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Was ist Lukutate?

3.60

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Pf.

Eine in Indien heimische Beetenfrucht, die wegen ihrer besondente reinigenden, entgiftenden Verjüngungs-Eigen- schäften soeben auch in Deutschland Hufseben erregt. Die Hauptwirkung der Lukutate liegt in der Befreiung, Entgiftung, Stärkung und Verjüngung der Drüsen (Schilddrüsen, Keimdrüsen, Leber, Galle, Nieren, Hypophyse usw.) und in der daraus folgenden Stärkung der Nerven- und Herztätigkeit und der Entgiftung des ganzen Organismus.

Lukutate ist Natur, keine Kunst und dient als einfache Vor- und Nachspeise, als Brotaufstrich oder als erfrischender Beerensaft (im Sommer!).

Man wählt je nach Geschmadt oder wechselt:

l. Lukafate-Qelee-Früehte, die süße Oes*mad«form Mk.

2. Lukutale-Bouillonwürfel Rlv den, dersüß" rdd>t mag, sowie fUr Korpulente und Diabetiker . MK.

3. Lukutate-Mark, Marmelade als Brotaufitrkb etc . . . Mk.

4, Lukutate-Beerensaft, (mit Indtxbem Robrtwher) . Mk.

3.60

3.60

2.60

25, Weißkraut 25, Rotkraut 35, gelbe Rühen 10 1 bis 15, rote Rüben 15, Römischkohl 15, Dohnen I (grüne) 20 bis 50, Bohnen (gelbe) 60, Erbsen 25 bis 30, Mischgemüse 15, Tomaten 50 biß 70, Zwiebeln 20, Rhabarber 10 bis 15, Kartoffeln 8 bis 9, Birnen 60, Kirschen 35 bis 70, Heidel­beeren 35 bis 40, Stachelbeeren 20 bis 25, Johannisbeeren 25 bis 35, Erdbeeren 50 bis ICO, Himbeeren 50 bis 80, Pflaumen 60, Reini- clauden 60, Honig 50, junge Hahnen 90 bis 130, Suppenhühner 100 bis 130 -Pf. das Pfund; Käse (10 Stück) 60 bis 140 Pf.; Eier 12 bis 13, Blumenkohl 10 bis 1Q0, Salat 5 bis 10, Salat­gurken 20 bis 40, Ober-Kohlrabi 5 bis 15, Lauch

5 bis 10, Rettich 10 bis 15, Tauben 80 90 Pf. das Stück; Radieschen 10 bis 15 das Bund.

Bornotizen.

Tageskalender für Samstag.

belsberger Stenographen-Verein von 1861 DamenvereinGabelsberger": 8,30 Uhr, Schützen

MädchenfreundschastenI Sie sind zart und schon. Aber sie sind Wandelhast. 3n kurzem wird em anderer in ihr Leben treten, bie Freundin wird zwar Freundin bleiben,_ aber sie muß sich mit einer geringeren Rolle begnügen.

Wie immer es auch sein mag: Es ist schon. Schön wenn sich das selbstlose Verlangen äußert, dem andern, dem Genossen unserer Wanderfahrt durchs Leben, Freude zu bereiten. Erne Freude, die nicht nach Lohn und Vorteil fragt, sondern nur schenken, sich verschenken, nur Freude geben will. Es sind weder Reichtum noch Kostbarkeiten dazu nötig. sr-

Vorzugsrente oder Verkauf der Auslosungsrechte.

Bekanntlich sind Reichsangehörige, die im Jn- lande wohnen, berechtigt, auf Grund von Aus­losungsrechten, die ihnen für eigenen Anlewe- altbesitz zugeteilt worden sind (und m gewissen Ausnahmefällen auch auf Grund ererbtet Auslo- sungsrechfe), Im Falle der Bedürftigkeit bei ihrer zuständigen Dezirksfürsorgesteile die Gewährung einer Dorzugsrente zu beantragen. Soeben haben die gesetzgebenden Körperschaften ein neues Ge­setz angenommen, demzufolge die Einkommens- ; renze, innerhalb deren Bedürftigkeit angenom­men werden darf, von 800 auf 1000 M a r k erhöht wurde. Für alle Personen, deren Ein­kommen zwischen 800 und 1000 Mark liegt, ent­steht daher die Frage, ob für sie nicht richtiger ist wann sie, statt ihre Auslosungsrechte zu her- laufen, diese als Grundlage für eine Dorzugsrente verwenden. Aber auch, wenn ihr Einkommen zur Zeit 1000 Mark übersteigt, kann es sich empfehlen, die Auslosungsrechte zu behalten und sich wenigstens für die Zukunft die Möglichkeit einer DorzugSrente zu sichern. Das Anlecheablösungsgesetz sieht für eine solche Absicht in seinem § 24 eine besondere Erleichte­rung tn der Weise vor, daß Personen, die sich eine Dorzügsrente für den späteren ^H ibrer Bedürsti^eit sichern wollen, durch eine Erklärung gegenüber der Reichsschuldenverwaltung bis aus weiteres aus die Teilnahme an der Auslosung verzichten können; eine solche Erklärung ist stets widerruflich.

®kfcener Wochcnrrrcnttprenc.

Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 180 bis 190, Matte 25 bis 30, Wirsing

Abbauen, Entgiften, Reinigen, Erneuern, das ist das Geheimnis der menschlichen Ver­jüngung. Der Abbau der in den Drüsen, im Blut, im Darm, in den Organen viel zu lange lagernden Genußmittel- und Selbstgifte, das ist der Weg zu neuer Lebens- und Kraftentfaltung. Das dicke saure Blut muß entgiftet werden; die träge Verdauung muß reguliert; Leber, Galle, Nieren, der Darm gereinigt; die Körpervergiftunc beseitigt; besonders aber muß das Drüsensystem freigelegt und seine Funktionskraft hergestellt werden. Verjüngung beißt: - Drüsenbefreiung und Reinigung!

Ätzung der Stadtverordneten.

Im nachfolgenden bringen wir den Schluß des Berichtes der Stadtverordnetenfthung vom Donnerstag, den 14. Juli.

Erwerb der Spring- und Leuchtfontäne.

Für die Beschaffung der von der Firma Rickster & Borcherdt, Berlin-Steglitz, für die Gewerbe-Ausstel­lung mietweise zur Verfügung gestellten Spring-und Leuchtfontäne wird ein Betrag von 12 000 Mark bewilligt. Die Kosten gehen zu Lasten des Elektrizi­tätswerkes.

De chaffung von Sabeln.

Für Kabelbe chaffungen bei der A. E. G. wird ein Kredit von 15 276 Mark zu Lasten des Elektri­zitätswerkes zur Verfügung gestellt. _____

nehmigung zu einer HauLjammlung in Hessen er­teilt. Die kameradschaftliche Vereinigung ehern. Leibgardisten Gießen und Umgegend erläßt hierzu einen Aufruf mit der Ditte an alle, die sich den i Sinn für unsere große Vergangenheit, insbesvn- < dere ein ehrendes Gedenken an die fast 3000 Ge­fallenen des Regiments bewahrt haben, die Sammler nicht abzuweifen, fonbem ein Scherflein zu dem Ehrenmal beizusteuern. (Räheres siehe heutige Anzeige.)

** Vierhundertjahrfeier der Uni­versität Marburg. Das Festprogramm sieht u. a. für Freitag, 29. Juli, einen studentischen Fackel­zug und eine Illumination der Stadt vor, für Sams­tag, 30. Juli» Uebergade der Jubilamnsbauten, für Sonntag, 31. Juli, einen historischen Festzug, Schloß- sest mit Schloßbeleuchtung und eine Beleuchtung der Eltsabethkirche. (Näheres siehe heutige Anzeige.)

Militärtonzert. Am Donnerstag­abend fand auf derLiebigshöhe" das 4. Abonne- mentslonzert unserer Reichswehrkapelle statt. Die Veranstaltung wies einen außerordentlich guten Besuch auf, der am besten Zeugnis davon ab» legte, daß auch in diesem Jahre das Interesse der Bürgerschaft an derartigen sommerlichen Abendunterhaltungen ständig im Steigen be­griffen ist. Die Kapelle wartete wieder mit einem gut gewählten Programm auf, daA flott zum Vortrag gebracht wurde. Die vorzüglichen Leistungen der Kapelle fanden bei den Besuchern die verdiente Anerkennung, die in lebhaftem Bei­fall zum Ausdruck kam. Durch verschiebens Ein­lagen zeigte sich die Kapelle für die freundliche Ausnahme ihrer Darbietungen erkenntlich Be­sonderen Anklang fanden, u. a. die Ouvertüre zum Rachtlager in Granada", die Große Fantasie aus dem BallettEoppelia", der MarschDer alte Berner", das CharakterstückDie Wacht- Parade kommt" und das Schlußstück, Potpourri aus der OperetteGräfin Mariza".

Aus der ProvinzicrlhaLptstadt.

Gießen, den 16. Juli 1927.

(Ein kleiner Blumenstrauß.

3n kalten, gleichgültigen, schmucklosen Düro- rämnen sah ich ihn stehen, den kleinen Blumen, strauh Richt rote Rosen, die t)ie Liebe schenkt. Rein, einfache, schlichte Gartenblumen, irgendwo in einem Schrebergarten gezogen. Ein kleines Mädchen hatte den Strauß einer Mitarbeiterin gebracht. Unerwartet, unvermittelt standen die Blumen auf dem Tisch Kein Wort fiel dazu Und man empfand doch, daß, etwas Reues und Schönes plötzlich in die Räume gekommen war. Es war wie wenn ein buntfarbiger Schmetter- ling durchs offene Fenster flattert oder em Sonnenstrahl durch eine Wolkenluke brtcht, sich als goldfarbenes Band auf die Landschaft breitet und die Herzen erhellt.

Ein ganz schlichter Blumenstrauß war es, wie gejagt. Aber es war in ihm doch weit mehr, als man glauben sollte. Es war mir, als sähe ich das Mädchen am Abend im Garten stehen. Der Vater jätet und ordnet, die Mutter Hilst mit. Sie sind beschäftigt mit der Pflege ihres resihtums. Qlbct das junge Mädchen steht an inen Daum gelehnt, fühlt sich einsam, weiß ftfbft nicht recht warum, läßt die kleinen Ereigmssse des Tages an sich vorüberziehen. Der laue Llbend, der Dust der Blumen sprechen zu chm in wunderlicher Sprache, bunte Bilder tauchen in der Seele auf, Phantasien und Träume, wie sie nur die Jugend hat. älnb inmitten dieser Bilder steht immer die Freundin, zu der sich das Mädchen hingezogen fühlt. Etwas Eigenes, Wunderliches wird im Herzen lebendig, dem sie keine Worte zu geben weiß. Sie weiß nur, daß die Liebe zu den Eltern nicht alles ist, was sie glücklich macht. Gin anderer Mensch ift in ihr Leben getreten, der ihr shmpatisch ist, dessen Rähe Jle erfreut Impulsiv neigt sie sich und pflückt (Blumen, bindet sie zum Strauß und tragt sie heim. And noch im Einschlafen ist der Ge­danke tn ihr: Wird sich die Freundin darüber

5. Lukutate-Mark konzentriert, (Loku-ta-te rndia original Hiner)....................

Haus, Vereinsabend. Liederkranz: 8,30 Uhr, Karlsruh, Familienabend. Palast-Lichtspiele:Die Villa im Tiergarten." Astoria-Lichtspiele:Die Abenteuer des Bufallo Bill".

Tageskalender für Sonntag. Ge­sellschaft Liebig-Museum: 1H Uhr norm, Hörsoal Des Lie'oig-Laboratoriums, Dortraw Markusge- meinde: 2i Uhr auf der Hardt, Gemeindeseier. Lichtspieltheater: Siehe Samstag.

Aus Ve m Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Es fei nochmals auf die Auf­führung «des neuen Schwankes von Aniold und Dach Hurra ein Junge!" hingewiesen, die am Diens­tag, 19. Juli, ftattfinbet. DieGuido Thielscher- Rolle" spielt Herr Rudolf Goll; die Spielleitung liegt ip den Händen des Herrn Teleky. Die Vorstellung verspricht verzüglich zu werden, und es ist ein volles Haus zu erhoffen. Auch auswärtigen Besuchern ist bequeme Heimfahrt möglich, da die Ausführung kurz nach 10 Uhr beendet ist.

Dom Botanischen Garten. In der Dlumenausstellung sind eine Reihe neuer sehens­werter Objekte zugänglich gemacht worden: eine Sammlung der einheimischen insektenfressenden Pflanzen (Drosera rotundifolia, Dr. intermedia u. a.), einige gesteinnachahmende Mesembrian- themum-Arten (M. Bolusi6 u. v. a.,Mimikrtz ) und zahlreiche Mimosen oder Sinnpflanzen (Mimosa pudica), deren Dewegungserscheinungen den Besuchern vorgeführt werden.

'* Der Oberhessische Kun st verein hält am Montag, 18. Juli, nachmittags 6 Uhr in; Stadthause, Saal Rr. 6, seine ordentliche Mitgliederversammlung ab. Tagesordnung siehe Anzeige in Rr. 155 desGießener Anzeigers vom 6. Juli. Die derzeitige Ausstellung hessi­scher Gemälde ist nur nÄch morgen Sonntag, den 17. und Montag, den 18. 3ult, von 11 ms 1 Tihr geöffnet. Anläßlich der beginnenden Ferien und notwendiger Erncuerungsarbeiten bleibt der Ausstellungsraum wieder bis zum Oftober ge-

stimmend.

Chaussierung eines Feldweges am Flugplatz.

Die Cl)aussierung des den Flugplatz auf der west­lichen Seite umsäumenden Feldwegs wird genehmigt und ein Betrag von 16 500 Mk. zur Verfügung ge­stellt. Stadtv. S ch w i e d e r (D. Vp.) weist -Darauf hin. daß auch die übrigen Feldwege der städtischen Gemarkung sich in schlechtem Zustande befinden, und ersucht um baldige Herrichtung der Wege.

Vergebung von Arbeiten und Lieferungen.

Die Pflasterarbeiten zur Neubefestlgung der Frankfurter Straße zwischen der Klinikstraße und der Straße Am Steg werden an den Unternehmer Start Schnepp in Krofdorf zum Angebotspreis von 9890 Mark vergeben.

Die Lieferung von Basaltzementvlatten für die Rollbahn im Flughafen wird der Finna D e r n & C 0., Gießen, zum Preise von 4,10 Mk. pro Quadratmeter vergeben. Gesamtpreis 8200 Mk.

Die Lieferung von Bürgersteigvlatten wird der Firma Dem & (Jo., Gießen, zickn Angebotspreis von 3540 Mark übertragen.

Die Lieferung von Kleinpftastersteinen für das Rj. 1927 wird der Fir/na I. Re eh, A.-G. in Dillenburg zum Preise von 286 Mk. für zehn Tonnen übertragen.

Sauarbeiten in den städtischen Neubauten in der Welckerstraße werden dem Anträge der Verwaltung entsprechend vergeben.

Mit der Lieferung von Oelfchaltern für das Elek­trizitätswerk werden die Siemens-Schuckertwerke be­auftragt.

Verschiedene Vorlagen.

Der Beitrag der Stadt Gießen zum Gleiberg- verein wird vom Jahre 1927 ab von 100 Mark 1 auf 200 Mark jährlich erhöht.

Die Rechnung der st ä ü t i s ch e n Straßen­bahn für Rj. 1925 wird genehmigt. Die Rechnung schließt ab mit 334 793,18 Mark. Es werden festge­setzt: Die Rücklagen zum Erneuerungsstock auf 11 229,29 Mark; die Rücklagen zum Reservefonds auf 768,84 Mark; der Betriebszuschuß auf 6962,33

Mark.

Für die Vergrößerung des Ziegenstalles des Ziegenzuchtvereins, die Instandsetzung der Schaffung einer Müllgrube wird ein Kre- ) Mark bewilligt.

Der Voranschlag der P l 0 ck ' s ch e u S t i f t u n g wird mit 1277,44 Mark für Rs. 1927 genehmigt.

Die Errichtung einer Stützmauer entlang des WegesAn der Margareten Hütte' hin­ter der Einführungsweiche b/s Anschlußgleises Mar- garetenhüite einschl. der erforderlichen Nebenarbeiten wird zu Lasten der Stadt genehmigt. Die von der Reichsbahnverwaltung vorzunehmenden Gleisumbau­arbeiten werden ebenfalls zu Lasten der Stadt über­nommen. Der erforderliche Kredit in Höhe von 4000 Mark wird zur Verfügung geffeÖt.

Die Instandsetzung des Seitengebäudes des frul)e- ren Hospitals Seltersweg 11 b mit einem Kostenbetrag von rtittb 800 Mark wird genehmigt. Es sollen hierbei zwei Wohnungen geschaffen

werden.

Mit der Beteiligung an der Erbauung der Kraftwagenhalle in Hochelheim mit einem Betrage bis zu 1500 Mark ist man einver­standen.

Für die Anlage einer Rodelbahn auf dem ö st 11 chen Teil des Triebs wird ein Kredit von rund 2300 Mark zur Verfügung gestellt.

Dem Entwurf eiyer Polizelverorbnung über den öffentlichen Z e 11 e l a n s ch l a g in der Stccht Gießen wird zu gestimmt. Bei dieser Gel eg en heck wird von mehreren Rednern scharfe Kritik an der Hess. Regierung geübt, die bis heute noch nicht die Verkehrsregelung im Selters­weg genehmigt hat, obwohl dort die Verkehrsver; hältnisje zeitweilig direkt lebensgefährlich sind. Stv. Fischer (Dem.) erklärt, er prophezeie, sobald der erste Mensch im Seltersweg totgefahren fei, werde am nächsten Tage die Verkehrsregelung vom Ministerium genehmigt.

Mehrere Baugssuche und einige Schanlkon- zessionsangelegenheiten werden antragsgemäß glatt I erledigt.

schlossen. ,,

* Der Hessen-Darmstädter CB 0 113- festverein Reuhork besuchte gestern unsere Stadt. .Ueber die Veranstaltung bedauern wir im einzelnen nicht berichten zu können, da uns keine Einladung hierzu vorlag.

** Reichsfürsorge für Kleinrentner. Der Reichstag stellte im Haushalt des Reichsarbeits­ministeriums für 1927 für die Kleinrentnerfürsorge den Betrag von 2 5 M i 11 i 0 n e n M a r k zur Ver­fügung. Durch das bedauerliche, zum Teil allerdings auf Anregungen von den Rentnervertretunaen selbst zurückzuführende Verhalten einer großen Zahl von Bezirksfürsorgeverbänden sind die Kleinrentner bis­her nicht in den Genuß dieser Bettäge gekommen. Um eine weitere Verzögerung der Nutzbarmachung dieser Beträge zu vermeiden, haben das Reichs- arbeitsministerium und das Reichsministerium des Innern jetzt über die Verwendung der Mittel neue Bestimmungen getroffen. Danach erhalten die Klein­rentner, die bereits a ml. April in Fürsorge stan­den, alsbald eine einmalige Unter st ützung in Höhe des für Juli geltenden Kleinrentnersatzes, mindestens jedoch a) als alleinstehende 30, b) gls Ehepaar 50, c) für zuschlagsberechtigte Kinder je 10 Mark. Es ift nunmehr zu erwarten, daß die Mittel, die der Reichstag für die Verbesserung der Lage für Kleinrentner zur Verfügung gestellt hat, alsbald ihrer Zweckbestimmung zugeführt werden.

** Gefallenendenkmal des Leib- garde-Jnf. - Reg iments 115. Sim den Aest der für das Gefallenendenkmal der 115er in Darmstadt erforderlichen Mittel aufzubringen, hat das Hessische Ministerium des Innern die Ge»

** Das gestrige P r 0 m e n a d e n k 0 n - zert unserer Reichswehrkapelle am Liebig-Denk­mal erfreute sich bei günstiger sommerlicher Witterung eines ausgezeichneten Besuches. 3n den Anlagen hatte sich eine stattliche Zuhörer-« menge eingefunden, die den vortrefflichen Dar­bietungen mit Vergnügen lauschte.

** V 0 m Städt. V 0 1 ksdad. Die Räume für Heißluftbäder im Dolksbad müssen hergestellt wer­den und bleiben daher vom 19. Juli ab vis auf wei­teres geschloffen. (Siehe heutige Anzeige).

** D i e Hegezeit für Enten ist für das laufende Jagdjahr bereits mit dem 14. Juli beendet.

** Straßensperre. Wegen Vornahme von Kleinpflasterarbeiten wird die Provinzial- straße InheidenTttphe vom 19. Juli ab bis auf weiteres für den Wagen- und Automobil­verkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt über Grund-Schwalheim Tlnterwiddcrsheim Rod- Heim.

** Die Maul- und Klauenseuche ist ausgebrochen in Heegheim und Lindheim iKreis Büdingen). In Wenings (Kreis Büdingen) ist die Schafräude erloschen.

** Zur Richtigstellung. Durch em Versehen des Verfassers hat der Artikel in Rr. 161 desGieß. Anz." vom 13. JuliAuf dem Wege zur Kleinrentnerfürsorge" von Dr. iur. Hugo Lotz, Büdingen, diese Tieberschrift erhalten. Richtig lautet sie:Auf dem Wege zurKlein­rentner Versorgung

" Briefe an die Redaktion. Um unliebsame Verzögerungen zu vermeiden, bitten wir, alle für die Redaktion bestimmten Briefe nicht mit namentlicher Anschrift eines der Re­dakteure zu versehen, sondern allgemeinan die Redaktion" zu richten. Rur dann kann eine schnelle Erledigung gewährleistet werden.

6.ccid)iuüti eu'.cxt Wiizgi:<jau|i.b.

Die Errichtung eines Wiegehäuschens mit zwei Wohnungen in der Hammstraße wird genehmigt und dazu ein Kredit von 48 000 Mark eröffnet. Stadtv. Schwieder (D. Vp.) ersucht bet dieser Gelegen­heit die Verwaltung, für die baldige Errichtung eines Bedürfnishäuschens für Frauen und Männer am Oswaldsgarten zu sorgen und bei der Reichsbahn­direktion zu veranlaßen, daß nun endlich mit dem Umbau der Eisenbahnbrücke an der Neustadt be­gonnen wird, für den die Stadt schon vor einigen Monaten einen Zuschuß von 40000 Mark bewilligt hat. Oberbürgermeister Keller antwortet zu-

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