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Aus dem Amtsverküi.digungsblatt.

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Der Beifall-Zähler.

erstreben soll, toitb w D>e Endung der 2lih, an der Schule soll «, an die Wasserleitung «.

Kreis Usingen.

K Drandoberndors, 22. Juli. Am kommenden Sonntag hält der Rassauische Feuerwehrverband seine 13. Bezirtsta- gung in unserem Orte ab, verbunden mit dem Stiftungsfest der hiesigen Freiwil­ligen Feuerwehr. älnscre E.nwohnerschaft ist zum festlichen Empfang der zahlreichen Gäste

dieser Angelegenheit auf § 196 Abs. 1 Bürgerlichen Gesetzbuches.

D. S. 3m allgemeinen ist der Defitzer Hundes haftpflichtig-, indessen läßt sich von aus nicht entscheiden, wer die Schuld an Vorfall trägt.

Spielpsau Der Frankfurter Theater.

Opernhaus. Erste Vorstellung nach den Ferien: Donnerstag, 11. August, abends 7 Uhr: Die Zauberflöte.

Schauspielhaus. Sonntag, 24. 3uli bis Sonntag, 31. Juli, abends 8 bis 103/4 Uhr: Operettengastspiel: Der Rastelbinder.

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Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

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machen. Tote Stellen werden ganz aus gemerzt und durch andere erseht, und so dient das Er­folgs-Barometer, das der Beifallszähler ge­schaffen hat, allen Mitwirkenden dazu, möglichst gutes Wetter bei dem Publikum hervorzurufen. Ich machte kürzlich mit einemZähler" eine Bunde durch das Theater", schließt der Mit­arbeiter der Zeitschrift.Der Eindruck war über­raschend. Ein Stück hatte eine Gesamtzahl von 45 Gelächtern, ein anderes von 450. Bei einer dritten Vorstellung benahm sich ein Zuschauer so, daß der Zähler einrichtiges Lach-Erdbeben" feststelltc. Leider erwies sich dann, daß der Mann die Witze im Programm gelesen hatte. Ein anderer Herr in einer Loge machte ein un­definierbares Geräusch, worauf mein Begleiter eifrigLachen" hinschrieb, während ich den Ein­druck hatte, daß der Mann schnarche..."

Rundfunk-Programm

dos Frankfurter Senders.

(Aus der .Radio-Umschau".)

Sonntag, 24. Juli.

8 bis 9: Morgenfeier, veranstaltet vorn Wart­burg-Verein. 11.30 bis 12: Die Eltern- stunde. 12.30 bis 13.30: Mittagsständchen. 15 bis 16: Die Stunde der Jugend. 16 bis 17: Konzert des MännergesangvereinsRheingold", Biebrich a. Rhein. 17.30 bis 19: Uebertrogung aus dem Elberfelder' Stadion: Endlauf der Meisterschaft der Welt hinter Schrittmachern über 100 Kilometer. 20: Uebertragung von Stutt­gart: Französischer Abend. Anschließend: Sportnachrichten. Darauf bis 0.30: Tanz- Programm.

Montag, 25. Juli:

16.3017.45 Mr: Konzert des Hausorchesters: Französische Spielopern. 17.4518.05 Llhr: Die Lesestunde. 18.4519.15 Uhr:Vom Werde­gang des deutschen Schicksalstrvmes (geologisch­mineralogische Betrachtung)", Vortrag von Dr. Mordziol. 19.15-20.15 Mr:Das Buch Hiob", Vortrag und Vorlesung aus eigener Llebersetzung von Ilniv.-Prof. D. Hans Schmidt. 20.15 Mr: Abschieds-Abend für Aida Stukering:Francesca von Rimini", Tragödie in fünf Aufzügen von Silvio Pellico. Anschließend: Reue Schallplatten.

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Hochschulnachrichten.

Tagung der Deutschen Finkenschast in Würzburg.

Eine Sitzung der Arbeitsgemeinschaft deutscher Finken fand im Rahmen des D e u t- schen Studententages in Wurzburg statt und wurde eröffnet mit einem Referat von Prof. S z y m a n t, Göttingen, über die Freistundenten- schaft vor dem Kriege. Daran schloß sich eine grund­sätzliche Debatte über die ideelle Richtung der heu­tigen Finkenschaft, und zwar besonders über die Frage einer politischen Einstellung. Es trat klar bei der weitaus größten Mehrheit als offenbare Not­wendigkeit hervor, dem unverkennbaren Hervor­treten der politischen Dinge in die Studentenschaft Rechnung zu tragen. Die Arbeitsgemeinschaft der deutschen Finken ist gewillt, zur Mehrheit zu stehen. Sie steht auf dem Boden der Würzburger Verfassung der Deutschen Studentenschaft. Damit ist durchaus nicht ausgeschlossen, daß in der Sach- arbeit mit der Minderheit die Verbindung behal­ten wird auf der Grundlage der Anerkennung der Befähigung und des Arbeitswillens des einzelnen. Die Arbeitsgemeinschaft der deutschen Finken läßt durch ihren Arbeitsausschuß Richtlinien ausarbeiten, die den in Frage kommenden Gruppen zugesandt werden sollen mit der Alternative, sich ihnen anzu­schließen oder nicht.

Turnen, Sport und Spiel.

Tennis.

Auswärtige Siege von Gießener Tennisspielern.

An dem großen allgemeinen Tennis-Turnier in Marburg a. L. vom 8. bis 11. Juli, an wel­chem sich erste Spieler u. a. aus Berlin, Kassel, Frankfurt a. M. und Darmstadt beteiligten, nah­men auch die Herren Dostroem. Kirchner und Werner vom Gießener Tennis-Club 1922 mit Erfolg teil. Cs wurden folgende Siege er­rungen: Herren Einzel, offen Klasse 1: W. Kirchner 3. Preis. Herren Doppel, offen Klasse k S. Dostroem, K. Werner 3. Preis, W. Kirchner, Hönisch (Frankfurt) 3. Preis. Herren Doppel mit Vorgabe: Dostroem, Werner (Vorgabe: bis 152/1C) 1. Preis.

Gießener Tennisklub Marburger Tennisklub 10:7.

Am Sonntag, 17. Juli, halte der Gießener Tennis-Club 1922 den Marburger Tennis-Club zu Gast und siegte nach äußerst spannendem und vollkommen ausgeglichenem Spiel mit 10 :7 Punk­ten, 23 :16 Sähen und 201 :181 Spielen. Die Stärke der Gießener lag besonders in den Herren- Konkurrenzen, wobei von neun Spielen nur eins verloren wurde. Marburg dagegen hatte seine Stütze in den gemischten Doppelspielen, in welcher Konkurrenz sämtliche zum Austrag gekommenen vier Spiele an Marburg fielen.

* Das Amtsverkündigung Rr. 55 vom 22. Juli enthält: Die Einfüh _ amtlichen Trichinenschau: Lehrbücher für die Volksschule: Reichsherbergsverzeichnis 1927 28:

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äußert. Die Stärke des Beifalles wird nach verschiedenen Graden registriert. Da gibt es donnerndes Gelächter, starkes Lachen, hörbares Kichern: dann Schreien vor Vergnügen, minuten­lange 8 Gewieher und Gebrüll. Diese Kategorien gelten natürlich nur für das Lustspiel und die Posse. Beim Rührstück hat der Beifall-Zahler die Menge der gehörten Seufzer aufzuzeichnen: er berichtet etwa in folgenden Abstufungen: starres Schweigen mit einigen Hustenunterbre­chungen, häufige Seufzer, leises Stöhnen, zeit­weiliges Atemanhalten, zahlveicheOhs', häufige Benutzung der Taschentücher. Wenn der Be­obachter Stücke besucht, in denen Ernst und Scherz abwechseln, dann muß er natürlich beide Gradeinteilungen benutzen, und bei Schauer­dramen lommen noch Aeutzerunaen dazu, wie Cntsetzenschreie oder in Ohnmacht fallen. Der Berid)t des Drifallzählers wird dem Direktor übermittelt und von diesem sorgfältig mit den Schauspielern durchgegangen. Bisweilen nimmt auch der Verfasser an diesen Sitzungen teil und macht dann die überraschende Beobachtung, daß Stellen, bei denen nach seiner Meinung das ganze Hausaus dem Häuschen" geraten sollte, unbeachtet vorübergehen, während ein paar faule Witze, denen er eigentlich nicht viel zutraute, Gebrüll" Hervorrufen. Die Schauspieler erfahren aus diesen Angaben, welche Szenen und Bemer­kungen sie besonders unterstreichen müssen, denn ihre Aufgabe besteht ja darin, aus einem ein­fachen Gelächter ein lautes Lachen und aus einem Lachen einSchreien vor Vergnügen" zu

Londoner Theaterdirektoven. die . mit der Theatermüdigkeit des Publikums ringen und über seine Wünsche möglichst genau unter­richtet fein wollen, haben einen, neuen Beruf geschaffen: den Beifall-Zähler. Diese Leute wer­den. wie wir den Angaben einer Londoner Wochenschrift entnehmen, von dem Theaterdirek­tor und manchmal auch von dem Verfasser mit einem Text deS Stückes und einem Bleistift aus­gerüstet: sie nehmen an den Vorstellungen auf einem Platz teil, von dem man das ganze Publi­kum beobachten kann, und haben die Aufgabe, an den Stellen eine Bemerkung zu machen, an denen das Publikum lacht oder sonst Beifall

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, nebst einem Stückchen De; Ml zu veräußern, Iw recht der Angrenzenden ei- )er Antragsteller sämtlich Sodann wurde der hauj- 927 burchberaten. Es er- ie Finanzlage der Gemeind: nt ist. Immerhin war ei | i des Ortsnetzes nach Alvi! A aschüssen der Interessent« I en Ausbau der Siedlung?- md Tilgungsraten in be nzubringen, die Kosten süi it aufzunehmen, einen Heine r Haltung der Klostermauö daß eine Erhöhung der tim- n Vorjahre notwendig toar ourde daher auf 103600 M M. im Vorjahr festgesch des Dor/a-res erklärt fit ngsbau. An tümlager et- m M Prozent der ®trl ) Gewerbesteuer zur

22. Juli. Der heute r?- mrchberatene Housholtr 1927 schließt in Einnahme^ M ab gegenüber 38 M " > Schullasten infolge der zur Landesschulkasse um M mußte die Umlage gegeM- : Prozent steigen- 6$ 9 Umlage auf die «Mfflg iie Gewerbesteuer zur l Ätg iarÄS

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Stier- und Bockanlage 500 Mk. von der Gemeinde guzufchießen sind, weiter die Steuern und sonstigen Abgaben von dem Gemeindebesitz um 350 Mk. , höher einzusetzen waren, die Schullasten um 300 Mark gestiegen sind, für die Holzwerbung 350 Mk. mehr vorgesehen werden inußten, während der Ein- j nahmeüberschuß des Vorjahres sich gegenüber dem , letzten Etat verringert hat, war der Gemeinderat ; genötigt, eine Umlage von 360 Prozent auf die Grundvermögenssteuer und Gewerbesteuer zu be­schließen.

OO Odenhausen, 22. Juli. In der letzten Sitzung des Gemeinderats wurde den Sportvereinen das Gemein de gelände auf b e r Au zu ihren Hebungen zur Verfügung ge­stellt Sodann wurde der Etat für 1927 Lurchberaten und in Einnahme und Ausgabe auf 35 760 Mark festgesetzt. Zur Deckung des Feylbe- träges wurde eine Umlage von 360 Prozent auf Me Grundvermögenssteuer und 200 Prozent auf die Gewerbesteuer beschlossen. Es tritt damit gegenüber dem Vorjahr eine Ermäßigung der Grundvermögenssteuerbelastung um 40 Prozent ein D es war nur dadurch möglich, daß der Haus­haltsplan sich in den bescheidensten Grenzen bewegt.

__Aus dem Kreise Wetzlar, 22. Juli. Während die O b st e r n t e im Vorjahre nur teilweise die Obstzüchter befriedigte, dürfen die diesjährigen Ernteaussichten als sehr günstig be­zeichnet werden. Ramentlich sind es die Apfel­bäume, die nach einigen Jahren wieder eine Voll­ernte bringen werden. Die Birnbäume zeigen trotz der reichen vorjährigen Ernte einen recht guten Behang, in besonderem Maße ist dies bei dem Spalierobst zu beobachten. Seit der letzten Rekord­ernte im Jahre 1923 wollen die Zwetschenbäume nicht mehr recht tragen, ihr Fruchtansatz ist ja nach Lage und Alter der Bäume verschieden, als Durchschnittsergebnis wird eine Mittelernte zu er­wart eia sein, während Mirabellen- und Pflaumen- bäume wieder reichlich tragen. Kirschbäume, die nur in einigen Gemarkungen des Hüttenbergs und in nördlichen Gemeinden unseres Kreises in größerer Anzahl vorhanden sind. brachten auch recht befriedigende Ernteerträge.

Kreis Marburg.

sch. Marburg, 22. Juli. Der hiesige Ma­gistrat hatte bekanntlich einen Preis auf das beste Marburglied ausgeschrieben. Es stnd 345 Einsendungen erfolgt. Das Preisgericht hat seine Tätigkeit nunmehr beendet. Den Anforde­rungen, die es stellte, hat keines der Lieder voll entsprochen. Dem Preisausschreiben zufolge muh­ten die drei besten Lieder prämiiert werden, deren Autoren Miversitätsprofessor Dr. Ion- svn Köln, Hans Ludwig Lirkenbach, Mainz, und Paul Warnke. Reu-Babelsberg, stnd.

Maingau.

WSR. Frankfurt a. M., 22. Juli. Ein zur Zeit im Städtischen Krankenhause befind­licher 44 Jahre alter Kellner hat sich rn der vergangenen Rächt gegen 4 Mr nrorgens aus dem zweiten Stock des Krankenhauses auf dre Straße gestürzt. Er war sofort tot. Dor einer Wirtschaft in der Kronprinzenstraße entstand in der vergangenen Rächt zwischen meh­reren Personen eine schwere Schlägerei, bei der es blutige Köpfe gab. Schsteßlich schritt das äleberfallkommando ein und stiftete zwischen den Kampfhähnen Frieden. Auf dem Wiesenhüttenplah wurde gestern eine 28jährrge Frau in hilfslosem Zustande angetroffen. Da an­scheinend Lhsvlvergistung vorlag, wurde sie durch die Rettungswache ins Städtische Kran­kenhaus eingeliefert.

Groß - Wiesbaden.

Wiesbaden. 22. Juli. Der 31jährige Schlosser Ludwig Urbanaus Erbenheim rutschte auf dem hiesigen Hauptbahnhof, als er sich gerade zu seiner Arbeitsstätte nach Rüsselsheim begeben wollte auf dem Trittbrett des Eisenbahnzuges nus. Als er sich festhalten wollte, schlug er so heftig gegen ein Wagenfenster, daß er sich die Pulsader durchschnitt. Er mußte in be­wußtlosem Zustande ins Krankenhause eingehefert werden.

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Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, den 24. Juli. 6. Sonntag n. Trinitatis.

Gießen. Stadtkirche. 8 : Psr. Wahr. Zugl. Christenl. f. d. Reukonfirmierlen a. d. Olkatthäusgem. 91/,: Pfarrvikar Hertel. Johanneslirche. 8: Pfr. Bechtolsheimer. Zugleich Christenlehre für die Reukonfirmierten aus der Lukasgcnieinde. ",10: Pfarrer Ausfeld. Beichte und heiliges Abend­mahl für Lukas- und Fohannesgemeinde. 8: Bibel- besprechung im Iohannessaal. Pfarrvikar Hertel. - Großen-Linden. Rachm. 1: sPfarrvikar Hertel- Gießen.) - Sich. 9'/,: Pfarrer Ködding-Eberstadt. 2: Stiftspfarrer Schorlemme^ - Wieseck. 97,: lPfarrassist. Geih-Lollar). Kirchberg.|10. Rachm. 17,: Missionssest. Pfarrer Staubach. 2. Missionar Lauf. Kollekte. Watzenborn-Steinberv. 9. Hausen. 9' ,. - Garbenteich. 1: (Pfarrer Krämer- Steinbach).

Katholische Gemeinden.

Gießen. Samstag, 23. Juli. 47, und 7: B. ichte. Sonntag 24. Juli 7. Sonntag nach Pfingsten. 6V, Beichte. 7 Meße, Korn, der Trauen, 8 Korn., 9 Hochamt m. Pred., 11 Meße m. Pred., 2 Andacht. Grünberg. 97, Messe mit Predigt. Hungen. 97, Hochamt mit Predigt. Lich. 77, Hochamt mit Predigt. _______________________________

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