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.Arthur Bülow als 'IHanaaet von Mar Schmeling, hat Dcr Dor'Porlbchö.de Deutsch­lands die Erklärung abgegeben, bah Lchmelmg bereit ist, den Titel um die Halbschwer- gewicht-rneifterschast von Deutschland gegen Domgörgen zu verteidigen. D:e Boxsport- beyörde hat daraufhin den Beschluß chres ge­schäftsführenden Ausschusses vom 13. Otto&er, der Schmelina den deutschen Meistertitel ab­spricht, aufgehoben, um Lchmelmg d e Möglich- keil zu geben, seinen Titel gegen Dorngorgrn zu verteidigen. Schmeling ist von der Dorsport- behörde in 6trafe genommen. Der Melfterfcha ts- kawps ist vom 30. Oktober aui den 6. November verschoben worden und findet in der Achilleion- halle in Leipzig statt."

Deutsche Amateurboxsiege in Norwegen.

Die Kölner Amateurborer konnten ihr erstes Austreten am Samstag in Oslo za einem großen Erfolg gestalten. 3m Leichtgewichtskampf siegte Europameister Dübbers über seinen G?gn?r Nordsveen durch Niederschlag. 3m Welter- wicht sieg.e Domgörgen über Walther Olsen durch technischen k. o. Der Mittelgewicht­ler Kievernagel gewann gegen Nolf Brustad nach Punkten und auch Europameister Müller f -ug im Kampf der Halb'chwergewichtd- klasse einen unktsieg über Nolf T h v u r s e n davon.

Eine neue

Kanawurchschwimmung.

Mrs. Joy Kill, die am Donnerstagvormittag 9.11 Uhr von Map Gris abgeschwommsn war, um den Aermelkanal zu durchqueren, ist um 12.20 Uhr Mitternacht in der Shakespeare.Bucht an Land ge­kommen. Als ihre Fuße das Ufer berührten, sank sie vor Erschöpfung zusammen, da sic unter der Malte des Wassers schwer gelitten hatte. Sie wurde von dem Regleitboot nach dem Hafen von Dover gebracht. Mrs. Gill hatte für die Durchquerung des Kanals 1") Stunden und 9 Minuten gebraucht. Sie ist Stenotypistin in einem Bureau in Sheffield, ift 24 3ahre alt und verheiratet.

Wirtschaft.

D!eKohlenprodukrion in Hessen

Die monatliche Statistik der Kohlmrproduktion des Volksstaates Hessen weist für den Monat September folgende Zohlen nach: An Braun­kohlen wurden gefördert 34 512 Tonnen. Verkauft wurden davon 15 020 Tonnen: der größte Te:l der Rohkohlen wurde weiter verarbeitet.

Unter Berücksichtigung der aus Vormonaten übernommenen Bestände sowie des Absatzes und Lelbstvcrbrauchs verblieben am Mona'sabschluß absatzsäh g: 5952 Tonnen Rohkohlen. 193 Tonnen Briketts, 1276 Tonnen Nahpreßsteine, zusammen 7426 Tonnen Braunkohlen und Braunkohlen­produkte im Gesamtwerte von 53 344 Mark.

Wochenbericht vom Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Auch in der vorigen Woche war das Geschäft am Frankfurter Schlachtviehmarkt im allgemeinen still und schleppend, doch konnten» die Bestände größtenteils auSverkauft wei'den. Regere Nachfrage bestand nach Rindern.Schwein? hatten dagegen nur sehr ruhige- Geschäft, so faß Ueberstand verblieb. Geringere Qualitäten waren wieder vernachlässigt. Der Gesamtauftrieb bestand aus 343 Ochsen. 75 Bullen. 524 Kühen. 310 Färsen, 1422 Kälbern. 916 Schafen und 5.791 Schweinen. Verglichen mit dem Austrieb der BeNvoche waren 240 Rinder und 670 Schweine Umiaer angelrieben, während 100 Kälber und 1*1' Schafe mehr zum Verkauf standen. Bezahlt B ^e pro Zentner Lebendgewicht: Ochsen al

I 18 65, a2 59 bis 61, bl 55 bis 53. b2 8 54; Dullen: a. 58 bis 63. b. 55 bis 57;

a. 51 bi- 56. b. 45 bis 50, c. 38 bis 44;

bi- 37; Färsen a. 61 bis 66. b. 55 bis c. 47 bis 54; Kälber: b. 78 bis 84. c. 71 77. tl. 65 bis 70; Schafe: a. 48 bis 52. ) bis 47, c. 34 bis 39; Schweine: a. 71 bis b. 69 biS 72. c 69 bis 72. d. 83 bis 71, 1 bis 69; 6.tuen 60 bis 64. 3m Vergleich den Notierungen der vergangenen Woche en Rinder und Schweine je 1 bis 2 Mark cer. Schafe blieben gut behonrptet. während dlbcr 1 bis 2 Mark nachgaben.

Don den Schlachtviehmärkien.

An ken deutschen Schlachtviehinärkten der vorigen Weche Hai die Belebung, die in der Vorwoche dir gu einem gewissen Grade Platz gegriffen hatte, nicht ungehalten. Zwar war der t'rp-rt be'onders in Großvieh wieder ziemlich rege tätig, doch ist die Geschäftstätigkett mich

hier, ebenso wie bei Schalen und Schweönen, nur mittelmäßig zu nennen. Die AustriebS- zahlen zeigen gegen die VorDoä;e nur bei Schweinen wesentlichere Abweichungen. Hier stieg das Angebot von 92 WO Stück auf 99 OOO. Auch Schafe waren etwas mehr aulgetrieben (11 200 gegen 10000). Für Großvieh, waren die Preise im großen und ganzen ungefähr be­hauptet. vereinzelt wurden sogar kleine Festi­gungen erzielt. Kälber wurden bei unver­ändert rege" Nachfrage auf der Basis der Dor- wcch< bezahlt. Die Preisgestaltung für Schafe litt unter den verstärkten Zufuhren. Zwar wur­den die Märkte zumeist geräumt, doch erfuhren die Preise verschiedenllich merkbare Rückgänge. Schweine gaben fast auf dar ganzen Linie stärker nach tpooei sich die Rückgänge durchweg im Rahmen von zwei bis drei Pfennigen hielten vereiirzelt aber auch bis zu fünf und sechs Pfen- ntgen ausmachten. Fette Tiere blieben nach wie vor bevorzugt, während fleischige Stücke stärker vernachlässigt waren. Cs wurden, gerechnet tn Pfennig per Pfund Lebendgewicht, folgende Pr ise

gezahlt:

Binder

Kälber

Echafc

S Vweine

Berlin

20-60

53-96

25-5k

58-72

Bremen

25-56

45-85

58-b4

Breslau

18-60

55-84

35-60

58-73

Chemnitz

27-63

70-93

43-58

60-76

Dortmund

30-60

60-95

35-55

58-7o

Dresden

27-65

65-92

38-65

60-76

Düffeldorf

25-62

52-88

60-7?

Elberfeld

25-62

50-88

62-77

Esten

30-62

55-110

43-57

55-75

Frankfurt W.

30-66

63-85

34-52

60-78

Hamburg

16-57

35-90

23-61

50-73

Hannover

20-60

43-90

25-53

55-69

Huf um

20-90

44-54

Karlsruhe

18-61

58-83

67-73

Kastel

30-62

60-76

60-73

Kiel

20-54

34-84

36-62

50-69

Köln

20-63

63-110

33-53

60-77

Leipzig

25-63

53-84

30-67

58-75

Magdeburg

20-62

46-85

30-54

55-74

Mannheim

16-64

62-88

40-45

62-76

München

20-63

£0-94

52-72

Stettin

15-58

40-85

20-58

50-72

Stuttgart

14-64

62-87

57-85

Zwickau

20-62

60-85

40-60

63-77

* Erhöhung des Privatdiskont­satz c s. 2ln der Berliner Samstagbörse wurde der Privatdis'ontsatz für beide Sichten um z Prozent auf 6) Prozent erhöht.

deutsche Rentenbank -Äreditan ft a l L Die Amsterdamsche Bank, die Twentsche Bank und die Internationale Bank werden am 20. Oktober den holländischen Anteil der kprozen l gen Obligationen der Deutschen Rentenbank-Krc- ditanstalt zu Berlin in Höhe von 4 Millionen Dol­lar zum Kurse v. 951 Prozent zur Zeichnung auf­legen. Für die g.fumte Anleihe von 50 Millionen Dollar soll die Notierung an den Börsen zu Amsterdam und Rotterdam beantragt werden. In Neuyork wurde die Anleihe kurz nach der Cröffnuna der Listen in starkem Umfange über­zeichnet. Aus allen Landesteilen Amerikas und aus Europa liefen Zeichnungen ein.

D ie Deutsche Reichsbahn-Gesell­schaft im September. Dec Güterverkehr im September gestaltete sich lebhaft. Die fortschrei­tende Ernt' brachte zahlreiche neue Transporte. Die Einfuhrtransporte von Frankreich stiegen infolge des abgeschlossenen Handelsvertrages Der Durchfuhrverkehr belebte sich besonders in Höl­zern. Manövertransporte nahmen die Verkehrs­mittel teilweise sehr in Anspruch 3nS gefanrt wurden 4 086 218 Wagen gestellt, arbeitstäglich 157 162 Wagen, das sind 6825 Wagen oder etwa 4,5 Prozent mehr gegenüber dem Vormonat. Der Personenverkehr war zu Beginn des Monats infolge des starken Ferienrückverkehrs in allen Bezirken recht lebhaft, flaute aber um die Mitte des Monats merkbar ab. Die Betriebseinnahmen des Monats August 1927 zeigen folgendes Bild: Einnahmen 461,35 Mill. Mk, davon 153,94 Mill. Mk. aus dem Personen- und Ge- päckverkehr, 275.44 Mill. Mk. aus dem Güter­verkehr und 31.97 Mill. Mk. aus sonstigen Ein­nahmen. Die Ausgaben beliefen sich für Be­trieb und Unterhaltung auf 292.47 Mill. Mk., für Erneuerung der Anlagen auf 62,45 Mill. Mark, für den Dienst der Reparationsschtcldver- fd>rcibungcn auf 54,93 Mill. Mk., für feste ßaftxri auf 13,33 Mill. Mk. und für allgemeine Rückstellungen auf 38,12 Mill. Mk. Für wer- bent-e Anlagen lAnlagezuwachs) wurden 35,9 Mill. Mk auf gewendet. Das Personal erhöhte sich im August um ca. 1500 Köpfe auf 727 732 Köpfe.

* Die Hamburger Amerikaanleihe. Zu der Anleihetransaktion des Hamburgischen Staa­tes in Reuyork erfährt WTB -Handelsdienst, daß

die Begebung der 5 Millionen Dollar Schahscheine unter äußerst günstigen Bedingungen erfolgen wird. Sowohl her Ausgabe wie der Rückzah.ungskurs werden 100 Pro; betragen, während sich der Zins­satz noch unter öj Prozent halten soll. Beachtung verdient in diesem Zusammenhang, daß die Ham burger Amerikaanleihe von 1926 nur ;u einem Kurse von 914 emittiert werden konnte

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M, 17. Okt. Tendenz schwächer Zuin Wochenanfang erfuhr die Börfensituakion keine Veränderung. Es herrschte weiter die denkbar größte Lustlosigkeit und Zurückhaltung. Die Tendenz war allgemein schwächer. Bei weiter man- gelndem Ordereingang kam dos Publikum mit A b - gaben an den Markt, da die Tatsache, daß nun­mehr im mitteldeutschen Braunkoblenbergban doch noch der Streik ausgebrochen ist, stark verstimmte. Beunruhigend wirkte auch die Lohnbewegung in verschiedenen anderen Industrien. Demgegenüber sand die Steigerung der Ruhrkohlensörderung und die Abnahme der Feierschichten keine Beachtung Zur Zurückhaltung mahnte auch die Lage amGefd markte, die weiter angespannt blieb. Die verschiedenen Auslandanleihen haben sich also, ent gegen den Hoffnungen, bis jetzt noch nicht bemerk bar gemacht. Bei weiterhin stark eingeschränkter Umsagtätigkeit mußte man bei der ersten Kursnotie­rung Einbußen von 1,5 bis 3,5 Prozent fest stellen. Z -G.-Farben eröffneten 4 Prozent schwächer Stärkere Abschwächungen erfuhren Siemens, minus 3,75 Prozent, Mannesmann minus 5 Prozent, Kali Westeregeln minus 5,25 Prozent und Zellstoff Waldhof im Zusammenhang mit dem Rückgang der Klanzsloffwerte in Berlin, minus 6 Prozent. Don Autoaktien konnten sich Kleyer behaupten, Daimler aber minus 3,5 Prozent. Scheideanstalt minus 4 Prozent. Mitteldeutsche Greint konnten 2 Prozent anziehen. Auch am Anleihemarkt überwog das Angebot, vor allem Ablösungsschuld abbröckelnd. Ausländer ebenfalls angeboten. 'Am Geldmarkt stellte sich Tagesgeld auf 7,5 Prozent Am De- vifenmarkt erreichte die Mark einen neuen Höchstkurs van 4,1865 gegen Kabel und 20,40 gegen London. Paris gegen London 124,08, Mailand 89,10, Madrid 28,29 und London gegen Kabel >,8705.

Berliner Börse.

Berlin, 17. Okt. Die Börse war heute allgemein abgeschwächt, da ein ge recht ungünstige Vlomentr Vorlagen. Das Publllnm be­kundet auf die Meldungen vvin mitteldeut­schen Braunkohlen streik in klc.ncin Um­fange Abgabeneigung, die aber schon genügte, um das Kursniveau um mehr als 3 Proz. zu drücken Die Spelulcttion selbst blleb unentschlossen und untätig. Zu den ersten Kursen wu.de eS dann auch nid)t ganz so schwach, wie es vormittags den Anschein hatte. londern Spezialwerte, w.e Gesfürel und Rheinstahl, lagen sehr widerstands­fähig. Auch Nebenwerte blieben gehalten. Lchtvä- eher lagen Zunghans minus 4 Proz., Glanz- stoss minus 10 Proz., Berger minus 6L5Proz., Mitteldeutsche minus 5,5 Proz. Das Ausland soll bei den Banken eher niedrig limitierte Kauf­aufträge liegen haben, doch läßt sich nicht fest- stellen, ob es sich um Anlagekäufe oder Deckun­gen handelt. Heimische Anleihen ab- bröckelnd. Ausländer ebenfalls eher schwä­cher. Airatolier und Bosnier gaben 0,25 bis 0,5 Prozent nadx Rach Festsetzung der ersten Kurse schien die Stimmung etwas zuversichtlicher zu werden, da man glaubt, daß 5er Streik in we­nigen Tagen brigeftgt fern wird. Am Geld­markt blieb die Situation weiter sehr unklar. TageSgeld war zu 8 bis 9 Pro;, stark gesucht. Auch international bleibt die Anspannung be­stehen, die Schweiz will angeblich am Donnerstag ihre Diskontrate erhöhen. Zum Schluß gingen die Kurse weiter zurück, mrr Elektro»oerte blie­ben gut behauptet.

Fraitffiirter hjetrcidcbörse.

Franksurt a. 9)1., 17. Okt. Das Geschäft der heutigen Börse war bei gutem Besuche im ganzen ruhig. Die Landwirtschaft, die stark mit Feldarbeiten beschäftigt ift, bietet wenig (Betreibe an. Mehl liegt sehr still, desgleichen Weizenklcie, während Roggen­kleie gesucht, aber nur wenig angeboten ist Das Kartoffeigeschäst ist lebhaft bei abgeschwächten Prei scn; die Qualitäten seien besser als man erwartet hatte. Es notierten: Weizen, gut, gesund, trocken, auswuchsfrei, 26,25 Mark; Weizen, gesund, trocken, mit vereinzeltem Auswuchs 26,25; W izen, Wetter auer, geringere Qualität, bis zu 23 Prozent Feuch tigkeit 22 bis 24 ; Roggen, ml indischer, 24,75 bis 25; Sommergerste für Brauzwecke 26 bis 2'<. Hafer, in ländischer, 22ch0 bis 24. Hafer, a:.'slandislßer, 24.50 bis 25; Mais, gelb, 19; Weizenmehl, inländisches (Spezial 0) 38,50 bis 89; Roggeumeh! 34,25 bis 35; Weizenkleie 12,50; Rogg.n''?ie 13,50; Erbsen 35 bis 60; Linsen 50 bis 80 Heu, süddeutsches, gut. trocken.

6 bis 7 Leizen und Rogxcnftrvh, brahtgepreßt, 4,50 bis 5, gebündelt 3 bis 3,25, Treber, getrocknet, 16,50 bis 17 Mark.

Fran!,U r ter Lcülachrviei,markt.

Frankfurt a M. 17.Okr. Auftrieb: 1649 Rindrr (bdrun.ee 435 Ochsen. 76 Bullen, 709 Kühe. 425 Färsen). 502 Kälber. 150 Schafe. 5935 Schweine. Rinder «Ochsen): VoU- sleischige au/gen.ästetc. höchsten Schlachtwerts (jüngere) 61 bis 64 Mk.. (ältere) 58 bis 60; son­stige vollfleischige (jüngere i 55 bis 57. (ältere) 50 bis 54; ( Bullen > jan-cce. oollfleischige. höch­sten SchlachiWerts 57 bis tl; sonstige vollflei- schige oder ausgemästete 52 bis 5c; (Zrühe): jüngere, vollileifchige. höchsten Schlachtwerts 49 bis 53; sonstige Dt>Uilct(d)tgc ober ausgemästete 43 bis 43; fleischige 36 vis 42; gering genährte 23 bis 35; (Färsen - Kalbinnen. 3imgrinber): voll'leischige ausgemä tcte, höchsten Sa-lach'.wertS 59 bis 63. vollllecscyige 54 bis 58; fleischige 49 bis 53. Kälber Beste Mast- und Saug­kälber 77 bis 82: mutiere Mast- und Saugkälber 71 bis 76: geringe Kalber 64 bls 70. Schafe: Mas! lamm r und jüngere Masthämmel (Weide­mast , 48 bis 52; mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genähr.e Schafe 39 bis 46 Schweine Felllchwcine über 300 Pfund Lebendgewicht 70 bis 73; vollfleifchige Schweine von e.wa 200 bis 300 Pfund Lebendgewicht 69 bis 71; von etwa 160 ins 200 Pfund Lebend­gewicht 66 bis 71; fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 62 bis 65; Sauen 60 bis 64 Mk. - Marktverlauf: 3n Aindem erster Klasse rege, sonst ruhig, äleberstand. Kälber. Schase, ruhig, geräumt; Schweine ruhig und HcfcerftdnD; Schafe, fette Ware, wesentlich über Notiz Der nächste Schlachtviehmarkt findet am Freitag statt.

Büchertisch.

Friedrich der Große. Sin vater­ländisches Jahrbuch für jede echte deutsche Fa­milie, insbesondere sar Die vate.'.indischen Ver> bände und Vereine, 3. Jahrgang für das 3aUr 1928. Vaterländischer Verlag Halle a. S. Preis 1 Mk.öebe veständig - lein Anglück ewigk" ? Dieser Fahnenspruch der Fahne des Regiments Alt-Kracht. der ältesten Fahne Brandenburg- Preußens. ist der Geleitspruci) für den vorliegen­den Band deS 3ahrbuches. Der Spruch will sagen, daß wir alle, ohne Ausnahme, arbeiten müssen am Wiederaufbau unseres Vaterlandes und der Wiedererstarkung unseres Volkes, daß dann unserem Ringen auch der Erfolg nichck versagt sein wird Unter «den Verfassern, die Beiträge zu dem vorliegenden 3ahrbuch geliefert haben, sind zu nennen:' Graf von der Goltz. Vizeadmiral Mechelsen. Hans Franck, BörrieS Freiherr von Münchhausen, Eb. v. Rentzell. Oswald Spengler und andere. Die Feoerzrich- nungen Carl Bauers sind ein Schmuck des Jahr­buches. 515

3m Verlag G. Beger G m. b. H. Bensheim, erschien:Die wirtschaftliche Entwick­lung der Stadt DenSheim a. d. D." vvn Diplom-DolkSwirt Dr. Aloys Winter. 123 Seiten 8°. Das Werk, eine Dissertation Der Frcmkfurter volkswirtschaftlichen Fakultät, be­handelt die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt von etwa 765 bis 1925 von zwei Gesichtspunkten. Zum einen rein wirtschaftshistorisch, zum anderen bildet die Stadt Bensheim baS Anlersuchunqs- cbjcti, an dessen Realität die richtigste Win- schastSsorm gefunden werden soll. 505

Dr. mcb. Gr win Silber: Sa 1 var - san? Quecksilber? Naturheilbehand­lung? 120 Seiten 8'. Verlag VebenAunst-Heil- hmft Berttn, 1927 506

Rundfunk-Programm

deS frankfurter Leader-.

(Aus der.Radio-AmschQU-.)

Dienstag, IS. Oktober:

15.30 bis 16 Uhr: Die Stunde Der Jugend 16.30 bis 17.45 Uhr Konzert des Hausorchesters: Reue Tanzfchlagcr. 17.45 bis 18.05 Uhr: Die Lesestunde. 18.30 bis 19 Uhr: Funkhochschule:Altdeutsche Tafelmalerei II", Vortrag von Dr Oswald Götz, Assistent am Stadelschen Kunstinstitut 19 bis 19 30 Uhr: FunkhochjchulcD.e Krankheit als G--genstanb dichterischer Darstellung", Vortrag van Prof. Dr. Erich Stern. 19.30 bis 20 Uhr: ..Rundfunk und Stenographie, ein Rückblick über meine dreijährige Tätigkeit im Frankfurter Sender", Vortrag non G.org Kalis. 20 Uhr: Uebertragung aus dem gro­ßen Saal der Festhalle in Karlsruh Konzert des Berliner Staat:-- und Domchors 'AnlcbliehmL Mn- kerne Klaviermusik Europas Darauf. Sd)olrp(ott*n- konzert: Biastn-Viriuosen.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben Die Höhe der zuletzt befchloster.en Dividende an. ReichSbankdiskont 7 Prozent. Lombard inS^ 8 Pr.-zenl

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