w. .H* bet TM&krgdxrS e*rt**. mte bm*r, efierlei Dor»tttlge Jtoobi nflüoaen gefnüx>ft 'Xb- toegtg ch. totil «Perrich unmögllfc die Gr- ftrtenxng cü*4 Qtc4>tib(od4 für Hessen. Selbst trxnn Die Aufwertler in bte 3erantiixw tung geben roollten uni> bo* Zentrum -ur öe- tellhimg an einem Bürger5kxf sich enttchlösta. fhmSen 35 Tlanbale »egen 35. Eine Detdligunq etwa der Demokraten an Dieiem Steg irrungo Mod erfche^rt nach ihrer oUfrerioen Haltung au»g», schlossen. Bliebe noch die M)gllchieit der Q r d - fj e n Äoalition zu erörtern. DK Deutsche Botts Parte: bai fU im Wahlkampf all ihr 3*4 duochblicken lassen. 3tnre Presse spri«tzt in tneein Sinne beide von einer Regierung aus breitester Cbnmtrkgt. Der ungünstig.' Ausgang de- doIIä» parteilichen 'Dahlergebntile^ stützt diese Forderung der Deutschen Bolk-Partei nich ' Der Schwerpunkt der ÄoaLtionibubuag liegt bei der Sozialdemokratie al- der w.uau- stärksten Partei in Hessen." - Der sozialdemokratische .Hessische Volk-freund" in Darmstadt schreibt .Die TBabten von ipfte ' stellen ein neue* Vertrauensvotum der hris.ichen Bevölkerung für bie Linkskoälitivn dar. Auf diese Seite btt geft eigen Wahlergebnisse- wird man daS Hauptgewicht legen müllen. so sehr man im übrigen auch die Dahlmüdigkeit, bte in vielen 'DfAirfm mir 30 bis 40 Prozent der Wablbercll^.gten aon ihrem Wahlrecht Gebrauch machen lieh, beklagen maa. Da- hessische Doll verlangt b'.e Wiederausrichiung der alten Koalition. Da- ist die Lehr-, die sich klar und eindeutig au- den hessischen Wahlen ergibt," —,
Der demokratische ,W a in-e r Lnze i ger" sag» .Die gcobe poiilische Linie, die Hessen bisher vertolgl bat, bleibt dieselbe. Sie würde sich aber auch kaum verschieden, Demi durch die Bildungeiner groben Koalition die Regierung aufeinelragfübigere Basi- g e ft eilt würde Möglichst viele Botts- frr.le in einer Koalition zu vereinen, ist doch da- Ziel einer jeden Legierung. Die Hinzu- nähme Der Deutschen Volk-Partei könnte da- Ansehen und die Stärke der Legierung noch innen und au den nur heben. Wenn die Parteien wollen, ist die Bildung einer groben Koalition möglich Latürlich dars der Wille nich einseitig sein. Din wenig Luchgiebigkrl tut schon not: vor allen Dingen bet ber Partei, bte neu hinzu kommen will. Zhr den Weg aber zu schwer machen, toäre auch verkehrt.
Erzbischof Soederbloem über Hindenburg.
Der schwedische Mirdienfürit beglückwünscht Deutschland zu seinem Reichspräsidenten.
Berlin. 14.Rov. (XU.) CrMschos l). S v e - dcrbloem, Upsala. Primas Der eoangcli.dzcn Kirche Schwedens und bekannt al- Führer der ökumenischen Bewegung der «Lhristen- heit. Hai anläßlich des BO. Geburtstages bes Reichspräsidenten von Hindenburg an den Prüft.Bitten des Deutschen Gv>angelischen Kirchenausschusses. Dr Ka pler, ein Schreiben Echtet. das dem Reichspräsidenten vorgelegen
Cs betbt Darin: 3n einer Zeit, wo die frtt-
. m Begriffe vielfach gelodert werden, wo die persönliche Selbständigkeit von der yartelgefInnung beherrscht wirb, bat Der greife Reichspräsident durch seine In den allerverschtedensten und schwt r.gsten Verhältnissen der Geschichte bes Vaterlandes unverb üHlt h vollzogene Loyalität in nie versiegender, immer wieder zur Bewunderung einer mißtrauischen Welt bewährter Pslichlersülluna wieder da- Bild eines Mannes gezeigt, eine- christlichen Charakters. der mit persönlicher Demut un« erschütterliche Selbständigkeit beurteil- und Treue der lat verbindet. Der Crzbischof erinnert dann an die Tage Der Wahl und des Amtsantritts des Reichs- vrüside.iten imd schreibt Sofort, als H:ndenbu.g Die für jeden Kenner der Lag-, des Lebenslaufes unD de- neuen Reichs? ien-r- vorauszusehende mutige und tadellose Loyalität in seinen Worten beim Antritt der Reich-Präsidentschaft und bei anderen Sta3l3bani)Iun-3en betätigt batte, ging wohl durch Millionen von Seelen Der ganzen D.lt ein erheben des Gefühl von Ehrerbietung und eint sittlich krüfti- S Zuverslcht Der Schreiber schlie 'N:
i als Dertrauensmann Der Kirche möchte ich Arsen Worten versichern, wie herzlich ich und viele Gleichgesinnte auÄ die Kirche Gottes in Deutschland au einem solchen Manne al- verantwortlichen Leiter Der Geschicke Des Baier- loTides beglückwünschen. Gott bewahre ihm Gesundheit und Kraft zu weiterem Wirken für das B)ohi seines Vaterlandes und für den Frieden In unserer zerrissenen Welt
Eine Amenlareise GtresemannS?
Berlin. 15. Rov. (Priv.-Xel.) Zu einer Meldung des .B X.“ aus Washington, wonach «s der amerikanischen Fried^msgesellschaft gelungen fei, für Die Feier ihres hundert:ähr gen Bestehens im kommenden Mai In Cleveland u.a. Strelemann, Brlanh und Sbamber- lain als Redner zu gewinnen, bemerkt die -Xägl. Rundfchau" An der zuständigen Stelle in Berlin hält man diese Mi teiiung für wenig wahrscheinlich, wenngleich sich Bestimmtes xur Zeit nicht fest stellen läfil. well Der Deutsche Qüibenmlnifter in Wien we It. Man n mmt aber an. dost sich die Drei wichtigsten europäischen Außenminister nicht gleichzeitig auf längere Zeit von ihrem Posten trennen und außerhalb Guropas begeben werden
Die Lovelle zum Reichsversorgungsgeseh.
Berlin, 14. Loo (XU.) Der Kriegs- beschädig tenausschust des Reichs ages begann am Montag mit Der Ber.tuna Der Lovelle -um Reichsversorgungsg>'eh. Der Ikrtccier Des Rrichsardeitsministerums. OV-eimrai Ser- schensteiner. erläuterte aussährlich die ^-und- zöge des CntwurfS. Die Regierung wolle die Mittel, die Den Kriegsopfern In Zusammenhang mit Der Beamtenbesoldung-erhöh ung automatisch zuflößen. verstärken und mit Den ko gewonnenen Griamtmitteln ein?n grunbfän- lichen Umbau der Reichsveriorguna voll- ziehen Ginschließlich Der Grhöhung. Dx sch aus ber Veränderung des Wolmin-gsgeib^ufch. ft » ergebe, erfordere das G setz einen M-i'r.iut- wand von 205 Milllonen Reichsmark Die Ren-
Ein furchtbares Explosionsunglück.
£)*J Riescngasometer ber Pittsburgher (Sosstnstatt (tf. G. A.) in bie Lust geflogen. - 27 Tste geborgen.
mit einer C 111 a m p e da» ÜnGtück verursacht
Ja pItt» tz N rßtz erploöierte mH engebenmn Getöse ber fünf Millionen Kubik aß Gap enthaltende (Belometrr bet Pittsburgher Goran- ft a I L Rach den dir her oorlrgenben Meldungen sind ber Katastrophe 27 Personen zum Opfer ge,allen. Die Zahl der verwundeten wirb mit 120 angegeben. Vie Wirkung ber trotofion war furchtbar Vie Decke de» Behälter» löste sich los und flog In die Cuft. Der Behälter glich einem ungeheueren glühenden Ballon und verbreitete eine BiesinHitze um sich Die <rbe erbebte, zahllose Fensterscheiben zersprangen, häuferbächer unb IHauem stürzten ein. Unter den Einwohnern brach eine Biesenpanik au». Aller glaubte zunächst an ein Erdbeben Besonder- schwer gelitten hat dar untere Geschäftsoierirt ber Stabt. 5cd)» Häuserblock» gleichen einem Trümmerhaufen. Die gesamte Feuerwehr Ist aufgeboten, um bk loten und Bcrnranbeten ja bergen.
Roch mehrere Stunden nach der Lrplosion de» Gasometer» war es Den am Bettang»roerf beteiligten Personen unmöglich, nach dem Mittelpunkte bes verheerten Distriktes corjabrlngen. Cs wird angenommen. daß Arbeiter, ble Reparaturen Vornahmen, durch unvorsichtige» hantieren
haben. Bte Lspiolion ereignete sich mitten in einem Bezirk, der von «rdelterwohnhöuscrn. Fabriken und Speichern flberfnlii ist. In vielen Zöllen hoben elnitärjenbejebrif- gebö nde sämtliche Arbeiter unter s I ch begraben. Man befürchtet, daß die Zahl ber Toten noch erheblich steigt, da viele per- souen. darunter nft ganje Jamilten, mit aafjetor- deutlich schweren Verletzungen in bte Hospitäler ein- aetiesprt werben. Branboireftor Smith, ein äugenjeuge der Explosion, erzählte, datz ber riesige Stahiiank sich mle ein Riefenballon mehrere hundert Juh in die Lust erhoben habe. Lr blieb zunächst einen vugenblick lang völlig intakt und zerbarst dann unter riesigem Getöse wie eine Bombe. Stuhlstücke von sieben Tonnen G-wicht flogen roie Packbeckei durch ble Luft. Ble Explosion verursachte eine solche Erschütterung, bah der Beamte einer ans einem 26fl5<flgm Wolkenkratzer stationierten Setter- warte annahm, dir durch die Erpiosion herbei- gesührte Erschütterung de» Wolkenkratzer» sei auf ein Erdbeben zurückzuführen
Ausschluß der Trotzki-Opposiiion.
Ein Beschluß der Kommunistischen Zentral-Kontrott-^ommisfiou.
Moskau, 15.71od. (BIB. Junflprud)j heule wurde ein Beschluß der 3mtral-ÄontroQ-ftommlf- fion und be» Aentral-Komltee» ber kommunistischen Partei Rußlanb» oerüffentlicht. wonach Kamenew, Jewdokimow, Artemjew und Snulga aus dem Zentral Komitee und Mugalow, Bokaiew, Schkiowski, Peterson und Zoiowiew au» der Zentral-Kontroll- Rommlfflon au»gefchlossen werden. Jernet werden die (Dcnaimlen von leitenbenposten In der Partei und In den Sorojet-Draanen entfernt und gleichzeitig, ebenso wie Radek, gewarnt, dah die Jrage der Vereinbarkeit ihrer fraktionellen Tätigkeit mit ihrem weiteren Der- bleiben In der Partei dem 15. Parteikongretz zur Prüfung unterbreitet werden wird. Trotzki und Sinowjew werden aus der Partei ausgeschlossen, als Hauptsührer der gesamten varteifcindlichen Tätigkeit, die offensichtlich in sowjetfeindliche Tätigkeit über gehe und die Blfhtur bes Proletariat» untergrabe.
Ber Beschlich der Zentral-Kontroll-Kommlfsion lveift daraus hin. bah Trotzki und Sinowjew bie ihnen gestellte entschiedene Forderung, unverzüglich die Organisierung illegaler paririscindiicher Versammlungen e i n ) u ft e 11 e n und die Verlegung innerparteilicher Diskussion nach außerhalb der Partei aufzugebeu, mit demonstrativem verlassen der Sitzung de» Präsidium» ber Zentrai- ftommlffloe beantwortet und nach einigen Stunden eine schriftliche Antwort vom 11. November gesandt hätten, in der dem Wesen nach biete Forderung ab gelehnt wurde. Ferner betont der Beschlutz. bah. obwohl den Oppositionsführern In ber vor dem Zusammentritt be» Kongresse» eröffneten Diskussion ble volle Möglichkeit geboten war, sowohl in ber Presse al» auch Innerhalb der Parteiorganisation ihre Anschauungen zu verfechten, weder Trotzki noch Sinowjew e» für nötig erachteten, hervorzutreten, sondern fortfuhren, illegale Versammlungen zu veranstalten, sowie In öffentlichen Versammlungen Heben gegen die fommuniftlfdx Partei ber Sowjetunion und gegen ble Sowjetmacht zu halten.
len Der sogenannten LeichtbefchüDigten sollten Den Renten Des alten Rechtes wieder stärker angopaht werden. $Iuf Der andern S?ite halte aber die Regierung Den Grundsatz einer stärkeren Hilfe für die Schwerbeschädigten aufrecht und verbessere ihre Bezüge wesentlich. Bei Den Hinterbliebenen sei es schwer den .lrichen Weg zu g:hm, weil hier Ueberschneidu .gen Im Ginkommen mit verwandten Schichten su besürchlen seien. Den Rechtsanspruch auf Heilbehandlung könne die Regierung den Hinterbliebenen nicht zubitt gen dagegen sotten 15 Millionen Reichsmark als Beihilfe zur BerusSau-bildung der Kriegs- Waisen bereit gestellt werden.
Monoitescu freigesprochen, vratianno Kampf gegen brn runlänischen ^xkronprinzen.
Bukarest, 15. Rov. (XM.) 3m Prozess Manoilescu wurde am Montag um Mitternacht das Urteil gesprochen. lautete mit Drei gegen zwei Stimmen DeS Gerichtshoje- auf deit Sreilptud) des Angeklagten. Aus Den Verhandlungen Öe3 letz en Sitzungstages ist hervorzuheben Die Aussage bes ehemaligen Mi- nigerfrafiDenten General Averescu, ber behauptete. da st Die Dvnaftische Frage noch nicht aeiost sei. sei ein schwerer Aeh.er. OtirgenM sei geschrieben, hast -arol nicht mehr nach Ru- mänien zurüdkehrcn könne. General Averescu machte dann Die sensationette Mitteilung, bast König Ferdinand bei seinem Variier Ausenttzalt im Jahre 1826 eine geheime Zusammenkunft mitbemGrkronprin- zen gehabt habe. Rur er Aver<fcu, habe D-aoon Kenntnis erhallen Der Köntg habe ihm selbst gclagt. Xaroi werde keinesfalis für immer in der Verbannung bleiben. Die Frage feiner Rückkehr sei jedoch nicht einfad) zu lösen. Averescu betonte mit Rachdruck. dah also der König selbst mit der Rückkehr des Oricon- Prinzen gerechnet habe Zn feinem Schluß- toort sagte ber Angeklagte Manoilelcu. er sei ein Opfer Der Träume und Hoffnungen der ganzen rumänischen Ration. Was (eute nicht geschehen lei könne morgen geschehen Man könre ihn ins Ge ängms werfen, die Wirk- iichkett könne man aber dadurch nicht unterdrücken. Ob könne ihm auch Im Gefängnis ein Unfall Pas ieren. wa» in Rumänien nicht aus e'chio«sen fei <3r möchte aber schon jetzt erklären und wünschen, dast sein Sohn, falls der Vater nicht n»c‘r bas Licht erblickt, in einem Ire eren und schöneren Rumänien als sein Ba er leben könne. Darauf zog sich bat Gericht zur Urteilsberatung
Der Beschluß führt eine Reihe von Tatsachen über die partrijeinoilche lätlgfcit ber Opposition an und erinnert u. a. daran, doh am 10. Jahrestage der Oktoberrevolution die Oppositionsführer, anstatt auf ule gemeinsame Tribüne am CfBlB'fllaWfBl zu kommen, um die Demonstranten zu begrüßen, versuchten, Stratzenkundgebungen gegen die Partei zu organisieren. Ferner hätten sie parteifeindliche Flugblätter ausgestreut und ausgehangen, an der Partei und der Sowjetmacht fremdgegenüherstehende Elemente apptUlcrt. Räumlichkeiten besetzt, wobei sie den Sow-et-kiom- nu- anten ablösten und eine bewaffnete wache auf- stellten, wodurch sie den Rahmen der Rechtsnormen der Sowjets überschritten hätten und offen tum Sorachrohr eines Regime» von der proletarischen Diktatur feindlich gegen überstehenden Kräften geworden seien.
Mit diesem Beschluß der Zentralkommission hat die Opposition erreicht, wo» sie wollte: 3hre bedeutendsten Vertreter, Darunter Trotzki, sind auchau» der Partei ausgeschlossen worden Mit anderen Worten: die Stalinmebrheit hat nun auch ihrerseits offenenÄampf angekündigt Ädzuwarten bleibt allerdings, mit welchen Waffen sie ihn führen wird und wie fie sich der Opposition gegenüber durch- Zusehen gedenkt. Da» hängt natürlich von der Taktik Trotzki» ab und von den Masten, die hinter ihm stehen. Erkält er weiteren Zuzug, dann wird man wahrscheinlich scharf zugreifen, jedoch keine Gewalt anwenden, wenn die Opposition eine Hofs- nungslose Minderheit bleibt. Trotzki würde e» aber sicher gern sehen, wenn Stalin ihn verhaften liehe Schon jetzt gefällt er sich in ber Roll, eine» Märtyrer», für die man aber im Kreml bisher wenig Verständnis gezeigt hat. Immerhin berührt es eigenartig, daß heute die Nutznießer der Oktoberrevolution triumphieren, während ihre elgent- lichen Führer In ble Verbannung ge« schickt werden.
Aus aller Well.
Ber Heilsarmeegeneral Booth In Berlin.
Wie alljährlich wirb auch an diesem Bußtag ber General Der Heilsarmee, Booth, zwei große Versammlungen im Zirkus Busch abhalten. General Booth wirb vom Reichspräsibenten empfangen werden, unb Die Stabt Berlin w.rd für ihn einen Tee beim Oberbürgermeister veranstalten.
Schwere Wetterfchäden in Tirol.
Die starken Riebrrichläge. Die ganz Tirol in das Winterkleid hüllten, haben auch schwer? Schäden verursacht. Die 31 Iler ist aus den Ufern »treten unb bot u. a. bet Der Gemeinde Ahrnoach Den Damm durchbrochen. Dadurch wurden Die tiefer gelegenen Bauernhöfe ber Gemeinde unter Wasser gesetzt. Der Schaden ist sehr hoch Der Brenner- unb Der Arlbergpa st sind für den Automobilverkchr nicht mehr passierbar. Um 3 n n ist zwischen Der Schweiz Grenze unö Landeck infolge de- Wasseranbranges ein Holzrechen gebrochen, wodurch 800 -eftmeter Holz. Die eine württembergische Holzhandelsfirma aus der Schweiz nach Xicol gerichtc: hatte, iortgeschwemmt wurden.
Unwetter auch In Toskana.
Da» Unwetter in Toskona hält an. Auf den Ge birgen «ft reichlich Schnee gefallen und bie Hügel wurden von starken Hagetfchiägen heim- gejucht. Auch In Udine und Umgebung hat e» start geschneit; in Den Bergtälern ist der Verkehr Aum Teil unterbunden. Der «chnee liegt stellenweise einen Meter hoch
Strenger Winter in Lettlaad und Estland
Seit Samstag herrlcht in Riga hetttges Schn»treiben. Die Schneedecke hat bereits eine 5)?De von 30 3cnthnefent errricht Aus allen Landesteilen kommen Meldungen über große Berkehrsstörunge: Der Riga-Moskauer 3 u g und sein ®egeruug sind Im Schnee stek» k e n geblieben. Aehnlich erging es Dem Mon- tag früh aus Berlin erwarteten Zuge Zwei In SchweDen erbaute Pasfaaierslugzeuge muhten auf Dem Flug - nach Riga im F nnischen Meerbusen lnfvige heftigen Schnee^turmes not- la n Den. Die Mann'chaften unb Die 3Rug*euge selbst blieben mwerlehrt 3m Rraaer Meerbusen ist ein Segler gestrandet Die Briatzung konnte nut mit großer Mühe gerettet werden. Der Sturm bat erst Mom^a abend nachgeiasien. Rach Meldungen aus Reval herricht auch in Estland strenge Kälte und heftiger Schneesturrn. Die größte Sommerfelder Tuchfabrik ■tebergebemitrt.
3n Der Rächt »um Montag ist die größte Xuch abrik SouTmerfekb- nle-Dcrgebrannt Das i^tuer brach in Der Spinnerei aus unb verbreitere lich mit un5eiTiltJ>/r Schnripgkeil über Den gansen Betrieb Als Die Heu erwehr an der 1
Brandstelle euuraf, war e» »nchr mehr möglich, bas Heuer vom Hauptgebäude Der Hobeck ab- zuhallen. Xi« vier Stockwerke brannrm p&Tig aus Xer Heuerwehr gelang es nut. dos Wohnhaus und einen Reubau. in Dem sich Rrinew Abteilungen befanden, zu erhalten.
«usi^critengru bet Befatzongstruppe» tu Lobte»z
3n Der Rächt -um !1. Rovember haben bei- it s ch e Soldaten m den Xv«.nanlagcu große erwüstunaen angerichtet Ofr: Lrih« von Ruhebänken sind lssgeris'en uuD in Der Rhein geworfen worden Das Schelendorif-Deut- mal, der Sa Ire-Tempel unb Die Drnkmä.er von Kunst Wis enlcha't Handel und Industrie sind Demoliert unD Die umliegenden Biumenbwte schwer beschädigt werden
iliii Jubnoert vom Zuge stxrsahee«.
Huf ber Bahnstrecke Essen-Kars — Glatz b«ck wurde bei e.,.<m Bahnübergang ein Fuhrwert von einem Zuge überfabren Die Schranke war nicht arschloften. Der Sagen wuroe zertrümmert, da» vferb getötet. Der Iuhrroerkslestker konnte sich durch Abspringen retten, fein Mitt ihrer mürbe verlaßt.
Schwerer vertehraunfall In Baben-Babew.
Auf Der Bahnhotttroße. kurz vor ber ®hv Mündung Der Skausenbergstraße. ereignete sich infolge Versagens Der Bremsvorrichtung an einem SV Zetn^cr schweren Xrak - tor ein schwerer Berkehrsu^fall. B.*r Traktor friet ins Schleudern und überfuhr das hepaar RehMann. Die $rau uxir sofort tot. während der Mann im Krankenhaus feinen Berletzungen erlag.
Reue Relifl.oosfdmpfe in Jubiee.
Der wegen »rmorDuna ei-»es 'Br - DmoneRfe^ wri zum Xoöe verurteilte Abdul Raschid Wurde in Reu-Delhi gehängt. 3 t ne grobe Anzahl Mohammedaner oedamiwite sich Bor Dem GesLngns. um Die Herausgabe Der Leiche zu fordern 3n Dem mobam'Mantsch« Diertei wird gestreikt 3m Berlauf Der Aus- fchoeittmgen gelang es Der Menge sich ber Reiche zu bemächtigen, um sie zu bestatten. Die Menge wurde von Polizei u > Truppen zerstreut unD Die Leiche auf Den Zriedhof eskortiert, wo sie von den Xigeb5rigen bes Toten begraben wurde Bei den Unruhen wurde eine verton getötet unb 4s vervnnll-et. SO '{kriovwn wurden verhaftet.
Gefallrnrufeter In Rom.
3n Rom sand In der deutschen Ratio- nalki rche Anima eine e h<de..b. G.bächtnis- Sfür die Gefallene, dcs Weitdr egcs statt
t Hudal hielt Die Gelenk, ed:. Derrn unh fie ch tt'.! -e Unsterri.<keit und bte Treue zum irdischen Bal.r and b lbeten, zu ber das deutsche Bott durch das Qfiuenfeu an Die gefallenen Helden gemäß t werde Die Stier war umrahm: von Kirchengesüngen. die d.e schote canlorum der deutschen Rationattirche unter H n- zuziehung von Sängern de. S.rllnlschen Kapeüa vortrug. Zum Schluß ertetlle der lateinische Patriarch von Aleran^ricn. Graf Huhn, Den eucharistischen Segen. An de: Se.ee had^n neben zahlreichen Mitgl ede^n Der . > Kolcmre und dem in Rom abwesenden deutschen Klerus Der Botschafter beim Bat kan. v. Beraen mit Gemahlin und sämtliche Mitglieder der Botschaft, ferner Der baderische Gesandt«, Ba ron »rn Ritter, und versqnrdene M tgsieber der hohen Prälatur teilgenommen.
Vie Wetterlage.
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Durch bte milde Sübwest-Luftzusichr wi# sich überall In Deutschland LernreraturMmteU unb Zroft trat heute morgen mehr im östliche» XeU auf Bei uns halten nur Die Gebirge mb itpon ertm Lagen Temperaturen von rr-cbeevee Grad unter Rull. Da Die ozean.lch« Culteufwir an ber Boeder'eite ber uor oeAtchen Druckstörungen -nhält, so ist zunächst bt< Rachtsroßte gabt für t e*enr Lagen be'v.agl BxuMoenb rfert Bewölkung m t zellwetten Aiederschlämam
nur bi den Gebtr-rn In fester Aoem medev- gebri. bestimmen bei morgigen LMiienngb* cha ratter
Wettervoraus'age. Wollig bis bedeckt, milder. nur in höheren Lagen Lachrirossirriabe. zelt- weife Riederschläge
Wttterungsaus Ichten für Tounertfaa Weiterhin rrrltlg ml' strich ^ctten R rderi-lägeri.
Lufttemperaturen am 14 November mittag» Grad Eelsru», abend» 0.9 Grad Ee fiu». am 15 vember morgen» 1,5 Grad Ceisiu» — Srdtempera- kuren in 10 Zentimeter Iirfr am 14. November: abend» 23 Grad drlfiuä. cm lb Koormber: mor- Ki» 2Z Grab Celsius Minimum Ifi (• raö Ceisiu», inimum minus 0,7 Srckd Ceisiu» — Riederichis« 04 Mlllimrter — Lonneuschelndouer: brei Sirrtet- fhinber


