kr-^rünbtrg mit 297 Punkten leime Ä ^«fer- Dietzen mit 291 Punkten, Dhr^norei» und grob« silberne Medaille Richard Frenkl mit 288 Punkten. OB Kulche-Iulda 279 .alle;
SbrenvrelL und silberne Medaille Ä Marburg 276. Hch Ruovel-Unter-^'id.ershe»m 276 D ^achrnburger- Lereahc,in 270. Hch T o n* berger-Dicd.n 27C. Hch Schnudt^Sntzen 270. Ä. Huhrermund-Dehen 258. Hch Ao't^Dillenburg 237 und L QBcifltl*31!»n2)or: 257 Punkte.
B Allg«me»nklaf fe Ehrenpreis der Stadt Dietzen und gro'x goldene Münze Hch Beiler-Dietzen 315 P-nlte Evrenpr«,« unj kleine aoidene M n»e Ä. Schmidt Marburg 30 > Pu k e Threnpr«'« und grob: silberne Münze 3 oh Mischer-?!' e ' rchen 290 Punkte. fr>»ie Paul Kluge-Bad^Rauheun 28c Punkte Cbr n reise und silberne Münze L. Reinhordl^eitz-Ridda 265. L Droth-Limburg 282. Hch Ruvrcl-Unter. Widder-Heim 282. ft Hühnetmustd-Dietzen 273. Otto Steih-Dtctzen 273. Hch Ho'mann-Lang-dori 273. Ph.l Müll-r-Grünbera 270. Rich firenk' »en-Dietzen 284. L. Petri 256 Punkte
Silberne Medaillen Hch Schmidt- Dietzrn. Adam Hettchc^stie^en Dg Krug-Linden- ftruth. örnfl Grein-Diehen. & Simmet-Diesten
Lehr interessant war eine Ausstellung non Bildern und Aorten feiten- der Bioloaiichen Bereinigung für Hellen In Marburg Bogelberm- gungSvcrsuche. Flugbahnen. Wechsel de« Wohnortes waren b'cr borge stell: Die Hol^bearbei- tung-sirma Phil Kleinbein-Biedenkopf hatte sehr schdnc Brut- und 'Ttiftftdtttn sür Singn^gel zur Schau gestellt Allgemein« Anerkennung ta d auch die Abte lung der Dictzencr vamenhond'ung Robert Döll: sie erzielte sür die au-gestellten Bogel- suttcrtaoten. Käfige und ander« Artikel lür Zucht und Pflege der Singer einen Ehrenpreis und die goldene M doille
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*• 91<ueinrid)iu njr- i m polizeilichen Meldevesen. DaS Polizciamt teilt mit; Ab l Januar 1928 ist für polizeiliche Meldezwecke ein SinheitSformulor einge^thr». das zur An- Ab- und Ummclduna verwendet werben kann. Die Formulare >i ;d in Schreibworeichanblungen erhältlich. Durch diele Einrichtung i’t es dem Publikum In jedem Stadtteil leicht möglich, sich Meldesormulare zu veischailen. mit ou-gesülltem Formular bei der für daS jeweilige Rev.er zuständigen Meldestelle zu erscheinen und die Meldungen ohne befonberen Zeitaufwand durch Warten und Ausfüllung deS Formular- zu erledigen Lin Berkaus von Meldeformulareu bei dem Einwohnermeldeamt und bei den Mcldeitcllen an di« Verbraucher im einzelnen sindei ob l. Januar 1928 nttzt mehr statt.
•• Ausgehobene Ttrohensperrun- flf n Wie der Oberhesslsche ?luiomobil*Club un» mit teilt, ist die Ltratzensperrung zwischen Marburg und Misselberg im Zuge der chauptdurchgangsstrohc Eichen—Marburg—Dassel und ebenso die stratzenfper runa Okarben—Klopocnheim im Zuge der Haupt« durchgangestrahe (stiegen—Friedberg—Frankfurt am Main wieder aufgehoben.
•• Der Zugbunb im Winter. Zeder Delitzer eine- Zughund« nehme für sein Tier für unterwegs eine trockene, warme Decke zum Ueberdecken und auch zum Unterlegen etwa- Geeignetes (allen Teppich. Aistendeckel und ähnliches) mit. um in den Ruhepausen am Haltepunkt da» Tier wann zu erhaltni Gleich allen Underen. viel im Kreien sich beweg.ndcn ArbeilS- tieren haben auch die Zughunde im Winter zu ihrer Ernährung mehr Kutter nölig als im Sommer Gin Raps voll wo rin em wohl schmecken- dem Futter» - am besten aus Tischabfällen mit Hundekuchen oder Maismehl vermengt bestehend muh dem Zughunde täglich zweimal gereicht werden. Biel lauwarmes Trinkwatfer ist nicht zu vergeffen.
' y d c • ehenlaffen von Pferden vor Wirtshäusern I m Winter ist als Tierquälerei uo&e Mitzhaiidtung) zu bestrafen. So ist wiederholt von Gerichten ent- 'chieden worden. Man follie solche Fälle allo nicht durchgehen lassen Die Gastwirte tollten i'vn vornherein derartig rücksichtsloses Bench- men von Kutscherkunden nicht dulden, sondern sie höflich, aber entschieden an ihre Pflicht zum Schuhe der Pferde erinnern. 3n einigen preutzi- lchen Areifen bestehen sogar Polizeiv« ordnungen. die festsehen, dah gegen dl^enigen Schankwirt- '(batten, vor denen sich Last- und Wirtschaft-.
Weihnacht in der Kuff.
Bon Han» Leip
Dort im mürben Dang stehen die Hauser eng und schief, e- ist feucht auf dem Grund und be- schwerlich aus den urallen Pflastersteinen, und nie wird eS ganz helle An der Gcke wohnt ein Krämer, durch seinen Laden stehl man in- Fleet, ein« Spcicherwinde knarr', die Dampfcr'chre.e vom Hafen brechen durch die schwarzen Wände, und es riech: südlich nach neuen Feudeln (Scheuer- lapp(n> uiid Afrika. Dort nun. ganz oben im ÄauJ. wehnte Käptn Tundj und in ferner Stube war vs. al» ich klein war. schöner als überall aus ber Wel, denn er wusu D.'chi -t n 411 erzählen, bah sich einem bk Haare auf der Dänsehaui sträubten Chnmcr fast er in einem grotzväterifch gewundenen g Iblidxn Rohistuhl dn n warft- sormigeti Pum ncl im Racken und je ein pfann- tuchenhaftes Rissen im Rücken und unt.rwärts. woraus dn Btumenstraust gestickt war Auf der Kommode aber stind ein b. etliches, 0 llg tak lt«S S>-üschtss. und schräz bitüber hi >g ein Se.igel wie eine a'kgcword ne. unrasiert. Sm,e Dm befer Stube sprach Käptn Tundje immer nur als von seiner Äufl. was ein Fahrz.ug bedeutet, unb denau so gemütlich toar eS auch zumal wenn er von dem Seeräuber Liun'chong b richt.1. und oen d.n Mei.schenfr fsern aut Tahiti 5Vi« hört« ich am liebsten doch bi- von der Mulatti - Anna hörte ich nicht so gern, welk er zu lang- und seuszende Paulen dabei macht«.
Al» es Weihnachlsn.ichmittag iv r und ich zu Hause nicht mehr stilllltzen konnte packt- fjnt. T ne einige Aepsel und H Igvkälid r P»e"er- nüsse in einen Korb legte em Paar «elbstge- Kalender. den si vorige Weihnachten bekommen hatte, und der noch wie neu auS'ad Damit schickte sie mich zu Käptn Tundje. Auf der Strotze tret ich Lieschen, die es auch nicht erwart.-n konnte, und ihre Mutter hatte ihr ein n w»nz g 3 Tannenbaum zurechtgemach', d llen Sr um n h« mit ihren toten Handschuhen sorgt im uxufla mertc. Und sie wollte auch zu Käptn Tunb Ohne Schaben zu nehme" g ngr-u wr fa. unheimliche Treppe hinaus. bi stand die R ch- barin, die immer mit den Zähnen klappert *. b> der
wagen ohne zwingenden Grund länger als tun haloe Stunde auf ballen, Im ^eeg« deS Xon- zefl vns-In z eh-n.soersahrtn» vv.gegangen wer- oen kann. Auch jeder deutende unj m.fühlende Men'ch sollte zur Verhütung der Unfuie des langen Stehenlassen- von P'erden vor Wirts-
" Bteihaachtsseier 6er Mütterberatungsstelle lÄan berichtet unt: Im Donnerstag waren im wechnach: .ch gcfdjniudten Saale der «8k* aigLhoh«' etwa 200 jtoutu unserer Stadt zu einer llsahnadxsfewr versamme l tf» waren die Mutter, die regeunatzig 6u ÄuUerberatungrstelle in L» sprach nehmen Die Feier war von den Fürsorge- rinnen öes städtischen Wohtsahrtsamle« vorberecket und geleitet st» (vaste nahmen auch dte flerye der veraiungiitelle, Damen und Herren der Stadloer. waltung, de, Sohllahrt^rmis und eine Anzahl Gaste teil. Bei Steife« und Kuchen hatten die Test. nehmermnen an langen, lichter* um taniieiuweig. geschmückten Tischen Platz genommen. Jede Mutter erhielt für ihre Minder em passende, ur.j prall ich«, Geschenk Der Bescherung gingen eine Tanjvorfuh rung und ein Weihnachtsn, irchen oora" 8, w.ren jugendliche Schülerinnen der Tanzschule 8 d) 11 - mann*®runbmann, die unter Leitung von Örau Schumann in ganz reizender Weise we H-- nächtliche Gedanken zur Da.stelluna brachlln. Reicher Be.l.'ll lohnte die junge Sehar. Reden der unermüdlich a Arbe t der Fürsorgerinnen und ihrer Helferinnen und Hi f. r unter den Beamten und ckn- gestellten de» Doh.'sahrl^iMie, ist e» vor allem der Tanzschule Lchumann-Drundmann zu verdanken, wenn der 8benb grimtz allen Teilnehmern in sch n ster (Erinnerung bleiben wird.
WSR Wi« wird da- Anlaufen her Brill« im Zimmer verhütet? In ber leiten IahreSzeil haben die Brillenträg r darunter zu leiden, bah bis Brillengläser beschlagen, wenn man aus der Mite in- geheizt« Zimmer tritt. Ez gibt aber ein einfache- M ttel. diese pei'i'ich Störung zu v ryindrrn. Der Brillen«r-gende hat nur nötig, in dem Mur &e< Hau eS vor (Eintritt ins Zimmer die Hand gespreizt vor das Desicht zu halten und mehrere Male gegen di. Hrnd zu hauch n Der warme Hcruch wird gegen dte Augengläser zurückhe- schlagen. ilr wird diese vorüd-rgehmd leich- trii- ben. aber man erzielt damit, dah Itonn beim Betreten d?S Zimmer- die Trübung auSblribl.
Oberheffen.
tmiorreie Wirßrtt
Wiejeck. 19. Dez Das hiesige Manner- guartett Harmonie" hielt am Samstag leine diesjährige Weihnachtsfeier ab. 3m Mittelpunkte der reichhaltigen Bortragsfolge standen die unter der Leitung seines Dirigenten Otto M a n k dargcbrachlen Chore und die verschiedenen Sologesänge einzelner Mitglieder. Cs waren vorzügliche Leistungen, die den Zuhörern beroiejen, dag beim „Quartett" die Pflege de» Gesänge» noch wie vor in besten Händen liegt. Der brennende L.chlerbaum, ein geineinsames Weihnachtslied und das Crfcheinen von Unecht Ruprecht, dessen Weihnacht»post den Mil- gliedern die „passendsten Geschenke" brachte, sowie noch mancherlei andere gesellige Darbietungen kni gen zur Verschönerung des Abends bei.
w Klein Linden, 19. Dez Die hiesige Kleinkinderschule hielt am gestrigen Ötnm- tag in unserer neu hergerichteten Kirche ihre Weihnachtsfeier ab. Unter den Orgri- llängen beS Liebe- .Ihr Äinberlcin, kommet" wg bi« jugendliche Schuir mit ihrer Führerin. Schwester Lydia. In das Dotle-Hau- ein. Rach einem Choral ber Demeinbe trugen die Kleinen strahlenden Auge« die WeihnachtSgeschichtc vor. Zwischendurch langen sie bie altbekannten Weih- nachtslieder. Psarrer Döbel hielt ein« kurze Ansprache. 3nfolae einer im Dorfe voraenom- menen (Mb’ammiuna konnte jebem ber Kleinen eine Tüte Weihnachtsgebäck unb ein Geschenk "derreicht werben. Die am Schlüsse twrtTenom- mene Kollekte kommt bet Kinderschule zugute. — Am Sonntagabenb versammelte ber .Fuhhall- sPortverein 1 92 7 Älein-Cinben“ seine Mitglieder, beren Angehörige und Frei e des Verein« zu einer Weihnacht «fei - tm bie'igen Tucnerheiin. Rach einer Anspra^)« des Bors in en den. Kaufmann Weber, fand eine Berlosung statt
() Lang - Döns, 19. De» Der Gesang- -erein ,D e r m a n i a" hielt gestern abend
Petrol»umfunzel im .Vuv vor Käpin Tunbjes <ür. €ic hielt einen Zipfel ihrer blau n Schürze vor b?n Mund, und ihr Debitz schlug ^-fiigvr also" st auf einander. Und sie schrie auf vor Rüh- rung. al- sie unsere Diben sah. IXinn schluchzte He laut: .Sachte, ihr unlchuldsvvllen Würmer.
ist am letzten mit ihml" Boll ungewisser' Mingigkeit folgten wir ihr in die .Kufs' Käpin Tundje aber fast wie g wöhnlich in seinem Stuhl neben dem Ofen, hatte die Aug^n zu und schnarchte ttnt ein Sägebock. Sein- grost.u Hände lagen still wie aus Hol., auf ber Decke, b : er sich um die Beine g wickelt hatte. Sh: au«gegangene vfrife hing ihm zwilchen den L ppen W r stell- ten alle« leise hin. unk» b. ? Rachbarin steckte be Vi<t>tcr an. wobei fit heftig ip. nr - was mich ärgerte, matzte es doch, wi - auch ihr fchr.xMche« DellaPPtr. bm guten Käptn In feinem Schlum- mer stören Unb richtig, gerade wollt.n wir ruf <X*n Zehen!p^tz.n hinaiw'ch.eicheir. d schlug Käptn Tundje die Qlugen auf Sr bli.ki- gl '.ch auf den Tannenbaum aber er sagte Mn Dor:, lang sah er km Nein n Gngel an. der da h,ng Danach fab er auch alles andere, wa» vir mitgvbr. cht hatten, und man merlt« Wohl wie lchr es ihn erfreute. Io unbeweg ich er auch dasatz. Schlietzlich i doev ali'i sein Blick zur Kornuwde unb blieb an dem
hängen .Hol es Dir runter!" sagt« «r mi' mühsa ner S *nimc denn es hietz auch Anna, ^ch tat es unter Herzklopt.n unb trug es hin zu >h^. auf den Armen wie ein arotzes Brot Gr berührte die fo prächtige und txiunb:rgenau« Takelung mit einem zittrigen J nger. d^ch f© Machte wie man einen Schl ier berühr;. Dabei murmel e er .Danocht, Anaa! Gode S iU in all«
min Zang' Amen." Al- er des g ivrochen h<ckte. lackte er pö.tlich merkwürdig in sich zu. lammen. Die Rachbartn ftür* <• herzu, aber auf einmal stand si« aan.z Kill unb lallet« bi : Hä iN- ■Jnan hörte draatzen bie Gl.xlen von Sankt Ka- tb^>r.nen. Zch 'ah durch die feiner W S*l ;nen bei “WH das inedlich« Defich: b;# Kaptäns. beleuchtet von ben fiack rnden K n.n Zch ahnte etwai Ur geb u rüches. Ab t auch 2 eöche» wutzri "'chl s-mau. ob Käpin Xuxbt« nun tot war. als wr: pcwi ber Rocht» rin m Ibt h,nausgedrängt. no«b ^Mufe ctLm. Lieschen hiril übrig n* den Oemget an ihre Zacke g--pe tz unb trog ihres T rnn-mv'um- schien es mir mngeeech' ihn vom dem Schill zu trennen
t” der Turnhalle km bwiiabngei Weih- nachisfest ab. Das re.chhaa.ge Programm wurde engekitet durch rin 'ÄJtttüd be: Ä a • pell« Topp <Gi«tzeR). Der Ik-rttR < [ber. ber unter Leitung von Mulilleher Iritz Leib «G letzen» steht. z«i«e in feinen Dar- bietungen. datz er in jeder Hin icht auf bet Höhe ist 64c* der erste Ghor .Heilige Rächt. 0 gte*t du " i Beethoven- gab Zeugnis bao.-m. Die B.grüs'uv^Osprach« hielt der 2. '»or uynbe. Herr Puhl. $.-L Schneider be im ckinzri- ariang sehr beach-liche Leistungen 3m Teil des Abends wurde von hiesigen jungen Äuntbefjilenen «in Weihnachsstück Hott unb unter grobem B.ifall aufgefühet. Brionders erwähnt feien noch die Ghöoe .cks blies ein Zöger unb .Lvrnb. St nbch^-n . Dem D rtgemm wurde zum We -noch«-'eit eine Gabe überreicht Bemerk, darf we:drn. datz bie Turnhalle, trotz ber starken Winlerialle. tabr.loi gehest war Das hall mit. datz bi« Gäste recht lange bei- >a mm en blieben. Auch btt üblich« Berlo'ung fehlte nicht.
y. Staufenberg. 19. De*. Heut« feierte bet Landwirt und Umgiübrig« K rchenvorsteher Johann«- Schlapp bei körperlicher und geistig" Frische '-inen 80. Gebur:-tag ;m Kreis« feiner Aamllle. 3m Rainen bei er. ixe- nenen Dtsarnrt.r^. n orstanhes bei K.rchlviels Kirchberg überreicht« der Borsitzen^ Dekan Duhmann. dem Zubilar eine 3ubJaunubib<l und verlas rin her siches. m anerkennenden Worten gehaltenes Dlückwunschschreiben de» Prälaten Dr. D. Diehl dem eint schlichte aber geschmackvolle Gratulation-uriunbe des Lan^ö- nrchenamles berg« ugt war.
Bg. Drohen- Buf tck. 19 Dez. Gestern veranstaltete bie hiesige Bolksschul« ihre dieijährige Weihnacht-stier im Saale de» Gastwirt- Wagner Die Kosten ber Unt rbalhir.g trua diesmal die Klasse d.-s Lehrers Öfter- Held. Sämtliche Dirbietungen st.nben in Beziehung zu dem W«,hnachtsfest. Di Kinder 6>b- meten sich mit viel Giser ihrer Aufgabe. Arn befteii gefielen zwei recht gehaltvolle Theater- ftückchen für b e Kinderbühne. Dar^ Weihnacht-- lieber wurde bie Kekr umrahm« Lehrer Ott erbet b legte in seinen Begrühun -,-wort n bie Absicht s sicher Feiern bar. Kindern unb «Litern Jreube zu bereiten unb bie B zfehunzen zwischen 6chuie unb Gi-ernhau- enger zu knüpfen. R.ktor Z n b e r t b a l sprach allen Betctligt.n. belonberi auch ben Sulvor stundimitgliedtrn, ber Dank der Schule aas. Der Rein - wird, wie alljährlich. zu Schuizwecken >B:ch.rri/ v rwanbt. Dem Bemthmen nach besah' man sich auch nut dem Gedanken, einen L 1 ch t v i l b a p p a r a t im Laufe ber Zthre zu beschaffen.
• Drünbtrg. 19 Skj. Gin schwerer U n g [ ü d i f a 11 ereignete sich heute vormittag gegen 9 Uhr auf der B u d e r u - s ch e n S i s e n- fteingrube bei Atzenhain. Dort wollte der 57 Jahre alte Grubenausseher 8 c r b i na n d Schulz von Atzenhain in der Arbeiter- bube Feuer anmachen. Zn bitter Bude wann aber zum Schutz vor btt Kälte eine Anzahl mit Dynamit geladener Sprengkapftln un- iergebracht. Aus bis jetzt noch ungeklärte Weik eibloblerttn diese Sprengkaokln beim Icueranmachtn durch Schulz. Infolge der starken Trplofion trug ber bedauern-werte Mann a m ganzen Körper erhebliche Verletzungen davon, während bi« Bude völlig zertrümmert wurde Rach der ersten Hilfeleistung durch Dr Bitsch von Rieder<»hmeii wurde der Verunglückte durch die ber bei gerufen« ®irijener Freiwill:ae Sanität-kolonne vom Roten Kreuz nach der AugenNinik Gieyen überführt, wo eine Operation vor genommen wurde Das Augenlicht wirb dem Manne erhalten bleib..n.
3 Dl Hingen. 19 Dez^ Der vor Zahres- frist ncugegrunbet« Sängerbund .Hör- loff-Wettertal" hielt biekr Tage hier Feine erste Dentralversammluiig Im Dasthauk .Zum Bahnhof ad. Der Bandes- Vorsitzende. Schneidermeister Bocher von Ruppertsburg. gab ben Delchäft-btlicht^ et konnte bie Mitteilung machen, bah neben ben seitherigen Bunbesvereinen Rökbge». Rupperisbura Langd. Inheiden, Robhelm. Hungen. Weller'eid Gonterskirchen. .Gtntiachi" unb ,H.i m nie" Laubach noch der Desanavtrein Dillingen beigetreten ist unb weitere Anm.ldu.igen zu erwarten lind. Bei Besprech-rng des wichtigsten Punkte« der Tagesordnung. Tlhhaltung eine- W e : •
3<b muß zu mnner Shande g stehen, datz wir wis darüber entzweiten, unb somit g wann ich an btelem Heiligbenb wohl rin Sch ss unb einen schönen Spruch, j.boch ich verio: auch Lieschen, meine heimliche Brau:, unb Käptn Tundje unb feine Kufs" habt ich nie wiebergesehen. was alles mir später erst richtig Rar wurde
Was eine Srau in Afrika sah
3u ben männlichen Orforfehern ber buntdlrn Gebiete bes dunkln Srdttlle- haben sich in jüng- fter Zeit auch Frauei gesellt. Heber die 31 - drucke, die «in« vieler mutigen weiblichen P ntert, Norenee L. P-arvon. aut eine: Reise noch dem Kongo, bie sie gemeinsam m t Ihrer., Gatten unternoaunen hat, gewann, berichtet sie ausführlich in einem Lvnboner Blatt Ihr besonderes Interesse weckten die p'»chtschen Oigtn- fchasten ber einheimischen Völker iämm«, wie sie sich den Fremden gegenüber äuhcrien. .Zn btt Haliptlach« gleichen die dlngvborrnen un.rzoge- nrn RtnOcrn — He lind furchtsam unb. wenn sit die ^Möglichkeit dazu txibtn, hart unb grausam. IRan^e von ihnen besitzen einen stark ausgeprägten Sinn lür Humor unb es finden sich unter ihnen sehr treu« unb zuverlä sige It.-nrr. Der 9ingtborrr.e, der mir von meinem Gatten als Schützer und Begleiter zug.trtll worden ist folgte mir durch Dick unb Dünn, durch Wälder Gbenen Sümpfe unb Mäsi«, und hätte mich m« einen Augenblick Verlusten, beeor er mih uvt r dem Schutze meines Mannes wustt, Öelriim unb falt erschreckend war die Art d« Vegrüßung bie ber Rriknden von Seiten ber Frauen zut, l tmirbt. Als sie sich einem Strome näherte an besten jenseitigem Ufer sich d,- Dori Äafufu erhob sammelte sich fogtri4) die gesamt« weibliche Bevölkerung am Rande des Lasters unb Uctz rin WUUom geheut ertönen, do- wen ger mutige lerichangz reif ende In b.« Fluch« hätte Klagen können. Kaum aber war dz« weihe grau ta ihre Aeichwe te gelangt, <» stürzten sich alle ■ü mächtigem Srrungt aal sie unb wollten ihr durchaus der Reip« nach bU Hand schütteln, «tat Prozedur die bei der mangelnden Gelegenheit de- HSndtwalchens nicht zu den «rireulichste« gehörte. In kluger Wrife Nutzten «ich dir .<«> lenden das Vertrauen und bt« Freun'icha'k der Bevöllerung $u gewinnen indem sie auf ihre
tungsstugens. lourit beS^Ufku. km<* zwei « Iahr einen solchen »uwman 2kUtrt* mit Punriewertunz abzuhalten und auch alle zwei Iah re etn Sunde-fest in m og ichst er Verbindung nü BertinsiudrikOtn » oeian- sta! en. De: Bondesd.rigeni. Leh.tr Dietrich rgebn-.- des Wtr.ungs .ngen- zu Lanad am 19. Zant L 3. iu emmen und erm »Hute dl B^n e-vereint |n we. erem Borwäitsfreden. Sämi'iche Brichlullt lollen ber am 15. 3anuar L-cunenben Zahres in Rodh^nw fca.rfin£tnxt:i 3-rirrt «xriammlung -ur Genehm gang BorgJ g we d.n. Das dies- jährige Ban'esfeit 'oll m.t dem 5 1 adrigen 3ubi« löum des De'anavertins Bi111ngen am 1. und 2. Juli gefriert werben.
Rabertshausen. 19. Des 3 fr-g« der baurribsm Rach r g r ib den cke-eugn. en der Basal inbustne hat Psi erm Iß et H tar ch Zimmer von Bille- rtch - der C.i ,h4 von hur na^j Rodde >1. im leg . TTeriuh rin n vtcin » bruch angritge. in dem ber a- P Arbtuee di'u.rnd ve'chästigt Gxrb;x Di h. r g brochtntM C zeichn.n sich durch aroa« .yrilijf .t bei geringer Pors'i L: au- u.ib l.fku sich kt<b: »:• hauen. D.htr »st die Av.'atzfäb.'.kn gut. Gs ch becbH4> ig-. ün kwnmendei j:uj4r e.n bef-u« tenbe JergrStzerung de - Vtt ri ebes vorzunehmen unb ein Lstchlustgl. - zur Pes- vinzialstratze zu legen. Die Firma hat Here t« eine !2>5 M.tcr grobe S einrichter-alle «rnchrek. bie ben S einhau.n» Schur, j >-n bi Unbill ber 2D(.l«nmg gewähren 'oll. <9i Ich int sich hir« eine Anlage mi w rlschstklich.r Jubnft zu ent» w kein, bi bie su»ck> f. >r gen »r ist u d
alle ansa!lenden 'Bruc'r i cm; si g sirst .m-nahmsle-s zu Pflastersteinen (:: .in- und ;?.4 a'ieri verwenden lacken unb sich &• t »enbruiMtri-. 'ast ni4>t voriinhen. D r zu unlcrr D m ib gehörige H of Ringel-Hausen, ber durch b^n Xob des Cberam rr nnes K-^nrad Regk frei flrirerben ist, fort mit B.g»nn des neuen Wri» schasl-fahrt- neu verpachlet w. rb.it äs tamdrir sich um ein Dal von ra:tb 400 Rormal- Morgen mit teils gutem Takvsden. teil- bergigem aber doch sruchtbarem Griänbe Gm bt» sonder- g psleg er und In Heu besten Jahren ber Zeuch.t rkeik stetz nd r?hstb umhestand. be ond^rs Aepselbäume. ba- Werk b - feitb nge 1 umsich» liqen Pächter», ist vorhanden Wie man Höri, haben sich bereits v.ele P »chtliebhab r be. b^m Besitzer, dem Fürsten von Braunselck. gemeldet.
• Z rai« -AorloP. 19 Dez Di« Sauarbeiten auf Dem hiesigen Schwelkraft- werk. die bei bem lri:h r.g n guten Arbeits- Wetter rüstih vocwärksqrichr.tten waren, sind durch da- einknenbe Frosi Wetter unter- b r 0 db e 11 werden Da Brio na bellen um die es 'ich hier in der Hauptsache handelt, nicht mehr ausgriühn werden können. hat bk Firma Holzmann am Sa sag ISO Maurer und andere Facharbefe: entlassen neber ein- heimischen Arbeits rä^ten sind r* auch felch« au» ber flkgenb von Fran.,u t Di« Gi'eikonlrrnt- tionsarbriten ber Firma Lav. renz * Go il>skn- bach) haben bisher Mnt Unterbrechung erlitten.
' Ärcto i'Vrtcbbcrfl
—• Bad-Rauheim. 19. De>z Iw Hier t»n 80 Jahren ist einer Der ältesten Turner des Gaue« Hecken gestorben. Hrin- rich Hartmann IV der über tk) Jäher ununterbrochen brr Deut'ch 11 Tumrrichast an gehörte und früher zu den b.kanntesten Turnern des Heimaigauis ulbll; J\r V rftotö.o« ist der Vater des Se»>rkstumw.irts Fritz Hart» mann. Heinrich Hartmann war Lin-ildbnge« Ohrtnmi glitb des hiesig n 5 um».r<ins 1M0 und Inhaber des Ghrendrjeles des Miltrl- rheinkreifes b r Druljch.» Turnerichast. Ot war auch 5driegsvet.ran hon 1870 7!
I Steinfurth, 19 Dez «startenbouinspt'tor Rentfch - Friedberg hielt hier int Darmstädter Ho ' einen B 0 rtrag über Schad- lungsdekämpsuna durch Spritzen der ObÄ- bäume. Die Rotwendigleit des Spridm« der Obstbäuuic gegen P l,kranlhel»rn R ivenunae- zieser usw wurde allgemein eingtfehen. Jm Februar soll die Motorspritze der Fnedberget Ldstdauschule da« Spritzen von 0bUoäumen ,n unserer Demarlung vornehmen. Qine gaitw In- J£bl Odftzüchter meldeten ihre Bäume da ür an. Rach dem Vortrog wurden unter die M-tglieder des Obst- und Gortenbauverein» kchs Oasibäum-
Freude an Spiel- unb Weltkampf mit Recht rechneten. Kaum waren |i« «ine halb« Ctunbt anwesend, fo hatte sich der Tag zu einem der Feste-sreude Oerwanoelt. indem ei.» Wettrenn«-n noch einem Frinken für bie Frauen veranstaltet wurde. Die Münze würbe etwa b) Meter entfernt auf ein Stück Holz gefegt, und ba« Spriu- aen und Laufen danach begann. Durch Kleidungsstücke wurden !k Mbri so gut wi, gar ntchl behindert In einem dichten Haufen stützen sie 'ich warfen Hände voll <3rbe noch dem Fra »kern in brr Hoffnung, auf diese Weif, frimr Ml- bo ft zu werden. Da» ganze Unternehmen ml» frileite wahre Stürme bei Loch-ns und Sche llens, und die Gewinnerin wurde netdlos beglückwünscht. Doch auch bie männliche Bevölkerung IvllLe ihren Anlell an den Belustigungen haben viele war besonder« durch ihre Icitfame, vbantastilche Ha ir- «rächt ausgezeichnet. Der Gewirner »er rin alter Träger bem wegen feines Alters rin Boriprung ziigebillial wurde. (?r erlabt« bi: TRuiw in >«m Augenblick als er mit weit ausgebreibeten B inen b«nfllilt Sein Anblick er.if«ffdt« ein. Lachsalve unb es wurde ihm voe^eworien, datz er bi «her lerne C *xrxl(tx nur liuul• *rt habe w* al» Träger mit nichts weiter a(« m.t der Aeilrio'che belastet zu werden. Jn Hinkunft werbe et aber tV» Zell tragen müllen. Am nächsten Tag von feiner weist.-'-, chema nach ber R.rw-ndunz des Franken befragt, gab er zur Rntwori. er wolle sich dafür einen reuen Rock kaufen. de2 reich« ft nicht, ob er nicht noch einen zweiten betonen könnte. Den Vorschlag Ikb ihn durch einen neuen 2d,ti la ul zu jrriv.m ! tr er aber ab Doch "!cht immer war das Leben -. Krngo fo Wdi- li'ch .Wir brachten bi, Rochf. Io beruhtet Florence Pardvr .auf einer 3rt erhöhten Platt» ’orm zu. über die sich ein Strohdach erhob Wi» hatten uns noch nicht lang, zur Ruh« begehen, als un'ee Hurd furchtbar ui beulen begann und das Keuchen eine» wUden T eres m unterer nax-'fen Ra.., vernahmen Dir befahlen un<e» rrm ^‘Jet, einem Kannibalen von geealti» gern 9 rperbau. ein mächtiges Feuer zu ent» zünden, unb mein Gatte schtiel bU R^cht über mit bet Flint« im Jm Was d ries Schreck- m« bet Rache otwrien. haben wir nie erfahren, denn in der Dunkelheit konnten und wollten wir es nicht verfolgen.*


