Nr. 2Z( Zweiter Blatt
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Dderheffen) Zamrtag, 19 Novemder 1927
wische» Frankreich und 3tall«it lut
Der
1L M ll ionen etiuf. bk nneic
En twickluiigsmögsichr eilen bern sich Immer wieder
macht
weiss.
fremde Ginl
Phrase.
Zukunst meint.
deutscher
Maffenwahn
dieser
Geburten
Überschuh in Berlin und Hamburg:
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Irrtümer, sondern in ein Feh lbenken gern
Es ist heraus
Heute
fü reinliche Men-
Berlin Hamburg
Hahn, sei Dank.
focuni kurz tw Dtederbegian erchondtunfren. öte sollen sich um
1926 0.1 2,7
denen barm bte groben kriegerischen Aus einan Versetzungen chervorgchen
Großstädte 46 beutlcheSfäbte über ICO000®into.
2000 Sinw.
10.16
5.06
5 94 wird die
Mög- i. und
Don Paul Edmund Weiner Seel und Doti
Städte Preuß Gemeinden üb.
Land Preud Canbgem.
u ®ulibeyrte-
Dir wiederholen, man kann n chi sagen, daß derartige Verträge dem europätichen Fr eben dienen. Hat der TBlkrfnmb überhaupt einen ölrm. bann muß er sich mit allein Rachdruck arten dergleichen wenden, gegen Formeln und
Diebe mit ^Backentasckien^.
Die Ässen besitzen in ihren BackTNtaschrn eine praKt'che Einrichtung, in der sie all er mögliche auibewähre" und t>crfte<fen formen, aber rt gibt auch Wenichen, die schlau genug sind, sich eine
zeichnete Entwtcklunastendenz: du rtenüderlchutz. auf je 1000 net.
der autl
9.7
3.9
4,6 Bedeutung
noch _______ __ ----__
Ikdaufotrert tw 400 WIN tonen Mark ent»
man sich Hörer aU bisher die Rechnung ausmachen, daß die Hineinnahme von fremden land» wirtschaftlichen Or^eugntllro nichts anderes de deutet, al« eine Lokynzahlung deutscherseit« für fremde landwirtschaftliche Arbeiter, die ihr Geld naturgemäß für die ,.ieu^eri<ichen Produkte ihrer Heimat ausg den. dah also die ' eine Finanzierung
1913 16.16
1922 12 47
1925 12 50
Unterstrichen
Ibrü |t ung und Sicherheit zugleich drehen. Dir find gespannt, ob dabei der Gegensatz der recht eigentlich den europäischen Frieden beunruhigt und uns hier eben zu fr.dm Betrachtungen Anlaß gab. ebenso ignoriert w.rd. txne tm September Rur AortineiUafcuropa angesehen, iß so kritisch etwa ter Bez'chungen zwischen 2 lauen und Polen und dergleichen sein mögen, fein Gegen«atz so scharf und beunruhigend, wie der
Zahlen noch durch die Entwicklung in den größten Städten Deutschlands. Es sank der
btrtten zu sein, wenn trotz- - Immer wieder die Ae-aun g gelt end die Steigerung industriellen Sepvrts durch Hineinnahme fremder aamri1<ber Produkte zu erkaufen. Bekonder« gtfi das für alle in Deutschland entbehrftchen Genustanikri MKthe
Daraus geht ohne viele Worte hervor, welche ungeheure Beteurung kür Industrie und Gewerbe der durch den Gelunenüberichuß auf dem Lande erü mögliche Menfchenzustrvm in die Städte hat für die da« Land Erzedungs- und Ernährung«- fpften trägt Wenn irgend eine Tatsache so beweist gerade diese die Schicksalsgemein- f ch a s t zwischen Stadt und Land, zwischen Industrie und Landwirtschaft. Allerdings hegt in diesem Zusammenhänge auch eine starke Gefahren quelle mitembejnlkn Schon der lockende Anreiz der Städte führt vielfach dazu, diele« natürliche Srgänzungsverhältnis zu kor- eieren auch in Zeiten, in denen jeder neue Menlchenzustrom vom Lande nur eine Berit ä r k u n g des Arbeitsmangel« in den Städten bedeutet und eine Entblößung des Landes von für die Erfüllung seiner volkswirtschaftlichen Aufgaben notwendigen Arbeitskräften Dies widerfpricht den ureigensten Interessen von Industrie und städtischem Gewerbe Jeder Entzug von Menschenkrost Über da« unbedingt notwendige Maß hinaus bedeutet eine gefährliche Schwächung der Aegenera- tionsfähigkeit des Landes für die Zukunft. Schon au« diesem Grunde haben daher Industrie und Landwirtschaft ein brennendes Interesse an einer erfolgreichen und möglichst großzügigen Durchführung des ländlichen Siedlungswerke«. ,
Ebenso wichtig wie die bevölkerungspolitische Bedeutung ist auch die wirtschaftspolitische Bedeutung der Landwirtschaft für In» buftrie und städtische« Gewerbe. Au« dieser Er- keniitnis heraus hat man die Landwirtschaft lehr mit Recht geradezu al« die Drundindustrie de« Lande« bezeichnet. Bor dem Arieae verbrauchte die Landwirtschaft an industriellen und gewerblichen Erzeugnissen annähernd 6 Milliarden Goldmark lährlich. wahrend der Ausfuhrüberschuß nur etwa 5 Milliarden Goldmark betrug Alle Bolkswirtschaften de« Au«lande« haben also im ganzen nur so viel deutsche Er- zeugnifse ausgenommen, wie die deutsche Landwirtschaft. Der Wert de« landwirlfchaftlichen toten Inventars betrug bei einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 28 Millionen Hektar
1830 560 Millionen Arichsmari.
1870 1 400
1914 12 400
Bei einer jährlichen Unterhaltung von 10 Prozent und einem jährlichen Ersatz von weiteren 10 Prozent ergeben sich danach Bedürfnisse an industriellen Erzeugnissen von ungefähr 2,5 Milliarden Aeichsmark. Man muß sich diese Zahl vergegenwärtigen, um zu er- messen, welch? vechängni «vollen Folgen es für die gesamte deutsche Industriebevölkerung haben muß. wenn d.e deutsch? Landwirtlchast infolge Unrentabilität nicht nur nicht ihr Intensivierungswerk weiter sortfehen, sondern auch ihren gegenwärtigen Produktionsstand nicht mehr behaupten kann. Zwangsläufige Folge einer wachsenden Unrentab lität der deutschen Landwirtschaft ist eine Absatzkrise, die zu einer Arbeitslosigkeit in einem selbst für die Erlebnisse der letzten Zeit unerhörten Masse führen würde, Wiederherstellung der Aentabili- t ä t der Landwirtschaft ist der beste Motor. um die Id^Derringenbe deutsche Bolkswirt-
foiche Vorrichtung künstlich heroustellen. Ein englischer Beamter, der lange In Insiisn gelebt bat. Oberff 2 br y OBrien erz Hit von indischen Dieben. die den Affen diesen -Bocuug abgesehen haben und sich zwar nicht in den Backen aber doch im Schlunde eine Tasche Herstellen, die gestohlenes Gut aufntmmt. Um solch ein wertvolles Bersteck zu erzielen, bedient sich die schlaue Iheß eines schweren fret«16rnr.gcn Bleigewichts, das an einem 5 Zoll langen Strick beseitigt ist. der am andern Ende in einen Knoten ausläuft. Das Blei hat etwa einen Zoll im Durchmesser und ist ungefähr einen halben Zoll dich Das Gewicht wird in den Schlund herunter ariafsen und vor d-m Herabaleiten durch den A not en bewahrt, durch den die Schnur -wichen zwei Zähnen des Unterkiefer« festgehalten ist Ls ist nicht gerade angenehm, dies Gewicht länger? Zeit im Schlund zu haben: es dauert einige Zeil und geb: auch nicht ohne e.nc Entzündung ab Aber schließlich wird her Deb der stolze Besitzer einer Tasche, die Ich in den weichen Teilen be« Schlunde« ausgebildet hat. Hat er erst einmal feine .Backen- lasch«", dann kann er sich ijnxr auf m-nnigfo<K Meise bedienen. Aleuu Dertgogensiän^-e, wie Ainge oder Edelsteine, die er sch anrignti. verschwinden sofort in diesem Bersieck ohne daß auch die genauere Untersuchung s.-ststesien kann, wo sie bingefornmen finb. Einmal tour e ein Drei» verhaftet, weil <r fünf Goldstücke gZlohlen batte. Er war auf sri'cher Tat ertappt nut tx-n Goldstücken in der Hand. Der Dvrfpolizst fch"te ihn zur Polize.statt on unb überantwortef ihn dort einem andern Schutzmann, der ihn vor Gericht bringen sollte. Al« aber hie Perst-alten ausgenommen waren und der zweite Schutzmann das Geld, da« auf Den Tisch gelegt worden war. an sich nehmen wollte, waren die Goldstücke verschwunden. so spuriv«. daß jeder von den beiden Schutzleuten den andern beschul togt- er hätte das Geld genommen. GlücklicheNve'fe fand sich ein fiügcrer Dritter, der in den Trick« der indischen Diebe des'cr brwandert wir. Er schfug plötzl'ch mit der Hand an fre Gurgel des Gefangenen und riesi .G b sie rau«, toi Schurke^ Unb tut* säch.ich kamen d < fünt Goldstücke in« Licht. Die Tasche in der Gurgel >.eni auch den G fangenen dazu. Opium zu verbergen, von dem fte sich auch im Gesängn s nicht trennen können.
1913 1925
6.1 0.4
91 3.5
borgen*, fatale P rop en wird fester, bekommt einen wuchtigen Halt. Darum stand da« Dasier im Becken, bei un« oben und unten bei Schw eger- mutter«. Da« war brr Tatbestand.
Danz unten im Adler wohn: die Verwalterin Wir haben ihr den Derdrun gemeldet, es war unumgänglich. Unb weil wir fo reinliche Menschen 'ind. ^ie Frau im Keller denkt sich
schen Konkurrenz bedeutet. so würde man. so scheint mir. sehr bald von diesem Ber l ust geschÜs t Abstand netzen en Für die für Südfrüchte vergeudete Summe könnten z. B 72 000 Facharbeiter, für den Einfuhrbetvag an Mo!kere Produkten ungefähr 300 000 ury.ernte Arbeiter das ganze Jahr hindurch Lohn und Beschütt'.gütig finden, bk ihnen sicher träne, da die ganze Entwicklung beweist, baß die fttnb- Wirtschaft alle ihr zufließenden Mittel für eine weitere Technisierung und Intenstmeruna der Landwirtschaft verwendet. Eine weitere Glicht- achtung dieser Zusammenhänge wäre ein Ba- banquespieien mit der deutschen Zukunft. würde bedeuten, daß sich die Industrie selbst die Grundlage unter den Füßen weggräbt.
Seit Jahren führt Deutschlaub den fdbtectoi Kamps gegen die Kriegstchul lüge. Es führt ihn mit benfeiben psychologisch untauglichen 2fM- tvln, mit denen es seinerzeit den Krieg ae- führt hat unb glaubt feine Ausgaben in der gewi"enhaften Or'r>richung bet wirsischen Kriegs- uriachen erschöpft. Boch ist die Tatsache nicht Änne Bewußtsein ringegangen, daß Böller sich nicht rigentltch in
das ander«, zum Ber'piel denkt sie: wie kann man rem sich Irin unb den Ablauf verstopfen? Sie hat sehr lang darüber gesprochen, unb die Harmome ging ganz in Stücke. Dann gab sie den Tatbestand rin. telephonisch: es war ihres Amtes. _
Srither lebten vir in der Erwartung. Tag für Tag sind nebenhin weitergelau en. werter mit Seife unb Staub, so mußten wir einen künstlichen Ablauf schaffen, einen Umweg, was die gufwJeme Vertikale anlangt. E» wurde die Der- 'chlußfchraude am S^Menf abgetan tollen zur Nutzanwendung i.n ähnsichrn Fall), so daß bas Dosier auf direktem Deg in den darunter- gestellten ner stürzte. Bur rin geringer, doch triftiger Prozentsatz rann daneben, weil da« Gelenk hart an der Danb sitzt, unb da rann es bet Adhäsion entsprechend und kam zu Füßen de« 8imer# al« glitzernde Lache vor Darum drei- tetrn ir;r um die Füße te« Eimer« r.ncn Lappen, einen sogenannten Pu^lumpen. So ging e« bann. Dährenddem lebten wir in der Erwar unz.
Aber jetzt rst es heraus, meiner Seel unb Gott fei Dank Heut waren ste da. die Spengler. Grell unb Lehrbub, blonb alle zwei charmante Kerle vn blauen Arbeit« zeug unb mit der großen Botam'ierdüchse. da war ihr Derkzeug drin Und dann hatten fie einen Apparat: auf ein.-m massiven Brett ein schwerer Zylinder, oben in Augriform, und eine Pumpe gehörie da»u n:it Manometer, unb ein Stück Schlauch m.l Der- 'ch^usigr.si. Da« war die Q5efreiung«r-.aldbtn.-
Schwerwr.gend für den Der lau' der Aktion war der Umstand, daß wir oben die Schuldigen waren unb Schwiegermutter« die Leidtragenden w.e man sagt. Dell jener Pfrov en. Er olg un'rcr Ähnlichkeit unten stak bet Schweger- mutttr« im Gabelstück. Dir hätten uns eben geßautft seit wir hier wohnen. aroJlcn sie w.d mH« zu un'erm Dorteil, geschweige dem ihren ‘«Sic man so spricht ovn Stockwerk zu Stockwerk: chlleßllch bleibt es in b:r Fern.sie.
Prakn ch verfuhren d e 6?cngler so. dah 'ie unten bei Schwiegermutter« bic Sröf nung Vornahmen. Sie montierten da« Gelenistück q5 Die man w". >. sitzt lo ein Aohr ineinander von öden her. e« si'zt wie in einem Tr.ch.er. unb die Binbungsstellen werden mit @:re und Zement ab- aed.chtet Aatürlich gingen unsre Spengler um» gekehrt vor. Sie kratzten die Dichtung ab und
auf der sie steht
Industrie und Landwirtschaft fmb also rii" Lchtcsialsgemrinschaft, zufamnmngekettet durch die nüchternen AoaNläten des Qroenfl. Diese Zusammenhänge zu gefährden, bedeutet nicht nur Schädigung des andern, sondern in erster Linir eine Sekbstschädigung, die an Selbstmord grenzt Au« dieser Tatsache ergibt sich, fern von jeder Phrase, lediglich au« toobltxTfkiubcnrm Gigen- tntcrriie, eine nationale B-rpssichtung. der sich niemand wird entziehen können, der es ernst mit
Men dergleichen wenden, gegen Formeln Derpssichtungei.. die den Betreffenden dtc lichkcit besonderen Zusantmenschluffe« geben jedenfalls nicht der Tendenz dienen, geme.nsam den Frieden zu sichern, sondern sich gegen den Aachbar ^ufammen m i t dem Bachdar seines Vlachharn zu sichern. Darin aber liegen, wie die •tldßanx) lehrt Keime und Ansätze zu Spannungen un d mmungen. aue
nicht anders als durch einen kriegerischen Zusammenstoß einmal zum Ausbeuch fern»- men. Hier wäre - und das sollte für die neue Genfer Erörterung einer der Hauptpunkte fetn - die Gelegenheit n einem neuen Locarno Sollchen bte*<- beiden Mächten. Frankreich und talirn. wtrkl'ch dem europäischen Frieden zu dienen unb der .Sicherheit" zu bienen tm eigentlichen und wahrhaften Sinne dieses Dortes'
schlugen da« Gelenk heraus Dann schoben sie die jBrirak" rin; da« Ist ein fchlangenartiaes. sehr prakn'che« Utensil. Sie bohrten unb stocher- ten den unteren Dell des Pfroplens weg unb ließen Daffer nachsltehen Unb nickten zufrieden.
Daraufhin kam e« zu der befreienden, doch unheilvollen Tat. Der Gesell ließ osien. was er gcöf'net hatte, unb nahm Lchrsina unb Druck» pumpe hinauf nach oben zu un« Er ging dem Hauptpfropfen au Leid Pumpte vier Atmosphären m den Zylinder füllte ba« Waschbecken mit Waffcr. preßte da« Schlauchende über da« Beckensieb (N'B* für Facheute^ ba« Gabelstück war wieder zuge'chraubtt. brückte den Puylumpen dicht unb hcstig um ba« Schlauchende unb bann drehte der Lehrsing da« Denttl auf: rin bumjt’er Stoß ächzte durch« Hau« ba« Wa'ser im Becken strudelte auf unb raste davon e« war heraus' Ich hüpfte eilends hinunter zu Schwteger- mutter«.
Aicht nur heraus, oh eine Katastrophe hat frch ba Augettagen! Hier Atmosphären wetterten durch bte Dasserleitung unb explodierten au« dem osienen Gabelstück. Unb jene besagte Pfropfen-Substanz n-ffchwarz übrigen«, sie hat sich erzentrisch über die Wände unb Türen gebreitet unb über ba« frischgew chste ßinolewn. Da« ge'chah bei Schwiegermutter« Unb so folgte bic -w.ite Epplo'.on. unb dteie ohne Druck- AD.'inber Do wir boch unb während wir un« fo freuten.
Jedenfalls, es war heraus, gründlich unb 'ichtbar und mit vier Atmolphärerr. Die Speng- ler kehrten ’anftmürig zu Schwiegermutter« zu- rück. ;e wtfchten da« Gröbste auf unb setzten ba« Abflußgelenk wieder rin. Cie brichmierten die An'atzstellen kunstvoll mit Gw« unb Zement. Unb gingen. D c DeN.kale ist wieder hergestellt. Da« fort »cD. fließt ab. wie e« toll unb bte Harmonie nun ja. sie kehrt etwa« zögernder — irnmerh n auch sie kehrt wieder zurück.
waren «te ba.
Und alles nur. well wir fcfcen sind Dell vir un« so oftmals waschen, sch muß da« erwähnen, es gehört dazu. — unb well solchergestalt sich aus Seifen'chaum unb dem was er nriminnnl. Staub der Stra-.e. Staub be« Zimmer«. Schmutz «chlechth.n. unb au« dem was rich mitlöst, ich muß ba« erwähnen, es gehört dazu die Haut nämsich. soweit abgebient unb mit Aetben der Hänbe im Seifenschaum abge* schobt —. weil au« diesen dreien sich b.e fötale Mass« bildet, die unserem Lebensablauf auf Tage fo sehr Hindernis geworden ist. sagen wir be <r und schlicht dem Ablauf, denn um ihn ged: es tm engeren Sinn E« ist das. w'>e man we st eine Aohrleitung. ein gußeiferner B>eg von uns oben hinab tief hinab in bte Erbe zu den gröberen. dickeren Böhren-, ein vertikaler Deg der sich manchmal winkelt, nicht viel, zum B^sptel beim Passieren der Decke, allo in jebtm Stock- teert wo übrigens jeweils Zweigstellen angebracht find, die Daschbecken unter un«. wo allo ebenfalls tote bei une das Dass er im Becken au'-- gefangen wirb, durch ein Sied läuft unb durckr ba« Gelenk in 8-Form. da« spitzwinklig einmün- det. da» Gabelstück al'v Und da« ist alle» famos. wenn es in Ordnung ist. Aber wenn, wie bei un«. besagter Schaum-Staub-Haut-Schlamm sich sammelt, ftch lagert, wo die alten Gußrohre am rostigsten sind, wtc eben unten bei Schw.cger- mutter« an jener Zweigstelle, jenem Gabelstück, und dort einen Pfropsen bildet, daß nicht mehr oben bei un« unb nicht mehr unten bei Schwiegermutter« abläuft, wa« fort 'oll: ja. dann ist rin Hindernis in unterem Werdegang die Harmonie. Bestandteil de« Wer.'tag«. sie geht in erüdc; nur der Pfrop en. der unsichtbare, ner-
Gefährliche Bündnisse.
Außenpolitische Umschau.
Bon Prvfesivr Dr. Otto Hoetzsch 2« d A
Briand hat am 13 in f«««
t» er ftr 1>U ^»^^a^wted« «ockaestriU tooetwn ist. rine brourfenOtoerte lUb» 9 .halten^ Vie betonte eine enri*xi>eiw Frwrvnsposittk M dem Ctme. wie Briand M< fett längerem be- hribt Dtr glauben auch durchaus daß «twi brr Abs cht und dem Dillen befhmmt ist. Guropa Den Friri-n zu erhalten und zu sichern. Orrabe h#*balb aber tmrfz der Bertrog. den «mit stuaoslawten am 11. Tlooembi-r abgefchlollen bat um so auffälliger, um nicht zu sagen beun- rubtgenber Briand hat ihn ein ßoearno genannt. Das ist er nun wirklich nicht Deder dem Iichalt nach — vovausgrietzt daß der bisher verdsientlichte Doetlaut richt-.g ist — noch den Begleitumständen «ach. unter Denen der Terirag entstand Gs ist über ihn anderthalb Jahre verbandelt worden. Man darf nicht vergessen, daß es die Idee wenigsten« des jugosiawischen da- maligen Außenmi Esters war. einen Bert rag au ©ritt in dieser Art zustandezubringrn nämsich «zwischen Iuaosiawien vransre.ch und I ta - (len. Man bari auch nicht verbellen daß Iugo- siawlrn zu der .Option-, zu der es jetzt grichr-si- len ist. nur getzwungen gekommen ist. und man barf vicklricht auch annehmen. daß auch Briand kneten Abschluß dem er sich nubt mehr ent- z.chen konnte nicht gerade mU Begeisterung öd' tegen hat
$er wie dem auch sei. bi« Hauptsache ist da«, was t st. Und ba« ist daß Frankreich hier seiner bekannten Kette von Bündnisvetträgen über Europa hin mit Brüssel und Prag unb Darschau und Bukarest jetzt den mit Bel - Bb hinzufügt. Das ist weiter, daß dieser Der-
nur zum Teil mit Desen und Geist des rrbundspaktes vereinbar, zum anderen Teil ein Bündnisvertrag alten St 1« ist. der selbstverständlich in irgendeiner Form auch von m i - lltÄrtf®en Erwägungen unb Hebertegungen begleitet ist. Und das ist schließlich, daß der Der- trog rin absicht sicher und bewußter Gegenstoß sein soll gegen Italien, ba« auf der c.nen Seit« mit dem Tirana-Bertvag und dem albanischen Zwischenfall, auf der anderen Seite mit «einer Flottenbemonstrotion von Tanger eine sehr bestimmte Stellung in erster Linie doch eben gegen Frankreich nimmt Dabei bat es Spanien an seiner Se'cke und glaubt c« auf Vie Unterstützung Englands rechnen zu kön- nen. Gegensätze des westlichen Mittelmeer« unb der Balkanbalbintel verschlingen sich so miteinander unb bestimmen die Aufstellung, die jetzt mit dem sranzö tsch-juaoslawt'chen Bündnis vollständig iKtoorbm ist Das aber ist ein Allianz-System alten Stil« Man spricht in diesen Bert rag i mit Reverenz von den Dölleri»unds»erpllichtun>.en, aber man schließt sie in einer De sie die mit Desen unb Grift bes Bölkerimndspaktes nicht vereinbar ist
Unmittelbar berührt der Bertrag Deutschland nicht Doch wirb darüber erst abschließend nu urteilen fein, wenn man weiß, ob in dem Artikel 6 Mrinimgsaustaufch über alle Fragen der europäischen Polst k. das Dort .europäisch oder .mittel europäich". dellen Tendenz ja klar wäre, steht Im übrigen betrübtet Deut'ch- lonb den Abschluß nur unter dem Gesichtspunkt, ob er dem europäischen Frieden dient ober nicht, unb weiß, baß jedenfalls Jugoslawien ernt Spitze gegen Drnitfchlanb. was ja auch gar keinen Sinn hätte, damit nicht richten will.
schäft ttneber mobil zu machen. Das sei an einem e:n*rinen Beispiel« beleuchtet Man schätzt den Bedari der deutschen Üandwiit'chaft an Drill- mrich neit. Hackrna'chtnen und Düngestreuern auf
Die grundlegende Deränderung. die sich innerhalb wentger Menfcherutltrr in der Zusammensetzung der deutschen Bevölkerung vollzogen hat. hat m bet deut'ckxn Oefentsichkrit lehr stark Die Uebr rjrugung auf kommen lassen, baß Deutschland imt Schickialsnotwendigkrit den 3kg «um Induftrie-Stoa« gehen mülle Dährend 1871 noch jeder zwölfte Deutsche etn Einwohner einer der 25 deutschen größten Städte war so war da» 1925 bereit» bei jedem vierten Deutschen der Fall. 1871 nahmen die Einwohner der deutschen Großstädte nur 4 8 Prozent. 1925 In der gleichen Zril- t>er ländlichen Bevöl-
Industrie und Landwirffchast
Don Karl Hepp. M d. 2k.. Präscheni des Aetchs-Landbunde«
bereit« 26 7 Prozent ein. In der gleichen Zeitspanne sank der Antest der ländlichen Bevölkerung von c3 9 Prozent aus 35 6 Prozent Die deutschen Städtc hatten in der Bolkszählung«- verlobe von 1900 bi« 1910 einen Danderungs- gewinn von 1.4 Millionen au verzeichnen. Dieser Menlchenzustrom hielt auch In der Volkszählung«- Periode von 1919 bi« 1925. trotz be« Menschen- Verluste« durch den Krieg und trotz de« Arbeitsmangel« .n den Stabten, fast unvermindert an unb betrug 0.6 Millionen Menschen Diese Tatsachen scheinen auf den ersten Blick eine Entwick- lung duhuörifen. die immer mehr Land unb Landwirtschaft eine untergeordnete Bolle zu-
Trotzdem kann dieser erste Eindruck einer näheren Prüfung nicht Stand halten: denn zunächst Hot die oben gekennzeichnete Entwicklung auch eine Kehrseite, die die Bedeutung der ländlichen Bevölkerung trotz schwindenden Antest« an bet Ge'amtzahl. in immer stärkerem Maste hervortteten läßt Die einst ba« Land dem deutschen Heere euren unverhälmismästig höheren Anteil von Aekruten stellte, als bic städtt che Bevölkerung so ist heute ba« Land eine unentbehrliche Kraftquelle für bie Ergänzung ber industriellen unb gewerk - lichen Arbeiterschaft. Es ist kennzeich- nenb. baß von ben nach Berlin zugewanderten Männern im Jahre 1910 65 Prozent sich an besten Wannesalter befanden, al« sie ihre Tätig- keil nach Berlin verlegten. Da« Land ist allo ba« große Menschen- u r^h Kraft- refervvir, ohne da« Maschinen in ben Induft riewerken bald stille stehen würden, denn aus sich heraus haben bie Städte nicht bie Kraft, ba« notwendige Men'chenmater'.ai auch nur zur Aufrechterhaltung be« heutigen Standes deutscher Industrie-Tätiglest hervvrzubringen Da« beweist die durch folgende Uebersicht gekenn- e« betrug ber De- Srnwvhner berech-
sprechen Insge'amt hat man den möglichen -3 .|c-m.cbn'erlTau4> durch bte brut'X.- Land- match nen ndustrie auf jährlich 530 030 Tonnen i^erUmschlagt, immer vorarisge'etzt. daß e.ne Die- derberkiri'.ung her AentadsiitÜt der Landwirtschaft eine Höchst inten« irierung ihrer Betriebe gestattet
Man sollte annehmen, daß bidc Tatsachen auch ein ent scheidende» Kriterium für die Gestaltung ber deutf che n Hanbelsver- tragspvlitik abaeben tollten Die Entwicklung der deutschen Hondrlsbllanz beteriß. daß die Möglichkeiten einer E,portstetgerung viel zu gering sind, um bie bam'.t verbundene Steigerung der Einfuhr jeder Art auch nur auszugle ch' Dtrlltch entwicklungsfähig ist lediglich der deutsche Binnenmarkt Geheimrat Dulsberg hat vor kurzem darauf hinaewirien. daß der Ant tl des innerdeutschen Verbrauchs an der deutschen Gesamt- erzeugung von 1913 bi« 1925 gestiegen ist bei der deutschen Strinkohlenförderung von 87 aut 95 Proz . bei der Elfen- und CtaßlerÄeugung von 77 aut90 Proz. bet der elektrotechnlscheii Erzeugung von 75 auf 83 Proz Deichen entscheidenden Anteil an dieser Enttricklung die deutsche Landwirtschaft hat und noch bähen tonn habe ich bereit« nachqetinesen. Es scheint mir dah.-r eine gefährliche Beriennung der deutschen


