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platz Wirt» bann wieder ein« schöne Kerbe er- ßaUfn.

Sreie Büdingen.

A Aidba. 22. 3unL 3n der letzten Zeit ha! Ilch die Gefchäft-lag« In den beiden größten hiesigen inhuflmUen Unternehmungen g 2 nzbe­deutend gebessert. fo daß mit Heberstun- bei und vermehrt en Schichten gearbeitet wird Srlreul.cherwc.te haben dadurch wieder viele Arbeitswillige Arbeit gesunden. Die IHöbtlfcbnf von 0. Ring-Haufen hat neue Arbeiter cnpmommm und das 6äjc-rrf vor Him m e l « ba ch arb.it et D-n S Uhr 'ruh vis »um nächsten Morgen 2.15 UhrDer Stad Vor­hand Hai m seiner längsten Sitzung bic Errichtung mehrerer Kleinwohnungen. von denen ,ed« aus «inem grvhen Zimmer, einer Wohnküdte und zwei M^nlardenrüumen bestehen soll, beichlvi- len. 3m Zatcreile der zahlreichen Wohnung«- «uchenden ifl dieser Be'chluft zu begrbh-n.

-/. Ortenberg. 22 3uni Hn er Teilnahme der ganzen BevoUeruirg sand am Sonntag und Montag das dies ährig« Haupt'chießen des Lchützenveretns statt. Das Fest wurde ein- geleitet durch einen Festkommer« am Samstag­abend. bei dem Äaufmcnn Meister und Prinz ö r n ft z u Stolberg-Avhla Ansprachen hielten und di« Feuerw-chrkopelle lon^r.irrte. Der erste Festtag wurde mit einem Fruhkonzett der geuerwehrfapel'e an verschiedenen Plätzen des tüdtcherts eröffnet. daraus r.cßm der Verein ge­schlossen am Gvnes dienst teil, den die Kapelle durch ihre Mitwirkung ver<ch:n'« Der Festzug am Aachmilrag bot einige prachtvolle Gruppen und Bilder Aus dem Festplatz setzte nach Ankunft des Zuges sosvrt reu'* S<s) ^»en ein. Don auwär- tigen Vereinen waren Büdingen. Gedern und Rtdda vertreten. Am zweiten Tag wurde mit dem Hauptschießen in herkömmlicher Weite das 3 u g « ndsest verbunden Unter ^orantr'ti der Mu­sik zogen die Rinder. festlich geschmückt nach dem Feftvlotz Aach einem B. grüs.ungLchor hie'.t Lchiil- amtsaspirant Lch 0 mber rtne mit grvhem Bet­sill ausgenommen« Ansprache. Gedichte.Lieder und kleinere Au'führungen wechselten dann mit Stabübungcn. Reigen und Pyramiden. kindliche Spiel« und arrdere Vergnügungen schlolsen sich an. bis eine Verteilung von grossen Brezeln das 3u- gendiest beschloß Am Abend wurden die Preis- träger aus den einzelnen Scherben bekanntgegeben. Die bestem, Schüsse aus die Bargerlcheibe gab Dach- bed«rmdrter He'nrich H eb be lob; er wurde damit »um .Bitter für ein 3ahr erkoren. Den ersten Preis aus die Festschetbe schosz Fabrikant A. Schmidt, den zweiten Preis Bäckerme.ster A. L 0 r l. den Hammel bekam Aeichsbahn- bediensteter A. Walt her Au» der Gastschcibe blieb Derichtsvollzieher Z u b r v d Sieger und ge­wann den anderen Hammel, aus der Mcisterschcnbe Bauunternehmer K Hoffmann Aach Beendi­gung des Festes wurde der .Ritter" unter den üblichen Shrungen noch setner Mahnung gebracht, wo Schützenmeister Schmidt noch einmal ein Hoch auf ihn ausbrachle. Am deutschen Bundes­schiehen in München wird der Schühenverein Or- ! en berg durch eine Abordnung teilnehmen

Jttrci» Schotten.

Loudach. 22 Juni. In der jüngsten Sit­zung des Gemeinderat« wurde zunächst der Pachtvertrag der Gemeinde mit dem gräflichen Hause betreffend der städti­schen Ziegelei, worüber bereits berichtet. nNerschrieben. Die Frage der Erhebung einer Gemeindebiersteucr wurde zurückgestellt. da man vorerst Erkundigungen bei den größeren llachbargemeinden eiichvlen tollt Ebenso wurde hie Frag« der Anschaffung eine» O f e n s für den A a t h a u S s a a l bi» zur Beendigung der Wiederherstellung zurüdgestellt. Die Beaus- sichtiaung der städtischen Gebäude würbe dem Architekten S ilh übertragen. Für die Stellen eines städtischen BaumwartS und eine» Friedhvfswärters hatten sich lechs Bewerber gemeldet. Zum Baumwart wurde Gärtner Otto Braun, zum Friedhvfswärter Gärtner Hcbd « rich gewählt. Alle Aus- Iichten aus eine gute Ernte sind hier gegeben. Di« Svmmersrucht stebt vorzüglich, auch di« W i e- len zeigen ein prächtiges Wachstum. Dagegen versprechen die Apfelbäume. die sehr durch di« Maisrvste gellten hoben, nur geringe Gr- träge. Häufig tritt in diesem 3ahre die gefähr­lich« B l u »l a u s cn-i Die Bevölkerung ist noch zu gleichgültig gegen b'.cic» schädliche Hngezicser. obgleich durch die Ortschelle zu chrer Vernichtung ausgcfordert wurde

JL Gebern, 22. 3uni Eine kirchen - und ortsgeschichtliche Defvnderhcll der hiesigen Gemeinde, sowie einer gröberen Anzahl von Gemeinden der Lachbarschast ist der Hagel- feiertag. der am 27. 3 uni nach alter Sitte gefeiert wird, und zwar zur Erinnerung an das furchtbare Hagelwetter, welches am 27. Juni 1767 über der hiesigen Gegend niederging und sich so­mit jetzt zum 160. Male jährt Die geschichtlichen Forschungen haben seftgestellt. daß von diesem Hagelschlaa damals etwa 25 Gemeinden betroffen wurden Die Gederner Pfarrchromk berichtet da­rüber folgendes .1767 den 27ten 3uni stieg an dem Firmament des Himmels gegen Abend zu, zwischen 5 und 6 Hhr Abend, ein in sehr dunkler Wolle starke« GewU.er au», so sich erbebte mit einen gewalt gen Sturm und groben Schlossen und Riefel, und breitete sich aus über unseren Hori­zont mit vielen Blitz und Donner Schlägen, di« Bäume aus der Erde gerissen. Rom. Früchte. Pslanzen zerschmissen und zuletzt durch entsetzt- fürchterlichen Donner Schlag in 3vh. Peter Leh-

nings Haust geschlagen. daS Strohdach angepin- det und untere gantze Gemeinde in ein großes Schrecken gesetzt. Der Brandt wurde bald ge- löschet. einiger Einwohner »er. firn ul er lind aber mit Anscholsung vieler Zrege zu repa­rieren Gott wolle un* Sundern nicht ferner hin bei'n suchen und untere Hertz en d-rch »olch fürch­terlichen Lchrerkrn und Schaden zu einen willigen 3hm gefälligen Gehvrfam leiten und bringen. 176? war von Durchl Herttchafst als Vormündern GnLdigst befohlen und Hoch verordn.t worden, auf den 27len 3unii einen Dust und Bete Tag zu fei­ern. dazu der Leit Deut. 4.9 vormittags und P'alm 88. Der» 32 und 33 eachmUtaas zu erklären gegeben ward" Das 160*jihrige 3ubil5um dieses Hagel!ciertoges, der im Bolttmund gewöhnlich »Riefel lag genannt wird, soll am 27. 3uni im Gottesdienst f nerltch begangen werden

Id Aus dem oberen Aiddatal. 22 3uni 3n den letzten Tagen herrschte starke Aachfrogr nach D'ldwurz pflanzen bic ?tm den Bewohnern höher gelegener Voce, bergrrte ,um Prelle von 3 Morl für da« Tau end tragen- weife abg ho: tour'en. um bei dem günstigen _Seiwct;<r" sofort gepllanzt zu tocrDtn. Mit Beginn der Heuernte wurden die ersten, meist privaten Grasversteigcrungen abgchal- ten. Für gutgedünatc CScten mit lüßem Futter wurden rm Durchschnitt etwa d.e vorjährigen Preise 45 Marl für den Woogen bezahlt. Der Ertrag der Heuernte dürfte dem deS Vor­jahre« an Menge kaum nachstehen doch wird die Güte etwa« geringer fein, da die älntergräfer um noch -twas «i- 1 sind 3n t liegenden 'TEiHenqr.r den > in diesem 3ahte einen be'onder« guten Ertrag erbringen, wird der auffallend gute Stand loch- gemäß gedüngter Wielen vielen dito itetlfdb wirt­schaftenden Wiefenbe'ihem den Wert ter D'.efen- düngung befonder« eindringl-ch vor Augen führen.

Mrcie Lauterbach.

Lauterbach. 22. 3uni. Bekanntlich hc»t der hiesige Gemeinderat vor einigen Wochen beschlossen, dem hessischen Staate Die Säume des Amtsgericht« im hiesigen Aathau« zu kündigen, und dem Staate nahegelegt, hier ein eigene« G e r i ch t s gebS u de zu errichten. Aunmehr w rd dem .Lauterbacher Anzeiger" auf Anfrage an zuständiger Stelle in Qauicrtxxß be­stätigt. bah die Aegterung eine Verfügung an das Amtegericht Lauterbach erlassen hat, nach der dieses all# Vorbereitungen zur Auflösung de« Amtsgericht« Lauterbach treffen soll.'Die Regierung plant, die zum Amt«gericht«- bezirk Lauterbach gehörigen Orte den Gerichten der Aachbarlchafi zuzuleilen, fo Mj also die Kreisstadt Lauterbach künftig ohne ei­genes Amtsgericht sein würde Diese Ent­wicklung der Dinge Hot in der Stadt und im Äreife außerordentliche Deunruhigunfl geschallen, uiid es wird nun mit Aachdruck gelordert, dast der Lauterbacher Gemeinderar seinen RündigungSbe- kchluh zurüdzicßen soll, damit der Stad: das ei­gene Gericht erhalten bleibe.

. Lauterbach. 22. 3um. Heute sand hier eine Zuchtviehversteigerung von Bullen Simmentaler Rasse durch die LandwirtschastSlammer statt. ES waren etwa 50 Tiere von hervorragender Güte auf getrieben, doch war die Aachfrage nur gering, fo dah die Zahl der Verkauf« mcht fehr grob war. Der Durchschnittspreis für einen Simmentaler Bullen bctn-i 835 Mk. Von den abgeschlossenen Der- lausen seien solgende erwähnt: Züchter Heinrich Schäscr X I.-AngerSbach, Preis 1010 Mk., Räufcr Gemeinde Freiensteinau: Züchter Ried- e sels che G u t»v er w a lt u ng - Sickendorf, 1000 Mk.. Käufer Bullerst atton Riefeld: Züchter Hch Renier Xlll.-AngerSbach. 1000 Mark. Räufcr 3ungViehweide Warthof bei Grünl'era; Züchter Hch. Rodemer Vl.-OIngeu- doch. 800 Mk.. Käufer Geme.nde AöSbertS; Züchter Frd. S e i m - Zeilbach. 740 M' Käufer Gemeinde Rinderbügen; Züchter Th 11- Lichenrvd. 725 Mk.. Käufer Gemeinde Herb­stein: Züchter Fr. Möller l.-AngerSboch. 700 Mk., Käufer Gemeinde Mittel-Seemen: Züchter Gg. Stürz Il.-WsklofS. 710 Mk. Käufer Gemeinde Fauerbach.

Starkenburg.

Darmstadt, 21. 3unl Durch Blih - schlagist inSllenbachim Äreite Heppenheim die Ziegelei Zeih in Brand geraten und vollständig eingeäschert worden

Drei Kinder

bei lebendigem Leibe verbrannt.

WSA Offenbach. 22. 3uni. Gestern nachmittag verbrannten Drei Äinbtrbci lebenDigem Leibe in einer Holzhütte in der Drenzstraste. die dem .Rufer Peter Aull ge­hört Die Mutter hatte die Rinder im Garten beim Raichen von Erdbeeren überrafcht und fie zur Strafe In die Hütte gesperrt. Die Rinder singen mit einer dort gefundenen Schachtel mit Streichhölzern an zu spie­len, wodurch der Brand entstand. Man be­merkte den Brand erst, als di« Hütte bereit« in hellen Flammen stand. Die herbeige« rufene Feuerwehr und ReitungSmannfchaft konnte nur noch die verkohlten Leichen der Rinder bergen.

Preußen. Mrno rSctzlar.

Rölschhaufen. 22. 3uni. Bee zahl- reicher Beteiligung der E.nwohnersch^t- und der Sanzen Umg. genD wurde am conntag das 1 ü n g 11 n fl - und Po'aunenchacsest de« Reelle« Wetzlar in unserem Ort# gefeiert Aachdem morgens di« Prob« der aus allen Teilen de« Rrc.'es eingetroflenen P.-sauncn- chöre ftattj-funbtn hatte, versammelten sich bu Teilnehmer zum Festgotlesd nfi. bei dem Wii- sivns nspektor Pfarrer Held- D. sbaden die Festpr-digt 61 eil. Aachmittags S'tngtc sich ein statischer Festzug unter Posaaaenllüngen nach dem Festplatz wo der Ort «geistliche Pfarrer Daul ch da« Fest ml: Geb t und Begrühang eröffn.le Hiernach hielten Millionär Schlou- D r a f f - Giesten. Mi lionSinfpektc r H e l d-D:es- baden Pfarrer D 0 m e l Rodheim a. d. Bieder, 'owic der RreiSprüf.'S der 3ünfllmfl«twrein«. Pfarrer Roch- Liüzellinden. Ansprachen über da« Generalthema .Ui (erc Jugend und di« Aot unseres Volkes". Die Vorträge wurden durch GefangSvoNräac der Vereinigten Männevchöre würdig umrahmt, tiefe Eindrücke hinter!iehen auch die Darbietungen der Po'aunenchöoe

Oberkleen. 22 3uni. 3n dem neuen R a l k steinbruch« von Rüchol. Gläfner utto ist nunmehr eine zweite Prestluftbobr- anlage geschaffen worden Die dadurch er­heblich gesteigert« Förd«rung bedingt eine torterc Einstellung von Arbeitern. Eben'o werd n für die Aufräumungsarbeiten im alten Steinbruch Arbeiter gesucht

Mvci^ Marburg.

Jl 2H c r b u r g . 22 3uni. Ein cigcnorttfler U n fl l ü d 6 I a 11 verursachte heute früh in Der Aähc Des Runstinstitutes einen groben Men- schenauflaus. Sin junger Mann, Der einen Tops mit einer scharfen Flüssigkeit in Der HanD trug, hatte sich durch An'tosten damit begossen und rief im nächsten Augenblick auch schon nach Hilfe. Es stellte lich heraus. Dah er schwer ver­brannt war und die Rleider ihm in Fetzen am Leibe hingen. Der Unglückliche muffte vom Platz geführt werden

Artilleristentagung in Herborn.

Unter außerordentlich starker Beteiligung der Rameralten au« nah und fern begingen hie ehe­maligen Angehörigen der beiden n a f s a u 1 f ch e n Feldartillerie-Regimenter Ar. 27 .Oranten" und Ar. 63 .Frankfurt" in Herborn eine stimmungsvoll verlaufene W i e- derfehenSfeier.

Zur Einleitung des kameradschaftlichen Tref­fen- sand am Abend vor dem Hauptfesttag eine 'Begrüßungsfeier in dem geräumigen Fest- zelte statt, bei der Dürgeimeister Rieder­ich u 11 < als Vertreter der Stadt Herborn und Vorfihender deS Festausfchuffes. sowie Mil- kämpser der feiemTten Truppe die Gäste herzlich begrüßte und mit besonderer Freude die An- toelenheit der Generäle von Dallwitz und P«y e l hervorhob. Der Redner wies darauf hin. daß die Wiodertehen«feier ehemaliger Regi­mentskameraden Die Erinnerung an manche ernste, aber auch frohe Stunde bringe, Erlebnisse in der aktiven Dienstzeit und im Kriege wieder lebendig würden. Bande der Freundschaft sich auf- neue festigten. Heldentaten an der Front würden neu ins Gedächtnis gerufen und dabei auch das Gedenken an die auf dem Feld der Ehr« gebliebenen Kameraden wieder lebendig. Heber allem aber leucht« hellstrahlend di« Liebe äuth Daterlande und die Hoffnung auf eine bessere deutsche Zukunft. Mit einem Hoch auf das Vaterland schloß der Redner feine eindrucks­vollen Worte, denen der begeisterte Gesang des Doullchlandliedes leigte. 3m weiteren Verlaufe des Abends brachten die Mannergesangverein« .Sängervereiniflung" und .Liederkvanz" vortreff­liche TrsangSdarbietungen, während der Turn­verein uiid der Ra dl ahrerverein mit ausgezeich­neten sportlichen Leistungen den Abend ver­schön len. Sine besondere Heberraschung wurde den Festieilnehmern schließlich noch durch die De- leud/ung des Schlosses bereitet.

Am 6crmtag nrorgen fand großes Wecken durch Die Kapelle deS Gießener 3nf.-Batl. unter Leitung de« Obernwifmeiftert Loder statt. Di« Ichneidigen Marschklänge lockten im Au die Ein­wohner uiid alle ihre Gäste an die Fenster und aus die Straßen, wo sich bald rege« Leben ent­faltete. Hm 3.30 Hhr begaben sich die Festtcil- neßmer zum FeldaotteSdienst in den naßen Wald am Schuheichaus Die Predigt von der Feldkanzel hielt ein Frontkämpfer, dem die Her­zen aller Teilnehmer 'chrrn nach den ersten Wor­ten geßönen: Professor Deidt - Herborn, der früher als Pfarrer an der PaulSkirch« in Frank­furt a. M. wirkte. Die feierliche Stunde fand mit dem Liede »Sine feste Bury ist unter Goll" ihren AuSllcmg Hieraus marschierten die Teilnehmer nach dem Kriegerdenkmal, wo die Militär­kapelle unter der Leitung des Obernwrilnuifter6 LSbcr zunächst den Regiment-marsch dec 63er .Ate-Frankfurt" und dann den Regimentsmarsch der 27er .WilßelmuS von Aassau'^ spielte. An schließend legte General P e tz e l mit einer zu Herzen gehenden Ansprache zu Ehren der ge­fallenen Kameraden einen Kran- nieder, des­gleichen Oberstleutnant von Redow einen Kranz für die 63er. Sodann begab sich der ^ug zum Festplah, wo Die Kamera den bei ausgezeich­

netem Frühkvnzen ihre Tagung abhielten Am Aachmittag bewegte »ich ein großer Zestzua duich Ne Straßen Der S:adt. in den u a. v.oti komplett bespannte ü'cschi.ye imt Dagagewa -en. sämtlichen decugehörigen MaTmIchoften undilhar- aen m;tflc1uVr: uurden an Die sich dann >te Fr matIonen urD Ne zahlreichen anderen Verein« arJ-^rVen. Auf dem Festslatz hielt S»cllcntz Petze! ein« bege:stemdc Ansprache, in Der er aul Grur.d des au^ezeichncten Bvrbcunar'cheO Die Dr ziplin der alten Soldaten lobte, die lich auch im Bürger rod immer nrch bemerkbar mactz«. Hierauf entwickelte sich allenthalben frohe, fo» n eiad chaltliche Gefelligkeit. die dis in den späten Abend andauert t.

Am Montag o^rmiiiag reinigten i;4) bi« Fcsttciln«hmer ju einem Frühschoppen, mittags fand noch etnm.-l ein Festzua statt, der Rest des Tage« war wiederum der öetelTigMt gewidmet.

Die eindrucksvolle, von echt kamerad'chaft- lichem Geist« erfüllte Tagung wird nlichen Teilnehmern in bester Erinnerung bleiben

Kunst unö Wissenschaft.

Kent frankfurterSommer der Musik".

Aachdem am Samstag dem 11 3um durch einen Festakt im Opcmßau« die International« Ausstellung .Mutik im Leben der Völler" und der damit verbundene .Sommer der Musif' leterluß eingeleitet worden nur, erschien als erstes Gasiens.m.-. >- \ r c. ,O r c h c > t r e de Conservatoire* mit zwei Rmuerten im Saalbau und im Opern hau» Die 'Bortrag*» |ogen der beiden Dastiviele boten einen muHfr geschichtlichen Helterblid über das symphoni'che Schaffen Frankreichs von Acrtor Berllvz und Florent Schnntt. Philippe Gaubert, der Lei­ter des Orchesters, weiß Ungeahntes au« d.tern etwa bun?*:rt 3nflrumente zabsenden Tonkörper herauözußalei, Es steht ihm eine Schar Künstler C Gebote. Me in technischer Bollkommenbeit. tn r seltenen Kultur de» Klanges tooßl txm kaum einem anderen europäischen Orchester er­reicht werden. AI« öohft toirftc Prof. A (Sor­to t mit Man lernte in tßm einen Pianisten Tennen, der in der Bravour feiner T«hnik. tn der Tiefe seines musikalifchen Empfinktens. In. der Zähigkeit der restlosen AusdrudSmöglichkeit desselben durch die hier nur scheinbar tote Tastatur ohnegleichen genannt werden darf. 3m Johann Sebastian Bach-Saal aaßterte dann der tschechische Shvr .H la hol" aus Prag, der unter Jaromir Her le nationale Sböre vortrug Bemertensivert ist bte glänzende Syor- Disziplin und Die fabelhafte Klangreinheit -- Das Konzert der .Franksurter Sänger- vereiniaung". da- ebensall- im Bach-Saal stattfand, brachte unter Oberleitung des Wiren» bundesdirigenten Musikdirektor Earl Specht Deut­sche Eborwerke in ausgezeichneten Wiedergaben durch versclnedene Frankfurter GesaniZsvereiiii- gungen zu Gehör. Die tiorwegische Staats- regrenmg in Oslo hatte ein .norwegtfches Konzert" veranstaltet, das im großen SacU- haufaal unter Leitung von Generalmulikdtrekcor 3ofc Sibenlchutz-Os^ Paradtaniata ältere- und moderner norwegischer Musik bot. 3m H ppo- brom brachte Der .Frankfurter Männerchor des Darmstädter Kompvnilteii Arnold Mendels­sohn Oratorium .Pandora" unter Dem Stab des Herrn Fntz Otte zur Erstausführung, wah­rend im großen Saaibausaal gleichzeitig die katholische Rirchenrnusikwoche mit einem 6t)nq>boniefoTTjert iveihe -oll eingeleilet wurde, tn welchem Rlaus A «ttftrüter mit dem Opemßausovchester die JL Symphonie" von Joseph Meßner und ein Thvrwerk von Franz Philipp auffübrte

frankfurter Theater.

Dem Reuen Theater ist e« wieder gelungen. Maria Orfla für eine Reche von Gast­spielen zu verpslichten. Als erste« StÜd brachte sie George« de Porto R'-Hes Komödie:Ger­main c'^ (deutscher Xitel:Verliebt') Warum diese« Stüd ausgerechnetKomödie" genannt wird, ist nicht recht erklärkich, da die Vorgänge, welche sich mit dramatischer Schürte in Der Ehe Germaines abspielen. eigentlich durchaus nicht lomvDienhast anmuten Germaine und Andrs, sind acht 3ahe verheiratet und sie liebt ihn wie am ersten Tage chrer Ehe. ja. sie plagt -hn mit ihrer grenzenlosen Verliebtheit derartig, Daß er sich in seinen wislenschasilüchen Arbeiten qcftErt und gehemmt fühlt So fährt er, von chrer reizenden Verliebtheit angestekt, rm letzten Augenblick nicht nach Florenz zu einem wich- t gen Wissenschaft, iäun Kongreß. Selbst ver­ständlich erfolgt Die Zrnüchtevung unD eine bru­tale, Germaine au« allen Himmeln stürzend« AuseinanDersetzuna, Die in der vollkommenen Ao- leßnung ihrer Liebe endigt. Die verzweifelte be­leidigte Germaine betrügt ihn und wieder erfolgt eine äußerst DramaNfche Szene zwischen beiden, aber Diesmal muß Andri- Doch ganz zum Schluß eingeftehen. baß er sie trotz allem liebt. Vorhangs So ähnelt dieses Spiel in seiner ganzen Kon­struktion mehr einer Ehe-Tragodie aU Komödie. Der Orfla gab Die Rolle Der Germaine wieder große Entfaltung^möalichlelten chrer fesselnden Darstellungslunst. aber mitunter merkte man hinter ihrem pulsierenden, mitreißenden Spiel eine leite, tonlose Wüd aleit aufDimmerr. Paul Günther und Karl rnchS hotten al«ßee Parmer leinen leichten Stand. Der Be fall des Publikum- war ft erb Man feierte den Gast lebhaft. Maria Orsla wird chr Gastlvlel in Kameraden" und ..Theater" fortseyev. L. W.

Auxoux

denn die Wissenschaft gibt uns die Mittel lange jung zu bleiben. Vor allem die richtige Pflege Deines Haares lässt Dich jünger erscheinen und hier hilft Dir