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Goslar.
Jetzt: ein Klimmzug, der einer besseren De
iche steht. Fehlt bloß die Blendlaterne und der
an der Ecke. Der wird etwas zu sehen kriegen, toexvn ich heimkomme.
Ich komme heim. Es ist schon beinahe dunkel. Aer Regen rinnt. Das richtige Wetter, wenn i.i <m ein Ding drehen will. Das Eingekaufte Kelle ich derweil in den Hausgang.
Jetzt geht es los. Alles auf eine Karte;
. . usw.) Zweiter Gedanke: Einbruch! In die ! eigene Wohnung!! Sensation!II Dis ich heim- loinme, ist es hoffentlich dunkel; gut, daß wir parterre wohnen.
Soviel Zeit hab ich noch: ums Haus zu
m Walde bei Goslar Gemeindehelferin 6« Hoda emvrdel auf» »d handel! es sich um
Aur der Provinzialhauptstadt.
Gießen, den 23. August 1927.
Einbruch.
Da ist man nun kaum vierzehn Lage Stroh- «itwer — schon passiert etwas 'Dummes; nicht, «as Sie gleich wieder denken... so schlimm war's mcht.
Immerhin: was halten Die von einem Ein- b»ruch in die eigene Wohnung? Können Sie sich erstellen, wie es einem Fassadenkletterer zumute i!ft? Sie halten das nicht für wissenswert? Ich caach nicht; aber man kann doch mal in die Der- I'kgenheit kommen, und ich habe jetzt wenigstens f-ne kleine unfreiwillige Ahnung davon, was in dtr schwarzen Seele dieser Männer vorgehen mag, tfr.e neuerdings in den Großstädten und in den Aomanen eine so unangenehme Rolle spielen.
Dis jetzt hatte alles so schön geklappt. Der Jashahn war zu, und die Wasserleitung war nicht übergelaufen, das Geschirr war noch gc>nz, M hatte nicht ins Zimmer geregnet, und es hatte a id) keinen Stubenbrand gegeben, wenn ich ein Spiegelei bul. (Alle Strohwitwer machen mitDor- lmbe Spiegeleier, wenn sie nicht auswärts essen; d-as Hot seine guten Gründe.)
Es war am Damstcsgnachmittag. Morgen Dürde meine Frau wieder da sein. Am Sonntag stad aher die Läden zu, und wir müssen doch 0208 zü essen haben. Ich werde also, ehe ich itirn Dienst gehe, schnell vorher einkaufen. Ich sehe
lchleichen wie Sherlock Holmes, um nachzuschen, d6 ein Fenster offen steht. Wenn ich nicht ge- lü-ftet habe, ist der Schlosser fällig, trotz Feierabend. Hintenraus ist alles hübsch zu. Dorne- raus auch. Rein — Heil mir! — im Schlaf-
ereignet? sich in i dm Mergnt M Mhe ton 'Safterh; Crnteses! kam ein :Iauf ein JnstmamnÄ leslerltiche getöltt rin
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»r Oberinspektor M .
schwer verletz! üurhm. lein Schlosser ist jetzt mehr zu haben. Gott sei Jank, daß die Bogenlampe noch nicht brennt.
Icrjdjlägl BOiwZInl. Schupomann ist auch nicht zu erblicken. Ein paar
Käthe Weber, d un assanten, die es eilig haben. Hoffentlich ruft i ^as St Elisabeth' (einer die Polizei an.
fen um 800$ 'M Jetzt: ein Klimmzug, der einer besseren De- S$)ffengerid)t Ober- bLichtung wert gewesen wäre — ich denke ans
' ngnis verurteilt kslaladiergerüst bei den Preußen — ruckzuck, sitze auf dem Fensterbrett, schwarz gähnt mich LMM. _ kas leere Zimmer an, Regen rauscht ... und dcihrend ich sachte ins Zimmer gleite, stelle mir vor, ein Klettermax zu sein, wie er im
hxrbe aber gleich hinzufugen: ..... das war ich/ Aijcherbooles. ,y.
e Poris' veröjfen^ ...... n ..........
lirb her Unk* J* ' —--- -
d)6 Mann her . • t nten sich re**er- «SM **»' I0M STw*- Äx* °V .r 6* alt» 4 Stunden fiorf
Sys*1’
--iuquvaLl« i1cn Hut auf und memoriere: ein Laib Drot, ^aMistxi verhaftet. b«lbes Pfund Dutter, Tafel Schokolade zur Be- schleuder! irüßung... schwapp, fällt die Tür ins Schloß.
L.r ' . I NH stehe nachdenklich im Treppenhaus, Unb der JJJF * 61 Schlüssel steckt inwendig.
e ft Der einzige. Und kein Mensch daheim. Mit-
r TVifuc!’ ™ vewohner in der Sommerfrische. Ein schwerer aenm^ Vvm.öl» I lSchlag. tint> morgen ist Feiertag. Erster Gedanke: rfj ^Eiev Schlolser holen! Aber der hat wohl schon Schluß
toB gemacht. Außerdem ist es Zeit zum Dienst. And geschleift und erlitt ; vorher noch einkaufen. (Ein Laib Brot, ein halbes
mtorrades, der eben, wurde wieder zurück, leichtere Derlehunga
"nhicmd; wird ttümi' einet, wie es sei! stchg ih b- morden ist. Im Smo!
•r Sturm. Alle &rcnü- (xid mit den „Klamotten". — Eine peinliche
of Wight sind eingettettl 3 vrstellung, das muß ich zugeben.
)c wegen des hshr Meine Frau wird einen ziemlichen Schreck
-er untersagt coc-:: ‘ Iliegen, wenn ich ihr morgen erzähle: „Denk
meichwinhigk«! 11 Mdir —: bei uns ist gestern abend einer ein- -rf- gestiegen ... durchs Schlafzimmersenster." Ich
eiliger Kamps Mschn u mmer ist eins offen. Aber da brennt abends Ovier bota-dSgeaanoc, gegenüber ei.*e unverschämt Helle Bogenlampe,
sehlt bisher jede Lpw 'UnZ) man ist in Fachkreisen darüber einig, daß
btt Bogenlampe bei solchen Gelegenheiten besser ieim 6tntc|e|l. w «anders brennt.) Auch steht öfters ein Schupo
“Ugau.
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verbrannt.
Gies;encr Wochenmarktpreise.
Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 180 bis 200 Pfennig, Matte 30 bis 35, Käse (10 Stück» 60 lns 130, Wir.ina 12 bis 20, Weißkraut 12 bis 20, Rotkraut 20 bis 25. gelbe Rüben 10 bis 15. rote Rüben 10 bis 15, Spinat 35, Römischkohl 10 bis 15, Bohnen (grüne) 10 bis 20, (gelbe) 15 bis 25, Erbsen 30, Tomaten 25 bis 50, Zwiebeln 15, Meerrettich 100, Pilze 25 bis 30, Kartoffeln 6, Frühäpfel 12 bis 40, Falläpfel 6 bis 8, Dirnen 12 bis 20, Pflaumen 10 bis 20. Zwetschen 20 bis 25, Mirabellen 40 bis 65, Reineclauden 30 bis 40, Honig 45 bis 50, junge Hahnen 100 bis 110, Suppenhühner ICO bis 120 pro Pfund; Eier 13 bis 14, Blumenkohl 20 bis 120, Salat 10, Sa'atgurken 10 bis 40, Einmachgurken 3 bis 5, Endivien 10, Oberkohlrabi 5 bis 10, Aettich 10 bis 20 pro Stück; Radieschen 10 Pfennig pro Dund.
Lornotizen.
— Ta g e s ka l e n d e r für Dienstag. Derein Rudersport: 8.30 Ahr, Doo.shaus, OJlo- natsvecsammlung. — Palast-Lichtspuele: „Hotel Stadt Lemberg". — Astoria-Lichtspiele: „Einer gegen Alle".
*• Der Oberhessische Automobilklub bot am Samstagnachmittag auf dem hiesigen Flugplatz eine sehr interessante autosport- liche Deranstaltung. Zunächst hatte man Gelegenheit, in einer Geschicklichkeitsprüfung für Kraftwagen 22 Wettbewerber (Mitglieder des Dereins) auf ihren Wagen um die beste Leistung ringen zu sehen. Durch die mannigfaltigsten Fahrbedingungen und Hindernisse wurde den Fahrern die Aufgabe reichlich schwer gemacht, trotzdem sah man durchweg sehr gute Leistungen, die bei dem zahlreichen Publikum ihren Eindruck nicht versehlten. Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete eine mit 12 schnittigen Wagen gefahrene Auto-Quadrille, in der man sowohl hinsichtlich der Wendigkeit der Fahrzeuge, der Sicherheit dec Fahrer wie auch in der Schönheit der gefahrenen Figuren ganz Hervorragendes zu sehen bekam. Der hochqualifizierten Leistung der Fahrer dankte dann auch verdientermaßen der lebhafte Beifall der sehr interessierten Zuschauer. Für die Güte der gebotenen sportlichen Darbietungen zeugt die Tatsache, daß die Zuschauer trotz des ungünstigen, zum Teil regnerischen Wetters bis zum Schlüsse ausharrten. Die Leitung des Oberhessischen Automobilklubs und die an dem Wettbewerb beteiligten Fahrer können auf die in allen Teilen wohlgelungene Veranstaltung mit berechtigter Befriedigung zurückblicken.
'"Weite Reiseeines Luftballons. Herr Georg Ermert, Gietzen, Rordanlage, fand am Sonntag an der Heuchelheimer Straße, zwischen 19 und 20 Ahr, einen fr., „ösischen Ballon, der von einem Herrn Dorchard, La Bruffiers, am 21. August um 7.50 Ahr abgesandt wurde. Die anhängende Karte soll nach Clisson (Loire-Inferieure) zurückgcsandt werden; dem Wunsch des Absenders wird entsprochen werden.
** Siesta wird abgeschaf f t. Die Hauptverwaltung der Reichsbahn wird, der „Voss. Ztg." zufolge, den Vertrag mit der Siesta- Gesellschaft, der seit sieben Jahren besteht, zum 1. Oktober 1928 kündigen. Rach der „Voss. Ztg." begründet die Reichsbahnverwaltung die Maßnahme damit, daß viele Reisende, die früher zweiter Klasse gefahren sind und die es sich auch letzt schon toi,. r? leisten können, dritter Klasse fahren und sich einen Siestasitz mit ins Abteil nehmen, wodurch die Eisenbahn geschädigt werde.
" Reklame auf Amschlägen. Von zuständiger Stelle wird mitgeteilt: Die auf der Außenseite der Briefsendungen außer der eigentlichen Anschrift gestatteten Vermerke (Absenderbezeichnungen, Reklamen usw.) dürfen nur auf der Rückseite und dem linlen Drittel der Vorderseite der Briefumschläge, Streifbänder usw. angebracht werden. Die rechten zwei Drittel der Vorderseite sind für die Anschrift des Emp
fängers bestimmt und müssen daher freibleiben von allen sich nicht auf die Postbesörderung beziehenden Angaben. Das Reichspostministerium hat die Frist für den Aufbrauch von Briefumschlägen, die diesen Vorschriften nicht entsprechen, bis zum 1. Oktober 1928 verlängert. Es ist dringend zu raten, bei der Herstellung neuer Amsazläge die vorstehenden postalischen Destiminungen genau zu beachten, da mit einer nochmaligen Verlängerung der Aufbrauchsfrist nicht zu rechnen ist.
" Markenberichtigung b e i freiwilliger Invalidenversicherung. Gemäß § 1440 der Reichsver'icherungsordnung sind bei der Selbstveriicherung und Weiterversicherung Beiträge in der dem jeweiligen C.nkomi..en entsprechenden Lohnklasse zu entrichten. Personen ohne Einkommen oder mit einem solchen von nicht mehr als 12 Mark wöchentlich, müssen mindestens Beiträge in der Lohnklasse II entrichten. Beiträge der Lohnklasse I oder einer zu niedrigen Lohnklasse sind bei der Selbst- und Weiterver- sicherung ungültig. Rach der jetzigen Rechtslage kann die Berichtigung zu niedrig geklebter freiwilliger Beiträge nur innerhalb der Grenzen des § 1443 RDO., also nur auf ein Jahr zurück, erfolgen. Auch die verwendeten Beiträge l. Lohn- klasse können innerhalb dieser Frist berichtigt werden. Dem freiwillig Versicherten steht es frei, welche Mittel er für die Berichtigung auf- wenden will, d. h. wie viele der geklebten unrichtigen Marken er berichtigen lassen will, ob er an Stelle einer größeren Anzahl zu niedriger Beiträge die entsprechend geringere Zahl der gesetzlichen Beiträge treten lassen will. Richt berichtigte, zu niedrig entrichtete Marken smd ungültig und zu vernichten Der Wert der nicht berichtigten, vernichteten Marken ist in den ®ren- zen des § 29 Abs. 2 RVO. zurückzuerstatten Bei Berichtigung ber Deitragsleistung darf der Wert der zu niedrig verwerrdeten Beiträge nur insoweit angerechnet, bzw. verrechnet werden, als § 29 Abs. 2 RDO. dies zuläßt.
** 5. Divisionstag der 76. Rest-Division. Am 3. und 4. September findet in Frankfurt a. M. der 5. Divisionstag der 76. R.-D. statt. Die Einladung hierzu ergeht an alle ehemaligen Truppenteile, die der Division (wenn auch nur vorübergehend) angehört haben; für die hiesige Gegend kommen vor allem die Angehörigen der Reserve- Infanterie-Regimenter 253 und 254 sowie des Res.- Feldartillerie-Regiments 56 in Betracht.
Amtsgericht Gießen.
Gießen, 20. August.
Ein Fabrikarbeiter aus L. geriet mit einem Kollegen bei der Arbeit in einen Wortwechsel und rief ihm zu: „Glaubst du, du kannst es mit mir machen wie mit deinem S'h egervater, der wegen dir ins Feuer gegangen ist?" Letzterer soll nämlich selbst seine Scheuer angesteckt haben und dann in das Feuer hineingesprungen sein, um seinem Leben ein Ende zu machen. Aus erhobene Beleidigungsklage nahm der Angeklagte die Aeuße- rung mit Bedauern zurück und zahlte sämtliche Kosten.
Eine Schneiderin von hier hat di« Ehefrau eines im Hause ihrer Eltern wohnenden Arbeiters verklagt, weil diese ihr zugerufen habe: „Du bist auch ein« Mißgeburt". Die Frau gibt zu, dies« Aeußerung in der Aufregung darüber daß die Schneiderin ihr Kind ohne Grund geschlagen habe, getan zu haben. Da sie wegen wiederholter Beleidigung der Privatklägerin vor einigen Monaten schon einmal bestraft worden ist, erhält sie eine Gelöst rase von 15 Mark. In der Zwischenzeit ist eine Klage gegen die Schneiderin wegen Mißhandlung des Kindes anhängig gemacht worden.
Die Privatklagen zweier Einwohner von Großen-Buseck gegen eine Frau von dort wegen Beleidigung mußten auf zwei Monate vertagt werden, da die Angeklagte, die schon längere Zeit nervenleidend ist, erneut einen Rervenanfall bekommen hat und deshalb vor Gericht nicht erscheinen konnte.
Gießener Jugendgericht.
An der jüngsten Sitzung des Jugendgerichts nahmen als Jugendschöffen teil August Friedc.ch Rinn von Heuchelheim und Georg Klingel- Höfer von Großen-Linpen.
Der Dachdeckergeselle L. M. von Gießen ist in den letzten Monaten mehrfach mit dem Strafgesetz in Konflikt geraten und zeichnete sich hierbei durch Rohheit und Zügellosigkeit aus. Rach- dem er erst kürzlich vom Jugendgericht wegen gefährlicher Körperverletzung eine Gefängnisstrafe von vier Wochen erhalten hatte, mußte er sich heute wiederum wegen Körperverletzung verantworten. In der Rächt vom 9. 10. Llpril ging ein hiesiger, in der Wehsteinstraße wohiccnder, älterer Händler nach Hause. Auf dem Marktplatz streifte er den dort befindlichen Angeklagten unabsichtlich am Rocke. Der Angeklagte, der behauptet. er sei vom Bürgersteig heruntergestoßen worden, schlug dem Zeugen unmittelbar darauf von hintenher unversehens mit der Faust ins Gesicht, ging dann vor dem Zeugen durch und versetzte ihm kurz darauf wiederum von hintenher und mittels hinterlistigen Ueberfalls nochmals mehrere Faust schlüge ins Gesicht, die schmerzhafte, blutende Derlehungen verursachten. Mit Rücksicht darauf, daß diese Tat v o r der früheren Aburteilung des Angeklagten geschah, gewährte das Jugendgericht dem Angeklagten noch einmal eine Bewährungsfrist von fünf Jahren, verurteilte ihn aber im übrigen in eine Ge - fängnisst rafe von vier Wochen. Gleichzeitig wurden Erziehungsmaßregeln angeorbnet, deren Auswahl der Dormundschastsrichter treffen wird. Doraussichtlich wird hiernach dem Angeklagten das Betreten der Straße, für deren Passanten er in seinem Rowdytum eine Gefahr bildet, für eine geraume Zeit von einer bestimnv- ten Stunde an verboten werden, da die vom Angeklagten bedrohte öffentliche Sicherheit solche einschneidende Maßnahmen erfordert.
Ein Maurerlehrling, dec von einem Rachbardorfe stammt, hat an einer hiesigen Baustelle einem dort beschäftigten Gesellen aus seinem in der Bauhütte hängenden Rocke eine silberne älhr entwendet, die später bei ihm im Bett versteckt vorgefunden wurde. Rach Lage der Sache war ein empfindlicher Denkzettel am Platze, da >:r Angeklagte gebessert werden muß. Mit Rücksicht auf die erste gerichtliche Bestrafung des jugendlichen Angeklagten wurde auf eine Gefängnisstrafe von drei Tagen erkannt, wegen deren ihm eine Bewährungsfrist von fünf Jahren gesetzt wurde. Auch hier wurden Erziehungsmaßregeln für nötig erachtet, über deren Anordnung und Auswahl der Dormundschastsrichter weitere Bestimmungen treffen wird.
Berliner Börse.
Berlin, 23. Aug. (WTB. Funkspruch.) Der heutige Bormittagsoerkehr bietet dasselbe Bild der Geschäftslosigkeit wie gestern. Es herrscht vollkommene Lustlosigkeit und Zurückhaltung. Die Kurse rein nominell liegen weiter nachgebend. Farben 298 bis 299, AEG. 184, Siemens 287. Am Devisenmarkt kommt London gegen Paris auf 124,02, Mailand 89,25, Madrid 28,79 und Kabel mit 4,8615.
Rundfunk-Programm.
Mittwoch, 24. August.
13 bis 14 Uhr: Reue Schallplatten. - 15.30 bis 16: Die Stunde der Jugend. — 16.30 bis 17.45: Konzert des Hausorchesters: Impressionistische Musik. - 17.45 bis 18.15: Die Bücherstunde. — 18.30 bis 19: „Schopenhauer über den Tod und sein Derhältnis zur Unzerstörbarkeit unseres Wesens an sich", Dortrag von Pfarrer Clemens Taesler. — 19 bis 19.30: „Ein- und mehrstimmige Musik", Dortrag von Dr. Paul A. Pisk, Wien. - 193) bis 19.35: Wirtschaf s- meldunaen. 19.35 bis 20: Stenographischer Fortbildungskursus. — 20 bis 20.15: Senckenberg- Viertelstunde: „Blüten und Insekten", Dortrag von Privatdozent Dr. Kräusel. — 20.15: Kammer- opern abend.
Eine neue Offenbarung der Natur.
Die Medizin stebt nicht mehr weit von der Erkenntnis, daß alle Krankheiten im Grunde nur Erkrankungen der Drüsen sind. Drüsen- Therapie wird darum zum künftigen Schlagwort der Heilkunde werden. Die Drüsen sind verantwortlich für Jugend oder Filter, für Gesundheit oder Krankheit, für Altersschwäche oder Lebenskraft.
Es ist erstaunlich, welche Veränderung im Menschen durch die Verbesserung der Drüsen hervorgerufen werden kann.
Der Mensch ist so alt wie seine Blutdrüsen funktionstüchtig sind (Schilddrüse, Keimdrüsen, Hypophyse, Pankreas, Bauchspeicheldrüse, Nebennieren usw.). Die Medizin sucht nach einem Präparat, das bei krankhaften Störungen die gesamte innere Sekretion wieder anzuregen vermag. Dieses haben wir nunmehr in„Lukutate“ gefunden. Lukutate ist das Drüsenmittel der Zukunft.
Was ist Lukutate?
Eine In Indien heimische Beerenfrucht, die wegen IFret besonderen Verjüngungseigenschaften soeben auch in Deutschland Aufsehen erregt. Die Hauptwirkung der Lukutate liegt in der Befreiung, Entgiftung, Stärkung und Verjüngung der Drüsen und in der daraus folgenden Stärkung des gesamten Organismus.
Lukutate entspricht einem dringenden Bedürfnis, wie Erfolge und Nachfrage beweisen. Ein großes, dankbares Publikum empfiehlt Lukutate von Mund zu Mund.
Wir haben in Lukutate ein wahrhaftes natürliches Verjüngungsmittel, welches als einfache Vor- und Nachspeise, als Brotaufstrich oder Beerensaft in den nachstehenden Formen verwendet wird. Man wählt je nach Geschmack oder wechselt:
i. Lukutate-Gelee-Früchte, die eüße Geedimadufonn Mk. 3.60
2. Lukutafe-Bouil Ion würfel Mr den, der „,ÜÜ" nickt
mag, sowie Mr Korpulente und Diabetiker . Mk. 3.60
1. Lukutate-Mark, Marmelade als Brotaufstrld» etc Mk. 3.60 k Lukutate-Beerensaft, (mit Indischem Rohrzucker) .. Mk. 2.60 v Lukutate-Mark konzentriert, (Loku-ta-te india
original Hiller)................. Mk. Se
in allen Hpotbeken, Drogerien und Reformhäusern erhältlich.
Literatur durch die Fabrik i
Wilhelm Hiller, Nahrungsmittel-Werke, Hannover, tugleld> Hersteller der Brotella-Darm-DIÄt nach Prof. Dr. Geweckt.


