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Donnerstag, 2l. April 192Z

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Vberhessen)

Nr. 92 Drittes Blatt

stllche Sriltbung

formalion*f<ft[tnb<

richtu-

Lanb-

brtf Gustav-2lbvlf-Festes vom

blidtn.

anaverein führte btt Schuf und bas Weih-

Der Kirchengefan

ütbbrud verboten.

SS Fortsetzung.

er

ch?

Sierwfihmb*

Sure .^adn btne ngrajieu, bas nwfet bu

noch einmal ra^rnb oerll

rmrr sogar doch

Krüger den Borttag bidt. Lusterde» tourto am 31 Oktober beim Ariormation-seste in un­mittelbarer Aähe der Jc-banncihrdx eine Le- --- "anst. An bi*'er Zahl von Ge-

Matthäu-passion von . nacht»oratorium von $erjofltnb«g auf.

XÄgfrtl bet Grt-mMrchraooritonde^

Der Grt - : k. rchenvortianb bitU 6 ftiguage« ab Die verichreberwn Komm lärmen ;-jr. W4k Tatt» und S' r. atxt< 1sw traten öfters zur

CtebtsläfigtelL

An freiwilligen '^aben für kirchliche Zwecke gingen im ganzen 38 020 QHart ein. Die in den SoNesdienften erhobenen besonderen Kollekten

Die evangelische Kirchengemeinde Gietzen im Jahre 1926.

rt WnNchet vung uv« Storno non«» »»ern ivchensteutr

litiglat der chemrinbestbmeflera

D.e fünl Gemet-chrichwestern bfkgeen in W 5amLI rr mit 21717 Besuchen und 18c wachen, ft*tattrten caferrbrrn noch 252 Besuche Im 3nterd*< der Familie" ab. Di« Kranken­besuche verletzen sich in »olgmber Delle Mat- rhäus- 7401. Ilartu*. 3872 Lukas- 5043. 3v- bannesgerne.nd« 5401.

An der K 1<mfi nderbewahranstall arixilclr'. 3. an der LU'abesb-Kleink'.nderlchule 1 Schwelte r 3n Deche achten <anbcn m beiden Schulen Be» 'dwrurgrr. und Fcirrn Watt

IterrinetitigtrlL

3u<b m 3ahre 1926 Wurde eine lebhafte Der- einstLrigkmt entfallet. Der .Dartburgver­ein' tMtanftaltet* Kamil-enabentr. desglfch-n

Märtyrer der Liede

Roman von I. Echnelde'Förstt

wisten.' t

5tein. |i* wußte « nicht et* hatte auch das überhört. Xn tarn hr bie Furch», ob er otelleicht rekrank: unö i-n Zoes* fortgeyrayn iet Lber dann würde er ihr kein Gute "te*'.' oeru'en h^drn. Eif brauchte olfo keine Lugst zu Haden. Erst «egen

fragt* sie tu brr Küche.

.,3a dach. Kindchen. llr ch schon vor roeppegangtn. Er hott* dir

..Sieh, bas sind die Rervert'

Georg sagt. *r hab* kein« Rervtn.'

..Ader du stehst an (einem ganzen Deien. bc*t doch welche bcfigt Und j<it wem B-d unter seinen /)öndtn lag. ist er furchtbar leicht erregt Fin­dest du nicht auch?'

Elisabeth hörte, wie *r nach thr riet, fuhr über die Lupen und amg hastig yi »hm an Han» 3örg»

sein Gla» jur belle

6i* ad*irt# gar nicht daraus, confi butte»< Io- fort nach />anna gfru en und gebeten, ihr den Bier- raärmer w bringen ober roäre selbst gegangen, um IN der ein zweiter Glas zu lemperieren.

/leut, ge'chah nicht» von alledem. Er ging nach dem .yrrmer nebenan ch eine Zigarre ju holen, kam I turüd. und seine Aeiwng zu'omm*n> ie« er den Kaum, um nach seinem Är«

Mädchen eröffnet

3n dem Tcftanb der Geistlichen hat es im Berichtsjahre keine Aenberung gegeben.

In der 3ohamieskirche bzv in bem Johannes- |aal wurden an den Don ners-a gebenden Bibel» stunden eingerichtci

Versauen staUsiik.

Aach der Volkszählung vorn 16. 3uni 1925 betrug die Zahl der Soangellfchen in Gietzen 28'2h. neben 3a23 Katholiken und 1017 Juden. Don lonWigen rehgmfen D mein'chasten find au verzeichnen 2t* $rdrdigiöfc. 69 Apostoiisch- Kathvll'che. 208 Üteuapostolische 15 Adventisten. 43 Baptisten 10 Methodisten Zur evangelischen Kirche sind 7 Perfoncn übergetreten. auoge:reren

dem alte, alleinstcbende . Trauen cingdaben wer­den. Tiefe Einrichtung erfreut sich groher Sym­pathie in den Kreisen der Geladenen. Die Armen, namentlich die Alten und Krank.m unter ihnen, wurden an Weihnachten durch den Deretn be­schenkt. Der Frauenverein der 3ohan- nesg* in finde trat alle 14 Tage zu'ammen und MdKnhe an Weihnachten die Annen mit »um Teil selbftgefert'gten Kleidern und Wüsche­st ücken.

ihr Gustav-Adolf-Frauen verein richte.e regelmässige Arbeitsnachmittage mrt Her- ficUung der Kleidungsstücke für Vcdür'kigt in der Diafpvra em. man kamt hierin eine .yru4)<

erbrachten 24® 3Unt bw ftr die Artstärtn«« der Gemeinde bestimmter Ärixnnbter 3734 ->* An Büch, e".g e Ist* r-i bei Tanten und Trauungen gingen 1415 71urt ein. M* gtetchtalls Wen Be» d .ri: -en der Gemeinde iwguif kommen- antm- »laen teeiwllllgen Gabci für Notleidende Wer Temcind* wurde 2243 Mart gespendet. 1® dak im ganzen für fcc Annen «ist Kranken der Ge­meinde tv*Ä Mart nur Bertügung -ander. Gtf >abri für Hciben siion betrugen 1208 Mart fre Hr Jnnert Million 10 766 Mart tonnUet 10 500 Mart, die der .Allgemeine Verein für Armen und Krankenpflege' für die ärbanung der,3e|tu4** eingdammelt bat Für den Gustav- Abvll-Verein gingen 1850 Mart, für den stvan- geli'chen Sund 56? Mart, für kirchlich* Zwecke vertchiedcuer Art iV«ell» der finden.

Kirchengesangverrir.. Jugenb»!leget 11 »4 AN. ein

be it immer zu geher..

cir bah* 'ein Fehlen «m. Tllch nft nach aerau- mer Ze,t bcn#rt! und erschrak über die «atzen. Sie konnte sie nur! Eie bähe ia doch bie ganze Nacht vm Träumen und Grübeln gehabt. Db ihm ihr 5chrr< ?*n -u'flernllen mar* Sicher richt, er n,ürb* sonit gefragt dabei. Sie nahm eine fyanb- erbat und gmg p ihm hinüber

f-a» Zimmer nxjr leer /

.Fanna. meist 1 du nicht, wo mein Mann

Zustand der klrcheugebäude.

Aachdem im vorigen Fahre das sehr schadhaft gewordene Dach der Stadtfrrche beroefudU worden ist. kann man den Zustand der KirchrngcbSude als befriedigend auf eben. 3m Voranschlag 1927 sind einige JLuebeffenmgen vorgesehen. 5he 3v- banvetiirdx sollte eigentlich neu gestrichen werden, auch find in 'dr die Ktrcheillcnster neu zu befestigen: dirte Arbeiten müssen jedoch vorläufig zurück- geslcllt werden.__

Dll GchLMt-Gemeindeoertr«-rz der < oa g * 111 db « n Rlrcheoaemeimde unserer Stadt nahm io hrrr ^ifurg oom 8.HptU lennt- rtii w>n bem Berubt uk*r dll evangelllchf® Kirchen semiindeverhSItmisse im Jahr* 1728. Lae diesem »ericht geben w>r ? lger.de, wieder

3ahr«geschlchte.

Am 14. Juni 1926 wurde bet ztüeht tm Auhe- sand zu FranNurt a M. lebende Kttchenrat isfarrtr ö Schlosser, der von 18Z3 bis 1915 hier ein Pfarramt bekleidete und von 1892 an bis zu feinet Emeritierung Pfarrer der Mattdäus- gcHttiabe war. hier au< dem Alten Friedhof be­stattet. Dom 19 bis 28 Ofteber veranftaltrtf bie Baseler Mission in den Bäumen des frü­heren Hotels .Grotzherzog eine Misslons- ausstellung Tiefe wurde lehr gut. auch von auswärts kZucht Mehrere Missionare wellten hier und ub.rnahmen dir Führung. Fast an jeden, Abend in dieser 3tit wurden WMons- Vorträge gehalten. Am 24. Ofteber predigten in allen Gottesdiensten Missionare, und »war in der C abends Millionär Schweikhart. in der Ao- Hannes kirche vonnittag- Millionär Keller, abends Missionar Schlaudraff

Seitdem das Gustav-Adolf-Fest un 3ahr* 1925 hier veranstaltet wurde unb einen. Wie all­seitig anerkannt uorben ist. erhebenden Verlaus nahm, wird Gietzen mehr und mehr als Kongretzstadt für kirchlich» Best re- düngen auserlehen Sv wird in biefjtm 3ahre. am 21 Otuauh. hier die Tagung des .Verbandes der evangelischen weiblichen 3u,'cnb in Hellen stallfinden .Für das 3ahr 1927 bittet der Verband der hessischen Posaunenck^re. für das Jahr 1928 der .Verband deutscher 3ugenö" um gastliche Aufnahme Au Herden, ist in den lebten lagen o t uns k ie Frage gerichtet too**. i u.5 1

ein grosser Taubstummenkongreh in diesem Jahre sta«finden soll ohne Zweifel wird durch der- artige Veranstaltungen das kirchliche und reli­giöse Leben unserer Gemeinde vertieft, derartige Veranstaltungen stellen aber auch an die Arbeits­kraft bet Gemeindevrganisationfn unb an die Guitsreundichast unserer Gemeindeglieder große Anforderungen, so dah man. bei aller Förderung dieser Bestrebungen, doch daraus halten muh. dah nicht zu viele Tagungen hierher verlegt werden, toeti fönst auch da« 3ntert<,f an ihnen erlahmt

Zur Qnnnerung an bie vor 400 3ahren erfolgte Einführung derReformation In Selten wurde am Abend des 21 Oktober in der ohanneSkirch« eine Feier ab gehalten, bei bet Geb K.rchcnrat Umvertitätsprvfesfor D.. Dr.

in Haus und Schule". Ebenso fanuntüe der Svangelif che Arbeiterve rein' Inne

Mitglieder w Famillenabenden unb gemeint^aft- iKben Ausflügen Auch die Sinze!gemeinden ent- falteten auf diesem Gebiete et ne vegelmätzig* Tätigkeit. Ti* Matth Lu «gemein de richtete, um die verschiedenen Bereinigungen der Gemeinde straffer juannnenjufaffen unb ihnen eine ver» tiefte rellgiöfe Grundlage zu geben, eine mtmat- Udx Konfirtnandenstunde für Erwachsene ein. Ferner hat e« sich als notwendig erwiesen, um di«- Gel amt fugend der Gemeind« mehr zu er- reichen, neben der organisierten 3ug>-ndarben in Knaben- und Mädchen-Bereinigung die frühere Konfirmandenvereinigung wirt« auf- tubauen. Die Männer» und .^rauenvere.nigung (djatfie ein Evidia'kop an; ihre Famillenadende traten rege besuch. Der Frauenm iss ionsverein sorgte durth Sammlung von 240 Mart für den LoSkauf zweier armenischer Wai'enkind« _ Die Zusammenkünfte de« Frauenvereins der M a r - kuSgemeinde. die alle 14 Tage ftaiifinben. wüten gut besucht Die Mitaliederzahl ist wie» herum gewachsen. Mit den Frauenvereinen von Eberstadt und Treis a. d. Lumda fanden Zu- fammenkünfte stati Für den Dertaufstag am 7. Aovemder deS 3 ah re« 1926 wurde gemein- same Arbeit geleistet und ein guter sinan-ieller Erfolg erzielt. Auch die Stellenvermittlung und Fürsorge leistete ersprietzltche Arbeit. Die M a d- chenvereinigung kam ie^ Woche zusam­men. di* Betelligung war recht gut. Auch die Vortragsabende erfreuten sich immer regen Zu»

Tuche. Die F l i ck a b en de. die der Verein von Weihnachten bis Ostern, unter Darbietung des SlidmatenaK abbäh. fanden stets rege 'Beteiü- aung Mehrere Gemeindefeiern mit Vertragen fanden statt. Die Lu k a s ge m e l n be veranstal» trte Familienabende mH Dortraaen. Lichtbilder- vertragen, musikallfchen und gefänglichen Dar­bietungen. bie sehr gut besucht waren. Die Mit­glieder des Frauenvereins kommen regelmäßig olle 14 Tage zusammen. Eine besondere Ein-

,g ist ein sog. .Grotzinütter-Kafsee". zu Ite. alleinstchrtide Frauen eingeladen toet-

ftnb 50 verton«, zumeist wohl, ohne Anlchlu- an eb* andere reügtb»«

hoben. Gas Cdunsxfen hat. obwoh. >ch zwei neue Wien aulgrtan haben, nicht sugenrmmen.

GoN«bteostUche- Cebee.

3m ganzen wurden 256 Gottesdienste für Erwachjene und 95 für Kinder veranstaltet Der Brtuch des Gouesbienstes betrug am 1. Oftertag 2545 Erwachsene unb 258 Kinder, am 12. Sonntag nach Trtnttati« 1211 Erwachsene und 438 Kinder am 1 Advent 1256 Srwach'ene und 479 Kinder. Am heiligen Abendmahl beteiligten sich 4319 Ge­meinde gl feder. und zwar aus der MattbLus- 997. au« der Markuk- 789. au« der Lukas- 1356 unt> aus der 3ohanneSgcmeinde 1277. Sehr viele Gottesdienste sanden in den Krankenanstal ei flalt, 29 Gottesdienste tm Vrovinzialorresthaus 3m Jahre 1925 beteiligten sich am heiligen Abendmahl 4471 Gemeinden!iider. mithin ist ein Aückgang vrn 152 Teilnehmern zu verzeichnen.

StoflHif brr Amt,Handlungen.

3m ganzen wurden 435 Kinder gelaust, da- von 6S aus der Matthäus». 95 aus der Markus-. 144 aus der Lukas- und W aus der 3ob^nnrs- gemeinbe. Für das 3ahr 1925 betrug diele Zahl tm ganzen 445. Vei den Zahlen der Lukas- unb 3ohannesgemeinde mutz man tm Auge behalten, datz es sich hier nicht ausschlietzllch um Kind«. Ehe aus Gietzen stammen, handelt. 3tt der Lukas- gemeinde werden viele im St. 3osepH-Kranken- haule geboren* Kinder auswärtiger Eltern 11926. 33) gelaust, in der 3ohannesaemeinde Kind« bi* tm Gvang*lischcn Schwesternh^u'e gebotei sind unb ebenfalls auswärtigen ZamUicn entstammen. Legt man diesen Umstand zugrunde, so sieht man. datz die Zahl der laufen und damit bie Zahl der Geburten zurückgegangen ist.

Konfirmiert wurden tm ganzen 471 Kinder, gegen 433 Im Dorjahre. darunter waren 106 aus der Matthäus-. 82 aus der Markus-. 165 aus der Lukas-, US aus der Ivhanncsgemeind*. Don 1929 an wird die Zahl d« Äonflnnanten start zu rückgehen, da sich hi« nun die Kriegslast« au «ehrten, von 1930 an wird kaum noch bie Hälft* der Kind« d« früheren Zeit f?tcr ton- ftrnucti nxrben. Es fragt sich auch, ob bie Zahlen der legten Zell in dem etwa 1933 beginnenben Jahrzehnt erreich« wert-en.

Trauungen fanden un ganzen statt 179. Dar­unter 41 aus der Matthäus-. 36 aus d« Mar- kus-. 53 aus der Luka«-. 49 aus der 3vhannes- gemeindc.

Be«digt wurden im ganzen 233 Gemei.ide- glich«, darunt« 53 aus d« Matthäus-. 44 aus d« Markus-. 70 aus her Lukas-, 61 aus der Zohannesgemclnde.

Amtsgericht Giehen.

' Gietzen. 20. April Lm Geschäftsmann von hi« hatte mit einem H«rn aus Frankfurt 0. an einen Aechtsstreit. In bem bem letzteren etn richt«! ich« 8ib auf «legt worben war Als ber Frankfurter den Gib vor dem Lanbgericht ge- leistet und damit den AeOrtostreit g.-wonnen hatte.

tonnte sie vor Erregung nicht mehr in ihrem Bette bleiben ei* begann sich mit bjHrnben Fingern wieder anzullechl-n und zu frisieren Vauttoi klinkte sj* die tzoui-tür, auf unb ver-perrte sie wieder Ao sollte he ihn suchen, vae hatte er noch nie ge­tan. tofj er nicht «elopi hau*, wohin er ging.

'Ratto» sah sie die ch-ari^^"cke entlang. Lus den Weg« i rocr niemand ju sehen. Lautlose 6tlBe. Xa&ftünmung.

&i* fuhr zuiammen. wenn ihr Futz den Hie» kmtfchen machte. 2bo mr er denn? Eie buchte pnr nicht» mehr, als diese» eine, vielleicht war er ich dem krank en Hause Gegangen. IAt Etratzen bisenbach» Ligen grabesftfü. 3n diesem lauschigen Balbroi-fd gab es kein .stach«eben, kein Theater, leinen Z*irientftr.eb, n-cht» Seit sie verheiratet :aor*r fonme Iw sich nicht ermnern. datz n in einen ber Wasthös* gegangen war..

Die dien st habend* Schwest« *rschrak, al» stttfa- b-ert> bw V<ort< Sssn*te und fragte, ob ihr Monn -och ht*r sei.

(fret überhaupt noch sechs Uhr nicht wieder ba gewesen, als er noch r iult ging. Zhe Frau San" lateral wäre ohnehin :abrt genesen, al» er noch haute gmg. D«;eit habe sie :6n nicht mehr zu Ge- nchr '.ekommen. Db er wohl dringend benötigt wurde?

3a. log Ettlabech. und bu Schamröte darüber egost nch übtr :fer g-anze» Glicht. Da e» dunkel war. fiel es der Schwester nicht auf.

So sollte sie ihn mm noch 'uchen? Eie emvsaud mit einem Mal* eim arötzlich* Furcht vor bitjen ^anfdigtn. dunklen Sttayen, bi« sie wie finster' Gröber > nstarrten. Irin Schritt wurde laut Zwei Schläge kamen oom spigturm her Kirche au» der /)SH*. eie begann zu kuren. Drunten rauschte der fterr? Ftotz, alte mutzte sie auch noch die Dichtung nertebU hoben Qutr durch die Lniagen kam sie am nädjiten nid) f)au<e. D-e Etrbuchrr und Bäumr ftanbrr. bi -feen und rrcfiei hr kahler <B*».n>fic üb« t*en Leg. I ;e kleinen Bärte, aus Btr.'enho z Stimmen, leichtrten unhe mljch weitz im motirn lonz ies f'^o-onbes Die »jgen der jungen Frau rften -ch schreck erstarrt cuf. Dort satz <;n "Starr Dos t nach ab wart» yr.tigl, bie Bem* bnnobr über den Wes nt'trtd. bn k# gehen mtlhke.

sFortferimg folgt.)

etwas hübsche» gehinben?* säMieichelt st* und legte von rüdmart» beide ärme um die alte Dame.

. mein Kmdchen du bist beinahe so schön wie mein l)ans Oöra!'

Rur .beinah*'. Tcutttr iltlbertl?'

Diete grif lächelnd nach dem jützen, »artgecöteten Frauengeuch! und kützt* es.Di* Rases. ander», mein Viebling. Sonst bist du gan, Die mein Bub'"

..Rur die Rase sind Bie einverstanden, -an» Lörg? Ist e» so, Die 3br* Mutt« lagt?

..Da tag' ich nun. bleib nicht SU tancc. latz den Kranken nicht zuviel fdmäyn, unb du fq.t um fünf noch bei ihm unb prrtzt ihm den letzten Ltemzug au» der Lunge!'

Rei<stman war eingetrften und sah mitzb-.lligend auf sein* Frau. Eie errötete di» tief unter 6as Sfaat- ielock. Einen Augenblick standen ihre Eteme von ränen umflort Ich verzeih, ijan» Jörg, datz ich ter.rl ge'prochcn habe.'

. Run. h ntennach Hilst e» nicht» mehr!' tabfft* Bfidbmann

Wahrend er den Verband bei Hildertt nachsah. zog dessen Mutter Sltsabeth in ihr kleine» Zimmer neben;-- Rich, wahr du trögst deinem Mann bas Untreu nbiche be Sugcnblid-. nitht nach, mein stindehen" Sie. strich liebkosend über die zitternden Fraucnhand*. die fo merkwürdig kalt in den ihrrti

Fei« beteiligte sich dm _ , r e , mdnbeglteöem. Der Stabt Siehei, g-tubrt beson­der« Dank, datz sie bie Umgebung Md« Cmb« in schön« Form hat Herrichten lassen. Dank gebührt auch den .Gidtener AitAdg«". bn eine gehalt- volle AdormationSsestnumm« b,«auegab.

Am 5 <^vmb«. bem 2. AbvenrS'onntage. würbe bie vom .Allgemeinen Verein für Armen- unb Krankeiipslege errichtete »Zuflucht für Gefährdete unb Gefallene' mit etntm Obdach für vorübergehenb obbachlofe Frauen unb

Die OEinbeitsrocrte nachdeniReiü sbewertunosgesetz im Steuerjahr 1927.

Auf Grunb ber Vorschriften beS Aetchs- bew«tungSgefetzes «oll mchi nur für die Aech«- vermbaenSsteu« fonbem auch für die Lanbes- unb Gemeinste steuern bie neue N'.ixnung vom 1. April 1827 ab In Krall treten. Das Adchs- artet geht bet bet Bewertung von bem Grtraas- tntrt aus. während die fellhnrtgen hessischen Ge- fete in der Aeoel be- gemeinen D«> zugrunstc gelegt haben Da sich bei st« grotze» Arbeit welche die UmbctPirtunj den Finanzämtern ver­ursacht. bie Unmöglichkeit herausstellle. bie neue Glnheitsb<w«iung schon vom 1. April 1927 ab durchsusühren. so Mleb nicht« anb«v« übrig, al» Eichst noch für einen Xril be« XechnungS- dl 1927 bie Besteuerung auf Grund der feite gen Lanb.-ssteu«w«le NUutxbaUen. Zu diesem >jwecke würbe für Reffen da» Steuervoraus-ahlungsgefet vv« 29 März 1927 geschaffen unb eine vorläufige Steu«- erbebung auf Grund ber allen Werte beschlossen. Sobolb Die neuen Sinhellswerte nach dem Aeichs- stewertungsgesetz frttstrt>- er'olat alsdann im Vaue des 2-icch.iui.asiahres 1827 eine neue Stei erveranlogung aut Grund b« neuen Werte, to batz bet seyr un«wünsck8e Zustanb emlreten wirb, datz man zwei o.richiedei'.en Steu«- rcranlagungen innerhalb eines 3ahres -u tun hat.

Dieser unersreuliche Zustanb hatte Anlatz gegeben zu Anregungen von selten verschieben« Lünber bvi ber Tteich«realerung daMngehrttst. Me Rechnungsjahr 1^27 noch von der Anwendung stet neuen GlnheitSwertc zu defre.en. ein zweifel­los berechtigter Gedanke. DieseXnregur.aen bet htm Reich« haben nun den «strebten Grsolg gehabt, indem vom Aeichstage noch fun vor 'einen Osterferien tw« iJctea vom ö Otodl 192* ub« MeHinausfchlebunaderBindung einzelner Länder und Gemeinden an die nach dem Ae i ch s be v« r t u n g s g e- fetze festgestellten Glnheitswerte er- la'ten wurde. 3n Metern Defehe wirb der Aeichs- minist« d« F nanzen ermächtigt, auf An­trag eines Landes zu bdiimmen. datz das Land unb seine Gemeinden für das Kalensteriahr 1927 ober ein in b.cfem 3ahv* beginnendes Acchnungsjahr ihren nach bem Merkmal des Wertes bemessenen Grund-. Gebäude» und Ge» werbesteui-rn Me nach dem Artchsbewertungs- gcsehe festgestellten Sinheitsv«te noch n.cht zu­grunde legen müssen. D« Ankrau Ist Inn«- halb eine- Monats nach d« D«künbung des genannten Gesetzes bei dem Aeichsminist« d« Mnanzen tu stellen.

Es dürfte zu erwägen sein, ob angrtichts des oben gi-'childertcn unertoünschten steuerlichen voppcizusta »des un Aechnungsjahr 1827 nicht auch die hefflfche Aegierung einen ent­sprechenden Antrag stellen follte

E» mochte ihn unmblidj glüdtid*. k»tz M* deiben Frauen in o irmi^tr b:*be cinander zugetan waren. (Er liefe fein* Blick von ihnen

So schweigsam Ist mein Bub heute!' sorgte sich di* alte Dame

Frau Doktor Reichmann verklagt Mich |a de, ihrem Manne, axnn ich zu viel spreche*, beruhigte <r Ghjabetb» Blick ding an »einem Mund unb glitt bann ausworr» zu lernen Augen, (tr suchre. aw» ba» rinnen zu lesen sl-nd, unb konnte e» nich: enizis ern. C-s war eta»a» ondere», al» er früher darinnen pc funben hatte. Lied* unb doch nitht L'iefce wenig» fern» di« d Weide» zum Manne nicht. Wo» war e» bann ' tfr konnte es nicku rntraHfln. Sooles er auch suchte, er kam zu keinem Habe.

Frau f)ilbertt hinwiederum veröl ch urauftauifl ihren Jungen mtt itivabetb. Die 'prang

nicht auf Den ersten Bild in» Auge, rote da» oh auch bei rialdgeschwistern der Fall u>ar. kf > hatte ja em unb dieselbe Frau bieie beiden. Ihr jo teuren Men­schen geboren, über wenn men bas wutzte unb die beiden nebeneinander sah jnb ran ^-och viele», was ihnen gemeinsam war. Da» dichte, dunkle mar ba» bei ihrem Jungen ger ra 'o seidigen Glanz hatte wie bei lkbiadeth. Zdie so grotz und immer etwa» tröjinenh in die Seit sahen, rote z. B bi* von nan» gerade letzt INI Auoendlick. ter fletne Mund immer mehr wurden der Sehnlich- teilen, die sie <ntded:c bar tie Rase hatte idr Bub von seinem Later gcerb:. Und das war auch das einzige, roa» sie. d:e Mutter, mit ihrem Sohne teil».

Alle» andere ? er tv^en war Muttererde. Rur das Rärthen moch e i! abeife von den Merkens ab» bekommen haben.

..Mutter jebt Lerafeich*. Frau c.rabetb.'

-ilbertt halte läch<u.d ihr* Blicke o*r . ..'. Sie hatte im Si'er gar nicht cai ihn achtuc: t n. (Fr fchrockcn sah sie ".ich Sliiadech. 5?if - rn au Hille. ,J\mn bin ich arm daran, unb darf batz ich nKüertommc. i nn cm* *J -.er : ' j mit einem fr«7md*n oera

Kinkertrellen r*aft du doch auch an mir em b4- i

Die Ausstellung dieser Statistik verursacht in jedem 3obrr eine sehr zeitraubende Arbeit. Eine grotze Zadl von hier in b« Frauci llmik unb in sten beiden SchwestemchLusern geborenen «in- ber wird auswärts getauft 6-benfo st«ben in ben hiesigen Krankenanstalten Svangelisch«. bie in ihrer Heunat zu Grabe getragen werden. Fern« werden auowärtS Ük*. 'terbene b er bc- erb'.flt ost« eingcafch rt Oft wird die Mitwirkung hei ckinäfcherungen telephonisch bestellt, ohne dafe dem amtierenden Geistlichen «was Üb« die Per­son de« -Berfa)ebenen mitgeteilt wird, so datz « nur unt« grohen Schwi«igletten sich orien­tieren kamt 2ui* alte Falle kann bei der Aus­stellung ein« statistischen Tabelle über Me 2Lmt*» Handlungen hi« Nicht die Genauigkeit «zielt werden, wie in ein« leicht überiebbaren

Bett.

XÜ4« jollte sie ihm ,.Suie Rock-:' 'agen. letzt wo ^r Blid d*» Mannrs so fest aus :hr la; eit drückte eine maaer gewordenen f)an!»t unb k:b Vrn a~

Stenn uiiirn es 3h»en idjtedbur guige beute nacht, chan» Jörg, tmb S * morgen teberten. ich--ch Dürbt in die Echteus* spnri -

Er liefe nicht merken, rote sehr er eri - rat Lte» war dar nun wteder.' Er würbe 'chiafrn sm* ein 5Rurmnri<r. r.r'prach er. Und er b :t doch bei ahe so md n>»e r.-.dr'-, gesprochen^ nur m- -er ^gehort.

Reichmann iühtte feir* Frau die Ire?pe_ hm- inter. Ter Ollodtrabend fag wie ein Mauer

ten über den winkeligen Etratzen 6ie sprachen beide kein Sott. Elisabeth war in (Betonten bei f>ans Jörg. E» würbe ihm doch nicht» fehlen. Morgen in aller Frühe, noch eh* G*org ihn de­ucht*. a>ürb* sie ftoima nach dem Kran k< nha u e -.ckc.i und jragtn lassen, rote die Rächt geroeten *L E» schlug sechs Uhr von ber kleinen Ber^kirche drohen auf der hohe Ihr war, al» mufft sie m ba» Gotteshaus, cn dem sie eben vorüberschritten, rin» ireten u;ib beten, dafe ba», roa» sie kommen zu füh­len glaubte, in Anoden vorübergeh*.

Sfer «dendtisch oerlief soehroeiroie ihrer beider .faimaxg. Sie kam mit ihren (Betonken nicht ron f>an« Jörg roeg. Rnchmaon hatte sie uveimol um Satz gebeten, oder sie hatte es nicht gehört.

(ft brototbiete sie unauswItfeL Wahrend iw das Fleisch schnitt unb von dem Kompott nahm, lag etn c'.igrr H. sbn.d um ihren Mund. Wo war sie mit ihrer Sette? Zweifellos bei 5an» Jörg.

,.£» Bi« ist mir zu falt' sagte er unb schob