Ausgabe 
22.12.1927
 
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Tür da- Zauberfest iur jung unk» alt Das

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Letzter Weihnachtseinkauf

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ROSEN kavau^ b*

Memphis

Jeder kauft noch schnefl Regle'

trifft das Rechte wie noch nie I

Vorsicht mit dem brennenden Weihnachtsbaum.

Wieder fie5t da- Weihnachts'est

Stadtgespräch in Bietzen

von ben llrauen wird ei nicht aeheimae ahrn. bah «ui Haarwäsche bet «Indern wie uei ^iivachsO- nen dav i'anarenlah auc>ae«eichne,e Dienste leihet, «erzie. Äooideter uuoTroai'irn emv'edlen eo luarnt denn Laoaren'atz'chl One Haar nlchi nur. es pflrai e- auch 0'2A.

'En

Kunst und Wissenschaft.

Michael Georg Conrab t.

Der Münchener Sch iflftrller Michael Georg Lonrad ist. einer De liner Moidung zufolge, am Dienstag nach längerer ÄrxrnfbeU tin 82. Xx- den-iahre gestorben.

über .^^^!^ei llche b triebswrtfchastl.ch Sf gen*, Pro« Dr Sef f ous iG testen! über .Rru-ett liche Fragen im PUanzenbau". Pool. Dr Röst-

THnefce Zwrtchenpauie bi ben 2dertl.mgen neu 150 * .Lbcn au6tt*3rt* gegeben. Die relbrrm Be- bingungen sind aus der Ln-eige |u rrlrben.

* D i e Hessische L a n d wl r > f ch a f l - llche Woche. kne t*om 10 bi» 11 Ianwar In Darmstab« fcdiihnbet. wirb folgende vertrüge bnnaen Ou » 3 J* c t Je iRutergut

Peest' über .Die -üch.erilchen Ttaftnabm-n unb Ziele tn brr nxbamenkanischen Landw nlchafl": Pros Dr Honcamp l'ÄoUcxf) über D,e ru- tUwIlt Füllerang her Milchkuh Im Lichte neu­zeitlicher Fortchungs- unb Der uchaergetmiN» unter Berücksich igung brr W rttchasttf.ttermUtel unb her Preislage ber »ur Zeil verfügbaren Kraf tfuttermitiel' . Dr A P > ass (Gießen)

so weit bie Kurzschrift In Frage kommt, sonbern auch aus ben Gebte en bet Rechtschreibung. Gram­matik unb Sahzeichenlehre. Ruch nach Geile hin wirb bie Prüfungskommission die Arbci.en ber Prüsllnge beurteilen, so bah bei

Berliner Börse.

Berlin. 22. De; (TDZT. FunNbrach.) Ob­wohl die Geschäftstätigkeit durch dir bevor­stehende Unterbrechung zu ben Feiertagen sehr gdemmt wirb, erhält sich doch das Interesse für Elektrowerte unter Fahrung von AGG., in denen sich gestern abend große» Geschält ent­wickelte, weiter. Die Stimmung ist ireundllch. die Kurie liegen 1 bi- 2 Prozent über ben gestrigen Schluhkursen. Am Devisenmarkt bftrt man London gegen Paris mit 124,02, Mailand 69.925. Madrid 29,30 und London gegen Kabel mit 4,8835.

Eonrad, gebürtig aus Gnodstadt bei Ochsen­furt in Unten ranken. ist ein heute fast schon ver­gessener ^Bannerträger, bewußter und revolutio­närer An. eg er bei deutschen TaturalUmu», ins­besondere ein von Jola entscheidend beeinflußter Dorkämpfer bei s.ühnaturalislischen Roman» in Deutschland gewesen, ber zusammen etwa mit Bleib:reu. doncaöt unb ben B. übern Hari ber bann durch Hauptmann, Holz unb Schlaf vor allem berühmt geworbenen Bewegung vorge­arbeitet hat. Der 1885 von ihm begründeten realistischen Wochenschrift .D.e Gesellschaft", tn der z. B Hauptmanns .Bahnwärter Thiel" und ein heute ziemlich verschollenes Früh wert Tho­mas Manns erschien, wirb eine kennzeichnende historische Bedeutung nicht abzusprechen fein; fit ist mindestens eben o wich ig. wie d e schSpserisch- toegbetettenbe Leistung Eonrabs In seinen Ro­manen unb Rovellen, van denen etwa .Luletias Töchter", .Was die Isar rau'cht", J2>ie klugen Jungfrauen" und .Die Beichte bei Rar cm" zu erwähnen sind.

3 Türken. 3 Amerikaner von den Gtudenktnnen sind 56 Heften. 12 Preußen. 1 Bayern. 1 Sachsen. Vaden. Braunschweig. Äedlrnburg - Schwerin. Rußland. 2 Lettland

6e hubteren: Theologie : 4V Heften. 14 Preu­ßen. 1 Badenser. 2 Amerikaner. Jura 264 Hefte». 46 Preuße». 1 Bayer, 2 Each'en. 1 Badenser. 3 Ihü nnaer, 1 Braunlchweiger. 1 Bnhatter. 1 Lette 1 Pole. Medizin: 97 Heften. 73 Preußen. 8 Bayern 3 Sachsen. 2 Thüringer. 1 Mecklenburg- Schweriner 1 Hamburger. 2 Bulgaren. 1 Jugoslawe. 4 Letten. 1 Litauer. 1 Buffe. 2 Türken 8 f t e r I n 1 r m e b l it n: 19 Heften. 60 Preußen, 5 Bayern. 1 Sachse. 2 Württemberger, 1 Badenser. 1 Mecklen bürg-Schweriner 1 Anhalter. 3 Waldeck,r. 2 Ham­burger. 2 Finnländer, 1 Lette. 1 Norweger 1 Oester- reicher. 14 Rumänen. Philosophie: 423 Heften. 243 Preußen. IM Bayern. 3 Sachsen 5 Württem­berger. 12 Badenler. 6 Thüringer. 1 Oidend raer 2 Bra.T 1 Mecklenburg-Schn

heiter. 3 L'pper. 1 Waldecker. 4 Hamburger, 3 Dan­ziger. 2 Bulgaren. 2 Chinesen 1 Estländer 1 Finne. 1 Engländer 4 Letten. 1 Litauer. 5 Polen. 4 Siu- mänen. 1 Stufte. 1 Türke. 1 Amerikaner.

möchte stch doch niemand selbst verderbens Hnb doch bildet der im Lich'erg'anz strahlende Baum, wie sich jährlich an v e en Unfällen zeigt, eine nicht |u unierschühmde De'ahr. Das soll und kann uni die Freude an ihm nicht schmälern. ES mahnt aber immerhin, sich einiger Dor- sicht nicht zu entha'ien, die der Festfreude wirk­lich keinen Abbruch tut. Die Beachtung folgender kleinen Regeln empfiehlt sich nicht nur. damit das Fest einen ungetrübten Berlaus nimmt, sondern auch deshalb wrll Im faEe eines Brand­schaden- ein Anfpr ch ge,ei die Berslcherung nur bann besteht, wenn ba3 Jrf<ü<f nlM durch große Zahrläsllglei« verf aul, e: worben ist.

1. Der To um soll ei en fest n und schweven Fuß haben, damit er ni ')t umfaßen kann.

2. Unterlagen au- Teppichen, Tüchern und Papier lind au vermeiden.

3. Der Baum soll frei int Zimmer stehen. Bon Gardinen unb Xürw>:f;fln en soll et so weit entfernt sein, tob die Zuglu t sie ben brennenden Kerzen nicht rate bringt, bie'e sind de.halb halt­bar zu befestigen, unb dürlen niht unter den Zweigen oter ankeren fc -en 4*:en.

4. Papierschmuck ist m i ,st zu vermeiden jedenfalls darf er nicht in bet Rähe einer Kerze ober dicht darüber ange. a J werden.

5. Aus die sogenannten ..Münderlernen", die durchaus nicht ungesähr.ich srnd, verz ch.e man lieber ganz.

6. Das Anzünden der Kerzen geschehe in der Reihenfolge von oben nach unten, das Derlöfchen In der umgekehrten Rci enfoige^ sonst bringt man seine Kleider und sich selbst in Gefahr. K ndem darf das Auslöschen nicht überlassen werden.

7. Den großen unb mit brennenden Kerzen versehenen Daun darf man unter leinen Um­ständen innerhalb der Wohnung umstellen.

8. Der trocke e und damit besonders gesähr- lich gewordene Taura soll nach Mögliche.! nicht mehr angezündet werben.

Cicficncr rLotchcnmarktpretse.

Gs kosteten au< dem brütigen Wochennurrkt Butter 200 bis 210, Matte 33 bis 40. Käse (10 S.ück) 60 bis 140. Wirting 15 bis 20. We ß- traut 12 bis 15, Rolkruut 20. gdbe Rüben 10 bis 15. rote Rüben 10 bis 15. Spinat 40. älnter-Kohlrabi 8 bis 10. Grünkohl 25, Rosenkohl 40 biS 50. Fckdsalat 100 bis 200. Zwiebeln 15 bis r0. Meerrettich 40 biS 80. Schwarzwurzen 40 bis 60. Kar off ein 4- , b.s 5. Aepsel 12 bis 20. Birnen 10 bis 15. Russe 50 biS 70. junge Hähne 90 bis 110, Suppenhühner 100 bis 120. Ganse 100 bis 140 Ps. da- Pfund: Gier 19 bis 22 Blumenkohl 60 bis 140. Salat 40. Onbin en 10 bis 25. Lauch 5 bis 15. Rettich 10 bis 15. Seilern 10 bis 50 Ps. bas Stück.

Vornottzen.

Tageskalender für Donnerstag Lichtspielhaus. Bahnhofstraße: ..Der Pfarrer von Hinbfclb". Lstorla-L.chtspiele ^Da» Zeichen des Zorro". e

- «ine üble We t terverändernng trat gestern gegen abend ein. Bei steigender Tem­peratur begann es erst zart, dann aber etwas kräftiger zu regnen, um fchließlich in einen

ler (Darmstadt> über .Reuzettlich- Srigen auf dem (Mnete der Düngung brr lanbwtrtfchaft- lichen Kulturpflanzen , Gutspächter Endres s Helzen) über ,Arbeitsparende Wirtschattsrtn- rlchkungen"

Weihnachtsfeier der Sozial­rentner. Mau berichtet uni; Am Samstag sand die diesjährige Weihnachtsfeier der ürti- aruppe Gießen des Zentralverbandes der 2r- veitsinvai.den unb Witwen Deutschlands Im großen Saale des Geverllchaftshau'es statt. Die We.ii-.ach» eicr sollte t Aermsten der Armen eine Freude zu bereiten, um bie Sorgen des Alltags lür dinwegzuwi chen Durch die Freundlichleit ber hiesigen Geschälts- und Privatleute, denen vir zu Dank »erv< lichtet sind, waren wir in ber Lage. ca. 250 M gliedern ein Paket überreichen zu lönnen. Dr Desongverc. n Ein­tracht G.cs cn sow.e dk'sen D.rigent 'M c v e r - Wiefeck unb einige gut begabte Musiker hatten sich in liebenswürdiger Weise der guten Sache zur Der ügung gestellt.

der Straßen, bie In Lau'e der Dacht durch weitere Regenn;ederfchlüge noch verfchärtt wurde. Heute früh hatten wir allenthalben das schönste Glatteis das den Passanten den Gang durch die Stabt recht schwierig machte. Ilnglück-iälle sind uns bis zur Stunde nicht bekannt geworden, ho' entlich ist diese Stspeenvde tn den Straßen für alle Paftanten gut abgeganaen. Den Haus- befihern kann man nur empsehlen, mit peut- lichster Sorg alt auf da- Ctreuen der Bürger­steige vedacht zu sein, damit nicht etwa lln- glLJi äi.c mit üblen Haitungs'o'.gen entstehen.

" Weihnachtsspe»de für bie Bll- Veteranen Pom heft Ministerium des Innern ist r die ÄUveteranen ber Än<ge 11*70 71 unb 1866 bewilligt worden. Die Zahl dieser Veteranen beträgt in ganz Hefte» etwa 1200.

Zur Weihnachtsfeier. Wie wir Horen. Barben am heiligen Abend oom Turm der Johanne-- kirche herab öhrifibaunu ihre Lichter erstrahlen saften. Zur Zeit sind die nötigen Vorbereitungen tm Sange Rohere» werden wir morgen müleilen.

Auszahlung ber SRilltärreaten. D». Postamt teilt uns mit Mit ber 8u»*ablung der Militarversorgungsgebührnifte für ben Monat Ja­nuar wird bei ben Postanftaiten bereit» am 28. De­zember begonnen werden.

«vangelisch-kirchliche Rach- richten. Durch die Kirchenregicrung wurde dem Psarrassistenten Wilhelm Hosmeyer zu Strinbach die zwnte evangelische P arrftelle zu Michelstadt. Dekanat Erbach, übertragen; der P'arrer Wilhelm Hofmann zu Londorf bis zur Wiederhcrsiellung feinet De'unkheit mit Wir­kung vorn 1. Februar 1928 in ben Ruhestand ver­legt und der durch ten Dclanat-tag des Dekanats Darmstadt für den Rest der lau'enben Wahl­periode vollzogenen Wahl des P'arrer- Gustav Delßgetber au Messel zum Dekan des Deka» 's Darmstadt Die Bestätigung erteilt

' Ernannt wurde der Bauprakttkant Skichard Biedenkapp zu Gießen mit Wirkung vorn 1 Januar 1928 an zum überplanmäßigen Oberbau- (fi.t t bei einem kulluibauamt.

7D inte t IbP-Hüge Fra nklurl Dogel-berg. Wcg<n der günstigen Sport- verh^lln.fle im Boqelsdcrg ver.'ebren an ben beiden Weihnacht- etertagen die tm Fahrplan bereit- vorgelehenen Wintersportzüge zwilchen Frankfurt a. M. und Hartmann-Hain, unb zwar Frank urt (HB.) ab 7.06. Frankfurt- Süd 7.15. Offenbach 7 23. Hanau iHB.) 7.39 öelern an 9.26, Hartmannshain an 9 45. Hart­mann.hIin ab 18 20. Gedern ab 18 45. Hanau an 20.17. Offenbach an 20.43. ISranfurl (HS.I an 21.C2. Sie beiden Svnderzüge führen zweiter und vierter Klaffe.

ee Prüfung für GeschÜslsstenv- graphen. Wie aus der Im heutigen Anzeigen­teil veröffentlichten Ankündigung hervorgeht, wird am Sonntag. 22. Januar n. 3., von der 3ni uftrie» und Handelskammer Gießen eine Prüfung für Gelchäl -stenographen in Ein» hei tskurzschrift abgeßalten. Für junge Ceue. die den Berus eines Delchäftssterwaraphen er greifen wollen. Ist hier die Möglichrtil ge« geben, ihre Befähigung zu diesem Beruf zu er» weifen. Das durch Bestehen ber P.-Üfung er­worbene amliebe Zeugnis ist von großem Wert, da geprüs e Geschäftsstenographen von der Kau'- Mannschaft stets vor Bewerben ohne Zeugnis, die vielfach ihre stenographische Ausbildung nach Teilnahme an einem Kurzschrtftku.sus für be­endigt ansehen, bevorzugt werden. Bel den heute gestellten Anforderungen ist es du-chaus not­wendig. bah nn Geschäftsstenograph gründlich an feiner Weiterbildung arbeitet, nicht allein.

Aus der Provinziashaupiftadf.

Gieße», den 22. Dez Tmber 1927

Deih« Weihnacht.

Endlich einmal wieder weiße Weihnacht wenn es nicht noch tm allerlestten Augenblick wieder tauen sollte' man kann ia nie tmpen. Ader es ist noch nicht recht wahrt che.nl ich and so freut 'ich vor allem d e Jugenb über den Schnee, über bte Seren, aus Weihnachie». Gnd'.ich lönnen hie Dichter wieder richt ge Widnachtsa-d ch:> verfallen, endlich paf'en die Wcchnochtekarien ortt Ihren I*neebe7elun K echendäch m unb b fchmette» Dinnenzwe gen wieder zur W r lichk 11, unb endlich komme» Schlitt chuhe. Schneeschulx und Rodettchlitten wieder grhörig zu ihrem Recht. Die Haus'rauen stöhnen zwar übet den horten- ben Koh en^erdrauch. de alten Leute (b.-nn ein paar gibt es Immer noch) lrieten und verlassen nur ungern da« Zimmer aber die Jugend freut ttch. freut sich restlos Ftostg r >te:e Backen, ftrah- lende Augen, llappemde Schl tt chuhe am Arm. large Skier übet dem Rücken, schlenkernde Rvdei- schlttten an Btndsäde» hin erherzieh-nd so eilt sie fröhlich durch die Straßen, b nein zur Stadt, hinaus aus bet Stadl, unb bie Eltern pilgern an den llchtethessen Schau'enst?m dorb.i. pru en. w^h'en und kau en und kehren baktbda- den wieder in bc» warme Heim zurück. Dort pu­stet der O:en. Tannensträuße duften in Basen. Papiere knistern geheimnisvoll- unb Schränke werden ängstlich verschlos en a.-haften. Kurz es Weihnächte t! UeberalL Knecht Ruprecht, der früher nut sage 'umwo'.'en d^rch die Wälder stapfte heute sieht man ihn In den Städten in rhlreichen Schau entern. 9r hat Pup.en und r ernteten und tau end andere Herrlich le t n für bie Kinder Im Sack, aber er zieht auch wie ich Ibn In einer Rachbatstadt iah Schlitten mit Dürsten unb Schlitten, er bringt Schwämme. Zahnbürsten. Se se und Hautcreme, er steht aut- rnütig ,wi chcn Frauenschürzen unb Bettwäsche, ja. selbst an die Kranken denkt er und ernpsieblt freund ich nl-end Gummik sfen Z'ebcrthermometer und noch ganz anbere Dinje. 3 n komi.cher aller Kau», aber man muß ihm gut sein.

Es gibt um bleie Zeit kaum noch gewöhnliche Dinge, alles flnb Weihnacht- b.nge; Weih- nacht--Schuhe. -Handtaschen. -Dclik-t ff n -Bü­cher. -Strümpfe. Unb es riecht nach Weih­nachten! Don ben kleinen Stadtwa.d.m, den rannenvetkaussständen. aus den Backstuben. Kommt man aber in die stillen Strafen ohne Läden, in denen der Schnee alle Geräusche von Schrillen unb Ratern dämp t. d -n tl ngt e- au» den Häu ern heraus Weihna-.lslieäer. von hel­len Kinderftlmmen ge unaen unj von sleih.gen Kinderhänden auf b.m Klavier geübt E. v. M.

Der Besuch der LandeSuniversitLt.

Aach ber neuesten slatlstifchen Uedersicht über den 8e|ud)b*rVdnbf»uniofriiiatimJöin- ier|em«(ter 1 9 2 7/28 beläust sich bie Zahl ber Immatrikulierten Studierenden aus 1448 (hierunter 77 Studentinnen), die Zahl der Immalntulierteii Hörer aus 25, inegesamt oho 1473 Immatrikulierte. Hinzu kommen 2 Hospitantinnen und 224 Gasthörer und -Hörerinnen, so daß sich die G e i a m 1 z a h l ber an der Lanbe»univerf täi den Wiftenschasten ad- liegenden Personen auf 1699 beläuft.

Bon den linmatrikullerten Studierenden sind 852 Heften. 596 Nlchiheften. von den Immatrikulierten Hörern sind 6 Hessen. 19 Sllchtheften. Von den Tast- Hörern entfallen 124 aus männliche, 100 aus weib­liche Personen.

t f Uedersicht nach Fächern zeigt folgen- de»: E» ftublerrn von ben immatrikulierten Studie- renden: 66 Theologie. 821 Siechtewiftenfchast. 196 Medizin. 114 Vetennarmednin. 195 Philologie, 90 Mathematik, 95 Naturwissenschaften, 64 Ehernie. 15 Pharmazie. 76 ftorstwiftenlchaft. 88 Landwirtschaft. 128 Staat»»,fsenschaften. Von den Studen­tinnen obliegen dem Studium: 2 Nechtowiften- schäft. 16 Medizin. 31 Philologie, 6 Mathematik, 12 Natiirwiftenschaften. 2 Ehemie, 3 Pharmazie. 1 Land­wirtschaft. 4 Etaatewiftenfchaslen.

Die Uedersicht nachEtaaten läßt folgen­des erkennen von den immatrikulierten Studieren­den sind 852 Heften. 436 Pre ßen. 32 Bayern. 9 Sachsen. 7 Württemberger. 15 Badenfer. 11 Thu- ringer. 1 Öibenburger, 3 Braunschweiger. 3 Mecklen durg Schweriner. 4 Vnhalter. 3 Cipper. 4 Dafdecker, 7 Hamburger. 3 Danziger 4 Bulgaren. 2 Chinesen. 1 Estländer. 3 Finnländer. 1 Engländer. 1 Jugo­slawe. 10 Lettländer. 2 Litauer. 1 Norweger. 1 Österreicher 6 Polen. 18 Rumänen, 2 Russen.

groben Derstöhen in bierr Richtung bas Be­stehen der Prüsuna in F.age geftell: ober gar ausgeschlossen ist. Zu ben Fähigkeiten eines tüch­tigen GefchäftSstenngraphen gehört ferner auch die Fertigkeit im Maschinenichre den- es ist daher sehr zu empfehlen, die Hebertragung dcs Prü- sungsstensgramms auf ber Maschine voizuneh- men. was in dem Zeugnis besonders hervorae- boben wird. Die Maschine muß von dem Prü'- 11 ng selbst gestellt werden. Die Prüfung ist auf einen Sonntag anberaumt worden um die Teil­nahme daran möglichst ftu erieichte.n. Gs wird ein Dik-at von zweimal fünf Minuten mit e uer