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DaS Theater" (Verlag (Üem W > hat einen schmerzlichen Vcrlust zu verzeichn n. Der Herausgeber Erich Köhrer ist auf dem Gipfelpunkt eines erfolgreichen Lebens, kaum brcl- undvicrzigjährig, einem schweren Leiden erlegen.

Rundfunk-Programm

des frankfurter Erndera.

(2Iu6 der.Radio-Umschau'.)

Sonntag, 20. Jcbruar.

8.30 bis 9.30 Uhr: Morgenfeier. 11.30 bi» 12 Uhr: Elternstunde. 12 di» 1 Uhr: Uebertragung von Kassel, Konzert des Kahseschen Mödchenckiors unter Leitung von Georg Otto Kahse. 3 bis 4 Uhr: Kon- jert de» Hausorchesters: Italienische Opern. 4.30 bis 5 Uhr: Die Stunbe der Jugend. 5.11 Uhr: Uebertragung aus der Stadthalle zu Mainz: Frem- densitzung des Mainzer Karnevaloerein». Daraus bis 12.30 Uhr: Uebertragung von Berlin: Tanz­musik.

Montag, 21. Jebruar.

3.30 bis 4 Uhr: Die Stunde der Jugend. 4.30 bis 5.45 Uhr: Konzert des Frankfurter Haus- orchesters. 5.45 bis 6.45 Uhr:Spinoza, zum Ge- düchtnis feines 250. Todestages am 21. Februar", Dortrag und Vorlesung von Dr. Eduard St rank. 7.15 bis 7.45 Uhr: Englischer Sprachunterricht. 7.45 bis 8 Uhr: Englische Literaturproben. 8.15 bi» 9.15 Uhr: Diolin-Sonaten. 9.15 bis 10.15 Uhr: Beethoven-Konzert.

Graphik bereit» weithin bekannter Künstler, zeigt eine gtesiere Anzahl von Radierungen, welche sich größtenteils ebenfall- mit der hessischen Land» ichast und ihren bäuerlichen Bewohnern befafsen. o" diesen Dreien tritt noch dec in Marburg

Da» in Tert und Bild tntereflante zweite fc- bruarheft ist ein posthumer Beweis für den Getchmack und die ordnende .«traft seines zu früh verstorbenen Herausgeber». Da» Heft bi?ltl im übrigen eine Füll« von wertvollen Thealer- brictcn und betont besonder» den iniernattonalen Eharakter der Zeitschrift. Reich illustrierte Be­richte au# Darmstadt. Breslau, Baden-Baden. Treg. Düsseldorf, Maadedurg (TheaterauSftel- lung) und dem Ruhrgebiet geben vieisttttA.' Aus­kunft.

Da» Heilandsleben. Eine Dichtung von Marg. Welnhandl. 11. Auslage. Kart. 2 Mk. Ferdinand Acker Verlag, Dolsach in Bjden. Sehr schlichte, volksliedhaste Verse verkünden die uralte, immer wieder erzählte Geschichte vom f)eb lanbskben, da» in Bethlehem beginnt und in Got- gotha sich verklärt.

schäft besonder» Amüsanten geboten bah der Falchingstimmung vollauf Rechnung getragen wird Die fünf Akte mit ihren wechselnden Buh- nenbildern bringen «ine Anzahl hier noch nicht gezeigter Dekorationen daneben Eouplet». Lie­der, Märsche, einen vorzüglich cinstubierten Tanz oberhcfsischer Kinder, kurz alle». waS man von einer grosten Poste mit Gesang und Tanz erwarten darf.

Wettervoraussage.

Vorwiegend heiter, nacht# leichter Frost, tagtzüber Temperaturen über 0 Grad, trocken.

Gestrige Tage#tcmp«raturen: Maximum 42 Grad TelfiuS. Minimum, minu» 4.4 Grab Gellius. Heutige Morgentemperatur minu# " Grad Telliu»

n gehören zu den Wil- . Ersterer stellt 13 Otl- «' r.Llbe au», deren Motive au» Marburg und -Im,regend, dem Schwalmgrund und dem ZLnüll- ßcLirgc herrühren. Kätelfrön, em durch seine

211. Don der LanbeSunlversität Dr. Phil. QL Sommer, der sich für da» Fach der wirtschaftlichen StaalStmllenschaften zu habi­litieren wünscht, wirb am Montag. 21. Februar, 3 Uhr, in der Kleinen Aula ein« Probevorlesung über .Di« politischen und ökonomischen Urteile von Adam Smith" halten.

* Pestalozzi feier in be r Provinz. Au» zahlreichen Stabten und Landorten der Pro­vinz Oberhessen und der angrenzenden pveustischen Kreise liegen unS heute Benebte über Pesta- lozzifelern vor. 3m Hinblick auf die starke In­anspruchnahme unserer Spalten ist e» unmöglich, alle dies« Bericht« einzeln abzubruckm; wir mül­len un» daraus beschränken, in großen Zügen ein G e s a m t b i l d de» Verlause» aller dieser Feiern zu geben. Ueberall wurde de» groben Schweizer» in würdigen Ansprachen gedacht. Instrumentale und aesangliche Darbietungen von Qkreinen bzw. Schulklassen umrahmten Sie gehaltvollen Dor­träge, in denen der Jugend und vielfach auch den Erwachsenen ein umfassende» Bild de» Lebens und Dirken» Pestalozzi», de» Bahnbrechers auf dem Gebiete der Pädagogik, gegeben wurde. Be­sonder# hervvrzuheben ist eine Erinnerungsgabe, die in Bad-Rauheim den Kindern überreicht wurde- dort lieh die Stadtverwaltung jedem Schulkind« ein Exemplar der Festschrift von Ernst Luckow .Der Erzieher Pestalozzi' auShänbigeiu Die Feiern werden allenthalben in guter Er­innerung bleiben.

G Versuchsfahrten mit einer Die­sellokomotive (Oclfcucrung) fanden an zwei Lagen dieser Woche auf derStrecke Lollar Wetzlar statt. Der jörebejug, der am ersten Tage mit 130 Tonnen Belastung fuhr, zusammen» gestellt auS Personen- und Gepäckwagen, über­schritt die fahrplanmähigen Fahrzeiten um zwan­zig Almuten. Diese Belastung entspricht der bei den gegenwärtig verkehrenden Personenzügen mit Besetzung vorhandenen Tonnenzahl. Sin darauf­hin am folgenden Tag« mit auf 100 Tonnen ver­ringerter Belastung verkehrender Prvbezug be­nötigte immer noch vier Minuten mehr Fahrzeit, al» Der zur Zeit bestehende Fahrplan zuläyt.

** Der oberhessische Kunstverein eröffnet morgen, Sonntag 11 Uhr. eine neue Ausstellung, die schon im Hinblick auf di« be­teiligten Künstler ein besondere» Interesse ver­dient. In erster Linie sei Carl Banher genannt, der dem Siebener Publikum hinreichend bekannt sein dürfte, so bah sich ein nähere» Eingehen aus seine künstlerisch« Bedeutung an dieser Stelle wohl erübrigt. Banher bringt neun große Oelgemülde zur Schau: Hessische Land­schaften, Frauen in der Kirche, ein KirmeSabend,

gebetene und letzend« Karl Dvnöeckee mit einer Reih« trefflicher Steinzeichnungen bekann­ter hessischer ^rlbniichkeiten. Di« von Herrn B a n tz e r selbst zusammengestel.te Ausstellung bildet ein« harmonisch« Zusammenfassung an- gesehener Künstlet unterer Rachbarprovinz zu Darbietungen heimatlichen EharakterS Ihr Be­such sei an dieser Stell« warm empfohlen. (QTä- h*r«S in der gelingen Anzeige). Die noch nicht abgehaltenen Lotteriegewinn« kön­nen noch an der Kalle empfangen werden.

WSR. Sicherung der Eisenbahn- Übergänge. Die sich häufenden Unfälle an Eisenbahnübergängen haben dem Generaldirektor der Deutschen ReichSbahngefelllchast Deranlafsung gegeben, sofort auhetordentliche Maßnahmen ein­zuleiten. Zunächst soll dem Sttenbahn» überwachungspersonal noch einmal di« öuherste Aufmerksamkeit emgeschärft werden. Besondere Kommissionen sollen dl« bestehenden Sicherung»- cinrichtungen prüfen, ob Schranken. Läutewerke und Bahnsignale geeignet Und, hi' Gefahren- momente der Eisenbahnübergänge herabzumin- dem, und evtl. Anlagen von Zwangslarven. Auch zusammen mit den Automobilverbänden soll ge- btüft toerben, ob nicht eine bessere Unterrichtung der Kraftwagensührer erfolgen kann, um ein Ueberfahren von Schranken und tchrankenlvten Uebergängen zu vermeiden.

" Kriegervetein Diesten. Man be­achtet un». Unter zahlreicher Beteiligung feiner Mitglieder und deren Angehörigen hiet der Krie- geroertin Diesten im Saale de» .Postkeller feine dteSsährige Hauptversammlung ab. In seiner Be- grühungSansvrach« wie» der 1. Vorsitzende. Land- gerichtSrat T r ü m p e r t, auf die Ziele de» Ber- cin» hin, bemerkte besonders, hast Ne Mittel be# Verein» vorweg zur Unterstützung bedürftiger Mitglieder bercitgeftellt würden, und gab dann dem 1. Schriftführer Albin Klein da» Wort zur Erstattung de» Iahresbericht» In großen Umrissen gab Kamerad Klein ein Bild der Tereinsgeschichte au# 1926. Die Mitgliederzahl ist um 36 gewachsen und beträgt jetzt 422. Hierauf Verla» der Rechner W a a » die IahreSrechnung, die ein günstige» Ergebnis auswie». Dem Rechner wurde Entlastung erteilt. Der zur Dorlage ge­brachte Voranschlag für 192? fand Genehmigung. Bei der hieraus stattgehabten Vorstandswahl wurden die seitherigen Mitglieder wiedergewählt und für drei auöae'chiedene Mitglieder die Ka­meraden Konrad Bender, Emil Kinkel und Dr. RuckelShausen neugewählt. Dem Ka­meraden Karl Bischoff wurde No KttegSdenk- münze mit Schwertern des K;fshäuserbundes durch den Vorsitzenden mit geeigneter Ansprache über­geben. Hierauf überreichte der Vorsitzende au» Anlast seiner 15jähr. Tätigkeit al» 1. Vorsitzender dem Verein einen sehr schönen silbernen Fahnen­nagel. der mit grober Freud« entgegengenommen wurde Da» Kleinkaliberschießen, an dem sich be­sonder» die Iugend, Söhne von Kameraden und deren Freunde, beteifigen können, wurde ein­gehend besprochen, auch wurde Mitteilung über die Hassiasterbekass« und Ne Hasstaversicherungen gemacht. Zugunsten bedürftiger Alweteranen und Kriegerhinterbliebenen ist für Ende März ein Konzert mit Theater im .Eafö Leib" geplant. Auch eine Rheinfahrt ist für den Sommer in Aussicht genommen. Im Mittelpunkt de» Abend» stand cm Dortraa de» Kameraden Oberzollinspek­tor Heb übet seine Erlebnisse in Deutsch-Ost- afrika. Mit grobem Intereise wurde den lehr fesselnden Ausführungen de» Vortragenden ge­lauscht, dem die Anwesenden groben Beifall zoll­ten Der Abend verlief in schönster Weise.

* Oberhessischer Heimatabend. Der Vorstand dcr Ortsgruppe ®ief;en des Deutsch- nationalen HandlunaSgehllfcn-Verbanke^ war gut beraten, al» er sich entschlost, seine diesmalige Vortragsreihe am Donnerstagabend mit einem Vortrag der Heimatdichterin Frau Martha Frvhwein-Büchner abzuschlicsten. Wer Sinn hat für echten, urwüchsigen Volkshuinor. Freude am Volksleben und Vollswitz, der kam bei der Dichterin derHesse-Späst" voll auf fein« Kosten Stunden der Fröhlichkeit wollte sie

schenken, zu herzlichem Lachen bewegen so ver­sprach sie in ihrem einleitenden VonraaSstück dem .Grub an bi« Gtehener Heimat" Si« hatte nicht zu viel versprochen Ihrer zahlreichen Zuhörer- schalt schenkte fit, btt ihre Werke in vortreffticher Weise vorzutragen ver lost, «men Abend seinstcn Genüsse». es wurde viel und herzlich «lacht. Mi: dem Dortrag be» Gedichte» .Mei Hesfeland* be­gann sie den ersten Teil ihrer Darbietungen. Mi: köstlichem Humor erzählte sie darin, wie sie gar bald cingesehen habe, .dast Hochdeutsch mir net meglich iS," sie vielmehr sprechen müsse, .wie der Schnawel ihr gewachte . Ein längere» Prosastück .Ferienkind", da» dann folgt«, führte in die KriegSzeit zurück, in da» 3abr 1917, wo Kinder au» Sachsenhausen ihre Ferienzeit in einem oberheslischen Dorfe ver­brachten. Die Erfahrungen, die die .Frau Dok­tor" mit ihrer zwar unverdorbenen, aber un­erzogenen Sachsen Häuser Anna machte, die ..dem Deuwei aus der Ki« gehippt war", schilderte die Dichterin mit viel Humor. Al» nach einer kleinen Pause der Vorhang stch wieder hob, sah man eine hessische Bauernstube und darin die Dichlerin al# Bäuerin verlleidet mit ihrer klei­nen Tochter, sede mit einer Handarbeit be- schästigt Dem Ncinen Hellenmädchen befragte da» Etillesttzen nicht, die Mutter sollt« ihm ein Märchen erzählen. Die war auch bereit und erzählte ihmDa# Märchen vom vorwitzigen und naseweisen Engelchen" Di« Streich« dieses ungeratenen himmlischen Wesen», da» in der Werkstatt des Ehristkind» aus Schabernack den Esel falsch zufammensetzte. da» dem hl. PetruS den Himmclsschlüssel versteckte, die Frau Holle im Vorbeisllegen mit dem Flügel an der Rase kitzelte, da» Ehristllnd mit Schneebällen warf und noch vielen anderen Unfug trieb, wurden mit so viel natürlichem Witz und erquickendem Humor geschildert, dah die Zuhörer au» dem Lachen nicht herauSkamen. Zum Schluß trug die Dichterin noch eine grobe Anzahl kleinerer Gedichte vor, die all« herzlich erfreuten. Stür­mischer Beifall belohnte die Dichterin für die genußreichen Stunden, die sie ihren Zuhörern bereitete.

Der Landesverband Hessen der Deutschen LebenSrett ungögeseH- schast hielt dieser Tage in Osfenbach seine Hauptversammlung ob. die au# allen Teilen Hessen» stark besucht war. In den Verhandlungen wurde die Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz betont und die Einführung de» obligatorischen SchulschwimmunterrichtS verlangt. Den Schulbe­hörden sollen geeignete Persönlichkeiten für die Erteilung diese# Unterricht» namhaft gemacht werden. Der Trockenschwimmunterricht sollte als Freiübung in den Turnunterricht aufgenommen werden, da dann nur noch wenige Ergänzungs­übungen im Wasser notwendig linb; auch habe sich der Mafsenschwimmunterticht bewährt. Eine Sntschliebung, die eine Reihe von Forderungen in diesem Sinne ausspricht, soll der Regierung zugestellt werden. Der Vorstand be» Landes­verbände» wurde wiel»ergewählt; er setzt sich aus Vertretern der Turn- und Schwimmbewegung zu­sammen. 1. Vorsitzender ist Roth (Deutsche Tür- nerschast), 2.Vorsitzender Dr. Friedrich (Deut- scher Schwimmverbands. Al» Ort der nächstjähri- gen Tagung wurde Mainz gewählt.

"Ein hessischer SchÜtzenbund. In Darmstadt tagten kürzlich Vertreter hessischer Schüt- zenoereine zur Gründung eines hessischen Schützen- bundes. Der Bund soll alle Sitten des Schiestsportes umfassen: Iagdschicben, Kleintaliberschiehen und Zimmersiutzenschieben. Die Gründung kam zu­stande. Bundesvorsitzender wurde Knapp, Darm- stadt (Polizeisportverein). Mit der Slu&arbcitung der Satzungen wurde der Vorstand bcauHrnat.

Briefkasten der Redaktion.

lRechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit bet

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Pio. fi. F. A. Kapitalabfindung können nur reuten beziehende Kriegsbeschädigte, das sind solch«, die in ihrer Erwerbsfähigkeit um 25 v. H. und mehr gemindert sind, beziehen. Mgesundene Kriegsbeschä­digte haben keinen Anspruch auf Kapitalabfindung.

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