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Aus her Provinziashaupistadi.

t» leben, den 20. Treber IW

Arbeit im Vmlenvalb.

lieft cidle hegt über de» Sali 5*®ctatnb stehen Cie schneedetadenen lauern da Xein Ion. fein Laut' Aut av und zu. wenn Heine fcdpee« mallen 000 den Heft« rutschen und »te leichter Staub durch bit Luft fUegra, giw « et» Irifee

Sommer luftiger «oOetG^ang die Luft durchdrang. Aaser funw u>d cdymetterlmge ld)tDrci. n. ba der richt u nendl che Buht

flud) btt Londft c-fte lugt oertoflrn be. 6<e träumt von ben kommeitagen, en btnee hier luftige flknberougfl ben Stilb durchzogen und ihre lieben, allen Bolkslteber fangen Je gl ift es ruhig aut »hr Äur leben IHorern kommt der Briefträger drunten aus dem Städtchen und dringt Karlen und «rieh unb auch Weihnacht»pokete Der Schnee knirscht unirr seinem Ichmeren Schritt

Vos Eichhörnchen brobtn hn mannen, moltgtn 5teft ftnbe, bot Leden beinahe langmeill* en ß«hl Id nKnifl ba unten aus bem Sen

Doch horch' Rommen da nicht Menschen? hort man nicht Stimmen'

3m »orflrngrouen zieht ein Impf vermummter Männer, mit Sägen unb Beilen bewaffnet, vorbei E, sink' Holzarbeiter. Bähe an brr Rondstraftr legen sie Mäntel unb Handschuhe ab. prüfen die Sertjrufle unb beginnen ihr Werk

Kolb fniftert auf brr Schneise ein lustiges Feuer Der Jüngste schleppt irorfene* Holz herbei unb schürt Me wdrmerbe Flamme, ble beftänbia brennen muh degrn Mittag kommt bann der Raffte kestel darauf

Berschlägt durchhollrn ben Waid, man hott laute Sahif# Seile »erben geknüpft, und krachenb stürzt ein Salbrtelr zu Boden Ein Lechzen noch. Hn IHse. Zittern der Arffr. unb still Hegt er ba.

TM» Sterben der Bäume Erfüllt et uns nicht mll Wehmut, wenn mir sehen, wie bk stolzen Buchen und Lichen hing,mäht werben?

Doch die Hollhauer kennen keine weiche Regung, sie kennen nur Ihre Arbeit. Vie Menschen wollen hol, für die Küche, (le wollen Stämme zum Bauen, unb der Handwerker braucht Bretter unb Bohlen

Die Beste werden ahqebauen. strotze Haufen Belfer aufttelchlchket. ble Stämme flflpallen unb aufgesetzt

Tn» Mittagsmahl vereinigt alle Arbeiter unter dem Ichüszenden TannenMrfiöt Manches Scherzwort durchstieg! ble klare Sinterluft 3m Auf- unb Ab­geben wirb das Modi verzehrt ^Manchmal Ist da» Brot bart gefroren') Der beihe Rossee tut seine Wir« hing, unb >ann bas Schönste: ba» Pfeifchen? Wenn es nicht wäre?

Beu gestärkt unb da» quaimenbe Oeschen im Munde sehen die Holzhauer ihre schwere Arbeit fort, bk die frühe Dämmerung zum Feierabend mahnt

Eichhörnchen unb Speche ober freuen sich auf feben neuen Tag. ber wieder Leben In bk Walte«, stille bringt B

Sin Chor Troienburger Schüler.

Ein Lh 0 r Rotenburger Schüler fang am Frttiag In der Stabillrche alte Weih­nacht «weisen. 04 wurde durch diesen Frauenchor der Roten bürg >-r Schüler Hn« rechte Vorbereitung auf W-fftnachten g brache Da« war ein tttsch-fröbliche* Musizieren, an dem Sebastian Vach feine Helle Freude geb-rbt hätte. Äaum frmanb wirb jemals einen fo Keinen Ehor (14 Frauenstimmen) von Io stark schwin­genden Ihren unb so guter Sprach? gehört

hoben. E4 waren eben keinerlei abgeklemmte Stimmen, iondem frei ichw.bende X*w ooe tret atmenben Menichen. Duzu dwe Sprache die man nur »ii be» Mott .deutsch» Sprach b zeichnen kann. Die bange Frage in b.tn twchrhaii au« dem Herzen g.'ungen.-n Stieb .Liebster Herr Idu. wo bleibst du so langet X:ixm doch mir v.rk» hier auf Erden so b-iugf. war w rk ich baij*. 3m TBor Ttot war V>L ba« Dort S.r-V im leb en Teil M Liebe« .«» bUb-H >« Maten" war ein leuch'enb?r S rahl. ,E« steigt die Sonn pom Huantelslaall unb neigtt sich au* einen S all. die 3ng*i fing?« all" ba« w^vcn Morte ovn unenblicher Kraft unb Schd iheit. wrnl nich « ou« ihnen gemacht wurde, Iandern aut weil fit lebendig tneberg geben wurden Li freiem Abend rurai endlich einmal ßi.bcrterte für die Fuhbree übetHflflig

Der Sopran-Solo konnte Ierbet trotz Maer luftigen unb freien Töne 0 t die Tonhöhe nicht halten unb wirkte etwa« matt wurde aber durch Sie warme, schöne Altstimme votteilha t gestützt. ^6r reue dich. Himmel inb Erbe", war eine mächtige Leistung ber QlU<itmme. dm.eUie Ehbrr kamen trotz sorg'älttger *3 Hierbei hing n!f>t tu ihrer vollen Geltung, weil H ihnen teilweise noch an Modulattonslühigkeit fehlte Da ur wurde man durch ble wahre Fröhlichkeit. Vaturkra'l unb 3nnig,cit : den DoUIonunrn gelurjtnen Liedern Still, weil« Rothlein fchka'en w ll!".Äommet. ihr Hirten".« blühen die Maien" unb .Lieb Aachtigall. wach au'" gon» entschäd gt. 3n wel­chem Zuhörer frohlockt nicht fehl noch weiter ba* natürliche unb musikallsche Leben, mit dem ba* Lieb von der Deistnachisnachttgall gelungen wurde. Einen besonder« tie en Eindruck bat do« Sprechen ber Drihnachtstgeschichir gemocht.

04 ist schön, hast ein Thor ber Votendurger Schüler jetzt beginnt auch die Oeffentfid)Mt an der intensiven Arbeit ihrer Schule an echtem Sprechen und Singen teilnehmen zu laften. Et­wa«. worauf man schon lange hofft, eine Er Neuerung unb Deitcrentwickiung bet Dcfang«- kunst im Sinne echter deutscher Sprache, war hier zu stören. Man dar! zum nächsten Jahre wieder ein solche* Weihnachtssingen toünjben.

(4irf;cncr «ochc imarkt-reise.

E« kosteten auf dem heutigen Wv^enmarkt: Sut er 200 bi* 210 Pfennig. Watte 30 bi« 35. Ääfe ao Stück, eo bi« 143 Wirsing 15 bi« 20. Deltzkraut 10 bU 15. Aotkraut 20 bi« 25. gelbe Lüben 10 bi« 15, rote Lüben 15. Spinal 40 Lnterkohlrabi 10. Lstrünkohl 25. Losenkohl 40 bi* 50, Feldsalat 120 bi« 230. Zwiebeln 20, fflen. rettich 40 bl* SO. Schwarzwurzeln 40 bi« 60. Äortoffe'n 4 5 bi* 5 Lepsel 10 bi« 15, 'Birnen 10 bl* 15. Lüs e 50 bi« 70. iu.ige tzLhne SO bi« 110, Suppenhühner 100 bi« 120. Ganse 110 bl« 140 Pfennig da* Pfunde Eier 19 bi* 22. Blumen- kohl SO bi« 140, Salat 40. Endiv-en 10 bi« 25. Lauch 5 bi« 10. Lttkich 10 bl« 15. Sellerie 10 614 50 Pfennig da« Stück.

'Kornotiicn.

Tage«kalender für Dlcnltag Stadtchealer 7.30 Uhr, .Da* stärkere Band" (Ende gegen 10 Uhr). Lichtspielhaus Bahn- stosstrahe Wala Hari, die rote Linzerin". Lstvria-Licht spiel«: .Die Berus von Denedig".

Aut dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Et sei daraus hingewtesen. datz von setzt ab an der Raste Eintrittskarten für alle Vorstellungen bis einschließlich Dienstag. 27. De­zember ausgegeben werden.

SkMl ö?r trnngemöFA Bösel! 5monl öle Sngilete!

der Sloten bereuet, worunter d e L cre sehr zu leiden haben. Ulan lo.l r Lücklichi aul die Lit renfchen und

auch noch nachher schwerzeiide« Fressen an den emp ndUchcn. ungeschstyicn Sohlen der Sloten

eie nnzw«ckmLtz»ae« Schnee- SchMel, mittel sieht maa h er nnd da w unkten Straftet» anaewandt es ist ba« Streuen von Salz, wodurch zwar der Schnee ra'ch dah.n chm Ui anderseits aber auch UnannehmUchle len für Mensch unb X^ec ent­stehen. .'un.ch'i verursacht biee« M ttel einen harten Moilch aul dem Bürgersteig, der ferne« laizigen Gehalt« wegen lür die Schuhe der X'a! anten recht wring zuiräglich ist Sodann ist da« Salz aber auch für die Hunde lebt un- anaeuehm denen es. wie un* oon lachoerstündiger Sette THitgeteilt wird, beim Durchlau en und

die Hau. re von der Verwendung freie« Mit­tel« abschcn. nsbelonderc sollte rot den Ge­bäuden der Stadt da« bisher boct immer ge­übte Salzstrruen unterbleiben; gerade von den städ'.üchen Stellen darf man wohl zu allererst die Erfüllung dieses Dunlche* der Bürger- Ichaft erwarten. Von Dnlertlfe ist e« übnaen*. au hären, datz in Zrandurt a M da« Saiz- streuen zur Schnee chmeize polizeilich perlten ist

-Der« ometlnGietzengesichtet! Wie uns von Lne. stellten der velhandetsgeseUschast, deren Bureau sich auf dem Gelände ber Margareten Hütte befindet, mitgeteilt wird, ist oan ihnen am Sam Stag nachmittag zwischen 4.15 und 4 30 Uhr von . _ tt« aus der in unlcrem arftrigen

Blatte gemeldete Äoraet gesichtet worden Er stand etwa» link» vom etoppflbrrg in nicht allzu arotzer Hohe mll ziemluh senkrecht nach oben gerichtetem Schweis und war so hell, daft die Beobachter glaub­ten, den Schein einer Feuersbrunst zu sehen. Erst durch unsere gestrige Mitteilung erfuhren sie, daft e» sich hierbei um ben neuen Äomrt handle.

" Personalien. Ernannt tpurten: her Heizer an der medizinischen Klinik. Frauenklinik un.- Älinlt für Hautkranke. Otto 5 reib btt er aus Gieften. zum Ma'chlnisten daselbst; die prov. Aan. arbeit Mehrerin Lina Mulch zu Lich *ur Hai dardtiislehierin an bet Volkstchul« zu Lich unb Umgegend, der Lehrer Gustav Herbst zu Mlleri«hau|en. Kreis Alsfeld, zum Lehrer an ter Volksschule zu Lang ®ön*. Ärci« Eleften.

Die Gewinnliste der Lotterie ü n ft I e r b i I f e 1 92 7" ist Im heutigen Anze, genteil enthalten. Interessenten seien auf diese Ber offcnllid)ung besonders aufmerksam gemacht

* D i e b ft fl b I e. Der heutige Poiizeidettcht meldet: Am 10. d. M, nachmittags gegen 3 Uhr. hat sich In der vorderen Goethe strafte ein Dieb in eine "latterrewohnung, trotzdem die Bewohnerin an- wesend war. eingeschlichen und aus einer Handtasche ein Bottemonnaie mit etwa 30 Mk.. sowie eine gol­dene Anstecknadel mit Perle im Werte von 100 Mk entwendet E» empskhlt sich, ble Rorridottüren nicht nur zuz 'machen, sondern sie auch adzuschlleften. In ber Nacht xum 15 Dez. wurden aus einem f)ofe am Ludwlgrplatz von der dort hängenden Wäsche nachstehende Sachen gestohlen Zwei Tischdecken (grungeroürfelt), eine blaugrftrelfte Bluse und eine hellblaugelt reiste Bluse, mit schwarzer Stickerei ver- leben. Bor Ankauf wird hiermit gewarnt Sachdien- liche Mitteilungen nimmt die Rrtrnlnalpolhzei (Rieften entgegen.

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Hand ber e 0 aaaeki! che n Eeistl ich e n tn HeNen bld! freier lagt feine fretzjähnge Haup«- pcrammlung in Svan.1u;t a. TL ab Die Ikr» Handlungen wurden In Den.xtvng be« "Ikt*

Direktors P'arrer LH ZDtl» mar «Darmstafr). dvn P'arrtr Brill (»n>b* Lieinheimi geleitet Der Iahresbe.icht konnte fre wn err gedeihliche Entwicklung des Der» banbes fttzstelien. wobei be onber« Vie nach lang­wierigen. mit bem Leichsauf 11chtsami für 2*rr» ftche rungen gep'logenen Der h.nfr ungen 1 fr ich zum 2«chlu'> gekommene Selbstün. .gmach^ng des Tkrbcnbr* erwähn: unb ble.bei ber tat- kräfiigen Arbeit von Dekan a. D B 0 e « cheM (Dichcmheim) frinTbac gebucht würbe. Die Aech- nung*a6Uge ertolgie durch ben Be bank«.ech»ie» Pfarrer Xnibe* sDeift-Tll.cha). dem fur 'eine mühervlle Arbeit gebankt unb Entlastung er­teilt trur^t. Weiler wu den ble neuen Der- band«ladun gen beraten irtb einstimmig ar ge­nommen. Der Haup oerfammlung wa. eint ge­rne in* u nie Sitzung ber Dorstanos- unb 2Uf- Nch «ratsmllgUeber mit ben Dekana'.s-Der» traum*mjnncm po.au« gegangen.

(Weitete Lokaluachrlchlen i» 2. Blatt) 2kniih*r <iorie.

Berlin. 20 Dez (DIB Funkspruch > Nach­dem schon gestern an der Ävendnachdbrse abbrodelnbe Äurfe zu Horen waren, neigt im heutigen Frühoer- kehr die lenden, eher weiter zue Schwache T'ae Äeschilt ist noch lehr st ll, und Äurfe sind noch nicht zu Horen infolge des steifen Geldmärkte», de« nahenden Ultimo» und der devoistehenden Unter­brechung zu den Feiertagen verhalt sich die Speku­lation sehr reserviert Am Devisenmarkt nennt man Bari» gegen London 124.02, Mailand W.W, Ma- dttd 29,275 und London gegen Radel mit 4.WO

(Li.igcsandt.

iFstr Form und »1.1 U.irer dreier Jtubrll stehenden Artikel uv>r iimmi die Aedaktion dem Subliki m «<*<eei*b" '*it nortung.)

f)ei,ong der Straften bahn wagen.

3n brr neuesten 2fu«gabe des Siefteneg Adreftbuchr» findet ber Leser u. a einen Hin­weis aul die geplante probeweise Hei­zung zweier Straftenbahnwagen Bis iet)t hat jefr>4> der Fahrgast hlerv.-n noch nicht« per pürt. We bet pl lSweif? am Bahn- bol mll warmen Fallen den Wagen der Oleft l- fchen beste g'. kann sich vom Schaf,ner an Stella eine« Fahrscheine« einen Saranfieschetn au«- MnLlgm lassen, bah er bei dnrt Fahrt bi« zum Lchufriib.-.u* mll mehr al« el« kalten Rüben da« Fahrzeug DerUbL De adezu vor- slniftutlich mutet len Beschauer ber wärme- spenl-ende Heizkorb mit dem baneben stehenden Kohlensack an der Endstation am Brhnhof an, wo der zum Oi*llumpcn gefrorene Schaffner sich wieder Leben eliuulLitten per uchl. während im Wagen eine Aellame sich auftut Kochi, heiz!. bügelt elektrisch Hier sieht man wahrhaftig: Diesten wird D otzstadt 3 D.

Lprcchsiundcn brr NcbMtioe.

12 bl» I Uhr mittag». 5 bl» 7 Uhr nachmittag» $am»taq nachmittag gefchlosten.

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Isl dieses Päckchen nickl neH? Möcklen Sie es nickl auck aul Ihrem Weihnachtstisch haben? Möchten Sie damit nicht den Gabentisch vervollständigen - in allerletzter Stunde, wenn diegrossen Sachen* schon da sind?

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