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»irmeme Geschirre, bemalte Teller, alte O«<1 tet, irbene Äruge gegen einen geringen Prer« zu erwerben. Für alte Holztrahen, mit ©nüeg- arbeiten versehene Ä.e be f tränte uitftaftg formte Seifet bieten sie Beträge, d.e dem hohen Alter- tumttDert ketneSfalls enfprechen Öffentlich ver- Ichlradern unsere Landl^te nicht ch^en fort baren Defiy, sondern lassen sich, wenn sie schon her- kaufen, angemessene "Beträge zahlen.

»reift Friedberg

pb. Butzbach. 14 Oft- Mil der Wahl zum Landtag frnoet hier ale d))eitia auch die Stadt- verordnetenwahl statt. Nach den neuen Bc- stimmungen werden diesmal nicht 21, sondern nur 18 Stadtverordnete gewählt. Don einer größeren Wahlagitation für die Stadtverordneten- wähl hat man bis jetzt nichts besonderes bemerkt. Es gewinnt den Anschein, als ob sich die b ürger- ( fr t n Parteien aus eine Einheitsliste einigen würden. Zur Zell befindet sich die W e i s e l e r Straße von der Post bis zum Marktplatz im Umbau. Die alten Pflastersteine werden herausgerissen und umgedreht. Sie dienen als Packlage, worauf eine mit Zement und Klein- schlag gemischte Decke kommt. Aus diese wird dann noch eine Asphalt- oder Topekadecke kommen. So­bald die Weiseler Straße fertig ist, wird die Wetz- larer Straße in gleicher Weise behandelt wer- den. Man hofft, mit den Arbeiten bei weiterem gf .iftigen Äetter in etwa 3 bis 4 Wochen fertig zu sein. Die für den Durchgangsverkehr in Be­tracht kommenden Straßen werden sich dann tn tadellosem Zustand befinden. In längstens vierzehn lagen wird auch die Straße Butzbach P o h l - 6) ö n s für den Verkehr wieder frciflcfleben werden, bis dahin hofft die Straßenbauge'ellschaft die Arbeiten beendet zu haben. Die Wieder- Herstellung des Marktbrunnens geht ihrem Ende entgegen. Der Sockel des Brunnens, auf welchem das Brunnenbecken, das aus Main- fandstein von Miltenberg hergestellt ist aufgesetzt wird, ist soweit fertiggcstellt. Zn den Schlußstein des Sockels wird eine Urkunde emgefugt d,e be- sagt daß der erste Stein zum alten historstchen Brunnen am 13. August 1575 gelegt wurde. Mehr- fach wurde der Brunnen erneuert,, so im Jahre 1808, wozu damals die Jungfer Baut 1300 Gulden stiftete Weitere freiwillige Gaben beliefen sich auf 927 Gulden Die gesamte (Erneuerung kostete ins- gesamt 1901 Gulden. 3m Jahre 1892 wurde laut Kemeinderatsbefchluß der alte Brunnen abgenhen und unweit des alten Platzes ein neuer kleinerer errichtet. Von dem alten Brunnen blieb nur noch die Brunnensäule mit der Ritterfigur übrig, die auch jetzt wieder bei der Reuherrichtung verwendet wird. Die Bautätigkeit war bis jetzt eine recht lebhafte. Es wurden im ganzen 2 3 Neubauten, 3 M ^Häuser und 20 Einfamilienhäusdr, errichtet. Jneg samt nmrbfn 20 Wohnungen hergestellt, und zwar 7 Wohnungen mit je 4 Zimmern und Zubehör, 13 Wohnungen M't je 5 Zimmern und Zubehör, 3 Wohnungen mit je 6 Zimmern und Zubehör und 3 Wohnungen mit über 6 Zimmern und Zubehör.

Kreis Vnvingcu.

i*. Tlibba, 14. Ott. Unser erster Pfarrer Laut feierte dieser Tage sein 25jähriges Dienstjubiläum. Am 12. Oftober 1902war et in Schotten ordiniert worden, um dort als Bitar die Dienstgeschäfte sirr den erkrankten Pfarrer Römer zu versehen, wurde dann Pfarr- verwaltet in Arheittgen. bis ihm 1905 die Pfarr» stelle in Ober-Ofleiden definitiv übertragen wurde. Bon 1910 an war Pfarrer Laut elf Jahre lang in Dietzenbach tätig und kam vor sechs Jahren als erster Pfarrer nach Nidda. Un­ermüdlich und eifrig bestrebt, daS kirchliche Leben in den ihm anvertrauten vier Gemeinden zu fördern, hat er auch Gottesdienste in den Filialen eigeführt. um den älteren Gemein deal ledern, die bei schlechtem Wetter den weiten Wetz zum hiesigen Gotteshaus nicht gut machen können. Gelegenheit zu gemeinsamen Andachten zu beten. Pfarrer Laut erfreut sich im ganzen Kirchspiel großer Wertschätzung und Verehrung. Dies kam bei seinem Sub.Iäum, das vorher nur wenigen bekannt war. durch zahlreiche Glückwünsche und Blumenspenden zum A -druck.

?" Nidda, 14. Okt. Unter Berücksichtigung der Erfahrung, daß neben dem Inserat in der Zei­tung hem schönen Plakat im Schaufenster eine hohe Werbekraft zuzumessen ist, veranstaltet die hiesige Ortsgruppe des D. S). B. demnächst einen Lehr- kursus für Kunst- und Plakatfchrift in der Gewerbefchule. Leiter der Veranstaltung ist der Rektor dieser Schule, Architekt Bitt. In kauf­männischen Kreisen begegnet dem bevorstehenden Abendkursus regstes Interesie.

h. Bad Salzhausen, 14. Oft. Aus dem benachbarten Häuserhof hatte sich am Mon­tag eine Kuh aus der Weide von der Herde entfernt und war zwei Tage lang trotz eifrigen Suchen- nicht zu finden. Dann wurde daS wertvolle Tier in einem Dickicht deS Ber- städter Markwaldes gefunden, wo es einem prächtigen Kalbe das Leben ge­scheit hatte. Beide wurden dem erfreuten Be­sitzer zrirückgeb acht.

7" Michelnau, 14. Oft. Dieser Tage blickte Lehrer S b e r l e auf eine 2 5 j Ü h r i g e Wirksamkeit an der h es'.gen einklassigen Schule zurück. Dem Jubilar, der sich als Mensch und Beamter gleicher Beliebtheit und Wer.schänung erfreut, wurden zahlreiche <8bran­gen zuteil.

-st Unter-WidderSheim. 14. Oft. Die Kartoffelernte ist beendet, der Orirag ift sehr gut Durchschnittlich wurden vom Heinen Morgen 100 Zentner eingebracht Jür erstklassige Speisekartosfeln, Industr e imb Gd.l raub, bieten die Makler jetzt 4,50 Bll. für den Zentner gegen 2.75 Mk. zu Beginn der Ernte. Eben ist man nun am Sinernten der Dickwurz. An Futter­mitteln herrscht Uebersiuß. Die Bar bereit ungen zum Ausstellen der Wintersaat sind getroffen imb auch schon ein Teil des KornS gesät. Man hält mit N.-r AuSsaat noch etwas zurück, dis die eintretenden Nachtfröste die hier maiTenbaft aufltetenben Schnecken unschädlich ge­macht haben.

Drtenbero, 15. Oft. Wie aus dem heutigen Anzeigenteil ersichtlich, findet am 3 0. Oktober bi» 2. November der weit über Hessen hinaus bekannte Orlenberger Kalte Markt statt In welchem Umfange sich dieser Markt bewegt, ,ft daraus ersichtlich, daß in vorhergehenden Jahren der Auftrieb von Pferden und Iahten annähernd die Stückzahl von 1000 erreichte und diese ziemlich leftlos Anufer fanden Auch für den Rindvieh, und ethweimmartt ist mit einem großen Urft rieb zu rechnen. Besonders ist hier zu erwähnen, bah der Muster- sowie auch der Iurplatz mit einem festen Unterbau neu hergerichtet ist. Durch diese Neuher richtung ist einem langt gehegten Wunsche sämt-

kicher Marktbelucher entsprochen worden. Für gute Zugoerbindung ist, wie immer, Sorge getragen.

Mreift Schotten.

Laubach. 14. Oft Wie bericht«, erbrachte die ^B ersteigerung der Apfelbäume bet Gemeinde Hohe Preise. Der Zentner Taseläp'el tarn im Durch chnt.t auf 8 bis 10 Bil., der Zentner Wirt'ch -tsupfel au* 5 bis 6 Btt. Das ®damtcrgebm6 der Versteigerung der Apfel­bäume ist jetzt feftgestellt. SS wurden über 1500 Mark gelöst. - Beim Einernten der Aepfel verunglückte der Maurer- und Wecßbinder- geklle Karl Göbel. Sr hatte die Leiter offen­bar nicht fest genug angestellt: diese drehte sich, und Göbel, ein Mann Ende der 60er Jahre, stürzte au« einer Höhe von etwa vier Meter herab. Der bedauernswerte Mann scheint sich innere Berleyungen zugezogen zu haben. Sein Zustand ist sehr bedentlich. - Die Hasenjagd ist so schlecht, wie seit langen Jahren nicht. Ebenso lieht man kaum Hühner. Der nasse Sommer hat den Bestand sehr geschädigt. Dagegen haben sich die auf der Gemeindejagd ausgeleyten Fa­sanen verhältnismäßig gut entwickelt. Es sind vier Ketten zu Anfang des September festgestellt worden. Die Kartoffelernte ist in vollem Gange. Die Srrte .Industrie" hat viele faule Knollen: gut bewähren sich die roten Sor­ten, wieBater Rhein" undBlaue Oben- Wälder".

Rudingshain, 14. Oft. Rach einer amtlichen Tätigkeit von 43 3ahren in unserer Gemeinde ist bet Lehrer Karl Linck in den Ruhestand getreten. Dieser Mann hat eine mannigfaltige gemeinnützige Wirksamkeit entfal­tet. Karl Linck wurde geboren 18. April 1362 als Sohn deS Lehrers-'Georg L. (gebürtig aus Bel­lersheim bei Hungen) zu Crumbach, KreiS Bie­denkopf. im sog.Hinterland", das 1366 preußisch wurde. 1867 starb sein Batet; seine Mutter zog zu ihrem Bater, Pfarrer Jakob Fresenius, Der in Crumbach angestellt war. Als dieser schon nach zwei Jahren starb, verzog die Mutter nach Butzbach. Hier besuchte Karl L. 1876- 78 die Realschule, sodann 187881 das Lehrerseminar in Friedberg. 188184 wirkte er als Schulver­walter in Bad-Rauheim. 1884 wurde er als Lehrer in Rudingshain angestellt: Mutter und zwei Schwestern bildeten seinen Haushalt. 1898 wurde er Obmann des Bcz.-Lehrervereins Schot­ten, 1912 Borstandsmitglied des Hess. Landes- Lehrervereins, 1919 Botiitienber des Kreis-Leh­rer Vereins Schotten: heute noch versieht er diese Ehrenämter. 1901 gründete er die Molkereige­nossenschaftHoherodskopf" in Schotten, deren Direktor er zwanzig Jahre lang war. 1906 be­teiligte er sich an der Gründung derBogelS- berget Bollsbank" in SchKten und war sodann lange Jahre Direktor dieser Anstalt, hierauf Prä­sident ihres Aufsichtsrats. Ebenso hat sich Karl Linck sehr verdient gemacht um den Bogt'sberger Höhen-Club. Er ist langjähriges Mitglied des Gesamtvorstandes. Zweiter Borsitzen^-er des B. H. C.. Erster Vorsitzender des Zweigvereins Hoherodskopf". Seit 1921 hat er die umfang­reichen Geschäfte der Schriftleitung deSFrisch­auf", der Monatsschrift dieses Wanderbundes, übernommen. 1924 wurde mit allgemeiner Teil­nahme die Jubelfeier feiner 40jährigen Lehrer- tätigfeit in Rudingshain begangen. Bei dieser Gelegenheit ernannte ihn die Gemeinde zum Ehrenbürger, der Kriegerverein zum Ehrenmit­glied. Außerdem ist er seit Jahren Mitglied deS Kreistags Schotten, des DekanatstagS Schotten, des Kirchenvorstandes Rudingshain, sowie amt­lich- bestellter Ortsurlundenpfleger der Gemeinde RudingSsiain. Eifrig pflegt er Heimatkunde, in­dem er das Gemeindearchiv durchforscht und der Bevölkerung ortsge'chichtliche Borträge hält. Möge ein gütiges Geschick dem hochverdienten Manne einen schönen Lebensabend bieten.

Ober-Schmitten, 14. Oft. Die Ver­ladung von K e 11 e r o b ft ist jetzt im Abklingen be­griffen. Innerhalb der letzten 14 Tage wurden allein auf hiesiger Station an 30 Waggons abge­liefert, das sind etwa 7500 Zentner, die in den Ge- markungen Ulfa, Stornfels, Ober- «nd Unter- Schmitten geerntet wurden. Als Abnehmer kamen vorwiegend Stuttgart und Frankfurt in Frage. Der Handel in W rtschafts- und Tafelobst ist schleppend. Bessere Sorten hängen auch noch an den Bäumen, und es ist erstaunlich, wie innerhalb 3 Wochen die Früchte an Aussehen und Größe gewonnen haben. Die Händler bieten 512 Mk. pro Zentner, letzteres für auserlesene Tafeläpfel. Von privater Seite deckt man sich stark mit Apfel­wein ein, um womöglich übers Jahr hinaus einen billigen Haustrunk zu haben Stellt sich doch unter Derücksicht'gung der gezahlten Preise, die eigene Arbeit nicht eingerechnet, für den Landwirt das Hektoliter nur auf 10 Ml

Mreift Nlöscld.

Z* Aus dem Ohmtal, 14. Oft. Gegenwärtig ist man hier mit dem (Einbringen der Hack­früchte beschäftigt. Da die Dickwurz infolge der Feuchtigkeit gut geraten sind, reichen oft nicht die Keller zu ihrer Aufbewahrung. Daher wird auf den Aeckern in der Nahe der Dörfer eingemietet. Grö­ßere Landwirte mieten auch einen Teil der Kar­toffeln ein: denn die Haltbarkeit der eingmfeteten Früchte ist bester als die der eingeTeÜertcn - Das Kraut hat vielfach im Ertrag durch die Kohl­raupen gelitten und ist nur bei wenigen Land­wirten gut geraten. Infolgedessen herrscht bei den Verkäufern non Kraut, die es in Waggonladungen beziehen, lebhafte Nachfrage Das Weißkraut kostet 3,40 bis 4 Mk pro Zentner

(-) Gr "ß- Felda. 14. Oft. Ein in der Rachfxlrfchaft wohnender Bursche mertte Mitt­woch nadim.rtag, w e auS dem Dachraum *6 neuerbauten Käleraumes der h e'igen Mol­kerei Rauchwolken aufstiegen, und mad>frc das Personal der Molkerei daraus aumcrflam. 'Als man nachlah. brannten schon Schachteln, die in großen Mengen dort aufbewahrt werden. Durch entschlossenes und zweckmäßiges Handeln gelang eS. das Feuer aut leinen Herd zu be­schränken. 3n einer Dole der elektrischen Leitung an einem Ballen war Kurzschluß entstanden.

(-) Kestrich. 14. Okt. Zum ersten Mal« seit Menschengedenken konnten in Metern Jahre in der hicsiaen jüdischen Gemeinde am Qaubbüttenftft keine Gottesdienste Haft- Huben, da keine zehn erwachsenen männlichen Per- tonen vorhanden waren. Die alten Leute be­sonders bedauerten den Atrsfall des Gottes­dienstes lehr, da sie schon seit Oahr^ehncen diele in der h.esigen Sdnagoge miterlebten. Die hie­sige jüdische Bevölkerung gebt von Jahr zu Jahr Zurück da lämtliche K.nder mancher Familien nach auswärts geheiratet haben. Te ls sind auch jüdische Familien wegen der Ausbildung ihrer Kinder von hier fortgezogen.

NStsel'Ecke.

Silbenrätsel.

Aus den 42 Silben.

alb bat bürg cd bt dem ei­en ger hoe her t i in tt te fen fla la len Io mi min molt nu ny ram re re ren roh fau schlä fe te te ter oe mal je jept jri

sind 16 Wörter zu bilden, die folgende Bedeutung haben: 1. Stadt in der Schweiz: 2. Zeitbestimmung: 3. Fechtwaffe, 4. Musikinstrument: 5. Luftkurort im Schwarzwald: 6 deutscher Feldherr: 7. Stadt in der Prooinz Sachten. 8. ärztliche Borschrift: 9. Feldherr: 10. geographische Bezeichnung, 11. Säuge­tier: 12. Nebenfluß der Rhone: 13. vielbesuchter Ort in Bayern: 14. Redekampf: 15. Stadt in Pom mern; 16. Stadt in Schleswig Holstein. Sind die Wörter richtig gebildet, ergeben die Ansangsbnch. staben von vorn nach hinten und Endbuchstaben von hinten nach vorn ein Zitat von Chamisto.

Kreuzworträtsel.

io

15 16

13

14 20 21

26 19

S

u

ÜL 17

Die Wörter bedeuten:

1. Don links noch rechts.

4. Weiblicher Personenname: 6. geographischer Begriff: 8. Tierleiche; 10. weiblicher Personenname, 11. SUetteroogel; 12. seemännischer Ausdruck: 13. weiblicher Personenname, 15. biblische Dichtung, 17. sibirischer Strom, 18. abgekürzte Anrede in Rundschreiben; 19. Erdteil; 25. alles Längenmaß; 26. männlicher Personenname; 27. Schlußwort des Gebets und der Predigt: 28. Stadt in der Schweiz; 29. sibirischer Strom; 30. italienische Insel.

2. Von oben noch unten:

1. Zeitlicher und räumlicher Schluß: 2 Raub­vogel; 3. chinesische Gewichts- und Münzeinheit; 4. Aggregatzustand des Wassers; 5. Tafelfisch; 6. Haupt- Heiligtum des Islams; 7. starkes Papier; 8. Stadt in Südtirol: 9. biblische Person: 14. Stadt in Ita- (len; 16. Stütze im Bergbau; 19. Pelzart; 20 Nutz­holz ; 21. Paarzeher; 22. Insektenfresser; 23. geflochte­nes Traggefäß; 24. weiblicher Personenname.

AnsügnugSaufgabe.

Es soll den Wörtern

Lippe Rade Adler Ulm Ocker Alter Rebus Lias Eros

je ein Buchstabe vorn angefügt werden, so daß neue, und zwar wiederum Hauptwörter, entstehen. An- einandergereiht ergeben diese Buchstaben ein länd- liches Volksfest.

AtttzlassnügSaufgabe.

Strippe Maut Karmin Stand Drange Funke Flasche Muse Glut Tors Zinne Tuell Schuetz Dorn.

Den vorstehenden Wörtern soll je ein Buchstabe entnommen werden, so daß neue, und zwar wieder­um Hauptwörter, entstehen. Miteinander verbunden, ergeben diese Buchstaben einen herbstlichen Brauch

Schcrzsilbeurätsel.

Ist 12 herbeigekommen,

Ruft mein Herz mir zu 76;

Weibchen wird beim Arm genommen:

74 sag' ich, kleine Hex'!

45 wird bas Mahl genommen.

Daß ich 67, das ist klar;

8 wird aus dem Schrank genommen Und befreit von Staub und Haar.

45 ist angebrochen, ! erglänzt und 2 ist mild; Meinen 28 von den Wochen Schlepp' ich nicht ins Lustgcfild. Aun gebt'» los zum Zeitvertreibe In die bunte Herbstespracht, Und ich trag dich auf dem Leibe: 12 und so fort bis 8.

Bilderrätsel.

Auflösungen

Silbenrätsel.

1. Gestüt; 2 Leonidas; 3. Aller; 4. Ulrike: 5. Borneo; 6. Nonnenwerth; 7. Jglau; 8. kshcstersield; 9. Hafis; 10. Tapioka. 11. Gollnow, 12. Lestep»; 13. Ernte; 14. Idyll. 15. Catull; 16. Hansa.

Glaub nicht gleich alles, was du boerft.

Jlamen-Umbilbtingeaafgabe.

Dt(to Ri)na Hu (dort Ramsses Guisdo Rachel Rosger Hartjwig Dietsher Berttram Burgshatt ®in)frieb.

Anagramme.

1. MarkKram; 2. StearinInserat, 3. Erlelift;

4 LagerRegal: 5. TafelFaste Scharade. Jagdtasche.

ÄreejtoerträtfeL

TlOlRlM

aTcJo ZIAIR

13»

r»lR»W sniil ranomni

ni

snBQßin OQ<nmnn

Bilderrätsel.

Die Wahrheit ist oft zu einfach, um Glauben zu finden.

Die Narrenkappe.

Splitter und Sparren vom rHebafttonftttT<k

Der schlagfertige Schauspieler.

Auch den ganz großen^ Schauspielern soll oft geschehen fein, daß sie auf der Bühne mitten in ihrer Roll« stecken geblieben sind. So dem be­kannten Baumeister in Wien an der Hofburg.

war während einer Ausführung von Wilhelm Teil". in der Baumeister den alten Allinghausen kreierte. Ganz plötzlich aber, mitten in der großen Szene zwischen ihm und Melchthal. den Joses Kainz spielte, versagte aus un- erllärlichen Gründen ba^ Gedächtnis Baumdüc s, und er blieb stecken.

Totenstllle trat ein. Josef Kainz stand neben ihm, und um leine Mundwinkel zuckte eS. Wohl wußte er die Rolle deS Kollegen auswendig, aber er schwieg.

Die Pause wuchs unb wuchs.

Da richtete sich die gufammengefunlene Ge­stalt Baumeisters im Stuhl aus, und leise ganz leis« flüsterte er zu dem neben ihm stehenden Josef Kainz:

'Das meinst du. was die Leute jetzt wieder da unten über die schlechte Akustik in unserem Theater schimpfen I" H. 1. M.

(-) Windhausen, 14. Oft. Als am Mitt­woch der Gutsbesitzer Jakob Schuchardt vorbeiziehenden Zigeunern daS Plündern seiner Rußbäume wehren wollte, drohten die Ritter der Landstraße mit dem Revolver. Der telephonisch benachrichtigte Gendarmerie-Wacht­meister Heß war sofort zur Stelle und nahm die Bcrfolgung auf. Es gelang ihm jedoch nicht, die frechen Gesellen auSsindig zu machen, da fte schleunigst Reißaus genommen hatten.

V Lisa, 14. Oft. Bei der hiesigen Bürger meifterci ging dieser Tage ein Telegramm ein, dem Cge der 33jährige Sohn des Försters Büttner, )lf Büttner auf Sumatra an den Fol gen einer Blutvergiftung plötzlich verstorben ist. Der hoffnungsvolle junge Mann war im Welt krieg in r uff ische Gefangenschaft geraten Er war in Sibirien interniert und wurde 1920 entlasten. Auf der Rückreise blieb er in Java und trat dort in den Forstdienst der holländischen Kolo- nialverroaltung, die ihn auf Lebenszeit anstellte Im Januar d. I. konnte er zum ersten Male einen vierteljährigen Urlaub in der Heimat verbringen. ; Er reifte dann im März wieder zurück und fand ; jetzt in West Sumatra Verwendung. Ein tragisches j Geschick hat nun ein hoffnungsvolles Geben jah gc endet. Die Teilnahme der Bevölkerung an dem schweren Verlust der Famille ist allgemein.

Arcift Lauterbach.

Lauterbach. 14. Oft. Die 4. Bullen- a uTtien für hessisches Fleckvieh, ver­bunden mit Rindvieh - undFerkelmarkt. fand gestern hier statt. Der Auftrieb war recht gut. Der Handel war schleppend, nach Ferkel bestand wenig Rachfrage. Die BuUcnauf- iivn von 51 Fleckvieh-Bullen aus den hervor­ragenden Zuchtgebieten aus AngerSbach. Maar. WlllofS, Almerrrod, Zell und Billertshausen wurde von Bürgermeister Heitzcnröder. Rieder-BlooS. im Beifein von Borftandsmttglie- dern des Landwirttchastskammer-AusschuffeS für Oberhelsen eröffnet. Das auf getriebene Zucht- material war zum großen Teil noch sehr jung und noch nicht sprang^ähig. Ein Drittel entsprach den höchsten Anforderungen. Die besten Tiere erreichten Preise, die big jetzt kaum erzieH wur­den. 23 Bullen wurden verkauft Der Durch­schnittspreis pro Tier betrug 1004 Ml., das ist für dieses Jahr der höchste Durchschnittspreis. Drei Tiere landen zu je 1510 Btt. Abnehmer Die Auktion hatte folgerrdeS Ergebnis 1. Züchter K Westrup. Grmenevd, für 1510

Mark an Gemeinde Ruppertsburg (das Tier war noch nicht 15 Tianatc alt und wog 602 Kilo­gramm). 2. Züchter Schad Wi.we AngerSbach. für 1510 Btt. an Gemeinde RebgeShain 3. Züchter Fr. Möller ll.. HelmaSmühle bei AngerSbach. für 1510 Btt an Gemeinde Reichelsheim <Wet­terau). 4. Züch.er Hch. Seim. Oberndorf bei Ehringshausen, für 1420 Mk. an Gemeinde Crain­feld. 5 > üch er Konrad O r t w e i n. AngerSbach. für 1380 Btt. an Gemeinde Arbeite.kolonie Reu- lllrichftein. 6 Züch'er Heinrich Habermehl. Tvillofs. an Gemeinde Wallen rod für 1250 Mk. 7. Züchter 3ob. Wahl XVlll. Angersbach, für 1140 Btt. an Gemeinde Eifa 8. Züchter Gustav Kalbfleisch. Bil'ertShaulen. für 1010 Btt. an Gemeinde Lngelrod. 9. achter Heinrich Rahn. AngerSbach für 950 Mk an Gemeinde Rieter-MooS. 10. Züchter Heinrich Ochs. BMI- lvsS. für 920 Btt. cn ©rmeinbe Homberg a. d. O.

* Lauterbach, 14 Oft Bei f-er Bezirks- fparfaffe Lauterbach reerorn die alten Spareinlagen über den gefetz' chen Aufwer tungsfatz von 12) Prozent auf vorläufig 15 Pro­zent auf gerne« tet Die Verzinsung hat be­reits vom 1. Januar 1927 an begannen. Die Zin­sen werben im Lause des Monats Dezember au»- bezahlt Bereits jetzt hat die Sparkasie an Sparer über 60 Jahre, in Krankheitsfällen «fw über 50 000 Mark ausbezahlt Tit gesamten neuen Sparein­lagen bei der Bc zirkssparkaste haben den Betrog von 2 000 000 Mk erreicht. Damit sind bereits 67 Prozent des Vorkriegsstandes erreicht.

Schlitz. 14. Ott 3m naben Hell etl- Raufen ist im 80. Lebensjahre d-r Veteran von 1 8 7 0 71 Konrad Seid III. verstor­ben. Der Hass la-Vezirk Lauterbach- Schlitz hält am 23. Of ober hier feinen Herbst- be-irk-tag ab. bei dem auch Medizinalntt Dr. Bogt (Butzbach», der zweite Präsides der .Haffia". anwesend fein wird. - - --

Pf?rrer Heamanns fleilmittel

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