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Sus der Proviilzialhauptftadt.

®lebe». Öen 23. 3uni 1927

Ein modernes Märchen.

Unter all freu aktuellen. Interrflanim. lunft- lnisch «chönen oder grofjartigtit QMbern. die kürz­lich dluftriertc Zellschrckfen brachten, f.ei mit neulich ein garu einfache» auf. da» Die Unter» scheel trug: .Gr oh kraft werk Äling?nfxrg. Der Schaltraum. von dem au» ganz Berlin be- herrscht wird" TDte gesagt ein ganz einfache» Er Öen oberflächliche-/ Beschauer rrUoIrt und nichtsfag.-rrde» Bild ein ,rotziger Baum, an beflen Wänden hell beleuchtete tleine Schalt- platten zu leben ftnö. und in dem an ztret Tischen zwei TRänner in weihen A tteln sitzen Dennoch (teilt e» ein Dundee dar. ein Dundee der Technik einen Höhepunkt menschlichen 8r- finden» und Schaffen», ein BlLrchen mit all ,'rHen übermenlchlicher. übernatürlichen Arüsten.

Zum echten Märchen gehört ein Zauberer, and wenn er lehr mächtig und böse ist (unb er ift eigentlich immer mächtig und böse- dann besitzt er ein Zauberpserd. dessen ungeheure Lchnelliakeit unb Araft er nach feinem Willen leiden kann, ca» er meist zum Schaden der zwei guten, unglücklichen Aönigsllnder tut

3n unlerm modernen Märchen gibt es zwei Zauberer. Und diese modernen Zauberer verfügen über mindesten» 325 000 'pfcrMr-Utel Aunn man sich da» überhaupt t*orftellen? 2lber diele beiden Machthaber lind nicht böse Gottlob nicht. Denn e» trotz nicht auszumalen. wa» für e<£abcn 'IC tun fbnnlen. allen A-nlg»kindern der Welt zu­lammen. 3m Gegenteil haben sie ihre ganze Arbeit»» und Aonzentrationtzkrost und die Araft mm 325 000 Pferden in den Dienst der Menschen, in den Dienst der Berliner gestellt. Sin leiser Fing er druck auf die Schallplatte» genügt, um einen Araststrom autAulfcfen. dec Morchenwunder vollbringt ur W Du elektrischen Bahnen durch die Strotzen rollen, die Untergrundbahn unter bet <5rbe und über dir Häuser bintocggldten er bef&r- beet hundert to ulende Hei big er Menschen zur Ar­beit und zurück an ihre Wohnstätten. et setzt die Räder der Fabriken in dröhnenden, lausenden Schwung, er lützt blendende» Licht aufflammen aus den Vrmtzen und Platzen, in Schaufenstern. Aino». Theatern, in Festsälen und Arank.nhuusern, der Zauberstrom lauft bi» in die kleinsten, fernsten Wohnungen, erleuchtet dort den Schreibtisch be» grstoelnden Gelehrten, strahlt über dem Efttisch, um bin die fröhliche Familie vereint sitzt, wirft ge­dämpfte» Licht in da» Schlafzimmer. 8r Hilst der Hau-frau beim Bügeln, saugt den Staub au» Teppichen und Möbeln, trocknet lange», flattern- de» Frauenhaar und kurze Bubenköpfe. er treibt Nähmaschinen und kocht den Tee und da» Mittag­essen und. und. und so. wa» tut und treibt er eigentlich nicht?

Xag unb Nacht sitzen zwei Zauberer in weihen Ailtetn im Schall raum be» © ;ofrfraitu>erfe» Alin» genberg und beherrschen die Aräfte von 325 (KX) Pferden und mit ihnen tki» Wohl unb Wehe von 4 Millionen Men'chen! Gab e» je ein groß­artigere» Märchen? 8- v. M.

Wtcfccnc. Dochenmaritprcise.

8» kosteten auf dem heutigen Dochenmarkt da» Pfund Butter 140. Matte 33 bi» 35. Wir- ling 25 bi» 30. gelbe Ruben 15 bi» 20. rote Kuben 10. Spinat 20 b » 25. Abmischkohl 15 bi» 20. Bohnen 40 bl» 50. Spargel 70 bi» 100. ®rblen 40 bi» 45. Mischg^nüse 15, Tomaten 80 bi» 100. Zwiebeln 20. 'Rhabarber 20. AartoffcLn 7 bi» 8. Aepsel 120. Airlchen 55 bi» 60. Stachel- beeren 25 di» SO. örbbetrtn 50 bl» 80. Honig 50. junge Hahnen 100 bi» 120, Suppenhühner 100 bi» 120, 10 Stuck Aase SO bi» 140; da» Stück: Gier 12, Blumenkohl 60 bl» 100, Salat 5 bi» 15. Salat gurken 40 bl» 60. Ober-Kohlrabi 20 bi» 25. Lauch 5 bi» 10. Rettich 10 bi» 15; da» Bund Radieschen 10 bi» 15 Pf.

in Da rin-

gepflegtem Zusta verein hat berct

t» vor einigen Wochen n einem

Sin

Einwohner der Srednerftrafte.

in schwerer Not ult Hilfe gebracht Um so freu­diger wird sich denn auch der Empfang unserer Landsleute im Heslenlande gestalten wenn sie nach ihren Besuchen von Hamburg. Berlin. Mün-

" Die Gelände ft reifen der Reichs­bahn i n de r Bahnhof strafte gegenüber dem Hotel Auhne befinden sich schon seit längerer Zeit in einem Zustande, welcher der Dlsiten- karte unserer Stadl, die für jeden Fremden be­reit» dort oben am Badnhof wirken soll, nicht »um Borten gereicht. Die miserable Derfassung vieler ® Jänbeftüde wird dadurch besonder» un-

Verantwortlich für da» Feuilleton: i. D. Dr. Fr. W. L a n g e.

angenehm bemerkbar, dah gegenüber, vor dem Hotel Auhne. die städtischen Anlagen in wohl- gepflegtem Zustande sich befinden. Der Berkehrs-

Marthäus Maier tn Bad-Aauhelm um Erlaubnis xum Betrieb einer Schankwirt'chaft tn dem Haus« Ludwigüraf^ Ar. 19. Beschwerde der Zwangömnung der Schneider unb Sp-v.da­rinnen de» Aveile» Fredberg in Hessen geg.m die Äntltbetbung de» Arctoamt» FnEdberg vom 22. April 1927 in Sachen. Zugehörigkeit der Schr. .de­nn Anna Langmann zu Affen heim *ut Zwangs.nnung der Schnn^-er und Schneiden 'nen im Amte Friedberg. - Beru'ung der Gemeinde Aieder-Mör'.en gegen da» Urteil de» Arcttau»- fchuste» be» Areite» Friedberg vom 21 März 1927 in Sachen die Besoldung de» Rechner» der Ge­meinde Rieder-Mörlen

Auftrieb auf hem heutigen Frank­furter Ert)la<btoiebmgrft 765 st alber, 137 Schafe. 579 Schweine

Berliner Börse.

Gffekten'Arühverkehr

Berlin, 23. Juni. (WTB. Funksoruch.) Der heutige Frühverkehr ging ohne neue Anrogun^-n bei freundlicher (Brun bftlmmuna unb grober Geschäftsstille gegen die Frank- furter Abenddurse nur wenig neränbert vor sich. Umsätze sind noch nicht zustande gekommen. Man tariert Farben auf 281282. Auch am Geld­markt hat sich nicht» geändert. Sie politische Aus­sprache im Reichstag unb ble heutige ©trefemann- rtbe wird mit Spannung erwartet, am Devisen­markt hört man Pari» mit 124.02 bk 124,03, Mailand 85,65 bi» 85,70. Mabnb 28,86 bi» 28,38 unb bas Psimb mtt 4,8550 bl» 4F555

Wird eine bereit» bestellte engere KommMwn d-.e Weiterbehandlung der Bauangelegenheit <br- dern. 0» ist btnbWigi. Heimstätten al» Dvppel- oder Sruppenhäufer zum Allel:ck»ewohnen zur AuS^ührunz zu bnngm, deren Fin nzierang vee» läufig gewichen ist. Hoffentlich geling: e». bald in den Bef o von baureifem Gelände zu gelangen, damit da» Bauvorhaben durchye*ührt werden kann.

Deuifchamer. konische Gäste i Gteft < N 3n iächfter Zeit wird G testen will- kommenr G ste au» Amerika m 'einen Mauern efc n Ter H.lsen-DarmftäbterBolk»- feft-Derc.n von Rcuyork hat bereit» feine Reil, nach Deuts ck'.and angetteter die ihn auch naO) Gic tze n 'u ten wird. Diese land»- mannschaftliche Bereinigung ist im Jdbre 1839 gegründet worden. Sie be teht au» ehemaligen Angehörigen ke > frü e.«n Groi Herzogtum» Hel­len und deren Haxkmmen. Während der Ber- ein früher hauptsächlich gesellige Zweck-, ver­folgte und die Sitten der alter. Heimat pflegte, hat er sich beknbet» seit Ausbruch de» Artegc» fast ausschltetzlich wohltätigen Bestrebungen ge­widmet und vielen in der hessischen Heimat

Schreiben an die Reichsbahnbehörde diesen Mttz- stand zur Sprache gebracht und um Abhilfe ersucht, die Bahnverwaltung hat e» aber bisher nicht für nötig gehalten, dem Uebd ein Ende zu bereiten. 8» wäre wirklich an der Zeit, dah die Dahnverwaltung hier ihren Anteil zur Ber- schönerung de» Stvaftenbilde» beitrügt, denn c» gibt auch für die Reichsbahn gegenüber der Stadt und der Oeffentlichkeit gewisse moralische Berpflichtunacn. deren Erfüllung unabweisbar »st Wir hoffen lehr, dah die ?.eich»bahn dem Publilum den jetzigen unschönen Anblick dieser Grundstück« schleunigst entziehen wird.

©trafeenbauarbeiten am Dle­se ck e r Weg von ber (semartungsgrenze bl» an das Weichbild ber Stabt sink» gegenwärtig in vollem Gange Die Strafte wirb neu beschottert und ge­walzt. 11 an hofft, ble Arbeiten bi» Ende dieser Woche abschliehen zu können. Der Verkehr wird für die Dauer dieser Dieberheiftellungsarbeiten über den Johannesberg umgeleitet.

Zur Schaffung «ine» Gefallenen' Ehrenmal» im Lanbgraf-Ludwig»- G v m n a f I u m Ist ber vor kurzem gegründete (: Ilern rat mit einem guten Vorschlag an die (Eltern ber Schüler herangetreten. Auf seine Anregung hin haben sich zahlreiche (Eltern bereit erklärt, allmonat­lich neben dem Schulgeld noch einen Sonderbetrag von 50 Pfennig zu zahlen. Diese Sondcrbeiträge sollen angesammelt unb bei dem Vorhandensein einer gewissen Summe zur Schaffung eine» Eyrenrnol» für die im Weltkrieg gefallenen Lehrer und Schüler der Anstalt verwandt werden. Wenn die Sonder« zc hl ungen darüber hinaus nach fortgesetzt werden, will man in lobenswerter Weise auch der Schüler- bücherei, die jetzt schon au» den Sonderzahlungen 3um Teil gesördert wird, weitere Vervollkommnung ongedeihen lasten.

Das Bauvorhaben der .Gag- sah", über da» wir am Montag berichteten, ist bereit» Gegenstand einer Besprechung ge­wesen. Dabei wurde allgemein bedauert, daft baureife» Gelände zu annehmbaren Preisen in der Gemarkung (Sieben vorläufig nicht zu haben ift und die für diese» Jahr vorgesehenen Baudarlehen vergeben sind. Rachdem das Be­dürfnis der erforderlichen Wohnungen inner­halb der einzelnen Derbünde feftgeftellt fein wird.

hefftlcher Städte aufsuchen werden. Heber art trifft man Dorbereitungen zu ihrem Empfang., und Gteften wird in der Wärme der Begrünung nicht zurückst ehcn, wenn dte aincrdanildxn Gäste am 15. 3 u 11 zur MtttagSzcit hier eintreffen, um mit Dertrctcm der Stadt unb der Univer­sität im GefeilfchastLveretn da» Mittagessen ein- zunehmcn und sodann die Stadt zu besichtigen Dabei wird vor allem auch den Einrichtungen ter Siebener Ltukentenhilfe ein Besuch abge­kartet iverben, deren Bestrebungen der Hessen- Darmstädter Dollsseft-Derein schon leit Jahren warme» 3ntcrelle cnlgegcnbringt.

" Die Aufwertungsans prü che von Spargläubigern betrifft eine Bekannt« machung der Bezirkssparkasse Tieften im heutigen Anzeigenteil. Interesienten seien auf diese Der öffenthdjung besonder» hingcwiesen.

"DerProvinzialau»schuft der Pro­vinz Oberhesfen wird am nächsten SamStag xu einer öfsentltchen Sitzung, bic oormittag» 8.30 ilhr beginnt, im Regierungsgebäude zu (Dieben 8u lammen treten Auf der Tagesordnung stehen folgende Gegenstände Berufung deS Minister« des 3nnem gegen da» Urteil de» AreiSauSschufle» be» Areife» Dietzen vom 18. Dezember 1926 i. S.: Alagv des Georg Zabel zu Geilshausen wegen Entschädigung für Derluste an Maul- und Alauenfeudw. - Berufung de» Minister» de» 3n- nem gegen da» Urteil de» Areis ausschusse« de» Aretfe» Giessen vorn 13. Rovernber 1926 L 6.. Alagc de» Peter Erb VI. in Geilshausen wegen Versagung der Entschädigung für ein an Maul- und Alauenseuche emgeaangene» Rind Berufung de» Ministers de» Innern gegen da» Urteil des AreiSauStchusse» des Artilc» Dietzen vom 22 Dezember 1926 betr: Wage de» Heinrich Urhahn IV. in Sich gegen Festsetzung der Ent­schädigung für zwei wegen Lungen seucheverdachtes abgelchlawteten Aühe. Antrag de» Friedrich Bonhvf In Liftoerg auf Sntfchädigung für eine wegen Maul- und Alauenfeuche verendete Auh. hier. Berufung de» Minister» de» Innern gegen da» Urteil de« AreiSauSlchusfe« de» Areife» Büdingen 19. März 1927. Alage de» Aart Weife! 111. in Mufchenheim gegen den Be­scheid der Sci)ä tzungSkvmmistivn wegen Gewährung einer Entschädigung für eine etngegangene Aub, hier Berufung deo Alägert gegen da» Urteil de» ArelSauSlchussev de» Areife Gletzen vom 22 Rovernber 1926. Berufung de» Minister» des Innern gegen da» Urteil des AreiSauSIchusses de» Areife« öcbotten vom 9. März 1927 in Sachen: Alagc be« Philipp Bert i ng zu Sichenhau- s e n wegen Biehentschüdigung. Gesuch de«

Vovnoti;en.

Ioge»!alenber für Donners- tag: L^ebigShöhe, 8 Uhr, M.lrtärlonzert. Oberhesi.lche Gcfclllchaft tür Sa tut- un) Heck- künde: 61 , Uhr Botan:sche» Institut. Dortrag. B f B. 8* - Uhr U 8. Luhervrdent. che Oer.e ralpetfammlung. Gieftener Radsahnr- Ber<m: 8 Uhr Hessischer Hof. Abenl'ahr: Ltchtspirlhaus. Bahnhof st ratze. .Der Z geuner- daron ' - Alkvria LichckpicleDer Herr de» Tode»".

Vortragsabend im Lngiischen Seminar. Man schretbt uns: Str im vongen Zahrr vrranflaltet bas Enfllische Seminar ber Uni« »tcfilui wieder einen Vortragi abend, für den vllft Goelnn f) c e p c . eme auch von ber deutschen Pre ie aufterft günstig beurtethe vortrag-kunsUenn. oerp'lichtet werden konnte. M«ft h e c p e roirb aus- gfux-hhe Stücke englischer Dichtung ruitieren; u. a. bürste die grafte «enchtüfzene au» Shaw» Drama Die heilige Johanna' tu ber Darstellung einer eng­lischen ft mftlenn interessieren. Alle Freunde bf* englischen Seminars sind eingelaben. (Siebe heutige Anzeige)

nach ihren Besuaien von Hamburg. Der chen. Stuttgart. Heidelberg am 10 Juli ftadt eintreffen und von da au« eine Reihe

Große Strafkammer Gießen.

9 (eben. 21 Juni. Heute wurd< '.n her Berufung-, nstani über den Unglücksfall in Mufchenheim verhandelt, bei dem in bet Reutahr^ ach: 19?6 27 eine Frau erschufen wurde Born Schöffengericht war ber Wagner Wilhelm Leschhvrn au« Mu'chenbei'n auf Grund der Zeugenaussagen treten fabrläliger If'tung xu 6 Monaten Gesängm» rsrut- teilt worden. Seine Berufung wurde nach län­gerer Beweisaufnahme verworfen.

Eingesandt.

(Für Form and Inhalt aller unter dieser Rubrik flebcnvcn Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Berantmortung.)

Alagen über ble Schornsteinfeger

In letzter Zell werden durch unrrs ähren« Gehilfen her Schornsteinfegermeister und un» fach^emätze Handhabung der Arbeiten die Haus­frauen in Schrecken ge'etzt. da durch diese man­gelhafte Arbeit die Zimmer mit Ruft behedt werden. Meine Frau und Tochter haben sich feit mehreren Tagen mit grotzetn HouSpuy ge­quält. Zimmer für Zimmer an die Luft gebracht. Betten, Möbel geklopft und gereinigt. Gar­dinen usw aewafchen. gebügelt und wieder an­gebracht. Futzböden gewachst und gebohnert. Tag» Darauf erschien nun ein junger Schornsteinfeger und machte diese, mit grasten Anstrengungen und Mühen gemachten Ardellen mit einem Schlage zunstpte Trotzdem der vchom- ftetnfeger gebeten wurde, vorsichtig zu arbeiten, und trotzdem alle Ritzen abgeknchtet und t?ckn und Rohre mit feuchten Tüchern bedeckt wur­den, waren die Zimmer mit einer Schicht Ruft bi» zu einem Millimeter bedeckt Diese Rück­sichtslosigkeit gebt doch über alle« Datz meine Frau und Tochter beim Anblick der jimmet leinen Schlaganfall erlitten, ist ein Wunder. Diese Alagen werden im ganzen südlichen Stadt­teil bl» zur Lieblgstrafte erhoben. Besonders grob ist die Erregung in her Erednerstratze. Abhilfe Ist hier dringend geboten.

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Sparglüubiger, die ihr Guthaben, aus dem sie Auswertungsanfprüchc geltend machen, auf eine der in § 3 des Auf« wcrtungsgesetzes näher auigejührten Ar ten erworben haben, z.B. tm Wege ber Erbfolge, ber ehelichen Gütergemeinschaft, ber Erbauseinanberfetzung, als Ausstat­tung von Vater und Mutter, als Schen- ! kung ufw., werden bei der Sparguthaben­aufwertung mit dem Goldmarkwert ber ursprünglichen Einlage berücksichtigt. Di« Sparglüubiger, die Aufwertungsan. fprüche solcher Art geltend machen kön­nen, werden hiermit in ihrem eigenen Intereste ersucht, diese Ansprüche bis ipä« 1 testen» 31. Juli 1927 schriftlich ober münd« ' lich am Schalter unserer Sparkasse unter Vorlage der Nachweisungen anzumelden.

Gieften. den 18.Juni 1927.

Bezirkssparkasse Dietzen.

587 ID

Men kocht pro Person 1 starken!Wut voll Knorr Haferflocken '/«Stunde in Milch oder Wasser und salzt oder zuckert je nach Geschmack. Das Gericht wird durch etwas braune Butter verfeinert

Knorritsch das Rohkost-Frühstück. Für jede Person werden ebenda 2-3 gehäufte Eß­löffel Knorr Hafertlocken, 1 schwacher Eßlöffel Zucker mit 3 Eßlöffel Milch zusammengeröhrt, da­mit das Ganze Ober Nacht ziehen kann. Am an deren Morgen reibt man 1 Apfel samt der Schale und dem Gehäuse hinein, gibt den Saft e ner viertel Zitrone und nach Belieben 1-2 Kaffeelöffel geriebene Haselnüsse, Mandeln, oder beides hinzu. Der Apfel kann auch durch Apfelsinen, Erdbeeren, Himbeeren, Kirschen usw., je nach Jahreszeit, ersetzt, bzw. ergänzt werden.

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