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öilbvleffenbungen

unb sich i" in Betracht Haußmann. Witwe. 74 Jahre alt. Ludwia- ^sseewirisch^st besing |rC6c 7: 8. Januar Wilhelmine Schäfer. Dienst- re;nedaßMchen. 29 Jahre alt. Wolkengasse 26: 9. 3a- S bffle,fl?ÄtinSn? rjcr Joseph Arno Ritzsche, Schlosser. 21 Jahre JL flflffceiD"ffitnen ®irf' ' Reuen Baue 5: 10. Januar Heinz Launspach. ,^da die tz^,ehendcn Stunden alt, Steinstraße 86; 11. Januar Wil' lel gllgech^ (tri|ten3 3a nine Haas. Schneiderin. 83 3ahre alt. Cred-

t 'raße 16: Katharina Listmann. geb. Eifländer.

rde>n e fflflu.ne *! it und c ,n,"!Äs t i -

ntcn ttuK der tf l itt ha«" beE?,es' -r

1 :gcr. Sih Gießen, hielt am Sonntag im Vereins-

an die

Ge

tMshauMadt. den 18. Januar 192!, lausschutz.

ausschuh der Pro- verhandelte in seins

Mag über folgende 2er-

-^t-registcr. Es verstärken in der Zeit >r:n 1. bis 15. 3anuar: 1. 3anuar Ludwig Klein. 0 Monate alt. Teufelslustgärtchcn 5; Heinrich ^ust. 4 Monate alt. Wehsteingasse 43; 3. 3a- iu:t Wilhelm Balser. 7 Monate alt. Hamm- tr^ße 9; 4. Januar Georg Stichler. Rentner. I? 3ahre alt. Wolfstraße 14; Ferdinand Rudolf kchvtt. Zahnarzt. 31 3ahre alt. Wolkengasse 27: "i Januar Minna Stille, geb. Heimburger, 45 .'!aiZrc alt. Wtlsonstraße 8; Charlotte Schwaab

TprecHflunden der Redaktion.

12 bis 1 Uhr mittags. 5 bis 7 Uhr nachmlttaas. Samstag nachmittag geschloffen.

Jur unverlangt eingefcmbte Manuskripte ohne beigefügtes Rückporto wird keine Gewähr obernommen.

"itoc. 73 3ahre alt. Alter Rödger Weg 20: Jan. Christine Mathilde Wendel, geb. Hecker. Jahre alt. Brandgasse 4; 15. Januar Emil

nbe Saasen gegen da

18 Sichen Dom 8. Ho-

Mturen: Machmun: 3,0 m: 0,0 Grab Tchlut. roter. Heutige Morgen» elsius.

fbetl. 7 Stunden alt. Braugasse 7.

** Der Hubertus. Verein weidgerechter

iuftellung aus ihnen gestri«chen und daS liegende Ite Kreuz vor der Weiterbeförderung ent ernt. AuS dem Gießener Standeß-

ua. ^Hessischer Hof' seine gut besuchte Haupt- rfammhing ab. Der von dem 1. Vorsitzenden, xm Pascoe- Dutenhofen, erstattete Jahres- ^riHt zeigte, daß der Verein, der heute 173 niiglieder zahlt, im vergangenen Jahre erfolg« oidt an seinen Zielen weitergearbeitet hat. furch Vortrage, Abhaltung einer Verbands- r.gcndprüsung und einer Verbandsgebrauchsprü- l-nL. sowie regelmäßige Schießübungen und ein >.agdpreisschießen hat er an d:r Förderung seiner Mitglieder und des Weidwerks gearbeitet. Fragen ^tzliger Art, wie Beförderung von Hunden auf ttr Dahn u. a., sind in Eingaben und Derhand- längen mit den zuständigen Behörden bearbeitet

kaussage.

ter bei nordtvchllchn, vveraturen um 0 Trab AieberWgm (In höhe.

MW KM MM im neuen AdrePW! Äut elgenhöndlger und vollständiger Tin. trag In die Haus, und Firmenttsten schützt vor den peinlichen Nachteilen mangelhafter Aufnahme In dem wichtigen Nachschlage­werk oder vor gänzlicher Ausschaltung. Die Sicherheit richtiger (Einträge in die Listen kann von den Hausbesitzern oder ihren Stellvertretern wesentlich gefördert werden durch die Überwachung ordnungsmäßigen Umlaufs der Listen, Überprüfung der Tin- träge, sowie rechtzeitige Bereitstellung zur Abholung durch die Polizeibeamten.

Wem die Hausliste nicht vorgelegt wurde, oder wer die Firmenliste nicht erhalten hat, wolle seine Rechte wahren durch Tklbung beim Adreßbuchverlag, Schulstratze Nr. 7.

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nrnnc« Stück in Tröh« Wjutjbart einzu! .^teft erhoben. Sz m ron oberbaherischeir

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I-cnzig, nach Litauen und dem Memelgebiet, ai- Luxemburg und Oesterreich beträgt s e tote ai innerdeutschen Verkehr 30 Pf. Bei unzu- ttßcheird freigemachten EilbrieZendungen wird, :«nn der Aufgabepostanstalt der Absender be- . Lnrnt ist, die fehlende Gebühr vom Absender i^gezoaen; ist der Absender dagegen nicht be- lannt, so werden die Angaben über das Der- nrgen der Eilzustellung gestrichen. Wird die genügende Freimachung erst bei einer Unter-

-eiSpostanstalt festgestellt, so wird entsprechend Willfahren. Rach Bulga.ie.-. Rumänien. Spanien liu) der Türlei ist das Verlangen der Eilzustel- ung unzuläs ig. Eilbrieisendungen nach diesen «.'Lidern werden nicht angenommen. Werden solche nquläfilgen Sendungen durch die Briefkasten <u 'geliefert, so wird der Vermerk über die Eil-

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Blumenkohl 80 biß 150. Endivien 80 biß 90. Lauch 5 biß 15, Rettich 10 biß 15. Sellerie 20 biß 40 Pf. baß Stück.

Bornotizcn.

Tageskalender für Dienstag, sladttheater: 71 Uhr,Dos goldene Kalb' (Ende 9) Uhr). Volkshochschule: 8 Uhr, Singsaal der Ober- reolfchule, tibenD feier. Lichtspielhaus Bahnhosstr.. ..Ts blasen die Trompeten'. Astoria-Lichlipiele Exotische grauen.

21 u» dem Stadttheaterbureau wird un» geschrieben: Auf die Vorstellung Boccaccio" am Mittwoch, 19. Januar, sei auch an dieser Stelle nomals hingewiesen. Frl. K a n d t vom Opernhaus Frankfurt a. M., die in den vorhergehen­den Vorstellungen mit so viel Beifall überschüttet wurde, wird auch diesmal wieder die Partie der Fiametw" in Boccaccio singen.

Reichsgründungsseier. Der Bezirks­verband Gießen des Hessischen Vaterländischen Blocks erläßt in unserem heutigen Anzeigenteil eine Voranzeige zu einer am 25. Januar ftattfin- Jenbcn Reichsgründungsfeier. Die Gedenkrede wird Pfarrer Veidt - Herborn (früher an der Pauls- 'irdje in Frankfurt a. M.) halten. Man beachte die Anzeige.

Der Verein bet Freunde des lumaniftifchen Ghmnafiums schreibt ^: Das zu Ostern beginnenbe neue Schuljahr teilt viele Eltern und Vormünder vor die schwere 5tagc 3n welche Schule schicke ich mein Kind? 3n unserer Stadt sind alle Arten von Schulen 'ertreten, und wer die Wahl hat. hat die Qual, ckm den Erziehungsberechtigten Gelegenheit zu -Leben, sich über die Eigenart des humanistischen »Gymnasiums zu unterrichten und alle Freunde wahrer Bildung über den Wert und die Be- Seutung dieser Schulart aufzuNären. veranstaltet ier Verein der Freunde des humanistischen Gymnasiums am Donnerstag dieser Woche, 20. Sanuar. abend« 87< Uhr. im Hörsaale des Physikalischen Instituts der Universität einen Vortragsabend, bei dem Obctftubienrat Prof. Dtto Morgenstern auß Berlin über das ^htma sprechen wirb: .Braucht unsere heutige Vugenb noch Griechisch und Lateinisch?" Der Dor- Ltagcnbe ist der HerauSa ber des in der Samm- I ung »Schulform und Dildungsziel" kürzlich er- I-chienenen Werke- »Das Gymnasium". Alle, die I ich für die Frage interessieren, sind als Zuhörer t» rzkich willkommen. (Siehe heutige Anzeige.)

Schulaeld fütoili' §or!biIdungSschü!er aui

Men Ine Fortbildung (Srünberg. Wach öea

, Hellen die Gemein- c öllmüichen DvilS- und

fachiitzen Rollen zu Gemeinde für den Deluch bildungslchule durch ort»« r Gemeinde, au« dn Die KreiSlchulamt lestgrMeS z Kr:isamt Dieben Me «uldrfDtöetl 6i« W- )en Sieben und Sruro i ihr ausgegeben, nach rag'

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ßanbtoirte auß Ober-Hörgern, um hier ihr Holz zu taufen.

Ö Grüningen. 17. Jan. Auf Beran- lassung beß hiesigen Pfarrers wurde in unserem Gotteshause eine Evangelisationswoche abgehalten, in der Herr Schulze Entsprechende Vorträge hielt. Der Redner steht im D.enste der Inneren Mission, und verstand es. die Aufmerk­samkeit der Zuhörer zu fesseln. Die Donräge waren durchweg gut besucht.

Kreis Fcricdbcrg.

WSR. Bad-Rauheim. 17. Ian. Die Gesamtsrequenz im Jahre 1 926 be­trug 33 296 Kurgäste, wovon 28 748 Reichsdeutsche und 4548 Ausländer waren. Von letzteren ent­fallen auf Rordamerika 1021. Holland 624. Eng­land 343. Polen 261. Schweiz 250. Schweden 245, Oesterreich 244. Der Rest verteilt sich auf andere eurrpäische und überseeische Staaten. Insge­samt wurden 368 010 Bäder verabreicht. Die höchste Tagesbäderzahl wurde am 21. Juni mit 2742 erreicht. Die höchste Zahl der gleichzeitig anwesenden Kurgäste (l.Iuli) betrug 4791'Per­sonen.

WSR. Butzbach, 17. Jan. In der Rähe der KaperSdurg wurde, derButzbacher Zei- tntng" zufolge, die stark verweste Leiche einer männlichen Person mittleren Al­ters gefunden. Anscheinend liegt Selbstmord vor, da man einen Revolver bei der Leiche fand, ebenso noch bie golbene Uhr, Wertsachen usw. Rierkwürdig ist es. daß der Q3etref!enbe doppelte Ojeiteioer trug und zwei Hüte bei sich hatte. Die Leiche wurde nach Friedberg zur Feststel­lung der Personalien gebracht.

!?! Aus dem Äiddatal, 17. Ian. Die andauernden Regenfälle der letzten Zeit haben im Riddagebiete stellenweise 311 Über­schwemmungen geführt. Ausgedehnte Seen haben sich im Mittellauf bei Staden. Florstadt. Wiclstadt und auch am Unterlauf, besonders bet Dilbel, gebildet. Trotzdem sind die Wirkungen der Ribdaregulierung deutlich zu erkennen. Die Ueberschwemmungen haben bi« jetzt bei weitem nicht die vorjährige Ausdehnung erlangt, so baß größere Hochwasserschäden kaum zu verzeichnen sind.

Krcis Lchottcn.

. Gebern, 17. Ian. Am Freitag fanb im hiesigen Schulhaus eine Konferenz des Be­zirkslehrervereins Gebern statt, in deren Mittelpunkt ein Vortrag des Lehrers Ries- Sichenhaufen überD i e Landschaft Dreie i ch" stand, der trefflich unterstützt wurde durch episkopische Vorführung geeigneten Bild­materials. Der Vortragende, der seine mehr­jährige Tätigkeit in D r e i e-i ch e n h a i n zu Forschungen über dieses Gebiet benutzte und sich hierüber auch literariia; betätigte, ging aus von ber großen historischen Bebeutung der Burg zu Dreicichenhain (des heiligen römischen Reiches kalserlrcher Hunbestall"), bie sich bei näherer Be­trachtung als eine typische Wasserburg baritelle, unb versuchte auch dem Städtchen sewst gerecht zu werben durch bie ausführliche Würdigung be­deutender Persönlichkeiten, die hier vorüber­gehend lebten. U. a. wirkte als Organist hier längere Zeit Ludwig Erk, ber wichtige Pu- blllationen über baß deutsche Schul- unb Volks­lied veröffentlichte (bekannt geworden ist Erls Liederschatz"), später in Beziehungen zu dem hervorragenden Pädagogen Diesterweg trat unb 1843 in Berlin ben Erk scheu Männergesangverein gründete. Ferner war derHayn" etwa ein Jahrzehnt Wohnsitz des berühmten Musikers und Komponisten Henri Dieuxtemp«. In dem vorbildlich geleiteten Heimatmuseum des dor­tigen Geschichts- unb Derkehrsveceins finden sich viele Erinnerungen an diese Persönlichkeiten. Die Ausführungen fanden den Beifall ber Dersamm- hing. 3m Verlauf bes geschäftlichen Teils be- schloß man, am 17. Februar eine Pestalozzi- gedenkfeier zu tKranflalien.

Sirciö -llsscld.

k* Alsfeld, 16.Jan. Das Gastspiel des Gießener Stadttheaters, welches am Samstagabend die Aufführung des Schauspiels 2l 11 - 5) c i b e I b_e r g" von Meyer-Förster brachte, war für unsere Stadt ein Ereignis. Der Andrang zu der Vorstellung war so stark, daß bas Haus voll- ftänbia ausoerkauft war und ber große Saal des Deutichen Hauses" bis auf das letzte freie Plätzchen besetzt war; viele mußten umkehren, ohne noch einen Platz erhalten zu können. Die Vorstellung unter ber Spielleitung des Herrn Volck war in jeder Be- Zifchung mustergültig, insbesondere bie anmutig trifdxKäthi" bes Frl. Jngedorg S ch e e r e r be­geisterte alle Zuschauer. Die stimmungsvollen Büh- nenbilder bes Herrn Löffler unb bie prächtigen Beleuchtungseffekte des Herrn Klein, besonders 'm zkve'iten Akte, verliehen der Aufführung einen ganz besonderen Reiz. Auch die Statisterie, für welche bie Primaner ber hiesigen Oberrealschule sich mit Begeisterung zur Verfügung gestellt hatten, klappte vorzüglich.

Starkenburg.

* Darmstadt, 17. Jan. In ber Eisen- g i eßerei Reinhart & C 0. geriet dieser Tage eine Fliegerbombe in die Feuerung der Gießerei. Die Bombe erplodierte und rich­tete zum Glück nur Materialschaden an. Don den zahlreichen Arbeitern, die in dem Raum waren, wurde niemand verletzt. Man hatte die Bombe, die Hart verrostet war, für ein Eilenstück angesehen und sie jammen mit Eisenbrocken in ben Schmelzofen

In ber Röhe von Groß-Umstadt wurde der Bahnarbeiter Jttmann, während er mit Dahnarbeiten beschäftigt war, von einem Zuge ersaßt unb so schwer verletzt, baß er balb darauf gestorben ist.

n. Offenbach a. W. 17. Ian. Der letzte Jahresbericht des Stabt- und Schularztes bellt zwei sehr interessante Tatsachen fest. Ein­mal gehören nach ihm die früher fo zahlreich vorhandenen .,b l e i ch s ü ch t i g e n" jungen Ma bchen beute fast ganz ber Vergangen- beit an Dem Verschwinden des Korsetts unb mobt auch der vermehrten Sportbe'äligung ist in erster Linie dieser Fortschritt zu danken. Dieser un Intercs.e unserer Volksgesundheit sehr er- fteultdjen Feststellung steht bie auffallende Tat- fache gegenüber, daß eine bedenkliche Zunahme bet Schllddrüsenvergrößerungen kon­statiert werken muß, besonders bei Mädchen. Bei weit über einem Drittel derselben (39 Prozent) fanb sich Anlage zu Kropf oder ausgesprochene Kropsbildung. Es liegt hier nach dem Bericht eine Erscheinung vor. die in letzter Zeit auch an­dernorts, besonders in Süddeutschlanb. beobachtet worben ist und die man in der Hauptsache zu- rücksührt auf einen Mangel von Iodsalzen in de^ Rahrung. Durch Verabreichung von Iobsalz- tab^etten an die Schulkinder hat man anderwärts <

worden. Die persönlichen Interessen des einzelnen förderte der Ausbau einer Kollektiohaftpfiichtver- sichcrung gegen alle Ersatzansprüche, bie sich auß bet Betätigung alß Schütze, als Iagbvetanstalter ober als Hundebcsitzer ergeben könnten Besondere Beachtung fanden die Bestrebungen, die zur Bil­dung von Hegeringen führten. Sie werden, wie auch in Beschlüssen der Versammlung erneut fest­gelegt worden ist. weiterhin einen wichtigen Punkt des Ardeitsprogramms bilden. Allwöchent­liche Zusammenkünfte festigten die persönlichen Beziehungen und stärkten die Zusammenarbeit. Auch ber Bericht des Schatzmeisters. Herrn Obertelegraphensekretär Hotz, ergab ein gün­stiges Bild. Die Vorstandswahl ergab die Be­stätigung der seitherigen Mitglieder, der Herren A. PaScoe, Dr. v. Bentheim. Studien­rat H ö l z e I, Kaufmann Fr. Jung. Bey, Oekonomierat Hoffmann, Kaufmann A. Kil­bi n g e r in ihren Remtern, während in einer Ergänzungswahl bie Herren Kaufmann L. B e n- ncr und Oberforstmeister Dr. Schütz neugewählt wurden. Die bestehenden Ausschüsse für das Schiehwefen und daß Hundewesen wurden be­stätigt oder ergänzt. Dem ersteren wird die wichtige Ausgabe zufalken. vorbereitend mitzu­arbeiten an dem Plan der Errichtung eines Wurftaubenstandes und anderer Wildstände auf dem Gelände beß Schüyenvcreinß. Die Veran­staltungen des Iabtes 1927 werden sich in dem gleichen Rahmen bewegen wie 1926. Besonderes Interesse sollte ein Vortrag finden, ben der Vor- sitzenbe der Gefellschaft für Iagdkunde, Geh. Rat Dr. S t r ö f e - Berlin, am 15. Februar über ^Wikbhege" halten wird. Er soll auch interessier­ten Richtrnitgliedern zugänglich gemacht werben. Ebenso ist die Ausführung eines Ratur- und Iagdfilmes vorgesehen. Mit der Durchführung dieses Arbeitsptogramms hofst der Verein auch im Jahre 1927 mit Erfolg für das heimische Weidwerk wirken zu können.

Oderhesfen.

Landkreis (wichen.

n. Großen-Linden, 18. Jan. Die ölte st e Einwohnerin unserer Gemeinde, Elisadetha Schneider, wird morgen 8 8 Jahre alt. Die Greisin, fast blind, hat keine Verwandten, sie ist ledig und, da auch vermögenslos, auf die Wohltätigkeit anderer Menschen angewiesen. Im Jahre 1926 wurden hier getauft 49 Kinder, getraut 16 Paare und 21 Personen beerdigt.

I! Lollar, 17. Jan. Gestern nachmittag batten wir in der Kirche zu Kirchberg den seltenen Genuß eines Kirchenkonzertes, veranstaltet von dem Hornquartett von Pfarrer K a l b h e n n und Söhnen auß Drohen-Buseck. Die Vortragsfolge, in der Hauptsache aus Cho­rälen in Vertonung von I. S. Bach bestehend, führte die andächtig lauschenden Zuhörer in den Abschnitten Advent und Weihnachten. Passion unb Ostern unb Pfingsten durch das ganze Kirchenjahr. Die Darbietungen zeugten alle von meisterlichem Können. Zwischen den einzelnen Ab­schnitten fangen die Zuhörer passende Choräle, bie von Rektor Saab - Lollar auf ber Orgel begleitet wurden. Der Reinerlös beß Konzertes, baß sehr stark besucht war, kommt der Kirche zu Kirchberg zugute.

I Mainzlar, 17. Ian. Der Zweigoer. einLumoatal" des D. H. C. veranstaltete gestern hier in der Wirtschaft von Müller einen Lichtbildervortrag. Nach einführenden Wor­ten, in denen, er den BegriffHumor", wie ihn Wilhelm Dusch verstanden haben will, klarlegte, machte der erste Vorsitzende, Lehrer Dr. Balser« Daubringen, die Anwesenden mit Werken des Hu­moristen Wilhelm Busch, durch Wort und Licht- bild bekannt. Der Vortragende erwarb sich den reichen Beifall der Zuhörer für den genußreichen und bildenden Abend.

f Treiß a. d. L d a.. 17. Ian. Das Holz­fällen sowohl im Staats-, wie im Gemeinde- wald ist schon beendet. Damit ist die Zahl der Erwerbslosen wieder bedeutend ge­lt e g e n. Es wurden in jeder Waldung nur etwa 2000 Raummeter Holz geschlagen. Bei der öffentlichen Versteigerung mehrerer Morgen A e ck e r und Wiesen wurden infolge der Geldknappheit bei den Landwirten kaum die Friedenspreise erreicht. Dagegen fand eine zum Verkauf stehende 5j of reite bei der vor­handenen Wohnungsnot mehrere Liebhaber. Höchstbietender blieb Philipp Schneider mit 4900 Mk.

0. Londorf, 17. Jan. DieserTage hat in der hiesigen Gemeinde der K 0 ch k u r s u s unter Lei- lunai von Frl. Schneider begonnen. Die hiesigen Schülerinnen haben vormittags, die Schülerinnen der Gemeinden Kesselbach und Allertshausen am Nachmittag jedes Mittwochs Unterricht. Am Samstagaoend fand im hiesigen Rathaus eine vom Bürgermeister einberufene Versammlung zwecks Be- prediung über die Anlage einer IungVieh­weide statt. Da keine Einigung erzielt werden konnte (es wurden Bedenken laut wegen des ber­gigen Geländes, auch fei das Icrain zu klein), so beschloß man, einen Sachverständigen vom Land­wirtschaftlichen Institut in Gießen über die Anlage zu hören.

:: Beuern. 17. Jan. Im Saale ..Zum Holländischen Hof" veranstaltete am Samstag abend ber hiesige Volksbildungsverein einen Vortragsabenb, an dem ber Dichter Dr. 211 f r c b Bock von Gießen aus feinen Werken laß. Ferner war die Konzertsängerin Frl. Gisela Wanner von Gießen anwesend, welche zwischendurch einige Aren und Lieder vortrug. Die zahlreich verfammelten Zuhörer «der Saal war bis auf den letzten Platz besetzt) lauschten gespannt den vortrefflichen Darbietun­gen ber Gäste unb belohnten diese mit reichem Beifall. Die Erwerbslosenziffer ist hier In letzter Zeit sehr gestiegen fo waren es vergangene Woche 42 Leute, welche die Unter­stützung bezogen. Die Holzhauerarbeiten werben wohl^ übernächste Woche in ben hiesigen Ge­mein'ewaldungen beendet werden. Die seither günstige^ und milde Witterung hat die Arbeiten sehr gefördert. Die Zahl ber Erwerbslosen dürste sich bann noch wesentlich erhöhen.

PJ- Cangßborf. 17. Jan. Bei der ersten bicsjährigrn Holzversteigerung im hie­sigen Gemeindewalb wurden folgenbe Durch­schnittspreise erzielt. 1 Rm. Buchenschcit 15 biß 16 Mk.. 1 Rm. Duchenknüppel 11 biß 12 Mark. 1 Am. Duchenstöcke ungefähr 7 Mark 1 Rm Buchenreiser ungefähr 2 Mark. Da im hiesigen Wald durchweg ersMassiges Brennholz versteigert wird, erfreuen sich die Versteigerungen stets eines guten Besuchs von auswärts, namentfich auß ben Rachbardörfern, die entweder keinen, oder nur wenig Wald haben Kommen doch sogar

" S i lb^ief sendun gen nach dem äußlanb. Die besondere Eilzustellaedühr für liübriejsendungen nach dem Auslände beträgt cögemcincn 5 0 P f. Rur nach der Freien Stadt

her ÜUy ;hrt Grifte .

tn der Schule prophylaktisch der Auttreitung des Uebels mit gutem Erfolge zu steuern versucht. In t leine re m Umfange ist die Iodprophylax« auch hier in den letzten Jahren burchaeführl worden.

Preußen.

Krcis Wetzlar.

r Lützellinden. 17. Ian. Die Halte» siclle der K r a f l p 0 st l t n i e Gießen Hochelheim Riederkleen an der hie- hgen Posthilsstelle ist feit dem 8. Januar auf­gehoben und an Daß Rathaus verlegt. Durch diese Aenderung werden drei sehr scharfe Kurven vermieden, außerdem wird die Fahrstrecke nicht unwesentlich verkürzt.

MrciS Biedenkopf.

P Waldgirmes, 17. Jan. Bet der Rutz- 7, d.DcLftei9Crun9 am Samstag wurden hier im Wege deß Angebots für den Festmeter Ülchtenstamme durchschnittlich 27 Mk. erzielt. ES kamen 260 Festmeter zum Angebot. Käufer waren Bauunternehmer Müller- Wetzlar und Schlierbach-Bieber für die Grubenverwal- tung Stumm.

][ Buchenau, 17. Ian. Wie auß dem naben Dorfe Dautphe gemeldet wird, erschien am Donnerstag dort auf Dem Bürgermeistenunt cm Handwerkßburfche und erzählte, daß im Laufe des Tage« noch zwei Männer kommen und um Rachtquartier nachsuchen würden die anscheinend nichts Gute» im Schilde führten. Jtoei sofort benachrichtigte Landjäger trafen balb ein und nahmen beim Bürgermeister Aufent­halt. In den Abendstunden kamen die zwei Er­warteten wirklich an unb würben von ben Be- aniten in Obhut genommen. Bei ihivr Unter­suchung stellte sich heraus, bah sie neben Schuß- toaffen auch noch allerhand DiebeSwerk- c hatten. Wenn ihnen weiter

nichts nachgewiesen wird, können sie jedensallß nur wegen -unerlaubten Waffenbesitzes belangt werden.

Obcrlahnkrcis.

Dunkel, 15. Ian. Obschon Der Weinbau im unteren Lahnbezirk nicht die Hauptemnahmequelle barstellt, ist er doch ein ? 1 ^kV 9r.n6- 2Virtschaftsm 0 rnent. Trotz- Dem Die Weinpreise beträchtlich angezogen haben, verspürt der Winzer nur wenig davon, weil spekulative Händler ihm den Wein abkauflen. alß Die Preise noch niedrig waren. Der Winzer brauchte damals Geld und muhte deshalb zu ben damaligen Spottpreisen abstohen. D r ErnteauS- fall hat sich an der Lahn empfindlich bemerkbar gemacht; teilweise konnte nur ein Diertelherbst geerntet werden. Infolgedessen ist die Rot ber WinJet an der Lahn nach wie vor groß

rtcrbnrn.

CO Westerburg, 17. Jan. In Wallme r 0 d wurden Dem Schuhmacher Heinrich Zirsaß s, e b c n P a a r S ch u h e g e st 0 h l e n. Die Diebe batten em Stuck aus dem Schaufenster ge- schnitten und durch das Loch hinhurchgegrifien. Sie konnten noch nicht ermittelt werden.

Hntcrtocfterhirtlbfrcid.

m "®K° "lak> aur, 17. Jan. Der hiesige

Verkehrs- und DerschönerungSverein ist Dieser Tage Aweckß Hebung des Fremdenver- 1 c 5J 8 in der Stadt Montabaur in einen Kur - knZ>,r<crire^t6bcteln umgewanbclt wor­den. Der Vorstand wurde erheblich erweitert.

Maingau.

O R 5ra nkfurt a. M.. 17. Ian. Die 28 3a&re alte Lehrerin Minna Stawih die In Hanau bet Bekannten zu Besuch weilte, wird seit Freitag vermiht. Sie entfernte sich ohne Angabe von Gründen auß dem Hause ihrer Verwandten; nach Lage der Dinge erscheint m^t ausgeschlossen, daß sie sich ein Leid an­getan hat.

Di- Zahl öcr fei k u 1Arrfarn,ec,^-<? Hanau gemeldeten ®L p l le betragt letzt 109 für den Stadt- kreis und 83 für den Landkreis.

^M., 17. Ian. Ein starkeß Stück Bettlerfrechheit hat sich hier er­eignet. Em älterer Pennbruder, der von Hauß zu Haus Aog, bedrohte in mehreren Fällen Leute, dir ihm nach seiner Meinung zu wenig 8C.P«ben haben, mit einem Stock. Er wurde ichliehlich feit genommen unb bürste dem Ar­beitshaus zugewiesen werden.

Vermischtes.

Großfeuer in Westfalen.

Samßtagnacbmittag brannte in dem Herford benachbarten Aehrentrup einer der größten Höfe Ar ganzen Gegend vollkommen nieder. Die Bielefelder unb Dortmunber Feuerwehren sowie die Wehren der ganzen Rachbargemeinden be- muhten sich vergeblich, den Brand zu bekämpfen. Das Vieh konnte zum großen Teil gerettet werden.

Eine Knalkgasexolosion.

Im Berliner Elektrizitätswerk Südwest ent« tanb eme Knallgasexplosion, deren Ursache unbe­kannt geblieben ist. Das Gebäude wurde in dem oberen Geschoß i ch w e r g e s ch ä d i gt. Im Vorder­haus und im anliegenden Seitenflügel wurden neben TOauerrifren «amtliche Fensterscheiben zertrümmert. ,,wei Arbeiter und eine Aufwartefrau wurden leicht verletzt.

Au ko u nglück im Rheinland.

3n der vergangenen Rächt fuhr zwischen Spay und Boppard ein mit fünf Personen besetztes Auto in vollster Fahrt gegen Stra­ßensteine unb brach mitten auseinander Der "ordere Teil begrub ben Führer unb feine Braut unter sich; beide find tot. Die anderen drei In- fallen, die im Hinteren Teil des Wagens laßen, kamen mit dem Schrecken davon.

Freimaureriubiläum bes Königs von Schweden.

rer Aos.ig von Schweden feierte feine 50- CBeiUeineSreimaurerloge. CBei einer Festschung der Loge wurde dem Kö­nig eine goldene Medaille überreicht, die zur ^len Tag geprägt worden ist. An dem Fest nahmen Vertreter sämtlicher Logen teil. Dem König wurden z^l- ÄÄÄträ,'n au< aanmar* unb