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imbura bi- Dieben, f ow e über die ^tegulwrunfl ec Lahn von Diehen 516 TRarburg. Würbe fol» »ende Entschließung geiaht

Die aus allen Teilen des Lahngaues Kack leschickre 16. Hauptversammlung des Fulba-Lahn- '.analoereins untcroreitet Öen Legierungen und zri ergebenden Körperichaften von Leich. Hessen .nb Preusten das ör ngendfte Ersucheiofort ju<b die Kanalisierung der oberen Lahn von» einstweiligen Cnopuitft Steeden bei Limburg b i s D i e h e n in die Hand zu ".ehmen. D e Berhältniffe liegen bet dem ^wet* :en Derkehrszentrum Wetzlar-Girsten noch günstiger al - beim ersten. Limburg Den Baukosten die schätzung-weite do- anderthalb« 'ache w.e bei der untersten Streike betragen, steht mehr wie die doppelte Tfertebr»menge ge­genüber Leben die Talfrachten auo den un« erschöpflichen Bodenschätzen des Lahntale- tre­ten Weit mehr Bergfrachten Der Leerlauf »st geringer und damit werden d c Sch ffabri-selbst- losten sowohl auf der oberen. Wie auf der un­teren Lahn weiter herabgedrückt. Die obere Lahn- kanolisatwn ist nur de Bvllenbung de- um 1850 als Torso stehengebiiebenen Kanall'.erungs- werlrt; die von unseren Vätern hier vorhan­denen Bauwerke werden erst nutzbar gemacht. Die Leuauvgide Wirb so gering daß ihr Süden- dienst au« Erträgnissen der Schiff ahrtsabgabeu wirb gedeckt werden können, dah tm Gegensatz zu anderen Kanälen eine eigene Wirtschaft- ich ? c > t des Wasserwege- neben den "nerlählichen volkswirtschaftlichen Werten für Er- Haltung der bestehenden Industrien eintreten wird. Die Lerch-bahn wirb für die billig ton- »irrten Massengüter, die etwa aus den Kanal übergehen, durch andere hochwertige entschädigt werden Bedürfnisse, welche die Hebung des all» gerne neu Wohlstände- mit sich bringen Selbst­verständlich muh die Lerbesseruna der allgemei- nen Lande^tulturinteressen durch Vermeidung ober unschädliche Lbführung der verderblichen Hochwasser in den kanalisierten filuh und die Hebung der allgemeinen 6ieuerfrafl angemessen berücksichtigt werden 3n der Hauptsache aber U)erben anaesichtS der besonder« günftigeti Ver­hältnisse. Die auch vom Reich-verkehr-ministe- i lum mit Erlast vom 26. Februar 1926 aner­kannt worben f nd. die SelbstvcrWaltungSkörper- schastcn unb die Industrien in der Lage fern, üurd) Geldbeschaffungen ober Garantieleistungen da- Werk au« eigenen Kräften au betreiben. Der Lahnkanal trügt sich tinan-iell selb st.-

.^ichsvervain uer deutschen Tierschutzvereine.

3m weiteren Verlause der Tagung drs ReichSveibandeS der deutschen Tier- Ichuhvereinc in Darmstadt. über tic Wii schon kurz berichleien, beschäftigte man sich mit 2nttagen bet Tierfchuhvereine von Düsseldorf. Hilchenbach. Lübeck und München über die all» gemeine Durchs ührung de- Detüu- bungSzwangeS bei Vornahme der Schlachtungen. Vci vieler Gelegencheii wurde in einer sehr lebhaften Aussprache auch die Schächtfiage berührt, jedoch in (einer Weise agitatorisch. Ss kamen sowohl die Gegner, tote die Anhänger dielet Schlachlmethode zu Wort. Die Versammlung stinmite lchliestlich mit 80:7 Stimmen den Anträgen der erwähnten Vereine-u.

Sodann hielt Llniverfitats-Proseftor Dr Ära cm er tGiesten), der an der LandeSuniver- sität Sieben daS Lehrfach für Tierzucht vertritt, einen Vortrag über .Tierpsychologie und Tierschutz", in dem er u. a. au-führte: Wir erkennen in den Kreisen der Laien tiefe Gegen­sätze. die einen vermenschlichen die ganze Tier- -eit zu sehr und schreiben selbst den Geschöpfen niedrigster Stufe überlegte Handlungen zu. die anderen glauben nur an eine niedrige Stufe psychischei Gütigkeit selbst bet hochstehenden Tie- een. Instinkt beim Tier Vernunft beim Menschen! Da« irüibe den Vorzug grober Einfachheit haben, aber eine Auffassung von so einfachen Sonnen wird wohl keinen allgemeineren Anklang finden. Dir müsfen die feinere 6tufeuleiler des Ge­schehens erkennen, die von dem Gesamtnerven- lystem bztv. dem Gehirn abhängig ist 3n dieser Stufenleiter unterscheiden wir Reaktionen. Re- fleir. 3iiftin(le. GnoliS. Afsoziaiionen. Pra,ie unb endlich erst al- höchste Stufe der geistigen Leistung Neberlegung, Verstand und Dernunst.

DerHiofln.öeroieStflöiplönöerte

Roman von Sven Elve st ad. Copyright bei Georg Müller. München.

7. Fortsetzung Nachdruck verboten

3a. unsere Brieftaschen/ murmelten die Gäste und fühlten unwillkürlich noch einmal nach den Taschen ..die sind fort."

cci)i richtig rann gibt e» also nur Zwei Mög­lichkeiten. Entweder find die Herren unterwegs be­stohlen worden ober hier ui der Wohnung. 3m ersten tfall wäre C6 oussichteiv», nach dem Dieb zu tuchen 3m zweiten null ist es nicht aaru auoae- 'chlossen, dast er nach im Hause ift. 3d) Iioffe. meine Anweisung, die Türen zu schlieben, ist befolgt worben/

Die Türen flnb verschlossen", erklärte ber äonsul.

..Dann werbe ich genötigt fein, die Herren einen ach dem andern zu vernehmen. Wa-- Sie betrifft. >err fimiptmann jo find eie natürlich in Obrem igenen Automobil gekommen/

..3a", war die Antwort de» Gefragten.

Unb eit. Herr Oberarzt?"

3d) hatte einen Taxameter genommen."

.Jiaben Sie an der Tür bezahlt?"

-Haben Sie sich davon überzeugt, dast Sie zu 'er Seil 3hr Geld noch hatten?^

..3a. ich habe mit einem Iun'k.anenichein be- hlt Mein Geld lag in der Brieslasche. Aber nun iuib Geld unb Brieftasche fort. Zweitausend Kronen ind mir gestohlen worden. Da» ift mehr, al» ich missen kann '

-Das Ift eine sehr wichtige Mitteilung, die Sie 'm machen . bemerkte Krag.Sie bestätigt, was ich hon angenommen hatte dast der einzig dastehende Diebstahl hier im Hause begangen fein must."

»Aber da» ift ja unmöglich", rief man «hm zu.

Nicht» ist unmöglich/ entgegnete ber Detektiv ernst. 3d) kann Ihnen versichern meine Herren dast wir es hier nut einem überau» ix-rweaeiun und erschlagenen Berbrecher zu tun haben Unb vieler . .rbrccher hat auch Humor, auf Sie aui- diesem 'Briefe leben tonen

Die Sinzetligen die Untere, besitzen überhaupt noch fein Lervensyst^n bestimmte Reize führen aber doch schon zu 3eafttrr.cn aut KW Wärm» chemische Kräfte und Oleftryiiät Dvn Tieflerer, kann man eigen:lrch erst sprechen wenn al- anotvmi'che Unterlagen derselben Ganglienzellen und Tkroenfoterr nach- wei-bar find allo erst bei den Wetazoer den Gewebetieren 3n den unieriien Kreisen der Tiere liegen sie n-xt> völlig zerstreut be den Würmern entsteht eine leiterförmige Anordnung an der Tcutoarb. bei den Aontelt erer er­kennen wir schon einen mehr einheitlichen Strang am ganzen Lücken entlang, doch erst bei den TEHtMliercn kommt e- dann zu einer geschloffe­nen Kette in Form de- Lückenmari - und be» Urhirnes Bei den Zikchen entw.dein fich die knotigen Anschwellungen der grauen Lerven- massen wohl al- eine Folge der schützeud?n knö­chernen Kapsel, die hier zuerst ouhritt. und so leben Wir hier schon da- Kleinhirn sowie den Vier«. Seh- und Streifenhügel, b unter dem Ti amen der Grostbirnganglien den bleiben­den Stamm de» Seelenotga-ie#. ber obersten Zentrale bilden. Unb immer mehr wächst nun die Kopfnervenmosfe heran bi- zu dem ge­waltigen Vemunstorgan de- Menschen Lu- den weiteren 3ue«uhrungen de- TI ebnere sei an­geführt wa- er über Instinkthandlun- gen sagte er erklärt» dazu u. a. G- lallen lieh hier ganze Leihen von Handlungen auf lehr hoher Stufe erkennen, fo das', sie dem Laien Den Gindruck au-gesprochener Intelli­genz machen können. Wir waren wohl alle in unserer Jugend davon überzeugt, dast Vienen und Ameisen sich ihrer bewunderungswürdigen Tätigkeit voll bewußt sind, dah sie alle-, wie etwa wir selbst auf der Schule gelernt haben muffen. Doch Wie konnte die einsame Spinne cm Letz wirken lernen? Die könnte der Schmetterling lernen, feine Gier ge­rade an hie Pflanze zu legen die ihm selbst nicht- bedeutet, die aber da' einzig gegebene Sutter für die Raupen feiner Arl liefert? In- stinktbandlungen müllen also auch vererbt und können nach der herrschenden Auffaffung niemals erlernt 'ein Unb doch' Werden wirklich alle Instinkthandlungen ohne sede Binsicht in da- eigene Tun voll.zogen? In vielen ALllen macht e- gewih diesen Sindruck. aber bei hochstehenden Tieren bilden sich manche Instinkte zurück, um dem Lernen immer mehr Platz einzuräumen. Der Redner befvrach dann eingehend die 6m- Wicklung de- HirnS und b.euchtetc im Zusarn- inenhang hiermit de Entwicklung geiftiqcr «Fähig­keiten LS komme nicht nur auf bie Gröhe und da- Gew.cht des Gehirne, sondern auch auf die Oberflä<bengeftallunfl und die Innenflruktur an. Am Schluffe feines mit starkemSeifall aufge­nommenen Vortrage- gab der Vortragende dnn Gedanken Ausdruck GS gibt nicht nur ein Recht des Menschen zur Gnade, sondern auch eins Pflicht zur Sarinherzigteit gegenüber den Tieren Richt materialistifche Endziele sind es. wenn Wir glauben an die Denkfähigkeit höherer Tiere, sondern etl-ifchc Forderungen, die neues Licht in die Herzen der Menschen werfen und die helfen sollen, einen uralten Aberglauben zu Grabe zu tragen.

Nationalverein der Freundinnen junger Mädchen.

In dielen Tagen feierte in Darmstadt, Wie schon kurz berichtet, der Deutsche Rational­verein der Freundinnen jungerMäb- ch e n mit einer größeren Versammlung der zahl­reiche Abordnungen aus dem ganzen Reiche beiwohnten, sein 50jährige- Ve stehen. Der Deutsche Rationalverein gehör! dem Inter­nationalen Bunde der Freund nnen junger Mäd­chen an. der im Jahre 1877 in Genf gegründet wurde 'Der Verein bezweckt nach seinen Soßun­gen, allen jungen Mädchen in rat- unb schutz­bedürftiger Lage, vornehm! ch solchen, die das LllernhauS verlassen müssen, um ihr Brot zu verdienen ober sich für einen Beruf auszu­bilden. Beistand zu gewahren, und zwar ohne UnleridMeb der Volksangehörigleit des Reli­gionsbekenntnisse- und der Beschäftigung. An der Spitze des Deutschen Rationalvereine steht die Großherzogin Eleonore, die auch der Tagung beiwohnte

Von den Vorträgen sei zunächst hervor­gehoben der von Frau W e r l i ch. Kassel, die

Krag las den Brief nochmals vor, unb das Er­staunen flieg.

Er ift schon vor mehreren Stunden gejd)neben worden", sagte er.Das kann ich ganz deutlich an der Tinte sehen Der Verbrecher Hot also aller- im voraus geplant. Und den Brief hat er fertig gehabt Nach dem Coup hat er ihn dann abliefern lassen."

..Wir aehen nun davon aus.' fuhr *mig unan­gefochten fort, , dast der Diebstahl hier in ber Woh­nung erfolgt ist. Da kein Fremder zugegen war, must das Verbrechen DOn der Dienerschaft des Kon­sul» begangen worden sein .. /

..3ch bürge für meine Diener", unterbrach chn Konsul Birger.

Run gut." erwiderte Krag,bann kann es nur einer von uns fein."

Man lachte Man lachte laut. Einige glaubten offenbar immer noch, dast das Ganze eine 'JÖlgitififa* hon lei. Dann rief einer

..Wenn einer von uns der Dieb ift. Io müfien Ste c» sein, denn Sie sind der einzige, der nicht be­stohlen worden ist."

Krag nahm die Anklage mit großer Ruhe hin

Ich habe einen Augenblick leibst an die Mog lichkeit gedacht, dast ich der Dieb sein könnte."

Er muh verrückt fein," wurde gerufen.

Asbjörn begriff lehr gut. dah der Zorn der (Be- sellfchaft immer wuchs Die Herren waren nicht nur ergrimmt darüber, dast sie diesem frechen Raub au»- gesetzt gewesen waren, sie waren noch wütender über den Skandal, der sich über ehren Kopier zu- sammenzog. Daher rührte da» verdufte Schweigen, da» aus einmal alle überkam Das Ganze erschien ihnen so abenteuerlich, dast sie noch nicht recht zu entscheiden vermochten, ob sie einer Mnltiiikation ausg.letzt gewesen waren, oder ob ein Unglück ge­schehen war Und Krag, dem diese Unsicherheil nicht entging, unb ber selber vollständig verwirrt war. wünschte nur. Zeit zu gewinnen. Ein paar Minuten, eine halbe Stunde, damit er einen tieitfab<ai finden konnte Darum batte er die Gesellschaft nut all diesem Gerede aufhatten wollen. Aber nun fah er ein. dah es |o nicht weiter ging, und dah er eine Erklärung ab geben muhte

Er begann

..Meine Herren, wir sind in den letzten Monaten von einem aufoerorbenllüh kühnen unb verschlagenen Verbrecher tcroneiüer: worben Ich aeftebe meine

über bas Thema . d e tc -< « i « . a * »

retten* sprach Die Hebnertn verglich bte Arbeit des BereinS mit den VorbeugungSmah- -afene- wie sie bc Med rir. zur Verh-.nberuog von Krankheit en ?r fft. T£ cheiger fei es oft. Gefährdete zu bewahren al» Kranke und Schwache zu retten. Die Xebner.n l eilte erich. eckende .'.iWeru über den 3li rdchenhandel mti und 'chlost mit e aem HirrOei- auk Deutschlands Zukunft die In ben Händen der trut<chen Frau liegt. Die Mütter der ganzen Welt mühten zufammen- stehen. diele Weltmütterkichkeit trage den Frie­den in ihrem Schah

lieber .Aa-toanbererfürforge sprach fr Ohlsen- Hamburg Die Pf arr- und Ju­gendämter tollten Auswanderinnen vorher bei ber Vahnhef-mist o onmekden^ Die jungen Mat­chen soklten darauf .ufmerksa« gemacht Werben >ch sie mchk zu früh in den Hafenstädten ein- treffen, denn der Ause7tth?'t verursache grobe Kosten. 3n Hamburg gebe e- etwa vierzig cer- tchiidrne Schiffahrt-unien. M« Auswanderer be­fördern deshalb fet bei der Gintchtstung Hilke und Beratung notwening.

Da- Thema ..Freunbtnnenarbelt aus dem Lande" würd' in einem Vorträge von Frau Dekan Schmitthenner -Wie-icch be­handelt Die Redner wies auf die grvste Zahl der Frauen hin. fr, ^eutzutaae bvruf6(dna rnb. leider dränge das L ubmidchen zur Stadt O- fei notwendig die jungen Mädchen schon in der Konfirmanbenstunde auf die CS'fabrcn aufmerf« 'am zu machen die oftmals .in der Fremde liegen auch die Mütter mühten mit ihren Töch­tern darstber sprechen. Die Rednerin schlug vor. überall Äreife zu gründen, um Io in Zusammen­künften die Freundinnen zu sammeln

Mefc'r Feundinnenarbett m der Stabt" berichtete Frl. D i 11 m a r - Berlin. Sie empfahl engste Zusammenarbeit mit den Behör­den. In Berlin bestehe jetzt eine Beamt innensteile bei der Volizel. die das Pahwelen für aus- wandernde jung Mädchen kontrolliere und die jugendlichen Artistinnen und Tänzerinnen betreue. Die Arbeil des Vereins werde noch gröber fein. Wenn das Gefetz zur Bekämpfung der Geschlechts­krankheiten in Kraft trete Weiter sprach die Rednerin von dem Dienst in den Gefängnissen unb von dem Bahnhofsdienst Die Zusammenarbeit mit den anderen Frauenvereinen sei anzustreben.

.$] wurde Linden­fels ausgesucht und dort dem Ehepaar Baur, da- den Rativnalverein der jungen Mädchen In- Leben gerufen hat, am Grabe ein Kranz nieder» gelegt- auch wurden die Bnurschen Stiftungen, ein Schwestern- und Altersheim und eine Kinder- *d>ulc besichtigt Die Fahrt ging dann nach Schonberg. Wo am Grabe der langjährigen Vorsitzenden, der Fürstin Marie zu Sr- bach-Schönberg. ebenfalls mit einer schlich­ten Feier ein Kronz niedergelegt wurde

Oberhesien.

Landkreis Gießen.

£. Wieleck 15. Juni In feiner gestrigen Sitzung beschäftigte sich ber Gemeinderat mit der Frage der Erhebung einer Bier steuer durch die Gemeinde. Rach den vorliegenden ge­setzlichen Bestimmungen kann die Biersteuer von den Städten unb gröberen Landgemeinden er­hoben Werden In Fällen, in denen fettens der Gemeinde auf die Erhebung der Steuer ver­zichtet wird, kann biefe btirch den Kreis zur Erhebung kommen. 'Der Besteuerung unterliegen alle in das Gemeinde gebiet eingefubrten Btcve und bierartigen Getränke, der Steueriah ift nach der vorliegenden Mustersatzung auf 7 Prozent des Sr-eugerpre:tes festgesetzt. Be: aller Wür­digung der für bie Gemeinden befdehenden schwie­rigen finanziellen Deri»ältni||e bedilofi der ®e- meinberat jedoch einstimmig die ®infübrung einer Biersteuer abzulehnen Als mastgebend für diese Stellungnahme wurde von den Rednern aller Richtungen angeführt, dast e- sich hier um ein Genustmittel ber breitesten Volksschichten bai> dele. da- im Gegensatz zu den ßuruögetränte» einer steuerlichen Schonung bedürfe

L ti o H a r. 14. 3uni. ttindlicher Vu*tfinn batte hier beinahe einen schweren Unfall rvniriadjt. Der 4jähr.ge Knabe de- Schulaint-anWürter- Gchön hatte fich unbemerkt an einen Metzger- wagen angehängt. In der Rahe der elterlichen Wohmma fvrang der Junge ab und Wollte, ohne sich umzulehen, über die Straste laufen.

. .. . u iiuymc

f»ch auf Ux-mge Bfeier aus enigcgcnfcxnmenbet R.chruna ein Automobil. Der Fahrer er» ?= nie 'o ort d.e Gel l r für da« Kind, bog icr auAr^ <tv b und brer.'cnb n den Sirastengrsben auf wo dar Kraftwagen wucht.g gegen e.nen 40 3e t meterhohe? Strafen- "uochlast DaLerkanal fuhr, »u ^lid ohne Scharen zu nehmen. Ai : Hiisc von Anwoh­ner» Würbe der D gen tr e7er auf d e Scrafw gebracht Der Boriail möge allen «Sitern eine Mahnung fern, ihre K.nder immer Wieder auf die G-riaorun der Strahe aufmerksam zu machen.

H. Watzenborn-Stein berg. 14 Juni. Am 16 16 und 20. 3wm feiert der hiesige Gesangverein .Germania" fein 60- jähr ige- St kkungssest dos mit einem Gesang-Wettstreit verbunden ist. An dem am 19. Juni stattfindenden Preist.ngei werde» fich etwa 20 Vereine bete l gen Die Sorbervi- nagen für das Fest I nd c.lrtg tm Gange Al- Festplatz ist die >Dvck-wist" gewählt worden. "Garbenteich.14 Ium Der .-riige G e » fangverein .Frohsinn" kam- im näch­sten Jahr auf fein SOjäbrige» Bestehen Ui rückblicken, mit besten Feier der Betet n rorau*- »chUich einen G e s a n g s w e I t st r e i k verbinde» wird Bei dem Gefanaswettstreit am vorigen Sonntag in KirchgSns. bei dem derBetetn. wie gestern mit geteilt preisgekrönt wurde erhiekt der verdienstvolle Bereinsdir-gent Gg. H .. r n : f ch tu- Steinberg den Dlrigentenprei»

Hungen. 14. 3unt Gesteiz, fand biet Rieh- und Krämermarkt statt. Der Auf- trieb an Ferkeln war sehr grob da neben meh­reren Händlern auch etwa £5 Landleute mit Jigen3u<bt zur Stelle waren. K »tfliebhadrr hatten 'ich verhültnismäbig wenige eingefunden da die .yutlerfarloffeln knapp unb seh teuer find Der -Handel war lchleppend. es Derblieb lieber*anb. da den Verkäufern bte Preise zu gering schienen kosteten v bi- 7 Wochen alte Ferkel 14 bis 20 R!k 7 bi- 8 Wochen alte IS bis 22 Akk Mehr Aachfrage herrschte nach älteren Springern, für die ie nach Alter unb Graste 2V bis 40 Ät txtarnt wurden

)< Langd 14. 3uni. Unter Dori rüstnt li<b zur Feier eine» Sängerfeste- da- am IS. b Ri stattfindet Der bfeflge Männer- gelang verein fe.ert fern 4<stüd lgeS do­st eben Vormittag- findet da-DeriunaS'ingeii der 12 Vereine des Horl?st-Dettertal-5äng'rbunte-. dem unter Verein angeboit. statt finden

fich noch 12 b>- 14 Gastvereine c.

an dem Feftzuge etwa 25 Gesangverrin« tetl- nehmen werben.

Mrcie Kricdbcrg

zl Bad-R auheim. 14. Ium A!- finan­zielle- Ergebnis der Wer dewoche für das Deutschtum Im Auslande konnte der ansehnliche Reinertrag von rund TOOC Vik an den Lande-verbanb in D^irmstabt aLgefnfrt werden. Etwa 800 '.en iu bifSii

fammlung der Rest auf bie Schullarnmlunaer Der hiefige Zweigverein vom Roten Kreuz will sich wieder stärker seinen Ausgaben widmen Er hielt deshalb eine Hauptver­sammlung in ber Turnhalle ab Sanität-rat Dr Hahn erstattete den Rechenschaftsbericht über dte Tätigkeit seit 1°t4. dabei der Sicdt der

- rein für f

fitzender Sanitätsral Gr Hahn. 2 Bori Bei- Qtorhib'tcr K ib Schrif

Oberfdretär Th. Clont ir Beisitzer Turaer-

7 r Ahl Be'aeorbn i. r Kling, k Ostwald. Kolon H Sta>

Dr. Hirsch Geh R,-g Hahn iDarmstadt der Vorsitzende des h t'i- lchen Laude-verein- vom Roten Kreuz hielt einen Dort rag über Zwecke und öiele be* briti­schen Rolcn Kreuzes" unb ehrt den hiesigen iw eignere in. indem er an ben Doriitzenden Sm» täl-rat Dr Hahn das D c u 11 ch Kreuz-Uhrenzeichen 2 K im Auftr ige de- ^><n Roten K r. i ieS

- l U r ? Rote Kreuz erbrachte rund 1000

Areio SuBiiigcu

TZ i b b a . 13. Juni Don einem schweren Unfall wurde beute mittag ber 24 Jahre alte

m 11 .......

Herren, dast ich den Bcrdacht gehegt habe dast die­ser Verbrecher in der Gesellschaft zu suchen fei. die hier heule abend wie schon früher, zusaminengekom- men ift."

Ein Oiuiuirmel d«» Unbehagen» war die Ant­wort auf diese Worte.

..Mistverstehen Sie mich nicht." beeilte sich ftrag )u bemerken,ein im Polizeidienst Tätiger darf keine Rucktickst nehmen, wenn eine Sache ihm an­fangs rätselhaft erscheint, must er alle und jeden im Verdacht haben. 3<b gebe zu, dast der Diebstahl un­möglich von einem der Anwesenden begangen sein kann itiärm und Aeusterungen de» Unmutes.) vie­ler Pries, den ich erhalten habe, überzeugt mich da­von, dast der Dieb schon au» dem Haus, entwichen ist. Dir waren acht als wir kamen, und wir sind immer noch acht Wir haben einander die ganze {feit gesehen, niemand bat die Wohnung oerlaffen; wenn die Diebesbeute sich bei keinem von un# findet, d nn ist es >a klar, dast der Verbrecher anderswo zu suchen ift. entweder bei der Dienerschaft oder"

Hier stockte Krag

Ober?" fragte ber Konsul.

..Oder der Verbrecher ift ein Mann, der sich un­sichtbar machen kann unb. meine Herren, lasten Sie uns das gleich feftfteGen etwas das unmöglich ist, kann sich nich? ereignen."

3etzt machte sich do» ungeduldige Marmeln Lust in Wutausbrüchen

..Meinen Ued. r,.eher'" rief einer Meinen Hut/ ein anderer.Meinen Wagen'" ein dritter Unb von allen Seiten hiest et: Welche Frechheit' Kill er un» untersuchen» Er must ja verrückt Um?"

Da schritt der Diri ein. Er war bläst unb ent­schlossen.

..Das dulde ich nicht." sagte er .Da« »ft eine Kränkung meiner tifeste."

Krag > tzte sich ruhig in den nächsten Lehnstuhl

.Lch bedauere sehr ' jagte er, ..ich hab« mich auch sehon früher oft a<nötigt «riehen, mir dergleichen Kränkungen zu gestatten '

Indem er ber Kops zu feinem Freund« dem Konsul, erhob, feüte er hinzu

Die Ihren sind « "en nicht wahr*" Ufe"

(But. Tann lästt e» sich ia gor nicht vermeid«, dast ich meinen Willen durchsetz« 34) kann Ihnen versichern, meine Herren, in mefrm A m entzück weit«

ich nichts Aber ich verlange, etwa» zu mitten unb ich ergebe mich nicht, ehe mein Wunsch erfüllt »ft/

Der Konsul ging auf ihn zu

Und dem Bersprechen' Denkst du gor mäst an dein besprechen? Du haft mir versprochen, hast es zu keinem Skandal kommen solle'"

3<b habe versprochen, dast ich ihn nicht lefbft beraufbeltbworen würde." entgegnetr Krag aber du mustt mir Augeftehen, dast der H"soU mir zu oorgekommen ist Und nun b#iib|u1Hiflf ich nicht nochzuaeb.n bevor ein weiterer 3n<ofl ben Herren yu fxlf. gekommen ift."

..Glaubst du denn wirklich" fragt# der Konsul, vor vfem glühend ..glauben Sie denn wirklich dast einer meiner Gäftr Im Besitz des gestohlenen Beides .ft?"

3ch glaube nutzt»/ erwiderte Prag

..Das ift jo eine Beleidigung."

^Gleichviel. Aber ich will sicher gehen. Und um die Operationen au .rle'chtern. will ich mit Obren Dienstboten den Iflnlang machen Ich habe zwei Diener bemerkt einen alten unb einen fungen Ku­fen Sie sie Wir wollen zuerst ben allen nehmen /.term ich einer von den Herren wäre. Io wurde ich mit Freuden ireneiUig .feuge dieser Biene sein sie birgt nicht wenig Spannung "

ein paar von den Herren setzten sich. Mings wurde gelacht

Fragend jotinbu sich ber Konsul an seine Gaste.

~H«n<n eie Iben nur seinen Willenr kfte Brofesior |ut bie ollägoptikben Dialekte ..Der Bur'che bat ganz recht. Da» hier durfte tbenfo H ier- esiont werden wie ein hoher Toter."

Etwas unwillig klingelte ber Konsul Er kannte Ärng und wühle wenn ber Detektiv sich etwa» m Un Kopf gesetzt hatte, so war er nutzt davon ab- luhnngrn Er zog den wildesten cf anbei unb die h"ft ;itr -"'.II 'ichtsi |fber ^achviri siteu vor

Der junge Diener kam herein.

JRu« 3ean'" besohl ber Din Der Konsul wer ein bistchen Snob. Sem alter f euer tztest Oeon. ob­wohl sem wirklicher Rome Lar» Beterien war. Der Diener ginn. Dte Herren warieten schweigend.

-fach sm ' M.nuten kam ber junge D .ner zurück Starke Verblüffung stund au< Innern Gesicht zu lesen.

Hortfeeune folgt)