vr. 120 Drittes Blatt
Siebener Anzeiger sGeneral-Anjeiger für Gberheflen)
Dienstag, 24. Mai 1927
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Turnen, Sport und Spiel
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von Wetter aus und gewann hoch Die Döste kamen gegen die technisch ur
mit 8:1.
und taktisch
Schach-Ecke
Bearbeitet von
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D s. B Liga
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erzielt» Xcrt durste er K ®iebener Deneidiger bei behindert tpurbe.
Problem Rr. 109. Do» D. Schorles. Schwarz, c d e f
Das Spiel der Ligareserven 1930 gegen Marburg-Odershausen fiel aus. da Die Döste es vorzogen, an einem DesangSwetlftreit teilzunehmen.
Die Illa. (Lehrrnannschast) unterlag er- chwöcht in Lollar 1 0. leider durch eine Fehlentscheidung des sonit guten Schiedsrichters. Der Ball hatte nach Auslage des Linienrichters von Lollar nicht die Linie überschritten, als der weit« entfernt flehende Schiedsrichter Tor ent- lchied Trotz dem war 1900 überlegen, ab« das schwache Spiet des 3nnensrurms versagte der Mannschaft jeden Erfolg
Alle für Me Aedaktion bestimmten Mittel, lungen, LSsungen usw. sind zu richten an Die vchachredaktion des .Diebener Anzeigers*.
Sine richtige Lölung zum Problem Ar. 106 sowie zum Endspiel Ar. 31 sandte ein Herr Aanz. öletzhaufen.
Endspiel Rr. 33.
Do« 5. Amclung, Reval.
orrget ragen.
Darmstadt und Mainz je eine Abteilung vor- l» ein« solchen in
D. f. B.
— D. f. B Marburg 2 4
verjüngen, haben bis jetzt zu toenig günstigen Ergebnissen geführt. Gewiß können bet derartigen Depertmenten, wie sie die Aufstellungen in den letzten Spielen darstellen, keine sofortigen Erfolge erwartet werden es läßt sich jedoch lagen, dah ein dauernder Erfolg nur durch Heranbildung junger und rerbesserungSfabig« Spieler erreicht w«den kann. Hierzu bedarf es vor allen Dingen d« baldigsten Lö'ung der Trainings- und Trainerfragen. wenn die Liga sowohl wie auch die unt«en Mannschaften nicht noch mehr von ihr« einstigen Epielstärke verlieren sollen — 3n der ersten Hälfte des Spieles, in dem von beiden Leiten keine besonderen Leistungen gezeigt wur-
Die Tellnehm«liste des Homburg« Sechs- mei ft «turntet* steht jetzt endgültig feft Die Meist« Bogoljubow, Orbach Rett, Sämisch, Dr. Tartakow« und Iates werden in einem Doppelrundenturnt« miteinander kämpfen Das Turnt« beginnt am Sonntag, dem 12 3um. Spielzeit von 9 bis 1 Uhr vormittags und 3 bis 7 Uhr nachmittags Als Preise sind ousg.'worfen vi« Preise zu 1000, 600. 400 uiid 250 Mk. Die Aichtpreisträg« «halten für jeden Punkt ein Spielhonorar von 40 Mk.. für seden halben Punkt ein solches von 20 Mk.
Am Hauptturnier können sich alle starken Amateure aus Deutschland ob« dem Ausland beteiligen, deren Meldungen bis 4.3uni 1927 beim Turnt«!eit« einaegangen sind Zunder- leit« Ist Aechtsanwalt Senator Dr. Krug. Frankfurt a.M , Driedensstrahe 7. Reugeld zum Haupt - tumtcr 10 Mk. Di« Preise wurden für das Hauptlurnt« ausgesetzt, und zwar 150. 100, 75 und 35 Mk. Bei groh« Beteiligung werden die Preise noch entsprechend vermehrt werden.
D. s. B. Ligareserve — Wetter. Erste 8:1
D. f B Dritte — Polizei Friedberg 1:1
D. f. B 2. H - Wett«. 2. H 55
Die Derluchc. die Ligamannschaft
Weih.
Weih zieht und setzt in drei Zügen matt.
Weih: 6 Steine Kf4: Da7; Tgl; Le4; Sb5; Bd4.
Schwarz: 5 Steine Ka2; Sa5; Bb3, b6, fö.
■Dtir . SVr Sonntag* Em vottveftsiches Orcheft« uni« Le-tung von H«m Mettendorf brachte u. a. den Krönung» m^rich aus den .5t«Ihingem~ zu Gehör den Prolog sprach Fräulnr Tom Otte Alsdann trug«, der Kivchrngetangvevecn Wetzlar luUrsBMr- mit dem K.rchengesaxxgvevexn Aiedergirmes das brfa^tie Lied .Sonntag Jt‘f~ vor spät« folgten noch mehrere LiedervoNräge d« beiden Vereine. Me ad^echieind uni« brt Leitung von Xxnuor Schneider. Wetzlar, und Lehr« Merlau. Waldgirmes, standen D« Driesitzende des gastgebenden Vereins. Pfarr« Schmidt- Wetzlar Mgrüßre d e e-.< dämmen Döste Supern ndentent Wieder überbrachte Glüdwünsche im Auftrage d« S? wde Wetzlar. Pfarr« Lühs namens des Wetzlar« Presbd- teriumi. und Pfarr« Heep im Aamen des Kirchenchors d« Ehristusgemeinde Aiedergirmes. Die Dründ« des Vereins wurden durch Heber-
Weih Schwarz zieht Weih macht remis.
Weih: 3 Cicme Kc4 Tfl: Lei
Schwarz: 5 Steine Kh8; Tal; Ld7, Ba6, c3.
Lösung bei Problems Ar 106. Do» T. D. Clarke.
1. Td2-k2 ufw.
wurde Alsdann fang Fräulein 6ma Simon. Franks uN. Me Sopranarie aus der Psingsttantate von I S Bach., woran sich Me Arie aus d« Kreuzftabkantate (3 S Bach» für Bah >Dr Äurt • »tum. ira- ri j? ■ P)rvr 3 8 r - n i
Wetzlar Irwlie zwei Soioftücke für Cello Es folgten schließlich .Drei biblische Szenen" (3. & Schützt für gemischen Chor volr. Dlollne und Orgel D,e Zuhör.-r lauschten andächttg d« prächtigen Wiedergabe durch den Chor. sowie den Solisten. Me Me ihnen gestellte Ausgabe glänzend lösten. Die Orgeibeglettung bei sämtlichen Derlen lag bei StuMenroi Otto Theis in guten Händen.
D« Festabend im Schutzengarten der ebenfalls stark besucht war. stand unter dem Leit-
Sprechstunden brr Redaktion.
12 bla 1 Uhr mittag». 5 bl» 7 Uhr nachmittag» Sa in »tag nachmittag gcschtosi.n
Für unoerlangl eingesandte INanuskrtpIe ohne belgrfügte» Rütfporlo wird kein. Dewöhr übernommen
klnjeigenauftröge sind lediglich an die <De|d)aft» Helle ja richten.
den. war D. s B säst dauernd leicht überlegen, sein völlig zusammenhanglos« und energielos« Sturm konnte diese äleberlegenhett nicht durch Tore zahlenmäßig zum Ausdruck bringen. Dagegen brachte ein Handelsmeter Marburg kurz vor Halbzeit Me Führung Aach der Paule fielen auch noch die beiden Außenläufer gänzlich ab. so dah nun Me Bereinigten größtenteils das Feld beherrschten. Immerhin gelang es Diehen, nachdem Marburg zweimal in Führung gelegen hatte, beidemal auszugleichen 3üx*i weitere Tore Marburgs. von denen je eins aus einem Strafstoss und einem Ha»delsmet« resultierten, ergaben das Schluhresultat 42 für Marburg.
Die Ligareferve trug auf eigenem Platz ein Desellschaftsfpiel gegen Me erste Mannschaft
W Orbach
Llu» der Lchachwclt.
Schachkongrest Homburg b b. H.
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Derbindsichkeil d« Schrlltlettung )
f). BL III. 3n Obrer ffnagesteüung finden sich Widersprüllx Der Mieter kann eine van ib n wob renb der Miet zeit angelegte tieihmg enrernrn rit ledoch dann auf Diederherstellung de» trüberen Zustandes verpflichtet.
Mittags fand ebenfalls ün Dom et* getst. sich* M»riikauttührung statt. Me sich wie b« FrühgvttesMenst rnei guten Besuches erfreute. Die Ausführung w^rde «öffnet Mirdb einen Orgelorrtrcg ausgIühri von Studienrat Ott» Theis Wetzlar, der eine vortreffliche Beherrschung Meles schwierig«. 3nstrum«us ar.gte. H eran «chloh «ich älezttatw und Arie aus .«uii" , MenM »lohn für Tenor, von Otto Bret -
Handball im Turngau Lahn-Dünsberg (A. D. T.). lurnoervin wiefeck I — lurnnerrin „®ut fytir Drohen-Lusrik I 2:3.
Beide Mannhaften lieferten am Sonntag auf dem Großen-Bu'eck« Sportplatz ein schönes Spiel. Wieses gefiel befond«s durch seine erstaunliche Flinkheit, während Dr -Buleck ziemlich lässig erschien: doch zeigte es ilcberkgenbeit in weitem Kombinieren Die Technik beider Mannschaften Ist vorgeschritten. Die Torwächter waren glänzend Aach der Halbzeit stand das Spiel 2:1 für Dr -Buseck Aach Wiederaufnahme fielen für beide Mannschaften noch je ein Tor. Dem in gewohnt« Weise einwandsrei leitenben Schiedsrich er Winter- Launsbach wurde durch faires Spiel da- Amt leicht gemacht. Mit dem Sieg in diesem vorletzten Spiel sicherte sich Dr »Vuseck die Gaumeisterschaft
Io. Londorf 1 — Io. Kinzenbach I 1:4 (1:4).
Kinzenbach muhte zu diesem Spiel mll drei Ersatzleuten antreten, lieferte aber trotzdem eines der besten Spiele. Das Spiel wurde in der «ften Halbzeit von Kinzenbach, mit dem Wind spielend, überlegen durchgeführt. es brachte ihnen durch 4 Tore den Sieg Londorf kam durch einen verwandelten 13-Meter zu seinem mehr als verdienten Ehrentor. Der Sieg war der guten Desamtleistung nach für Kinzenbach verdient. Bei Londorf ragte die Hintermannschaft hervor. Der Schiedsrichter leistete, bis auf einige Fehlentscheidungen. zur beiderseitigen Zufriedenheit.
Spielvereinigung 1900 Dietzen.
b. Das Sviel vom Sonntag brachte d« Ligamannscpast abermals einen schönen Erfolg. Delling es ihr doch, die Bezirksligisten aus dem Sieg«lanb. den Verein für Bewegungsspiele Weidenau, mit 3:2 (Halbzeit 2:1) geschlagen nach Haufe $u schicken. Man lernte in den Düsten eine fair kämpfende, sympathische Mannschaft kennen, die gutes Ballstoppen und Stellungssptel ihr eigen nennt. Lediglich der Mangel an Schnelligkeit und Ausbau« waren bet Hauptfaktor an der Aiederlage Die «Däste prvbi«en zur Zeit junge Leute aus d« Lehrinannlchaft in Der 1 Elf. die jedoch vorläufig noch die Durfchlaaskraft vermissen lassen. Zudem hatten Me Westfalen das Pech. Me einheimische SI«Mannschaft In Hochform anzutreffen. Den
jpi. öicg der Diesten« hat die
s«reihe, Me vorn Anfang bis zum Dchluh eine glänzende Partie lieferte, wodurch 1900 ständig etwas mehr vom Spiel hatte. 3n der zweiten Spielhälste war Me Leberlegenhett. trotz des heftigen Degenwindes. z.ntvxi«c drückend. D« erfangelchwächte Sturm konnte aber Me überaus zahl reichen Torchancen nicht au-nutzen. D« Diesten« Hüt« und der rechte Verteidig« zeigten sich von bet besten |&eite. Zu bemängeln ist das unpünktliche Antreten einig« Diestevet Spieler, was in Meisterschaftsspielen leicht schlimme Folgen haben kann. Auch hi« führten Me Düste bereits 1:0, als bc, Diesten der 10 Mann und etwas spät« der 11. eintrat. Der Schiedsrichter gab sich redlich Müde, trotzdem Übersah « manches bei dem schnellen Wechsel Der Kampfes- tnlber. Das mit dem Schlustpsill von den Vasten
Die Narrenkappe.
Splitter und Sparren vom Aedakttonstisch.
Der Änebeibart
Eines Tages «lieh d« H«iog von Anhalt- Bernburg folgenden Befehl an die Offht«< leiner, aus zwei Compagnien bestehenden .Armee':
. Alle Backen- und Schnurrbärte sollen binnen 24 Stunden wearastett fein Die Rnebelbartt fallen dann — wie selbstverständlich — von leibst weg.'
Bei brr nächsten Parade «schien ein Offizier mit langem Änebclbarte. ab« sonderbarerweise ohne Backen- und vchnu«bart D« Herzog fuhr ihn an und fragte entrüstet, ob brr Offizier nicht den Befehl, die Battttacht betreffend, gelesen hLtte.
.Sehr wohl', entgegnete d« Offlzi«. .ich habe den Befehl auch genau befolgt und warte nun schon feit drei Tagen darauf, dah d« Rnebelbart von selbst Wegfällen soll, « fällt ab« nicht '
Bekanntmachung.
3m Oberamtsbllitt eines schwäbischen Land- städichens wird folgendes .zur öffentlichen Kenntnis gebracht':
.Auf dem vaubuckelweg ist das Aeilen. Fahren und Betteln im Trabe t>«botenI*
Die Stimme des Volkes.
Anna bot von ihr« Herrschaft eine Karte zum .Aosentavalier' von Richard Strouh geschenft bekommen. Als sie am nächsten Tage gefragt w,rd. wie es ihr gefallen hat. antwortet sie: .Ach. es war ja 1or.fl scheen. wtrksich sehr scheen. nur die Musik störte so sehr!'
Amerikanisches.
D« Vertret« eines nordam«itanisch«n Blattes in Deutschland meldet sein« Zeitung, dah Michael Bohnen demnächst nach Amerika fährt und '< ne Dast viele mit Hans Sachs in den Mc,' --rstn crn dort beginnen wird.
Die Zeitung mekdet: Michael Bohnen wird mit Hans Sachs in Den Meistersingern auftret en.
Daran' AüMrage aus Amerika an den Äorrc- spondenten .D« Sänger HanS Sachs hier unbekannt, erbitten AäbereS '
Die AH - M annf chaft liefere der A H von Wetter . - en abwechsl ungsve4chen und int«t<1aTTim Kamp' mit einem urum richt ebene» 55 trennten sich Me Ocgner
Aus dem ‘Mrbeitcr-Turn* und 5portbun6.
£ Hm 6«maag trug die Freie lumeejchast Di eh en mit vier MannfLafien Spiele mit dem Turn- und Sportverein Butzbach aus Die au’- stredenden Butzbach« zeigt«, sich auch diesmal von Ihr« vorteilhasietzen Seite konnten fie doch Me Diehen« erste Mann'chasi 3 1 d. siege:-. Allerdings hatte Diehen hir einige Spieler Ersatz aus der Ib-Mannfchasi eingestellt, der Sieg der Butzbach« ist ab« trotzdem etn stark»: Ach- tungserfvlg — Die zweite n Mannschaf- t e n mähen vorher ihre Kräfte hierbei er wiesen sich die Diehen« als bk Beferen und fetranwen verdient 3.1. — Bei starken körp«- ichen Unterschieden siegten im Spiel der 3 u - gendmannschaften ebenfalls die Diehener und zwar mit einem Torverhältnis 4 0 Den Anfang machten die Kleinsten. Me S ch ü l er Aach interessantem gleichartigem Spiel waren hier Me Butzbacher die Dsitchlicheren und siegten l 0
3n Drohen-Linden standen sich der Platzverein und Alten-Buseck tm 2krdands- fp>el gegenüber Beide Mannschaften sind T u- linge der zwe
nur mit 10 Mann und diese noch erfatzgeschN'ächt Bei flotten Angriffen Drohen-Lindens kam ein Halbzeit-Ergebnis von 4 0 zustande da» ton den Sindeimischen bis zum Schlust auf S 0 erhöht wurde Die Angriffe Alten-Bufecks gelangten zumeist nur bis zur Verteidigung Bei gleuten Leistungen verspricht Drosien-Linden ein ernst- Hafter Degn« fn der zweiten 5klasse zu werden
Äinbengeiangr.-rrrne tm Dienste der K rche sprach.
Lobende Erwähnung verMent noch die geschmackvoll ausgestattete Festschrift. Me durch rchnenfche Beiträge von H Dockhorn. dem Vorsitzenden des Vereins. Wesentllch verschönt wurde.
haupwerfammlung des heffiichen Richterverems.
Am Samstag sand in Frankfurt a M Me Sauptderfammlung des Heffifchen ichtervereias statt. Me ausi«orber:r1ich gut besuch; war. Aamenillch aus Oberhessei» Waren viele Aiche« «schienen.
D« Vorsitzende. Obersandesgerichtsrat Dr. Schneider. Darmstadt, «öffnete Me Q5er1am»r.- Ung und gedachte zunächst d« im r«aangenen Sabre verstorbenen Mitglied« Staatsrat Schwarz II.. AmtsgerichtsdirZior Dr Specht. Dandgertchtsdirektor L 21 Lebrecht Landge- ttchtSrat Willenbücher unb Landger.chtsrat Hartmann, au deren Ehren sich Me Versamm- fung von den Sitzen erhob. Sodann erstattete « eingehenden Bericht Über ble Tätigkeit des Vereins und de» Vorstandes, des Deutschen Alchterbundes des Acichsdund« Mr höheren Beamten und des Hessischen Landesv«- vandS 3m Anfchluh Meran erfolgten Me Berichte des AechnerS und des Schriftleiters bex «Hessischen Aechtfprechtmg". denen Entlastung «» teilt und d« Dank d« Versammlung für ihre «- spttehliche und mühevolle Tätigkeit ausgefprochen Wurde
Pros Dr Hol last Darmstadt der Leit« der dortigen Vtzrwaltungs-Akademie. hielt alsdann einen kurzen Vortrag üb« Zweck und Ziele der Akademie. Me dazu berufen fei. bei der immer gröheren Kompltzi«theit des Staatsgetriebes und des Verwaltungsgebäudes den Leberblick darüb« zu erhallen und Me Arbeitssieudigkett d« mlinenm Veamten zu stärken. sowie die Prakt.fchen Kenntnisse derselben wissen schatt sich zu ergänzen und zu Verliesen, irgendwelche B«echtigungen für Mt Erlangung von Stellen können durch den 25esuch der Akademie nicht erworben uterben. Zur Zett ist in
50 Jahre evangelischer Kirchenchor, Wetzlar.
Ter evangelische Kirchenchor Wetzlar konnte am Sonntag auf ein fünfzigjähriges Bestehen zurückblicken und hat bie'en Tag in zweckentsprechender Weise festlich begangen.
Der Ehor wurde im 3ahre 18*7 von Ober- Pfarrer Aoebenackc gegründet, d« auch bis 1883 den Ehor selbst leitete, alsdann trat Kantor Hassel an seine Stelle, bis im Jahre 1900 Kantor Schmidt Me Leitung des Chores üb«- nahm, d« bis zum 3ahve 1910 «solgreich wirkte. 3n den Jahren 1910 bis 1914 führten Studien rat Theis. Kantor Ho11 st e i n und Lehr« Luck den Stab, bis tm Jahre 1914 Kantor Schnei- der Me Führung übernahm, in dessen Händen noch heute die Ehorleitung liegt
Der Festtag begann vormittags mit einem Festgottesdienst im Dom. AIS FestpreMger war Psarrer Lic. Plath. Essen, gewonnen worden, der in warmen Worten Me Defchichte und die Bedeutung des evang. KirchenchvrS und seines Segens für die Vcineindk schildette. D« Kirchenchor brachte verschiedene grösiere Werke zu Gehör. vämtllche vorg«ragenen Chöre zeigten eine «attc Aussprache und aufmerksame E.nstudicrung und machten dem Chor und seinem tüchtigen Dirigenten alle Ehre.
bessere Spielweife der Platzmannlchost nicht aus und konnten nur durch großen Eis« eine noch höhere Aiederlage verhindern.
Die Dritte hatte gegen die Polizei Friedberg einen lchw«en Stand Es gelang ihr. dem körperlich überlegenen Gcgn« in zweimal 30 Minuten Spielzeit ein 1:1 abzutrvtzen
Winters In Aussicht genommen.
An den hieraus solgenden Vorttag von Amtsgerichtsrai Schneider. Bad-Aauheim, üb« Me Arbeitsgerichte und deren Organisation in Helfen schloff sich eine eingehende Besprechung an. Mc mit der einstimmigen Annahme nachstehender E n t s ch 11 e - st u n g enbete:
.Der Hessische Alchtcrverein hält mit all« Enrichiedenoeit an b« allen Forderung feft. daß Me Vorsitzenden Mr Arbeitsgerichte unter allen Urnftänbeii Aichter sein müssen."
Der folgende Punkt bet Tagesordnung »Stellung und Lage der überplan- mähigenAichler undStaatsanwälte" bot Gelegenheit, die Verhältnisse d« in den hessischen Staatsdienst übernommenen früheren elsaß-lothringischen Kollegen zu besprechen. Es imtrbc M ft bei daraus Mngctoiofen. dah Aussicht bestehe, daß Me Angelegenheit infolge eines Antrags des LandtagsabgeotDrieten Schreiber schon hx der jetzigen Landtagstagung zur Zufriedenheit d« Beteiligten erledigt werde. Hiertzu tmii' * folgenbe Ont14nief)img einstimmig bc- fdblr
er Hessische Aichterverein «achtet Mc ellaff-lothringifchen Aicht« als gleichberechtigt und bittet darum, dah Me überplanmästigen Al cht erstell en in blanmäftige üb«gesührt werden." Schließllch sand auch eine umsangreiche Aussprache üb« Besoldungssragen statt. Es wurde tm Zusammenhang damit auch Mc Anwärt «frage behandelt und der Wunlch ausge- lprcd>cn. baff die 'IMoIbung b« Anwärter nach den Orunbfflhcn des Aeichs geregelt Wörde, und daff die im Etat oorgeffheuert sog .14 dauernde Verwendungen" als aufferplanmSßlgc Stellen eingesetzt werderi sollten. 3m übrigen wurde daraus bingewiesen. daff die Au-fichlkn in der De- soldungsfrage in Heffen nicht besonders gut seien, da Helsen bei ein« Acnderung der Beloldungs- vrdnung im Aelche zwar nachfolgen roerbe. aber zu desürchten tci. dah es nicht dieselben Sätze h getodhren werde. T.e Abwanderung d« besonders quallsizierten Beamten In vic freien Berufe und In Me Wirtschaft werde alsdann Imm« stärk« werden. Der Umstand, da ff sich In den letzten Wochen allein vl« Alchter in mittleren 3ahren um freie Aotar- steilen beworben hätten, sollte d« Aegierung eine Warnung sein. Die Aot der Beamten werde immer groß«, und sofortige durchgreifende 01b- hiife sei dringend geboten Desball, v«langte d« Aichterv«ein Im Anschluß an Me Leitsätze des Deutschen Alchterbundes Mc Aeichsregelung und sprach sich gegen jede Sonde«cgelung durch Me Länder aus Ünabbängtg hiervon wurde d:e Ab- schosfung d« Qurhficrung d« Stellen in den Gruppen X und XI und entsprechend der früheren Regelung in Hessen Me Wiedereinführung des Ausrücken- nach dem Dienstalt« mach neun 3abrcn) gesordert.
Ein gemeinschaftliches Mittagesien und daran antchsießend ein gemütliche- Beisammensein im Palmengatten beschloß Me vom Geiste einheitlicher Zusammenarbeit getragene Tagung.


