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Samstag, 23. April 1927

Otetzener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderhesten)

Ur. 9-f vrines vian

Wandern und Reisen Bäder und Sommerfrischen

CTDt

erlebt bat.

Strol

al» mit seinem Boot

einer Freiheit ge*

Rbeama, Nerven- und

Kopfschmerzen,

Sicht,

Ischia», S rippe,

1641D

Kloster Arnsburg

bei Lich

Stoffwechsel- und t reuenlddeu.

Schloü Wildberg anatorium

LdyIFch gelegener «wfingfon mit bester Verpflegung in der Mostermühle. 5utoo«rt*mt*ung ab Gießen Ludwig»- ploft täglich ft* Perm, und 1" nochm.

btflr nrr#

S» Ml in die ®< und dem

Kanufahrten

von Dr. Start Seuratb-

Weilburg

die Perle des Lahntals

Pib6iihr| i. i.6. SiliÄrtfit RurpenMon bi rett am Rurbau» *ert <oi Aüal<<Ve tterofteaune. aul feunftfr PtftL i oimrnfeiie. frei .nbeu. nabe ben L-ueum Situ» M» 98. R- tteel» frei ttt - Beaver (»mil Steter. !»!

Kurgästen und Posianten hält sich bestens empfohlen

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ranken Boot, der läßt davon edeniomemg wie der Echneeschustiäuser von den ledernden Brettern. und m ift fein Wunder, daß e* meisten» chlaufer fmb. bie sich im Sommer dem Wo st erwandern ergeben Haden. Wie die llinsamleit der winterlichen tterpr lorft ihn die S tnfamlelt der wett verlorenen Serval- ter. deren urtzafie cchonhelt ihn immer wieder reizt und MWH und in tiefster Seele begl uft. Ledig aller Fesieln de, ftüdtischen Leden, zieht er aus 'einer blanken, blitzenden Strafte dahin über rauschende «uhtenwehr. und brandende Flostgasien. an ver­träumte Tdrler vorüber, unter Idtjam

ten Brucken dahin. durch Mnfte «vore tmb ohhd) duftendrr Heide ober unter Ilhwetgenbem Walde», botn bmj da» Leben nur leise atmet. ®otte»luft füllt die straffe Brust und (Bette, Sonne da, freu-

schäft »bald anmutig beleben.

-In «eschwinbigkeit wesentlich udertrossen wird e» von dem schmalen und niedrigeren S a , a k. der auf da, ijeüboot der Sokimo» tururfgrbt öm Segensatz zu dem offenen Canadier ut er ,u einem guten Idl wa'serdicht gedeckt und behalt somit beim »entern eine oesentlich größere fluftriebatroft Mud) der DeUcnschlag. gegen den sich der Kanadier mit seinem höheren Bord und den hochgezogenen Steven sifrützt kann ihm dadurch wenig anhaben. E. ist bekannt, daß bie ffelimo, in der Beherr- Ichung ihrer ReOboote geradezu Unglaiidlirhe, lei­sten. daß sie imstande sind, sich beim «entern um bie Lüngoachse schwingend, wieder aufzurichten, «le bei den E,kimo» sichert man au<b bei un, beute ha, Mannloch gegen einschlagende, Doster häufig dadurch, daß man t» mit der üdergezogenen Jacke be, Rabtwr» verschließt. Hl« (Einer ober Zweier ist e, da» eipenilitbe Landerboot für große Fahrt, menn man nidx dae m mandxr Hinsicht bequemere und lebenfan- viel leichter zu befördernde Falt­boot vorzieht. Dfi» » hat In den Jahren nach dem »rie?.' austerardenlllch starke Hirbreituna geroo- nen und burrbau» mit Recht, denn H ist für viele (BroMtäbtvr da» bequemste und biUgste aller Boote. Der unmittelbar am Wasser wohnt und (Be- leaenbeit zu häufigeren Fahrten hat der wird sich Neber ein Holzbsot. einen Ranabier ober einen Kasak leisten, tenn da? Lagergcld .st me.it recht

fcoitl#, Sommerseisi-e«, Pensionen n. Äkrsflngsorte later, -hret^c auäCbcThefita and dem Lahn* * acfcict ein durch eine Mnidge an dieser Stellc

BAD TÖLZ

in den Beyer Alpen r«u

> QseTtessc»

ifclrrtlstrbiliW e^cerSer. ; - ;=/*- 7^L,,rL~fwwl

ewenrnba» er.. W-i

ITu exHn ir PctttircMisw <8*> Sotebo«».

Äaltbootmann überprüft sein schöne, und zuver­lässige, Fahrzeug um so bald als möglich wieder hinau»zuzieh«n in die Einsamkeit der Wofferwiidm,. bie sein «wia lockend, r Iroum ist. «er e» einmal bas selige (Rück der «astersahN im itzt davon ebensowenig wie der

irberebad) - Cabnbof - Rietet - Jevbingen ine überaus iDfrncuOe Wanö«una l ihn ar Ne Quelle her Lahn. Ueber Dillensturo bringt uns das Vamps rost nach Strastebers dach Da her .rite XeH der 2f>an?ki 1trtr> nid- mvirfieri ist. -st es ratlam. von hier bV * m>

lenkt wird.

Der Modelle gibt e» natürlich unzählig, und de,halb tut der Anfänger gut. sich an einen zu- oertätilgen ffänblrr zu wenden. keine»fall» aber einen sog. (Bdegenheit,lau< zu machen, denn fehlerlose Boote gibt man nitbt allzu häufig unter der ftanb weg Richt, kann dem Anfänger so sehr die ."ireube a mWasierwandern verleiden, al» ein Boot, da, nicht ganz tadellos ist. Die Mehrkosten machen sich rasch bezahlt, und ein Sport mit untauglichen Mit- teln ist überhaupt kein Sport und erst rerht kein Vergnügen. _

Wa, das Wasierwandern in diesen drei Boot,-

Drucksachen allerArt

Urttrt t» tedrr irwteuchtre AntuiM< itürti« w6 erert-t-/ d« frMFed* Ute». Pr.cUcrxl, t L»»

bewi sich In r.net w^lb-romanttlchen Schlucht drei Höhlen befinden, in denen ne* mehreren Jabern die ersten Spuren menlchlichrr Aniteb- .uner-. im Lahm al entdeckt wurden und deren Befichrigung sehr lohnend i| Xul guter Land- -iraste gebt es sodann an «abllolm XaHtetn- werken vorbei über Dehrn, am Schlotte gleiche" eUmrn» vorüber nach Dietkirchen, besten aul schrott em .itj« gelegene zwei türm igc Kirche schon von weitem UdbtMr ist Rach kurzer Be* lichrtgung des über taufend Jahre alten Dottes« baule« benugen wir das Zwischen Dehrn und Limburg verkehrende Vampsboot, das uns in kurzer Jett dem Sndziele Limburg lulübrt IHrtet Nele Bootfahrt einen schönen Rückblick au' Dietkirchen, so bat man später nach einer Windung einen Irrten eiuzuck.nden Blick au' den aus hohem ^elsplateau liegenden Limburger Dom dellen Itefuch sehr »u empfehl«, ist 3- brr HXinberung brauchen wir etwa st Stunde

ft raste über 'S i 11 e r » b a u f e n zu stxnune> Hinter dem Ort teilt sich der ODea; Wir Wildle' den rechten, der uns am Dietzhölzer 3orsthaue vorbei auf Ne S lenstraste und hierauf naa insgesamt zweistündigem Marsche zum Lahn Hof bringt. 3m Sasthof Heinrich ift gute Unter- tunst 3xn Keller des in der Rühe befinN dx .yrrfthaufes «oll unsere Lahn enipnngen Bon der noch etwa» höher gelegenen Stiegel- bürg (635 Meter, haben wir einen weiten Blick ins Siegerland Dom Lahnhof verfolgen wir bk elfen ft rabe bis »um Wegweiser, her uns noch 55 e 111 g e n b o r n. einem aus wenigen Käufern beftebenben. hübsch gelegenen Dörfchen führt Don hier weisen uns rote Striche durch N Wiesen ins romantische 3f, e t a l." das etil feinen vielen W.nbungen. feinen von Iben umgrenzten Wivlengründen und dem munter plätschernden LteNrgsbach einen reizvollen Sin- druck macht 2m Dörfchen ßinnef elb vorbei gelangen vir. an der .Heudinger *)utte links abbiegenb, nach «"Seubingen. l^*e aefanuc Wanderung lästl sich bequem In fünf Stunden machen

Reisewinke.

-liiudcsttntfcntungen für?fr<ihdd)ciebdtc.

Die zu einem />eft oereinigten denstihen yahr- scheine müfien nach den Bestimmungen d MllK Zahrliheinoerzeichnisse» eine Strecke von mindesten» MO Kilometer umsasien. Für Rundreisen, zu denen Fahrkarten de, gewöhnlichen verkehr, nicht au,- gegeben werden I6iai<ii. wird die Mindestentser- nung auf 500 Kilometer für chm- und Rückreise er- nwijiüt öur cheste. in die unmittelbar anschltestend ftabrldKine für Luftreifen ober Buetend (Unter- nehmer-) Yahrsthe'ne einer Eisen da hnverwal tuns oder Schisiohrl-ueklllchost einbewaen »erden ist keine Tltnh<ftrnrirmung oorgef»rieben. Die (Be- Iamtentfemung für dir deutschen Strecken ist auf bet erste» Seite be, chefwmschlage» ten zu tragen.

-anatorium Wildbtrg.

Wanderfahrten.

Villmar Kunkel Steden Dietkirchen Limburg.

Sine hühfche Lahmvanberung Ift sollende Don Dillmar. dis wohin wir die Dahn be- nufcen slustabwärts an bedeutenden Marmor- brüchcn vorbei über die Dvdensteiner Ley. einen rnüchtigen. weit in bie Lahn oodprmge^en Stilen auf dem das Denkmal König Konrad« l. steht. Don dem Felsen gemcht man einen präch­tigen Aückblick auf DUlmar. während man vor l»ch bas alte Dunkel mit seinem das enge Tal überragenden Schlosse und Burg Lchadeck iteaen fitbl Dem Laufe der Lahn folgend, erreichen wir alsbald Dunkel, wv die grob ange eate 3tbe. die fteUeiUDelfe noch bewohnt ift. be- l.chttgt werden lann Vie gdo^hrt ttnri>cnnn reizende Ausblicke In das Lahntal. Lohnend ist auch ein Abstecher auf die auf der wideren Veite der Lahn bcd>q?legene ^urg Schadeck. bie einen malerischen Blick aus Dunkel und den viel gewundenen Fluh ermöglich: Der D>eiter- marfch führt zunächst nach S t e e t e n, Himer

insbesondere für Mittel- und Süds parsten. Anda­lusien freilich ift gant besonders reizvoll und unübertroffen im Frühjahr, wenn bie Härten in voller Blüte stehen 3m Frühling aber ist Degen häufiger als im Herbst, ber sich meist kni ich lange andauerndes, sehr schönes Wetter auszeichnet. Am meisten .spanisch" ist Spanten Iei Sommer (im Winter am wenigstens 3m 3uli und bis anfangs veprember ist die Hihe aber oft so grob *0 bii 45 ®rab Lellius im vchat- tn hab Aufenthalt und Heil en sehr beein­trächtig! werden können. Tagestemperaturen von 28 bl* 35 Grab sind In heiften Sommern die Dege!. 3n Spanien lassen sich aber auch hohe Hitzegrade leichter ertragen als anderswo niebri- g«e; denn es handelt sich um sehr trocken H,Nk die Schweißabsonderung unb Körperaus- bünftung fördert. Io bab beifpiclswerse Hitzschläqe in Madrid saft unbekannt find. Die heihe 3ett ist auch allgemein die gesündeste.

Domäne Schiffenberg

Telephon 163

Schönster Lussiugsori Steßens. Der bflegung aus eigener ^onhwirkschafk

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Oer äuttwinibu* verkehrt ab Khein«-- LubwigstraKe 6 vmx>

Jabrplan: » Gicß^i um 6 Vf 2* unb 6,10 tfbr bis iura Fuße M Sck Jtcn- btrai. llra , Uhr bis aus den Hchlstcnberg.

unb i* 2. ÄL 225 Pietas kosten Xilomcierbdte für zwei Verl vorn unb 40X1 Kilometer (tJülsig- feit wer Monat«> kosten tu 1 Kl V*!eto».

tn 2. XL 3X Parias Für drei Vrdoner. koste' 50CD Kilometer für fünf Monate in l. Kl. XC unb in : ÄL 375 Metall Zür kirr Periomm unb sechs Monate Ust en 6300 .Kilometer tOO Pesetas in 1. Kl. unb 450 Pesetas le 2. Kl

Horelpre.se.

3n Madrid unb Barrelona kostet das Ziim- mer tn ben teuersten Hotels zwilchen 25 und 45 Pesetas täglich ohne rede Tv rrUequng. für zwei Personen 35 bis 55 Pesetas Mittag- unb Abendessen je 12 Pietas, rrüdstück 3 Pesetas Die beiden Haupt Mahlzeiten und das kleine früh­stück zusammen 20 bis 25 Peseta,

In ettoa» billigeren, aber auch noch erst­klassigen Hotels kostet da» Ummer zwil^n 10 unb 20 Pesetas Das vollständige Offen täglich etwa 15 bis 18 Pesetas In kleineren Hotels kom­men die i mmer auf 7 bi» 15 Pesetas Bei längerem Autenthalt gewahren bte weiften Ho:<I» ?lachlä"c. Icmer gibt es auch in edtfldfligen Hotels cmige Zimmer zu billigeren Prallen. In Bkadrib und Barcelona pflegt man meist nur dimmet »u nehmen und auswärts zu essen Bin reichliches Mahl kostet mit Dein etwa 7 bis 10 Pesetas In Madrid und Barcelona, auch Bilbao und Sevilla, gibt es deutsche «Daftstätlen wo man ausreichend für 4 bis 5 Pesetas essen kann Selbstverständlich gibt es auch spanisch« Lokale, in denen man um den gleichen Preis esfen lann.

Die fremden Pensionen es gibt deren zahl­lose in Madrid unb Barcelona - berechnen für Zimmer unb vollständige Verpflegung 10 bis 15 Petei^s bei längerem Autemdalt kann man aifib solche um 8 Pesetas nehmen In sol­chen Pensionen oder Pnvatvotels sind die Spei­sen meist auf spanische Art »übereilet doch auch für Aiisländer im allgemeinen schmackhaft unb I bekömmlich

In gröberen Provinzsiädten bezahlt man in den Hotels für Zimmer und Offen 15 bU 30 Pesetas In lleineren Städten, die nur mastig gute Häuser aufweifen, kostet 3immer und Ver­pflegung 6 bis 12 Pesetas täglich

Allgemein ist zu sagen, dast Spanien für den Sternbcn ein lehr teures Land Ift Den zu Haufe gemachten Vorausderechnunge.i. selbst avnn sie hoch angesetzt wurden, wird die Praris noch ein Drittel hinzufügen. Lurus unb höhere Be­quemlichkeiten Itnb saft nur tn den grö&ten Hotels der grösteten Städte zu finben; in der eigenihdxn Provinz ist «s immer noch bescheiden

Spanien als Reiseziel.

Don Vigo nach Madrid kostet die Hahrt 1 Kl. 106 Pesetas. 2. Kl. 80 Pefttas Don San Sebastian na» Madrid 1. SH. 88 Pes-'^^Stt *7 Pesetas MadridBarcelona 1 ZN. 102 Pese­tas 2. Kl. 77 Pesetas Madrid^Lädiz kostet 1 ÄL 105 unb 2. Kl 80 Pesetas Don Madrid nach Valencia m 1. Kl. 71 Pesetas die 2. Wagen­klaffe wird auf disser Strecke In schnellen <jüg«i nid>: geführt, wohl aber 3. Klass«, die 34 Pesetas kostet MadridLissabon kostet 1- Kl. 103 und 2. Kl 78 Pesetas

Aus den meisten fpanifchen Bahnen es sind dies durchweg Privatgelelllchasten - kostet das Kilometer rund 15 LHnttmos tn l. Kl. und 12 Lvntimos in 2. Kl. Die erste Wagenklaffe zu nehmen, ist keineswegs notwendig: aus den mei- sten Strecken und in Zernzügen genügt allge­meinen Ansprüchen die zweite Klaffe. Drohe Äüge führen streckenweise Speisewagen mit sich: wenn nicht, ist 3ei< vorhanden. 'Bahnhofräu­men zu essen. Die Schlafwagen find vielfach recht veraltet und teuer; der Zuschlag betragt min­destens 50 bis 60 Pesetas.

Bei jeder grösteren Fahrt innerchalb Spa­niens bemühe man sich um bte testens am Xag vor der angelegten Abreise, zu manchen Zeiten find gewisse Strecken für Tage vorher ausverkauft. __

Sin« Möglichkeit, auf den Hauptstrecken Alli­ger zu fahren, sind bie Kilorneterhest«. Ss find bi es persönlich ausgestellte, ujübertxagbare 5abr- sche.nheft« ein AbvTmerneiU auf eine bestimmte Kllometerantzadl. das un voraus |u beschien ist. Die eigentlichen Fahrkarten erhält man dann unentgeltich. Aich« gefahrene Kilometer werben nicht zuruckvergütc'. Die Srlparnis an fiapr- preisen beträgt etwa ein Drittel. Für eine Person gibt es Kllometerhefte für 3000 Kilometer (Dul- figktttsdauer drei Monaten kre in 1.K1. 3>>.

Nun find bi, «ewäster wieder frei von 61* unb unter den |proHent*n Zweigen der Weiden strecken bi, (tften l*uen Blümchen ihr farbige, Muy uu» der erb» bte fchwerro hustenden Kuch oerströmt i kufrt au,

tlar Iptegeil sich der Himmel n den bei reuen Las- HiLwastersahrten ist tenugen. unb la den Bootehallen find rlnpe hänbe ' am &rf. den oruntooUcn Kanadier, den schlanken sich« Fahrt zu rüsten unb auch der

Segen (Sicht, Stein, und Stoffwechsetteiden? /

3m flurtaua: Wochenp^uschalpni» Mi S0.50, im »oöehof: D°chenpaus»ale M! 105.-

mastig, aber wer fetterer fährt unb wett vom fünfer jfpfa! unb gern «roste Fahrten unternfmmi der wirb ft* wohl für do, Fal'.doat «ntfefreiben nwhm. Diese» um 19(6 twi dem Münchner Hrxfruettrn Heunch erfundene Boot kann bequem verpack: unb aU Handgepäck mitgenommen werden E» fällt auch bei tangerer Iustwanderung nicht allzu b<ktn>rrhd3. * * t UidH aut zubauen unb adzuruit.n Für

______________t e, wegen der (>efd>meck"r:fe«t von (Beruft unb Haut da, ftnjig t-r. udüare ll ihr- uu«, bo» durch eine fiese vitzlcge. bie der de» ftojaf, entspricht, erstaunlich sicher im »affet lieflt unb selbst bei schweren Wellen fein Gleichgewicht gut bewahrt. Seine Huvettäfsigkett. sofern <* von einer gediegenen Werft stammt. A heule über leben Zweifel erfr-iben. Air der Äapl wirb e» mit der tcppflpabbel gerubert unb meist auch gdteuert während der ftojal häufig mit einem Fuststeuer ge-

Ermäßigte Paufd^olfurtn (mindestens) 3 Wochen: Pauschalpreis M 1M. .

. / Auskunft auch über Hauskuren durch die Badeverwaltung.

Kürzlich fand die »inweihung M Cona* torhimä vchlosi Wildberg statt «in« Peri« des tnürtt Schwarzwaldes. im lanbdteftUd) schön­sten Mittelpunkt d«S Aagoldtales Das Sana­torium ift ein mit allen neuzeitlichen hvifieni- schen Einrichtungen aungehalten« Helm, m.t Ich Hektar umsasienden Oartenanlagen. Gmzikatt<g« Fernbllcke in das Ttogolötal und auf die um- liegenden Berg« sind von den Teer affin des Lchlos'es und von allen 3tmmem aus geboten. Schöne le.cht err« chbar« Wälder umgeben Wild­berg. Für Ausübung von Winter- und öooTmer- sport bieten Anlagen im Sanatorium und in der Umgebung jede Möglichkeit DeficMihstt zu Flußbädern. Kahnfahrten ebenso gut Ausübung von Fficherei- und Iagbsport ist vorhanden. Das Cänaionum dient zur He lung von Stauen- krankhe-len inneren unb Teroenteiten unb ist ^Us.ie ch auch dn idealer Aufenthalt für Br-

arten so besonder- anregend und erlebenewert macht, ist ihre besonder« Kuderart. Die drei Fahr- Kiste werden mit Blick voran, gefahren, und geben | m Fahrer daher nicht nur volle Sicherste,! bei I iraendwelchcn Hindernissen sondern gestatten auch die völlig freie Uebersicht über da, Gelände, unb erheben formt da, Dafserwandern zum eigentfilfren l«enuß der Natur und zur versenkling in die Land- ((halt und ihren geologischen Bau.

Heute werden selbst die größten deutschen Strome van diesen drei Bootwrlen befahren. Daß der eigenlliche Beiz de, Flußwandern» aber in den ein­samen rtteroäficrn ab|eit, der großen Verkehrswege und in den tollkühnen Fahrten der Dildwastcr be­steht. ist leine Frage. Da» Boot fährt hier in d,e tielften Geheimnisse der Natur, bie dem «iuß de» Menschen meist völlig unzugänglich sind. Wr ge- niest! er nicht mir seinen Sport sondern auch Lust. Licht und Sonne in vollstem Maße unb überdies die ^Nische ffinfamfelt. die unseren Herzen |o wohl tut Darüber hinaus beglückt ihn bat herrliche vewuht- I fein, bast ihn eigene Kraft trägt unb fordert, und ioenn er darüber frinaut gar noch ein Lett lein eigen nennt in dem er die Mächte am Ufer oer- bringen kann, bann ist be. Gluck» kaum em Ende.

Äer da» Flustwandern betreibt, hat sich dem schönsten sommerlichen Sport ergeben und wird er­haben unb beglückt die Stunde le'"- " . -

niesten, und sie nie wieder vergessen.

rll hinaus zuziehen, unbeläftigt vom Staub ganzen Unbehagen be, modernen Ver­kehr». unabhängig von Fahrplan und Gasthv,. so tei mtb so fidig wie der Vogel in brr Luft unb i* Her, in der Brust. |

Ein abellger Sport, wie da» Ed necfchuhlausen Ht do, ®afler»onbern. denn e» Ift ein Sport de, SelbftDertrauen» und de» Selbstoergefsen, C» 'st «in Sport, den nur der bestehen kann, der ganz mit btt Natur verbunden ist. der gern» In (einer eigenen | traft ruht, und wenn sich heute bte Zahl der Was- | feroanberer von lag zu Tag vermehrt so ift ba» ein gute» Feichen für ben gesunden und herzhaften 6cnn unsere, volle».

Renalnrr, Kasak und Faltboot - die für den Kanusport allein tn Frage kommen, sind drei Bootsart« n nan vollendetem Bau unh damit von uniabelbufter Schonstett Jede, ist in seiner »rt ein TOelftera rf an Aweckmästigkeit und <o,«frerh«it. Der Kanadier, den man grm in bunte, leu<frtenbe Farben kleidet aeht aus ba> Birkenkanu der nord amerikanischen Indianer zurück, unb wenn bk|e» auch nur au, leichter Kinde zusammengenäht war und bunfruu» nitbt so pracbtroU aussah wie bie heute üblichen Boote, Io hat e, boch leine norm kaum geänbert, benn mit seinem runden ober unför­migen Spant, seinen stochgezogenen Steven, ver­bindet e, trotz seiner Länge eine ungemeine Wen­digkeit. bie dem leisesten Pagaischlag fuft ohne Widerstanb folgt, selbst, wenn e, mit fünf ober sech, Personen voll brlqU ist. Der Kanadier ift ge­wöhnlich mit einem bidu gewebten Stasfüberzug versehen, der überspachtelt unb bann in leuchtenbe Farben gestrichen wirb Seine «eräumigkeit gefiel- tet. auch gröbere Lasten an Bord zu nehmen, unb so bat e, sich In ben Riederung^ewässern ab itami- lienboot heute schon völlig durchgesetzl, unb e, ist keine Frage, dos; seine bunten Farben da, Land-