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wisse Llnterschiede sind allerdings je nach Art der Abnehmer vorhanden. So z. D. scheinen die Möglichkeiten, Gas auch im industriellen Be­triebe in größerem als dem bisherigen Umfange verbrauchen zu können, recht erheblich zu sein, da Gas der am leichtesten zu regulierende Kraft­stoff ist, wenig Schmutz erzeugt und deshalb im Verbrauch sehr sauber ist, hohe Wärmeeinheiten hat usw. Vicht so günstig sind die Aussichten für eine Steigerung des Gasverbrauches für Be­leucht ungszwecke. Für die Straßenbeleuchtung find sie allerdings gut, da für diesen Zweck Gas für zuverlässiger ato Elektrizität gilt. Dagegen dürfte sich auf dem Gebiet der Wohnungsbeleuchtung das elektrische Licht auf die Dauer dr>ch w^hl als Siegerin erweisen. Sehr erhebliche Möglichkeiten ergeben sich jedoch auf dem Gebiet der stärkeren Gasentnahme für die häusliche Wärmewirtschaft (Küche, Waschküche, Bad, Zentralheizung usw.), da Haushaltungen, die sich auf Gas umstellen, zweifellos ihre Wärmewirtschaft komfortabeler als jetzt gestalten können, sobald sich der Gaspreis vorteilhaft stellt, woran bei der Ferngasver­sorgung nicht zu zweifeln ist. Die bequeme Hand­habung, das schnelle Anzünden und Auslöschen der Gasfeuerung usw. ermöglichen es, mit der Gaswärme ohne Mehrausgabe freigiebiger um­zugehen als mit der Kohlenwärme. Es wird also dadurch der Gasverbrauch gehoben, daß mit Wärme weniger gespart wird. Das gilt auch für eine bessere Durchheizung der Wohnräume, mx der jetzt wegen der Umständlichkeit der Kohlen­feuerung. der Gefahr des Beschmutzens usw. vielfach noch stark gespart wird. Die Möglich­keit einer Steigerung des Gasverbrauchs besteht an sich zwar jetzt auch schon. Hindernd wirkt aber wenn man einmal vom Preise absehen will die Tatsache, daß bei den kommunalen Gas­werken, (die Gaserzeugung Deutschlands erfolgt zu über 90 Prozent immer noch in kommunalen Gigenbetrieben) mit einer Steigerung des Gas­verbrauches automatisch auch eine Steigerung der Erzeugung von Gaskoks einiritt. Gerade dieser ist aber wegen seiner relativ schlechten Qualität nur schwer absatzfähig, so daß die kom­munalen Werke an einer Steigerung des Gas­verbrauchs ein uneingeschränktes Interesse nicht haben. Im Falle der Einführung der Ferngas­versorgung fällt dieser Grund aber weg. Gleich­zeitig ergibt sich der volkswirtschaftlich recht be­deutsame Vorteil, bah die für die Wärme-, Licht- usw. Versorgung aus Gas gebrauchten Brennstoffe hauptsächlich aus der gerade beson­ders gutgehenden hochwertigen Stück- und Vuß- kohle bestehen, die in Zukunft in viel stärkerem als dem jetzigen Maße zum Vertrieb auf dem für diese Sorten sehr aufnahmefähigen Welt­markt freigemacht werden könnten.

Alles in allem steht von der Durchführung der Ferngasversorgung eine wesentliche Steigerung des Gasverbrauchs zu erwarten, die gegenüber der jetzigen Entnahme als zusätzlicher Verbrauch anzuseh^i ist, deshalb nicht zuungunsten irgend­einer anderen Wärmequelle geht, sondern im Gegenteil zugunsten der Volkswirtschaft Mög­lichkeiten der Steigerung des Absatzes wertvoller Kohlensorten auf dem Weltmarkt erhoffen läßt.

Börsenkurse.

Frankfurt a.M.

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23. 2.

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Anleihe-Lblosung 0h. 1*30000

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do- fRr. 30 001-60000

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337,6

do- ohne AuSlosungSrechi

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27,45

26,2.5

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10,62

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5% Toidmeritaner......

Berliner Haudrleacsellschast. Commerz- und Pnvat-Bank.

388,5

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Deutsch: Pank.......

195

196

193

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DiSkonto Loyrmandil

184

188.9

184 5

ISO

Dresdner Bank . . .

180.75

184,5

181

185 25

Metalldank. ...

162

167

180 5

168.9

Mitteldeutsche Treditbank. .

227

211

224

Oesterreichische Trrd.tanstall ReichSbank. . .

9.4

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9.3

186,25

9 4 190

Bochumer Suh .

BudcruS.......

182 123

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18-3,25

120,5

188

125

Dcutsch-Luremburg.....

183

187

183 5

188

Gelsenkirchener Bergwerke .

183

187 »5

183.5

188.5

Harpener Bergbau ... Kaliwerke LscherSlebeu.

Z19 209.5

225

217.5

217.V

207

425.5

218.75

Kaliwerke Westeregeln. . . -

213.25

219

212

220 9

Laurahütte..........

95

99,5

95 25

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wiauncSmann ......

220 75

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218

-25

ManStelder. .......

149

156

149

155,5

Oberbedarf...........

122

124 12

Phönix Bergbau......

Rheinische Braunkohlen

131 25

298

I3ö.7u

304.5

13t

297

134.9 306

Rbeinsrahl..........

214.5

227,75

211

228

IHtcbtdMontan........

182,«5

175

TeUuS Bergbau........

128

Bereinigte Stahlwerke. . .

117

148

145,5

148.25

Hamburg-Amerika Paket Norddeutscher Lloyd . - -

163

148.25

164,75 151.25

162

148 25

163.5

150.75

Zementwerk Heidelberg .

164

168

Philipp Holzmann . . .

181.75

187

183,5

187

Analo Tont. Guano . .

128

120

Goldschmidt.....

IM

53,75

159

164,75

Holzverkohlung. -

90.25

V2

*

H (S. Farorn-Jnduftne .

316 25

318

12.5

518.75

Rütgertzwerke . -

131 75

137 5

133

137,5

Scheideanstalt........

242

252

Sllg. Elektrizitäts-Gesellschaft

165 5

107.5

165

167

Bergmann........

179,25

185.75

175.15

185,5

Elcktr. Lieferungen......

190 25

2'2

196

202,9

Licht und Kraft........

191

195.25

190.12

w

Mäinkraftwerke...... .

132

Schuckert...... .

169 75j

175.5

170

175,4

Siemens & HolSke ....

231

239.5

235

2:.S,75

Adlerwerke stleyer . . . .

129

132

128

131,6

Daimler Motoren.......

120.5

124

119

124.6

Hehliyenstaedt .......

35,75

*

Megmn..........

72

70.5

Mannheimer Motoren

36

Frankfurter Armaturen

Konservenfabrik Braun Metallgesell'chaft Frankfurt.

Pet. Union ».-(!».. . .

75,5

-

-

-

198.5

127,25

202

127.25

Schubiabrik Herz Sichet.............

79

80

Zellstoff Aschaffenburg

173

180.5

175 75

178

Zellstoff Wald^o^

i67

276,5

267,5

276,25

Berliner Börse.

Berlin, 24. Febr. Die Börse eröffnete in fester Haltung. Die Kursverluste der letzten Tage wurden zum erheblichen Teil mit einem Schlage wieder eingeholt, da umfangreiche Rück - und Deckungskäufe stattfanden. Gestützt wurde dieser Stimmungsumschwung durch eine in Spezialwerten eingetretene lebhafte Haussebewegung, in deren Mittelpunkt die

Atrien der R h e r n st a h l - A. - G. und I. G. Farben itanbe- Man hörte wieder die alten ^lmtauschgerüchte für Rheinstahl, die sehr günstig lauten. Die übrigen Montanaktien wur­den von der Rheinstahl-Dewegung in erheblichem Umfange beeinflußt. Unabhängig hiervon no­tierten ferner höher. Werftaktien auf die neue Schisisbau-Kred.taktion, ostoberschlesische Montan- werte. Elektrowerte. Bau- und Zellstoffattten, Spritwerte und Autoaktien. Am Bankaktien­markt holten Mitteldeursche Credit üjren emp­findlichen Kurssturz mit einem Sprung wieder ein. Das Publikum verhielt sich zunächst ab­wartend. trat aber später ebenfalls mit Kauf­aufträgen hervor. Am Geldmarkt sind die Einzahlungen auf die neue Reichsanleihe weniger fühlbar als zunächst angenommen wurde. Tages- gelb stellte sich auf 4,5 bis 6 Prozent, Monats^ gelb auf 5.5 bis 6,5 Prozent. Prolongationsgeld soll zum Ultimo in der bisherigen Höhe zur Verfügung stehen. 3 m Devisenverkehr schwächten sich Mailand. Oslo und Madrid etwas ab. London-Mailand 111.75. Oslo 18.75. Madrid 28.75. London-Kabel 4.8512 fest.

Aranksnrter Börse.

Frankfurt. 24. Febr. Tendenz: Ruhig, doch weiter erholt. An der Sffeftcnbbrfe scho­ben sich Rheinstahl wieder stark in den Vordergrund mit einem Anfangsgewinn von 7,25 Prozent. Wie mitgeteilt wird, besteht in manchen Rheinstahl-Aktionär-Kreisen das Bestreben, das Umtauschverhältnis von Rheinstahl von 6:5 in 1:1 zu erhalten. Daneben dürften neue starke Sicherungskäufe des Farben­trustes erfolgen. I. G. Farben wurden hier­durch naturgemäß mit angeregt, waren aber nur 1 Prozent höher. Beide Bewegungen gaben einer Erholung der G esamtbörs e eine kräftige Stütze, wobei Kurserholungen von teilweise 6 Prozent eintraten. Am Elektromarkt blieben Siemens lebhaft gefragt und lagen 3,5 Prozent höher: Schuckert plus 1,5 Prozent. Berg­mann plus 6.25 Prozent. Am Banken markt schlugen zunächst Mitteldeutsche Credit den Re­kord mit einem Gewinn von 11 Prozent, waren im Verlaufe jedoch etwas leichter. Darnat plus 3.5 Prozent, Disconto plus 2,5 Prozent. Am Montanmarkt zogen Riebeck in Verbindung mit Rheinstahl und der 3. G. Farben um 4 Proz. an. Die Werte der Rhein-Elbe-Union waren um 0,5 Proz. befestigt. Harpener plus 2 Proz., Mannesmann plus 2,75 Proz. Kali- werte lagen sehr freundlich. Aschersleben glichen sich mit einem Gewinn von 5,5 Proz. wieder stärker an Westeregeln an. Oberbedars plus 4,75 Prozent. Schiffahrtsaktien mäßig befestigt. Rordd. Lloyd plus 0,75, Hapag plus 1,25 Proz. Deutsche Erdöl plus 2,25 Proz. Von Auto- werten Kleyer plus 0,5 Proz.. Daimler plus 1 Proz. Holzdestillationswerte fest. Holzverkohlung plus 2 Proz.. Vereinigte Che­mische Frankfurt plus 3 Proz. Zellstoff- aktien plus 0,75 Proz., Scheideanstalt plus 5 Proz. Der heimische Anleihemarkt lag ruhig, konnte jedoch seine Erholung in mäßigem Umfange fortsetzen. Anleihe-Ablösung 27,45. Der

Geldmarkt zeigte eine weitere Verknappung, sowohl für Tagesgeld wie auch für Wonatsgeld. wobei allerdings Ultimovorbercitungen mitspre- chen dürsten. Tagesgeld 5 Proz.. Monatsgeld 51 , bis 7 Proz. Privatdiskonten 43 . Proz. 3m Devisen verkehr zeigten sich gegenüber dem Vortag keine wesentlichen Veränderungen. Der weitere Börsenverlauf unterlag mehrfach leichten Schwankungen und wurde sehr still.

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. M.

Telegraph > I ch e Auszahlung.

22. Febr.

23. Febr.

Amtliche Noti run

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Italien. .

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frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M.. 24. Febr Es wurden notiert: Wetterauer Weizen 29,25 bis 29.50, inländ. Roggen 27, Sommergerste für Drauzwecke 25 bis 26. inländ. Hafer 21,75 bis 22,50, Mais, gelb 18,50 bis 18,60, inländ. Weizenmehl, Spe­zial 0 40 bis 40.50, Roggenmehl 37,75 bis 38,25. Weizenkleie 14 bis 14,25, Rogqenileie 14.25 bis 14,50. Tendenz: ruhig

frankfurter Lchlachtvichmartt.

5 r a n ff u r t a. M.. 24. Febr. Auf dem heu­tigen Frankfurter Schlachtviehmarkt waren aus- getrieben: Rinder 50 Stück: Kälber 772, Schafe 397, Schweine 406. Es notierten: Kälber: beste Mast- und Saugkälber 70 bis 76 Mk.: mittlere Mast- und Saugkälber 60 bis 69: geringe Käl­ber 53 bis 57 Mark. Schafe: Mastlämmer und jüngere Masthämmel (Weidemast): 50 bis 54; mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 45 bis 49; fleischiges Schaf­vieh 40 bis 44 Marl Schweine: Fettschweine über 300 Pfund Lebendgewicht 62 bis 64 Mark; vollfleischige Schwei.>e von ca. 240 bis 300 Pfd Lebendgewicht 62 bis 64; von ca. 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 62 bis 64; von ca. 160 bis 200 Pfd. Lebendgewicht 62 bis 64; fleischige Schweine von ca. 120 bis 160 Pfund Lebend gewicht 60 bis 62 Mark. Marktverlauf: Kälber und Schafe bei lebhaftem, Schweine bei schlep­pendem Geschäft ausverkauft.

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Bekanntmachung.

DaS int Hofe der ehern. Zehntscheuer lagernde Brennholz, bestehend auS Ab­fällen von Rundholz und Tannenholz- brettern, soll Montag, den 28. d. M., vormittags 11 Uhr, an Crt und Stelle öffentlich meistbietend versteigett werden.

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