r/2 Mill Marl auf, das Ift rav für 'Xootmbet ungewöhnliche Höbe M? in 1926/27 nur von fr/t (jrnlu^r im 3ult übertroffen tmrb De bettö4x114;fte Zunahme zeigt bw Einfuhr an ti oh ftoffen und 6albfer t igen Daren, bie gegenüber bnn Dormonat um 54 Mill. Mark ugenommen hat Die Steigerung ift fiifonmäh g ! rbtngt, beachtlich ift jedoch, bah bamit die Ari>- froffdnlubr 646 Mill. Mark beträgt, eine Höh. ine in brr Aachkriegsznt nur im 3anuar 1925 -C67 Mill. Marl; überf4^ttten worben ift. Auch bte Fertigwarenelnfuhr Ift trotz chr « Hudgongrt um 20 Mill. Mark sehr hoch sie wirb mir durch bie entsprechende kbtnfubr bet Vormonats und bet Monats Januar 1925 überboten
Die Ausfuhr un retnen Daren verkehr >agt un Aovember aegmtiber dem Vormonat •-ne vorwiegend auf sailonmähige (Smfiüfk zu- rüdjufüfrrcnhr Abfchwächuna, und zwar um 47 iQttIL Mark. Beachtlich ift auch hi-r b-e fa fon- • erfrage Betrxgung der Grupp- Vebenfmittct bte statt einer dunabtne eine - Uran cud> geringfügige — Abnahme (um 5 Mill. Mark, zeigt Ab genommen hat ferner bie Ausfuhr an Aoh- ft off en (7 Mill. Mark» sowie Fertigwaren tum 35 Mill. Mark).
Oer Erzbergbau im November.
La h n-Di ll g eb Ie t einschllehlich Oberhessen: 3m Aovember mehrten sich die Klanen über Qlbfahftodung Aur bei einzelnen Gruben ift die gleiche Ablatzhöhe wie im Oktober au verxeichnen Dies dürfte aber weniger in den durchschnittlichen wirtschaftlichen Verhältnissen der Ohfencrggruben de« Lahn-Dillgebiets und Oberfteffcni, als In besonders günstigen Absatzbedingungen dieser Betriebe begründet fein. Die Meh r Drüben jedoch leibet schw r mit. r dem Ausfall der Absatzprämie und der au-ländl- scheu Konkurrenz, bte Betriebe versuchen zwar .iuf jede Weise, durch Selbsthilfe w ttbewerbs- läbig zu bleiben, was aber unter den qeg'n- edrfigen Derhältnissen zu keinem Erfolg fuhren wird. Din anderes Moment hat im abqe'aukipi Monat besonders fühlbar auf den Absatz ein- >1«wirkt. Bei den Hochöfen haben sich gerade in der letzten 3dl reichliche Erzvorrät.' angefam- melt, weshalb sie mit Erzbezügen sehr zurück« halten. Die Beachtung der allg^ieinen Wirt- Ha ft-läge und die Ausfichten bxw. ihrer zu- ünfligen Entwicklung wird vermutlich diese Ten- -enz vorsichtiger Disposition seitens der Hochofen noch mehr verstärken, was natuignnäh wieder ungünstige Rückwirkungen für den Difen- erzabfatz zur Folge haben wird.
Slegerland. Bei den Siegerländer Dru- (»cn weifen Förderung und Absatz nur geringe iür Oktober geltenden Verkaufspreise bleiben bis Ende dieses Jahres In G klung. Dine Snkung der ungeheuren Sozlaldelaftung der ölegerlänber Gruben ist noch nicht eingetreten.
Wrtvährunfl von Erleichterungen?
Die Verhandlungen über Gewährung von Erleichterungen für das Aotstands- neblet im Sieg-, Lahn- und Dlll- bergbau lassen, wie die .Kölnische Zeitung" rsährt. auf Drfolg hoffen. Die in Betracht 'ommenden Stellen haben die Ueberzeugung gewonnen. daft die Lage der Drüben tatsächlich »och schwierig ist und daft namentlich die Belastung durch soziale Abgaben bei den (J) ruhen übermäst ia hoch ift. Man dürfte annehmen, haft für diese Gebiete Erleichterungen
geschaffen werden, zumal die Reichs bahr llch bereit erklärt hat, auch ihrerseits noch weitere Dergünft'.gungen zu gewähren.
* Metallgefellfchaft Frankfurt am Main. Aach dem Ddchäftsbericht zeigte das abgelaufene Geschäftsjahr in der Aufnahmefähig- keik des amerikanischen Verbrauchs einen Rückgang gegenüber dem Vorjahre Auch verschiedene aropailche Länder hatten einen verminderten Konsum 3m Inlande Hai bte günstige Kon- lunftur die Autnahmesähi^keit wesentlich ver- gröhert Auch Austland ist im abgelaufenen Jahre im steigenden Maste als MctalUaufer aufgetreten. Diele günstigen Momente genügten aber Ländern, vor allem in Amerika, auSzuglc chen. Die Preise gingen ständig zurück. Am stärksten kam biete Entwicklung bei Blei und Zink zum Ausdruck. Die Umsätze der Gesellschaft haben sich aber trotzdem im abgelaufenen Jahre stark erhöht. D'.e Unternehmungen, an denen die Gesellschaft beteiligt ift. haben zum gröhten Teil bessere Dr- gebnisfe als im Vorjahre erzielt. Der 3nter- essengemeinschaftsvertrag mit der Metallbank und der Metallurgischen Gesellschaft wurde erneuert. Der Ae'ervesond ist durch .juweisun^ des Gewinnes aus dem Vorjahre und durch die zwifchen- zeitliche Begebung von Dorratsaktien von 1.625 Millionen Mark auf 3,104 Millionen Maik erhöht und hat damit die gesetzliche Höhe überschritten. Am Ende des abgelaufenen Geschäftsjahre- verfügte bie Gesellschaft noch über 288 720 Mark Dorratsaktien, von denen 70 560 Mark der Me- tallbank zu pari in Option gegeben sind. Das Bruttoergebnis betrug 6.83 Millionen Mark (6,006). Aach Abzug der Unkosten und Steuern in Höhe von 4.171 Millionen Mark (L D. 3,602 Millionen Mark) verbleibt ein Reingewinn von 2,659 Millionen Mark (2.403), aus dem. wie bereits gemeldet, auf die Stammaktien eine Dividende von 11 Prozent (10 Prozent) und auf die Vorzugsaktien von 5 Prozent verteilt werden soll. Auf neue Rechnung sollen 250 946 Mark (156 632 Mark) borget tagen werden.
• Schuhfabrik Herz A.-G. Frankfurt a. M Aach der »Frankiurter Leitung ' sind gegenwärtig Erwägungen im Dange wegen einer Rekonstruktion der Gesellschaft. Einzelheiten über die beabsichtigten Mastregeln stehen noch nicht fest. Bekanntlich hat da- Geschäftsjahr 1926 27 bei 1.54 Millionen Kapital mit einem Verlust von 135 000 Mark abgeschlossen.
• Gewerbebank Hanau e G. m. b. H. Die gestrige austerordentliche D.-V lehnte den vorgeschlagenen Vergleich ab. Die beantragt? Erhöhung de- Geschäftsanteiles von 400 Mark auf 600 Mark durch Zuxahlung von 203 Mark von fetten der Genossenschaftsmitglieder fand keine Annahme. Hierdurch wäre mit den Gläubigern ein Vergleich auf der Valis von 30 Prozent möglich gewesen. Von Gläubigerseite wird nun der Konkurs beantragt werden. Die Passiven dürften 500 000 Mark überschreiten. Die Geschäftsanteile von je 200 Mark sind verloren; auch die Haftsumme von 400 Mark wird durch den Konkursverwalter gerichtlich eingexogen.
• ölfen- und Stahlwerk Hösch und die direkte Stahlerxeugung aus D rz. Aach Blättermeldungen soll beim llfen- und Stahlwerk Hösch der Dau einer Grost- verfuchSanlage zur direkten Erzeugung von Stahl aus Erz in Angriff genommen worden sein. Diese Anlage, die eine Kapazität von 30 Tonnen besitzt, würde bereits Im Sommer nächsten IahreS in Betrieb gefetzt werden. Die Verwaltung des
Diien- und Stahlwerks Hö'ch teilt hierzu dem WT B -Handelsdirnft mit. die Versuche zur Herstellung von künstlichem Stahl beenden (ich noch immer im Anfangsstadium. Seit den letzten Meldungen vom Anfang dieses 3ahreS habe ich eint neue Lage noch nicht ergeben. Die Versuche würden nur m kleinstem Maste fortgesetzt, und von dem Bau einer 30-T onn en-An läge könne noch keine Rede fein. D.e in der Meldung aus der Herstellung von künstlichem Stahl gezogenen Folgerungen über die Verminderung der Selbstkosten und der technischen Vorteile griffen den Verhältnissen weit voraus und beruhten auf willkürlichen Kombinationen. Ob das Der ahren fo weit Gutgebaut werden könne, dah es wirtschaftlich und technisch durchführbar sei. stehe noch dahin.
frankfurter Börte.
Frankfurt a. M, 22. Tta. (Eigener Draht- bericht deS Siebener Anzeigers > Vendenx: etwas fester An der heutigen Vörfe blieb die Stimmung freundlich da die anha ter.b- Aach- frage nach Elektrowerten dem Markte eine Stütze bot Man vermutete wieder Ausland- k ä u f e. doch auch die Spekulation nahm Deckungen vor. da sie weiterhin mit günstigen Deschäftsergebnissen verschiedener Dlektrvunter- nehmungen rechnen zu können glaubt. Auf den übrigen Märkten blieb die Umsatztätigkeit jedoch austerordentlich eingeschränkt, da die bevorstehende Unterbrechung deS Börsengeschäftes durch die Feiertage hemmend wirkte Auch über die Gestaltung des Geldmarktes zum Jahres- ultimo macht man sich in Börsen kreisen wieder Besorgnisse Heute blieb der Geldmarkt unverändert angespannt, ke orders Reportgeld ift gesucht und knapp. Aach allgemein festen Vorbörfenkurfen waren bei der ersten Votierung verschiedentlich kleine Kurs rück - gänae zu verzeichnen doch überwogen die Kursbesserung von 0.5 bis Ich Prozent Elektrowerte gewannen bei lebhaften Umsätzen durchschnittlich 1 Prozent 3- G -Farben blieben lebhaft gefragt und zogen 2.25 Prozent an. Von Montanwerten gewannen Harpener 2 Prozent. Rheinstahl und Rheinbraun jc 1.5 Prozent und Stahlvercin 1 Prozent. Die übrigen Werte blieben behauptet. Bankaktien lagen still und wenig verändert BIS zu 2 Prozent schwächer eröffneten Schiff- fahrtSwerte unb Scheideanftalt. Von Autowerten konnten Daimler 225 Prozent analeben. Am heimischen Anleihemarkt blieben Ablösungsschuld vernachlässigt. Von A u s- ländern zeigte sich für Türken einiges 3nter- esfe Rach Festsetzung der ersten Kurse erfuhr da» Geschäft, vom Elektrvmarkte ausgehend, eine Belebung, die Kurse zogen etwa um 1 Prozent an. Später machte sich jedoch eine steigende Unsicherheit bemerkbar, und namentlich Slcktro- werte lagen auf Realisationen eiwaS schwächer Am Geldmarkt stellte sich Tagesgeld auf 7 Prozent 3m Devisenverkehr konnte (ich die Reichsmark weiter gut befestigen und stellte sich auf 4,1810 gegen Kabel und 20,428 gegen London Paris gegen London 124,02. Mailand stabilisiert 92,5. Madrid 29,18. Londvn-Kabel 4,8835
iBcrlinct Bö ne.
Berlin. 22 Dez. Schon im VormMags- verkehr waren Elektrowerte stärker gefragt bei mehrproxentiaen Kursbesserungen. Fu Beginn deS vftiziellen Verkehrs lagen an diesem Markte umfangreiche Orders vor. ebenfo am Sarbenmarltt, die die Defamtdörfe
freundlich bertxfluftlcn An allen ubr gen Märkte- war das Geschäft irdoch nicht erheblich, da durch u*:e bevorstehenden Fc.ereage bxt Unter* neh.^ungslust gehemmt w rd Man 6t rr-ulet, dah die Orders am Farven- und E'.ektr markts Deckungskäufe der vorsichtig gewordenen Spekulation hab. da mar. allaemetn damit rechnet dast zu Beginn de» nächsten 3ahres eine Erle chtrrung am Geldmärkte e.ntrrttm wird. Am Geldmarkt hat f»ch die Situation noch nicht geändert. Tagesgcld 6 ins tz Prozent. Monatsgeld mit 8! , bis •' . Prozent weiter ftr’ Warenwech'el 7* . Prozent und darüber. Geld über den Ultimo 9 bi» 9 , Prozent Heute wird der offizielle Satz für Aeporrgeid fest gesetzt. An den Effektenmärkten betrugen dia Kursgewinne durchfchniMuh 1 5i» 2 Prozent. Wesentlich fester lagen 3 G. .Farben, Löwe und Salzdetfurch die 3 bis 4 Prozent anzogen Heben den KursbeNerungen waren vereinzelt auch Abschwächungen feft«uftell«. fo tüt Skviberg-F r ( Heimische A » leihen ftJn* Pfandbriefe noch unenno.delt Ausländer etwas fester Aach den erste« Kurien wurde die Tendvnc zunächst weiter fest. 3- G. Farben konnten 2 Prozent anziehen Später wurde das Geschäft ruhig. Lebhaft und fest lagen Hotz- mann, bie 3 Prozent über Anfang gesteigert waren
frankfurter Hctreibeborft.
Frankfurt a. M 22 Dttz Die amtliche« Aot.crungen sind unverändert, das Geschäft ist klein. Die Käufer find sowohl in Getreide wte m Futtermitteln zurückhaltend was tn dem Ditte- rungsumfchlag mit begründet ist Es wurden notiert: Weizen 1. gut. gesund trocken bl» zu I Prozent Auswuchs. 25 2525 lltarf: Weizen 2. gut. gesund, trocken, bis zu 3 Prozent Auswuchs. 23.75 21 Weizen 3 geringere Veschaffenheit, bis zu 23 Prozent Feuchtigkeit. 22 25 22 75; Roggen. Inländischer. 25. Sommergerste für Brauzwecke. 27 28 Hafer, inländischer 22.75 bi» 24. Mai» (gelb) 2125 2150 Wenenmehl. inländisches. Spezial 0. 37.25 37.75 Roggen- mehl 34,75 35.75. Denenkleie 1385 14 Aog- g endete 1525 1550
.Frankfurter Lchlachtviettuiarkt.
Frankfurt a. M 22 Dtx Auftrieb: 40 Arnder 1376 Kälber. 247 Schafe 701 Schweine Es notierten Kälber beste Mast- und Saugkälber 76 bis 82. mutiere Mast- und Saugkälber 68 bis 75, geringe Kälber 60 bis 67. Schafe: Maftlämmer und jüngere Masihämmot 1. Weide- mast 45 bl» 50. mittlere Maftlämmer ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 38 bis 44. sleifchigids Schafvied 35 bis 38. Schweine: vollfleischige Schwe ne von ca. 240 bis 300 Pfd Lebendgewicht v3 bis 65 vollfleifchig Schwe ne von ca. 200 bis 240 Pfd Lebendgewicht v3 bi» 65. vollfleischige Schweine von ca 160 bi» 200 P'd. Lebendgewicht 62 bis 64. fleischige Schwe.n< von ca. 120 bis 160 Pfd. Lebendgewicht 50 bi» 61
Letzte Nachrichten.
Kommerzienrat Koehler'Dettlae Ehrendoktor.
Wetzlar. 22 Dez. «Eigner Bericht Die Technische Hochschule In Darmstadt. Abteilung für Kultur- und Staatswislenschaften. hat dem Kommerzienrat A. Koehler. Wetzlar, Vvr- f »enden des Vorstandes b-r Buderusfchen E sen- werte die Würde eines D r - 3 n g ehrenhalber verliehen.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Zistern geben die Höhe der zuletzt betroffenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7 Pro,ent, Lomdardzinsfutz 8 Prozent
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HERZ-SCHUHE
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s/nd s/e/s e/ne ganz Aesondere AuAnerAsa/n^e/A S/e s/nd das Aegefirfe Gesc/tent der rorneAme/i WM.


