der Harne des Au- torS auf der Titelseite weg. Da man das anonyme Merk allgemein Kant zuschrieb, wurde der junge Fichte, nachdem der Irrtum aufgeklärt wat. mit einem Schlage ein berühmter Mann Als wenige Iahre nach Der sranzbfischen Revolution sich in Deutschland starke Strömungen gegen diese geltend machten, erschien 1793 FichtcS Schrift ./Beiträge zur Berichtigung der Urteile des Publikums über die französische Revolution" Fichte forderte Darin für den Staatsbürger Pressefreiheit als eine Forderung deS Rechtc- Der Zweck eines Staates ist abhängig von Dem Zwecke De» einzelnen Diesem steht sogar Da»
Monn,Meftoö!Meiie
Roman von Sven EIoestad Copyright bei Georg Müller, München
‘Berliner Börse.
Effcrten'Frühverlehr.
Berlin, 24. 3unL (DTB. Funkspruch.) •Br. festem Grundton zeigte der heutige Frsibverkehr wenig Veränderungen Da» £ r- schäft ist ruhig. Für Spezialwerte ctbait sich Weiter Intereste bei Kursen Die ein« Äle.ntti! U höher liegen. 3 G i’Jarxn 263. Maldbos 315,5. 5>.nzuweifen ist noch au, die feste Haltung der Ablöfunge'chuld. de mit 20 ledhaster gehan- helt wird. Am Devisenmarkt hört man Pans mit 124.02 dis 124.03. Mailand 84 60 bii 84.65. Madr.d 28 60 und das Pfund mit 4.6562
bi» weit in Dem »end hinein In bester Stimmung beilaTTanen Älter*kosteoe Dr Sander sprach dem voritand und ir.ebrionoirc dem Vorsitzenden va »- c o e Dank für bie ausgezeichnet verlaufene Feier au»
— Militär konzer» Das 1 Xbonne- ^ents-Kon-er' unterer Reichswehrkopeste. unter Leitung von DbcrmuTihne-.ftcr Lbder. sand gestern abend auf der .Lieb.yschähe" st.it' Dic Kapelle batte zur l^rbstnung drr diesjährigen Lom- merkonzer.scrie ein vorzügliches Programm zu» tammengrsteNt. das in sio.ter TL« le zur R' irtck» lung gelangte Rus der M.i'ikfvlg« verdienc« besondere Srwahnung f t . Teil"-Ouvertüre Mr Bari," für Rioltne t-Herr IDanibecD Bolctt* Tvu'.k zu .Rokamunde '. die grobe Fantasie <i :< .Traviata". Cupettüre zum Dr n-erspiel .Lg nont" und . Lustorderunq zum Danz' Die'e Darbietungen stellten besonders deutlich die vvrtr'kslich.'A Leistungen der Kapelle her au i und WurNn mit reichem Beifall belohnt, so dasi die Kapelle zahlreiche Einlagen brachte Der Besuch der ftaltunn toar unter Berücksichtigung des imjün- <tip,-n Jßftter» recht gut. und die Besucher buriten bei der angenehmen musikalisch - llnterb-i mg völlig auf ihre Kosten gekommen fein.
„Rein, nitbt» Über unsere Freunde von heute nacht." Der Polizeiches strich sich nervös mit der )>anb übers Gesicht „Ach ja. biefe Geschichte nimmt einen ordentlich mit. Es ist ja ein ärgerliche» Herumtappen im Dunkeln. Dir wissen nicht«, wir ahnen nicht». Hören Sie mal. lieber Krag, das Ganze kommt mir wie ein Spiel vor. Und wir beide iTiachen uns bei Gott vor der ganzen ®e|eU|tl>aft lächerlich. Dir wandern mit einer Binde vor den Augen herum. Ich habe heute nacht kein Auge zu- getan '
Ich auch nicht", erklärte Krag.
„Das sollt' ich meinen'. Sie haben gelegen und gegrübelt und gegrübelt, nicht wahr*'
„Rein, burdjau« nicht."
,,D>e'
.Hch bin spazlereimegangeu."
„Vie ganze Nacht'"
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Krag bat um die Meldungen, die am luae ein- gegangen waren, unD da» ganze Bündel würbe chm gebracht G» waren die gewichnlichen nichtssagenden Berichte über Ueberfälle. kleine Diebstähle und Un- glück fälle. Feuersbrünste usw. Aber Krug studierte Ile Papiere mit axsiallend starkem Interest.
Der Polizeiches betrachtete chn überrascht „Dos t denn?" ries er. „Glauben Sie. in den Sachen do etwa» zu finden?"
Krag antwortete nicht. Ur iah aus setne Uhr dann 'prang er auf: „(Xe ist Zeit. Wir wollen die Herren •a um drei Uhr treffen. Ich habe draußen ein Auto, es wartet.'
^un't drei Uhr betraten die beiden Herren das Vestibui des (Lontlnental-Hotels. Der Polizeiche! war hirr eine bckannte Persönlichkeit: und sobald der Portier >hn bemerkte sagte er. die lür zum Auszug öffnend .Bitte schon, ich höbe Anweisung, die
• Herren in eine der Separatkabinett» zu fuhren."
„Wer hat Ihnen diese Anweisung gegeben?" fragte Krag.
Rothaarige ging fort.
Als die beiden geblieben waren, sah der Polzzei« chef Kraa an und lächelte.
„Wissen Sie was." sagte er. „das oehöri mit zum Allcrmerkwürdiasten, was ich je erlebt habe."
Krag stand am Fenster und betrachtete mit er* sichtsickem Intereste das Treiben auf der Straße, vor dem Hotel mar em Halteplatz an dem vier Automobile warteten.
Krag drehte sich schnell zu dem Polizeichef um. „Nein, antwortete er, „das finde ich eigentlich nicht. Da» Ganze scheint mir ziemlich klar zu fein. Es ist ein Glied in einem Plan. Nichts andere». Und indem mir an der Komödie teilnehmen. können wir mit in den Plan hineingezogen werden. Weiter nichts."
.Ich habe den Verdacht," sagte der Polizeiches. ..datz Sie die Nacht und den vormittag doch gut benutzt haben. Ich glaube Ihnen nicht, daß Eie bloß ipaAicrer.gegangen sind. Ich glaube, Sie waren an vielen Orten. Eie treten |o sicher auf, wie ..
(Er hielt inne. „Wie?" fragte Krag.
„3a. wie ein Monn, der auf einmal ein paar Trümp'e in einem vorher sehr schlechten Spiel bekommen Hot "
Es klopfte. .Herein."
Ts war wieder der rothaarige Kellner „Die Herren haben geklingelt", fügte er. — „Nein." war die Antwort, „wir Haden nicht geklingelt.
Der Kellner machte ein verblüfftes Gesicht und wollte sich zuruckziehen. Aber Krag hielt ihn durch eine fxinDbenxgung zurück. .Hören Sie mal." jagte er zu ihm. „fchlietzen Sie die Tür."
Der Kellner tat es. Und dann erflärte Krag, feine Uhr hervorziehend:
„Mein lieber Herr. Die Zeit ist verstrichen. Das haben Sie un» mitzuteilen?"
Wirt rufen mitsamt allen feinen Kellnern. Da» werden Eie damit erreichen?"
„Darüber können wir uns fpater unterhalten," erwiderte der Polizeiches. „Bonn Gerichtshof. Da» ist der rechte Ort dafür."
„Sehr richtig! Ader da Sie sich hierher bemüht hoben, um mit u n» au sprechen (er betonte da» „uns") liegt es wohl In Ihrem Interesse, erst zu hören, was ich zu feren habe."
Der Polizeichef sah Krag an. Dieser nickte AI» der Rothaarige mcrlte, dost tr vorläufig Bedenlzeit gewonnen hatte, fetzte er sich an den Tifch und bat die anderen durch eine Handbewegung. Platz zu nehmen.
Krag legte die Uhr vor sich hin und behielt sie die ganze Zeit im Auge, als ob er erwartete, datz sich zu einem bestimmten Zeitpunkt etwa» ereignen werde.
Der Rothaarige, der jetzt seine ganze Geiste», gegenwart wiedergewonnen hatte, fad Frag abermals anerkennend an. ,Hch will nicht behaupten, datz Sie mich wiedererkannt haben," sagte er. „Denn wuhclcheinlich haben Sie mich früher nie gesehen. Dagegen möchte ich sagen, datz Sie ein scharfer Auge für Einzelheiten haben."
,Lch möchte mir erlauben, Ihnen zu widerjpre» chen," erwiderte Krag in autzerordrmlich höflichem Ion, „denn ich habe oie wiedererkannt, da. ist da» Ganze."
„Wirklich, darf ich fragen, wann ich zuletzt die Ehre gehabt Hobe?"
Krag schüttelte unwillig den Kops „Dir sind ge« witz nicht hergekominen, um über diese Dmae zu sprechen In diesem Augenblick ist e» mir vollkommen gleichgültig, wer Sie sind, oder wie Sie sich an diesem Ort als Kellner haben verstecken können, vermutlich sind Eie an die Stelle eine» Ihrer internationalen Freunde getreten. Hier wimmelt es ja von ausländischen Kellnern. Um zur Sache zu kommen: Sie haben uns einen Brief geschickt/
.La.'
,Ln diesem Brief erbieten Sie sich, dem Poli reiches einige der gestohlenen Gegenstände zurückzu« geben."
,Lch bin entschlossen, die» Anerbieten aufrechtzuhalten."
„Rein."
Der Portier brachte die beiden Herren
Stockwerk, wo die weitere Begleitung von einem rothaarigen Kellner übernommen wurde, der sie mit einer Verbeugung durch den Speisesoal in ein» der Separatzimmer führte.
Der Rothaarige wartete an der lür. Ißüridxen die Herren etwas?" fragte er. „Rein, danke." Der
Aus der provinMlhauptstadt.
Gießen, den 24. Juni 1927
Die Reise-Apotheke.
Denn uns Eisenbahn 2Luto oder ein Dump», btf! in entlegene Gebenden führen «ollen, in enen Li! und Apv:heker nur mit Schwier a-
irr Le» am l. Just tz.I. in Wirksamkeit retend ö; ebener Artzecksgerickr, ward, Rechtsanwalt Raab in Gfesten. zu feinem Stellvertreter Regie- r :ng»rat Dr Krüger ernannt. Diese Regelung erstreck, sich zunächst auf die Zelt bi» zum 31. Dezember 1928.
•• Etrastensperre Degen Tfi-(:<rart(tien ist von heute ab bi» auf weitere» die Ost Anlage zwilchen Dalltar und üandgralenstratze für »eglichen .'abreerfebr gesperrt worden.
— Tie Lui tv - rkeh r - L - E Ober« hefsen-Lahngau hatte am Mittwoch wiederum einen 50? Nasi in ihrem Fiugp!atz^af<f zu verzeichneru Gs war canD med Georg Kreihe. THcrtt 23 wvhnha't. der in den nächsten Tagen Innen Fr.isiug nach Frankfurt oder Kastei antreten wird
" Liturgisch« Ä 0 ■ I e t e n ■>. 3m Zu- fammcnhang m.t der starken ! turg tchen Bewegung Die heute durch ganz Deutschland und Darüber hinaus geht ist vor zwei Iahren in Hesien eine Liturgische ArLeitc^nne-.nIchaft in« Leben getreten. C : hat auf Wiebettolien Tagungen zahlreiche Pfarrer unseres Landes zu vertieftem Studium des gone-d enstsichen Ledens angeregt. Rm nächsten Montag 27. Iuni. beginnt ihre brrtc grvhe Iahrrskontcr.nz. die bis um 29 3un. in Iugenheim an der Berg- ft raste tagen wird Das Gesamtthema lautet: „Kirchliches Ge: et-leben Auster den M.tglie- Dem des Rrbe.tsausschulses. Der sich aus hesti- Ichen Pfarrern zusammenseht. werden d <«mal auch Die Herren Pros. D. Dr. $orDier- Giehen und Gersten meier- Friedberg Bor- träge halten. Zu einem ös'entsichen Gottesdienst. Der am Dienstag abend in Der Kirche zu Jugenheim mit Predigt deS BorfirienDcn Pros D. Dr. Frick- Diesten ftaltfinben wird, ist jedermann einaeldDen. au den übrigen Beranstaltun- gen insbesondere bie hessische Deistl.chleit
,e Das hessische Artilferie -Denkmal in Darmstadt wirb am 3. Iuli feier!ich enthüllt werden. Es wird mit dem Besuch einer grotzen Anzahl alter Artilleristen der Regimenter 25 und 61 und der aus diesen hervor- gegangenen Kriegssorma'ienen gerechnet
In Inst rumenten Fieberthermometer. Schere, roschenmesier Schlietznaoeln und Pinzetie. letztere vor allem zur Entfernung von Stacheln bei tnlektenstichen.
An Berbandszeug Matte Z.llstosi ' iutstillende Matte, Derbandmu l. Mullbinden 5 u'taperchapapier und Psllrster «Kauttchal-. eng- ches Heftpflaster Hühner lugen- und Senfplla- ■ er — letzteres gegen rheumasifche Beschwerden)
2ln Tabletten : 2'pirtn- oder Pyramidon- bletten gegen Kopfschmerzen. Bromkalitableiten .rgen Schlailofigielt. Tlatrontobletten bet 6^d- rennen und ?.:agenl<'chux-rDer. Ahabarbert.»- *d*ea »um ‘Xb’übven. Tannintabletien. um nach TÜndllcher 8nil erung den Darm wieder ruhig zu stellen. Salmiaktabletten gegen leichte Qrfältung~n Husten und Heiterkeit).
An Salben milde Borsalbe oder toeitze Ba- leline bei Sonnenbrand. TDunDfalbe bei wundgelaufenen Aützen.
2n Flaschen mH flüssiaen Medika- menten: Salmiakgeist zum Riechen bei Ohnmacht sanwan dl ungen. zum Rus rupf en bei 3nfef- 'enstichen Hoffmann- und Baldriantropfen bet Schtvöche-ustanden. Ohinalinftur-balliffc Magen- tropfen bet Bauchkoliken und ßetbi<bmcr^-n. UnD ’djli silich noch esiigsaurr Tonerde zum Mundspu- len und vor allem xu Umschlägen oder feuchten verbänden ,1 Teelöffel auf rinr laflc Bkinrr). Letzte« sind am Platze wenn nach InfetlenUichsn das verletzte Glied antchwisit und rote Streifen auftreten Man 'orge für !»f v r t i g e är-tliche Hilf, Weiterhin kommen feuchte Umschläge in Frage beim Auftreten von Furunkeln oder zur Kühküng bei sonstigen Gntzündungserlcheinungen auf der Haut Auch bei Bindehautentzündungen im Anschlusi an vchneewanderungen. auf denen der Schutz der Augen durch eine dunkelfarbige Drille verabsäumt wurde, leisten kühle Umschläge mit eMgsaurer Tonerde gute Dienste. Denn durch Stotzen oder Fallen eine Beule (Blutung unter der Haut, entsteht ist das beste Mittel svfvrtiges Auflegen eines festen, feuchten Druckverbandeö mit cfflgfaurer Tonerde Desgleichen bewahren sich feuchte Umschläge bei B rstuuchungen. indes bei Knochendri'chen mit glo'chzritiger Berletzung der S>aut die Munde nicht berührt, sondern nur mit trockenem sterilem Mull bedeckt werden darf
Dewitz "crmag man mit Hilfe einer derartig zusammengestellten REiseapvtheke allerhand kleine Schmerzen und Beschwer den zu lindern Aber Det Laie mutz sich doch stets bewutzt bleiben, dasi es sich dabei nur um vorläufige Matznahmen hanbeln kann, und datz inan Fieber einmal zu viel als *u wenig ärztlichen Bat in Anspruch nehmen soll, da bisweilen auch anscheinend Beine ^efundheitsstbrungen - vernachlässigt oder falsch behandelt - ernste Folgen nach sich ziehen können.
Vornotizen.
— Iagt»falenbrr für Freitag. iHoribe-Bunb: 8 Uhr, Grotzer Hörsaal. Vortrag. — ichtspielhau, Wahnbosstrabe): „Der ßigruner- tmron". — Astoria Lichtspiele „Der Herr des lobe»". ,
— Der Goethebund bittet uns, an dieser Stelle nochmal» auf den heute abend sta«findenden ■ortrag de» Pros. Dr. vistor über „Goethe in Italien , sowie auf das morgen ödend stattsindcnde lanzgastspiel von Dera Donalie» und aus die
Buntes Allerlei.
Fische, die unsichtbar sind
2s gibt eine ganze Anzahl von Fischen die durch eine Art Tarnkappe, Wenn man es so nennen wül. vor ihren Verfolgern geschützt sind. Man hat beobachtet, datz Aale. Muränen. Plattsifche und andere, bie durch Strömungen aus den Flüssen ins offene Meer entführt werben, bauptfächlich im Iugendzustonde. allo als Larven, durch einen DlaSkbrrer unsichtbar für das Auge ihrer Feinde sir-d. Da sich im Meere keine Schlupfwinkel befinden, wären sie der Vernichtung preisgeaeben wenn bie Ratur sie nickt mit bielcm durchsichtigen Körper Lusgesiattet hätte Dieser Körper ist so giasllar, datz er >m Sonenschein keinen Schiiten wir t. Legt man ihn au* ein bedruckte« Blatt Papi sich durch den Körper hindurch die Schrift gut lesen. Dte gleiche Eigenschaft zeiaen auch einige Medusen Dünner. Strcble und Schnecken.
Der Retter Der Meerschweinchen.
Das Leben von Millionen von Meerschweinchen
rtign Fichte
zu stützen die ganze Menschheit im Auge. Die Reden enttver e i Den Plan einer von der Sr- ziehung des deulfchen Volles aus in Angriff zu nehmenden Deltres. rm Fichte war cito trotz ter 2kni erurg leine: Entwickelung dop immer reaktionär geblieben, wie dies nament.ich auai noch au» «einem Richlatz erfichtlich ist Auch ’613 glaub e er. datz eine Ginigle t nut möglich wäic bei einem Räcktrltt hcr Fürsten 3t hielt allo, wie Kant die repubsikao'fche Ltaats- form 'ür die geeignei'te. Weil in ihr der einzelne seine Kräfte am besten entfalten könne Der Dors.tzen^e Pro'e lor Hüter. Iprach im Flamen Der Zuhörer Dem Bortragenden Dank lür feine Ausführungen aus
ee Der Beteln für Krankenpflege igegr 1882) hat fich bekanntlich Die Aufgabe gestellt die Barmheri aen Schwestern. b;e neben Dem Krankenhaus an Der Lieb:gstratze eine Station für ambulante Krankenpflege unterhalten, zu unterstützen. Da die Schwestern Kranke aller Jtonfet Ionen pflegen, gehören dem Bere.n auch ButfllicDer der verfchiedenen Bekenntn sie an. Der Bor stand hatte am Dienstagabend zu einet Tcrfammlung in den .Hessischen Hof cingclabcn. Die im Interesse Der guten Sache besser hätte betucht kill Dürfen. Rach Erledigung Der Tagesordnung wurde über Die Täk gkeit Der Schwestern berichtet. Diese verpflegten im Iahte 1924 in hiesiger Stadl 252 Kranke, wozu 634 Tag wachen. 533 Rachtrvachen. 2554 Tagpflegen und 124 Besuche und kleine Hilfeleistungen erforderlich waren. Im Iahre 1925 ergab Die Pflege folgende Zahlen 260 Kranke. 392 Tagwachm. 580 Nachtwachen. 3710 Tagpflegen und 215 Be udbe; im Iahte 1926 wurden 267 Kranke verpflegt, bie 743 Tagwachen. 562 Nachtwachen, 3130 Tagpflegen und 115 Besuche erforderte Rach dem von Herrn Klidinger erstatteten Kassenbericht betrugen Die Einnahmen (QMitglieDerbetiräge und freiwillae Zuwendungen» rund 3») Mk. denen Die gleiche Summ? in Aufgabe gegenübersteht. Zum Bor- sinenDrn wurde R,ck:SanWalt unD Rotar SchneiDer gewählt. Die übrigen Botstands- mitglieDcr verblieben in ihren Aemtern.
* Die Fünszigervereinigung 1 86 7— 19 17 beging am mftag. Sonntag und Montag die Feier de» 60. Geburtstag»» ihrer Mitglieder. Ein Kommers cm Samstagabend ,m Schügenbaur »erlief bei Musik und Gesang in harmonischer Weile. Den Höhepunkt der Feier bildete der Fest« gotiti-6icnft am conntagoormittag in Der festlich ge- schmückten Stadlkirche, während die Angehörigen der anderen Konfessionen in Ihren Gotteshäusern des Ereignisses gteichsall» in würdiger Weife gedachten. In der Stadlkirche hielt Pfarrer Hertel die zu Herzen gehende Fesiorediat, währerck die Kapelle T oo p durch musikalische Darbietungen die weihevolle Stunde noch verschönerte. 3m Anschluß an den Gottevüienst oersammesicn sich die Mitglieder im Gasthaus „Hindenburg", wo Herr Curt Richter die geselllae Unterhalding durch einige Lieder bereicherte. Der Montag brachte eine Fainsiienseier im Saale de» „Philosophcnwaldes", der von Öen Fa« miHrn der Mitglieder bl» auf den letzten Platz gefüllt war. Die Kapelle Topp, der Heimatdichter Georg H e ß und Curt Rich . er sorgten auch hier für ausgiebige Unterhaltung. Irl. Amendt brachte einen von Alterskollegen Dittmar ver« faßten Prolog trefflich zu Gehör. Gesellige Darbietungen der oerfchiedensten Art hielten die Festgäste


