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Sozener Boden und Setflfran^r 13. Lag SM^tttganQ nach Sdlt* Armkelstein, oder Lchwebebahn'ahtt nach Kohlern f Zvebifd in tw* Roscngarten-Gebitt und auf d e Ortlergrj^Dt

14. lag Ausflug mit Bahn über Koltern nit) üer Mendel IS. Tag -EagebauaHug nc-D Meran. Besichtigung des Kurortes nebst An- lagen. Kurpromenade Tappeinerweg ufto evtl Ausflug nach Schloß Tirol. 16 Xag: Lulo- ahtt von Bozen durch do» Eaaenlal über Bircha- druck Welfchhofen nach Karerfee ittwa 3 Stunden,. 17 lag: Ur her den Kareepack und Bigo di -Sofia noch Lampitello (dtw 6 Ctua- den). 19 Tag lieber den Falzaregopaß noch Torti na fettoa 6 Stunden^ gegen '3benb Bel­vedere. 23 Tag. lieber Tre Lroei zum Min- lurina-See. über den Monte Pian weiter noch 3chluderbach ietwa 7> 3tunbtr ; mit Auto durch da» Höhlenfteiner Tal nach L o b l a ch 21. Tag: Bahn nach Aiederdorl im Pustertal. Wanderung ins Pragfettal, AeupragS und Pragser Wildle« und zurück nach Bieber- do rf letwa 4' Stunden» 22. Tag Bahn nach Lienz. Benediowarte. Schloß Bruck auf die Kerlchbaurner Alm oder zur Karlsbader Hütte. - 23. Tag Bon Lienz über Franzens- lefte nach Innsbruck. - 24 Tag Stadt- befichtlgung Mul-en. Hoff' rche. nachmittag» "Reliefkarte. Berg 3ftl. - 25. lag Morgen» mit Drahtseilbahn aus die Hu >gerhurg. au Fuß nach Müylau und über die Kettenbrücke in der Bähe Gemälde der Schlacht am Berg 3M. sehenswert Bachmliiogs mit Bahn md) Amras und weiter nach Lcmlersee. 3gls und zurück nach Innsbruck 26 Tag Tagesousllug ins Stubaltal mit Bahn bis FulprneS. 27 Tag: Bon Innsbruck bi» über Kufstein oder Mitten- wald nach München. Ms Bellehandbücher Bae­deker. Meh^r. Grieben.

Reisewinke.

Rheinische Bäder itnb Sommerfrischen.

Nachdem wir an Hand der neuesten Woh- nungs- und Berpslegunc-spreise im Schwarzwald zeigen konnten, daß die deutschen Kurorte und Sommerfrischen jetzt wieder so preiswert ge­worben find, wie In der Vorkriegszeit, letzen wir heute die Preisberichte trat einer licbersicht aus den rheinischen Sommerseischen fort: Wer den soeben für 1927 neu erschienenen handlichenFüh- r<t ..Byein. Sommerfrische» und ihre Gastftällen" zur Hand nimmt, findet aus hundert Seiten eine Fülle des Guten unä) genug an Preisen, um sich ein genaues Bild über die Aufenthalt-- kosten machen zu können. Man ift überrascht, bah es am Bhein zahllose Ortschaften gibt, von denen selbst der Qlame un» fremd und neu klingt Tin wenig beschämt dadurch, hoben wir bereits im geheimen beschlossen Diesen Sommer cehi's an Den Bhein! Was kostet der Aufenthalt in den schönsten Ortschaften am Bhein? In AßmannS- Hausen z. V. nimmt das berühmte Hotel, in dem schon Victor von Scheffel dichtete und trank und heute noch alle Äünmer und Weinfreunde die Bheinstimmung mit vollen Zügen schlürfen, für da» Zimmer mit Frühstück 3.50 Mk. und für volle Pension 10. Mark. 3n Boppard braucht man nur 6 - Mark für die Pension in einem gutbürgerlichen Hotel, und im erstklassigen Hotel zahlt man 8 Mark. KönigSwinter, nicht weit von Bonn, als Kurort berühmt, bietet in seinem großen, eleganten Kurhotel für 12,50 Mk. Pen­sion: die Bescheideneren nehmen im Gasthaus ein Zimmer mit Frühstück für 2,50 Mk. und e||en für 1,20 Mk. zu Mittag. Andernach, mitten in Weinbergen, hat u. a. ein gute» Hotel mit fliehendem QDafler, in dem das Zimmer einlchl. Frühstück 3,50 Mk . die Pension nur 5,50 Mk kostet An der Ahr. in Ahrweiler ober In Alien- ahr, finden wir Pension von 5 bis 6 Mk., lim teuersten Hotel 7,50 Mk.Is. DaS Zimmer koktet nebst Frühstück zirka 3,50 Mk. Die Eifel, durch den großartigen Bürburgring auch für die Auto­fahrer erschlossen, hat lehr mäßige Preise. In Adenau z. B. fordert eins der besten Gasthäuser für Zimmer mit Frühstück 4. Mk., für Die Mahlzeiten je 2. Mk In kleinen Siselorlen, aber auch in anderen Bheingegenden. findet der weniger Anspruchsvolle ganze Pension schon für 4. Mk Die arohen rheinischen Bäder sind kei­neswegs nur für Die Anspruchsvolleren geeig­net: auch hier gibt e» die Möglichkeit, in guten Pensionen bei bescheidenen Mitteln zu leben. In Bad Ems. nur um ein Beispiel zu nennen, bieten zahlreiche gute Häuser volle Pension für 7 Mark während da» hochkomfortable Staatl. Kurhaus 11,50 Mk für Zimmer und Verpflegung erhebt. DaS teuerste Hotel in Bad Kreuznach kostet 12 Mk bei voller Pension: sehr gute Hotels nennen P>en|io>iSpreise von 7.50 Mk und 8. - Mark. In Bad Beuenahr lebt man nicht minder preiswert DaS größte der rheinischen Bäder, Wiesbaden, besitzt durch Tradition be­rühmte Hotels, in denen der Tag nicht mehr al- 9. und 10 Mk kostet, und einfache Den- Honen gibt es schon für 5. Mk. DaS Bhein- land ist billig s

Wanderfahrten.

Conborf Zchweinsberg ftandsleingraben Homberg

Von unserem Ausgangspunkt Londorf füh­ren un» rote Quadrate durch den schönen Ober- wald zunächst nach B o h b e r g . von hier gelbe Striche nach Höingen, wo gute Einkehr ist Aus unserem Weitermarsch nach ErsurlShaufen. der jedoch ohne Markierung erfolgt und deshalb im Orte Auskunft einzuholen ist kommen wir Über die H u n n e n b u r g . einen altgermanischen Grenzwall, von dem au» mau einen herrlichen Ausblick auf da» Ohmtal mit Ireundiichen Dör­fern und die Amöneburg bat. lieber Erfurts» Hausen gelangen wie nach Schweinsberg daS mit seinem hochragenden Schlosse, seinen malert- 'chen Dorsstrasten und den mitteralierlichc-- Fach- werksbanten einen anheimelnden Eindruck macht. Ter weitere Weg führt nunmehr blauen Keilen nach, zum HanbfteinSgrabei d r nament- llch in kiuem oberen Teil rech: hübsche^ intet- eslante Partien aufweist In nächster nähe des Graben» befindet sich eine mächtige Gruppe gro­ßer und Reiner OuarAltbtodc. lieber den Hoch- berg, dessen höchste Erhebung wiederum hübiche Ausblicke, namentlich auf das entzückend gele­gene Homberg bietet führt un# das Wegerichen unserem Endziele Ho m b e r g au. Dauer der abwechslungsreichen Wanderung 5 Stunden

Butzbachhau»dergvobenrodCleeberg

Canq (5ön<.

Eine lohnende Wanderung im nort i ftllchen Teil des Taunus die viel durch Wold fuhrt, ft die 'olgende Am Bahnhof Butzbach ft6er«(brei­ten wir die Eisenbahn und leige-' roten > bei

die un» über den S chrenzer mit prächtiger Aussicht, dani. durch Wald und Feld nach Hiu- - beg'7"7t der

Heg An Oes. einer kleinen Gemeinde au» drei Häusern bestehend vorbei, kommen w t über meh­rere Bmawälle auf den 486 Meter hohen HauS - berg Born Turm genießen wir riw herrliche B-ndlchau auf Taunus. Westerwald Begelsberg und Wetterau Zum Abstieg wählen wir wieder die roten Striche, d«e un» durch schönen Wald -ach Bodenrod. einem 'chrnucken Tav^uSkött- chen f ringen Bunmehr folgen wir arj nen Stri­chen über Weiperfelden rach dem reizvoll gelegenen Cleeberg, um von frier ohne Wege­richen auf fetter Straße über Ober-Eleen und B i eder-Cleen zum Endziel Lang­göns zu gelangen Die hübsche Wanderung dürfte ungefähr 5 Stunden beanspruchen

Wirtschaft.

Börse und Geldmarkt.

Die Beichsbank hat jetzt unter die von ihr emgelritete B striktion der Börl enkre- d t t e einen Schlußstrich gezogen S e gab das durch em kurzes Kommunique bekannt tn dem fest gestellt wurde daß an der Bärte die Beport- und Vombardpvkitionrn um mehr als 50 Bro», gegen Ultimo April Aurüdgegangen find Damit >st da» durch die Maßnahmen erstrebte Ziel deS Abbaues an der Bötte bereit» erreicht Auch dir Bötte kann damit den schwarzen Monat vom 12. Mai bi» 13. Iuni als abgeschlossen anfehen. An sich bringen die Feststellungen der offiziellen fleichSbankrxtSfsenllichung keine lieber- ralchung. Die Kursrückgänge, die nach Bekannt­gabe der generellen Bepvrtkredit-Etnlchn nkung eintraten, verringerten automatisch die Kredit- anlprüche der Sötte. Bei einem Vergleich der LiquidationSkurse vom Ultimo Avril und Medio Iuni ergibt Itch ein ganz beträchtlicher Bückgang de» Velamtniveaus. Die ®- konto-Geselllchast errechnete für den 9. Iuni einen Durchlchnit'Stur-wert der an der Berliner Börse notierten Aktien von 159.9 Pro», gegenüber 196,0 Prozent Ende April dieses IahreS. Drs Tempo der Abwärtsbewegung war also sehr scharf und intensiver, als die Väter des BestriktionSbeschlus- les wohl erwartet hatten. Ob der Erfolg aller­dings <ingetrclen ist. den man zu erreichen wünschte. Ift eine Frage Erzielt Ist zunächst tat­sächlich ein Abbau des übertrieben heraufgeseh'en KurSniveaus und die Uebersührung ly-ftimmter Geldbeträge von der Börse in die Wirtschaft. Auf her anderen Seite ist aber die Funktionsfähigkeit des Aktienmarktes außer Tätigkeit gesetzt. DaS Publikum hat sich neuerdinas vom Geschäft so weitgehend zurückgezogen, daß zeitweise sogar von einer Stagnation gesprochen werden konnte, wäh­rend d e Berufsspekulation ebenfalls keine Aei- gung zum Beueingehen größerer Engagements bekundete. Die Kapitaldecke der deutschen Wirt­schaft ist jedoch noch nicht so groß, daß diele auf In­anspruchnahme des Gmissionsmarktes für einige Zeit verzichten könnte. Gegenwärtig ist ihr aber, und das stellt einen weiteren .Erfolg" der Be- striktlon dar. die Deckung ihreS Kapitalbedarfs auf dem Wege übet die Börse unmöglich gemacht. Si­cherlich hat das der Beichsbankpräsident erkannt und deshalb durch fein neueste» Eommunigue wieder eine Beruhigung und einen Beu ausbau des Börsengeschäftes herbei führen wollen. Tat­sächlich konnte sich da» Geschäft nach Bekanntgabe der Beendigung des Kreditabbaues sofort beleben, obwohl am Donnerstag dieser Woche die rheini­schen und süddeutschen Aufträge infolge des katho­lischen Feiertages ausfielen. Die Baillespekula- tion deckte ihre großen Engagements sofort ein, da sie nun nicht mehr mit neuen stärkeren Kurs­rückgängen rechnen kann und die Auffassung sich verstärkt, daß die Kurse jetzt Boden gesunden ha­ben dürften. Ä$in großer Teil der Industrieaktien verzinst flch setzt real mit 4 bis 5 Proz., verein­zelt noch höher. Wenn die DurchfchnittSrendite unter vielem Prozentsatz liegt, so kommt es daher, daß etwa ein Drittel sämtlicher Dividendenwerte für 1926 noch ohne Erträgnis geblieben ist. Gin weiteres Drittel schüttete Dividenden von über 7 Prozent aus. Man darf also für die nächste Zu­kunft. das Ausbleiben unerwarteter Ereignisse vorausgesetzt, mit einer ruhigeren Entwick­lung der Aktienkurse rechnen, die mehr der ÄonIunfturbetoegung folgen dürften. Mit einer neuen übertriebenen Hausse wird nach den Er­fahrungen der letzten Wochen wohl kaum zu rech­nen sein, sie wäre volkswirtschaftlich auch lehr unerwünscht.

Von Bedeutung für die Tendenz ist außerdem stärker alS je die Entwicklung des Geldmark- t e s. Einen Haren Einblick hat man zurzeit in die Geldv'-ckhältnille leider nicht. Insbesondere läßt sich bi-her die Wirkung der Diskonterhöhung der BelchSbank nicht deutlich erkennen. Der Borfen- Geldmarkt hat durch sie jedenfalls bisher keine Erleichterung erfahren. Termingelder zeigen int Gegenteil eine sich täglich verknappendete Ten­denz und lind nicht unter 8 bis 9 Prvz zu haben. Die leichte Senkung de» DollarkurfeS an der Ber­liner Börle dürfte hauptsächttch mit dem Verkauf von Devisen zur Veldbelch.ckfung xum bevorstehen­den Halbjahreswechkel zu cmmenhängen. Der Ul­timo wird bereit» lehr weitgehend vorbereitet. Infolge dieser Vorsorge ift am Tagesgeldmarkt neuerdings eine zunehmende Verflüssigung fest­zustellen. Der Zinssatz für Ausleihungen mit täg­licher Kündigung bewegt sich daher nach unten. Erste Firmen können bereit» mit 3,5 Prozent und darunter ankommen. Die Flüssigkeit de» Tages- qelbmarftc» Ift also keine echte, sondern hängt mit ^eldmarkttechnlschei. Vorgängen zusammen Da» Angebot am Dechselmarkt hat keinen nennenswer­ten Umfang. Der PrivatdiSkont ist daher, nachdem et in der letzten Woche zeitweise scharf nach oben strebte wieder auf die Spanne von 1 Proz unter fleichSbankd.sionk gebradv worden und stellt sich aus 5 Prvz. für beide Sichrem Beben der BelchS­bank treten auch andere Diskont eure auf Für Ivarenwechsel mit Grvßbankglrv nennt man einen etwa» höheren Satz, der zwilchen 5L und 5.75 Prozent schwankt

' Bon der Frankfurter Börse Vom Montag. 20 Iuni. ab werden bi»* auf Grund des § 39 des VSrsengeletzes zum Bdrlenhandel zugelassenrn 75 (XX)000 Mark rproz Anleihe de» .Freistaates Badern amtlich notiert.

tzels. Handwerker - Zentral- genossenschast. Darmstadt. Im 23. ®e- schäftsjahr 1925 26 war bu* DittschastSlagc de» hclfischen Handmerk«> insbesondere des getarnten BaugenxrdeS noch Immer lehr wenig erfreulich Trotzdem gelang es der GenoHenschaft. den Ge­samtumsatz in allen Abteilungen von 176 151.38 Mark au 6* 7*4 K* Mark zu steige-n Die

Tiaf-tinenabteilung die in erster Linie von dem Ge^e her. des Baugewerbe» und der IHötxl- 'chreinerei cbfrärgf. hatte unter dem Darnieder- liegen dieser Handwerkszwerge zu leiden. Wäh­rend da» Vorjahr einen Um'atz von 407 529 23 Matt erbrachte, konnte im BenchtSjahr nur ein 'olcher von 2C5 396 37 Mark erreicht werden Unter der Mttwittung der Handr-ettSkammer war die Serwllenlchaft bemüht, größere Kavl- tallen zweck» Gewährung von Battrediten zu günft.gen Bedingungen zu beschallen um den Handwerker vor dem fremden Darenkredit zu bewahren Der von bet Preußischen dentrol- ellenIchaftSkafie in Berlin gewähtte Kredtt erhöhte '-.ch auf )075 000. Mark Außerdem kennte die H^ndw.'rkSkammrr für da» besetzte Gebiet aus AeichSmitteln 570 003 Mk. zur Verfügung stellen, die zu vier Prozent au»« geliehen wurden Weiter wurden von der Hand- wettSk^mmer für die Belebung der Bautätigkeit und.n»bclcmbete für Baugenolfenschalten 470 ODO Mart aufgebracht Im Laufe de» Iafrres war die Genossenschaft in der Lage, den berechneten Zinsfuß für Darlehen von zehn Prozent aus acht Prozent zu ermäßigen. Die Genossenschaft be- anügte sich entsprechend ihrem gemetnnütz.gen aharakter wiederum mit einer ZinSlpanne von durchschnittlich 1.75 Prozent. Der Umsatz der Actetluna Land.Sgewerbebank erhöht: lich von .35 332 403 40 Mk auf 40 275 844 49 Matt In der Bäckerabteilung war die Entwicklung be» friedigend Der Absatz von Mehl stieg non 1 575 151.70 Mk. auf 1 783 243-50 in Zucker. Salz Backfett und sonstigen Artikeln von 69 172 81 Mk. auf 100 078 35 Mk während er in Brennstoff sich etwa» verminderte, von 51 399 66 Matt auf 49 190.10 Matt. Der Desamtumfatz beträgt also 1 632 511.95 Mk. gegen 1 695 724 17 Mark im Vorjahre In der Schuhrnacher-Ab- teilung haben lich die vorgenommenen Umstel­lungen gut bewährt Der Umfatz überstieg wie­derum 600 000 Mark Im Leder- und Schuh- macherbedatt-artikclgclchäll haben sich die Ver­hältnisse in jeder HiT-'icht erheblich gebcflert Die Aussichten für daS laufende Geschäftsjahr find in der Maschinen-Abteilung wieder recht gün­stig SS sind biS Mitte Mai bereits für 200 000 Mark Aufträge hereingebracht worden, gegen­über einem Umsatz von 206 Ä0 Ult. im ganzen vorigen Geschäftsjahr. Auch ist in der Bank­abteilung mit einem günstigen Geschäftsjahr zu rechnen. Die Genosienschalt hat zwei außerordent­lich schwere Iahre hinter sich. Die Ge- schälfssührung ist der Ueberzeugung. daß die KrislS überwunden Ist. Die Iahrcsabrech- ntinn vvrn 30. Vovernber 1926 balanciert mit 3 258 631 14 Mk., die Gewinn- und Verlustrech­nung mit 264 130,23 Mark.

BergwerkSaesellschast Hiber- n i e Die Veneralversammlurrg der Bergwerks- gescllschaft Htbernte erledigte die Aegulatten. lieber die Geschäftslage teilte die Verwaltung mit, daß im April der Absatz statt nachgelallen habe. «Sine Besserung der Absatzverhältnisse sei inzwischen nicht eingetreten. England habe die Förderung sehr gesteigert und die Preise herab­gesetzt. GS diktiere gegenwärtig die Preis« auf dem Weltmarkt. Die ZukunftSauSllchten feien in­folgedessen sehr dunkel.

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r a n f f ii r t o. W 18. Juni lenden^ 5<br rufrig, Zpepalwette 'ester Die ^ochenschßußdSrse lag bei allgemein ff {ter (Brunöftimmung sehr ruhig. Rur «bei lerung en von Mang «r,Wtm epejialuxrt, wie die Farbenattien. Uommerzbank. Siemen» R Hat»te in* vor allem ZelHollmer:. Bet allerdings wenigen Pudllkum»>3ii|tr3gen e>.ir man durch die neuen Keich-bahnauftragr iow e durch die IRitwilunaeT der Mtttttzeußschen (Trvblf- bank etwas angeregt, flut der anderen Seite Der* antahtc die zu ermnrtrnde Außetztzandel»- di tanz, die em» an st ritzende Vtzssioltat »usweisen soll, zu vöst^rer /,:irUrfb tang Obwohl Ser Meidmar kl m längeren iirtftrn eine kid)W Vrttfponnu ng zeigt kannte n twh *i einer lebhaft- ffren <»e<.t nicht **mwmr Bei der

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lüe gen über den gdtrigrn Lchtußkurien ersten Kurse kleinere Schwankungen. 3

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Berlin. 18. Iuni. Die heutige vamstotzdörs« .roHnetr wieder in freundlicher Haltung.

dir llmlnBtätiflt.it ziemlich gering. KennensweN ift dir schwache /^alkuna von Madrid und Mailand mit 28,46 dzw. 87,40. Die Mark notierte in Neuqork 4,2197.

Dcdckenrnarll Der Im 5 ran Hurt a. UL T elegrapfrlfche AaS,ahl»ng

nen konnte sich da» Rurenioe-au um 1 bi» 3 Pro­zent erhöben, für Spezial wette allerhing» im we- Üntlichen darüber hinaus. Die Umsatz^ warm nach wir vor ziemlich gettng. Such konnte lestaestellt werden, daß die Vötte trotz brr »rrundkichen «rund» fhmmung eine btrnettrnswrtt« .Zurückhaltung sich aiilerleglf. Dir Pubkikumsaukträge bi« noch vor zwei logen ganz fehlten, kommen aller» ding» wieder mehr in Weitung. Hier und da wollte man auch Äu»(onbfdufe bemerkt haben. Man i-errote» im Zusammenhana mit ben turifteige» rungen auf die von der Keichedatzn erteilten Auftrage, von denen inebelonbere Maschinen­fabriken Husten zogen iHnen günstigen Eindruck mochten auch hie w>nfchafttichen ,J1? lteiUmgm her Miltelbeutfchen Erediib.ink, auch her Bericht der Kelchs bahn über den Güterverkehr. Sm (We I fr-

ir rlne ftärterr irochsraar 'efta,stellt mohl in edtrr Linie auf bu Bezah» hing der Mediodifferenzrn uiriickzu fuhren sttn bürste. Tägliche» Gklb stellte sich auf 4,5 bl» L5. Monawgefb war mit R bi» 9 Prozent zu frören Sm internationalen Devisenmarkt war

j-rinbailttfKn (FröHnung 'rptm Farben mit 2J, rtrmrn? 6c iüilsfe mit < Velten mit 3^5. Commerz­bank mtt 4 '' Prvz. höher ein. Man permuirte durch ö-e grftrior Zuwabt emes Sertreters der Dresdner tsir? m du 'tzeiell'cha't des epritfonyrn» eine So» itcrigjng irüfrerer Gerüchte über den Snkouf des spritfonym» non Dresdner 3onfaffim. Von Montanwertev lagen '^ttienkirchen. Pho-is und Ilie et hm» t.Mdxr. wahrend die übrigen leicht anzogen, schijjahrtspapiere bi» 1L Prvz. erhöht. In hap loben in .Reuporf Käufe vor­liegen. Bon 3 < 11 h o i i » e r I« r zogen Waidboj um 7. ckichaftendurg umRLProz.an. Sm Aktien­markt :raten auf Sochenichtuß 91 ealNationen ein. |o daß m Verbindung mtt der erwähnten ungiht» ftigen S.iberh-ndeisbilanz einige leichte '.Rückgänge, vor aüfrr n den lerttetten Spe' ottvettrr eintralm, wodurch die (ferbenaftien um 1,5. Wotdfrai um 2. Mannesmann und S.E. G um 1 Pro z, oettoren. Schwach lagen Im verlaufe Schuygebletanieihen, von lOj bl» 9,5, flMöi.ing»renle 17 .. «m e I b markt wurde TogesgetS wieder mtt h. Monat», qelb mit «. Privatdiskont mit 5X5 Prvzeni ge­nannt. DrviIen lehr IfiU und anrepungilo« Mai­land und Madrid wieder eine tleintgtfb abgr» fmc *'

Berliner Provnttenbörse.

Berlin, 17. Ium Für die lendenzdilbung bleibt fast auefchlleßlich die Wetterlage auelchlaq- gebend, da von irgendwelchen deachtenswrrten Um- lösten keine flehe sein kann. Sn der T»ttag»b»<ie sanden deshalb nur trilroeife erhöhte Forderungen durchaus fein« Beachtung Virlerung wurde Im Weizenmarki für Juli u^u Mark niedriger. |on|t behauotet. flaggen liegt O^U bi» 1 Mk schwächer, [für nafrr kamen regere vierten heraus bie aber selbst auf ermäßigter Preislage nur schwer unter- zubringen sind. Meht hatte kleines Reschast für so­fort greifbare Ware. C» notierten (1«<W» Kilo­gramm) Roggen 289 bis 2X2 Mk : Sommer grd« 241 bis 275. Wintergerste 241 bi» 275; Zullerarttte 241 dis 27.5. fiofeu märtifcher, 264 bi» Ma«s. loco Bettln. 191 bi» 192; <!("> Kilogramm) Wttzen- mehl 37^9 bl» .W.yi. floggenmeht 35,59 bl» 37JJ9; Weizenkleie 15 bi» 15.23. floggenfleie 17,50 bi» 17,75. 'Ziktoriaerbsen 42 bie .56; kleine Gpdleerbleii 27 bi» 3»; Iutttrerhsen 22 dl» 23. Peluschken 29 di» 22. Brferbohnen 21 bi» 23; Wicken 21 bi» 2460. Lupinen, blau. 15 bi» 16; Lupinen gelb. 16 bl» 18; flap»kuch«n I5.M bi» 15.*,. Leinkuchen 19.6" bl» 19.99, Irvckenlchn.ftel 12») bl» 13J9. Sonuscheot 1920 bi» IflflO; RaMoffelllorfen tt di» Mk.

17. Juni

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