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Samstag, 16. Juli

Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffens

llr. 164 viertes Blatt

ht mehr laiM archcrlten darf, Gang getommWe Baumarkt nicht

bis

62,

58

150,87.

Berliner Börse.

Di' f

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Berlin

SchlUßK

börlt

Datum:

14. 7. | 15. 7.

14. 7.

207,5

205.5

Schultheis Palzenhofer. . 15

Devisesmarkt DerlmFrankfurt

Telegraphische Auszahlung.

85

Banknoten.

Brici

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51,

66,

79,

160

172

130,5

125.5

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145

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153,75

26, 19, bis

Philipp Holzmann . Hcidelberacr dement dement Karlstadt

Wayß L Sreitag

328

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137

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146.5

125

4 212 58,91) 117.75

II 485

12 15

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7 8 0 0 0

16.6

168,94

23,03

108,83

59.42

2.675

112,84

81.22

72.10

12.511

73,47

a. TL

ton sind zur Zeit Hapag und Lloyd, für den Lloyd sind annähernd 190 000 und für die Harn- burg--Amerika<-Linie rund 140 000 Registertonnen im letzten Vierteljahr in Arbeit gewesen.

wenn der gut in Gang getomnWie Baumarkt nicht wieder in seine frühere Lethargie zurücksinken soll. Die Bedingungen, zu denen auf dem Hypo­thekenmarkt neuerdings ausländisches Geld an- geboten wurde, waren keineswegs besonders gün­stig; sie gingen vielfach über das auf dem einhei­mischen Markte gewohnte Maß hinaus, so daß man annehmen kann, dah Abschlüsse nur in gerin­gem Umfange zustande gekommen sind. Es ist daher zu begrüßen, dah die Rentenbank-Kredit­anstalt mit ihrer Anleihe in Amerika einen gro­ßen Erfolg gehabt hat. Für den Wohnungsbau sollen noch weitere ausländische Anleihen im Be­trage von etwa 100 Millionen Mark ausgenom­

men werden.

* Zur Frage der Rückgabe des deut- jchenEigentums. Zur Frage der Rückgabe des beschlagnahmten deutschen Eigentums, über die der Stellvertreter des Sekretärs des Schatzamtes Mills eine Erklärung abgegeben hatte, erfährtWorld" aus Washington noch, daß folgende Gründe für ein beschleunigtes Vorgehen der Regierung in dieser An­gelegenheit sprechen: Erstens lasse das Herannohen der Wahlen eine Rücksichtnahme der deutsch-ameri­kanischen Wähler angebracht erscheinen, die über die bisherige schleppende Behandlung der Eigentums­rückgabe verstimmt seien. Zweitens habe die Eigen- tumsoerwaltung zu Skandalen geführt, die während des Wahlseidzuges gegen die Regierung ausgenutzt werden könnten, falls die Frage bis dahin nicht völlig erledigt wäre. Drittens könne der Aufschub ihrer Erledigung infolge der starken Kongreßstim- mung für Steuerminderungen eine Komplikation herbeiführen. Werde nämlich die Steuerreduktion vor der Eigentumsrückgabe vorgenommen, so werde schwerlich der für die Eigentumsrückgabe erforder­liche Betrag erübrigt werden können.

* Zur Lage des Emissionsmark­tes. In den letzten Tagen ist eine, wenn auch bescheidene, Belebung des Pfandbriesgeschaftes zu beobachten. Ob sich diese als von Dauer erwei­sen wird, läßt sich noch nicht übersehen. Tlan ist sich darüber klar, daß die Stagnation im Emis­sionsgeschäft nicht mehr tai

Wirtschaft.

Wochenbericht von der Frankfurter Börse

452

433

733

690

329

214.75

163

215,5

134

104

126,5

294

131.5

139

173

83

16,54

168,76

22,93 (08,43

59.18

2,605

112,42

811,90

71,80

12.451

73,14

anziehen.

Wochenbericht vom Frankfurter Produktenmarkt.

Am hiesigen Produktenmarkt herrschte auch in dieser Woche große G e s ch ä f t s st i 11 e, trotz­dem der Börsenbesuch verhältnismäßig gut war. Bei großer Zurückhaltung der Käufer und er­mäßigten Auslandsforderungen erfuhr die all­gemeine Tendenz eine erneute Abschwä­chung, und die matte Stimmung hielt die ganze Woche über an. Deutsches Brotgetreide

blieb fast geschäftslos. Während sich Weizen noch einigermaßen im Preise halten konnte, muß­ten die Forderungen für Roggen um eine halbe Mark herabgesetzt werden. 2m Einklang damit war auf dem M e h l m a r k t vor allem Roggen­mehl gedrückt, ohne daß sich nennenswertes Ge­schäft entwickelt hätte. Kleie lag unverändert flau, namentlich Roggenkleie war in größeren Mengen aus Westfalen, angeboten. Futter- und Rachmehle waren aber weiter gesucht. Erst in der zweiten Wochenhälfte konnte sich die Tendenz leicht b e- sestigen auf erhöhte Auslandsnotierungen. Für Kleie wurde die Haltung wieder etwas fester auf die Streiks bei den Mannheimer Mühlen, die auf die Mehle dagegen ohne Einfluß blie­ben.

145

126

126

133,5

156,5

466,5 442 730

330,25

162

214

132

100,75

287,5

129,4

142 J)

171,5

c 38 bis 44, d 30 bis 37. Färsen a

b 58 bis 61, c 50 bis 57. Kälber b-----

c 68 bis 73, d 58 bis 67. Schafe al 48 bis 50 a2 40 bis 47. b 32 bis 38. Schwnne a 62 bis

63, b 62 bis 64, c 62 bis 64, d 63 bis 65,

Sauen 55 bis 59. 3m Vergleich zu den Ro­tierungen der Vorwoche gaben die Rinder 1 bis 2 Mar! und die Schafe 2 bis 4 Mark Preise nach, während Kälber gut behauptet blie­ben. Schweine dagegen konnten um 2 bis 3 Mark

* Deutschland und der Weltschiff- b a u. Die soeben erschienene Liebersicht über den Weltschiffban im zweiten Quartal 1927 gibt von der Lage der Schiffbauindustrie ein erfreuliches Bild über die gesteigerte Schiffbautätigkeit Deutschlands. Rach dieser Schiffbauübersicht ran­giert Deutschland an zweiter Stelle neben allen Schiffbauländern und zeigt eine erhebliche Stei­gerung des Baubestandes gegenüber dem ver­gangenen Jahre. Der deutsche Zuwachs an Dau- tonnage steht erheblich über dem Durchschnitt, und zwar kommt er direkt hinter England. Die bedeutendsten Auftraggeber der deutschen Werf-

Frcmkfurt a.M.j Berlin

Im Vergleich zu den Rotierungen der Vor­woche gaben Weizen und Weizenmehl je 25 Pf. und Roggen und Roggenmeh'l je 50 Pf. nach, ebenso war Roggenkleie 50 Pf. billiger. Alle an­deren Preise blieben behauptet. Es notierten: Weizen 31 nom., Roggen 27.50 nom., Hafer (inl.) Hafer (ausl.) 23.50 bis 26, Mais 18.75 bis Weizenmehl 40.50 bis 41, Roggenmehl 37.75 38, Weizenkleie 13, Roggenkleie 14 bis 14.25.

Im Mittelpunkt der spekulativen Geschäfts­tätigkeit stand wieder einmal I. G. Farben­industrie, die gegen die vergangene Woche um ganze 26 Prozent anziehen konnten. Stimu­lierend wirkten dabei Gerüchte von neuen Ver­handlungen der I. G. mit den Standard Oil Co. Stark verlangt waren dann noch die Zell­stoff aktien auf ein neues Patent von Zell­stoff Waldhvf zur »Herstellung einer woll- ähnlichen Faser aus der Kunstseidefaser. Wald­hof gewannen daraufhin unter Schwankungen 14 Prozent und Aschaffenburg 10 Prozent. Für

* E r n t e a u s s i ch t e n. Die Ernteaussichten für dieses Jahr werden bisher allgemein recht günstig beurteilt; insbesondere erwartet man für Weizen, Gerste und Roggen eine' übergute Mittelernte, (o daß aller Voraussicht nach von diesen Getreidesorten in diesem Jahr größere Mengen für den Export bereit aestellt werden können. Bekanntlich bewegte sich die" Getreideausfuhr im vergangenen Jahr in ganz bescheidenen Grenzen. Mit dem Schnitt des Ge­treides wurde in einigen Teilen des Landes unter günstigen Verhältnissen bereits begonnen. Der Mais ist in seiner Entwicklung infolge andauernder Trockenheit etwas zurückgeblieben, so daß Voraus­sagen für die Maisernte heute noch nicht gemacht werden können. Im allgemeinen hofft man jedoch auch auf ein günstiges Ergebnis der Maisernte.

* Keine Steigern n,g der Baukosten mehr. Die Steigerung der Baukosten scheint den Höhepunkt überwunden zu haben. Während im Vor­jahr dauernd eine Senkung der Baukosten eintrat, hat sich seit Jahresbeginn eine ununterbrochene Er- Höhung der Baukosten eingestellt, die so hoch wurde, daß man Befürchtungen für eine ruhige Entwicklung, besonders des Wohnungsbaues, haben konnte. Nach den neuesten Feststellungen ist im Juni eine leichte Senkung der Baukosten eingetreten. Dieser Rückgang erstreckt sich nicht nur auf die Richtzahleü für Bau­stoffe, sondern auch auf den Bauindex. Die Gründe für den Rückgang dürften wohl in erster Linie in Finanzierungsschwierigkeiten in Anbetracht der un­günstigen Lage des Emissionsmarktes zu suchen sein.

I Es ist anzunehmen, daß die rückgängige Bewegung auch im laufenden Monate anhält. Auf jeden Fall wird eine Steigerung nicht mehr zu verzeichnen sein, da vor allem das Bauholz, welches bisher die Bau­kosten besonders verteuerte, billiger zu werden beginnt. W

* Gruppe für Aufwertungsrecht. Anläßlich des 23. Deutschen Anwaltstages in Stuttgart ist aus den Reihen der Rechtsanwälta heraus die Gründung einer besonderenGrupps für Aufwertungsrecht" erfolgt. Ihr sind in^ zwischen die meisten der schon bisher für die De-) strebungen zur Verbesserung bar geltenden Auf­wertungsgesetze tätigen Rechtsanwälte beige­treten. DieGruppe für Aufwertungsrecht" soll einerseits der gegenseitigen Anregung und dem Austausch der Erfahrungen, andererseits der planmäßigen und verstärkten Fortführung des Kampfes für eine dem Recht entsprechende Rege­lung der.Aufwertungsfrage dienen. Rach Ansicht der in ihr vereinigten Rechtsanwälte genügen die

die ®lettr otoerte betrugen die Kursbesse­rungen 6 bis 13 Prozent, für die M o ntan- papiere bis 13 Prozent und für die Ban­ken auf neue Kapitalerhöhungshoffnungen bis 12 Prozent. Alle übrigen ©ffefteixmärfte hatten merttiche Kursbesserungen zu verzeichnen. Rur Autowerte waren kaum behauptet.Die An­leihemärkte lagen wieder fast vollständig geschäftslos. Ablösungsschuld ohne Opttonsschein waren etwas fester, aber Ablösung mit Aus­losungsschein erfuhren eine Abschwächung, ebenso wieder die neue 5--Prozent-Reichsanleihe. Der Geldmarkt hat, wie schon berichtet, infolge der Medioliquidation wieder eine Versteifung erfahren. Namentlich Tagesgeld ist gesucht, wäh­rend Monatsgeld etwas leichter wurde. Am De­visenmarkt war ein beträchtliches Devisen- angehot bemerkbar, da das Geld aus den An­leihen hereinsttömt. Die Mark erfuhr infolge­dessen eine Steigerung.

W-vchenberiÄt vom Frankfurter Lchlachtviehmarkt.

Gegenüber der außerordentlichen G^chästs- ftilte der vergangenen Woche war das Börsen­geschäft in der Berichts Woche in Anbttracht der Ferienzeit sehr lebhaft und »ieTe n- den- fest. Das schon einige Zeit zu beobach­tende Bestreben der Spekulatton, die Ku^e zu steigern, hatte Erfolg, da das private Publi- kum, wenn auch nur sehr langsam und zögernd frer Geschäftstätigkeit der Kulisse folgte_ Die lange vermißten Kaufauftrag e a uli ö u te Deutschland sollen wieder, allerdings in noch beschränktem Maße, vorgelegen haben, und auch das Ausland hat sich wieder lebhafter am Ge­schäft beteiligt. Ramentlich aus Holland waren größere Käufe zu beobachten. Im Verlaufe der 2Doche schien aber von dieser Seite wieder größere Zurückhaltung geübt zu werd-n. Dem Willen, eine allgemeine Festigkeit der Ten­denz herbeizuführen, kam die Entwicklung des Geldmarktes einigermaßen entgegen, mif dem endlich eine gewisse Entspa n nun g eingetreten ist; wenn auch infolge des Medio, ter im übrigen keine Schwierigkeiten bereitete, Geld noch ziemlich stark gesucht war. Die Er­folge der verschiedenen deutschen Anleiheemii- sivnen im Auslande hat aber in Börsenkreisen allgemein die . Hoffnung hervorgerufen., daß durch das infolge dieser Anleihen hereinfließende ausländische Geld der erschöpfte deutsche Ka­pitalmarkt wesentlich gestärkt wird und ter Geld­markt merkliche Entspannung erfahrt. War in ter Vorwoche die Berliner Stadtanleiye em großer Erfolg, so stand ihr das Ergebnis ter 30-Milli onen-Dollar -Anleihe der Rentenbank-Kreditanstalt kaum nach. Deren amerikanische Tranche zweifach überzeich­net wurde. Die Auflegung der holländischen Tranche dieser Anleihe ist nun erfolgt, ferner hat die Bayerische Hypotheken- und Wechselbank eine Englandanleihe abgeschlossen, die Vereinigten Stahlwerke ihre Anleihe in Amerika, schließ­lich noch die Hannoversche Landes-Kreditanstalt und ter Ruhrverband je eine Gultenanleihe in Holland. Verschiedene wirtschaftliche und poli­tische Rachrichten bedeuteten für das Börsen­geschäft bemerkenswerte Anregungen. So wur- ten die Fortschritte ter deutsch-franzö­sischen Handelsvertragsverhand- Jungen von der Börse täglich verfolgt, und man ist jetzt von einem baldigen Abschluß eines langfristigen Handelsprovisoriums überzeugt. Auch wurden die Meldungen von der Wie­deraufnahme der deutsch-polnischen Verhandlungen mit (Genugtuung ausge­nommen. Als Zeichen ter inneren Konjunktur­belebung betrachtet man den günstigen Bericht über die Lage der deutschen Maschinenindustrie und vor allem aber das weitere Sinken der Erwerbslosenziffer. Wenig Einfluß schien dagegen die Ablehnung des dritten Kvh- lenpreiserhöhungs-Anttages durch den Reichs­kohlenrat auszuüben. Im Verlaufe erwies sich aber die Kursentwicklung nach oben als etwas überstürzt, und gegen Wochenende trat em merk­licher Rückschlag ein, da von ter Spekulation Realisationen in größerem Maße vorgenommen wurden. Der Abwärtsbewegung der Kurse kam dabei die Enttäuschung zu Hilfe, die das C o m- munique des Rerchsbankpräs iden­ten Dr. Schacht über die Reuh or ker Besprechungen verursachte, in dem er na­mentlich dementiert, daß Anleiheverhandlungen geführt worden sind. Auch versttmmte es, daß bei ter viel besprochenen Umwandlung der S ie m ens-Schucker twerke in eine Ak­tiengesellschaft den Aftiokaren von Sie­mens u. Halske kein Dezugsrecht eingeraumt wird, wenn man auch glaubt, daß trotz aller Dementis ein Elektrotrust in allerdings noch nicht absehbarer Zeit gebildet werden wird. Trotz der eingetretenen Abschwächungen blieben aber im Vergleich zu der Vorwoche noch ganz beträchtliche Kursgewinne erhalten.

Berlin. 15 Juli. Mmcrttani'dje Vfoten . yctfliftiie Noten . . . Dänische Noten - Englische s)?otcn

Äurs6' Mi-.ag

Französische Noten ...... Holländische Noten......

Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch Oesterr-, 5100 Kronen Rumänische Noten......

Schwedische Noten Schweizer Noten Spanische Noten ...... Tschechoslowakisch- Noten . . Ungarische Noten......

gegenwärtig vorgeuommenen Verbesserungen der gröbsten Fehler des Auswertungsgcsetzes nicht; vielmehr wird eine durchgreifende Almgcftalfung, im Sinne der im sogenannten Bestschen Entwurf niedergelegten Grundgedanken, für erforderlich gehalten.

FranHurter ^.^enZbörse.

Frankfurt a. M., 15. Iuli. Das Geschäft an ter ' Abendbörfe war wieder sehr gering, die Stimmung aber weiter fest. Die Kurse bewegten sich zunächst im allgemeinen <V*zf dem erhöhten Riveau ter Rachbörse. I. G. Farben und die Schi ff ahrts werte waren gut behauptet, Rheinstghl und Daimler dagegen schwächer. Et­was anziehen konnten Rheinische Braunkohle und Deutsche Bank. Im Verlause gewannen I. G. Farben zunächst 1 Prozent bei kleinen Mm- sätzen. Renten geschäftslos, Zolltürken etwas schwächer. Gegen Schluß nahm die Spekulation, wenn auch in beschränktem Umfange, Deckungen zum Wochenschluh vor, so daß sich das Kurs­niveau leicht heben konnte. Etwas lebhasleres Interesse bestand jetzt für Farben und Rhein- stahl, die je 2 Prozent anziehen konnten. An ter Abendnachbörse blieb die Tendsirz weiter fest. 2lbl. Schuld 18. Schutzgebiete 10,80, Bar­mer Bank 158, Commerzbank 186, Dnnatbank 246,75, Deutsche Bank 170,50, Diskonto 165,2b, Dresdner Dan! 175,50, Buderus 126,50, Gel­senkirchen 176, Harpener 216, Aschersleben 184,50, Westeregeln 193, Mannesmann 200,25, Phönix 131,50, Rheinische Braunkohlen 286, Rheinstahl 224,50, Stahlverein 141, AG9. 191, Bergmann 201 Erdöl 164, Scheideanstalt 220,50, I. G. Far­ben 316, Goldschmidt 141,50, Holzmann 205,75, Holzverkohlung 72, Metallgesellschast 189,50, Rütqerswerke 106,50, Siemens u. Halste 292,75, Wayß u. Freytag 176. Zellstoff A^chaffeii^irg 214,87, Waldhvf 331, Hapag 150, Rordd. Lloyd

(Berlin, 15.3uli. <WTD) Schon im heuti­gen Vormittagsverkehr hatte sich ziemlich uner­wartet eine festere Grundstimmung durchgesetzt. Gegenüber den sehr matten Frankfurter Rach­börsenkursen konnte man in einzelnen Papieren Kurserhöhungen von 4 bis 5 Prozent bemerten. Die ersten offiziellen Rotierungen enttäuschten dann etwas, lagen aber gegenüber den gestrigen Mittagskursen gut behauptet, teilweise auch etwas höher. In erster Linie waren es Farben und die von uns schon gestern als widerstandsfähig be­zeichneten Freigabewerte, die größere^ Geschäft aufzuweisen hatten. Bestimmend hierfür waren die neuen Meldungen zur Frage ter deutschen (Sigentiiindrüdgabe und besonders die Erklärun­gen des stellvertretenden Schatzamtsselcetärs und die neuen Verhandlungen die voki ten I. ©. Farben mit der Royal Dutch-Gruppe und an­deren ausländischen chemischen Industrien geführt wurden. Die übrigen Werte hatten nur geringen Umsatz. Bei Rebenwerten wurden viele erste Kurse ausgesetzt. Im Verlaufe setzten sich bei den Spezialwerten zunächst weiter kleinere Kurserhö- Hungen durch, während die übrigen Märkte sehr still und kaum verändert lagen. Obernberg und Glanzstoff vorübergehend 4 Prozent höher. Auch Spritwerte lebhafter und anziehend. Rachdem die Deckungen der Spekulation, die gestern zum Teil Leerabgaben vorgenommen haben soll, ihr Ende gesunden haben, wurde das Geschäfts im Zu­sammenhang mit dem Wochenschluh eher ruhig, so daß die Kurse langsam nachgaben. Anleihen ruhig. Ausländer bis auf Türken, die etwas fester lagen, wenig verändert. Pfandbriefe still, nur Rentenbriefe bis 0,5 Prozent höher. Der Devisenmarlt blieb unverändert. Der heutige Zahltag und der letzte Einzahlungstermin für junge Farbenaktien hatte am Geldmärkte eine ziemliche Anspannung zur Folge. Tagesgeld 7 bis 8.5 Prozent, Monatsgeld 8 bis 9 Prozent. Die anfangs befürchtete Erhöhung des Privat­diskonts ist nicht eingetreten, obwohl das An­gebot ganz erheblich gewesen sein soll.

Berliner Prosnktenbörse.

Berlin, 15. Juli. (WB.) Die Marktlage hat sich gegenüber gestern kaum wesentlich verändert. Westernroggen war im Preise weiter nachgiebig und daraufhin erfuhr Juliroggen heute einen wei­teren Preisrückgang. Die Weizenofferten von lieber. see zeigen keine nennenswerten Veränderungen. tyur Juli-Weizen bestand weiter Deckungsfrage. Die Herbstsichten waren sowohl für Weizen als auch für Roggen abgeschwächt, wozu auch die wieder einge­tretene Aufklärung des Wetters beitrug. Aus der Provinz liegen verschiedene Nachrichten vor, daß der Schnitt von Roggen teilweise schon begonnen hat. In der nächsten Woche soll bei günstigem Wetter bereits in größeren Gebieten mit der Ernte

Frankfurt« M.

In dieser Woche war das Geschäst am hie­sigen Schlachtviehmarkt ziemlich ruhig. Bei geringer Rachftage war es schwer, die nicht sehr großen Viehbestände zu verkaufen. Es traten teilweise kleinere Preisrückgänge em. Der Gesamtauftrieb bestand aus 325 Ochsen. 84 Bul­len, 680 Kühen, 386 Färsen, 1144 Kälbern, 176 Schafen und 4537 Schweinen. Verglichen mit dem Auftrieb der vergangenen Woche waren 40 Rin­der mehr angettteben, dagegen standen 110 Käl­ter, 110 Schafe und 790 Schweine weniger zum Verkauf. Bezahlt wurde pro Zentner Lebend­gewicht: Ochsen al 62 bis 66, a2 58 bis 61, bl 55 bis 57, b2 50 bis 54. Bullen a T"a Ro b 54 bis 57, Kühe a 52 bis 56, b

15. 7.

205.75

160

190

176

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. - Reichsbankdiskont 6 Prozent, Lornbardzinsfuh 7 Prozent.

Ostwcrkc..........

Her. Glanzstoff Bernberg..........

Zcllslon Waldbof Zellstoff Aschaffenburg . . ubartot.1; nburoer Wasser. '> efsauer GaS.......

Daimler Motoren Demao Adlcrwerke Kleyer

Ludw. l'ccire Nat- Automobil Lrcnsl.-in & Kovpcl . . . . Linke Hoiviann Leonhard Tietz. . . . . yamag»',1'e,iuin . . . . .. Franks. 9)< schlncu . . . . Gritzner . . . . .

Hevligenstaedt FungbanS Lcchwerke...... . .

Mainkraftwcrke Miau . . Nckarsulmer . Peters Union ...... Gebr. Roeder . ..... Voigt & Haeffncr .... Sndd Zucker

<»clt>

4 19!

. 8 68

117.29

'0.405

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß- Kurs

Schluß!: Abend- börse

Schluß. Kurs

Schlußh Mittag hörte

Datum:

14. 7.

15. 7.

14. 7.

15. 7.

A. E G..........7

189

192

195.5

I9I.62

_

201

2 »2.75

201,75

Elektr. Lieferungen . . . 10

186

18f,5

191,75

Licht und Straft......10

-01

.02

203.5

201,75

Felten & Guilleaume .... 6

145

114

144.25

145

Ges- f- Elekrr Untern . . 10

245.5

246

Hamb. Elekte. Werke ... 10

166,75

167

Khcin. Elektr.......8

172,5

173

172.5

Schlei. Elektr. ..... 10

190.:

189.75

Schuckcrt ..........7

'00,75

203

203,75

Siemens & Halske .... 16

'87,5

-92,75

291

292,5

Transradio..........8

-

140,75

182

_

_

124.75

126.5

126,5

126.5

Deutsche Erdöl.......6

159^

164

161.5

161

Essener Steinkohle . .. . . 8

Gelsenkirchener . r- 3- <

Harvener... ......8

Hocsch Eisen.........8

175,5 214.5

176

-16

184

177

216.75

192

175,25

215.75

190

Ilse Bergbau ....... .8

182

285

2 7 4

Älöcknerwerke.......-5

-

1.6,75

176 75

175,2a

KölN'Neucssen .....»/s

-

190

187,7.>

Mannesman» - -f- xh I 4

|9$ 153

200,5

133,5

200

135

200.7.3

134.75

Oberschles. Eisend- Bedarf 0

. 107

*1065!

105,75

Oberschlcs. gokswerke . . .0

105

Phönix Bergbau. f- V, I 3

Rheinische Braunkohlen . 10

131)

131,75

112,65

131.25

282.5

286

284,25

285 25

R^einstahl..........0

Riebeck Montan.....x .6

*'18

224.5

183

-21.25

176.5

224,3

180

Bereinigte Stahlw- f. V, 8

141.75

141

142

141.ö

Ötavi Minen ..... 1 sh

37,25

37,75

Kali Aschersleben.....10

178

184,5

18'.ü

185

KaliWcsteregeln ..... 10

188

193

190

192.75

Kaliwerk Salzdetiurth . . 12

244

243,5

I. G- Farben-Industrie. 10

Dtznannt Nobel ......0

.07,25

ol6

310

151.25

316,5

153,5

Scheideansialt........8

220,5

Goldschmidt.........o

138.5

141,5

138

140.75

Rütgerswerke.......-0

M!"nllaef''tt choft 1p

105

106.5

100.75

10?.5

-

Schluß- Kurs

Schluß K. Abend» Jötie

Schluß Kurs

SülußK Witta-)

Datum:

14 7.

15. 7.

14. 7.

15 7-

6eZ0 Dk. Rcichsanleihe v. 1927

Dt. Anl. Ablös. Schuld mit

86.9

Auslos Rechten.....

297

Dcsgl. ohne Ausles -Rechten 7°/0 Frankf. Hnp.-Bk. Eo.dpf. unkündbar dis 1932 ....

18

18

4,/-2% Nheinische Hhp -Bank

yiqu -Goldpf ....

AEG abg. Borkricgs-Ob-

ligationen, rückzahlbar 1932

4% Schweiz. Bundesb.-Anl.

4% Oeslereichische Goldrte. .

'

--

4,20°/st Ocsterr. ich. Silberrtc .

4u/0 Oesterreich, einheitl. yttc

4°/0 Ungarische Goldrte. . ;

26.9

25,4

4°/o Ungarische Staotsr. ü 1910

4',j% deSgl. von 1913 . . .

24.25

*

4% Ungarische Kronenrlc . .

1.4

4°/, Türk. Zollanlcihe v 1911 4% Türk. Bagdadbahn-Anl.

14,4

14,5

Serie 1. .......

4°/0 desgl. Serie N

18,6

16,6

4°0 Rumänen convcrt. Site.

41 " n Rumänen Goldanl. .

von 1913 -

Allg Deutsche Eisenbahn .4*/: Hamburg-Amerika Paket. .6 Samb.-Südam Damplsch. 8

145

150

89.5

146,9

232.25

89.25

149.5

234

211.5

150,25

152.5

157.5

254.5

186

245.5 169,75 165,75 175 75

259

148 5

Hansa DamvfschUi ® Norddeutscher Llovd 6

Allg. Deutsche Crcditanst.. 10 Bacin:r Bankverein 10

146

152

157

150.9

152.5

152

147.5

153

157.9

Berliner Handclsydellsch^ 12

Commerz- und Privat-Br. 11

Darmst. u- Nationaldank. 12

Deutsche Bank..... 10

Diskonto-Gcscllschasi Ant. 10

Dresdner Bank lo

Mitteldeutsche Creditbank . 9

Metallbank..........«

186

-43

168.5

165

174

149,75

186 246,75 170.5 165.25 175 5

254 i49

186 245.5

169,25 165 75

175,4 252.5 .49.75

Rcichsbank . 1

-

14. Juli.

15. Juli.

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld Brief

Geld

Brief

Amft.- Rott

168,58 1

169,92

168,56

168,90

Buen-AircL

1,788

1,792

1,787

1,791

Brff.-Antw

58,53

58,65

58,54

1>8,66

Christiania

108,64

109,86

108,62

108,86

Kopenhagen

112,51

112,73

112,51

. 112,73

Stockholm .

112,64

112,86

112,64

l12,85

HclstugforS.

10,602

10,622

10,60

10.62

glatten . . .

22,86.

23,905

22,893

22,935

London. . .

40,43

20,47

40,426

20,466

Neuyork . . Paris.... Schweiz ..

4,2085

4,2165

4,2085

1,2165

16,47

16,51

16,47

16,51

80,99

Dl.15

40,97

-1,13

Spanien .

71,9h

72,10

72,03

72,17

yapan . . - Mo de Jan-

1,985

1,989

1,985

1,989

-.494

1,496

0,496

0,498

Wien tu D-- Oest. abgcst Prag ....

59,25

12,474

59,37

12,94

59,25

12,478

-9,37

.2,593

Belgrad . -

7,408

7,424

7,108

7.422

Budapest. - Bulgarien

<3,34

1,042

73,48

3.048

<3,34

3.04»

.3.48 045

Lissabon - -

40,78

20,82

20,78

Danzig. . .

81,55

81,71

81,52

81.68

',164

.Konstantin.

2,158

2,162

2,160

Athen. . .

5,664

5,676

5,594

(Sanaba .

1,200

1,209

4.202

Uruguay -

1.136

4.144

4,136

4*144

Cairo

P 95

0 99

| 98

.1.02