Einzelbild herunterladen

ein angemessener Teil an Kraft in daS Unter­nehmen hineingesteckt werden. Dabei kommt dieser Teil an Kraft bei einem Berkehr-verein doch nur der Sache selbst zugute, da ja die Arbeit der Verein-organe in der Hauptsache ehrenamtlich Seleistet wird. Selbstverständlich kann mit einem llitgliedsbeitrag von 3, 4 oder 5 Mk. im ganzen Jahre nicht allzuviel an Werbemaßnahmen ent­faltet werden. Der großzügige, im Wettbewerb mit zahlreichen Plätzen der Nachbarschaft erfolg­reiche Arbeit getan haben will, muh auch die entsprechenden Mittel dafür bereit (teilen. ES

handelt sich hier doch in der Tat für jeden Geschäftsmann nur um eine Aufwendung, die in seinen allgemeinen Handlungsunkosten voll berechtigt und auch notwendig ist. Wenn er als Hauptinteressen! an der Verkehrs- Werbung alljährlich 8 oder 10 Mk. für Ver- lehrsvereinSzwecke ausgeben würde, so wäre das ein Betrag, der aus der Ausgabeseite des Haupt­buches sicherlich zu den kleinsten der notwendigen Aufwendungen gehören würde. Auf der andern Seite würde durch die vielfache Wiederholung dieses Beitrages ouS der Geschäftswelt, ergänzt durch die Beiträge aus den Kreisen der übrigen Bürgerschaft, für die Derkehrswerbezwecke ein Betriebsfonds erstehen, mit dem zum Nutzen der heimischen Wirtschaft in den meisten Fällen weit mehr als heute unternommen werden könnte. Die Opferwilligkeit die ja eigentlich gar keine ist, weil es sich doch wirklich nur um Ausgaben zur eigenen Geschäftsbelebung handelt muh gegenüber so großen Belangen, wie den hier be- yandelten, eben noch stärker als bisher bekundet werden. Unb noch ein weiteres ist in zahlreichen Städten notwendig! Die Geschäftswelt muh stärker, als bis jetzt vielfach zu bemerken, in der Arbeit der Berkehrsvereine zur Belebung des Fremdenverkehrs, zur Heranziehung auswärtiger Kundschaft in Erscheinung treten; sie muh diese Tätigkeit als ureigenste Sache betrachten, bei der man nicht flau zur Seite stehen darf. Je inniger die Verbindung zwischen der Ge­schäftswelt und den in der Berkehrswerbearbeit stehenden Männern ist, desto zweckdienlicher wer­den die Maßnahmen zur Hebung des Verkehrs sein, Fehlgriffe bei diesem Bemühen immer sel­tener werden. Die Führer der Geschäftswelt müs­sen in der Derkehrswerbung zu praktischen Mit­arbeitern werden, wobei es nicht damit getan ist, daß man gelegentlich einmal in einer Sitzung erscheint und dann dort womöglich nur eine §orchpvstenvolle spielt. Nur unermüdliche, frische ni'iative, stets vorwärtsdrängender Schassens­wille, weitgehende Bereitschaft zur Selbsthilfe, die sich nur auf sich selbst verläßt, Großzügigkeit in der finanziellen Unterftut)ung der Verkehrs- Werbearbeit können zu befriedigenden Erfolgen von Dauer und damit zu einer nachhaltigen He­bung der heimischen Wirtschaft führen. Der Wett­bewerb der Städte im Ringen um Existenz und Fortschritt kann nur bestanden werden, wenn alle Kräfte des Gemeinwesens, insbesondere aber die der Hauptinteresfenten, auch in der Verkehrswerbearbeit planmäßig und mit sorgfältigster Einschätzung aller Möglichkeiten zum Einsatz kommen. Hierbei gehört die Geschäfts­welt geistig und materiell unbedingt in die vorderste Front!

Oberhessen.

Landkreis Gießen.

Klein-Linden, 18. Febr. Auf sein 25jährig«s Arbeitsjubiläum blickt mor­gen der Schreinergeselle Ludwig Will zurück, der oei dem Schrcinermeister Fey tätig ist.

o Großen-Linden, 18. Febr. Am Mittwch fand in der Wirtschaft von Philipp Schaum IV. ein gutbesuchter landwirt ° .schaftlicherDortragsabend statt. Land- wictschaftsassessor Dr. Schmidt von dec Außen­stelle Butzbach deS Landwirttchastsamts Fried­berg sprach in eingehender Weise über »Ferkel- auszucht und Schweinefütterung". Der Redner wtts dabei u. a. auf die großen Vorteile der Trockenfütterung hin, bei der die Futterstoffe eine ergiebigere Ausnutzung erfahren. Die lehrreichen Ausführungen, für die Bürgermeister Lang den Dank der Versammlung aussprach, fanden leb­haften Anklang und lösten eine sehr rege Be­sprechung aus, in der noch Einzelfragen auch aus angrenzenden Sachgebieten geklärt werden Jonnten.

Lang-Gons, 18. Febr. Bei der H o l z- versteigerung im Ee.neindewald kamen zwei Meter Kiefernholz auf 18 bis 25 Mk., 100 Wellen Kiefern reifer 10 bis 12 Mk., 2 Meter Eichen- knüppel 30 Mk., 1 Meter Buchenscheiter 18 bis 20 Mk.

z;_ Daubringen, 18. Febr Heute wutd. die einzige hier stattsindende Holzverstvcge- rung im Gemeindewald abgehalten. Die Preise hielten sich in jeder Holzart über dem normale:'. Durchschnittsstand. So wurden geboten und be­zahlt: für Fichtenscheiter und Rundholz zuVrennw zwecken 2 Raummeter 20 bis 35 Mk., für Buchen- kimppel dieselbe Menge 28 bis 30 Mk., Derb- (langen je nach Länge und Kubikinhalt bis zu 10 Mk., Buchenreisig 10 Raummeter 23 bis 29 Mark, für Fichten-Astreiser, die aber noch von den Steigerern zusammengetragen werden müssen, bis 10 QztT., Fichten- und Kie.ernstöcke 2 Raum­meter durchschnittlich 8 bis 12 Mk. Die unge­wöhnlich hohen Preise haben ihren Grund darin, daß im hiesigen Gemeindewald in diesem Jahve nur ein geringer Holzabtrieb von rund 350 Fest­metern durch das Forstamt genehmigt werden konnte, da in den vorhergehenden 3abren durch die Anlage unseres neuen Sportplatzes über den normalen Voranschlag hinaus, sogar 500 Fest­meter Holz geschlagen toutbcit Käufer waren nur aus hiesiger Gemeinde ersch'.enn.

±. Mainzlar, 18. Febr. Die gestrige Holzversteigerung im hiesigen ©emeinbe- Wald brachte diesmal nur Nutzholz zum An­gebot. Deshalb war eine große Anzahl Käufer nicht nur von hier und auS den Nachbarorten, sondern f gar noch auS den benachbarten preußi­schen Gebieten erschienen. Es wurden folgende

Preise erzielt, die als Durchschnittspreise anzu- sehen sind: Eichenstämme das Festmeter übet 100 Mark: Fichten- und Kiesetnstämme 35 biS 40 Mark das Festmeter: 3 Meter lange Eichen, zu Gattenpfosten geeignet, je 2 Rm. 18 bis 22 Mk., größere Mengen Reih- und Detbstangen. die je nach Güte und Stärke zu annehmbaren Preisen abgegeben wurden.

I Treis a. d. Lda., 18. Febr. Gestern wurde hier die erste Brennholz ver st eiaeruNg der Gemeinde im DistriktGonsebera" ungehalten. Es wurden hierbei etwa dieselben Preist erzielt, wie bei der staatlichen Versteigerung am vorigen Freitag, teilweise sogar noch höhere; so stellte sich z. B. ein Raummeter Buchen reisig durchschnittlich auf über 3 Mark. '

Alten-Buseck, 18. Febr. Gestern abend hielt der Generalsekretär des Gvang. Bun­des, Pfarrer Haupt- Gießen, hier im Saale der Kleinkinderschule einen Vortrag über .Gott und Natu,", der zum Teil durch kinemato- graphische Darbietungen erläutert wurde. Der Besuch des VortrageS litt etwas unter den zahlreichen anderen Veranstaltungen der letzten Zeit. Die Erschienenen folgten den Ausführungen mit größtem Interesse. Pfarrer Hartmann sprach dem Redner in einem Schlußwort den Dank der Anwesenden auS. Zu einer günstigeren Zeit darf für ähnliche Vorträge auch hier mit einer noch wesentlich größeren Beteiligung ge­rechnet werden.

t. Saasen, 18. Febr. Wie notwendig eS ist, mit einer Fel d b e r ei ni g u n g zugleich die Dränage durchzuführen, zeigt sich in unserer Gemarkung. Vor dem Krieg wurde die Gemar­kung bereinigt, die Entwässerung aber unter­blieb. 3m Lause der Jahre ist der Ertrag bei tiefgelegenen, schweren Böden immer mehr zurück- gegangen, der Getrcidehalm verschwindet, und GraswuchS tritt an seine Stelle. In nassen Jahren gestaltet sich die Bearbeitung recht schwierig. Run wird nachträglich die Entwässe­rung durchgeführt, und zwar in der Weise, daß man alljährlich einen Teil der Gemarkung vor­nimmt. Im vergangenen Jahr wurde der Anfang gemacht, und in diesem Jahre soll der Gemar­kungsteil zwischen Bahn und Bettenwald ent­wässert werden. Die Röhren sind bereits ange­fahren, mit den Arbeiten wird in Kürze be­gonnen werden. Es ist vorgesehen, die ganze Ge­markung in 6 bis 8 Jahren auf diese Weise durchzuarbeiten.

t Harbach, 18. Febr. Dr. Selz er. Lehrer an der landwirtschaftlichen Winterschule in Grün­berg, hielt hier in einer gutbesuchten Versamm­lung unter dem Vorsitz des Bürgermeisters S ch o m b e r einen Vortrag über Boden­säure und Kalkdüngung. In der Aussprache, die äußerst rege war, wurde noch besonders über Obstbau und Schädlingsbekämpfung gesprochen.

t Grünberg, 18. Febr. Unter dem Vor­sitz des Staatsrats Block aus Darmstadt sand gestern die Maturitätsprüfung an unserer Oberreals chule statt. Sämtliche Oberpri­maner, die in die Prüfung eingetreten sind, be­standen. Ein Schüler, der schon längere Zeit wegen Erkrankung fehlt, konnte sich der schriftlichen und mündlichen Prüfung nicht unterziehen. Bei der jüngsten Holzversteigerung im hieflgen Stadtwalde war der Andrang der Käufer aus Grünberg und Umgegend sehr stark. Es wurde im Durchschnitt je Raummeter gezahlt: Scheit­holz: Buchen 15 Mk., Eichen 9, Kiefern Z, Fich­ten 10, Aspern 8 und Erlen 6Mk.: Knüppel: Eichen 6 Mk., Kiefern 5.50, Fichten 5 und Erlen 3 Mk.: Stockholz: Buchen 8 Mk., Sieben5,50, Fichten 1.50, Kiefern 4 und Aspern 3 Mk.: Knüppelreisig 1 Mk.. Buchenreisig 1 Mk. und für Eichenreisig 0 50 Mk.

4 Lich, 18.Febr. Das älteste Glied der Fürstlich Solmsschen Linie, Prinzeß Marie, feiert heute, Samstag, in geistiger und körperlicher Frische den 9 0. Oeburtstag. Noch fast täglich kann man die Dame bei ihren Spazier­gängen in der Stadt treffen. Auch hier hat die Grippe stark um sich gegriffen. In einigen Fa­milien sind sämtliche Mitglieder daran erkrankt. In zwei bis drei Tagen ist die Krankheit aber meist behoben.

rt Lich, 18. Febr. ©in sehr bedeutungsvoller Posten ist zur Zeit in unserer Stadt zur Neu­besetzung ausgeschrieben, nämlich der eines Auf­sehers unserer Turmuhr. Nach den Zif­ferblättern des hochragenden Stadtturms, der nahe bei der Marienstistslirche, jedoch getrennt von ihr steht und zugleich als JUrdjturm dient, richtet sich hier jedermann. Bekanntlich werden in aller Wett die Turmuhren immer etwas der Bahnzeit vorgestellt, damit niemand in Ver­legenheit gerät, der sich nach ihnen richtet. Aber unsere Sicher Stadtuhr war in der letzten Zeit oft so ungezogen, hinter der Bahnzeit sogar zurückzubleiben, und mancher, der sich auf sie verlassen zu können glaubte, mußte in hasti­ger Eile zur Eisenbahn lausen, oder hat gar seinen Zug versäumt. Das ist um so unan­genehmer, da hier in Lich die Zahl derer, die in Gießen ihre Arbeitsstätte haben, und die Zahl der Kinder, die die Gießener Schulen besuchen, sehr groß ist. Deshalb braucht Lich eine S t a d t u h r , der man vertrauen kann. Daher freuen wir uns, wenn die Uhr wieder einen Pflegeva:er bekommt, der sie zur Pünkt­lichkeit erzieht.

Kreis Friedberg.

S Friedberg, 18. Febr. In halber Höhe des Wintersteins liegt daS Forsthaus Win­ter st ein, als gastliche Stätte von den Wan­derern gern ausgesucht. Der Wirtschaftsbetrieb wurde früher von der Witwe deS im Kriege ge­fallenen Försters Bormuth geführt, wahrend der jetzige Förster weiter unten in der Näh? von Hof Hasselheck wohnt. DaS Bestreben der Forst- behörde ging deshalb feit Jahren dahin, die Wirtschaft aufzuheben und das Forsthaus seiner eigentlichen Bestimmung alS Fvrsterwohnung zu­zuführen. In den Kreisen der Wanderver.une hat man sich von vornherein gegen den Plan gewandt, vor allem unternahm der Taunusklub .Wetterau' wiederholt Schritte für die Erhal­tung der Gaststätte, die in vielfacher Hinsicht

Rätsel-Ecke.

Silbenrätsel.

a ab halt cu de deich bot e e el gran hart Heu ich ir je! ko mi mon naph neid nel neu nu pfab ra fei fon tha te tifch tio to.

Aus vorstehenden 34 Silben sind 14 Wörter zu bilden mit folgenden Bedeutungen: 1. Mineral. 2. Muse. 3. Fluß in Sibirien. 4. Britischer SeeheU». 5. Zeiteinteilung. 6. Wortart. 7. Delige Flüssigkeit. 8. Männlicher Personenname. 9. Spanischer Adli- aer. 10. Südamerikanische Republik. 11. Teil de« Wagens. 12. Italienisch« Insel. 13. Kleines Raub­tier. 14. Insekt. Nach richtiger Bildung der Wörter müßen di« Anfangs- und Endbuchstaben, beidemal von vorn nach hinten gelesen, ein Zitat von Theodor Storm ergeben.

Kreuzworträtsel.

9

15

Vf

15

20

22

23 24-

26 27^

28

50

8

12

1. Bon links nach rechts:

1. Feierliche Versicherung. 4. Geschichtlicher Ort in Frankreich. 6. Teil des Baumes. 8. Weinrank«. 10. Sinnesorgan. 12. Säugetier. 13. Moderner Architekt. 14. Weiblicher Personenname. 15. Fran­zösischer Schriftsteller. 16. Gute Mitteilung. 18. Biblische Person. 20. Männlicher Personenname. 22. Männlicher Personenname. 25. Singvogel. 28. Nebenfluß des Rheins. 29. Griechische Göttin. 30. Seemännische Bezeichnung. 31. Papstname.

2. Don oben nach unten:

2. Volksstamm. 3. Kaufmännische Bezeichnung. 4. Griechische Göttin. 5. Körnerfrucht. 6. Weib­licher Personenname. 7. Großes natürliches Wasser­becken. 9. Orientalische Bezeichnung für Sohn. 11. Raubvogel. 17. Biblische Person. 19. Gott der Liebe. 20. Aschenkrug. 21. Automobilfabrikont. 23. Erdsenkung. 24. Gesetzliche Gemeinschaft. 26. wie 2 senkrecht. 27. Stadt in Brasilien.

Kranzrätsel.

Begonie Chrysanthemum Edttweiß Efeu Ehrenpreis Erika Heliotrop Immortelle Iris Levkoje Nelke Schneeglöckchen Zlnnia.

Man ordne die Blumen in vorstehendem Kranze anders; das Wort, das die Anfangsbuchstaben un dann sagen, wird der Kranz [ein, den wir auf den Ruhestätten unserer Toten niederlegen.

Bilderrätsel.

Anfügungsaufgabe.

Es soll den Wörtern:

Leid Rom Uhr Erz Liav Iper Ar Otto

je ein Buchstabe vorn angefügt werden, so daß neue Wörter, und zwar ebenfalls Häuptwörter entstehen. Miteinander verbunden, ergeben bi cf« Buchstaben eine winterliche Bergnügungszeit.

Rätsel.

0 halte brauf, daß stets ich dich

Geleit« durch bas 2eben, Sonst könnte oj>ne Kopf ich bir Manch' trübe stunde geben.

Auflösungen.

Umstcllungsrätsel.

Star Sopal Insel Lotse Altar Uhr Falsch Erle Nadel.

Skiläufen.

Buchstabenrätsel.

Lingen Adria Raab (Bent Elster Linz Dublin Leuthen Aller Cork Hamburg Taubenheim.

Dar Geld lacht.

Llcderrälsel.

Louis Adam.

Silbenrätsel.

1. Eidam. 2. Hanau. 3. Erve. 4. Raimund 5. Tolstoi. 6. Ostegg. 7. Dreieck. 8. Ache. 9. Lakai 10. Stakett.

Eher Tob als Mübigkett.

Ergänzungsrätfel.

Ich kam, ich sah, ich siegte.

homonym.

Absatz.

Kreuzworträtsel.

Bilderrätsel.

Tue beine Pflicht so lange, big sie dein« Freude wirb.

HBBC1

olari

A

L A

0BEI

E

r-. $

H

0DB

1

.0 _E

L

A M

310

N

ERG!

E

"1

1

N D U S

c _ 1

N

chENtt

T

L

RAN

G

N R

E

H E

UG

E

_ Z

1

0 N

S ] E

N

3 ÜJL

L

A S

Die Narrenkappe.

Splitter und Sparren vom NedakttonStisch.

Die Rache deS Steuermann-.

Kapitän und Steuermann an Bord der. Pretth Polly" lagen sich ewig in den Haaren. Die Wut des Steuermanns gegen den Kapitän flieg aus ihren Gipsel, als er eines Tages folgende Ein- tragung im Schiffstagebuch in der Handschrift des Kapitäns fand: 2. Juli I9U : Stei rmann betrunken. Tags darauf stand darunter in den wuchtigen Zügen des Steuermann-: 3. Juli 1917: Kapitän nüchtern.

Dom fröhlichen Kommiß.

Die,TLgl.Rundschau"gibt folgende- zurnBeflen

Langfarnrr Schrill. Einzelvorbeimarsch mit fünf Schritt Abstand. Die Spielmöpse 4toit|df>ern in den höchsten Tönen: ,Freut euch des LeeheebenS . .

Köstlichste Ironie des Sol^aiendaseinS: Rach dieser jubelnden Weise teeren die Rekruten ihre Knochen hoch in die Luft, um sie mit durchgediückien Knien knallend auf den bartge rorenen Boden dr» Kaiernenhofes aufzuhauen.

Unteroffizier Strinka Hal einen ungelenken Mann am Arm gepackt und giot kleine Rachhilfen.

Der Leutnant sieht'S.

.Unteroffizier Strinkal Der Mann hat doch Ohren!"

Strinka läßt den Arm los, faßt freudig bewegt mit fachgemäßem Schraubgrist halbe Drehung rückwärts die Ohrmufchel des Rekruten und zieht den Mann weiter:

.So mein Bürfchchen . . !*

.Um Himmelswillen, Strinkal Ich meine: Ohren zum Hören!"

ein Bedürfnis für das vom Touristenstvotn start berührte Gebiet des hessischen Taunus ist. Auch die Bad- und Kurverwaltung Ba>Nauheim setzt« sich für das Wetterbestetzen des Wirtschaftsbe- triebs ein, ist doch das Forsthaus ein beliebter Ausflugsort der Bad-Nauheinrer Kurgäste. Die Angelegenheit scheint nun eine befriedigende Lö­sung zu finden. Wie verlautet, soll in der Nähe des Forsthauses, mit dem ein Wirtschaftsbetrieb nicht mehr verbunden werden soll, ein beson­deres Gasthaus errichtet werden, das auch Unterkunstsräume zum Uel.emacht«n ent­halten soll. In den Kreisen der Waicderer würde die Durchführung dieses Planes begrüßt werden, zumal der in unmittelbarer Nütz« befindlich« neue Römerturm, der bekanntlich un.ee Leitung von Prof. Helmke errichtet und im letzten Sep­tember geweiht worden ist, eine starke Anzie­hungskraft auf alle Ratur- und Heimatfreund« auSüben wird.

Bad-Nauheim, 18. Febr. Die Zahl der Kandidaten, die sich um die Nachfolge des Bürgermeisters Dr. Kayser bewor­ben haben, soll 130 betragen. Bewerber auS allen Teilen Deutschlands stehen auf der Liste, selbst Ostpreußen ist Dcrtreten. Die erste lieber))rüfung der Meldungen soll bereits erfolgt fein, wobei die aussich slosen Bewerbungen schon ausgeschie­den wurden. Immerhin sollen noch 25 Kandi­daten dem Finanzausschuß in Vorschlag gebracht werden.

Bad-Nauheim, 18. Febr. Mit dem Ehrenbrief des MittelrheinkreifeS der D. L wurde BezirkSturn'wart Fritz Hart­mann ausgezeichnet. Der Geehrte, bet jedem Turner des Gaues Hessen bekannt ist, ist jetzt ein Menschenalter alS Dereinsturnwart tätig und steht 23 Jahre ununterbrochen an der Spitze des 5. Bezirks im Turngau Hessen als 1. Be »

zirksturnwart. 3m Turnausschuß De« Gaues Hessen ist Hartmann ein bewährte- Mitglied, dessen reiche Erfahrung allseit- ge­schäht wird.

pb. Butzbach, 18. Febr. Die Lanvteirt- schaftStammer veranstaltete im kleinen Saal de-Hess. Hofes' einen stark besuchten Wiesen- baukursus. Der Vorsitzende des Landtelrt- schastskammer-AusschusscS in Gießen, Oclonomie- rat Breidenbach, Dorheim, beprußte die Er­schienenen und bemerkte dabei, daß der Kursu- auf Wunsch von Vertretern der hiesigen Um­gegend abgehalten werde. Der erste Vortrag, von Kulturinsvektor Straßer, Friedberg, ge­halten, behaildelte das Thema: .Ent- und Be­wässerung von Wiesen". Landwirtschaftsrat Dr. Finger, Darmstadt, sprach über .Pflege und " ' * " 1 >u

bh Grippe,InfluenzsT

a.rtai:engirrcn^MtcR haben sich Cogablablelttn ^ttDotragtnb bewährt 3m flnfangt|taölum genommen, verschwinden die Krannjeltserfdjeinungen fofort. Caot nclari.llfr B.fliHgung find innerhalb 6 Monaten mehr alt 1500 (Entarten allein aus Atjtctrelen tingegangen, darunter o. namhafte)! Professoren u. aus ersten Kllnlten u. Ktantcnanftalttn. überraschende Lrso'.gel fragen S.e 3Iften flqtl Togal ist L all flpotfj. erh. Preis IJL 1.40

US LtthO,<t ( hfoin, 74,3 Add. acet mL ad 1,0atnyL

FrOhJahrsKur für 3U2se

Nervenkranke

U Nervös-Erschöpfte. Krezlalkrra^aiali

Hof helm L 1 nunnn bei Frankfurt a M. Prospekte durch

Dr. Ä. Mchnlzc Kaiilejan, Nervenarzt

s/nd mit bestem fle/schextrakt und feinen Gemuseauszugen auf das sorgfältigste hergestellt. Man achte beim Einkauf auf den Namen MAGGI und die gelb-rote Packung.

MAGGI5 Fleischbrühwürfel